Friedrich Merz - Der Konservatismus-Simulant

Friedrich Merz wird vor allem von den Konservativen in der CDU als Heilsbringer gefeiert. Doch mit konservativen Werten hat er nichts zu tun, abgesehen von den grauen Anzügen und seiner gespielten Zackigkeit. Mit ihm an der Spitze würde die CDU eine große Chance verspielen

Friedrich Merz
Friedrich Merz: ungesunde Nähe zu den Feudalherren unserer Gegenwart / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Oktober erscheint sein Essay „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer“ bei zu Klampen.

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Alexander Grau

Der Hype um Martin Schulz hielt immerhin zwei Monate: von Ende Januar bis Ende März des letzten Jahres, von seiner Nominierung als Kanzlerkandidat bis zur Saarlandwahl. Ob die Hysterie um Friedrich Merz ebenfalls so lange anhält, darf bezweifelt werden. Wenn der Schein nicht trügt, ist der Stern des Kandidaten Friedrich Merz schon wieder am Sinken. Verwundern kann das nicht. 

Denn Friedrich Merz ist ein Relikt vergangener Zeiten, ein Wiedergänger aus den neunziger und den nuller Jahren, der Zeit der Deregulierungen, der großen Privatisierungen, des Aktienhypes. In diesen Jahren veröffentlichte Friedrich Merz Bücher mit so zackigen Titeln wie „Mut zur Zukunft“ und „Nur wer sich ändert, wird bestehen.“ Einer allerdings hat sich in all den Jahren nicht verändert: Friedrich Merz.

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Christa Wallau | Sa, 10. November 2018 - 11:54

Ich stimme in allem dem zu, was Sie über den großen Hoffnungsträger der entkernten CDU schreiben.
Es trifft den Kern der Sache.

Der "Konservatismus-Simulant" (Klasse!) Friedrich
Merz paßt gut zur FDP und kann, falls er den Vorsitz der CDU bekommt, Herrn Lindner gefährlich werden, wird aber keinen einzigen
überzeugten AfD-Wähler zur CDU zurückholen.
Merz liegt auf der Macron-Linie, das heißt: Alles zum Wohle der Wirtschaft und des Kapitals!
Von der Möglichkeit einer Renaissance konservativer Werte kann bei ihm keine Rede sein.

Allenfalls Jens Spahn sehe ich als konservativen Kandidaten an. Aber er hat wohl - so wie es aussieht - keine Chance.

Jürgen Lehmann | Sa, 10. November 2018 - 13:10

Ich bin eigentlich ein Befürworter von Merz an der Spitze der CDU, denn von „Merkelähnlichen“ Projektionen habe ich genug (z.B. Annegret Kramp-Karrenbauer). Dieses auch für die Zukunft der Wahl einer Bundeskanzlerin (Bundeskanzler?).

Es ist jedoch noch Zeit nachzudenken und zu recherchieren.
Ich habe sowieso keinen Einfluss auf das Ergebnis - wegen der ziemlich großen Entfernung zur CDU.

Helmut Bachmann | Sa, 10. November 2018 - 13:31

ist es.

Christoph Kuhlmann | Sa, 10. November 2018 - 14:05

Merz kaum werden. Das ist nur schwer zu toppen. Die Abschaffung des Solis zum Beispiel wäre mal eine politische Leistung, deren Wert ich auf Euro und Cent beurteilen könnte. Von der ganzen Sozialpolitik habe ich nichts. Also, warum nicht Merz?

Karin Zeitz | Sa, 10. November 2018 - 14:06

Ihre Einschätzung dieses Kandidaten teile ich zwar, die von Ihnen gesehene “große Chance“ kann ich leider weit und breit nicht erkennen.

gerhard hellriegel | Sa, 10. November 2018 - 16:39

M.E. zielt Herr Grau auf einen christlichen Konservatismus. Der aber ist schon lange zu den Grünen(huhu!) abgewandert. Die CDU ist da bestenfalls noch Mitläufer.
Damit bleibt ihr nur noch der autoritäre, patriarchalische, wirtschaftsfixierte, machtorientierte Aspekt dieser Haltung. Vielleicht noch verbunden mit Leitkultur-Geschwurbel in Konkurrenz zur AfD. Vielleicht noch ein weiteres Kreuz am Behördenausgang.
Oder glauben Sie im Ernst, dass die CDU im Bereich Sozialreformen die Grünen in den Schatten stellen wird? Oder soll das jetzt die nächste "geistig-moralische Wende" werden? Oder ist das einfach nur Nostalgie? Marx for president?
Diese "Konservativen" haben sich immer bestens verstanden auf Staatsmacht, Wirtschaftsmächte, Medienmächte (zu denen auch die Kirchen zählen).
Wen wundert es also, wenn das nahtlos mit Kapitalinteressen harmoniert?

Joachim Wittenbecher | Sa, 10. November 2018 - 17:00

Friedrich Merz ist nicht der richtige Parteichef für die CDU, weil er zulange aus dem tagespolitischen Geschäft weg war. Trotzdem hat diese Kandidatur ihr Gutes: Der rechtsdemokratische Flügel der CDU hat Stimme und Kristallisationspunkt erhalten. Auch wenn Merz scheitern sollte, wird sich dieser Parteiflügel nicht mehr abwürgen lassen, wie bisher. Allein dies hat weitreichende Konsequenzen: Die zugehörigen Denk- und Handlungsweisen werden in der Öffentlichkeit - auch im ÖR - wieder publik und werden eine beträchtliche Breitenwirkung entfalten. Einer von beiden - Merz oder Spahn - sollte kurz vor der Wahl die Kandidatur zurückziehen - damit der andere optimale Chancen hat. Anzunehmen ist aber, dass AKK die Wahl gewinnt. Sie wird dann ständig beweisen müssen, dass sie keine Merkel-Kopie ist und automatisch mehr nach rechts rücken. Das wäre gut so, vermutlich könnten beide bisherigen Volksparteien dann wachsen.

Ingo Meyer | Sa, 10. November 2018 - 17:34

Herr Grau, ich bin eigentlich ein Anhäger ihrer Thesen und Kommentare. Nun aber bin ich erschrocken, weil ich nach endlos erscheinenden Jahren, von einer aussitzenden "Mutti" genug habe. Ich wollte auch keine Ersatz-Mutti und war deshalb froh über das Erscheinen von Merz auf der Bildfläche. Da ich Spahn für zu jung halte, komme ich nach ihrem Beitrag ins Nachdenken. Ich glaube, dass Verstrickungen von BlackRock in CumCum oder CumEx-Geschäfte die Karriere von Merz als Politiker ruinieren werden. Diese Dinge sind noch anrüchiger, als ein Dieselbetrug.

Mathias Trostdorf | Sa, 10. November 2018 - 18:49

Man hat derzeit leider nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Merz ist tatsächlich keine "konservative" Alternative und in vielen seiner Haltungen absoluter CDU Mainstream.
Aber wenn man sich nun vorstellt, daß die M-Schablone, nämlich das dröge Gretchen Kramp K übernimmt, dann könnte Merkel, das Original, ja gleich im Amt bleiben.

Wilhelm Maier | Sa, 10. November 2018 - 20:30

Er soll und muss! auch die Programm und die Zukunft weisen ganz deutlich erwähnen. Und nicht nur
"ich will oder ich Möchte." Habe gerade ein Buch "Mut zur Zukunft"- Friedrich Merz auf dem Tisch...
Damals 2002 war es für mich alles verständlich.
Ich war fast begeistert!. Nur nach 16! Jahren soll der Mann was auf denn Tisch bringen, was er JETZT vorhatte, oder min. seine anschauen, oder auch
"Visionen" auf die Wettverhältnisse und auch seine
Zukunftspläne in alle Richtungen KLAR darstellen.
Glaubwürdig!. muss es sein. Mindestens!
"Einer allerdings hat sich in all den Jahren nicht verändert: Friedrich Merz." na,ja...
Alles Gute...

Susanne Dorn | Sa, 10. November 2018 - 20:50

„Der Chef des größten Geldkonzerns der Wall Street BlackRock, Larry Fink, hatte im Frühsommer in Frankfurt gefordert, die staatliche Rente in Europa zurückzufahren und Raum zu schaffen für mehr kapitalgedeckte Privatvorsorge. Der Aufsichtsratsvorsitzende dieses Konzerns in Deutschland, Friedrich Merz, will jetzt die einflussreichste politische Position erobern. Mit ihm wäre dem Ansinnen seines Chefs, die Altersvorsorge weiter zu privatisieren, der Durchbruch besorgt.“
(https://www.nachdenkseiten.de)

Dr. Roland Mock | So, 11. November 2018 - 01:35

Für meinen Geschmack zitiert Herr Grau ein paar mal zu viel Marx. Was stört ihn an Merz eigentlich? Daß er „streng antisozialistisch“ ist? Ja, ich hoffe doch. Er will ja nicht Chef der DKP werden. Merz sei ein „ Relikt vergangener Zeiten... der Deregulierungen, der großen Privatisierungen, des Aktienhypes“. Also, ich möchte weder die Staatspost zurückhaben noch daß es Politiker sind, welche weiter für Projekte wie den Berliner Flughafen zuständig sind. Desgleichen erschließt sich mir nicht, in welch erkennbarem Sinn ein Vermögensverwalter wie Blackrock „der Institution Familie schadet“. Wieso denn das? Nein, meine Vorbehalte gegen Merz sind anderer Natur: Zum Beispiel will er eine „ europäische Arbeitslosenversicherung“, also mehr Zentralismus in der EU, mehr Mithaftung deutscher Steuerzahler. Und er hat bisher eine klare Stellungnahme zum Thema Immigration vermieden. D a r a n wird er möglicherweise scheitern. Und nicht daran, daß er ( angeblich) ein Mann der 90 er ist.

Klaus Schmid | So, 11. November 2018 - 11:35

Merz hat in seinem Leben beruflich alles erreicht was zu erreichen ist, jetzt will er halt nochmal eine letzte "Herausforderung". Der Inhalt der Politik dürfte für ihn dabei keine Rolle spielen, Hauptsache an der Spitze stehen.

Werner Peters | So, 11. November 2018 - 11:57

Spätestens seit seinem BILD-Interview, in dem er sich euphorisch über die "heutigen" (!) Grünen äußerte, kann man Herrn Merz vergessen. Sein Stern sinkt schneller als der von Schulz. Er strebt Schwarz-Grün an mit seinem Freund Cem als Außenminister. Dieses Szenario hatten wir doch schon mal, also nix Neues bei der CDU, nix von Aufbruch.

Yvonne Walden | So, 11. November 2018 - 12:28

Friedrich Merz fehlt etwas, das man bei der SPD "Stallgeruch" nennt. Als er mit seinen Ambitionen, Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion von CDU und CSU zu werden, scheiterte, nutzte er seine Verbindungen, um in der Privatwirtschaft "richtig Geld zu verdienen". Er verfügt über eine Pilotenlizenz sowie über zwei Flugzeuge, um möglichst ungestört weltweit unterwegs sein zu können. Das macht ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - abgehoben.
Wie sollte dieser Friedrich Merz der Vorsitzende der Volkspartei CDU werden, ohne überhaupt zu wissen, was "das CDU-Volk", also Wählerinnen und Wähler, überhaupt denken? Dazu ist Friedrich Merz einfach zu abgehoben und volksfern.
Da wäre Annegret Kramp-Karrenbauer sicherlich die bessere Wahl für Wählerinnen und Wähler, denen die Ambitionen eines Friedrich Merz reichlich bürgerfern und viel zu kapitalhörig erscheinen.

Brigitte Simon | So, 11. November 2018 - 13:22

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum". Diese Wahrheitsfindung
zwischen Alexander Grau und Johann Wolfgang
Goethe wäre ein Genuß.

Grau´s Artikel hinterläßt bei mir einen faden Ge-
schmack. Mit diesem Artikel dieser Art, ist es ein
Leichtes, Merz´s Stern im Sinken zu beflügeln. Er
erinnert fatal an Merkels Favoritenentsorgung. Die-
se Partei, namens CDU, wie Richard von Weizs-äcker sagen würde, macht sich den Staat, den Souverän, zur Beute. Natürlich räumt Merkel nicht
freiwillig die noch deutschlandähnliche Bühne.
Merkel bevorzugt das passive Regieren. Sie hohlte
Annegret Kramp-Karrenbauer zu sich, um sie von
langer Hand aufzubauen und bietet sie als eigenes
Produkt an. Als kleines Zuckerbrot darf uns AKK
eine kleine, wohlkalkulierte, mit Merkel abge-stimmte Nuance, an Kritik derer Flüchtlingspolitik
versprechen. Eine weitere Zeit "Merkel a miniature"
mit AKK ließe Deutschland endgültig erschüttern.

Petra Horn | So, 11. November 2018 - 13:25

wer sind eigentlich die Unbekannten?
Von denen hört man so gar nichts.
Alle Parteien haben sich in den Sand gesetzt, wenn es gerade läuft, wie jetzt bei den Grünen, merkt man es nicht so.
Aber auch da kann hipp und hopp und Hauptsache Bevormundung und Klima-Religion nicht ewig gutgehen.
Bei SPD und Linken ist man auch weit weg vom Volk.
Und bei der FDP scheint mir alles sehr im Fluß zu sein, so wie es grade am besten paßt.
Ein verläßlicher Kern ist für mich nicht erkennbar, außer daß sie ihre besser verdienende Nicht-Beamten Klientel durchaus noch im Blickwinkel haben, wenn es darauf ankommt.

Brigitte Simon | So, 11. November 2018 - 13:41

Nein, Deutschland braucht jetzt neue Köpfe mit frischen Ideen. Merkels Zeit ist abgelaufen. Auf Raten verliert sie jede Gestaltungskraft. Schwarz-Rot ist am Ende. Mit Merz kehrt die innerparteiliche Demokratie zurück. Merz ist ein überzeugender Favorit. Ein weltbekannter, auch politisch versierter Kenner.
Saarländische "BiederFRAUmentalität" hat in einem kranken, halbierten Deutschland nichts mehr verloren. Bereits jetzt schon zeigt sich Merz
mit Zukunft. Sollte er siegen, biete er - wie heute
erfahren - AKK an oberer Position der CDU in Deutschland, weiter eine wichtige Stelle wahrzunehmen.
Rein altersmäßig, fehlen AKK gegenüber Merz
6 Jahre Lebenserfahrung.
Doch AKK´s Manko merzt Merz aus.

Norbert Heyer | So, 11. November 2018 - 15:15

Herr Merz trägt auch blaue Anzüge. Natürlich hat er in der Finanzwirtschaft gearbeitet - er hat aber im Gegensatz zu den meisten Politikern auch erfolgreich in der freien Wirtschaft gearbeitet. Ist die Vorbildung von Frau Merkel besser? Hat sie als studierte Fachkraft der Politik neue Impulse gegeben oder die Gesellschaft zusammengehalten? Keiner hat mehr Schaden angerichtet als diese Frau. Braucht man jetzt nicht darauf einzugehen, die Fakten sind bekannt. Frau AKK wäre die Fortsetzung mit leichten Vetänderungen, ohne das große Ziel aus dem Auge zu verlieren. Herr Spahn sollte erst einmal seine neue Ministerrolle stemmen, auch bei ihm ist nicht der entscheidende Impuls zu finden. Aber egal, wer es im Endeffekt wird, Frau Merkel wird eine Situation hinterlassen, die ein komplettes Scheitern erwarten lässt. Keine(r) wird diese willkürlich angerichteten Verwerfungen beheben können, ohne das Deutschland in eine große Krise gerät. Daraus kann dann alles werden, nur nichts Gutes.

gabriele bondzio | Mo, 12. November 2018 - 10:47

ist in die gesellschaftliche Opposition geraten.“...der “moderne Konservativismus” kommt trotz manch kluger Gedanken als Gemischtwarenladen daher, sagte Kissler in einem Artikel 2009. Beschleunigungen abzulehnen, welche für den Bürger nichts Gutes bringen und aufzubewahren, was ihnen nützt, ist für mich konservativ. Der Mangel an Gewissheiten, in dieser Richtung, ist wie Gift, was sich in eine Gesellschaft einschleicht. Merz, wie sie ihn beschrieben und was ich über ihn las, sehr real. Er steht für einen weiteren Ausbau der globalen Wirtschaft/Geldverwalter. Sein Wirken bei Blackrock, welches sechs Billionen Dollar kontrolliert, dürfte ihn geprägt haben in seiner Interessenlage.

Walter Zickenrott | Mo, 12. November 2018 - 16:08

Wo Merz steht - wenn er denn einen klaren inhaltlichen Standpunkt hat - ist bis jetzt völlig offen. Das Wenige, das von ihm bislang zu hören war, irritiert - seine anfängliche, später widerrufene Neigung zu einer europäischen ALO-Versicherung -, verwundert - seine Anbiederung bei den Grünen - oder bleibt diffus: Umwelt, Migration und Soziales sind für ihn "wichtige Themen". Ob er mehr zu bieten hat als die Erinnerung an forsche Auftritte in ferner Vergangenheit, werden die nächsten Wochen (hoffentlich) zeigen. Die Delegierten der CDU sollten genau hinsehen.

Alfred Werner | Mo, 12. November 2018 - 18:27

Ich hätte eigentlich erwartet, dass der einstige Markenkern der völlig nach links abgedrifteten CDU von ihm zunächst erst mal sprachlich sanft renoviert wird. Stattdessen biedert er sich den Grünen an und schleimt für die Betonschädel-Grökatz. Weiß irgendjemand genau, wofür der Mann steht ? Ich fürchte, so wird das nichts.

ulrich fedler | Mo, 12. November 2018 - 20:01

f.merz ist in dem cdu-system großgewordener und diesbezüglich geprägt. je mehr man von seinen kommentaren liest,desto langweiliger ist er und als nachfolger von a.m. nicht gut vorstellbar. auch dass
er die afd in die nationalsozialistische ecke drängt, zeigt nur seinen populistischen markenkern, der genauso tickt wie die medien und die altparteien.