- Mächtiges Deutschland, mächtiges Europa
Deutschland ist wieder da, als Akteur und nicht als Derivat, das ist die Botschaft von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Mit seiner Eröffnungsrede markiert der Bundeskanzler seinen Führungsanspruch in Europa zur Verteidigung von Freiheit und Wohlstand.
Eine solche Rede hat ein deutscher Bundeskanzler seit Jahrzehnten nicht mehr gehalten. Den leisen, angepassten und von schwimmflügelartigem Selbstbewusstsein getragenen, außenpolitischen Standortbestimmungen vergangener Tage, setzt Friedrich Merz, endlich möchte man sagen, einen selbstbewussten, Deutschlands und Europas Lage selbstkritisch reflektierenden Ton entgegen, der gehört werden will und gehört werden wird, sowohl im Oval Office als auch vom Machthaber im Kreml.
Deutschland ist wieder da, als Akteur und nicht als Derivat. Nicht mit- sondern voranschwimmend. Ein Deutschland, dass sich seiner Geschichte, Geografie und Werte, aber auch endlich wieder seiner eigenen ökonomischen und intellektuellen Stärke bewusst ist. Tief eingebettet, mit Herz und Verstand, in das Europa der Vaterländer, getreu dem Motto: was von Deinen Vätern du ererbt, erwirb es, um es zu besitzen. Wenn Du herausgefordert von den Welten, trotze und besinn dich deiner Stärke.
Endlich Führung
Sich zur Macht und Stärke Deutschlands zu bekennen, ja sie mit europäischem Herz- und Kammerton zu beschwören und mit dem Willen, diese im Auftrag unserer Kinder und Enkel zu restaurieren, das ist neu und das ist, es sei erneut gestattet hinzuzufügen, endlich Führung. Das Land von Otto Hahn und Justus Liebig, von Albert Einstein, Max Planck, Werner Heisenberg, Heinrich Hertz und Conrad Röntgen, von Fichte, Hegel, Gadamer und Schelling, von Brahms, Beethoven, Bach und Händel, von Ferdinand Sauerbruch, Robert Koch und Paul Ehrlich, soll wieder zur Macht werden, nicht weniger als, aber eben nicht wie im letzten Jahrhundert. Eine Macht, die ihre Stärke versteht und speist aus dem Bewusstsein integraler, tragender Pfeiler Europas zu sein, in seiner geographischen und historischen Mitte, eingehegt in europäische Solidarität und Partnerschaft, mit dem klaren Verständnis, dass Führung bedeutet, anderen etwas zu geben.
Merz verweist zurecht darauf, dass die Bestrebungen der Großmächte groß sind, ein neues, von ihnen dominiertes und von regelloser Beliebigkeit gekennzeichnetes Zeitalter zu errichten. Er gibt darauf aber eben gerade nicht die Antworten des 19. Jahrhunderts, mit der Folge ihres katastrophalen Scheiterns im 20. Jahrhundert, sondern er schreibt eine neue Geschichte, eine Strategie des aufgeklärten Macht- und Stärkebewusstseins Deutschlands und Europas, das dem vermeintlichen Sog der jüngsten Geschichte trotzen wird und auch sehr wohl dazu in der Lage ist, demselben zu trotzen.
Wir haben keine Angst vor dem russischen Bären zu haben, der unsere Freiheit zu bedrohen glaubt. Die wirtschaftliche Stärke Europas, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, ist mehr als zehnfach größer als diejenige Russlands. Zieht man Öl und Gas einmal ab, verzwergt der territoriale Koloss noch mehr, fast bis zur ökonomischen Irrelevanz. Wirtschaftliche Stärke ist die Grundlage politischer Stärke und damit unserer Freiheit. Dieses Axiom ist unverrückbar und aus der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts nicht wegzudenken. Die Quintessenz der „Merz-Doktrin“ ist demnach eine aufgeklärte Führung durch Willen zur Macht und Stärke. Sie verweist den russischen Bären in den Zoo, anstatt auf das Schlachtfeld und dies ist gut und richtig so.
Die massiven Investitionen Deutschlands in Verteidigung und Infrastruktur in diesem Jahrzehnt, in einem Ausmaß, wie selbst Russland dazu kaum in der Lage wäre, sind folglich nicht nur ein Konjunkturprogramm, sondern zugleich ein Ausrufezeichen für das neue Selbstbewusstsein Deutschlands und dem solidarischen Führungsanspruch, den wir, im Dienst unserer und Europas Freiheit, zu übernehmen bereit sind. Scheitert Deutschland, scheitert Europa. Scheitert Europa, scheitert Deutschland. Auf diese Formel hat Merz es in seiner historischen Rede gebracht und sie beschreibt damit den Ursprung des Koordinatensystems seiner Doktrin. Dem neuen Mut, sich zur Macht und Stärke Deutschlands zu bekennen und diese auch unabdingbar zu wollen, wohnt eben kein chauvinistisches Motiv inne, sondern das Prinzip der Verantwortung in Partnerschaft. Größe, statt Dominanz zu zeigen, heißt groß zu sein.
Freiheit verteidigen
Unsere Freiheit, die alles bedingt und ohne die alles nichts ist, was wir in der demokratischen Verfasstheit unseres Wohlfahrtsstaates seit dem Ende des zweiten Weltkrieges aufgebaut haben, sie will verteidigt werden, nach innen wie nach außen. Sie ist das höchste kollektive Gut, dass der Staat seinen Bürgern schuldet und wenn sie um ihrer Verteidigung willen Anstrengungen und Opfer von den Bürgern verlangt, so muss die Politik auch den Mut dazu aufbringen, diese von den Bürgerinnen und Bürgern einzufordern.
Wer in einer Grenzsituation steht, in der sich unsere Welt heute geopolitisch zweifelhaft befindet und in derselben vor die Wahl zwischen Wohlstand und Freiheit gestellt wird, der muss sich in demokratischer Verantwortung immer für die Freiheit entscheiden. Selbst wenn die Sicherung unserer Freiheit und die dazu notwendigen Mittel mit der Aufnahme von Schulden allein nicht zu leisten wären, sondern zusätzlich Opfer und Entbehrungen für den Einzelnen mit einer Reform unseres Sozialstaats bedürften, dann wäre dies nicht nur ein legitimer, sondern im Sinne verantwortungsgeleiteter Politik sogar ein pflichtgemäßer Gütertausch. Führung im Merz’schen Sinne bedeutet daher auch, den Menschen, wenn nötig, diesen inneren Zusammenhang so klar und transparent wie möglich zu machen.
Transatlantische Augenhöhe
Europa muss und wird unter wiedererstarkter deutscher Führung und im Einklang mit der Merz’schen Doktrin, auch unserem transatlantischen Partner in den kommenden Jahren aufzeigen, dass es sich nicht nur auf Augenhöhe besser spricht, sondern sich gemeinsam, unter respektvoller Berücksichtigung der Interessen des anderen, die Sphären beider Seiten mehren lassen. Zölle und jedweder Protektionismus führen langfristig in die Isolation und selbst Großmächte werden eines Tages erkennen müssen, dass es sich ohne Freunde und echte Partner, nur halb so schön lebt.
Wer mit Bären tanzen will, wird unter Bären bleiben. Ein Leben in Freiheit und Wohlstand setzt aber Freundschaften und Partnerschaften voraus. Der Mensch ist nicht zum Eremiten geboren. Großmächte auch nicht. Großmacht zu werden, ohne Großmacht zu sein, ist vielmehr die neue Logik und zugleich das Angebot des Kanzlers an alle Willigen und Klugen. Diese Botschaft von München werden sowohl der Herr im Oval Office, als auch Wladimir Putin sehr genau gehört haben. Germany and Europe are back. We will be stronger then ever. This is the time for leadership. Danke, Friedrich Merz.
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Nein danke, keine einzige Zeile wert ! 🤮
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Staaten haben bekanntlich keine Freunde, sondern Interessen. Und welche Interessen hat Deutschland , außer sich moralisierend und ideologisch über andere Staaten zu erheben? Am Wohlergehen der Deutschen ist Merz und diese Regierung zumindest nicht interessiert. Ich wünsche mir keine „Großmacht“ Deutschland, denn damit können die Deutschen nicht umgehen.
Hat dieser famose Großsprecher einmal an seine Basis gedacht? An die Bürger, an die von ihm vernachlässigte Wirtschaft, an die Bauern, an Rentner und Kinder? Was kann "Großdeutschland" denn in der Realität überhaupt? Nichts oder besser nicht mehr viel. Seit Scholz und jetzt Merz das Land herunterwirtschaften, ist es schlechter und schlechter geworden. Nicht einmal die Sommerzeit kann der Knollo abschaffen. Wie gesagt, ein Schwätzer. Und zur Münchner Sicherheitskonferenz wird es vielleicht noch den einen oder anderen Ausländer geben, der die Rolle Deutschlands von vor 30 Jahren im Gedächtnis hat. Solche Leute, fern jeder Lebenswirklichkeit, glauben dem Merz womöglich, was er da daher fabuliert. Noch stehen ja echte Bewährungsproben aus, z.B. ein echter Blackout infolge der dt. Energiepolitik, aber so richtig, mit 10-tägigen Chaos und Flächenabschaltungen, ein kriegerischer Konflikt mit Russland, meinetwegen über eine Provokation in Litauen, massive Streiks etc.
Der Niedergang Deutschlands begann weiß Gott nich erst mit Scholz und Merz als Kanzler.
Das ging schon viel früher los. Die € Rettung, und nicht zu vergessen die zügellose bis heute andauernde „Mutti aller Probleme“ der Merkelschen Asylpolitik, einhergehend mit dem Verlust der inneren Sicherheit, dem Ende der Atomkraft, einer EU Präsidentin v d L, einer total vor die Wand gefahrenen Energie & Wirtschaftspolitik Verteidigungs und Bildungspolitik. Das alles begann bereits zum Ende der ersten Legislatur Merkel.
Die zwei anderen Kanzler haben ihr Werk lediglich zu ihrer (mehr bei Scholz, weniger bei Merz) Zufriedenheit fortgesetzt. Aber den Linksruck hin zu rot grün, ist Merkels Werk !
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik
Pardon, ich habe das nur etwas verkürzt dargestellt. Mir ist schon klar, dass im Grunde die Merkeljahre die Mutter aller Problems waren. Die Merkel ist unser Unglück, und leider sind wir sie ja, wie man jetzt weiß, noch lange nicht los. Und ja, Scholz und Merz sind im Grunde ihre Fortsetzer, wobei Friedrich Merz der schlimmere Finger ist, denn er hat bewusst getäuscht, und insofern ist er der Vollstrecker Merkel´scher Politik. Alles in allem sind wir beschissen dran, aber auch selber schuld, weil zu viele diese Person immer wieder gewählt haben, und zwar aus Faulheit, Behäbigkeit und Bequemlichkeit. ICH habe sie nicht gewählt - aber was nützt das schon.
Das Merkel die Ursache aller derzeitigen deutschen Probleme ist, da beißt die Maus keinen Faden ab …..aber auch nur, weil der überwiegende Teil der Bevölkerung, sicher auch durch das propagandistisches Dauerfeuer aus SPD-, Grüner & SED- Erben - Ecke inkl. des ÖRR und der Journallie ausgesetzt waren und noch heute sind….. Das heißt allerdings nicht, den Souverän, den Wähler, frei zu sprechen. Im Gegenteil, auch wenn „das Licht in der Birne“ im Osten ehr angegangen ist. Aber so langsam dämmerte den „Wohlstandsverwöhnten“ in den Alt- Bundesländern ebenfalls. I.ü. würde m M ein „Bundespräsident Merkel“
den Trend nicht aufhalten, höchstens etwas verzögern. Sollte der „geniale“ Schachzug der Linken Einheitsfront allerdings fruchten, steht auch die Möglichkeit einer Spaltung der Union im Raum.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
. . . ich sage mal "Die Botschaft hör ich gern - allein mir fehlt der Glaube. - Ich habe mir die Merz'sche Rede nicht angehört, dazu habe ich nicht die Muße und nicht die Geduld - allerdings nach allem, was sich Merz im ersten Jahr seiner Kanzlerschaft geleistet hat, glaube ich nicht an das, was Sie da schreiben, tut mr leid.
Sind Schaüme. Herr Notheis beschreibt uns seine blühenden Fantasien. Von den meisten möchte ich gerne verschont bleiben.
...und intellektuellen Stärke" bewusst ist.
Hier musste ich schmunzeln. Nach dem Klick auf den Link lachen.
(Man landet beim EU Bruchpoliten Projekt FCAS).
Welche ökonomische Stärke, werter Herr Notheis? Hier gehen seit langer Zeit jeden Monat 10000 Arbeitsplätze verloren.
Und dann "intellektuelle" Stärken?
Solche Flachwurzler wie Bärbock, Bas, Steinmeier, Klingbeil oder Habeck.
Ihr Optimismus in Ehren, aber ihre Sicht der Dinge was Merz und sein linksgrünes Chaosregime da leistet ist Amtsarztwürdig.
Die Zeilen sind vermutlich einem üblen Karnevalsrausch geschuldet.
In diesem Sinne bitte heute Abend nochmals die Tassen hoch und morgen noch ein weiterer Versuch.
Alaaf.
Wir haben Donnerstag & Freitag einige Übertragungen des ÖRR zum Thema Fasching angesehen und sind der Meinung in diesem Jahr ist alle politische extrem „weichgespült“ Entweder sind unsere Erwartungen zu hoch oder wir irren uns ……Aber die Deutsche Politik samt deutscher Politiker schienen mir von den Narren in der Bütt links liegen gelassen …..
MfG aus der Erfurter Republik
...verseucht. Genau wie das ÖRR.
Deshalb schau ich mir da auch nix mehr. Es ist eine Beleidigung von denkenden Menschen, sich da irgendwas anzuschauen.
Wenn Indianerkostüme schon kulturelle Aneignung sind und Linke sich wegen Rasterlocken schon Gegenseitig angehen, so sagt das alles.
Wir haben es in D nicht nur im Karneval mit Jecken zu tun.
Unter der Glaskuppel in Berlin tummeln sie sich seit Jahren.
Und sollte einer wirklich mal bissig auftreten, war das der letzte Auftritt in der Bütt.
S G a d failed state NRW
Dann war es ein wirklich guter Artikel.
oder schon Propaganda ..... Ein journalistisches Erzeugnis jedenfalls nicht.
die Rede Rubios in München zu lesen und sie sich als aktive Politik hier in diesem Lande,dieser Koalition, aber auch in Europa vorzustellen.
Gerade bei seinen Hauptthemen Migration und wirtschaftlicher Niedergang, bedingt durch Klima-Ideologie.
Es war diese Rede, die man als historisch betrachten kann, weil sie ein Angebot war an einen sich selbst zerstörenden Kontinent, geführt von einer in meinen Augen geisteskranken Dame, durch und durch linksgrün, verlogen, hinterhältig und v.a. machtbesessen.
Merzens Geplapper hingegen war zielgerichtet an das Publikum, sollte großartig klingen, war aber völlig substanzlos, weil D und der Rest der EU absolut nichts zu erreichen in der Lage sind, was dem Anspruch des Merz-Geredes auch nur in Ansätzen genügen könnte.
Es ist Wahlkampf und es geht ihm der Stift.
Ich bin mir sicher: der Lars und die Bärbel haben ihrem Schoßpudel erlaubt, auf dicke Backen zu machen, aber sobald München und die Wahlen vorbei sind, geht es weiter nach ihrem Takt.
Ich hatte echte Probleme, diesen von jeglicher Realität entrückten Artikel zu lesen. Merz hat Deutschland nur und ausschließlich noch tiefer in die Sch.... geritten, der Anlauf dazu kam von seinen Vorgängern. Außer für Wortbrüche und Lügen ist dieser Kerl für nichts gut. Nicht umsonst steht Deutschland da wo es gerade steht, die Deindustrialisierung hat sogar schon den Weg in die msm gefunden, außer der Bürokratie und dem Finanzamt funktioniert in diesem abgewrackten Land nichts mehr, unser Geld wird in der Welt verteilt, der Steuerzahler kommt, wenn überhaupt, zum Schluss dran. Da können Sie, Herr Notheis, noch so schön auf der Cithara oder der Schalmei herumklampfen, wir alle wissen, Schei.. wird niemals zu Gold werden. Aber klar, jeder blamiert sich selbst so gut er kann. Lesen Sie doch zu Ihrer Erhellung den Artikel von Kubicki hier, der trifft es eher.
Reden kann er, der Herr Merz. Deshalb wurde er ja auch gewählt, weil ihm allzu viele glaubten. Weil aber keine Taten folgen, ist das einmal mehr nichts als heiße Luft. Und das ärgert mich noch mehr, als es der Eckensteher Scholz je vermocht hat. Und jetzt taucht auch Mutti noch als grünes Schreckgespenst auf, damit LINKS definitiv nicht vorbei ist. Dem hat Merz nichts entgegenzusetzen! Darüber hinaus kann Merz einem dreisten und an Hybris nicht zu überbietenden Macron kein Paroli bieten. Dieser Manipulateur tut für Europa und die Ukraine NICHTS, denn außer Euro-Bonds, mit denen er seine Staatsschulden vor allem Deutschland aufbürden möchte, interessiert Macrönchen nichts. Und ob es klug ist, sich an einen strauchelnden Starmer zu klammern, wage ich auch zu bezweifeln. Daher: Außer dem auftrumpfenden Gesülze von
Merz einmal mehr NULL für Deutschland. Es sich in einer solchen Situation auch noch mit Trump und den USA zu verderben, ist einfach nur dämlich.
Merz ist der Meister des elaborierten Wortgeklingels, der sorgsam ausformulierten Phrase, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist. Chapeau für die Fähigkeit, Kompetenz und Entschlossenheit so zu simulieren, dass so ein Artikel wie dieser herauskommt. Jetzt wissen wir, warum er seine Wahlversprechen systematisch gebrochen und den Bürgern bedenkenlos gewaltige finanzielle Lasten über Generationen aufgebürdet hat: Er wollte unbedingt Kanzler werden und von der Kanzel der Weltpolitik predigen. Er hätte auch Priester werden können. Die Fähigkeit zur Predigt hat er. Nur ist die Halbwertszeit seiner unverbrüchlichen Überzeugungen in Tagen bemessen. Wer kann ihm noch etwas glauben? Wir können nur abwarten, denn abwählen können wir ihn jetzt nicht mehr.
Ich weiß nicht, ob ich die gleiche Rede gehört habe wie der Autor, denn mein Eindruck ist das krasse Gegenteil.
Was der Autor hier als selbstbewusst und eloquent beschreibt, hat bei mir eher eine Assoziation aus der Kindheit geweckt. Kennen Sie das noch, kurz vor der Supermarktkasse das Quengeln der Kleinkinder nach Süßigkeiten und das Gezeter, wenn's dann doch keine gibt? So jammernd und klagend kam mir das Gereine von Friedrich Merz vor, vor allem wenn es um die bösen Amerikaner ging.
Abgesehen davon, darf man bei Merz ohnehin nicht davon ausgehen, dass selbst im Ansatz rationale Erkenntnisse auch in die Tat umgesetzt werden. Denn seit Merz' Kanzlerschaft wissen wir, wie man Gesagtes in endlosen Redundanzschleifen nach nicht mal einem Atemzug wieder über Bord wirft, um dann das Gegenteil von dem zu tun, was man vorher angekündigt hat. Diese Liste wird bei Merz jeden Tag länger. Wenn ich bei jeder Phrase 5 € ins Phrasenschweinchen gesteckt hätte, könnte ich davon nach Palau fliegen.
Der US-Außenminister hat die Probleme Europas klar benannt: eine illusionäre Verteidigungs-, Energie-und Migrationspolitik in den vergangenen Jahren. Diese sind maßgeblich von einer CDU-Politikerin zu verantworten. Nur auf dieser Basis konnte die Russische Föderation mit lediglich knapp 150 Millionen Einwohnern in eine vordergründig starke Rolle kommen. Die Rolle Russlands in Europa hat Putin mit seiner Zaren-Renaissance aufs Spiel gesetzt. Und in Asien werden die 3 Milliarden Chinesen und Inder die dort imperialistisch entstandene Russische Föderation mit 35 Amtssprachen längerfristig nicht als gleichwertige Partner anerkennen. Einziger Joker Putins in Europa ist die notorische Uneinigkeit der 500 Millionen Europäer (einschließlich UK).
die russ. Förderation - in welchem Zusammenhang stehen die bitte mit den Lügen und Wortbrüchen von Merz? Wir steigen gerade in die dritte Welt ab, und Sie zeigen auf Putin? Sicher ist, der weiß wofür er steht, er sagt was er meint, er tut, was er sagt. Er sorgt für die Sicherheit seines Landes. Und Merz? Was macht der für uns, für Deutschland? Ach ja, unser Geld in der Welt verprassen. Irgendwie, Herr Weiß, scheinen Sie nicht in dieser Welt zu leben? In der deutschen jedenfalls nicht.
@Armin Latell, es ist nicht verkehrt, die Relationen zu benennen. Und zwischen der Bedeutung von China, den USA und Indien im Verhältnis zur Russischen Föderation besteht ein nicht unbedeutender Unterschied. Und die Sichtweise von Putin zu übernehmen: leben Sie weiter in Ihrer eigenen Welt.
dass Sie sich die Fakten anschauen sollten und zwar in Bezug zu Deutschland. Damit lebe ich ganz sicher in der Wirklichkeit. Ich habe mit Putin nichts zu schaffen, der lässt sich aber, und die ganze Welt kann das erkennen, nicht von Dekadenten durch die Manege treiben. Sogar Macron hat das mittlerweile erkannt. (Merz wird das nie erkennen, DER lebt in seiner Blase.) Das hat so überhaupt nichts mit Putins Sichtweise zu tun. Aber klar ist, wenn es mit den Argumenten hapert oder die Tatsachen nicht mit der eigenen Meinung in Übereinstimmung zu bringen sind, ist man Putinversteher.
Putinversteher ? Davon war nicht die Rede. Es geht um die Rolle der Russischen Föderation in der Weltpolitik. Mit 150 Millionen Einwohnern, ohne Berücksichtigung der Wirtschaftskraft, spielt diese in einer anderen Liga als die USA, China und Indien.
Es ist das Schicksal der Russen, unterschätzt zu werden, so von Napoleon, so von Hitler, so von den Nachkriegseuropäern und den USA. Wobei letztere seit Trump eine Ahnung davon bekommen haben, was es bedeutet. die Russen zum Verbündeten oder zum Feind zu haben. Merz freilich erkennt das niemals, er steckt fest in seiner Russophobie seit seines Wehrmachtsgroßvaters Zeiten. Aber auch er reiht sich ein, in die Reihe westeuropäischer und us-amerikanischer Politiker vor und nach dem 2 WK. Und sie alle werden sich korrigieren müssen. Wer den Russen unterschätzt und ihn geringschätzt, wird irgendwann eines Besseren belehrt. Und Indien? Da ist nur an der Oberfläche viel Modernität, ansonsten finsteres Kastenzeitalter. China ist von anderem Kaliber, aber schlau. Die werden es mit den Russen nicht verderben, sie wissen warum. Und Deutschland? Wir leben von der Einbildung einstiger Größe. Davon ist nichts mehr übrig, dank Merkel-Scholz-Merz. Bald werden wir von Bulgarien etc. überholt. Aufwachen!
Genau lieber Herr Funke. Rein mit Indien. In Deutschland gibt es straffreie Vergewaltigungen.
Null Euro Strafe, möglicherweise ein sonniges Bio-Zimmer pur mit grüner Bio-Aussicht. Und einer Digitalisierung zum Zeitvertreib. Da müßte der grüne Merz weiß werden vor Neid.
Natürlich möchte Merz, dass ihm gelingt, was seiner Vor-Vorgängerin im Rückblick so gründlich misslungen, sein Vorgänger gar nicht erst versucht hat:einen Eintrag in die Geschichtsbücher zu erhalten.Aber herbeireden kann man Erfolg nicht.
Machtpolitik folgt seit Menschengedenken der gleichen Logik: der Stärkere, der Skrupellosere setzt sich durch! Geopolitische Stärke folgt aus wirtschaftlicher Stärke. Da sind die Aussichten eher deprimierend. Merz hat nicht einmal die politische Macht, die schlimmsten Auswüchse der verfehlten Energie- Wirtschafts- und Migrationspolitik zu heilen,weder in Berlin noch in Brüssel. Ein Land, das fast 40% seines Haushalts für unproduktive Sozialausgaben bereitstellt, dringend notwendige Militärausgaben aber über Schulden finanzieren muss, ist keine ernstzunehmende Macht,schon gar nicht für Putin
Sich jetzt moralisch überheblich, geradezu beleidigt, von den USA abzusetzen, weil diese auf europäische Defizite hinweisen, zeigt nur wie verrannt man sich hat.
... gibt es bekanntlich eine Lücke.
Was bei der Erbauung der Bismarck-Denkmäler (wie auf dem Wattkopf) vielleicht noch realistisch erscheinen konnte, ist durch die Größenwahn Wilhelms II. und durch die Untaten der Nazis wohl für Jahrhunderte verspielt worden.
Die Chance der Wiedervereinigung wurden von unseren Kanzlern auch vertan, weil Leistungsfeindschaft und irrationale Ängste (Atom) überhand genommen haben, die sich- hinter den Träumen von einem gemütlichen grün-sozialistischen Schlaraffenland versteckt haben.
Ein Kanzler Merz, der nur mit dem Moskauer Medienunternehmer Selenski und einem Hamburger Boxunternehmen tanzen will, aber sich von ihnen am Nasenring herumführen lässt, wird weder in Washington noch in Moskau (und schon gar nicht in Kiew) ernst genommen. Warschau, Paris und London schieben dabei sowieso gerne die Deutschen nach vorne.
Merz ist jedenfalls von der Klugheit und von dem Verantwortungsbewusstsein Bismarcks um Lichtjahre entfernt.
Da hilft kein Gesundbeten.
Nach einer nochmaligen Lektüre dieser Rede und dieses Artikels bleibt man ratlos zurück. Was soll das? Jeder, der einigermaßen informiert ist, weiß doch, dass die Realität eine ganz andere ist. Die politischen Verhältnisse in Deutschland, Frankreich und Großbritannien sind derzeit so, dass nichts von dem in Angriff genommen werden kann,was notwendig wäre. Nicht einmal ein Flugzeug kann Europa gemeinsam bauen. Die Augenhöhe zu den USA ist verloren gegangen, weil man sich die lästigen Militärausgaben gespart, falsche außen- und wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen und die Sozialetats aufgeblasen hat. Auch Obama und Biden pochten auf mehr Engagement und Kostenbeteiligung.
In den USA ist man sich noch sehr bewusst, dass es junge Amerikaner waren, die in der Normandie verblutet sind um einen europäischen Krieg zu beenden. Nochmal machen sie das eben nicht.Wir bräuchten ein komplette Neuausrichtung, verbunden mit viel Verzicht und Zumutungen.Aber Landtagswahlen sind wichtiger.
Friedrich Merz wiederholt gerade den Fehler Deutschlands ab 1900: Wir sind zwar stark, aber nicht stark genug, um es mit dem Rest der Welt aufzunehmen. Die richtige Antwort lautete Westbindung. Doch statt Adenauer macht Friedrich März jetzt Kaiser Wilhelm II.: Und warum? Nur um eine dumme, linke Politik in Europa weitertreiben zu können?! Wirklich?! Und was die Zölle anbelangt: Gerade die EU hatte bis kürzlich höhere Zölle als die USA und ist gerade dabei, durch die CO2-Zölle ein gigantisches Zoll-Gefängnis für sich selbst zu errichten. Und dann stellt sich Merz hin und sagt: Wir sind gegen Zölle und für den Freihandel? Da passt doch einfach gar nichts mehr zusammen. Friedrich Merz führt uns ins Unglück!
Habe gerade gelesen, dass sich der Herr Bundeskanzler die Rede von Außenminister Rubio gespart hat, um mit deutschen Start-up Unternehmern zu sprechen, die er zu jedem anderen Zeitpunkt hätte treffen können. Zu allem Überfluss hat er Gary Newsome empfangen,den links-woken Gouverneur, der Kalifornien an den Abgrund gewirtschaftet hat. Das sind diplomatische Ohrfeigen, die man in Washington nicht vergessen wird. Nichts aus dem Harris- Desaster gelernt? Man fragt sich wirklich, ob im Kanzleramt nur Amateure sitzen, Diplomaten jedenfalls nicht. Auch hat wohl niemand eine Vorstellung, was sich in den USA ereignet. Die „MAGA Bewegung“ als tumpe Kulturkämpfer abzutun ist kurzsichtig und arrogant. In den USA vollzieht sich ein Kulturwandel, eine Rückkehr zu traditionellen Werten. Er wird von sehr vielen getragen, von den Menschen, die in den fly-over-states leben,den Verlierern der Globalisierung, deren Idol J.D.Vance ist. Für die linken West- und Ostküsten- Eliten sind sie nur „deplorables“.
Interessant! Wo haben Sie das gelesen, liebe Frau Sehnert? Ich habe ein Foto gesehen, auf dem er und Rubio Hände schütteln. Merz mit seinem typischen „seht alle her“ Grinsen. Wenn das so war, dann wäre das mehr als ein Affront Rubio gegenüber. Peinlich!!! 🥺
als Regierungssprecher, aber leider ist der Posten schon besetzt. Ansonsten kommt mir der Beitrag sehr aufgeblasen vor. Es wird vieles stillschweigend übergangen. Insbesondere der Vergleich zwischen Europa und Russland übersieht einfach, dass China an der Seite Russlands steht, so zwergenhaft wie behauptet, sind die dann doch nicht. Es wird auch vergessen, das von den europäischen Größen Merz, Macron u.a. niemand eine stabile Hausmacht hat. Eigentlich sitzt nur Meloni fest im Sattel. Die EU muss mit Russland über eine Sicherheit in Europa reden und nicht Selenski für die "Drecksarbeit" bezahlen. Er schafft keine Sicherheit.
Einer muss den Verein von Loosern ja anführen. Wer könnte das besser als ein Lügner und Betrüger, der sein eigenes Volk im Stich läßt und den Europäern den Hofnarren gibt.
Wer seine Rede mal genau analysiert wird schnell dahinter steigen. Viel Geschwätz und nichts dahinter. Und er muss ja inzwischen mit Konkurrenz in der Außenpolitik rechnen, jetzt wo Julia Klöckner die Allrounderin in Isarel mal schnell dort die Außenpolitik bedient. Gut Wadephul und Klingbeil wollte niemand sprechen, da muss es die schöne Julia richten. Herr Notheis, dass sie diese Rede so unkritisch betrachten ist schon auffällig. Sie reden von Merz´schen Doktrin. Lächerlich. Dieser Mann hat keine feste Meinung, Haltung, Standfestigkeit. Dieser Mann ist und bleibt ein Blender und Rosstäuscher. Wer weiß, wann er sein gesagtes wieder relativiert oder einkassiert. Obwohl, Rubio hat ihm ja gesagt, was er von seiner Politik hält. Merz müsste nur mal verstehen lernen. Aber was verlange ich da. Der lebt in seiner Welt.
Werben, wirken,verkaufen ist die Strategie des Alphatiers Selenskyi aus seinem un-
ersättlichen ukrainischen Mund, der die Weltordnung in seinem Sinn veränderte und weiterhin. Auch auf dieser Konferenz saß Selenskyi auf Merzen`s Schoß oder andersherum. Ist diese Konferenz für Merz ein durchschaubarer Profilierunlsversuchum innenpolitisch nicht hüllenlos dazustehen? Oder als Lehr-
meister Amerikas?
Schon einmal hat eine deutsche Regierung sich gegen die US-Regierung gestellt
und die Folgen unterschätzt.
Danach ging es stetig, finanziell den Berg hinab.
Was ist die Lehre daus? Leg dich nicht mit ihnen an, wenn du die Folgen übersehen kannst! Weiß Merz noch was er da tut? Wußte er es je? Eine Neuauf-
lage seiner Wahlversprechen.?
Blatt 2
Eine vielleicht verwerfliche Frage.
Was tat Rußland Deutschland eigentlich an?
Soviel ich weiß. Wir überrollten mit dem zweiten Weltkrieg Rußland.
Beide Länder verbinden gemeinsame Kultur. Musik, Literatur, ja auch Politik. Geschichte.
Kein ukrainisches Schmierentheater. Neuland für Merz?! Er kann von Selenskyj lernen.
Neuland für Merz.
Trump und Putin weisen übrigens gewisse
Ähnlichkeiten auf. Beide erwecken den Eindruck einer offenen Kommunikation ihrer Politik, dennoch kommen viele Entscheidungen überraschend. Wenn Trump gegenüber der EU, der "Koalition der Willigen" Ha, Ha,Ha. und ihres Sprechers Merz bisher ruhig hält, dann heißt das noch lange nicht, daß es in ihm dazu nicht gärt.
Diese Frage stellt sich Axel Hacke in der Wochendausgabe der SZ. "Viel deutsches Gold lagert derzeit noch in New York oder befindet es sich bereits in einer Toilette in Florida"?
Möglicherweise die brennenste Überlegung in der Unsicherheitskonferenz in München. Herr Merz bitte raus mit der Wahrheit. Leihen oder schenken Sie dieses Gold hinein in einen der unzähligen gelb-blauen Briefkästen. Slowenskyj wünscht bzw fordert den Aufbau einer smarten Ukraine.
