Friedrich Merz
Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem 38.Parteitag der CDU in Stuttgart. /picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON

CDU-Bundesparteitag in Stuttgart - In der Unentschiedenheit ist die CDU ganz bei sich

Friedrich Merz schwört die CDU auf dem Parteitag auf die politische Mitte ein. Keine anderen Mehrheiten seien denkbar. Nicht allen war das genug, manche sehnen sich nach mehr CDU pur. Das lieferte ein anderer.

Volker Resing

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

So erreichen Sie Volker Resing:

Die Stimmung auf dem CDU-Parteitag ähnelt der im Land. Viele sehnen sich nach Aufbruch, doch auch in der Halle in Stuttgart ließ sich die harte Realität am Freitag nicht ausblenden. Und so wollte allzu große Euphorie nicht aufkommen, auch wenn die CDU seit einem Jahr wieder den Bundeskanzler stellt. Trotz Selbstbewusstsein war es ein Arbeitsparteitag, von Siegestaumel auch vor den nahen Landtagswahlen keine Spur.

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Günther Anderer | Fr., 20. Februar 2026 - 18:14

hat den Bezug zur Realität völlig verloren, träumt sich groß und hofft, dass die SPD doch noch zur Vernunft kommt. Die demokratische Mitte bleibt also ein politisches Gefängnis. Deutschland ist wohl nicht mehr zu retten.

Stefan | Fr., 20. Februar 2026 - 22:18

Antwort auf von Günther Anderer

Eine geistig weich gespülte CDU, die um des Machterhaltswillen den ramponierten Kanzler als ihren Anführer bestätigt.
Das letzte aufbäumen eines schwarzen Stieres bevor der blaue Torero ihm den Todesstoß versetzt.
So würde ich die Lage beschreiben.
Zumindest hätte ich erwartet, Merz bringt konkrete Wachstumsvorschläge auf den Tisch.
In seinen Reden werden die Jungs von der schwäbischen Automobilbranche wohl wenig und noch eher gar nichts hören.

Hans-Hasso Stamer | Fr., 20. Februar 2026 - 18:47

Mitte? Mit der linksradikalen Funktionärspartei SPD? Selten so gelacht.

Traurig, noch vor Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass einmal schreiben zu müssen.

Lisa W. | Fr., 20. Februar 2026 - 19:06

Eine Alternative wäre es, eine Minderheitsregierung zu machen und endlich das liefern, was 80 % der Bürger möchten und was die CDU versprochen hat. Genau dazu ist eine Regierung da. Weil die CDU dafür zu schwach ist, wird es in einer rot-grün-schwarzen Regierung enden. Massivster Schaden für's Land, Wirtschaft ruiniert, Elend statt Wohlstand für alle Bürger. Ganz gewiss nicht mit meiner Stimme!! Da können Linnemann, Günther und Merz zensieren, soviel die wollen. Auch 'Klarnamen' machen mir keine Angst. Never again. Mit Anlau gegen die Wand bzw. gegen die Brandmauer. Viel Spaß dabei, 'liebe', dumme CDU.

für was man sich wählen lässt. Wenn man nur möglichst möglichst lange möglichst viele Pöstchen für sich und die Parteigenossen im Sinn hat, haben Sie Recht damit, daß er damit Recht hat. Schaut man sich aber den Text des Amtseides an, den er geschworen hat, kann man nur "Pfui Deibel" sagen.

manfred westphal | Fr., 20. Februar 2026 - 19:15

Selbstverständlich gibt es Alternativen.
Sehr viel mehr CDU-PUR würde schon mit einer Minderheitsregierung umsetzbar sein. Aber Merz merkelt sich lieber mit dem "SPD-Kanzler" Klingbeil, wie ihn Linnemann in seiner Rede treffend benannte, durch.

Markus Michaelis | Fr., 20. Februar 2026 - 19:24

Ich glaube nicht mehr daran, dass das eine gute Taktik ist (oder auch ein Ziel). Die Gesellschaft zerfällt in mehr Gruppen, es gibt gegenseitiges Misstrauen. Ziele, Wege, alles ist unklarer. Alte Gewissheiten funktionieren nicht mehr, es treffen verschiedene Weltsichten aufeinander.

Ich glaube, dass es nicht genug ist, von "der Mitte" und "den "den Rändern" zu sprechen. Das suggeriert, dass es "das Richtige" gäbe (vertreten von der Mitte) und die Probleme kämen daher, dass Menschen aus Egoismus oder anderen falschen Gründen nicht dem richtigen Weg folgen.

Ich empfinde diesen Ansatz als zu hilflos mit der realen gegensätzlichen Vielfalt und Überforderung umzugehen. Das heißt nicht, dass die CDU jetzt mit der Linken oder AfD koalieren soll. Es braucht aus meiner Sicht aber ein Bekenntnis dazu, dass die Gesellschaft nicht mehr wie früher funktioniert und wir uns für neue Wege werden entscheiden müssen. Nicht für den einen richtigen, sondern zwischen verschiedenen.

C. Schnörr | Fr., 20. Februar 2026 - 19:32

sagt er, was sagt er nicht? Wer könnte sich angesprochen, wer sich übergangen fühlen? Hat er sich mit der Mutter des AFD unterhalten und wenn ja, wie lange? Selbstinzenierung der realitätsabgewandten Berliner Politik-Blase und Exegeseversuche der Hauptstadtjournalisten. Auf gut Deutsch: reinstes Affentheater auf Kosten des Steuerzahlers.

Christa Wallau | Sa., 21. Februar 2026 - 13:24

Antwort auf von C. Schnörr

Sie sagen es!
Die Bürger mit ihren Sorgen, Problemen und Wünschen werden veräppelt, was das Zeug hält. Und das Schlimmste ist: Die meisten von ihnen merken es nicht einmal!!!
Da taucht die Hauptverursacherin des elenden Zustands Deutschlands dreist- fröhlich aus der Versenkung auf, und die Partei - auf deren Prinzipien sie stets gepfiffen hat - spendet ihr mal wieder frenetischen Beifall.
Mehr Menschenverachtung und Bürger-Vera....e geht nicht!

Von Merz noch irgendein wirklich zielführendes Handeln zu erwarten, ist dasselbe, wie wenn man an den Osterhasen glaubt.
Wie lautet noch mal das Wort mit "x"?
In der Zukunft wird N I X besser!
Im Gegenteil:
Auf der Rutschbahn in den Ruin geht's munter weiter bergab mit Deutschland und den "bunten" Deutschen!
Sie wollen es offenbar genau so haben.

Rainer Mrochen | Fr., 20. Februar 2026 - 19:45

Sie verlieren sich im Allerlei, bleiben im Allgemeinen trotteln in Wohlgefälligkeit.
Ganz wie es sich gehört wenn man glaubt zu führen, die Richtung vorzugeben. Dem Land nützt es nichts wenn auf einem Parteitag groß vorgetragene Worte nichts weiter als inhaltsleere, der ewig gleichen Ankündigungen, ohne ernsthafte Folgen sind.
Hauptsache die Seelen der Blinden sind befriedet. Dieser Kanzler ist eine bemitleidenswerte Figur. Zu der hat er sich allerdings selbst gemacht. Er ist grundsätzlich Führungsschwach, vordergründig unterwürfig und in seinem "Machtstreben" Opfer seiner eigenen, negativen, Charaktereigenschaften. Deutschland hat besseres verdient als die Fortsetzung einer Politik die einer Person, in der ersten Reihe sitzend, zu verdanken ist. Woher kommt diese Unterwürfigkeit?

Lisa W. | Fr., 20. Februar 2026 - 20:15

10 Minuten wurde Merz beklatscht? Was bitte genau wurde da beklatscht? Die Lügen von Merz, seine Großsprecherei, die Unterordnung unter Kanzler Klingbeil, die Deindustrialisierung des Landes, die verfehlte Migrations- und Energiepolitik? Wie war das peinlich, zum Fremdschämen: wie der eitle Merz diese 10 Minuten so offensichtlich genießt - trotz desaströser Leistung. Was ist diese CDU noch? Dieses käufliche Duckmäusertum ist unerträglich. Definitiv nicht meine Partei, dezidiert NICHT mein Kanzler.

IngoFrank | Fr., 20. Februar 2026 - 20:42

Antwort auf von Lisa W.

Da sind Sie mit immerhin 75% der Wähler nicht allein 😂😂😂
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

IngoFrank | Fr., 20. Februar 2026 - 20:38

Delegierten der CDU …..und die Frage, wohin sein Weg führt ?
Tja, zuerst erst einmal an Merzens Kabinettstisch vorbei. Wohl überlegt würde ich sagen, um „schuldenbefreit“ zu gelten …,
Die Frage wird nicht sein, wohin der Weg Linnemanns führt sondern wohin Linnemann die CDU führt. Bis jetzt steht auch er noch zur Brandmauer. Die Frage ist, wo steht er am Ende der Koalition ?
Wo steht die Partei nach erwartbarem weiteren Stillstand auf allen Politikfeldern ?
Wie wirkt sich die wiederstandslose Gängelei durch die SPD auf die Mitglieder & Wähler der CDU aus ?
Wird der Brandmauerdruck, im Hinblick der schuldenfinanzierten Haushaltsausgaben
auf Präsidium, Vorstand und Kanzler steigen mit einer SPD als Klotz am Bein ?
Sind zukünftige Koalitionen mit der SPD, der Grünen Sekte & den SED- Erben als „Allparteienkoalition“ gegen die AfD wirklich alternativlos ?
Wohin wird der Kampf um „unsere“ Demokratie dieses Land noch führen ?
Ins Orwellsche 1884 mit all seinen Fassetten ?
MfG a d Erf R

Sunstreet | Fr., 20. Februar 2026 - 22:43

Da sehe ich bei Merz neben seinen transatlantischen Kniefällen, seiner Kriegsbesoffenheit und Russlandphobie einen ganz erheblichen Parallaxenfehler.
Auf einer Skala von 1 (rechts) bis 100 (links) wäre die Mitte bei 50. Die Politik der CDU liegt eher bei 80 - 90! Sie macht eher die Politik der nicht gewählten Rot-Grünen.
Von seinen Wahllügen will ich gar nicht sprechen.
Gegen diesen Kanzler müsste es mittlerweile längst massenhaft Demonstrationen geben. Demokratie sieht anders aus!

Michael Marx | Fr., 20. Februar 2026 - 23:12

Solange der Schwanz mit dem Hunde wedelt, kann das nichts werden.
Solange man sich nicht freischwimmt von dem toxischen Erbe der FDJ-Kanzlerin aus dem Reisekader, kann das nichts werden.
Solange die Brandmauer steht, also die AfD nicht einmal als Drohkulisse eingesetzt werden kann (regierungsfähig ist sie ja noch lange nicht, dafür hat sie allzu viele indiskutable Personen), kann das nichts werden.
Das Bedauerliche ist nur, daß wir es ausbaden müssen

Thomas Veit | Sa., 21. Februar 2026 - 01:00

Antwort auf von Michael Marx

auf jeden Fall einsetzen - problemlos...👍

Ach nee - problemlos doch nicht wirklich... - da ist dummerweise noch der linksgrünwoke Straßen-Mob von "unsere Demokratie" (aka staatsfinanzierte 'Zivielgesellschaft'), Demos vor CDU-Parteibüros etc. und 'FASCHISTEN-Vorwürfe' direkt an die CDU... ..., und den Kanzler persönlich...- wie unappetitlich!!! Geht also doch nicht, ohne 🥚🥚🥚🥚...

Straub Klaus Dieter | Fr., 20. Februar 2026 - 23:43

Bis 1994 gab es in Italien eine konservative Partei, Democrazia Christiana kurz DC. Diesen Weg des Untergangs wird auch die CDU gehen, den ein weiter so wie bisher, geht nicht mehr.
Wer sich mit Gedeih und Verderben an die Partei, Sie Plündern Deutschland, kurz SPD bindet, wird in nicht all zu langer Zeit untergehen.
Leider!!

Sabine Lehmann | Fr., 20. Februar 2026 - 23:59

Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie feiern.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie feiern nicht nur sich selbst, sie feiern die Mutti aller Probleme und laden sie auch noch ein.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie labern, dreschen Phrasen, kündigen an, tun aber nicht nur nichts, sie tun Alles um Alles noch schlimmer zu machen.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie kündigen an, jeden der es wagt Schutt und Asche beim Namen zu nennen, zu verfolgen, dingfest zu machen und zu sanktionieren.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie schaffen die Gewaltenteilung ab, um ihre autokratischen Strukturen weiter zu festigen.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Sie alle sind schuld, Alleine. Beschuldigen aber ohne Unterlass eine alternative Partei, die tatsächlich noch nie eine Regierungsbeteiligung hatte.
Das Land liegt in Schutt und Asche. Merz ist Muttis Pantoffelheld. Deutschland ist fertig. DAS hat dieser Parteitag endgültig bewiesen! Wenn Unrecht zu Recht wird, dann „Isch over“!

Schon mal was von Redewendung gehört? Selbstverständlich ist der Begriff metaphorisch gemeint. Und er trifft auf alle Belange zu die eine erfolgreiche Industrienation ausmachen. Denn Deutschland ist in sämtlichen internationalen Rankings Schlusslicht. Und sämtliche Zahlen und Fakten dazu rauschen weiter in den Keller. Wie man sich da hinstellen kann und sich zehn Minuten lang rauschenden Beifall klatschen kann, ist mir ein Rätsel. Ihre Einschätzung mag eine andere sein, meine nicht!

Klaus Funke | Sa., 21. Februar 2026 - 12:14

Antwort auf von Sabine Lehmann

Er lässt sich immer ein Hintertürchen offen, der liebe Herr Veit. Es könnte ja auch sein, dass die Mächtigen da bleiben, wo sie sind. Und da möchte man nicht ausgeschlossen werden. Rückversicherung, nennt man das.
Ansonsten bin ich ganz bei Ihnen, liebe Frau Lehmann. Und die Wiederholung bestimmter Begriffe folgt einer dramaturgischen Regel. Das ist Rhetorik vom Feinsten, beherrschte man schon in der Antike. Gerade Marcus Tullius CICERO war ein Meister dieser rhetorischen Kunstgriffe. Schön, dass sowas noch beherrscht wird. Danke Frau Lehmann. Und literarisch ist Ihr Beitrag dadurch auch nochmal aufgewertet worden. Aber woher soll unser Master of Conversation, Herr Veit, sowas wissen? Er stolpert über die Wiederholungen und begreift sie nicht als Aufwertung. Aber was soll´s, wir verzeihen ihm. Eine lässliche Sünde. Nochmal Danke für den Lesegenuss, liebe Frau Lehmann.

Sabine Lehmann | Sa., 21. Februar 2026 - 13:49

Antwort auf von Klaus Funke

So eloquent und treffsicher hätte ich keine Replik hinbekommen, lieber Herr Funke, schon gar nicht im „Affekt“. Aber ich bin ja auch weder Literat noch Schriftsteller wie Sie:-) Von daher: Merci! Das Einzige was ich wegen der „7“ noch vergaß hinzufügen, ist die nicht unbeabsichtigte Analogie zu den 7 Todsünden. Die Heimsuchung folgt auf dem Fuße…….;-)

Klaus Funke | Sa., 21. Februar 2026 - 14:51

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ich meine das mit den sieben Todsünden. Klasse. Da wäre ich nicht draufgekommen. Aber so wird Ihr Text noch anspruchsvoller. Da muss man schon "studiert" haben, um ihn "in Gänze" zu erfassen. Also, ein Abgang mit heraufgezogenen Mundwinkeln, schmunzel, schmunzel...

Alkohohlfrei ? Aus Angst das ein Genosse der CDU die Wahrheit sagen könnte ?
Besoffene & kleine Kinder sagen bekanntlich die Wahrheit ……
Neee, noch nicht mal das kann die CDU, feiern !
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik

Sabine Lehmann | Sa., 21. Februar 2026 - 09:44

Antwort auf von IngoFrank

Zehn Minuten Standing Ovations, tosender Applaus. Die feiern sich selbst auf diesem Parteitag. Nur gibt es dazu keinen Grund, ganz im Gegenteil.

Jürgen Goldack | Sa., 21. Februar 2026 - 00:38

Das es bei Pinocchio Merz zumeist dubiosen Einlassungen und befehlsgebendem Alleinherrschergehabe überhaupt noch jemand zuhört ist erschreckend und zeigt in fast frivoler Form das Niveau der aktuellen CDU-Wähler. Die Entfremdung dieses Herrn von seinen Wählern, vom deutschen Volk, von seinem Arbeitgeber, ist erschütternd und für alle, die ihm noch Beifall zollen, blamabel. Aber so lange es den Schutzwall der Claqueure, Mainstream-Gazetten-Schreiberlinge und der Worte-verdrehenden ÖRR-Sendeanstalten gibt, die es nicht lassen können, das Fritzle hochleben zu lassen und damit den leider zumeist vor sich hin dämmernden Bundesbürger erfolgreich mit Halbwahrheiten und auch Lügen einzulullen kann, ändert sich der Typ nicht. Warum auch? Er kommt mit seinem dummen Gefasel doch durch! Es gibt doch tatsächlich Parteimitglieder an Fritzles Rockzipfel die ihn animieren, noch eine Legislaturperiode dran zu hängen! Eine grauenhafte Vorstellung für etwa 80%b der Bürger.

Thomas Veit | Sa., 21. Februar 2026 - 00:43

"...Merz [mahnte] "Vertrauen und Geduld“ an. Die Regierung mit der SPD werde noch in diesem Jahr Reformen auf den Weg bringen, kündigte er an. Sein Publikum tat sich schwer, sich da sicher zu sein."

Wenn sich schon 'SEIN' eigenes! Publikum schwer tut, im de facto noch zu glauben... ...? 🤔

auf die für 2025 versprochenen Reformen. Mit der SPD wird auch dieses Jahr nichts passieren. Es war erwartbar, daß die CDU diesen Parteitag dazu nutzen würde, sich als vierte Linkspartei zu etablieren. Dafür spricht auch ganz klar, Fr. Merkel einzuladen und dann noch in die erste Reihe zu setzen.

Urban Will | Sa., 21. Februar 2026 - 08:38

dem ist nicht mehr zu helfen.
Da ziehen die 13%-Sozen den Fritz am Nasenring durch die Mange, verspotten u beleidigen ihn, nennen seine Politik „Bullshit“, ihn einen Faschisten, machen ihn lächerlich, wo es nur geht und geben klar zu verstehen: in diesem Land entscheiden wir
Und was macht dieser gotteserbärmliche Nichtskönner?
Stellt sich in seiner „Bewerbungsrede“ hin und nennt die Koalition mit den Sozen alternativlos.
Ich kann das alles einfach nicht glauben, dass in einem Land in dem Zustand wie D ein solcher Haufen naiver, arroganter, völlig verblendeter Dummköpfe die Regierung „anführt“.
Nie, da kann man wohl bis zur Steinzeit zurück schauen, gab es eine Zeit, wo ein Volk sich von solchen Cretins, solchen Idioten regieren ließ.
Ich verstehe es einfach nicht mehr, aber ich gebe zu: ich hoffe, es geht dann ganz schnell mit dem Zusammenbruch der Systeme, Abwandern der Schlüsselindustrien, etc. Vorher wacht der Blödmichel halt nicht auf.
Sorry für den Tonfall.

Urban Will | Sa., 21. Februar 2026 - 08:55

um zu sehen, um was es Baberowski im Kern geht und wer den Klatschasenverein in Stuttgart nun sieht und den Ober-Geck auf der Bühne reden hört, es gäbe „keine Alternative“ zu einer Koalitition mit einer Partei, die sich den Staat zu eigen gemacht hat und deren Hauptbestreben es ist, die Opposition zu verbieten und als deren weiteres Hauptbestreben man annehmen kann, dass sie die Gerichte mit willfährigen Duckmäusern und Gesinnungsgenossen besetzen möchte, um seine Macht, trotz strammen Ganges in die Einstelligkeit, für immer zu festigen, der muss so langsam verzweifeln.
Gut aber, dass immer mehr intelligente Menschen immer offener (jetzt nicht im Falle Baberowski, aber wer das Buch lesen wird und das macht, was der Autor möchte, nämlich denken, der wird seine Schlüsse ziehen) das Einreißen der Brandmauer fordern.
Weg mit der Übermoral! Weg mit der Arroganz!
Aber man kann es immer nur wiederholen: der Wähler muss es richten und ca. 75% sind noch im Tiefschlaf.
Demokratie!

Gerhard Fiedler | Sa., 21. Februar 2026 - 10:11

der unglaubwürdigste Kanzler, den wir je hatten, vor dem Rednerpult des Bundesparteitages der CDU in Stuttgart und spult gestikulierend mit Kopf und Händen sein Ding ab. Und alle wissen, es geht diesem Mann nur um seine Macht, nicht um Deutschland und sein Volk.
Da denk ich an die Märchengestalt „Rumpelstilzchen“ der Gebrüder Grimm und versuche - wenngleich Rumpelstilzchen hier vor Ort etwas groß geraden ist - wie folgt umzufabulieren:
„Und vor dem Rednerpult stand ein gar zu lächerliches Männchen, das schrie:
Heute versprech ich‘s, morgen brech ich‘s,
übermorgen hol ich mir der Steuerzahler Geld;
ach, wie gut, dass jeder weiß,
dass ich Bundeskanzler heiß!“
Doch sein Standing Ovation bekam er, wahrscheinlich mit vorgegebener Dauer. Aus DDR-Zeiten kenne ich noch jene Bemerkung „Die Deutschen klatschen immer, wenn sie beschissen werden“.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 21. Februar 2026 - 10:31

Machen wir uns alle nichts vor. Die UNION will und sie kann nicht. Auch das wird das Jahr des bleiernen fortdauernden Zerfalls, ohne Reformen, mit viel Streit und dem Kampf um Wahlen in den Flächen, die als einzige noch Hoffnung versprechen, dass im Osten mal ein Landesverband der UNION kippt. Mag ja sein, dass der ein oder andere in dieser Partei mit geballter Faust in der Tasche dort sitzt, aber Mut, mal wirklich auch mit Merz abzurechnen, den hat da keiner. Sie klammern sich an Rettungsringe wie Merz, Linnemann und andere, aus denen die Luft längst draußen ist. Man wird diesen Parteitag als weiteres Blendwerk gegenüber dem Wähler nutzen und noch immer glaubt man an die CDU, obwohl Merz solche schlechten Umfrageergebnisse hat. Noch wurden ja keine echten Sachthemen besprochen, das kommt erst heute. Und wird die UNON wieder zeigen, wer in dieser Regierung die Hosen an hat? Und die junge UNON ist längst wieder auf Linie gebürstet, darf maximal sandte Mahnungen aussprechen. Lächerlich.

Gisela Hachenberg | Sa., 21. Februar 2026 - 14:21

Kanzler(Wahl)Verein halt! Dazu noch Klatschhasenverein! Hat wer etwas anderes erwartet? Wahrscheinlich wurden alle vorher von Spahn und Frei „auf Linie“ gebracht. Man will ja nicht die nächsten Landtagswahlen vermasseln! Im Übrigen haben ihn nur etwas mehr als 89 % gewählt. Bei der CDU werden die Enthaltungen nicht abgezogen. Fast 100 der anwesenden Klatschhasen haben ihm ihre Stimme verweigert!! Und die zahlenmäßige Zustimmung zu Linnemann war auch nicht so berauschend, wie uns Herr Resing weismachen will. Bei fast allen Medien, wo ich reingeschaut habe, wurde übereinstimmend über Merz dürftige Rede geschrieben. Und auch, dass er wirklich wichtige Punkte gar nicht erst angesprochen hat (Achtung, da Rücksicht auf sensiblen Lars und anstehende LTW)! Aber der Herr BK war anschließend so berauscht und ergriffen von dem Ergebnis, dass man gar nicht mehr in sein Gesicht im Glorienschein gucken wollte. Ich zumindest nicht. Oberpeinlich! Ist der wirklich so entrückt????

Brigitte Simon | Sa., 21. Februar 2026 - 15:43

"Haltet den Mund".

...rief Merz seine Partei zur Solidarität auf" seinem Reformpfad auf.

Brigitte Simon | Sa., 21. Februar 2026 - 23:24

Antwort auf von Brigitte Simon

Bezeichnend ist, wie Merz mit dem Vorwurf umgeht. er ist ein "Außenkanzler."
Diese Kritik ernst zu nehmen und sich den innenpolitischen politischen Problemen zuzuwenden, erklärt er das Etikett leger zum Kompliment. Eine Chuzpe, die ihresgleichen sucht.

Während die Kriminalität in einem bereits islamisierten Deutschland Rekordwerte erreicht, während Messerangriffe, Vergewaltigungen die Deutschen in Angst und Panik versetzen, in die Knie zwingen, jettet Merz lieber um die Welt und sonnt sich im Glanz internationaler Gipfeltrefen.
Soll er sich den roten Kopf holen amüsiert sich das Ausland.

Armin Latell | Sa., 21. Februar 2026 - 16:42

Beachtlich, dass man über nichts einen so langen Artikel schreiben kann. Eigentlich hätten Merz und Kumpane ein rhetorisches Feuerwerk abfeuern müssen, bei der Situation, in die er und seine Vorgänger das Land geführt (gezwungen) haben, stattdessen 08/15 Hausmannskost und das nicht explizit erwähnte "weiter so" oder "wir schaffen das". Erschütternd!