Frank Urbaniok
Frank Urbaniok / Sabina Bobst

Frank Urbaniok im Gespräch mit Clemens Traub - Cicero Podcast Politik: „Kein deutscher Verlag hat sich getraut, das Buch zu veröffentlichen“

In seinem neuen Buch „Schattenseiten der Migration“ bricht der forensische Psychiater Frank Urbaniok ein Tabu: Er schreibt über Ausländerkriminalität – faktenbasiert und gegen den Strom. Ein Gespräch über Mut und die Grenzen des Sagbaren.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

So erreichen Sie Clemens Traub:

Ausländerkriminalität ist eines der zentralen gesellschaftlichen Themen – und zugleich eines der am stärksten tabuisierten. Frank Urbaniok, der bekannteste forensische Psychiater in der Schweiz, schreibt in seinem neuen Buch „Schattenseiten der Migration“ schonungslos über die Dimension der Probleme. Grundlage sind dabei sowohl offizielle Kriminalitätsstatistiken als auch seine jahrzehntelange Berufserfahrung, in der er über 5.000 Fälle begutachtet hat. 

„Es ergibt sich das erschreckende Bild, dass bestimmte Nationalitäten in Gewalt und Sexualkriminalität massiv überrepräsentiert sind“, erklärt Urbaniok im Cicero Podcast mit Clemens Traub. „Wir reden von Überrepräsentationen von 300, 500, 800 Prozent und mehr. Und das sind keine abstrakten Zahlen, sondern Fakten, bei denen Menschen zum Opfer werden.“

Er betont, dass viele Bürger die Realität unmittelbar erleben: Überfüllte Schulklassen, Bedrohungen im öffentlichen Raum, Messerkriminalität und Clankriminalität. Urbaniok kritisiert, dass Kriminologen, Journalisten und Politiker das Problem oft kleinreden oder durch Desinformation verzerren, sodass die Menschen das Vertrauen in Experten und staatliche Institutionen verlieren.

Sein Buch ist ein Plädoyer für ehrliche Debatten – faktenbasiert, mutig und ohne ideologische Scheuklappen. Gerade das Tabu, über Ausländerkriminalität offen zu sprechen, müsse gebrochen werden, damit die Gesellschaft realistische Lösungen entwickeln kann.

Clemens Traub und Frank Urbaniok
Clemens Traub (li.) / Antje Berghäuser und Frank Urbaniok / Sabina Bobst

Das Gespräch wurde am 8. August 2025 aufgezeichnet. 

Sie können den Podcast jetzt hier – klicken Sie dazu „Inhalte aktivieren“ – hören, oder auch auf allen Podcast-Portalen.


Sie sind interessiert an weiteren Themen und noch kein Abonnent von Cicero Plus? Testen Sie uns hier.

Mehr Podcast-Episoden:

 

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Heidemarie Heim | Fr., 15. August 2025 - 17:19

Man findet keine Worte und Bezeichnungen für diese Mischpoke! Wenigstens keine, die "publizierbar" wäre.
Denn diese Büttel machen nichts anderes, als die Bevölkerung gezielt und direkt ins offene Messer rennen zu lassen! Und in ihrem Tun unterscheiden sie sich für mich persönlich nicht mehr von Komplizen jener Täterschaft, von der hier die Rede ist! Man kann sich nur noch angewidert abwenden von diesen wahren Sargnägeln einer freien Gesellschaft, die diese auf dem Altar ihrer beschi..... Ideologie
bereit sind zu opfern!
Und die biodeutsche Kartoffel wie sie liebevoll genannt wird, gucket stumm in der Runde um! Zum kot...! MfG

Brigitte Miller | Fr., 15. August 2025 - 17:33

"Der Staat hat eine Fürsorgepflicht für seine Bürger" so Herr Urbaniok.
Weiss der Staat , dass er keine Fürsorgepflicht für die halbe Welt hat, sondern für seine Bürger?

Thomas Hechinger | Fr., 15. August 2025 - 19:19

Ein hochinteressantes Gespräch mit Herrn Urbaniok, der das, was man selbst immer schon gespürt hat, faktenbasiert, kompetent, klar, präzise und ohne jeden Schaum vor dem Mund auf den Tisch legt. Danke dafür.

IH | Fr., 15. August 2025 - 20:07

Ein sehr informatives, erhellend Interview. Nur eine Frage der Zeit, bis ÖRR und Politik das Buch mit dem Argument zerreißen, dass es auf anekdotische Evidenz gestützt sei, die zu informellen Fehlschlüssen führt.

Achim Koester | Sa., 16. August 2025 - 10:24

die es begehen, sondern auch die, die es nicht verhindern". Dieses Zitat aus dem "Fliegenden Klassenzimmer" von Erich Kästner war zwar ursprünglich auf die Nationalsozialisten gemünzt, passt aber problemlos auch auf die heutige Politiker- und Gutmenschenkaste. Kein Wunder, dass das Buch in Deutschland keinen Verleger fand, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.