Fachkräfteeinwanderungs-Gesetz - Mythos Fachkräftemangel

Mit dem „Fachkräftezuwanderungs-Gesetz“ löst die Bundesregierung ein Problem, das es eigentlich nicht gibt. Sie schaffte es aber so, den Personalmangel im Niedriglohnbereich anzugehen und ihre Migrationspolitik zu rechtfertigen. Moderne Staatskunst eben. Von Alexander Grau

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„Der Fachkräftemangel ist ein Mythos, der für ideologischen Zwecke instrumentalisiert wird“ / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Oktober erscheint sein Essay „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer“ bei zu Klampen.

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Alexander Grau

Höhere Staatskunst liegt unter anderem darin, ein Problem zu lösen, das es gar nicht gibt, indem man ein Problem schafft, das man einfach leugnet. Ein schönes Beispiel für eine solche Politik ist das sogenannte „Fachkräftezuwanderungs-Gesetz“, das die Bundesregierung in der kommenden Woche beschließen will. Denn der von Politik, Lobbyverbänden und manchen Medien seit Jahren gebetsmühlenartig beschworene Fachkräftemangel ist ein Mythos – zumindest in der verbreiteten, pauschalisierten Form. Und die geplante Einwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt wird keine Probleme lösen, sehr wohl aber welche schaffen.

„Spurwechsel“ wird zu „Beschäftigungsduldung“

Auf die Grundzüge eines neuen Einwanderungsgesetzes verständigten sich die Koalitionspartner Anfang Oktober. Nun, kurz vor Weihnachten, soll der heikle Entwurf noch schnell vom Kabinett beschlossen werden. Das nonchalante Vorgehen dabei erinnert stark an die verdruckste Kommunikation im Vorfeld des umstrittenen UN-Migrationspaktes. Und auch hier wird wieder etwas behauptet, was so bestenfalls halb stimmt. So wurde auf offiziell auf die Idee des „Spurwechsels“ verzichtet, doch nicht, um sie zu den Akten zu legen. Vielmehr wurde sie umbenannt. Der Spurwechsel heißt jetzt nicht mehr „Spurwechsel“, sondern „verlässlicher Status für integriert Geduldete“ oder auch kurz „Beschäftigungsduldung“.

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ingrid Dietz | Sa, 15. Dezember 2018 - 07:24

Da lungern und liegen Hunderttausende arbeitslose Jugendliche Europäer (Spanien, Italien, usw) herum und bekommen keine Chance auf Ausbildung und/der Beschäftigung und die GroKo denkt daran, weiterhin unzählige - ungelernte - Nicht-EU-Bürger einzuladen - die letztendlich doch wieder nur in unserer sozialen Hängematte liegen ?
Unglaublich - beschämend -
dass die europ. jugendlichen Arbeitslosen locker und leicht einfach im Stich gelassen werden !
Frau Merkel & Co,
sind das die "gemeinsamen Werte" oder ist sind diese "Werte" doch nur eine weitere leere politische Floskel ?

Gottfried Meier | Mo, 17. Dezember 2018 - 16:04

In reply to by ingrid Dietz

Arbeitskräfte aus Europa würden nur wenig Integrationsprobleme machen. Den jungen Menschen aus z.B. Spanien, Griechenland, Italien und Portugal könnten wir eine Perspektive geben und den Herkunftsländern wäre auch geholfen. Arbeitslose junge Menschen sind sozialer Sprenstoff. Die jungen Leute, die bei uns einen Beruf gelernt und in Deutschland gearbeitet haben, könnten später immer noch entscheiden, ob sie bei uns bleiben wollen oder doch lieber in ihre Heimat zurückkehren. Mit einer guten Berufsausbildung hätten sie in ihrer Heimat auf jeden Fall eine bessere Perspektive. Für das Zusammenwachsen Europas wäre es obendrein auch förderlich.

Barbara Piele | Mo, 17. Dezember 2018 - 16:12

In reply to by ingrid Dietz

Ich sehe sie jeden Tag. Kopfhörer auf. Iphone. (Das teuerste.) Und wo gehen sie hin??? Nicht zur Arbeit, sondern ins Gym. Ist bei uns in der Stadt dann kostenlos. Locker an mir vorbeischwingend. Nach der Devise "Du Blöd-Nuss" kannst mir gar nichts."
-- Ich bin fassungslos. - Ich verstehe nebenbei bemerkt den "Unterschied" zwischen Asyl und Migration überhaupt nicht mehr. Das ist doch eine Soße. -- Für mich ist Asyl "Aufenthalt auf Zeit." Migration "Hier bleiben." Migration heißt aber auch: Sich in einem Land so zu benehmen, dass es aufgenommen hat. -- Würde ich mich in einem anderen Land so aufführen wie unsere "Welcome"-Menschen --- ich wäre schon längst rausgeschmissen worden.

Stefan Jurisch | Sa, 15. Dezember 2018 - 09:27

als Büttel von Industrie und Lobby soll diesem Irrsinn Einhalt gebieten? In hundert Jahren nicht.

gabriele bondzio | Sa, 15. Dezember 2018 - 09:39

"Nun, kurz vor Weihnachten, soll der heikle Entwurf noch schnell vom Kabinett beschlossen werden."...eine übliche Vorgehensweise, wenn klar ist, dass ein Gesetz in der Bevölkerung wenig Anklang finden dürfte. Kaum Kommunikation und schnell über die Bühne winken, möglichst zu einem Zeitpunkt, wo die Bürger ihre Aufmerksamkeit anderen Dingen zuwenden.Zumal schon vielen klar war, dass man unter dem Deckmantel Asyl, billige Arbeitskräfte rekrutieren wollte. Wie billig darfs denn sein, damit man in DE über die Runden kommt? Das Zuschussgeschäft übernimmt dann der Staat (Steuerzahler) aus den Sozialkassen.Was kann man dem Bürger daraus noch für Verwerfungen zumuten? Die Billigkeit mit, der vor allem SPD und Grüne(Kretschmann vermisst eine Regelung für Geringqualifizierte) ihre Pläne umsetzen wollen, stinkt zum Himmel. Hier wird doch ein neuer Billig-Arbeitskräfte-Markt aufgebaut, vorbei am gesetzl. Mindestlohn.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 15. Dezember 2018 - 11:16

Wenn es denn wirklich einen Mangel an Fachkräften gibt, dann soll sich die Industrie um die Anwerbung der Arbeitskräfte bemühen. Allerdings mit der Vorgabe, dass sich der künftige Arbeitgeber einer „Fachkraft“ verpflichtet, für die Dauer dessen Aufenthalts aufzukommen, sei es als Lohn oder als Ersatzleistung. Dann lassen sich in vielen Ländern kaum Fachkräfte finden.
Solange der Arbeitgeber aber sehr viele Menschen in unser Land holen kann, sich die Guten aussucht und die anderen der Sozialhilfe überantwortet, muss eine Änderung kritisch gesehen werden. Genügt es, wenn die Bewerber ihren Unterhalt für ein paar Monate selber finanzieren müssen? Lässt man sie nach der Zeit verhungern?
Ein weiterer Punkt ist die Integration. Ist diese mit einer Arbeitsaufnahme bereits abgeschlossen oder ist dies erst der Anfang? Welche Anforderungen stellen wir hier?

Gisela Fimiani | Sa, 15. Dezember 2018 - 12:28

Mir scheint, dass die CDU-Werteunion des Bürgers letzte Hoffnung darstellt.......

Holger Busekros | Sa, 15. Dezember 2018 - 14:08

über 70% der befragten Unternehmen gab an das der Fachkräftemangel weniger mit der Qualifikation der Bewerber zu tun hat als die Gehaltsvorstellungen. Die sind wohl zu hoch. Und die Politik macht sich zum Helfer der Industrie um den Abbau des Mittelstandes weiter zu treiben. Gut das ich dieses Land schon vor vielen Jahren verlassen habe und nun für meine Leistung fair bezahlt werde.

Jürgen Keil | Sa, 15. Dezember 2018 - 17:29

"Verlässlicher Status für integriert Geduldete". Respekt! Unsere Regierenden sind zumindest im Wortschöpfen kreativ. Und was ist ein unverlässlicher Status für nicht integrierte Geduldete? Vorschlag: Platzschaffender auf Weihnachtsmärkten.

Reinhold Schramm | Sa, 15. Dezember 2018 - 18:05

- und Lohnunterschlagung!

Nach mehr als 30 Vollzeitarbeitsjahren landete ich im Alter von 56 Jahren als hochqualifizierter Facharbeiter und Meister, nach ALG I., im Hartz IV-Strafvollzug!

Zuvor hatte ich einen unterbezahlten und zeitlich befristeten Arbeitsvertrag im Martin-Gropius-Bau Berlin, als Tischlermeister. Entgegen der mündlichen Vereinbarung mit dem damaligen Direktor des MGB-Berlin lag der ausgezahlte Arbeitslohn nur bei 62 Prozent des (zuvor vereinbarten) Bruttolohns. Der monatliche Lohnverlust ca. 1.400,- Euro. Der Zeitvertrag wurde trotz meiner unterbezahlten und überdurchschnittlichen Arbeitsleistung nicht verlängert. Der Lohnverlust wurde auch nicht korrigiert.

In Folge waren auch meine Bemühungen um eine tarifliche und leistungsbezogene Bezahlung weiterhin erfolglos. Selbst die Arbeitsagentur bot mir nur eine (unbefristete) Stelle – bis zur Rente – für 42 Prozent des Tariflohns an! Und die BA-Beamtin sagte dazu: ''Sie können ja Aufstockung beantragen.''

Manfred Greifenegger | So, 16. Dezember 2018 - 10:31

Das einzige , was herrein kommt sind unqualifizierte. Die kann man dann schön gegeneinander ausspielen.Beispiel aus meiner ehem. Firma:
Gut ausgebildete bekommen ein Angebot. Bezahlung ist auf gut deutsch mies.
Was machen die, gehen in die Schweiz.
Dort bekommen die eine sehr gute Bezahlung. Diese Leute kommen nie mehr wieder. Und, das sind keine Einzelfälle.
Aber gut, die neu reingschmeckten aus weiß der
Geier woher sind ja gut ausgebildet. Fragt sich nur in was.
In spätestens 4 bis 5 Jahren ist das ehemals blühende DTL. ein failed State.
Sehr großen Anteil haben auch dabei die heute
wirkenden Altparteien. Dies sollte man nie vergessen.

Christoph Kuhlmann | So, 16. Dezember 2018 - 14:47

Hinzu kommen ja einige hundert Millionen EU Bürger, die sich problemlos in Deutschland überall bewerben können. Firmen die Stellen anbieten, die selbst für Arbeitslose aus den EU -Niedriglohnländern unattraktiv sind sollten ihr Geschäftsmodell selbstkritisch prüfen.

Christa Wallau | So, 16. Dezember 2018 - 15:38

Der "Fachkräftemangel" ist nichts anderes als das Produkt der total verfehlten Bildungspolitik in den letzten 40 Jahren. Wenn deutsche Schulen - wie früher - getrennte Vorbereitung für einerseits Universitätsstudiengänge und andererseits Berufsausbildung unterschiedlichster Art anböten, dann gäbe es keinen Mangel an Fachkräften. Bei uns wurden junge Leute, die praktisch interessiert u. begabt waren, in ihrer Berufslaufbahn fehlgeleitet, indem man ihnen und ihren Eltern einredete, jeder müsse s e i n Abitur machen, sonst wäre er sozusagen "abgehängt" bzw. kein vollwertiger Mensch.
Welch ein Schwachsinn!
Es besteht heute nur deshalb ein Mangel an technisch-praktisch ausgebildeten Fachleuten, weil die allermeisten Schüler sich bis zum Abitur durchgequält haben und "studieren" wollen, an welcher Hochschule auch immer. Wenn sie nach Abschluß der Haupt- /Realschule eine Lehre gemacht hätten, wären s i e die heute fehlenden Kräfte und brauchten nicht zu 50% ihr Studium wieder abzubrechen.

Ich gebe Ihnen Recht. Habe meine Facharbeiter-Ausbildung 1995 abgeschlossen. Danach erstmal jahrelang im 3-Schichtbetrieb bei einem Automobil-Zulieferer gearbeitet. "Zwischendurch" Bundeswehr und Mitte der 2000er meine Industriemeister-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und selbst bezahlt. Das kommt heute in der Form leider nur noch selten vor. Viele gehen auch gleich nach der Ausbildung direkt auf eine Schule ohne zuerst Berufserfahrung zu sammeln. Das Niveau ist auch über die Jahre gesunken.
Wehrpflicht und Ersatzdienst gibt es ja auch leider nicht mehr.

Hallo Frau Wallau,
im großen & ganzen stimme ich ihnen zu!
in den 60er & 70er Jahren war die Situation eindeutig: Hauptschule = Handwerker u.a.;Realschule = Bank-o. Versicherrungskaufmann o.ä.; Gymnasium = Studium. Änderte sich aber grundlegend in den 80er Jahren. Da kamen sie mit HS-Abschluß schon nicht mehr weit. Verschob sich alles nach "oben".
Gravierender finde ich aber das dahergehende Lohngefälle zwischen den Berufsständen! Denn die laufenden Lebenshaltungskosten bleiden ja für alle gleich. Schaun sie nur die explodierenden Mieten, Energiekosten u.a. Die kann doch schon so mancher Normalverdiener (Handwerker,Polizist, u.ä.) mit seinen Lohn, Gehalt mit mehr begleichen-in einer Großstadt schon fast unmöglich.
Hier hat die Politik eindeutig versagt! Dazu kommt noch die fortlaufende EU-Erweiterung mit den ganzen krassen Lohngefälle in den "normalen" Berufen (Handwerker, Fernfahrer...).
Die Bürokraten in Brüssel könnten man ja auch ersetzen mit "Billiglöhnern"
Explosives Gemisch

Kerstin Heimlau | So, 16. Dezember 2018 - 23:45

Diese Kolumne enthält für mich zu viele diffuse stänkereien aus der rechten Ecke. Ohnehin ermüdet mich diese schlecht gelaunte rumgegifte auf Cicero.de langsam. Die Redaktion sollte mal etwas an der Website ändern.

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 17. Dezember 2018 - 13:07

In reply to by Kerstin Heimlau

Liebe Cicero-Redaktion,
behalten Sie sich bitte Ihre kritische Meinung. "Regierungsfreundliche" Medien, die Auswählen was der Wähler lesen / wissen darf und was nicht, gibt es bereits genug. Dazu muss ich nur in unsere Tageszeitung schauen oder das "(Belehr-)Programm im Fernsehen anschauen. Da wird mein Denken ausreichend beeinflusst.
Insgesamt halte ich den Cicero für ausgewogen, es gibt auch regierungskonforme Artikel zu lesen.

Darf man höflich und gutgelaunt fragen, wie denn der Ton und Stil Ihrer Zuschrift gelesen und gewertet werden darf? Sie schreiben "schlecht recherchiert". Meinen Sie damit möglichweise, dass Ihre Meinung nicht getroffen wurde? Ich habe am Cicero nichts zu mäkeln, und wenn Sie lieber Mainstream lesen wollen, davon gibt es woanders genug. Gerade der Cicero hebt sich wohltuend vom Übrigen ab, eben so die Kommentare hier. Aber ich gebe zu: Jeder liest lieber dort, wo er seine Meinung bestätigt sieht. Gleichwohl lese ich auch bei der Konkurrenz, um zu erfahren, was dort gedacht wird.

Da möchte ich gar nicht nachfragen, was die Regierung-Gefälligkeits-Presse noch recherchiert!?
Stänkerein jeder gegen jeden sind hier eher zu finden und natürlich "alles gut in DE".
Die Redaktion ist hier bei Cicero "gott sei Dank" noch breit gefächert.

damit meinen sie den Artikel des Redakteur? (dann müßten sie ja einen"Pass" haben um den vollständig zu lesen?) - nur äußern sie sich nicht dazu-keine Details-Nada! Einfach so im Raum gestellt. Echt schwach!
Nun zu Kolumne: Diese K. ist die Meinungsäußerung der Leser. Sie behaupten einfach:.."zu viele diffuse stänkereien aus der rechten Ecke"! Damit diffamieren sie die Leser bzw. Kommentatoren aber gründlich!!!
Ich glaube, sie sind beim qualitativ hochwertigen CICERO völlig fehl am Platz. Außerdem achtet der CICERO sehr genau drauf , dass die Leser-Meinungen sachlich und politisch im Rahmen bleiden. Und für die "rechte Ecke" ist der C. überhaupt nicht empfänglich!
Ein Tipp noch: Um nicht müde und schlechtgelaunt durch den Tag zu müssen, sollten sie einfach andere Webseiten besuchen.

Es mag Ihnen ja so erscheinen, aber dann bitte zeigen Sie uns bitte die schlechte Recherche auf, damit wir uns ein Bild machen können.
Wenn der Cicero sie insgesamt ermüdet, ja warum lesen Sie ihn den, dann legen Sie sich doch besser schlafen.

Liebe Cicero Redaktion,
Vielen Dank für die Information in diesem Artikel über den angeblichen Fachkräftemangel.
Gottseidank gibt es Cicero und eine neutrale Information. Keine Regierungsunterwürfige Presse wie bei den meisten Tageszeitungen.
Auch die Kommentare der Leser sind hier meistens positiv und und bringen oft zusätzliche Information
Bitte weiter so.

Petra Führmann | Mo, 17. Dezember 2018 - 13:16

um meinen Sohn, der dieser Farce vom Fachkräftemangel möglichweise glaubt. Er lässt sich in Abendschule und unter Gehaltverzicht (der Arbeitgeber unterstützt das nicht, ganz im Gegenteil!) noch weiter ausbilden, aber ich befürchte, das wird vergebliche Liebesmüh sein, weil Leistung hierzulange weder gefragt ist noch belohnt wird, und Fachkräfte fehlen keinesfalls. Man kann scheinbar alles mit Ungelernten machen, Hauptsache, sie sind billig. Wie ich diese CDU verachte; ebenso wie sie den Wähler. Weshalb um alles in der Welt erkennt der das nicht und wählt diese Leute weiter? Diese Partei war schon immer arbeitgeberfreundlich und ist es bis heute. Es geht nicht um die "armen Flüchtlinge", sondern nur um billige Arbeitskräfte auf Kosten aller Bürger. Das muss viel mehr bekannt gemacht werden, bis auch der Letzte das endlich begreift.

Ja, Frau Führmann.
Es geht wirklich nur um Macht, Knete & Posten. Und nicht nur Sie sollten sich sorgen machen.
Unser ganzes Volk, was noch von ihm bis jetzt noch übrig blieb.
Das Resultat wird in wenigen Jahren auf unser aller Schulter liegen wie die Weihnachtsgeschichte von J.Dickens.

Der verblödete Michel alla DIETERICH HEßLING
ist in unserer Gesellschaft quer durch alle Parteien & Institutionen so stark und auch nicht gerade wenig "vertreten".

Das wesentlich schlimmere ist, das die Eliten andere Moralvorstellungen wie die Untertanen haben & etischen Werte zu Lasten des Erfolgs opfern. Ihr Hauptaugenmerk liegt nicht auf ein gut gehen aller (eine Kette ist so gut wie ihr schwächstes Teil), sondern das persönliches Wachstum ist ihr Kompaß.
Gottes Gebote, Eide & Versprechungen , aufgestellte Regeln sind nur für Untertanen & Konsumenten gemacht.
Untertans Elite ist eine hochqualifizierte Masse zu Niedriglohn, die gegen die noch weniger Verdienenden aufgehetzt werden.

wolfgang spremberg | Mo, 17. Dezember 2018 - 13:37

denkt man über H4 sanktionsfrei und ein Bedingungsloses Grundeinkommen nach, weil es bald an Arbeitsplätzen fehlen wird (Digitalisierung.).
Ist das alles jetzt unglaublich doof oder unglaublich frech ?

Wolfgang Tröbner | Mo, 17. Dezember 2018 - 14:01

der einiges erklärt, wobei man manches sicherlich schon gewußt oder zumindest geahnt hat. Was mich etwas erstaunt, ist die sehr geringe Zahl von Kommentaren. Oder wurden einige garnicht veröffentlicht, weil sie der Redaktion nicht gefielen? Sehr schade ....

Tomas Poth | Mo, 17. Dezember 2018 - 15:02

dem Cicero nicht gefallen sollte, das geplante "Fachkräfte"zuwanderungs-Gesetz ist ein Beispiel dafür wie im Sinne des Migrationspaktes nun Hürden geschliffen werden, um sonst illegale Migration in legale zu verwandeln.
Wer sich zunächst mal hier so umsehen kann ob er etwas findet, ohne einen zugesicherten Arbeitsplatz zu bekommen, bleibt uns anschließend im sozialen Netz hängen, einschließlich nachgereister Großfamilie!

Michaela Diederichs | Mo, 17. Dezember 2018 - 23:28

In reply to by Tomas Poth

Angeblich benötigt D 400.000 Personen p. a. Zählt man die Familie sehr klein gerechnet dazu (Ehefrau/-mann und 1 Kind) sind wir locker bei 1,2 Millionen Migranten. Auf 10 Jahre gesehen sind das 12 Millionen Migranten. Da wird nicht mehr viel übrig sein von Menschen-die-schon-länger hier leben. 2050 wird es Deutschland, so wie wir es einmal kannten, nicht mehr geben. Ein verschwindend kleiner Zeitraum. Für unsere Kinder ein grausames Schicksal. Fremde im eigenen Land.

https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article185567098/Nettozuwand…

Karin Zeitz | Mo, 17. Dezember 2018 - 16:49

Aus aller Welt nach Deutschland holen ist ein Attentat auf die Entwicklungshilfe. Die ärmeren Länder leiden stärker unter fehlenden Fachkräften als Deutschland. In unseren Krankenhäusern arbeiten z.b. Ärzte aus aller Herren Länder, während die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" deutsche Ärzte in deren Herkunftsländer schickt, dann um den dadurch entstandenen Notstand halbwegs zu mildern.

Tomas Poth | Mo, 17. Dezember 2018 - 17:01

In reply to by Karin Zeitz

steckt in diesem "Ärztetausch" nicht ein Zynismus? Oder steht da ein Geschäftsmodell dahinter.

Dimitri Gales | Mo, 17. Dezember 2018 - 20:01

hörte ich viele Arbeitgeberstimmen, die sich sehr positiv über den Migrantenstrom äusserten und Merkel unterstützten. Ich erinnere mich an einen Unternehmenslenker, der sich freute, dass nun Arbeitskräfte kommen, die "man preisgünstig einkaufen kann und die leicht zu führen sind". Nur hat man nicht bedacht, dass die Qualifikationen nicht stimmen und die deutsche Sprache unerlässlich ist, unter anderem.