Eine Mitarbeiterin der Pflege auf der Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Essen / dpa

Epidemische Lage von nationaler Tragweite - Ein Spiel mit dem Feuer

Obwohl die Inzidenzen steigen, Intensivbetten und Fachkräfte fehlen, verkünden Vertreter der künftigen Ampelkoalition für den 25. November 2021 das Ende der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Doch wer seinen Bürgern Freiheiten verspricht, muss auch eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb war Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern und gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Es war ein selbstbewusster Auftritt, als drei Vertreter der künftigen Ampelkoalition vor der Bundespressekonferenz für den 25. November 2021 das Ende der „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ verkündeten. Sie reagierten damit auf Äußerungen des scheidenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU), der sich zuvor ganz ähnlich geäußert und eine entsprechende Debatte losgetreten hatte. Der einzige Unterschied: Er wird die möglichen Folgen dieser Entscheidung nicht mehr zu verantworten haben.

Ein „freedom day“ nach sozialistischer Planung

Gewiss, die Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich geändert. Rund 80 Prozent der deutschen Erwachsenen sind nunmehr geimpft. Und je mehr es gelingt, die Infektionsfolgen zu bewältigen, um so schwächer ist die Rechtfertigung für Grundrechtseingriffe.

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M. Bernstein | Sa, 30. Oktober 2021 - 19:31

Hören Sie doch endlich auf, die Dinge so zu erklären wie sie wollen. Die Zahl der Geimpften auf den Intensivstationen steigt stetig. Betroffen ist auch davon wieder die Gruppe der Älteren. Was allerdings anders ist, dass ca. 6000 Intensivbetten "verschwunden" sind, davon 3000 seit Beginn des Jahres 2021. Wo sind die hin? Die Jagd auf Ungeimpfte löst die Probleme auch nicht, dazu sind es zu wenige und die Zahl der Impfdurchbrüche und damit verbundene Hospitalisierungen nehmen damit ebenfalls zu. Als erstes müsste es also eine ehrliche Diskussion geben, welche Maßnahmen überhaupt zielführend sind und wen man wie oft testen sollte. 2G ist eine Schimäre der Impfbefürworter, die zu einer Pandemie der Geimpften führt.

Leider kümmert sich die journalistische Verantwortung nicht ausreichend um den skandalösen Sachverhalt der abgebauten Betten.. Auch nicht darum, was man bei Krankenhausaufenthalten als Schäden davontragen kann. Von Krankenhauskeimen war allenfalls als bedauerliche Begleiterscheinung zu berichten. Der Sohn einer Bekannten, obwohl 2x geimpft, steckte sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus an. Corona ist mittlerweile zur "Dauerwelle" geworden. Auch diese Frisur hält, ebenso wie die Impfung, entgegen der Wunschvorstellung nicht ewig, sondern sollte nach ca. einem halben Jahr erneuert werden.

Jedoch... die Medien benötigen diese Horrormeldungen dringender denn je. Die gesamte Berichterstattung zu Covid war ein Segen für Politik und für die Medien. Sobald auf Fidschi ein Durchbruch gemeldet wird, gibt es eine große Meldung.
Alle anderen Krankheiten sind nicht wert, berichtet zu werden, außer ein Prominenter stirbt an Krebs.
Fast wie mit den Flugzeugen.... stürzt ein einmotoriges im Amazonas Becken ab, kommt eine große Meldung mit Foto und Nennung des Piloten. Die Abertausenden Verkehr Toten, Herzinfarkte, Kreislauftoten und Schlaganfälle lassen sich schlecht in Horrormeldungen umsetzen.
Deshalb schreibt die Presse förmlich eine neue Katastrophe herbei.
Was wäre bei uns, wenn alle Maßnahmen fielen? Keine Masken, Keine Regeln, Keine Maßregeln, keiner braucht mehr die vielen Horrormeldungen.
Was können die Medien dann berichten? Die Prinzen und Prinzessinnen allein können nicht jeden Tag beobachtet werden, Ronaldo und Messi auch nicht.

Die gab es auch letzte Wintersaison und nichts hat sich davon als Tatsache erwiesen, wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung auf Anforderung an den Bundesgesundheitsministers berichtet hat (Projektbericht vom 30. April 2021).
Und wieder wird dieselbe Hysterie verbreitet.
Es sind die Alten- und Pflegeheime mit den komplett durchgeimpften Bewohnern und dem Personal.
Mein Verdacht: Mit der nachlassenden Schutzwirkung der Impfung (so es denn überhaupt einen gibt) ist das Immunsystem durch den Impfstoff nur anfälliger geworden. Man nennt es verharmlosend Impfdurchbruch.
Eine Booter-Impfung wird gefordert .... und danach???

Einerseits wird in den ÖR bekannt gegeben , dass Corona-Patienten momentan 2-5 % der Bettenauslastung auf den Intensivstationen ausmacht & hier wird wird die Glocke geläutet, als wäre durch Corona die Grundversorgung der Intensivstationen in Gefahr.
Mehr wie verwirrend. Hinzu kommt für mich persönlich, war wir als so führende Industrienation immer noch keinen Impfstoff auf Todzellen/ Eiweißbasierende Impfstoffe in Deutschland haben, während das in anderen Ländern funktioniert.
Und es ist keine kleine Gruppe, die mrna Impfstoffe problematisch sieht, zumal sich Politik wie Wirtschaft aus der Verantwortlichkeit heraus gehalten hat.
Ja, Gesetz Ursache - Wirkung, ein marxistisches Gesetz.
Und dann wundert sich die Hautevolee, dass die Skeptiker auch wirklich alles skeptisch beäugen. Wie auch z.B. die Erarbeitung (???) & der Umgang mit aussagekräftigen (!!!) Zahlen für die Fachwelt.
Jedenfalls braucht man sich nicht zu wundern, dass Otto-Normalverbraucher nur noch schmutzige Politik sieht.

H.Stellbrink | Sa, 30. Oktober 2021 - 19:51

Wissenschaftler um Matthias Schrappe haben bereits vor etlichen Monaten herausgearbeitet, dass in der letzten Welle Intensivbetten wundersam verschwanden, die Änderung des Pflegepersonalschlüssels die Bettenzahl systematisch reduziert hat, und dass in Deutschland mehr Patienten auf die Intensivstationen aufgenommen wurden als in anderen Ländern. Es gab höchstens punktuell eine Überlastung, die Belegung war insgesamt durchschnittlich. Es gab also nie eine breitflächige Überforderung, nur eine befürchtete. Nach fast 2 Jahren im antizipierten Notstand, der doch nie eintrat, sind angesichts der Impfquote keine weiteren verpflichtenden Einschränkungen vertretbar. Besser wird es nicht werden, und jeder kann sich schützen wenn er will. Also ist der Freedom Day überfällig.
Folgen wir doch einfach dem Beispiel unserer Nachbarn und seien wir nicht wieder der Geisterfahrer Europas.

Wenn man sich die Situation in europäischen Nachbarländern anschaut,

https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-situation-aktuelle-lag…

...stellt man fest, dass die wenigsten sog. "Freedom Days" begangen haben, mit wechselndem Erfolg. Andernorts dagegen, vor allem in Osteuropa, wo die Impfquote z. T. deutlich unter 40% liegt, spitzt sich die Lage zu. Besonders schlimm sieht es in Rumänien aus. In Russland hat Putin alle Bürger des Landes eine Woche in bezahlten Urlaub geschickt, um das Infektionsgeschehen einzudämmen und die Intensivstationen zu entlasten. Da sterben - offiziell - mehr als 1000 Menschen pro Tag.
In Österreich hat Kurz' Nachfolger offen mit Ausgangsverboten für Ungeimpfte gedroht. Auch in Frankreich gelten strenge Auflagen in vielen Bereichen.
Im Vergleich dazu ist die Situation in Deutschland noch relativ entspannt, obwohl Kneipen, Restaurants, Kino, Museen, Theater etc. seit Monaten offen sind.

Jedes Mal muss bei Ihrer Argumentation beim Thema Corona andere Länder herhalten. Die Länder und Bundesstaaten der USA, Dänemark, Schweden usw., die den Pandemiewahnsinn beendet haben, werden diesmal nicht erwähnt. Passt wohl nicht in Ihre Überlegungen. Mit sind die Zahlen in anderen Länder völlig egal, auch wenn sie, wie beim Thema Klima auch, gerne die Weltenrettungsflöte spielen. Wenn Sie das für sich glauben, habe ich kein Problem damit. So sind sie halt. Ich für meinen Teil lebe, wie Sie doch auch in Deutschland und das sind die Fakten deutlich erkennbar, dass Corona selbst von Drosten inzwischen kleinlaut eingeräumt, nur noch eine Grippe gleichzusetzen ist, Was sie zwar schon immer war, aber man versucht halt den halbwegs geordneten Rückzug. Wer Maske, Abstand und den ganzen Firlefanz weiter braucht, soll das für sich gerne weiter so handhaben. Nur warum? Die Impfung schützt doch angeblich in 98% der Fälle vor einem schweren Verlauf. Wovor haben Sie eigentlich Angst?

Ich dachte, es wäre mehr als offensichtlich, dass sich mein Beitrag auf die Formulierung des "Geisterfahrers" bezieht, die ja unterstellt, dass Deutschland in Europa in Sachen Corona eine Art Sonderweg eingeschlagen hat. Das habe ich widerlegt, denn nur wenige Länder sind derzeit noch offener als Deutschland.
In GB (68% Impfquote) ist der "Freedom Day" nicht folgenlos geblieben:

https://www.tagesspiegel.de/politik/todesfaelle-in-notaufnahme-wartesch…

Und in Ländern mit geringer Impfquote sind die Zustände noch schlimmer. Darauf folgen dann Maßnahmen, die kein Cicerone will - nämlich Lockdowns oder die in Österreich diskutierten Ausgangsverbote für Ungeimpfte.
So so, Drosten hat Corona mit einer Grippe "gleichgesetzt"? Sie verstehen hoffentlich, dass ich von jemandem, der bis vor kurzem nicht wusste, was Inzidenz eigentlich bedeutet, eine Quellenangabe brauche, um das zu überprüfen.

Gisela Fimiani | Sa, 30. Oktober 2021 - 19:52

Wer „seinen“ Bürgern „Freiheit verspricht“…………..Welch eine Diktion! Ich bin niemandes Bürger. Meine Freiheit ist durch das GG gewährleistet. Nur weil dieses Recht des Bürgers durch unredliche und im Grunde illegitime Verordnungen eingeschränkt wurde, glaubt nun offenbar der Politiker, in Anmaßung und Arroganz, sich mit wohlfeilen Katastrophen-Argumenten dauerhaft über das GG erheben zu können. Hier hat der sich totalitär gebärdende Zeitgeist das Ruder übernommen. Auf die Versäumnisse, die möglicherweise zu Problemen in Krankenhäusern führen könnten, ist korrekt hingewiesen. Diese sind von, von allen Zweifeln und jeder Selbstkritik befreiten, Politikern verschuldet, die sich zuvorderst durch Inkompetenz und Ignoranz auszeichnen, dafür aber umso mehr Arroganz und Eitelkeit an den Tag legen. Der Selbstgefällige kennt keinen Souverän - er ist selbst zum Souverän geworden.

U.Sprenger | Sa, 30. Oktober 2021 - 20:03

Herr Brodkorb gefällt sich im Modus des Angstmachers und ist wohl als Ex Minister einigermaßen neidisch nicht mit am Verhandlungstisch zu sitzen - ist aber gut so! Warum wird nicht offen kommuniziert welchen Anteil gegen Corona geimpfte Personen auf den Intensivstationen haben? Das Versagen des Impfstoffes - nicht die Wortneuschöpfung "Impfdurchbrüche"- wird immer offensichtlicher - und nur wenige reden darüber.

Jens Böhme | Sa, 30. Oktober 2021 - 20:45

Seit März 2020 habe ich von Bundes- und Landesregierungen derart viele Versprechen gehört, dass ich es leid bin, über neuerliche Versprechen - die auch diesmal nicht eingehalten werden, weil angeblich böse Menschen die Versprechen torpedieren - zu sinnieren. Wer Versprechen nicht einlöst, weil man mit Kennzahlen und Merkmalen operiert, die die Versprecher gar nicht händeln können, z.B. Impffreiheit, konterkariert freiheitliche Politik. Das wäre wie: Ein Kidnapper verspricht den Verschleppten Freiheit, wenn diese etwas tun, was nur in Freiheit möglich wäre. Bei Corona wird versprochen, wenn alle der politischen oder medizinischen Massnahme folgen. So funktioniert kein Grundgesetz.

Alexander Zimmer | Sa, 30. Oktober 2021 - 21:19

"Rund 25 Millionen Deutsche sind derzeit noch unzureichend oder ungeimpft. Und das reicht für eine Überlastung des Gesundheitssystems spielend aus."
Ach herrhej Herr Brodkorb, warum erzählen Sie immer noch diese Mär von der sogenannten "Pandemie der Ungeimpften" ? In Ländern mit frühem Impfbeginn erfolgen inzwischen die weitaus meisten Hospitalisation durch doppelt Geimpfte und auch die Intensivbettenbelegungen entspricht inzwischen genau dem Verhältnis Geimpft zu Ungeimpft. Die Deutschen werden auch bald zu diesen Ländern zählen. Ich teile ihre Forderung am Ende ihres Beitrages. Es wäre klüger, wenn die Politik nicht ausschliesslich auf die möglichst breite Durchimpfung setzen würde, sondern sich Gedanken machen würde, was es sonst noch an Massnahmen braucht, aber ohne langfristig negative gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Nebenwirkungen.

Stefan Kreppel | So, 31. Oktober 2021 - 00:26

Habe ich es falsch verstanden? Das deutsche Gesundheitssystem stand nie vor dem Zusammenbruch, vielmehr wurden Bettbelegungen erfunden. Nun wieder das selbe gejohle. Tatsächlich haben wir derzeit 1800 Fälle. Erneut Grund Panik zu verbreiten? Vielleicht könnten alle mal wieder zur Vernunft kommen. Das wäre tatsächlich hilfreich.

Gerhard Lenz | So, 31. Oktober 2021 - 00:26

Es geht gar nicht mehr um die epidemiologische Lage: Man will Bürgern, die ja auch Wähler sind, nur das bieten, was andere Länder vormachten.
Und das wider besseren Wissens.

In GB beispielsweise halten selbst Politiker der konservativen Regierung 100.000 Neuinfektionen täglich für möglich.

Da, wo die Impfquote niedrig ist, wie bei uns, folgt auf den Freedom Day garantiert das blanke Entsetzen.

Da, wo die Impfquote hoch ist, in Ländern wie Dänemark oder Portugal, wird man glimpflich davonkommen.

Covid ist offensichtlich noch lange keine Sache der Vergangenheit.

Selbst in Schweden ist man klüger geworden. Im Zweiten Bericht der sogenannten Corona-Kommission wird den Verantwortlichen besonders zu Beginn der Pandemie eklatantes Versagen vorgeworfen:
https://www.euronews.com/2020/11/12/the-briefing-why-sweden-s-coronavir…

Das Handeln der Politik muss sich nach der epidemiologischen Lage richten, nicht nach Wunschträumen oder dem Lärm irgendwelcher Covidioten.

Auch in Schweden ist man klueger geworden?
Sie können es nicht lassen- was?
In Schweden ist der Alltag wieder fast wie vor Corona .
Es gibt ausser Abstandsregeln und Hygienemassnahmen wie Handdesinfektion
keine Einschränkungen mehr.
Und immer noch keine Masken!
Die Zahlen auf Intensiv und in Krankenhäusern sind stabil - niedrig.

So sieht fuer Sie eklatantes Versagen aus?

Am Anfang der Pandemie hätte man im Bezug auf die Seniorenheime anders agieren muessen.
Das wurde auch nie bestritten!

Doch die Strategie Schwedens ist im Gesamtergebnis richtig gewesen, was sich immer mehr herausstellt und auch nie geändert worden.

Und darum geht es - um das Gesamtergebnis!

Gerhard Lenz | So, 31. Oktober 2021 - 11:28

In reply to by Ann-Kathrin Grönhall

Das ist richtig. Und das ist in und für Schweden nicht schmeichelhaft. Auch wenn man zuletzt, reichlich spät, die Notwendigkeit von Restriktionen erkannt hat, und diese zumindest halbherzig durchgeführt hat.

Im Vergleich zu Nachbarländern ist dieses Ergebnis jedoch vernichtend.

Wer natürlich den Erfolg der Pandemiebekämpfung daran misst, ob er beim Friseur eine Maske tragen muss, versteht offensichtlich nicht, um was es geht.

Verfolgten die Schweden anfangs noch eine selbstmörderische Herdenimmunsierung, setzen sie jetzt verstärkt auf Impfung.

Bereits jetzt weiß man, dass die lange Untätigkeit - von Foristen wie Ihnen als Verteidigung von Freiheitsrechten gepriesen - viele unnötige Infektionen und Todesopfer gefordert hat.

Sie dürfen auf den Abschlußbericht im Februar 2022 gespannt sein.

Für den Augenblick können Sie sich hier informieren:

https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-pandemie-in-schweden-kritik-…

Sabine Lehmann | So, 31. Oktober 2021 - 01:36

Wo sind denn valide und evidenzbasierte Fakten und Zahlen dazu? Bis jetzt hat sich alles, was die letzten 2 Jahre an Horror-Szenarien in Aussicht gestellt wurde als kompletter Unsinn heraus gestellt!
In einem Land, in dem jede Schraube gezählt wird, weiß keiner nichts genaues nicht. Weder wieviel Infizierte, weder wieviel Geimpfte, noch wie viele Betten es gibt. Ständig werden andere Angaben gemacht.
Ein paar emotionale Bilder aus voll gepackten, mit Geräten bespickten Intensivstationen aus zwei, drei Ballungsgebieten sind weder für mich, noch für die meisten Bürger überzeugend oder valide genug von staatlicher Seite Vorschriften zum Privatleben und den Grundrechten zu machen!
Ich kann dieses Panikorchester alle paar Wochen nicht mehr hören, echt nicht. Es ist schon fast etwas lächerlich. Corona for ever, oder was soll das werden? Einfach mal die Dänen fragen. Jeder kann selbst entscheiden, wie er mit diesem Gruppe-Virus umgehen möchte,der deutsche Staat darf es jedenfalls nicht!

Jochen Röschmann | So, 31. Oktober 2021 - 02:49

…ein Armutszeugnis schlechthin, Herr Brodkorb. Der disqualifiziert sie!
(Frei nach Wittgenstein: Wovon man keine Ahnung hat, sollte man auch nicht schreiben)
LG

Yvonne Stange | So, 31. Oktober 2021 - 09:27

.... mit aller Stärke und Nachdruck Panik erzeugt werden!! Wo kämen wir denn sonst hin, wenn die Leute sich Gedanken über Inflation, Strom-, Gas- und Spritpreise machen müßten und um die Tatsache der illegalen Migration über Polen!! Das sind die Themen, die die Menschen bewegen, Corona ist vorbei. In GB liegen inzwischen mehr doppelt Geimpfte im KH....

Frank Bodenstedt | So, 31. Oktober 2021 - 09:31

"Doch wer seinen Bürgern Freiheiten verspricht, muss auch eine Überlastung des Gesundheitssystems verhindern."
Der Unterschied zwischen einer 'Stimmungskanone' und einem 'Stimmungsmacher' hat doch tatsächlich einen Namen: Brodkorb.
Guter Mann, lassen Sie sich bloß nicht noch einpökeln, das würde Ihre Haltbarkeitsdauer unnützer Weise noch verlängern.

Ernst-Günther Konrad | So, 31. Oktober 2021 - 11:23

Spahn empfiehlt Auslaufen der "pandemischen Lage". Die Ampel hat Schiss vor der zukünftigen eigenen Verantwortung dem "Merkel Pandemie Orchester" weiter zu folgen. Söder will wieder "sein" ill. MP-Treffen und "gemeinsame" Verantwortung aller und nicht allein entscheiden. Sämtliche Bedenken der Kritiker zu Corona haben sich inzwischen bewahrheitet und jetzt fehlen "plötzlich" Betten, nachdem der Intensivbettenbetrug aufgedeckt wurde und man kein Geld mehr verdienen kann. Personal wurde durch indirekte "Impfpflicht" ausgedünnt und sozialen Druck zur Aufgabe genötigt. Aha. Lockdown, Schulschließungen und Ausgangssperren will man nicht mehr. Warum wohl. Sämtliche dieser Maßnahmen wurden inzwischen von verschiedenen Gericht für rechtswidrig erklärt und da stehen ja auch noch die Entscheidung des BVerfG aus. Die "Pandemie" der Ungeimpften ist zu einer "Pandemie" der Geimpften geworden. Die Geimpften und nicht mehr zu Tests verpflichteten verbreiten den Virus genauso, wie Ungeimpfte. Wow.

M. Bernstein | So, 31. Oktober 2021 - 12:41

Dass werden Ihnen die Arbeitenden auf der Intensivstation bestätigen. Wirksame Medikamente gegen Covid-19 einzusetzen und damit einer Überlastung vorzubeugen ist aber nicht gewollt, weil man ordentliche Profite im Gesundheitssystem nur machen kann, wenn man möglichst viele Gesunde "behandelt". Wieviele Millionen, um nicht zu sagen Milliarden Menschen werden geimpft und auch in Zukunft geimpft, die niemals Covid bekommen hätten? Da wird endlich richtig Kasse gemacht, das ist nichts im Vergleich zu einem guten Medikament, wo man nur wenige Kranke erreicht.

...bei den meisten Älteren (da zähl ich mich zu;) bin ich aber schon der Meinung, dass diese Gruppe mit der Impfung (zumindest den ersten beiden) den besseren Weg wählt. Und wenn das jemand ablehnt, sollte er in seiner Patientenverfügung eine Ergänzung machen, dass er auf "lebensverlängernde Maßnahmen bzgl. Covid" verzichten möchte ... wäre konsequent und eine Entlastung des Personals.
PS hab ich übrigens auch als Doppeltgeimpfter gemacht ... weil ich mir selbst diese Tortour, sollte ich trotzdem an Corona erkranken, ersparen möchte (wer mal einen entsprechenden Bericht gesehen hat, überlegt sich sehr wohl, ob er dieses Procedere über sich ergehen lassen will - mit hoher Sterberate trotzdem und mit meist massiven gesundheitlichen Einschränkungen, wenn man es überlebt)...

Sabine Lehmann | So, 31. Oktober 2021 - 21:10

Wer einen kleinen Vorgeschmack dessen, was uns im Herbst erwartet, „genießen“ möchte, der sollte mal den Drohungen der noch amtierenden Kanzlerin zuhören!
So verkündete diese Person heute in Rom, sie wünsche sich sehr, dass die Einhaltung von 2G-Regeln bis in die unterste kommunale Ebene von STAATLICHER Stelle kontrolliert werden müsse!
Willkommen bei der neuen Corona-Stasi, gelernt ist gelernt. Wer in einer Diktatur sozialisiert wurde, kann seine Fehlprägung offenbar nicht ablegen! Aber genau so kennt man Merkel. Unilateral, Politik nach Gutsherrenart, Gesinnungs- und Meinungsdiktatur bis hin zur Außerkraftsetzung von Teilen des Grundgesetzes.
Meine Fragen:
Wer stoppt endlich diese Frau? Hat sie unser Land nicht schon genug ruiniert?
Was wird sie auf den letzten Metern noch veranstalten?
Und vor allem: wieso hat sie so viele Wasserträger in Deutschland?
Lösungsvorschläge dringend erbeten. P.S.Bewerbungen von Corona-Blockwarts für die neue Stasi-Behörde direkt ans Kanzleramt

M. Bernstein | Di, 2. November 2021 - 17:24

Man sich eine Niederlage auch mal eingestehen. Nach den zig-fachen Impfdurchbrüchen hat man den Krieg einfach verloren, Corona wird bleiben, da hilft weder Impfapartheit noch Impfwahn. Weisse Flagge hissen und gut ist, Ende der episemischen Lage, Freedom Day heute so wie in Schweden mit minimalen Einschränkungen. Wer sich impfen lassen will kann es tun, wer nicht, der macht es eben nicht und die Welt wird auch in Deutschland nicht untergehen.