Sondersitzung des Bundesrates zu Änderungen am Bundesinfektionsschutzgesetz Mitte November / dpa

Epidemiologe Ulrich Mansmann - „Wir sind in die 4. Welle hineingerannt“

Der Konflikt zwischen Seuchenschutz und anderen gesellschaftlichen Interessen ist uralt und entstand nicht erst in der Corona-Pandemie. Umso erstaunlicher, wie unvorbereitet die Politik auch nach fast zwei Pandemiejahren noch agiert. Sie handelt im Panikmodus und verspielt damit das Vertrauen der Bevölkerung.

Autoreninfo

Ben Krischke ist Redakteur bei Cicero und lebt in München.

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Ulrich Mansmann, Jahrgang 1959, ist seit 2005 Direktor des Instituts für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. In dieser Zeit arbeitet er an Problemen der patientenorientierten klinischen Forschung, an Fragen in der Versorgungsforschung, in epidemiologischen Studien und an Problemen bei der Digitalisierung.

Herr Mansmann, am Wochenende fand in Köln das Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach statt. Das Kölner Gesundheitsministerium hatte zuvor erlaubt, das Stadion mit 50.000 Menschen zu füllen. Daran hagelte es viel Kritik. Richtig so?

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Michael Kohlhaas | Mi, 1. Dezember 2021 - 08:33

...bei Wahlen ein Mandat zu erreichen, bedarf es keines Nachweises an Bildung insgesamt, geschweige denn eines wissenschaftlichen Abschlusses. Dieses Prinzip setzt sich bei der Besetzung von Führungsaufgaben jeder Art bis in höchste Gremien fort. Da finden sich beispielsweise Küchenhilfen als Fraktionsvorsitzende und Abbrecher jeder Couleur auf MinisterSesseln. Die Ignoranten allenthalben haben natürlich auch ernsthafte Kommunikationsprobleme im Vorfeld wichtigerWeichenstellungen.
In fortgeschrittenen Demokratien muss unbedingt über die Einführung von validen Qualifikations Nachweisen beim Erreichen wichtiger Ebenen nachgedacht werden.

...das sollte in Führungspositionen selbstverständlich sein. Es wären dann ggfs. Eingangsvoraussetzungen wie z.B. in der Wirtschaft zu überlegen...?

Im dankenswerten, informativen Interview fielen mir besonders Aussagen zur mangelhaften Datenerhebung auf. Wenn, wie in unserem Kreis, die Corona-Hospitalisierungsrate 9% beträgt, müsste doch leicht festzustellen sein, wieviel Ungeeimpfte darunter sind, aus welchem Umfeld die Personen kommen, wie lange sie behandelt werden müssen mit welchem Ausgang? Dies trüge zur besseren Einordnung bei.

Was derzeit auffällt ist, dass viele trotz Impfung an Erkältungserscheinungen leiden. Eigentlich sollte dies getestet werden. Die Testzentren verweisen aber ausdrücklich darauf, dass keine derartigen Symptome vorliegen dürfen, was m.E. widersinnig ist. Der Testwillige bleibt so zu Hause. Somit kann nicht bekannt werden, ob es sich um Impfversagen oder einen grippalen Infekt handelt und geht somit auch an einer Statistik vorbei.

1. Es begann damit, dass uns planmäßig eingeredet wurde, dieser Virus entstammt vom Tiermarkt Wuhan
2. es geht weiter mit der Schnelligkeit, wie dieser Virus entdeckt wurde, wie die Forschung/Produktion verlief & mit wer so einträchtig mit wem zusammen arbeitete (zumal wer welche Aktienanteile bis nach CHN besitzt - verfolge den Weg des Geldes)
3. Es geht um das Fundament der Handlungen, wie vor Virusausbruch an Zahlen manipuliert wurde, um eine Pandemie auszurufen
4. Ferner wie WELTWEIT die Medien & die Justiz gleichgeschaltet sind, egal wo
5. Das man den Weg des Blindfluges ....(mRNA) GEPLANT hat, statt die Forschung auf herkömmliche Weise ...
6. Das geplante Schindluder mit Zahlen & Statistiken, als wenn diese zu blöd wären
7. Spaltung & Hass erzeugen, stall Liebe & Verständnis
8. Von Anfang an keine systematische Kontrolle, egal ob Grenzen, Ge-oder Un-geimpfter.
9. Dafür Schikan-Regeln auf ganzer Linie als wenn einer zu blöd wäre
Bei Zuckerwerten geht es doch auch

MAN WILL NICHT!

... der politischen Funktionäre ist ein wirkliches Problem. Sie haben von der Pike auf gründlich gelernt, wie man mit Hilfe gewisser Netzwerke intrigiert und über mediale Präsenz einträgliche politische Positionen erreichen kann.

Die meisten drängen sich jedoch nach jeder x-beliebigen Verantwortung, ohne selbst in der Lage zu sein, die zugehörigen Fachprobleme überhaupt zu verstehen. Sie hängen auf Gedeih und Verderb von Beratern ab, von "Experten", die ihre Beraterposition selbst wieder irgendwelchen Netzwerken verdanken.

In der Verwaltung des Landes Berlin kann man auch ganz gut sehen, wie diese Dequalifizierung konsequent in den öffentlichen Dienst ausgeweitet wird. Fachliche Eignung spielt bei Einstellungen nur noch eine untergeordnete Rolle.

Das ist natürlich auch ein Resultat einer Bildungspolitik, die in der Schule nur noch einen sozialen Reparaturbetrieb oder eine soziale Aufbewahrungsanstalt sieht und solide Bildung (= Wissensvermittlung) systematisch vernachlässigt.

Ein sehr umstrittenes Thema, da in Demokratien die Parlamente eben Ergebnis von Wahlen des "gemeinen Volkes" sind.
Was die Auswahl für bestimmte Positionen betrifft, da wäre Bildung sicherlich immer von Vorteil, wobei es dafür wiederum nicht unbedingt eines Universitätsabschlusses bedarf. Ein reales aktives Leben schafft vielfältige Möglichkeiten für Bildung, wenn sie denn auch genutzt werden.
Was spezielle Anforderungen angeht, wie sie zur Zeit in der Ampelkoalition aktuell sind, so bezweifle ich sehr, dass ein Landwirtschaftsminister unbedingt Bauer/Farmer und ein Gesundheitsminister unbedingt Arzt sein muss. Da gibt es genug Gegenargumente aus der Rubrik Sparteninteressen / Lobbyisnus.

erreichen>>

Zum 1001`ten Mal. Sie werden nicht "Alle" gewählt.
437 von den derzeit 736 im BT sitzenden Männer & Frauen wurden, beispielsweise mit Hilfe der Küchenhilfe - ohne den Beruf abqualifizieren zu wollen- und weiteren nicht bekannter Pappnasen,
BESTIMMT!
Da liegt doch das Problem. Diese Menschen*innen sind „PARTEIENVERTRETER“.
Einen aussichtsreichen Listenplatz zugewiesen bekommt NUR, wer seine Parteienloyalität bewiesen hat. Bei Abstimmungen wird von diesem Personenkreis nicht das Wohl des Volkes im Vordergrund stehen, sondern das der Partei. Die garantiert ihm/ihr/? seinen Lebensunterhalt.

Ich habe kein Problem damit, wenn Transen "nach unseren demokratischen Wahlgrundsätzen" in den BT einziehen. Es war dann, der Wille des Souveräns, den habe ich als Demokrat zu respektieren.
Die Macht nach Art. 20 GG ist zwischen Parteien und Volk ausgeteilt.
Mathematisch ausgedrückt: 59,4% Partei, 40,6% Volk. Wert d. GG?

Yvonne Stange | Mi, 1. Dezember 2021 - 09:33

Anders geht es doch gar nicht mehr. Die Agenda muß durchgesetzt werden. Der Faschismus ist wieder da. Will dieser Herr denn tatsächlich Cholera mit Corona gleichsetzen? Mir fehlen die Worte ob dieses unsachlichen Vergleiches. Die Südafrikaner regen sich auf wegen des Reise- und Handelsboykotts, man höre den südafrikanischen Gesundheitsminister. Nur die Deutschen drehen voll am Rad. Scholz will die Impfpflicht? Dann soll er mal kommen! >:-(
Ich frage mich, wo der Mann seine Zahlen herhat? Es ist erwiesen, daß in den Krankenhäusern die überwiegende Zahl der Patienten "ungeklärten Impfstatus" hat. Na sowas? ;-) Paßt scheinbar gut ins Bild?
Ruhig bleiben, keine Panik machen lassen. Die meisten der "Infizierten" haben nur positive Tests oder leichte Symptome. Herdenimmunität gibt es nicht, wir müssen damit leben lernen. Wie mit der Grippe. Wegen den Toten durch Grippe hat man keinen solchen Terz gemacht. Es läuft eine Agenda im Hintergrund. Ich vertraue niemandem aus dieser ReGIERung mehr.

aus dem RKI etc. Daher kann man auch nichts mehr glauben. In unserem Kreis gibt es 80 Intensivbetten - je 1 Bett auf 3.375 !!! Einwohner, und das bei einer überalterten Gesellschaft. Von diesen 80 Betten sind 63 (Stand heute) belegt, aber nur 13 mit/an Corona - das heisst: 79,37 % der belegten Betten sind von NICHT-Covid-Patienten belegt. Das Problem sind also weder Geimpfte noch Ungeimpfte, sondern ein eklatantes Versagen im Management der Krankenhäuser. Die schlechte Bezahlung der Pfleger ist auch seit mindestens 30 Jahren ein Thema. Es gibt also keine "Tyrannei der Ungeimpften", sondern komplettes Politikversagen. Und ja, spätestens seit letztem Frühsommer glaube ich auch, dass es hier ganz andere Hintergründe gibt. Wie sagte doch F.D. Roosevelt: "Nichts in der Politik geschieht zufällig."

.....empfehle hierzu Interview von Frau Wagenknecht in der NZZ. Ab Minute 32 wird’s interessant. Und Lauterbach schön im Hinterkopf behalten. Der hat an dieser Misere des Intensivbettenabbaus ein maßgebliche Beteiligung.
Sozi halt.

ja, so sehe ich das auch und auch bei mir und meiner Familie besteht keinerlei Vertrauen zur "Obrigkeit". Wir drehen die medial-politischen Inhalte um 180° und sehen dort die Realität/Wahrheit/Richtigkeit.

Die Medien und ihr Staat sind für dieses Mißtrauen verantwortlich, denn sie haben schon zu oft gelogen. Man sucht sich seine Wahrheit anderswo, sobald man als mündiger Mensch merkt, daß einem Informationen/Fakten (bewußt) vorenthalten werden. Leider ist es schwer sich wirklich ein Bild zu machen, denn man soll es nicht, alles Relevante wird unterdrückt.

Die Medien und ihr Staat merken, daß ihnen die Situation entgleitet darum muß jetzt, in bester totalitär-faschistischer Manier, der Zwang her.

Wir haben bald nicht einmal mehr die Wahl welchen Impfstoff(-hersteller) wir nehmen, BioNTech wird es richten! Langzeitstudien liegen vor, 1 Jahr reicht, Nebenwirkungen gibt es keine, dennoch soll das Risiko beim Geimpften bleiben!

Ich mache bei diesem mRNA Massenexperiment nicht mit!

Ich stimme Ihrem Kommentar wieder einmal vollends zu und besonders Ihr letzter Satz ist schon seit Beginn dieser "Pandemie" meine Sicht auf diese Politiker. Nicht nur die Regierungsparteien, selbst die neuen Ampel Koalitionäre haben vor den Wahlen ihre Klientel belogen. Niemand wollte Schulschließungen, Lockdown, usw. Inzwischen ernste Absichten für Impfpflicht. Buschmann von der FDP spricht von Ordnungswidrigkeitsverfahren, die er sich vorstellen könnte. Andere gar wollen Impfunwillige zu Straftätern erklären. Ich bin mal gespannt, wann die ersten medial aufbereiteten Verbrennungen von Ungeimpften stattfinden werden. Und was das Zahlenwunderwerk des Herr Mansmann anbetrifft, sollte er sich mal besser mit dem RKI, den anderen "Experten" und vor allem mit dem Klabauterbach abstimmen. Die haben alle andere Zahlen oder interpretieren sie anders. Aber das hat Methode. Maximale Panikmache und verbreiten von Angst, bei maximal geschätzten Zahlen.

Enka Hein | Mi, 1. Dezember 2021 - 09:59

...das ist seit 2015 verspielt.
Nicht nur in die Politik, sondern in Justiz und Medien.
Die letzten 2 Jahre machen den Graben nur tiefer und breiter.

Gerhard Hellriegel | Mi, 1. Dezember 2021 - 10:30

"Von 100.000 Geimpften verstirbt einer an/mit Corona, von 100.000 Ungeimpften sind es 9."
Nun gilt dieses Verhältnis 1:9 sicher nicht nur für die Toten, sondern auch für die Folgen derer, die noch einmal davongekommen sind.
"Da ist mein Vater selbst schuld, wenn es mich an den Händen friert, warum kauft er mir keine Handschuhe".
"Bevor sie nicht zugeben, dass ich auch Recht habe, lasse ich mich nicht impfen".
Liebe Impfverweigerer, überlegt es Euch gut. Zuerst tragt Ihr selbst die Folgen, dann Eure Familien und zum Schluss die Allgemeinheit.

Rainer Mrochen | Mi, 1. Dezember 2021 - 10:32

Wiedereinmal wird fälschlicherweise so argumentiert, als seien alle Toten ausschliesslich Corona Tote. Das stimmt einfach nicht. Ausserdem wird immer noch lediglich aufaddiert. Es gibt keine Übersterblichkeit innerhalb der zu beobachtenden Vergleichszeiträume über ein Jahr.
In Bezug auf Corona/Covid ist seitens der Politik und der Wissenschaft soviel gelogen, betrogen und zahlenmässig manipuliert worden, daß die daraus entstandenen Fehlentscheidungen, Zumutungen und Anmassungen abenteuerliche Gestalt angenommen haben.
Wie schön, daß wir ein BundesVerfger. haben das Das alles goutiert.
Wer glaubt denn überhaupt noch genannte Zahlen. Argument einer Krankenschwester im intensiv Bereich:"Die Hausärzte schicken hier jeden her, der nur irgendwie den Verdacht auf Covid hat. Völlig unbegründet. Die haben die Nase voll und wir sind überstrapaziert." Kann sie allerdings unmöglich öffentlich sagen. Wird schon werden. Nach der 8. Welle und der 10. Spritze ist alles gut. Gesund? Nein!

Gerhard Lenz | Mi, 1. Dezember 2021 - 10:40

.. mit Daten begleitet. Ach ja? Das las sich aber vor kurzem noch ganz anders. Was die Foren-AfD zu heftigsten Angriffen gegen diesen in ihren Augen selbstverständlich untergehenden Staat veranlasste...

Aber sinnvolle Kontoverse ist ja gewollt. Die ist natürlich nicht möglich mit Corona-Verharmlosern, die, siehe erste Kommentare, die Pandemie noch immer mit einer Grippe vergleichen und von "Panikmache" schwadronieren.

Einige sehr hilfreiche Sätze:

"Ich finde es irrelevant, ob jemand daran stirbt, dass das Virus die Lunge zerstört hat oder durch das Virus geschwächt an einer Begleiterkrankung. Ohne das Virus wäre alles anders."

Allerdings ist das wie mit den berühmten Perlen, die irgendwo hingeworfen werden.

Diejenigen, die per Rechenspielchen Covid-Tote in "natürlich Verstorbene" umdeklarieren, wird das selbstverständlich nicht beeindrucken.

Schliesslich gibt es in deren Augen doch gar keine Pandemie, sondern nur politische Ablenkungsmanöver.

Geschenkt.

Martin Falter | Mi, 1. Dezember 2021 - 10:53

ausgewogenes Interview und eines der besten die ich zum Thema Corona lesen durfte.
Danke!

Charlotte Basler | Mi, 1. Dezember 2021 - 14:33

In reply to by Martin Falter

Ich finde das Interview ebenfalls sehr gut. Allerdings sehe ich das mit den umfangreichen Zahlen etwas anders.
So haben wir mW, auch nach fast 2 Jahren Pandemie, keine validen Erkenntnisse, wo sich die meisten Menschen infizieren. Es wird zwar kolportiert, dass es lt. Luca-App die Clubs sind. Das mag zwar sein, berücksichtigt aber nicht die Tatsache, dass die meisten „Treffpunkte“ (ÖPNV, Kirchen, Geschäfte, Einzelhandel, Schulen, Arztpraxen, Unternehmen usw.) gar nicht an Luca angeschlossen und damit nicht erfasst sind.

Helmut Bachmann | Mi, 1. Dezember 2021 - 10:54

„Ich wünsche mir Strukturen, die Offenheit und Weitsicht ermöglichen und uns vor Politikern schützen, die den Panikmodus als ihr wirkliches Element erleben.“ Schöner Satz, der beste des Interviews. Einspruch gegen ein paar Fehler: die Zahl der Toten absolut zu setzen, so als würden sonst keine Menschen sterben ist Panikmodus. Übersterblichkeit ist ein Thema! Bei Impfnebenwirkungen, die selbstverständlich nicht erfasst werden, wird man schließlich auch den Tod und den Schaden akzpetieren, bzw. tut dies schon. Offiziell soweit ich weiß, sind an der Impfung mehr gestorben in D als auf der Titanic. Vor allem Leute, die weder an Covid noch am Alter vermutlich gestorben wären. Usw usf. So kommen wir nicht weiter. Longkrankheiten gab es auch schon vor Covid und es ist selbstverständlich ein Unterschied, ob an oder mit. Zum Thema Herdenimmunität: Warum ist die Letalität in Schweden so niedrig?

gabriele bondzio | Mi, 1. Dezember 2021 - 11:00

und in welche Richtung wir gehen wollen,..."....das "wir" kann man(n) getrost weglassen. Sofern es sich auf die Gemeinschaft der Bürger beziehen soll.
Es waren doch bisher immer nur selbstherrliche Entscheidungen einiger Politiker. Die damit auch die Fehler (siehe z.B. Gesundheitswesen) verdecken wollten/wollen.
Mit Rückgriff immer auf immer die gleichen Experten (siehe z.B. Lauterbach) damit ihre Strategie, einen gehörigen Teil der Schuld zu delegieren (siehe Ungeimpte), auch aufgeht.
Unterstützt wurde der Vorgang durch einflussreiche Interessengruppen, welche den Wirrwarr/Unwissenheit dort geschickt ausnutzten, ihr eigenes, halbgares Süppchen bestmöglich zu verkaufen.
30. August 2021
"Bei einer Diskussionsrunde in ihrem Wahlkreis Potsdam stoßen Baerbock und Scholz aufeinander... Er betonte: "Wir werden keine Impfpflicht haben, ich bin dagegen."
https://www.n-tv.de/politik/Baerbock-und-Scholz-liefern-sich-naechstes-…
Und jetzt...
Er wird nie mein Kanzler!

M. Bernstein | Mi, 1. Dezember 2021 - 11:19

Auch Deutschland bräuchte einen Chefepidemologen, der über eine entsprechende Qualifikation verfügt. Sicher machen auch solche Menschen Fehler wie das Beispiel Schweden zeigt, Das Beispiel Schweden zeigt aber auch, dass ein Chefepidemologe sinnvoller durch die Pandemie führt als das Panikorchester aus Impflobby, Medien und Politikern.
Maßnahmen sind bis heute nicht auf ihre Tauglichkeit evaluiert, aber offensichtlich gilt hier viel hilft viel oder eben auch nicht.
Bei einer Impfpflicht erwarte ich aber auch, dass Impfschäden angemessen, d.h. so entschädigt werden als wären sie nie zu Schaden gekommen und das gilt auch für Impfdurchbrüche. Wenn die Politik weiss, dass die Impfung sicher ist, dann muss es doch ein leichtes sein so etwas zu garantieren. Aber vielleicht sollte man sich die Zahlen vorher noch einmal anschauen. Letztlich ist kein schwerer Schaden durch Geld wieder gut zu machen. Medikamente könnten helfen, die werden aber verteufelt, wobei nur sie bei den Erkankten wirken.

Vor allem hat Tegnell Versäumnisse und Fehler zu Beginn zugegeben, (allein das ist ein Zeichen von Charakter) um es dann besser zu machen.
Die Medien fielen wie die Wölfe über ihn her "Der schwedische Sonderweg ist gescheitert, er musste es ja selbst zugeben" Soviel dazu.

Frank Müller | Mi, 1. Dezember 2021 - 12:22

wer mit Toten argumentiert hat immer Recht- was soll man da noch sagen (dürfen) besonders wenn das so schön mit Einwohnerzahlen ausgeschmückt wird. Das schöne Heidelberg. In den letzten zwei Jahren sind in DE ca. 2 MIO Menschen gestorben - München und Augsburg zusammen.
Aktuell über 400 Tote am Tag (an/mit Corona) das ist allerdings heftig. Eine Information zur Übersterblichkeit wäre hilfreich.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoe…

Carola Schommer | Mi, 1. Dezember 2021 - 12:42

"Ich finde es irrelevant, ob jemand daran stirbt, dass das Virus die Lunge zerstört hat oder durch das Virus geschwächt an einer Begleiterkrankung."

Eine Begleiterkrankung ist eine Nebendiagnose. Ist jemand adipös, hat Bluthochdruck und ein Diabetes, infiziert sich dann mit Covid und
verstirbt anschließend an einer Lungenentzündung, so sind die genannten Erkrankungen in ihrer Schwere kaum als Nebendiagnosen angemessen ins Verhältnis gesetzt. Müsste es nicht richtigerweise "Grunderkrankung" heißen ?
Der ansonsten fitte Unter70jährige stirbt eher nicht an Covid. "Begleiterkrankung" in diesem Kontext zu benutzen, vermittelt den Eindruck, nichts sei so schrecklich wie Covid19.

"Ohne das Virus wäre alles anders verlaufen".
Das ist mehr eine Behauptung als eine gesicherte Aussage. Die geringen Übersterblichkeiten sprechen eher dagegen.

Tomas Poth | Mi, 1. Dezember 2021 - 13:19

Panik vs Augenmaß und Besonnenheit
Hier ein Link aus dem Landkreis Schleswig-Flensburg beispielhaft wie Aufklärung vertuscht wird.
https://web.archive.org/web/20211123184807/https:/www.schleswig-flensbu
Die Zahlen für diesen Kreis besagen:
Die positiv getesteten Personen sind eindeutig die Geimpften und nicht die Ungeimpften. Was man gleichzeitig aus diesen Zahlen erkennt, das regelmäßige, wöchentliche Mehrfachtesten an den Schulen treibt die "Inzidenzen"!
Was wir brauchen sind solide Zahlen aus allen Bereichen, die auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Aber das will man offensichtlich nicht. Die Zahlen auf der Webseite des Kreises Flensburg-Schleswig wurden inzwischen gelöscht. Der Kreis Weimar tat gleiches mit seinen Zahlen bereits im Oktober.
Die Politiker haben sich in ihre Wagenburg eingemauert, um "ihr Ding" durchzuziehen.
Mehr Betten und Personal ist die Lösung, da liegt auch der Skandal, Bettenabbau in der "Pandemie"!

Gabriele Graunke | Mi, 1. Dezember 2021 - 13:50

... von Ungeimpften auf den Intensivstationen gibt es einen eklatanten Widerspruch zum Interview mit Gerd Antes, auch hier bei Cicero. Die genauen Zahlen sind doch gar nicht bekannt.

Der Zahlenvergleich der Corona-Toten mit der Einwohnerzahl von Tübingen ist doch reine Polemik und Panikmache. Vergessen wird dabei, dass jährlich in Deutschland fast 1 Mio Einwohner sterben. Soll ich die Zahl jetzt zum Beispiel mit der Einwohnerzahl von Köln vergleichen und sagen, dass jährlich eine Stadt wie Köln verschwindet. Das ist doch einfach nur Unsinn!

Auch die Behauptung, dass es sich bei dem derzeitigen m-RNA-Impfstoff um ein Totimpfstoff handelt, geht doch an der Wirkungsweise völlig vorbei.

Solche Aussagen diskreditieren den Interview-Partner von selbst.

Rob Schuberth | Mi, 1. Dezember 2021 - 19:24

Als Spahn, weil er nicht genügend vorbereitet war u. kaum Masken hatte, einfach sagte, die Maske würde eh kaum etwas bringen.

Und leider sind dann einige, in der Öffentl. stehende Personen, wie Montgomery u. a. Ärzte dann auch noch auf diesen falschen Zug aufgesprungen.

Das damals verlorene Vertrauen kam bis dato nicht zurück.
Wir brauchen Politiker die Fehler einräumen u. Medien die das NICHT VERURTEILEN, sondern loben.

Ingofrank | Mi, 1. Dezember 2021 - 19:37

begleitet.“
Irgend eine Macke habe ich, oder ich kann nicht lesen oder wie soll ich den Artikel v. 30.11.21 im CICERO von einem „Medizinstatistiker“ verstehen der eine ganz ganz andere Sicht auf die Zahlen hat. ODER ist beim besagten Satz ein Wort vergessen wurden.? Das Wort FALSCH (falsche Zahlen?) ! !
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Alexander Brand | Fr, 3. Dezember 2021 - 10:34

Das ist einfach zu behaupten, wann gab es die letzte Pandemie vergleichbaren Ausmaßes?

Mit dieser Aussage soll wohl angedeutet werden, daß die Zahlen das Vorgehen im „Kampf“ gegen das Virus belegen, das wäre eine krasse Falschbehauptung.

Die Zahlen, die vorliegen sind so aufbereitet, daß sie das Vorgehen stützen, ein BELEG für die Richtigkeit sind sie keinesfalls.

Zu Anfang wurde wegen Nebenwirkungen gegen AstraZeneca geschossen, als sich zeigte, daß die mRNA-Stoffe noch mehr NW haben, wurde die Berichterstattung komplett eingestellt. Wo gibt es z.B. aussagekräftige Zahlen/Angaben zu tatsächlichen NW? Ich höre im Interview auf DLF, daß Frauen nach der Impfung keine Periode mehr haben, daß die Impfung das Immunsystem insgesamt schwächt, etc. Offiziell ist davon nichts zu finden, selbst dann nicht, wenn man gezielt sucht.

Zahlen/Fakten werden bewußt unterdrückt/manipuliert/aus dem Kontext gerissen um so das gewünschte Ziel (Angsterzeugung) zu erreichen. Transparenz? Fehlanzeige!

Alexander Brand | Fr, 3. Dezember 2021 - 21:57

Das ist einfach zu behaupten, wann gab es die letzte Pandemie vergleichbaren Ausmaßes?

Mit dieser Aussage soll wohl angedeutet werden, daß die Zahlen das Vorgehen im „Kampf“ gegen das Virus belegen, das wäre eine krasse Falschbehauptung.

Die Zahlen, die vorliegen sind so aufbereitet, daß sie das Vorgehen stützen, ein BELEG für die Richtigkeit sind sie keinesfalls.

Zu Anfang wurde wegen Nebenwirkungen gegen AstraZeneca geschossen, als sich zeigte, daß die mRNA-Stoffe noch mehr NW haben, wurde die Berichterstattung komplett eingestellt. Wo gibt es z.B. aussagekräftige Zahlen/Angaben zu tatsächlichen NW? Ich höre im Interview auf DLF, daß Frauen nach der Impfung keine Periode mehr haben, daß die Impfung das Immunsystem insgesamt schwächt, etc. Offiziell ist davon nichts zu finden, selbst dann nicht, wenn man gezielt sucht.

Zahlen/Fakten werden bewußt unterdrückt/manipuliert/aus dem Kontext gerissen um so das gewünschte Ziel (Angsterzeugung) zu erreichen. Transparenz? Fehlanzeige!

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