Märkisches Viertel in Berlin
Märkisches Viertel in Berlin / picture alliance / Schoening | Schoening

Enteignungen und Wohnungsknappheit - Berlin 2026 baut seinen eigenen Käfig

Enteignungen statt Investoren: Berlin setzt zunehmend auf staatliche Kontrolle – obwohl gerade die Berliner Verwaltung zeigt, wie teuer, langsam und ineffizient der Staat mit Bauprojekten umgeht. Wer so Politik macht, darf sich über ausbleibendes Kapital und steigende Mieten nicht wundern.

Quirin Graf Adelmann

Autoreninfo

Quirin Graf Adelmann ist Unternehmer und Investor in verschiedenen Bauprojekten. Unter anderem betreibt er auch das DDR-Museum in Berlin. (Foto: Adrian Serini)

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Die Berliner Wahlen zeichnen sich mit einem klaren Ergebnis ab: Eine Mehrheit unterstützt Parteien, die Enteignungen als politisches Werkzeug begreifen. Der Spitzenkandidat der Grünen hat das inzwischen unverblümt ausgesprochen: „Ich habe nie Zweifel daran gelassen, dass ich Enteignungen will.“ Kein Konjunktiv, kein Vorbehalt. Das ist eine wirtschaftspolitische Ansage mit Konsequenzen für Investoren, für Eigentümer und letztlich für alle, die in dieser Stadt eine bezahlbare Wohnung suchen.

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Wolfgang Z. Keller | Di., 15. September 2026 - 20:20

... was ich Ihnen sofort abnehme, sind Ihre Systembeschreibungen für Berlin. So sehr ich diese Stadt immer wieder als Besucher mag und schätze, so eklatant ineffizient müssen z.T. die verwaltungsmäßigen Zustände sein.
Der Sinn eines Satzes in Ihrem Artikel erschließt sich mir allerdings nicht: "Am Kottbusser Tor stehen inzwischen hundert Wohnungen leer, weil der Staat dringend benötigten Wohnraum nicht bereitstellen kann."
Hä? Was ist denn DAMIT gemeint? Oder kann mir hier wer verständnismäßig behilflich sein?
Für den Fall des Falles mit Dank im Voraus ... :-)

Ernst-Günther Konrad | Mi., 16. September 2026 - 10:03

Eine noch nicht mal im Amt befindlichen Regierung in SA droht man mit Bundeszwang, weil sie im Falle ihrer Regierungsgewalt wieder nach Recht und Gesetz handeln will. Wo bleibt denn die aufgeregte Stimme eines Friedrich Merz und anderen bei dem Thema, dass da in Berlin ansteht? Da will eine Landesregierung treu ihrer sozialistischen und marxistischen Träume Wohnungsbaugesellschaften enteignen. Auch wenn man auf das, was Merz sagt nichts geben kann, was ist mit den noch verbliebenen angeblichen konservativen in der UNION? Wo sind die Demos gegen die antisemitische LINKE, die GRÜNEN und Teile der SPD? Immerhin sind solche Enteignungsphantasien gleichzusetzen mit dem Beginn der staatlichen Macht im Wohnungsbereich und hat demokratiezerstörende Wirkung. Oder ist das die *Demokratie* dieser Sozialisten und Marxisten, die wir anderen alle nicht haben wollen und verstehen? Wie sieht es it Bundeszwang aus, z.B. kein Geld aus dem Länderfinanzausgleich mehr? Einfach alles nur noch Wahnsinn.

man von Seiten der Linksregierung, der NGO, der „Zivilgesellschaft“, der Medien etc. nicht eingreifen. Einen Bundeszwang gibt es höchstens in die andere Richtung: die anderen BL werden gezwungen es Berlin nachzumachen!

Was die Demokratie angeht, wer, wie es in Deutschland mittlerweile Usus ist, Kommunisten zu Demokraten verklärt/erklärt, der hat weder das Wesen der Demokratie noch des Kommunismus verstanden. „Unsere Demokratie“ ist nicht wie die anderen Demokratien, denn sie hat den Einfluß des Wählers auf die Politik aus der Kalkulation genommen.

Herr B. | Mi., 16. September 2026 - 11:53

gesellschaftlichen und politischen Bereiche den sozialistisch-kommunistisch-faschistischen Weg, den Deutschland zwangsläufig gehen wird, wenn die grünlinkswoke Macht- und Meinungshegemonie der letzten 20 Jahre nicht bald beendet wird! Leider gibt es außer der AfD keine Partei, die dazu bereit wäre, diesen essentiellen Schritt zu gehen.