- Cicero Podcast Politik: „Der Klimazug fährt in vielen Teilen der Welt wieder rückwärts“
Übernimmt sich Deutschland mit seinen Klimazielen? Und begeben wir uns damit auf den Pfad einer Deindustrialisierung? Darüber spricht Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier mit dem Energieexperten Lion Hirth.
Schafft Deutschland die Energiewende? Oder haben wir uns als Volkswirtschaft mit der Umstellung auf Erneuerbare heillos übernommen – und nehmen sehenden Auges eine Deindustrialisierung in Kauf? Darüber spricht Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier in dieser Ausgabe des Cicero Podcast Politik mit Lion Hirth, Professor für Energiepolitik an der Berliner Hertie School.
Bis zum Jahr 2045 soll ganz Deutschland „klimaneutral“ sein. So steht es seit 2021 im Klimaschutzgesetz – und so hat es die neue Regierung in ihrem Koalitionsvertrag auch noch einmal bekräftigt. Aber ist dieses Ziel überhaupt realistisch? Und vor allem: Wird Klimaneutralität zum Wohlstands-Killer? Denn klar ist auch: Andere Länder haben sich keineswegs auf diesen Pfad eingelassen. Und der Beitrag der Bundesrepublik zur weltweiten Treibhausgas-Emission liegt schon heute bei weniger als 2 Prozent. Ob sich dieses Dilemma auflösen lässt, darauf kann der Energieexperte Lion Hirth bemerkenswerte Antworten geben.
Das Gespräch wurde am 27. Oktober 2025 aufgezeichnet.
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Das ist es was die deutschen Klimahysteriker und Lügner perfekt beherrschen. Lange dachten sie, sie fahren in die richtige Fahrtrichtung. Als der Zug aber anhielt und rückwärts fuhr, dachten sich die deutschen Klimaspinner, man brauche einfach nur aufstehen und sich nun in die andere Richtung setzen, dann fährt man *gefühlt* wieder vorwärts. Grüne ideologisch verbrämte Wahrheit halt. Und nun? Ist Deutschland der Geisterfahrer und droht mit dem Zug der Realität zusammen zu prallen.
