Elif Eralp
Elif Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für die Abgeordnetenhauswahl 2026 und damit Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin / Foto: Stefan Boness/Ipon/Picture Alliance/DPA

Elif Eralp im Porträt - Radikale Linke will Berlins Bürgermeisterin werden

Elif Eralp will nächstes Jahr Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden. Seit ihrem Parteieintritt hat sie mit radikaler Sozial- und Wohnungspolitik eine steile Karriere hingelegt. Doch die Juristin mit sozialistischen Ideen könnte selbst für die Hauptstadt zu extrem sein.

Autoreninfo

Felix Huber studiert Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

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„Menschen wie ich sollen in diesem Land eigentlich nicht Bürgermeisterin werden“, sagt Elif Eralp in ihrem bisher erfolgreichsten Instagram-Beitrag – und blickt dabei ernst in die Ferne, sanfte Klaviermusik im Hintergrund. Was sie damit meint? Eralps Weg in die Spitzenpolitik war alles andere als selbstverständlich. Ihre Eltern fliehen 1980 vor dem Militärputsch in der Türkei nach München. Als Flüchtlingskind wächst Eralp in Hamburg auf, macht schon früh erste Erfahrungen mit Diskriminierung. 

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GAW | Di., 2. Dezember 2025 - 14:26

Linksextremisten wollen die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung und damit die freiheitliche demokratische Grundordnung beseitigen. Können Sie das belegen für Frau Eralp?

Karl-Heinz Weiß | Di., 2. Dezember 2025 - 14:36

Die frühere vom Bund gepamperte "Insel Berlin" ist offenbar auch nach über 35 Jahren nicht in den marktwirtschaftlichen Realitäten angekommen. Bei einem Mietwohnungsanteil von rund 85% über Vergesellschaftung von Wohnungsgesellschaften zu diskutieren statt über Anreize für Eigentumsbildung - das lässt tief blicken. Aber offenbar ist das Thema "Unternehmer sind Feinde" aktuell- nach "Bullshit" hat BB noch einen draufgelegt.

Urban Will | Di., 2. Dezember 2025 - 16:23

Länderfinanzausgleich finanziert, sprich, die Sozialistin Eralp kann den größten Sch...dreck zusammen regieren: das Geld wird nie ausgehen.
Wer noch etwas hat, das ihm weggenommen oder besteuert werden kann seitens der Sozialisten, wird Berlin wohl schnellsten verlassen, wenn diese Truppe die Regierung übernimmt. Berlin wird dann endgültig zum lost state, zum shithole pur.
Aber was soll's, wird man sich dort sagen. Die Deppen von außerhalb zahlen es.ja.

Und so wird denn bald ein weiteres Kapitel im Freilicht-Irrenhaus Deutschland aufgeschlagen.
Und da man sich die Wähler (Faulenzer, Nichtskönner, egal welcher Nationalität) ja bestens herangezüchtet und – wo notwendig – mit deutschen Pässen versehen hat, wird der Wahlerfolg de facto garantiert.
Gottseidank lebe ich weit weg von diesem Loch und muss da auch nicht wieder hin.
Die letzte Hoffnung: Migranten, die sich dort etw. aufgebaut haben und zuschauen, wie dumme, verblendete Ideologen alles wieder kaputt machen.

Thomas Veit | Di., 2. Dezember 2025 - 16:51

die kommende Bürgermeister*innen-Wahl 2026.

Dann können sich dort und in Hamburg alle 'progressiven Kräfte' konzentrieren..., und den normalen Rest des Landes somit entlasten. Das wär's doch...?

Geldflüsse in diese linken Hochburgen sollten jedoch ab sofort nur noch auf freiwilliger Basis erfolgen... - von der Stadt Gießen z.B. ...? 😉

PS: die Polizei kann dann in Berlin auch personell deutlich zurück gefahren werden, lt. linkem Paradiktum sind doch 'eh alle EINFACHEN aktivistischen Menschen gut zueinander', einschließlich praktisch aller 'muslimaktivistischer Pro-Palestina-Sharia-Migrant*innen'... ... - Berlin hat eine tolle Zukunft!! 😁

Wolfgang Borchardt | Di., 2. Dezember 2025 - 17:05

gegenseitig Realitsferne vorwerfen. Nichtlinke in Berlin werden sich noch eine Weile sagen: So schlimm wird es nicht werden! Wenn ein Mietendeckel und der Kampf gegen Rechts von links das einzige ist, was sie bieten haben...

Andreas Peters | Mi., 3. Dezember 2025 - 05:10

in Berlin zeigt ja, daß die CDU es nicht bringt. Im Bund zeigt es Merz. Also muß eine andere politische Kraft die Führung übernehmen. Und da Berlin ja stark aus steuerfinanzierten NGO-lern besteht, stehen die Chancen vielleicht ganz gut für die Wiedereinführung des Sozialismus in Berlin. So ganz nebenbei stelle ich fest, daß das Erreichen von Führungspositionen durch aktivistische Einwandererkinder bislang keine gute Option für deutsche Gebietskörperschaften ist.