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Kein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung: Auch in Deutschland unterliegen viele Frauen der muslimischen Tradition / dpa

Ehrenmord an einer Afghanin - Ist ein Frauenleben weniger wert als ein Pferd?

Weil sie nach ihrer Scheidung „zu westlich“ gelebt hat, haben zwei afghanische Brüder in Berlin ihre ältere Schwester getötet. Über den Begriff „Ehrenmord" ist eine Kontroverse entbrannt. Die Frauenrechtlerin Seyran Ates schreibt, warum er richtig ist und warum es hier um mehr geht als um Symbolpolitik.

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Seyran Ateş arbeitet als Anwältin und Publizistin. Sie ist Gründerin der liberalen Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin.

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Seyran Ates, Mitbegründerin und Ideengeberin der liberalen Moschee

Die Täter gingen planvoll vor. Sie ermordeten ihr Opfer in Berlin. Sie verpackten die Leiche in einem Koffer und transportierten sie mit dem Zug nach Bayern, um sie dort in einem Wald zu begraben. Ihre Kaltblütigkeit ist erschreckend. Denn Täter und Opfer waren verwandt. Es waren zwei afghanische Brüder, 22 und 25 Jahre, die ihre ältere Schwester, 34 Jahre, umbrachten – um die „Ehre“ der Familie zu retten, wie es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Berlin heißt. Die Frau, Mutter zweier Kinder, habe nach ihrer Scheidung „zu westlich“ gelebt. 

Wieder ein „Ehrenmord“ also. Kaum wurde der Fall bekannt, entbrannte auf Twitter eine Kontroverse über den Begriff „Ehrenmord“. Verharmloste er nicht, was da passiert ist? Suggerierte er nicht, dass die Frau selbst Schuld war, weil sie die „Ehre" der Familie beschmutzte und nicht so lebte, wie es der kulturelle oder religiöse Hintergrund ihrer Familie vorschrieb? Von „Opfern häuslicher Gewalt" oder „Opfern eines Familiendramas“ war noch bis vor kurzem die Rede, wenn deutsche Frauen von ihren Männern getötet werden. Frauenrechtlerinnen haben einen langen Atem gebraucht, bis sich dafür ein Begriff etablierte, der den Straftatbestand viel besser beschreibt: Femizid. Frauen oder Mädchen werden aufgrund ihres Geschlechtes getötet.

Wo bleibt der Aufschrei? 

War also auch dieser so genannte Ehrenmord ein Femizid? Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin dafür, den Begriff beizubehalten, wenn auch nur in Anführungszeichen. Wer den kulturellen oder religiösen Hintergrund einer solchen Tat ausblendet, schützt die Täter, aber nicht die Opfer. Gerade sie aber haben unseren Schutz nötig. Und Prävention kann nur funktionieren, wenn wir präzise sind. 

Doch merkwürdig, wo bleibt der Aufschrei? Während die Medien ausgesprochen ausführlich über die Olympischen Spiele und den Fall der  Fünfkämpferin Annika Schleu berichteten, die ihr Pferd mit Gewalt über ein Hindernis zwang, gab es relativ wenige Berichte über den „Ehrenmord“. Beim Wettkampf der Frauen hatte Schleus Trainerin  – belegt durch Videoaufnahmen – mit der Faust auf das Pferd geschlagen, auf dem die Athletin Annika Schleu saß. Und sie hatte die Athletin aufgefordert, mit der Gerte „richtig draufzuhauen“, weil sich das Pferd beim Springreiten mehrfach verweigerte.

Ich will damit nicht sagen, dass diese unsägliche Tierquälerei keine Aufmerksamkeit und keinen Aufschrei verdient. Im Gegenteil, jede Art von Ausbeutung und Missbrauch von Tieren zum sportlichen Vergnügen des Menschen sollte verboten und unter Strafe gestellt werden. Die Trainerin sollte an kein Pferd mehr gelassen werden. Und die Athletin sollte in den Spiegel schauen und sich fragen, warum sie so sehr nur um sich und ihre verlorene Medaille weint.

Warum die Politik schweigt

Aber dass ein gequältes Pferd mehr Aufmerksamkeit bekommt als eine Frau, die mitten in Deutschland im Namen eines Begriffs umgebracht wird, der noch aus der Steinzeit stammt, erschüttert mich. Ist ein Frauenleben weniger wert als ein Pferd? Dabei glaube ich nicht, dass dieser kaltblütige Mord niemanden interessiert. Nein, dass er kaum kommentiert wird, dahinter steckt politisches Kalkül.

Kurz vor der Bundestagswahl und der Wahl zum Abgeordnetenhaus im rot-rot-grün-regierten Berlin haben offensichtlich nur wenige Politike und Politiker und Politikerinnen Lust, über  „Ehrenmorde“ sprechen. Kein Wunder. Sie müssten sich dann der Frage stellen, warum die Integration dieser Familie gescheitert ist und ob sie mit ihrer Politik nicht auch dazu beigetragen haben, dass mitten in der Stadt Parallelgesellschaften entstanden sind, in denen nicht deutsches Recht gilt, sondern, nun ja, das Recht der Taliban.

Die Angst, der AfD in die Hände zu spielen 

Zu tief sitzt offenbar auch die Angst, der AfD in die Hände zu spielen und als Rassist oder islamfeindlich abgestempelt zu werden. Ich bin der Meinung, das ist genau der falsche Weg. Wir lösen das Problem doch nicht, indem wir es totschweigen und es einer Partei überlassen, die am liebsten die Grenzen dichtmachen würde und alle Muslime unter Generalverdacht stellt.

Wir liberalen und säkularen Migranten und Muslime versuchen seit den 80er-Jahren, die deutsche Politik und Zivilgesellschaft aufzuklären und wachzurütteln, damit sie endlich genauer hinsieht und aufhört zu leugnen, dass es Parallelgesellschaften, Zwangsehen, Genitalverstümmelungen und „Ehrenmorde“ in Deutschland gibt. Und es sind keineswegs Einzelfälle. Sie alle sind symptomatisch für eine gescheiterte und verweigerte Integration in die freiheitlich demokratische Grundordnung.

Liegen Ehrenmorde in der Natur des Islam? 

Am schwersten tun sich junge und ältere Männer aus islamischen Ländern mit der Integration. Die Tatsache, dass Ehrenmorde überwiegend im islamischen Kulturkreis vorkommen, hat die Frage aufgeworfen, inwieweit der Koran und die Scharia dieses Verbrechen legitimieren. Schließlich werden solche Morde auch von Christen und Yeziden in islamischen Ländern begangen. Aber das stützt nach meinem Erachten erst recht die These, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der vorislamischen Tradition von Ehrenmorden und islamisch-kulturellen Einflüssen. 

Ich werde oft gefragt, ob dabei nicht auch die Bildung eine Rolle spielt. Diese Frage lässt sich pauschal nicht mit ja beantworten. Nach einer Umfrage, die das türkische Meinungsforschungsinstitut Metropol 2007 durchführte, halten bis zu 30 Prozent aller Studenten an den osttürkischen Universitäten einen Ehrenmord für eine legitime Reaktion auf eine Verletzung der Familienehre.

Diese Studenten sind mit Sicherheit nicht alle besonders religiös. Aber sie sind aufgewachsen in einem muslimischen Land. Und auch, wenn die Türkei formell ein laizistischer Staat ist, prägt der Islam das Alltagsleben. In Afghanistan hat sich dieser Trend mit dem Siegeszug der Taliban noch verschärft. Die Ablehnung von Gleichberechtigung und Akzeptanz von LGBTIQ*-Identitäten wird von Männern damit begründet, dass es sich um westliche Werte handeln würde, denen Muslime nicht verpflichtet seien.

Westliche Werte vs. islamische Tradition 

So haben auch die beiden Brüder der ermordeten Afghanin argumentiert. So hat sich auch der Bruder von Hatun Sürücü ausgedrückt. Ayhan Sürücü hat am 7. Mai 2005 seine ältere Schwester an einer Bushaltestelle vor ihrem Haus mit drei Schüssen in den Kopf getötet. Oben in der Wohnung schlief der 5-jährige Sohn und Neffe. Auch hier gibt es eine Parallele. Die ermordete Afghanin hinterlässt zwei kleine Kinder. Die Grausamkeit der Tat ist in beiden Fällen unfassbar.  

Wie konnte es dazu kommen? Schließen Sie doch bitte einfach die Augen und stellen sich Folgendes vor: Zwei junge Männer fliehen mit ihrer Familie aus Afghanistan, um in Deutschland, in einem demokratischen und freien Land, ein besseres Leben zu führen. Wir wissen noch nicht viel über die jungen Männer. Wir wissen aber genug, um uns ein Bild von ihrer Schwester zu machen.  

Von ihrer „abla“, wie es im Türkischen voller Respekt gegenüber älteren Schwestern heißt. Der ältere Bruder wird mit „abi“ angesprochen. In Afghanistan ist es auch üblich, die älteren und jüngeren Geschwister explizit zu bezeichnen. „Amsheere kalan“ heißt große Schwester, „Bradare kalan“ heißt großer Bruder. Dahinter verbirgt sich eine schöne Kultur und Tradition. Für Außenstehende bringt sie nicht nur die Altersfolge bei den Geschwistern zum Ausdruck. Sie zeigt auch, wie sich der Respekt und die Achtung verteilt. Diese schöne Tradition wird aber nur praktiziert, solange sich alle an die Regeln und ihre Rolle halten.

Das Leiden der Täter 

Und da fängt das Problem an. Die ältere Schwester hat Probleme mit ihrem Ehemann, sie lässt sich scheiden und nimmt ihre beiden Kinder, um mit ihnen ein friedliches, freies Leben zu führen. Das ist aber in ihrer Kultur nicht vorgesehen, denn in der Welt der Brüder gibt es kein freies, selbstbestimmtes Leben für Frauen. Jedenfalls keines, dass solche Männer akzeptieren würden.

Also beschließen die beiden Brüder, ihre Schwester zu töten, damit sie die „Ehre“ der Familie nicht weiter beschmutzen kann. Für westlich Zivilisierte ist es nur schwer vorstellbar, aber diese Männer leiden tatsächlich unter dem Verhalten der Schwester. Sie haben Angst, dass Bekannte mit dem Finger auf die Schwester zeigen könnten und der Tabubruch auf die Familie zurückfällt. Sie sind besessen von der Idee, das soziale Ansehen der Familie zu retten. Schauen Sie sich mal den Spielfilm „Nur eine Frau“ über den Mord an Hatun Sürücü an.  Er zeigt, was für eine Dynamik dabei entstehen kann. 

Der Ehrbegriff dieser Männer ist ein archaischer. Er ist eng verbunden mit der Stellung in der Frau in der familiären Hierarchie. Aber was heißt „Ehre“ eigentlich? Gemeint ist die sexuelle Selbstbestimmung der Frau. In der Welt dieser Muslime ist es nicht vorgesehen, dass Frauen selbst entscheiden, mit wem sie Sex haben. Wer es doch tut, stellt die Macht der Männer in Frage. Es ist ein tödliches Sakrileg.

Hat es die Frau nicht verdient? 

Das ist auch der Grund, warum viele Migranten auf einen solchen „Ehrenmord“ mit Zuspruch und Applaus reagieren. Ich habe mich für erste Reaktionen unter Menschen aus Afghanistan interessiert und unseren Mitarbeiter M. gefragt, dessen Familie aus Afghanistan stammt. Seine ältere Schwester sagte, dass es afghanische Familien gibt, die als erste die Frage stellen: „Was hat die Frau falsch gemacht? Hat sie gesündigt? War sie eine Nutte? Hat sie es nicht sogar verdient? Warum musste sie sich so nuttig verhalten?"

M. schrieb noch „Tut mir leid für diese Ausdrucksweise, aber diese vulgäre Sprache wird tatsächlich so verwendet. Die Schuld wird immer bei der Frau gesucht. Irgendwie wird Mitleid geäußert, aber dann kommt stets das „Aaaaaaber...." M. erinnert sich auch noch daran, dass im Fall von Hatun Sürücü einige seiner Verwandten der Ansicht waren, dass sie den Tod verdient habe. So haben sich damals auch viele Schüler und Schülerinnen in Berlin geäußert.

Der Begriff der Ehre

Wenn wir über „Ehrenmorde“ sprechen, sprechen wir also über einen Ehrbegriff, der nicht identisch ist mit dem Ehrbegriff, der mittlerweile in europäischen Demokratien Konsens ist. Was tun? Wie können wir die Begriffsdebatte beenden und dennoch der Tatsache gerecht werden, dass die Täter aus keinem anderen Grund töteten als aus verletzter Ehre? In der Literatur findet man  zum Beispiel folgende Definition: „Ehrenmorde sind Tötungsdelikte, die aus vermeintlich kultureller Verpflichtung heraus innerhalb des eigenen Familienverbandes verübt werden, um der Familienehre gerecht zu werden“.

Dies alles berücksichtigend, müssen wir weiterhin von „Ehrenmorden“ sprechen, gerne auch in Anführungszeichen. Solange dieser tödliche kollektive Ehrbegriff, der sich vor allem gegen die sexuelle Selbstbestimmung der Frauen innerhalb einer Familie richtet, so lange wird es leider „Ehrenmorde“ geben. Das zeigt auch ein Blick auf die Geschichte Europas und der Aufklärung. Erst als sich die Liebesehe im 19. Jahrhundert langsam durchsetzen konnte, wandelt sich in Europa der Ehrbegriff, für den Männer bereit waren, sich zu duellieren und Töchter ins Kloster zu stecken oder umzubringen.

Viele islamische Familien stecken aktuell noch in diesem Entwicklungsprozess. Aber ich bin sicher, am Ende wird auch dort die Freiheit siegen. Dass sie das in Deutschland nicht längst getan hat und so ein Mord in einer freiheitlichen Demokratie überhaupt passieren konnte, ist ein gefährliches Signal, gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingsströme, die gerade aus Afghanistan nach Europa kommen. Es sollte ein Weckruf an die Politik sein.

Schaut endlich hin! 

Enka Hein | So, 8. August 2021 - 12:40

..um zu antworten.
Zuerst muss man ihre jahrelange Arbeit loben und das alles unter Polizeischutz.
Und hierfür hätten Sie die Verantwortlichen direkt benennen dürfen. Die Politik von CDU SPD und Grünen.
Man hat Anfang der 60er einfach Maßnahmen zur Assimilierung versäumt. Kanzler Schmidt hat auf diese Fehler hingewiesen, könnte sich aber nicht durchsetzen.
Ihr Bericht ist für mich eine Bestätigung dafür das es fast unmöglich diese Kultur jemals hier zu integrieren.
Ihr Hinweis "..es einer Partei überlassen, die am liebsten die Grenzen dichtmachen würde und alle Muslime unter Generalverdacht stellt." ist eher tendenziös.
Das man die Grenzen einfach öffnet, wie es grünlinks gerne hätte, wäre Dummheit pur. Jeder Staat ist zuerst seinen eigenen Bewohnern gegenüber in der Verantwortung.
Grenzen gehören zuerst mal dicht gemacht, so lange bis man die letzten Jahre seit 2015 wieder gerade gezogen hat. Auch mit Abschiebungen und unschönen Bildern.
Wie gesagt. Zu wenig characters.

"Man hat Anfang der 60er einfach Maßnahmen zur Assimilierung versäumt.
Kanzler Schmidt hat auf diese Fehler hingewiesen, könnte sich aber nicht durchsetzen. Ihr Bericht ist für mich eine Bestätigung dafür das es fast unmöglich diese Kultur jemals hier zu integrieren."

Richtig Frau Hein!
Ich weiß nicht wie man sich dass "damals" vorstellte ...

WIKI
A. Rodrigues de Sá wurde im Sept 1964 zum millionsten Gastarbeiter der BRD auserkoren.
Er kam im Alter von 38 J nach D. Eine offizielle Delegation begrüßte ihn am Bahnhof Köln-Deutz u hieß ihn mit einem Strauß NELKEN, einer Ehrenurkunde sowie einem zweisitzigen Zündapp Sport Combinette-Mokick feierlich willkommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Armando_Rodrigues_de_S%C3%A1

Es gibt sehr schöne s/w-Bilder!

Wiederholend:
diese Menschen kamen um zu arbeiten - das funzte prima - q.e.d.!
Ja, man hatte die Integration, gar Assimilation, versäumt - sich keine Gedanken darum gemacht - leider!

was Hänsjen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr - oder?

finde ich noch verständlich. Das Wirtschaftswunder D hatte begonnen und man hatte keinerlei Erfahrungen. Schließlich ging man davon aus, dass die Gastarbeiter zB aus der Türkei nach ein paar Jahren zurückgingen. Da gab es sogar Vereinbarungen. Das passierte nicht. Ab dann begannen die Versäumnisse.
Wirklich unverantwortlich ist, dass unsere Verantwortungsträger all die Jahre nichts aus diesen Fehlern gelernt und einfach weitergewurstelt haben. Und die Kür dieses Versagens bildet jetzt die offene Grenze für Migration aller Art.

1974, Studienbeginn und Einzug ins Studentenwohnheim. Mein türkischer Zimmernachbar, auch das "Eiserne Schwert" genannt, nervte die ganze Etage mit seinem Putzfimmel in der Gemeinschaftsküche, deutscher ging nicht!
Die übliche Entschuldigung, dass die Spülmittelflache leer war, ließ er niemals gelten.

Intergrieren konnte er auch, sowohl Allgemeine, als auch Bestimmte Integrale.

.... kennt natürlich den EINEN Ausnahmefall von der Regel..... :-P
Wir hatten 2 Wohnheime, in denen Moslems gelebt haben. Die aus den etwas ärmeren Ländern und die aus den reichen Ländern... bei ersteren sah es aus wie auf einem Schlachtfeld und die anderen hatten all-inclusive Versorgung (einschließlich halal-Essen in der Prof-Mensa...) und eigene Putzfrauen. Alles im real existierenden Sozialismus. Für Devisen was ALLES möglich.

Christa Wallau | So, 8. August 2021 - 13:17

ja, liebe Frau Ates, den Appell können sie noch 100 Mal an unsere verantwortlichen Politiker richten:
Sie w o l l e n nicht hinsehen u. schon gar nicht die Konsequenzen daraus ziehen!

Wenn Sie schreiben, daß die AfD "alle Muslime unter Generalverdacht stellt", so ist dies - das muß ich Ihnen leider sagen - eine Verleumdung. Sie springen hier nur auf den Mainstream-Zug auf. Die AfD hat ein klares Programm, in dem genau drinsteht, wie sie sich vernünftigen Umgang mit d. Islam vorstellt. Es gibt Einzelne, die den Islam ganz aus D wieder vertreiben möchten, aber es sind wenige (übrig. in allen Parteien).
Bitte, nehmen Sie doch endlich mal zur Kenntnis, daß es n u r die AfD ist, die der Realität in D überall ins Gesicht sieht u. leidenschaftlich dafür kämpft, unsere westliche Kultur im Land zu erhalten. Diese ist eben n i c h t beliebig bunt, sondern von Werten geprägt, die im christlichen Abendland gewachsen sind, inklusive Revolution u. Aufklärung, wovon auch Sie (!) profitieren.

...werte Frau Wallau.
In anderen Talkrunden habe ich Frau Ates da schon differenzierter reden gehört.
U. U. kam es hier zu einer provozierten Pauschalisierung (gelenkt u. gewünscht durch die Autorin?...wer weiß).

Ich hoffe die Angespr. hat den Mumm diesen Komm. dennoch zu zeigen.

der Aussage, dass für die AfD ALLE Muslime unter Generalverdacht stehen. Warum? Weil man sonst zugeben müsste, dass es sehr wohl RICHTIG wäre, "falsche Flüchtlinge", v.a. aber KRIMINELLE zu verurteilen und dann ABZUSCHIEBEN! Aber das passt so garnicht in die Multi-Kulti-Gesellschaft ... da lebt man lieber mit "Kollateralschäden" und - wie es mir zumindest vorkommt - verurteilt für entsprechende Fälle oft mehr als gemäßigt :(
Zu guter Letzt: Ich habe in meinem Berufsleben häufig mit Muslimen (m/w) zu tun gehabt und fast ausschließlich gute Erfahrungen gemacht! Deswegen würd ich trotzdem nicht ausschließen, aus Mangel an Alternativen die AfD zu wählen...

Christoph Kuhlmann | So, 8. August 2021 - 13:35

an der Migration und ihren Folgen durch Diffamierung und Diskriminierung unterbunden. Man darf sich deshalb nicht wundern, wenn dieser Prozess von langfristigen Fehlentwicklungen begleitet ist. Mein Kompliment an die Autorin für ihren Mut und die prägnante und ausgewogene Beschreibung des Problems in Bezug auf die besondere Gefährdung der Menschenrechte von Migrantinnen durch ihre Verwandten, Zwangsehen sind auch mehrere Generationen nach der Einwanderung nicht unüblich. Infam finde ich, wenn das ganze dann noch über die Institution der Familienzusammenführung organisiert wird. westlich sozialisierte junge Frauen werden in das Heimatland verheiratet und traditionell muslimisch sozialisierte Frauen nach Deutschland. Sie haben ihre Männer vorher nie gesehen. Das ganze um einen Ehrbegriff aufrechtzuerhalten der Frauen jedes Recht auf sexuelle Selbstbestimmung nimmt und eine Integration in westliche Demokratien verhindert.

Rob Schuberth | So, 8. August 2021 - 13:52

Meine Headline greift die Frage des Artikels auf und beantwortet sie zugleich.

Es ist erschreckend wie sich linksgrüne Medien hier scheuen realistisch zu berichten.

Denn oft, viel zu oft, wird hier das ? hinter den Begriff Ehrenmord gesetzt, oder ein framendes "womöglicher" davor gestellt.

Sollten die Mörder hier nur geduldet sein, so sollten sie schnellstmöglich abgeschoben werden.

Die mögliche Gefahr für sie in Afghanistan ist doch eher gering, denn immerhin haben sie deutlich gezeigt, dass für sie die Scharia über deutschen Gesetzen steht.
Und sollten sie doch selbst zu Schaden kommen, so denke ich hat sie nur "die gerechte Strafe" getroffen.

Klaus Damert | So, 8. August 2021 - 13:55

Die Frage in der Überschrift muss man faktisch mit Ja beantworten - offensichtlich für die Verantwortlichen in Presse und Rundfunk. Mir ist diese Heuchelei, sich angeblich für alle Diskriminierten einzusetzen und gleichzeitig elementare Errungenschaften unserer Zeit zu ignorieren, zutiefst zuwider. Die einzige Erklärung scheint tatsächlich zu sein, dass man bei korrekter Berichterstattung schnell bei den Verantwortlichen landen würde: bei denen, die eine ungesteuerte Migration ohne Regeln nicht nur zugelassen, sondern noch unterstützt haben. Die größten Opfer bringen nun die deutschen Frauen und Mädchen, die sich nicht mehr alleine auf die Straße trauen und die Kinder und Frauen aus den Einwandererkreisen, denen die Wahrnehmung ihrer elementaren Freiheitsrechte hier bei uns versagt wird. Es ist zum Verzweifeln. Umso mehr gilt Ihnen, Frau Ates, der Dank dafür, dieses Thema in die Öffentlichkeit gebracht zu haben: Pferd schlagen schlimm, Frau ermorden dagegen eine Frage der Ehre!

Bernd Muhlack | So, 8. August 2021 - 14:55

Nein, ich schildere diesen Fall nicht nochmals.
Die Tochter kam zum Glück unverletzt davon und ist mit neuer Identität untergetaucht.
Ihr Vater und ihre drei Brüder wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.

Es ist so müßig und enervierend sich ständig wiederholen zu müssen.
Gleichwohl:
nein, wir brauchen die meisten dieser Schutzsuchenden nicht!

Natürlich sind integrationsbereite Mitmenschen willkommen, ob sie verfolgt werden oder nicht.

Ich mach jetzt Schluss - es ist in der Tat sinnfrei.

Ein afghanisch-paschtunisches Sprichwort zum Schluss:
""Eine Frau gehört ins Haus oder ins Grab!"

Wie immer: Alles gute Frau Ates und passen Sie auf sich auf!

Max Müller | So, 8. August 2021 - 14:56

...sie erwähnten, dass der westliche Ehrenbegriff anders wäre als der Islamische. Wir haben keine Ehre. Wir leben in einem Denunziantenstaat ohne echte Werte. Was wir hier als Werte betrachten, sind nur leere Begriffshülsen, deren einziger Zweck es ist, andere Menschen für das Fehlen der Selbigen an den Pranger stellen zu können. Kein Tag vergeht, an dem bei uns nicht willkürlich Menschen denunziert und ausgegrenzt werden - im Namen der Toleranz. Zu tausenden werden Menschen in den sozialen Netzwerken mit Hass überschüttet und Existenzen wegen einer einzigen abweichenden Meinung zerstört.

Wenn das die fortschrittliche Kultur ist, die sie für erstrebenswert halten, dann ohne mich. Ehrenmorde entstammen einer ignoranten Weltsicht, aber sie sind nichts verglichen mit der aggressiven Ignoranz der feminisierten westlichen Zivilisation, die den Begriff >Mann< als Schimpfwort verwendet und die sich der Beseitigung jeglicher männlicher Attribute verschrieben hat. Dann lieber Islam.

Ihr letzter Satz macht mich ziemlich fassungslos:
„Ehrenmorde entstammen einer ignoranten Weltsicht, aber sie sind nichts verglichen mit der aggressiven Ignoranz der feminisierten westlichen Zivilisation, die den Begriff >Mann< als Schimpfwort verwendet und die sich der Beseitigung jeglicher männlicher Attribute verschrieben hat. Dann lieber Islam.“
Fassungslos, weil er Ihre eigenen, sehr subjektiven männlichen Befindlichkeiten, die aus einer stark verengten Sicht der heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse erwachsen, in der Wertigkeit höher ansetzt als den Verlust von Menschenleben durch Mord.
Da erübrigt sich alles Weitere.

Brigitte Miller | Mo, 9. August 2021 - 11:17

In reply to by Alice Friedrich

ähnlich habe ich auch gedacht, als ich das gelesen habe. ( Wenn auch der heutige "Feminismus" mit seinen Auswüchsen mir nicht, gar nicht gefällt.

Max Müller | Mo, 9. August 2021 - 23:56

In reply to by Alice Friedrich

..im Gegensatz zu ihnen betrachte ich die Gesamtentwicklung beider Kulturen. Morde aus niederen Beweggründen gibt es bei uns auch, und zwar täglich. Das ist kein Gradmesser für das soziale Niveau einer Gesellschaft und kein Alleinstellungsmerkmal des Islam. Man muss schon sehr engstirnig sein, wenn man meint, das wir anderen Kulturen gesellschaftlich überlegen sind. Denn in ihrer Gesamtheit ist die islamische Kultur weitaus toleranter als die Westliche, und das war mein Punkt. Deshalb lieber Islam. Das man sich in Deutschland darüber aufregt, wie böse man Frauen im Islam behandelt, während man gleichzeitig versucht, das Geschlecht Mann zu demonisieren, war nur ein Beispiel, wie widersprüchlich unsere Sichtweise ist. Und das sie als Frau denken, es ginge hier um männliche Befindlichkeiten, während ihr Geschlecht sich bei jeder Nichtigkeit zum unterdrückten Opfer stilisiert, ist wirklich zynisch. Wenn sie sich an Befindlichkeiten stören, dann fangen wir bei ihren an.

sind nur leere Begriffshülsen, deren einziger Zweck es ist, andere Menschen für das Fehlen der Selbigen an den Pranger stellen zu können."...diese Schuhe passen gut für die Scheinheiligkeit politischer Prozesse in unserem Land.
Wie könnte es sonst sein, dass seit 2006 Seyran Ates unter Polizeischutz steht. Weil sie für Problemansprachen (die sich auf den Islam beziehen) immer wider Morddrohungen erhält.

Obwohl ich persönlich nicht an eine Hölle glaube, so sind allerdings trotz Alters meine Sinne & Wahrnehmungen noch ganz in Ordnung.
Und ich nehme wahr egal wie man dieses Übel nennt, dass die Schlechtigkeiten & das Übel sich wie ein aggressiver Virus benimmt, der alles "Gute & Christliche" vereinnahmt.
Angefangen bei Justitz über sogenannte Bildung, Medien der unterschiedlichsten Art, Polizei & Armee, sogenannte Kultur, Kirche im erweiterten Sinne & & & - alles was trägt & formt.
Hinzu die Flutung alles Verderblichen, was die Bibel als Bewahrung sieht durch öffnen aller Schleusen ohne Kontrolle & Auslese. Früher habe ich als Christ habe ich nicht an die "Endzeit" geglaubt. Um so älter ich werde & ringsum alles wahrnehme, um so mehr glaube ich Stück für Stück als konventionsloser Christ an eine Apokalypse.

Peter Sommerhalder | So, 8. August 2021 - 16:02

sind doch nicht so schlimm. Die Frau ist doch selber schuld. Das muss man einfach einsehen.

In Deutschland ist man mittlerweile tatsächlich schon so weit, dass man nicht mal dies als Problem ansehen darf...

Manfred Bühring | So, 8. August 2021 - 16:38

… konsequent anwenden, egal, welchem „Kulturkreis“ de oder die Täter entstammen. Es mag ja einen Erkenntniswert im Hinblick auf die gescheiterte Integration und die Bildung von Parallelgesellschaften haben, sich über die Mordmotive Gedanken zu machen. Aber auch in unserer westlichen Gesellschaft wird aus Eifersucht oder verletztem Ehrgefühl oder unzähligen anderen Motiven gemordet, die alle für sich die Tat erklären können. Es gibt keinen Ehrenmord mit dem kulturellen Verständnisunterton. Unser Strafrecht ist in aller Konsequenz anzuwenden.

Ernst-Günther Konrad | So, 8. August 2021 - 16:41

So richtig und zutreffend ihr Artikel ist, so schließe ich mich den Kommentatoren an, die ihr AFD-Bashing zurecht kritisieren. Das es in allen Parteien Hardliner gibt wissen wir. Dies aber generell der Partei zu unterstellen ist sehr fragwürdig und unzutreffend. Ja, Sie haben natürlich recht. Die Medien stürzen sich gerade auf den "Pferdeskandal" bei Olympia und versuchen diesen "Ehrenmord" auszublenden. Ja, das passt den etablierten Parteien gar nicht, wenn diese Straftat öffentlich diskutiert werden würde. Solange die BILD berichtet, werden aber dennoch viele Menschen erreicht, mag man von der BILD sonst halten was man will. Sie hat da eine klare Berichterstattung.Ich frage mich zynisch: Erfüllt diese ermorderte Frau eine Quote? Kommt sie in eine Statistik von Kollateralschäden infolge ungezügelter und ungesteuerter Migrationspolitik durch sog. Facharbeiter begangen? Wo sind die Aufschreie der Feministinnen? Wo sind die Frauenversteher in den Parteien, die doch sonst immer brüllen?

Charlotte Basler | So, 8. August 2021 - 16:41

Was genau suchen diese Männer hier? Mit der Einstellung, dass es kein freies selbstbestimmtes Leben für Frauen gibt, wären Sie doch in ihrer Heimat gut aufgehoben. Also weshalb kommen sie?
Ich lehne eine solche Gesinnung grundsätzlich ab und möchte solche Menschen auch nicht in meiner Umgebung.
Wie können wir diesen Wahnsinn stoppen?

Romuald Veselic | So, 8. August 2021 - 16:45

"Warum musste sie sich so nuttig verhalten?"
Sie, das Opfer, kann sich sogar doppelnuttig verhalten, dass geht keinen was an(!). Am wenigsten die "Ehrenmörder".
"Traditionen" die die Geschlechter trennen, sind mörderische, bösartige Traditionen, die hier nichts zu suchen haben. Sind nur eine andere Form vom Rassismus, die die gleiche Aufmerksamkeit verdient, wie "Black Lives Matter", ist "Non-Islam Lives Matter." Die sog. Ehrenmorde ist eine Erfindung der Verharmlöser bestialischer Straftaten. Menschen, die Morde als Ehre bezeichnen, sind genauso schlimm/pervers, wie die KZ Ärzte. Femizid ist nur eine Variante des Genozids u. gleichwertig verabscheuungswürdig. Irgendwelche Begründung davon abzuleiten, ist perfid u. menschenverachtend. Ähnlich haben auch die Eugeniker/Sozialdarwinisten argumentiert. Um ihre Verbrechen zu legitimieren. Metasthasen kann man nicht zu Vitaminen verwandeln. Wann begreifen das die hiesigen Allesversteher?

helmut armbruster | So, 8. August 2021 - 17:13

Auch das ital. Strafrecht kannte bis in die 1980-iger Jahre das sog. "Delitto d'onore" (Codice Penale, art. 587). Danach waren Mord oder Totschlag am ungetreuen Ehegatten - je nach den Umständen - als Ehrendelikt einzustufen mit wesentlich verminderter Strafe im Vergleich zum gewöhnlichen Mord.
Der wunderbare ital. Spielfilm "Scheidung auf italienisch" von 1961 mit Marcello Mastroiani hat das Thema ironisiert.
Und da liegt der Unterschied zu Afghanistan und anderen geistig zurück gebliebenen Ländern, Völkern oder Religionsgemeinschaften.
Italien hat begriffen, dass solche engstirnige, mörderische Vorstellungen nicht mehr in unsere Zeit passen und hat das Delitto d'onore abgeschafft.
Wir sollten niemand in unsere Land lassen, der das immer noch nicht begriffen hat. Tun wir es trotzdem begehen wir einen großen Fehler. Denn wir können das Rad der Zeit nicht mehr zurück drehen und wieder Mittelalter spielen. Wer das nicht verstehen will, soll dort bleiben, wo man ihn versteht.

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 8. August 2021 - 17:19

ist das nicht eine leicht falsche Fragestellung?
Ein Pferd, ein Kamel oder ein Schaf waren Nomaden sehr viel wert, überlebensnotwendig, es bedeutet also nicht unbedingt eine Geringschätzung der Frau.
Das Entscheidende ist die Sicht auf die Frau als Eigentum oder jedenfalls verfügbar dem Manne oder Vater?
Ich verstehe, wenn Menschen besonders im Sport darauf achten, dass Tierwürde geachtet wird, ich verstehe aber nicht, wenn die Würde der Frau zuwenig Beachtung findet.
Mir schien sie für die europäischen Gesellschaften wieder halbwegs gesichert.
Leider erwarten evtl. viele Menschen diese Missachtung aber im Islam.
Ich hoffe, dass der Islam sich in Europa, aber auch in seinen Herkunftsländern entwickeln wird.

Manfred Sonntag | So, 8. August 2021 - 17:47

Sehr geehrte Frau Ateş, ich war vor einiger Zeit in der Ibn-Rushd-Goethe Moschee, welcher Sie vorstehen. Ich war begeistert von dem weltoffenen Geist welcher dort herrscht. Für die Gewalt welche den Frauen und Mädchen im islamischen Kulturkreis angetan wird können wir hier fast nichts machen. Aber auch in unserem Einflussgebiet in Deutschland werden schwerste Verbrechen im Namen der Ehre sowie des Islam begangen. Und unsere Elite schaut zu und beschwichtigt. Haben diese Herrschaften etwa Gefallen an der Gewalt gefunden? Wir finden jetzt immer öfter bei uns die gleichen Merkmale wie in den Parallelgesellschaften. Den Blockwart müssen nicht nur die muslimischen Frauen und Mädchen fürchten, nein, dieses Gespenst geht auch bei uns um. Und auch das Aufeinanderhetzen von „Gläubigen“ gegen "Ungläubige" ist nicht mehr auf den Islam begrenzt. Gewalt ist Gewalt, Mord ist Mord und kann weder durch eine Religion noch durch den Staat bzw. einzelne Personen jemals gerechtfertigt werden.

W.D. Hohe | So, 8. August 2021 - 18:28

des Stammes, der Stammesreligion im weitesten Sinn des Wortes, Toleranzbonus, mildernde Umetikettierung einer feigen, heimtückischen Ermordung
der vertrauenden Schwester.
Ehre !!!??? versteckt, vergraben
Ehrenmord
Was für ein Wort!
Wertberichtigende Einordnung "ehrloser" Opfer?!
Damit habe ich ein sehr, sehr, sehr erhebliches Problem.
Es gelten gemeinschaftlich verabredete Regeln.
Die gilt es einzuhalten
Oder aufzukündigen, womit dann auch deren Schutzraum verlassen wird.
Steinzeit den Steinzeitigen.
Europa hat viele, als Religion verkaufte Kriege hinter sich bringen müssen, um das steinzeitige des Menschen unter Aufsicht und Kontrolle zu bringen.
Jetzt fallweise! zurück in die Steinzeit ?!!
Die beiden Ehrvollen wussten was sie taten. Sie nahmen Leben
Jetzt mit ihnen dorthin wo sie dafür Verdienstkreuze erhalten
Afghanistan hat Bedarf an Ehrenkriegern.
Wenn mich schlägt,dem ich Hilfe bot... schreibe ich besser nicht.
Frau Ates: Habe Ihre Bücher gelesen - bin irritiert

Detlev Bargatzky | So, 8. August 2021 - 20:27

"Doch merkwürdig, wo bleibt der Aufschrei? Während die Medien ausgesprochen ausführlich über die Olympischen Spiele und den Fall der Fünfkämpferin Annika Schleu berichteten, die ihr Pferd mit Gewalt über ein Hindernis zwang, gab es relativ wenige Berichte über den „Ehrenmord“. "

Die Begründung liegt in der Abstammung der Täter!
Wäre der Täter ein alter weißer und/oder wenigstens hier schon länger Lebender gewesen, dann gäbe es aktuell keine anderes Thema mehr.

Die ÖR würden Sondersendung an Sondersendung hängen und die großen deutschen Medien würden
Sonderausgaben drucken.

Dazu kämen ganze Batallione von Selbstanklägern die die menschenverachtende Lebenseinstellungen der Deutschen beklagen würden.

Aber das weiss die Autorin natürlich selbst am besten.

Dieter Freundlieb | So, 8. August 2021 - 21:00

Habe ich Sie da missinterpretiert, Frau Ates, oder ist an meinem Eindruck etwas dran, dass sie in ihrem Artikel den Islam ein bisschen in Schutz nehmen wollen, indem sie auf die patriarchalische Tradition hinweisen, die den 'Ehrenmord' wenn nicht entschuldbar so doch etwas verständlich machen soll? Diskriminierung von Frauen im Islam ist nicht allein eine Frage der Tradition. Eine solche Beurteilung würde ich für äußerst fatal halten. Ich glaube nämlich nicht, dass man den Islam strikt von patriarchalischen Traditionen unterscheiden darf. Das eine vermischt sich ständig mit dem anderen.

Hans Hubert | Mo, 9. August 2021 - 08:25

Es gibt also für die an Freiheitskampf Denkenden guten Terrorismus und einen schlechten zersetzenden ? Nein, denn Terrorismus ist immer zersetzend. Und so Ihre "wertgeschätzte denke", weil es dann genauso den "guten Islam" gibt und einen traditionell/historisch belegbar, bösen, zersetzenden Islam als "Kurturstiftende" Gewalt-Ideologie und Herrschaftsinstrument Orientalischer Staaten -über das Sie sich hier echauffieren ? Oder ging es gar nicht um Tradion, Werte und demgegenüber "den Islam" -ging es Ihnen etwa um böse "Männer" ? Die Sie hier am liebsten nicht haben wollen?

Urban Will | Mo, 9. August 2021 - 09:02

vom links – grünen Mainstream als „Bereicherung“ oder „Geschenk“ begrüßten Volkes ist die Frage natürlich mit „Ja“ zu beantworten. Dort sind Frauen wohl sogar weniger wert als Ziegen.

Aber Sie zielen mit der Frage auf andere, das ist klar.
Und wenn von dort eben kein nennenswerter Aufschrei kommt, keine massive Kritik, wenn der Fokus auf „willkommene“ Themen gerichtet wird, um weiterhin abzulenken von Dingen, die immer deutlicher zu Tage treten, dann ist auch dies ein Zeichen, dass man unterbewusst oder gar absichtlich, gerade von Seiten derjenigen, die sich sonst für alle „Unterprivilegierten“ ins Zeug werfen, die „Identitätspolitik“ für wichtiger halten als alles andere, ebenfalls eine mit den männlichen Angehörigen dieser Steinzeit – Kultur vergleichbare Haltung eingenommen hat. Der Begriff „Feminismus“ ist hier reinster Sarkasmus.

Ja, Liebe Frau Ates, gewissen Kreisen in D sind „unpassende“ Opfer, ob Frauen, Männer oder gar Kinder schlicht und ergreifend nichts wert.

Kurt Kuhn | Mo, 9. August 2021 - 12:21

"Ist ein Frauenleben weniger wert als ein paar Schläge auf ein Pferd?" so sollte die Überschrift lauten.
Die Frau wurde getötet und zwei Kinder haben ihre Mutter verloren, das Pferd hat seine Qualen hoffentlich gut überstanden.
An der Reaktion der deutschen Öffentlichkeit auf beide Ereignisse merkt man doch genau wo die Gewichtung liegt.
Aber die AFD muss mal wieder herhalten...

Karl-Heinz Weiß | Mo, 9. August 2021 - 13:50

Die Autorin weist zurecht auf die Doppelzüngigkeit der deutschen Migrationspolitik hin. Diese ließ sich 2015 für eine angeblich menschenfreundliche Politik offener Grenzen von den Medien (auch BILD) feiern-die Folgen werden ausgeblendet, im traurigen Sinn totgeschwiegen. Das Thema Afghanistan ist nur ein Beispiel unter vielen: Frühere US-Unterstützung der Taliban, Einmarsch, Abzug 2021. Aktuell fordert der selbsternannte Außenpolitikexperte Röttgen den Einsatz der Bundeswehr zum Schutz der afghanischen Bevölkerung, die völlig unbeabsichtigt ihrem Schicksal überlassen wurde. Wer toppt diese Doppelzüngigkeit?

Yvonne Stange | Mo, 9. August 2021 - 20:14

.. unter das Video von Herrn Meyer (zum Abzug aus Afghanistan) kommentiert: Auch in Deutschland können diese Frauen nicht gefahrlos leben! Hier droht ihnen der Tod wenn sie selbstbestimmt leben wollen!
Wie schnell das Wahrheit geworden ist.....
Dieser "Kulturkreis", in dem die Familienehre nur und ausschließlich zwischen den Beinen der weiblichen Familienangehörigen stattfindet. der GEHÖRT NICHT ZU UND NACH EUROPA!

Dr. Pal Francz | Mo, 9. August 2021 - 23:11

heute hierher ab jetzt wohl streben?
Nach der Aktueller Situation aus dem Land Afghanistan sehr viele. Wer das Schleuselgeld hat, schafft in D. Diese sind nicht gerade die Bedürftnisste.
Eher, die Rücksichstlose.

Die meisten Menschen, die nun von dem Taliban-Terror leiden werden, haben kein Schleudergeld.
Was wir in Zukunft sehen, dass mehr von diesen afghanischen Männern hierher kommen Asylantrag stellen, nicht arbeiten konnen/wollen.
Und die Grünen?
Mehr "Teilhabe, mehr Integration..." im Wahlprogramm.

Wieviele solche "Ehrenmorde" braucht es noch, wieviele Morde, Verwaltigungen es noch, um endlich mal zu realisieren:
Derartige Multikulti brauchen wir gewiss nicht. Auf solchen Import können wir gerne verzichten.
Mehr Integration? Wir als Gastgeber sind schuld?

All diese ungebetene Gäste, die hierher kommen (meist aus wirtschaftlichen Gründen) sind arbeitsunfähig? Traumatisiert?

Vergleiche nur mal den letzten Armutsbericht in D, dann kommt man wieder in der Realität wieder an

Gunther Freiherr von Künsberg | Di, 10. August 2021 - 15:03

Die Vereinigung der Begriffe Ehre und Mord in einem Wort ist ebenso falsch als wenn man Schwarzschimmel oder Weißrappe als beschreibende Wörter für Pferde kreieren würde.
Noch nicht einmal das leider misslungene Attentat vom 20. Juli 1944, könnte als Ehrenmord bezeichnet werden, weil mit dem Wort “ Mord“ immer die Begriffe Mordlust, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Habgier oder niedrige Beweggründe als Mordmotiv verbunden sind. Die Tötung muss dann auch noch heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln begangen werden oder um eine Straftat zu ermöglichen oder zu verhindern. Die Attentäter des 20. Juli waren durchweg Ehrenmänner, die den leider misslungenen Tötungsversuch mit ihrem Leben bezahlen mussten. Wenn dieses Attentat gelungen wäre könnte man in diesem Falle bei richtiger und konsequenter Wortwahl durchweg von einer “Ehrentötung“ sprechen. Hier würden die Begriffe passen.