Lars Klingbeil und Friedrich Merz
Zwei Zocker nach dem Totalverlust: Lars Klingbeil und Friedrich Merz / picture alliance / Ipon | Stefan Boness

Die Steuerschätzung macht der Regierung einen Strich durch die Rechnung - Deutschland steht ein soziales Kettensägenmassaker bevor

Die große Schuldenoffensive von Union und SPD sollte Deutschlands Wirtschaft ankurbeln – doch nun drohen explodierende Zinslasten, neue Haushaltslöcher und harte Einschnitte bei Sozialleistungen. Deutschland steht nun vor einem radikalen Sparkurs.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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Es war erwartbar, aber ist dennoch ein Schlag ins Kontor der Bundesregierung. Bereits die aktuellen Haushaltsplanungen wiesen für die Jahre 2028 bis 2030 eine ungedeckte Haushaltslücke in Höhe von 140 Mrd. Euro aus. Die wird mit der aktuellen Steuerschätzung nun noch größer ausfallen. Allein von 2026 bis 2030 fehlen gesamtstaatlich weitere 50 Mrd. Euro.

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Pamina | So., 10. Mai 2026 - 18:10

Hätten wir eine unabhängige Staatsanwaltschaft müssten hier sinngemäß Handschellen klickten. Normalerweise müsste ab sofort jede weitere Kreditaufnahme der nächsten Jahre unterbunden werden. War das Risiko absehbar? Natürlich. Was haben wir für Deppen an der Regierung! Aber auf eines können sich sicher alle verlassen: An der Bürgergeld-Grundsicherung wird sicher nicht gerüttelt. Man kann den jungen Menschen nur noch raten, das Land zu verlassen.

Walter Buehler | So., 10. Mai 2026 - 18:54

... gearbeitet hat, als Kanzler derartige Entscheidungen zur Inflation treffen?
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Die Sache sieht ja vermutlich noch trauriger aus, wenn man die Länderebene und die kommunale Ebene hinzunimmt.
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Meine Enkel ...

Wann und wo hat Merz denn in der Finanzwirtschaft gearbeitet? Er hatte einen Job bei Blackrock. Leute wie Merz bekommen diese millionenschweren Jobs nicht wegen ihrer Qualifikation sondern wegen ihrer Verbindungen in die Politik und die Wirtschaft! Lobbyismus, Korruption und Filz pur.

soistes | So., 10. Mai 2026 - 19:05

Echt jetzt? Was wird das denn? Lügen können doch so schön sein. Welche Drogen werden denn ab sofort konsumiert um einen eventuellen Suizid der Regierung besser koordinieren zu können? Falls das nötig wird!

Und was sollen solche Nachrichten im Wonnemonat Mai, der als besonders sensibler Monat gilt? Wo doch gewisse "politische Fachkräfte" die ersten sein wollten, um das Geld unter die Leute zu bringen.

Bullshit, das wird jetzt wie die Einwanderung in die Sozialsysteme überhaupt nicht klappen. Nennt man das Versagen auf ganzer Linie? Ich frage für einen Nachbarn, ohne Migrationshintergrund.

Ab wann soll den diesen Monat die Migrationskrise zu Ende sein? Friedrich aus dem März, ich bitte um Information im Mai. Jetzt aber bitte nicht wieder gleich einen "erhöhten Puls" bekommen. Ich will das nicht. "Mutti" schaffen wir das noch, bevor Wladimir unser Land übernimmt? Ich frage nur vorsichtshalber!

Hans Jürgen Wienroth | So., 10. Mai 2026 - 19:26

All das, was der ehem. Finanzminister des Landes MV hier beschreibt, wird (hoffentlich) eintreten. Nur an den Ausgabenblöcken, an denen leicht zu sparen wäre, wird nicht angesetzt werden. Das sind die Bereiche NGO-(Experten-) Finanzierung und Entwicklungshilfe.

In den letzten Tagen gab es auf Focus und Welt genügend Hinweise, wo wir mit unserer „Energiewende“ z. B. die chinesische Automobilindustrie in Entwicklungsprojekten unterstützen. Da werden E-Busse gekauft, die der dt. Steuerzahler finanziert, da gibt es Infrastrukturprojekte, gebaut von chinesischen Unternehmen und finanziert von uns.
So schlecht kann es also mit unseren Finanzen nicht stehen. Auch die grüne Energiewende wird weiterhin aus Steuermitteln subventioniert. Wer verdient eigentlich daran? Orbans Oligarchen oder andere?

Aber es ist für die alternativlose Politik einfacher, bei der arbeitenden und steuerzahlenden Bevölkerung anzusetzen. Mehr Geld für weniger Leistung, also eine gute Work-Life-Balance?

Sie haben einen Bereich vergessen, in dem es keine Kürzungen geben wird, und derist m.E. der umfangreichste ist: die Sozialausgaben. Aber seit eine Ministerin klargestellt hat, dass es keine Einwanderung in die Sozialsysteme gibt, muss man diesen wohl igonrieren.

mit Abstand am höchsten ist! Die versammelte Linke braucht diesen Bereich aber so, wie sie die Beamten braucht, denn die erzeugten Abhängigkeiten sichern Wählerstimmen.

Es ist also davon auszugehen, daß es weder im „Sozialbereich“ noch bei den Staatsangestellten, zu nennenswerten Kürzungen kommen wird. Da wäre es aber am nötigsten und gleichzeitig aus mehrfacher Sicht am erträglichsten!

Weniger Beamte führen zu effizienteren Abläufen & weniger Reglementierung, denn Beamte schaffen sich ihre Existenzberechtigung durch den Ausbau der Reglementierung, der Verwaltung & der Überwachung.

Weniger Sozialleistungen führen zu weniger unqualifizierte Migration, zu mehr Menschen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, zu steigenden Einnahmen und sinkenden Ausgaben für den Staat, weil mehr Menschen arbeiten.

Dazu Investitionen in Bildung & Infrastruktur, sinkende Steuern & Energiepreise und schon sind wir auf dem richtigen Weg! Mit den Linken aber nicht zu machen!

Theodor Lanck | So., 10. Mai 2026 - 20:45

Es ist, als ob die deutsche Politik (und insbesondere die CDU!) die finanzpolitischen Erkenntnisse und Erfolge der letzten 20 Jahre einfach aus dem Fenster geworfen hätten. Man hatte sich mühsam aus dem Schuldenloch der 90er (Deutsche Einheit!) herausgearbeitet, aber durch Corona war wieder die Droge Schulden verfügbar, und danach gab es kein Halten.

Das Kernproblem ist, dass v.a. die SPD nicht versteht, dass Investitionen vorrangig der Job der Privatwirtschaft sind. Der Staat setzt den Rahmen, aber nach linker Sicht soll er gleich das ganze Bild malen. Wie man bei der MIgration sich eine Wunsch-Gesellschaft bauen will, will man sich in der Finanzpolitik eine Wunsch-Ökonomie und beim Klima eine Wunsch-Energieversorgung backen. Pippi-Langstrumpf-Denken ist das

Und die CDU macht mit.

Gisela Hachenberg | So., 10. Mai 2026 - 23:19

Der letzte Satz „mögen wir alle daraus etwas lernen“ irritiert mich, lieber Herr Brodkorb. Was soll ich, was sollen die Bürger (wir alle?) daraus lernen? Diese strunzdummen Politiker, die am Werk sind, und das alles zu verantworten haben, müssten daraus lernen. Aber wie Herr Wienroth weiter oben schreibt, wird wieder nur bei den Bürgern die Streichliste angesetzt. Die übrigen Verdächtigen, wie NGOs, Bürgergeldempfänger, Entwicklungshilfe Empfänger, Flüchtlinge und Flüchtlingsindustrie, sowie weitere verzichtbare Empfänger werden weiterhin
gepampert werden. Die dummen Bürger, die leider in diesem Land auch nicht aufmucken, werden bluten
müssen, und nicht zu knapp! Mannomann, wann wachen die meisten Menschen im Land endlich auf, und schicken diese
unfähigen, lernunfähigen, arroganten Politiker, die diese Misere zu verantworten haben,
in die Wüste. Zur Verantwortung werden sie nie und nimmer gezogen. Ja, wir Bürger müssen daraus lernen. Wollen wir das endlich????

Genau so ist’s ….. Noch hat der Bürger die „Wahl“ (an der Urne) und die neuen Zahlen der Sonntagsumfrage dürften die innerparteilichen Diskussionen um die Person Merz samt seiner rot dunkelrot grünen Vita zu Brandmauer weiter anheizen, zumal durch die desaströse Innen, Wirtschafts und Außenpolitik des Kanzlers die CSU auch unter 5% gefallen ist und somit beim Wiedereinzug in den BT nur noch mit 3 ? Direktmandaten möglich ist. Das wird wohl auch nicht zu Jubelarien in Richtung AdenauerHaus aus der Münchner Staatskanzlei führen.
Und außerdem sind in den aktuellen Zahlen von INSA & FORSA der „Erfolg der gescheiterten 1000€ Prämie“ in den Zahlen der Union noch gar nicht eingepreist ….. Es geht doch weiter Richtung „Kippunkt 20% Union : 30% für die „niemand will Sie Partei“ …..
Außerdem stehen noch die LT- Wahlen im September im Osten an u.a. mit einer AfD von 41% in SA und einer SPD von 7%
MfG a d Erf.Rep.

Welche Wahl habe ich denn bei der Wahl?
Es gibt in dieser Parteiendiktatur Deutschland keine Auswahl bei der Wahl! Auch keine Alternative!
Das beste Deutschland aller Zeiten ist eine politische, mediale und demokratische Schimäre und ein Selbstbedienungsladen für die führenden Parteipolitiker und ihr Klientel.

Herr B. | Mo., 11. Mai 2026 - 15:33

Antwort auf von Sunstreet

Ich habe noch eine Wahl, die Betonung liegt auf noch, denn ob es in Deutschland noch lange freie Wahlen gibt, ist fraglich, zu schnell schreitet der von den linken betriebene Abbau von Demokratie und Rechtsstaat voran.

Ich kann die tonangebenden Grünen oder eine der linken „Blockparteien“ (SPD, Linke, Union, FDP) um die Grünen und ihrer Hetzmaschine ÖRR wählen, oder ich wähle die AfD.

Wenn genug Menschen so denken und die AfD >>50% hat, dann sind Änderungen möglich, davon bin ich überzeugt, daß zeigen Länder wie Italien in denen die „bösen rechten“ sehr gute Arbeit leisten! Wenn erst einmal die Allmacht des linksextremen ÖRR gebrochen ist, dann ist der grünlinke Spuk vorbei.

Ich bin mir zudem sicher, je stärker die AfD wird, desto stärker wird auch der Widerstand der in der Union verbleibenden Konservativen gegen die grünlinke Politik werden. AfD + konservative „Rest-Union“ wäre ein Erfolgsmodell.

der Unverbesserlichen …..
Neulich las ich, das gerade einmal 1/3 der SPD Wähler der Auffassung sind, das es keine „Einwanderung in die Sozialsysteme gibt“ wie Bas behauptet. Das sind nach letzter Umfrage von der 13% SPD (INSA vom 19.05.26) gut 4% 😂😂😂
Aber das scheint in den deutschen Genen zu liegen …..da die Mehrzahl der D Anfang 45 noch an den „Endsieg“ glaubten…..
Eben Staatstreue bis zum bitteren Ende und dem unerbittlichen Dauerfeuer der Propaganda…… wie es heute auch den Anschein hat.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Markus Michaelis | So., 10. Mai 2026 - 23:28

Ich glaube, dass das ein gewichtiges Argument ist. Das müsste aber nicht sein. Besonders linke Parteien, Gewerkschaften, NGOs etc. sagen oft, was Firmen besser machen müssten und damit auch viel erfolgreicher für alle wäre. Wenn dem so wäre, warum gründen all die Parteien, Gewerkschaften, NGOs nicht eigene Firmen. Das ist vollkommen frei, das darf jeder. Wenn diese Firmen wirklich durch bessere Personalpolitik, Umweltpolitik etc. nachhaltiger sind, die besseren Mitarbeiter haben, überzeugendere Produkte, ergeben sich all die Diskussionen von alleine. Warum passiert das nicht?

Meiner Wahrnehmung nach, haben auch Parteien, Gewerkschaften, NGOs begrenzte Mittel, sind sich über Ziele nicht einig, müssen dann Entscheidungen über Gehaltshöhen, für Richtungen und gegen andere, Entlassungen etc., treffen. Mit den Menschlichkeiten der Selbstbereicherung oder Selbtsherrlichkeit haben sie auch zu kämpfen. Müsste man es dann nicht mehr mit der Wirtschaft machen, nicht gegen sie?

A Rusch | Mo., 11. Mai 2026 - 06:11

...alles schoen und gut - aber nach der durchaus richtigen Analyse bricht dann doch die Sozialdemokratie in Ihnen durch. Klar, das "Finanzkapital" reibt sich die Hände. Die sind also schuld! Vielleicht sollte man die EZB zwingen, daran zu arbeiten, die Zinsen fuer Staatsanleihen auf Null zu reduzieren, oder besser unter Null, dann bekommt der Bund beim Schuldenmachen sogar noch etwas 'raus, wie vor ein paar Jahren?
Nein, jetzt kommt die Rechnung für den Schuldentraum. Und den Balken im eigenen Auge sehen sie nicht - ganz schnell liessen sich Abermilliarden einsparen, zB bei NGOs, Entwicklungshilfe, der aufgeblähten Staats-Verwaltung, beim Bürgergeld für illegale/ausreisepflichtige Zuwanderer etc etc. Sind aber leider alles SPD-Lieblinge und daher tabu. So wird es dann eben nichts. Lieber aufs "Finanzkapital" schimpfen. Das macht aber nur seine Arbeit: Schuldnerqualität geht strukturell 'runter, dann müssen die Zinsen 'rauf. War schon immer so. Wollen viele nur nicht verstehen.

Auch Herr Brodkorb versteht nicht, dass das sog. Finanzkapital, das heißt diejenigen, die das Geld für die Schuldenorgie zu Verfügung stellen, das einig verbliebene Korrektiv ist. Allein die allmählich nicht mehr tragfähige Zinslast wird, vielleicht, zu der Einsicht führen, dass man sparen müsste (ausdrücklich Konjunktiv, einen Optativ gibt es im Deutschen nicht!). Die Zinsen werden natürlich steigen, auch in Europa insgesamt, weil die mangelnde wirtschaftliche Kraft Deutschlands durch das böse Finanzkapital eingepreist wird. Konkret heißt dies, dass Deutschland eben kein 1. Klasse Schuldner mehr ist. Das zeigte sich schon bei der ziemlich mau verlaufenen letzten Ausgabe von Staatsanleihen durch Klingbeil, die sogar abgebrochen wurde, weil das Finanzkapital nicht begeistert zugegriffen hat- trotz recht hoher Zinsen…
Völlig außer Acht bleiben die katastrophalen Konsequenzen für Frankreich und damit für den Euro.Die Schuldengemeinschaft naht.
Avanti Dilettanti! In den Untergang!

IH | Mo., 11. Mai 2026 - 08:49

Die staatlichen Zuwendungen an alle sogenannten NGOs sofort stoppen und bedarfsweise nur dort wieder aufnehmen, wo erkennbar nach außen verlagert wird, was der Staat selbst nicht tun darf

Revision sämtlicher im Ausland geförderter Projekte. Ich denke, da kann viel gespart werden

Abbau von Behörden und Personal zur Reduzierung der Staatsquote

IH | Mo., 11. Mai 2026 - 08:50

Die staatlichen Zuwendungen an alle sogenannten NGOs sofort stoppen und bedarfsweise nur dort wieder aufnehmen, wo erkennbar nicht nach außen verlagert wird, was der Staat selbst nicht tun darf

Revision sämtlicher im Ausland geförderter Projekte. Ich denke, da kann viel gespart werden

Abbau von Behörden und Personal zur Reduzierung der Staatsquote

Ingo Frank | Mo., 11. Mai 2026 - 09:41

Deutschland einen „Kulturkampf“ der Milliarden verschlingt…..was für ein Eisparungspotential in der Asylindustrie, der Entwicklungshilfe, in der Finanzierung der NGOs oder gar bei den Subventionen der Grünen irrsinnig gestalteten Energiewende …..5 Tage vom durchschnittlichen 30 tägigen Urlaub streichen und die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöhen. zuzüglich der Streichung der finanziellen staatlichen Zuwendungen der Gewerkschaften.
Abschaffung der Gender, Geleichstellungs Lehrstühle nebst Halbierung der Geisteswissenschaften denn, Ingenieure bracht das Land, und keine gendernde Philosophen,
Soziologen und Politikwissenschaftler …..
Hinzu kommen die Milliarden für Selenskyjs Ego- Tripp mit Russland was ja auch mit der von D betriebenen NATO Osterweiterung zu tun hat !
Die Kasse des roten Finanzwarts ist immer noch mit Sondervermögen und Steuern gut gefüllt. kommt nur darauf an dwohin es fließt
MfG a d Erfurter Republik

wie kommen Sie darauf, dass die Gewerkschaften staatliche Zuwendungen erhalten?
Bitte unterlassen Sie solche unwahren Behauptungen!
Außerdem, auch die produktiven Arbeitnehmer für die derzeitige Missere mitverantwortlich zu machen, dass ist schon ein starkes "Stück, denn in Wahrheit ist diese größte Gruppe der einzig wirklich bedauernswerter "gelackmeierter" LEISTUNGSTRÄGER dieser Republik, die sich übrigens langsam aber sicher lediglich im viel "Parlaver" verliert , die insbesondere von unproduktiiven Teil der Bevölkerung befeuert wird.

Großteil der Medien die die SPD besitzt und damit die Gewerkschaften Pampers eben n i c h t vom Staat.
Wenn ich heute in den heute- Nachrichten die Kampfreden der Gewerkschaftsführer* in so höre, weiß ich nicht, ob ich die Einlassung der Altkommunisten Honecker & Mielke vor 89 als Deja- vu erlebe. Das waren kommunistische Kamp-Parolen in reinster Form.
Da hat sich Frau Fahini mehr als nur von den vor 89 im „Neuen Deutschland“ den Zentralorgan der SED, von den jährlich zum 1. Mai propagierten „Kampfparolen“ mehr als nur inspirieren lassen ……
Natürlich durfte im Clip im heute der Seitenhieb auf die AfD ebenfalls nicht fehlen,….
Bleibt die Frage, wie & wer finanziert das alles ? Von den Beiträgen der immer weniger werdenden Gewerkschaftsmitglieder ? Da bin ich aber mehr als gespannt auf Ihr Feedback 😂
Mit besßten Grüßen aus der Erfurter Republik

die DGB-Gewerkschaften zählen insgesamt an die 5,6 Millionen Mitglieder, und diese zahlen monatlich 1% von ihren Bruttolohn an ihre Gewerkschaft als Mitgliedsbeitrag, ergo die Gewerkschaften finanzieren sich aus Beiträgen ihrer Mitglieder.
Außerdem haben die Gewerkschaften in den letzten Jahren einige eigene Bildungsstätten verkauft, um finanzielle Spielräume zu gewinnen.
Wie kommen sie darauf, dass die SPD die Gewerkschaften pampert?

Wo ich ihnen zustimmen kann, dass sind die hiesige neumodische Agitationen, an denen sich auch der DGB zunehmend beteiligt, und die ärgern mich als "alte" Gewerkschafterin ungemein!!!

Ich habe 1978 als Bauingenieur diplomiert und bis 89 in der DDR 43 3/4 Std/ Woche gesetzlich vorgeschriebene Wochen- Arbeitszeit gearbeitet, mit 18 Tagen Grundurlaub + 4 Tagen „Funktionsurlaub“ abzüglich drei Samstage.
Ab 89 Arbeitsbeginn bei einem Mittelständler in NRW mit 39 Stdundenwoche + 30 Tagen Urlaub + 4 Mehrfeiertagen. Gearbeitet habe ich im Schnitt gut 50 Stunden und ein Drittel des Urlaubs habe ich mir auszahlen lassen weil’s nicht anders ging. Ich hatte noch nicht einmal einen Arbeitsvertrag …., und kannte niemanden auf der Leitungsebene in der ich arbeitete der in der Gewerkschaft war. Wer bereit ist zu arbeiten hat sein Auskommen und kann es auch ohne Gerwerkschaft zu einem bescheidenen Wohlstand schaffen auch im Alter.
I.ü. war meine Frau Außendiestler (Baustoffe) mit der gleichen teils noch höheren Arbeitszeit …..Da war auch nix mit 35 Std. / Woche ….
Beste Grüße …..

und wer sollte Ihrer Meinung nach beispielsweise Tarifverträge mit den Arbeitgebern abschließen, wenn diese Aufgabe, laut Verfassung, auschließlich an die Gewerkschaften delegiert wurde.
Übrigens, die Gewerkschaften sind der einzige verfassungsrechtlich geschützter Verband der die Interressen der Arbeitnehmer vertritt!!!

Ergo, um so weniger Gewerkschaftsmitglieder, um so schlechter wird es um die Arbeitnehmer "bestellt" sein.
Tja, "wer nicht will, der hat schon", sagt man so schön zutreffend.

Es geht mir schlicht um die mehr als überzogenen Forderungen des DGB wie z.B eine 35 Std. Woche mit vollem Lohnausgleich
Oder ein anders Beispiel, der von den SED Erben bei uns in Thüringen 2x MP war schenkt seinen Untertanen einen gesetzlichen Feiertag zum Tag des Kindes die die Arbeitgeber letztendlich bezahlen müssen.
Ich hätte nie gedacht, das ein BK einer CDU auf die gleiche Idee gekommen ist mit dem so genannten Teuerungsausgleich in Höhe von 1000 € ? den dann letztendlich auch die AG bezahlen müssen großzügig wie diese bankrotte Regierung ist, steuerfrei.
Es ist ja ok wenn alte Gewerkschafter zu ihrer Organisation stehen. Solln sie meinetwegen tun. Ich bin durch die Erfahrungen die ich nach meiner Angestelltenlaufbahn in der BRD zu der Erkenntnis gekommen, gehts dem Unternehmen gut, gehts den Arbeitern und Angestellten ebenfalls gut. Und das es den jeweiligen Unternehmen gut geht, sorry und damit haben die Gewerkschaften wirklich nichts zu tun.
MfG a d Erf.Rep.

Urban Will | Mo., 11. Mai 2026 - 09:42

Geld sondern an der Politik lag und es offensichtlich ist, dass die beiden regierenden Parteien nicht zusammenkommen, um genau die Politik zu machen, die es jetzt bräuchte, dann sollte der Schluss nicht allzu schwer fallen, dass wir eine neue Regierung brauchen.
Wer nach einem Jahr dieses erbärmlichen Herumwurstelns noch immer meint, dass Union und SPD diesen Karren aus dem Dreck ziehen können, der sollte vielleicht doch mal das Denken anfangen.
Es gäbe Alternativen und es gibt ein Angebot der Alternativen für Deutschland, eine neue Politik einzuleiten.
Ohne Merz, aber das ist wohl klar, weil dieser nun mehrfach – und das ist auch der einzige Punkt, an dem er sich an das hält, was er sagt – betont hat „nur mit den Sozialdemokraten“ regieren zu wollen. Merz steht für Unkompetenz, Lügen und Untergang. Er muss weg.
Interessant, dass der Beginn des Abstieges zehn Jahre zurück datiert wird. Der Beginn der „Mutter aller Probleme“, der offenen Grenzen.
Hier könnte man schnell etwas ändern.

Marco Riccardi | Mo., 11. Mai 2026 - 11:31

Es ist wirklich erstaunlich erfrischend solche nüchternen Beobachtungen aus dem Mund eines SPD'lers zu hören.
Genau so ist das ganze nämlich aber wenn man sich die Bundes-SPD so anschaut dann verleugnen die das ganze konsequent.
Ich lese Ihre Artikel gerade wegen dieser nüchternen Beobachtungen sehr gerne. Machen Sie weiter so her Brodkorb

Lutz Friedl | Mo., 11. Mai 2026 - 14:27

Wie haben sich die jetzigen Regierungspolitiker Merz oder Klingbeil über Milei ausgelassen und ihn öffentlich diffamiert. Wie sehr wurden wir vor der Wahl belogen. Trotz Rekordverschuldung stürzt unser Land durch politischen Fehlentscheidungen weiter ungebremst ab und die Zukunft meiner Nachkommen durch Deindustrialisierung, Verschuldung und Zinszahlungen verdüstert. Zumindest der Jüngste geht im Herbst in die Schweiz, leider,aber nachvollziehbar.