Besetzte Wohnungen in der Rigaer Straße in Berlin
Besetzte Wohnungen in der Rigaer Straße in Berlin / picture alliance / dpa | Maurizio Gambarin

Die Jagd nach der Vulkangruppe - „Blinde Flecken im Kampf gegen Linksextremismus“

Vor anderthalb Wochen erschütterte die Vulkangruppe den Südwesten Berlins. Linksextremismus-Experte Hendrik Hansen erklärt, warum die Täter so schwer zu fassen sind. Unterdessen kündigt Innenminister Dobrindt ein hartes „Zurückschlagen“ des Staates an.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

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Hendrik Hansen ist seit 2019 Professor für Politischen Extremismus und Politische Ideengeschichte am Fachbereich Nachrichtendienste der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin.

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IngoFrank | Di., 13. Januar 2026 - 18:38

ein Hilfsersuchen gen amerikanischen oder israelischen Geheimdienst senden. Und dann wenn die Täter „verpackt und verschnürt“ dem deutschen Rechtsstaat übergeben sind was passiert dann ? Stellen im Verbund der rot grünen NGOs eine riesige steuerfinanzierte Kaution, und schwupp die wupp, sind sie wieder weg …..
Mit freundlichen Gruß a d Erfurter Republik

Das ist ganz einfach, sie werden vor die Genossen Richter aus dem grünlinksextremen Spektrum gestellt, die „erkennen“ die richtige Gesinnung und Motivation und lassen die „Strafen“ symbolisch-mild ausfallen.

Das Ganze wird medial kleingeredet und von Jubel- und Zustimmungsrufen grünlinker Politiker und „Aktivisten“ begleitet! Die Kosten für die rechtliche Vertretung übernehmen selbstredend vom Steuerzahler finanzierte linksextreme NGO/Gruppen!

Sie haben also NICHTS zu befürchten, falls man sie denn findet……..

IngoFrank | Di., 13. Januar 2026 - 19:05

Verfolgung linksterroristisch motivierten Straftaten“ :
focus online (wohl nicht im Ruf eines „rechten online Nachrichtenportals“ zu sein) zitierte heute aus einer internen Mail der Grünen, in dem die Verursacher aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen Berlins OB und dessen Krisen- Management in der Vordergrund zu stellen.

Chris Groll | Di., 13. Januar 2026 - 20:10

Herr Traub, Ihre Fragen sind gut und richtig.
Bei den Recherchen von NIUS wurden alle diese Fakten genannt.
Die Antworten von Professor Hendrik Hansen finde ich weniger zufriedenstellend.
Wenn eine staatliche Ermittlungsbehörde nach 15 Jahren die terroristische Täter immer noch nicht kennt, ist das schon ein Armutszeugnis oder es ist gewollt, daß diese Täter nicht gefunden werden.
Wenn sich viele in der SPD (Klingbeil, Eskens, Faeser usw.) und auch in der CDU (Prien usw.) damit brüsten Antifa zu sein, wundert mich gar nichts.
Die linke Schlagseite in Deutschland ist eklatant.

Leider ist sie schon soweit fortgeschritten, dass unter Merkel-Faeser auch schon die Ermittlungs- und Staatschutzbehörden links verfilzt unterwandert sind - ganz offensichtlich... ..., einschließlich des BfV.

>> WER bitte soll das WIE wieder richten...? 🤔

Einen 'deutschen Trump' sehe ich nicht..., und ob die AfD die dazu notwendige absolute Mehrheit bis 2029 erreichen kann... ...???

Es reicht, wenn sie so stark wird, das rechnerisch eine Koalition gegen die AfD nicht möglich ist, und ohne die Zustimmung der AfD keine GG Änderung möglich ist.
Das 2029 Neuwahlen stattfinden, will ich nicht.glauben.
Beide Koalitionäre werden weiter an Zustimmung verlieren und die AfD davon profitieren zumal von einer anderen, nicht links grün dominierenden Politik, nicht auszugehen ist. Im Gegenteil, die gigantischen Schulden werden nicht reichen. Und wenn ich gestern Abend bei Lanz Ralle Stegner erlebte, ist klar wohin die Reise der SPD und damit der Koalition geht…..weiter Abwärts ……
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Bernhard Kaiser | Mi., 14. Januar 2026 - 04:14

... vor allem der sogennte Verfassungsschutz, beschützen schon lange nicht mehr den Bürger vor (terroristischen oder auch staatlichen) Übergriffen sondern das Regime vor jeglicher Kritik durch die Bürger und ich bin auch überzeugt, dass der BND auf politische Weisung handelt und deswegen bisher keinerlei Erkenntnisse zu der Vulkangruppe oder ähnlichen Gruppierungen geliefert hat, anders ist das nicht erklärbar ...

A. Brand | Mi., 14. Januar 2026 - 08:00

Es fällt mir schwer ruhig zu bleiben! Diese Gruppen sind vor allem linksextremistisch und als solche lehnen sie nicht jede Form von Herrschaft von Menschen über Menschen ab. Im Gegenteil, sie sind wie die Grünen faschistisch, sie wollen ALLEN Menschen ihre kranke Ideologie AUFZWINGEN!

Die Tatsache, daß man die Täter nicht faßt & verurteilt liegt nur am fehlenden Willen!

Dieser Artikel verharmlost die Lage: die heutige linksextreme Szene ist wesentlich gefährlicher als es die RAF war. Sie ist nicht strukturiert, sondern willkürlich, auch bezüglich ihrer Opfer, sie ist maximal gewaltbereit, nur erfährt man von den Taten meist nichts. Die heutige Szene verfügt über deutlich mehr menschliches „Potential“ als es die RAF je tat. In JEDER Stadt sitzen Terrorzellen + Unterstützer, dazu die Nähe zum Islamismus und die Schwäche der Überwachungsbehörden!

Das ist erst der Anfang, es wird noch sehr blutig werden, die Szene merkt, es gibt keinen Widerstand, auch das ist anders als bei der RAF!

Weitere gravierende Unterschiede zwischen der heutigen linksextremen Szene und der RAF sind die Tatsache, daß ein Großteil der Unterstützerszene in Form von NGO und sonstigen linken Gruppen aus Steuermitteln finanziert wird. Dazu noch ein linksextremer ÖRR der ebenfalls aus Zwangsgebühren finanziert wird.

Die heutige linksextreme Szene genießt breite Unterstützung in der aktiven Politik, weite Teile der SPD, die Grünen und die Linke stehen ihnen zur Seite und relativieren bzw. entschuldigen ihre Terrorakte, nehmen sie vor der Verfolgung in Schutz! Dazu noch die linke Justiz die milde Urteile spricht bzw. gar nicht erst verfolgt.

All das hatte die RAF nicht, sie fand sich im Kampf gegen Politik, Justiz, Medien und den Großteil der Bevölkerung.

Ich finde es fahrlässig, daß man die massive Gefahr, die von der linksextremen Szene ausgeht, so klein redet, wie es auch dieser Artikel macht, sie ist deutlich gefährlicher als es die RAF je war!

Achim Koester | Mi., 14. Januar 2026 - 09:37

sind die Ermittlungsbehörden machtlos, so habe ich den Artikel verstanden. Das ist ein Armutszeugnis für unsere Polizei, aber noch mehr für die Justiz. Noch dazu behindern grüne Ideologen die Ermittlungen, sie zeigen großes Verständnis für die Terroristen, was ja kein Wunder ist bei deren Wurzeln, den RAF Sympathisanten.

Ernst-Günther Konrad | Mi., 14. Januar 2026 - 12:02

Ich schrieb in einem anderen Kommentar, das NIUS die Urzelle der Vulcan Gruppe(n) aufgedeckt hat. Inzwischen haben es sogar einige Medien begriffen, dass diese Terroristen indirekt mit Preisen und Forschungsgeldern aus Ministerien unterstützt werden. Warum wird die ANTIFA nicht endlich verboten? Bei sog. *rechtsextremen Gruppen* geht das ganz schnell und bei den linken Terroristen gehts nicht? Hat die UNION Angst, die könnten sich offen gegen sie wenden? Man könnte ihre Abgeordneten versuchen einzuschüchtern, so wie man das bei der AFD macht/versucht? Es ist scheinbar noch immer nicht genug passiert, bis diese Politiker endlich mal aufwachen. Das man in 15 Jahren, in denen diese Gruppe(n) agieren, keinerlei Ermittlungserfolg hat glaube ich gerne. Man wollte keinen. Wer weiß, machen das V-Männer des Verfassungsschutzes mit? Warum erfährt man den Namen dieser Lina E. aus dem Hammerprozess nicht? Wird sie demnächst unter ihrem richtigen Namen in einem Schutzprogramm freikommen?