- Wie die Kirche an ihrer Gefallsucht zugrunde geht
Migrationspolitik ist eine Gestaltungsaufgabe des Staates. Nicht einer EKD, die sich mit Kollektengeld in Klageverfahren einkauft, um politische Beschlüsse zu unterlaufen. Eine evangelische Kirche, die so agiert, wird zugrunde gehen.
Anfang Dezember ist erneut ein Charterflug aus Islamabad in Deutschland gelandet, diesmal in Erfurt. An Bord waren knapp zweihundert Afghanen, die nach der Machtübernahme der Taliban eine Aufnahmezusage der Bundesrepublik haben und nun ins Grenzdurchgangslager Friedland gebracht wurden. Die schwarz-rote Bundesregierung erfüllt damit – unspektakulär – eine Zusage. Bemerkenswert ist nicht der Flug, sondern wer ihn politisch begleitet.
Der Flüchtlingsbeauftragte der EKD, Bischof Christian Stäblein, hat zeitgleich angekündigt, einhunderttausend Euro aus Kollekten an die NGO „Kabul Luftbrücke“ zu geben, um Klageverfahren jener Afghanen zu finanzieren, die ihre zugesagte Aufnahme vor deutschen Gerichten einklagen wollen. Die Luftbrücke war von der damaligen Außenministerin Annalena Baerbock unterstützt worden. Über das Programm sind inzwischen mehrere Tausend Menschen gekommen, weitere gut zweitausend warten überwiegend in Pakistan und klagen jetzt – unterstützt durch die EKD – auf Einreise.
Niemand bestreitet, dass Christentum mit der Pflicht zur Nächstenliebe beginnt: dem Blick auf den konkreten Menschen, den Schwachen, den Schutzlosen. Aber Nächstenliebe ist zunächst eine Haltung des Einzelnen oder der Gemeinde – keine Ersatz-Verfassung, mit der ein Bischof die Migrationspolitik eines souveränen Staates überschreibt.
Migrationspolitik ist eine Gestaltungsaufgabe des Staates, der zugleich Zusagen einhalten, Grenzen kontrollieren, Kapazitäten abwägen und Sicherheit garantieren muss. Wenn eine Kirche sich nun mit sechsstelligen Summen in Klageverfahren einkauft, um politische Beschlüsse der Exekutive zu unterlaufen, dann ist das nicht Seelsorge, sondern politischer Aktivismus mit theologischer Begleitmusik.
Mein Geld kämpft gegen mein Geld
Das Absurde liegt im Finanzierungsweg: Die EKD lebt von Milliarden an Kirchensteuern, die vom Staat eingezogen werden und ihre Rolle als Körperschaft des öffentlichen Rechts absichern. Dieses eng mit dem Staat verwobene System nutzt dieselbe Kirche nun, um zusätzlich Kollektengeld – also freiwillige Spenden aus den Gemeinden – in einen Fonds für Klagen gegen eben diesen Staat zu leiten.
Wer sonntags eine Münze in den Klingelbeutel wirft, denkt an Suppenküchen, das Kirchendach, Jugendarbeit oder diakonische Hilfe – nicht an Anwaltsrechnungen der „Kabul Luftbrücke“ gegenüber dem Bundesinnenministerium. De facto bekämpft mein Spendengeld mein Steuergeld: Auf der einen Seite finanziere ich den Rechtsstaat, der Aufnahmeprogramme evaluiert, begrenzt oder stoppt; auf der anderen Seite finanziere ich über die Kollekte Klagen, die genau diese politischen Entscheidungen aushebeln sollen.
Die Kollekte wird zu einem politischen Subventionsinstrument umfunktioniert. Die Kirche handelt also nicht aus christlicher Fürsorge für die Bedürftigen, sondern als ideologischer Arm eines politischen NGO-Netzes, dessen Ziel es ist, die Migrationspolitik des Staates auf dem Rechtsweg zu erweitern. Ein Schelm würde denken: Bischof Stäbleins Gefallsucht hat ihn geleitet. Die Loyalität gilt offenbar nicht nur der Verfassung, sondern der moralischen Überdehnung. Als Belohnung donnert der Applaus des progressiven Milieus – dafür, dass der kirchliche Apparat für progressive Agenda-Politik zweckentfremdet wird.
Mindestens nötig wäre eine radikale Transparenzpflicht. Jede Kollekte, die für politische Zwecke – also für Kampagnen, Klagen, NGOs – bestimmt ist, müsste explizit so gekennzeichnet werden. Der Spender hat ein Recht zu wissen, ob er für eine neue Orgel, für die Tafel vor Ort oder für einen Aufnahmeklagefonds zahlt, der den Kurs der Bundesregierung bekämpft.
Würde als Waffe
Die Bundesregierung versucht parallel, einen Ausweg aus der politischen Sackgasse zu finden: Menschen mit Aufnahmezusage, die in Pakistan feststecken, wird ein Ausstieg aus dem Programm angeboten – mit fünfstelligen Eurobeträgen und Sachleistungen, damit sie sich anderswo eine Existenz aufbauen können. Nach Angaben des Innenministeriums haben bereits Dutzende dieses Angebot angenommen, weil sie darin eine reale Chance sehen.
Bischof Stäblein nennt dieses Angebot „unwürdig“ und behauptet, wer die Menschenwürde ernst nehme, könne nicht verlangen, dass gefährdete Personen ihre Sicherheit gegen Geld eintauschen. Damit wird ein frei wählbares Angebot moralisch entwertet und jeder, der es annimmt, implizit zum Menschen erklärt, der seine Würde verkauft – eine Form der moralischen Nötigung, die den Betroffenen ihre eigene Entscheidungsfreiheit abspricht.
In der Realität kann ein fünfstelliger Betrag für eine afghanische Familie in Pakistan – einem Land mit nur teilweisen Reisewarnungen und durchaus sicheren Regionen – den Unterschied machen zwischen Perspektivlosigkeit in einem Flüchtlingshotel und einem Neuanfang in einem Drittland oder im eigenen Umfeld. Würde heißt hier auch, eine echte Wahl zu haben; wer alles außer dem Weg nach Deutschland als unwürdig erklärt, instrumentalisiert das Menschenwürde-Argument, um seine eigene Maximalforderung durchzusetzen. Und ertüchtigt sich nebenbei in typisch deutscher Arroganz.
Die vergessenen Geschwister
Die EKD inszeniert sich öffentlichkeitswirksam als Anwältin einer bestimmten Gruppe von Flüchtlingen – Afghanen mit Aufnahmezusage – und erzielt damit positive Resonanz in den Medien. Gleichzeitig sind Christen weltweit die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft, insbesondere in Ländern wie Nigeria oder im Sudan, wo Kirchen niedergebrannt, Gläubige entführt und wegen ihres Glaubens ermordet werden.
Der Flüchtlingsbeauftragte der EKD trägt einen politisch korrekten, medial attraktiven Titel, doch es gibt keinen gleich prominenten Beauftragten für verfolgte Christen. Das ist keine juristische, sondern eine geistliche Schieflage. Wenn die Kirche knappe Ressourcen sichtbar für eine politische Causa einsetzt, deren Protagonisten vielfach in einem in Teilen sicheren Drittstaat leben, während Glaubensgeschwister wegen ihres Bekenntnisses zu Christus um ihr Leben fürchten, dann stimmt die Prioritätensetzung nicht mehr mit der eigenen Ethik überein.
Christliche Nächstenliebe beginnt zwar nicht exklusiv beim eigenen Glauben, aber sie ignoriert Geschichte und Verantwortung, wenn ausgerechnet die am stärksten bedrohten Christen in islamisch geprägten Regionen in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit quasi unsichtbar bleiben. Die EKD kämpft für ein populäres Narrativ und kehrt denen den Rücken zu, die gerade wegen „unseres“ Glaubens leiden – das ist nicht Barmherzigkeit, das ist moralische Eitelkeit.
Sicherheit ist keine Randnotiz
Offiziell wird die Gefährdung von sogenannten Ortskräften und anderen Begünstigten nicht flächendeckend dokumentiert, doch intern warnt der Verfassungsschutz vor Sicherheitsgefahren im Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan. Das Portal Business Insider berichtet über einen internen Bericht: Ein hochrangiger Beamter warnt vor einer „deutlich erhöhten“ Missbrauchsgefahr beim Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan (BAP).
Außerdem macht der Leiter der für „Islamismus und islamistischen Terrorismus“ zuständigen Abteilung 6 die Gefahr aus, dass „eine Einflussnahme der pakistanischen oder afghanischen Behörden“ auf die Aufnahmeverfahren erfolgt. Dass das Programm also nicht im luftleeren Raum der Humanität, sondern im Umfeld organisierter Akteure läuft.
Diese Sicherheitsdimension blendet die EKD in ihrer moralischen Rhetorik aus, obwohl sie im selben Staat tätig ist, der gleichzeitig für die Sicherheit der Bevölkerung und für eine funktionierende Rückführungspraxis verantwortlich ist. In Schwerin hat im Februar 2025 ein fünfundzwanzigjähriger Afghane einen Mann mit einem Messer getötet – womöglich ein Einzelfall, der nicht alle Einreisenden diskreditiert, aber deutlich macht, dass ein Staat sich seine Souveränität und sein Rückführungsrecht nicht moralisch aus der Hand schlagen lassen darf.
Untragbar sind in einem Rechtsstaat nicht ausgebliebene Einführungen, sondern Gefährder, Straftäter und Personen, die hier weder Schutz brauchen noch einen Beitrag leisten wollen. Wenn kirchliche Akteure jeden Charterflug emotional markieren und systematisch Klagen unterstützen, beschädigen sie damit nicht nur die Glaubwürdigkeit der Migrationspolitik, sondern mittelbar das Vertrauen in die Durchsetzungsfähigkeit des Rechtsstaates – jenes Staates, der ihre Bischofsgehälter sichert.
Die EKD verhält sich längst wie eine politische NGO mit besonderem Privilegienstatus: Sie nutzt Steuergeld, immunisierende Moralbegriffe und ihre historische Autorität, um konkrete Politik zu beeinflussen, ohne selbst demokratisch verantwortlich zu sein. Die pastorale Neutralität – also der Anspruch, Seelsorge allen anzubieten und nicht parteiisch in Tagespolitik einzugreifen – wird zugunsten eines aktivistischen Selbstverständnisses aufgegeben.
Das Geheimnis des Glaubens
Damit verliert die Kirche ihr Alleinstellungsmerkmal: das Geheimnis des Glaubens, die Verkündigung des Evangeliums, die Begleitung im Leid. Was bleibt, ist eine Institution, die in vielem nicht mehr unterscheidbar wirkt von Greenpeace, Brot für die Welt oder migrationspolitischen NGOs – mit dem Unterschied, dass sie Kirchensteuermittel und hübsch renovierte Altarräume zur Verfügung hat.
Die Menschen suchen von einer Kirche nicht die Fortsetzung des Bundestagsstreits, sondern Orientierung, Trost, Sakramente, Vergebung. Wer ihnen stattdessen Debatten über Rückführungsstopps, Tempolimits oder Aufnahmeklagen auf der Kanzel präsentiert, darf sich über schwindende Bindungskraft nicht wundern.
Transparenzpflicht muss her
Wenn die EKD ihre Glaubwürdigkeit nicht vollends verspielen will, braucht es drei einfache, aber konsequente Korrekturen.
• Eine klare Trennung zwischen Seelsorge und Parteipolitik – Nächstenliebe ja, aber keine Finanzierung von Klagewellen gegen staatliche Entscheidungen, die im Rahmen der Verfassung getroffen wurden.
• Zweitens: Eine Transparenzpflicht für Kollekten und Spenden, damit jeder Gläubige weiß, ob sein Geld in die Armenarbeit oder in politische Kampagnen fließt.
• Drittens: Eine sichtbare Rückbesinnung auf die verfolgten Christen und das geistliche Kerngeschäft – nicht als Abschottung, sondern als ehrliche Prioritätensetzung, die der eigenen Botschaft entspricht.
Eine Kirche, die ihre Kraft wieder aus dem Verhältnis zu Gott statt aus dem Applaus der Welt bezieht, müsste sich nicht als moralische Gegenregierung inszenieren. Sie könnte damit beginnen, die Kollekte wieder zum Opfer für den Nächsten zu machen – und nicht zur Kriegskasse gegen den Staat, dem sie ihre Privilegien verdankt.
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hier eine ganz andere Bedeutung oder müßte eigentlich Überübernächstenliebe heißen.Die Nächsten sind ja schon da, ihnen zu helfen fällt der Kirche aber nicht ein. Der Staat sollte davon absehen, die Ressourcen von Behörden dafür zu nutzen, um Geld für die Kirchen einzutreiben. Also unser Geld
Ja, an Begriffen wird immer herumgezerrt. Das Ziel ist es oft, andere Sichtweisen oder Prioritäten als die eigene als im absoluten Sinne falsch darzustellen. Gerade ein Menschen- und Weltbild, dass nur von einer einzigen Menschheit und einem einzigen globalen "Wir" ausgeht, ist darauf angewiesen, alle Sichtweisen außer der eigenen als grundlegend falsch, gar böse, darzustellen.
Manchmal kommt es einem da vor, dass man über die Nächsten eher erschüttert ist - die kennt man ja, und man weiß, dass sie in vielem nicht genauso denken, wie man selber. Der Übernächste kann da als Hoffnung erscheinen. Den kennt man noch nicht so genau und vielleicht, vielleicht, werden all die Übernächsten mal zeigen, dass man selber die richtigen Sichtweisen hat und die anderen Nächsten falsch gelegen haben. Dann ist das richtige "eine Wir" gefunden. Soweit die Hoffnung.
Bei einem Zusammentreffen von Kardinal Reinhard Marx und Bischof Heinrich
Bedford-Strohm mit Scheich Umar al-Kiswani in der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Israel legten beide deutsche Spitzen-Kirchenfunktionäre ohne Not ihr Kardinals- bzw. Bischofskreuz ab. Das wiegt doppelt schwer, weil das ausgerechnet im Nahen Osten stattfand, wo Christen vom „Islamischen Staat“ (IS) wegen ihres Glaubens abgeschlachtet wurden, wenn sie ihr Kreuz nicht ablegten!“
Ich schäme mich für solche Typen, die sich nicht vom Heiligen Geist, sondern allein vom Linken Zeitgeist inspirieren lassen. Es ist einfach widerlich, was diese scheinheiligen Typen den Kirchen mit ihrem schmutzig-verdeckten Antisemitismus antun!
„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden ... „ (2. Tim 4,3-4)
verlassen. Er will nicht glauben, dass er Stellvertreter auf Erden braucht. Oder das Verbrennen Andersdenkender, die Segnung von Kanonen. Allem Oppurtunismus zum Trotz musste die Kirche die Verwaltung der absoluten Wahrheit aufgeben. Das haben jetzt andere übernommenen, die keine Monstranzen vor sich ertragen, dafür Schilder, auf denen "Demokratie" geschrieben steht. Das Mittelalter lässt nicht los.
Staat und Gesellschaft dazu zwinge, sich um Gruppen von Menschen zu kümmern. Hier setze ich nicht meine Mittel ein (die Kirche bekommt mehr Geld dadurch) ich zwinge andere ihre Mittel einzusetzen.
Es geht dabei um die universelle Durchsetzung eines normativen Menschenbildes. Die Überwindung jedes "Wir und Die", was aber nur geht, wenn alle Menschen dies auch so sehen und leben (bei unserem Schutz geht es immer um die Bildung einer gemeinsamen Gesellschaft). Wenn nicht, muss man sie eben in dieses eine globale, widerspruchsfreie "Wir" zwingen - und alle abwerten, die nicht freiwillig folgen.
Ist es trotzdem der menschlich richtige Weg? Wie bei allen Menschen stelle ich fest, dass fast alle Afghanen privat super nette Menschen sind. Sobald es um Regeln/Werte geht, sehe ich nicht, dass evangelische Gemeinden oft und gerne afghanische Imame voranstellen und gerne deren Weltsicht nachleben. Umgekehrt holt man keine ev. Bischöfe als Vorbilder/Imame in afghanische Gemeinden. Warum nicht?
Wenn also afghanische Gemeinden bis auf sehr seltene Ausnahmen keine evangelischen Geistlichen als Imame holen, um zB dort den Kindern ein Vorbild beim Aufwachsen zu geben, und umgekehrt evangelische Gemeinden keine Imame holen - warum ist das so? Klar für einzelne Aktionen, mal einen Vortrag, einen Nachmittag - aber warum gibt es kaum Beispiele, wo das als Dauereinrichtung und Haupteinfluss geschieht?
Ist das, weil es da ja "nur" um verschiedene Hobbies geht, so wie der Handballverein sich eben einen Handballtrainer holt. Aber darüber stehen die wirklich großen Werte, die man gemeinsam lebt: Nation, Vaterland, Menschenrechte, Klima oder sowas?
Mir kommt das ganze zu weltfremd vor. Weder ist es so, dass alle Nicht-Progressiv-Weltoffenen andere Menschen immer abwerten und diskriminieren, noch stehen die Weltoffenen für eine Menschheit, die sie auch gefragt haben, ob die alle alles wie die EKD sehen wollen.
Ich würde neugieriger auf die Widersprüche der realen Menschen zugehen.
Seit Inkrafttreten der Weimarer Verfassung besteht der Verfassungsauftrag zur endgültigen Beendigung sämtlicher Staatsleistungen durch einmalige Ablösung. Dieses Ablösegebot wurde 1949 in das Grundgesetz mit Art. 140 übernommen.
Es ist längst an der Zeit diesen Verdassungsauftrag zu erfüllen und die Staatsleistungen an die katholische und evangelische Kirche zu beenden. Wir sprechen hier von über 500 Millionen jährlich. 2022 sogar über 600 Millionen. Subventionen sind darin nicht enthalten.
Diese Zahlungen sind ein Affront gegen einen Großteil der Steuerzahler in diesem Land.
Das Steuergeld wird nicht nur als Kriegskasse gegen den Staat verwendet, sondern definitiv als Kriegskasse gegen alle Bürger ganz persönlich in diesem Land. Die Menschen, die arbeiten und genau die Steuern zahlen, die von der EKD kaltlächelnd zweckentfremdet werden, erleiden durch diese Machenschaften einen immensen Schaden. Sie finanzieren den gesamten Milliarden-Wahnsinn der illegalen Migration und werden als Gegenleistung bedroht, vergewaltigt und ermordet von denen, die mit Hilfe der EKD hier eingeschleust werden. Das ist die Verantwortung der EKD und nicht zuletzt von diesem üblen Stäblein höchstpersönlich. Die Opfer der illegalen Migration - und es werden immer mehr - sind Stäblein & Co offensichtlich scheißegal, ebenso wie Abertausende ermordete Christen. Stäblein und die EKD sympathisieren lieber mit den Kräften, die diese barbarischen Taten ausführen, ob hier, ob anderswo. Diese Art 'Kirche' ist nur noch erbärmlich. Keinen Cent mehr für diese Scharlatane.
Ach ne, hab` ich wohl mit denen verwechselt, die aus gesinnungstechnischen Gründen und Mitgliedschaft in einer bestimmten Partei von den Kirchen ihr Christ sein abgesprochen bekommen, aber deren monatlichen "Mitgliedsbeitrag" man nach wie vor gerne entgegen nimmt. Auch wenn Kind das Pech hat mit einem bekennenden AfD-Vater gestraft zu sein, bleibt das womöglich schon politisch kontaminierte Plag aus dem Kindergarten draußen!
Derweil unsere Verfassungsschützer nicht recht wissen oder nur vermuten können, ob sich unter dem ein oder anderen Elternteil aus der Zwergen-Truppe ein aktiv für befreundete;) Dienste tätige Fachkraft oder seiner Religion näher als der Verfassung stehender Vater findet. Das Ganze hat inzwischen Züge angenommen, die man nur noch als absurd bezeichnen kann. Und wenn ich mir anschaue wie scheinheilig alle nach einem der zahlreichen Morddelikte im Trauergottesdienst ihre Krokodilstränen vergießen bei der Predigt, überkommen mich Wut und Brechreiz! MfG
für diesen ausgezeichneten Text.
Möchte er doch von den Verantwortlichen gelesen werden.
Zu viel Applaus aus der eigenen (linksgrünwoken) Bubble macht taub für eventuelle Kritik...
"...moralische Eitelkeit." [Artikel] trifft es auf den Punkt..., wer will da Kritik hören... ...!? 🤔
einer grün-linken Führungs-Elite in der EKD-Synode und Kirchenleitung!
„Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden„ (2. Tim 4,3-4)
Genau das passiert derzeit in der evangelischen Kirchenleitung & Synode. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass führende Kirchenfunktionärinnen alles versuchen, um modern und zeitgemäß zu erscheinen. Leider geben sie dabei die evangelische Kirche der allgemeinen Lächerlichkeit preis. Kirchen scheinen nun dem Linken Zeitgeist Vorzug vor dem Heiligen Geist zu geben? Die Gemeinden spüren das. Viele Christen suchen Zuflucht in Freikirchlichen Gemeinschaften oder gar im Kirchenaustritt. Ich kann das gut nachvollziehen, denn ich fühle es auch: das ist nicht mehr Kirche Jesu Christi, sondern grün-linker Einheitsbrei!
Den Gliedkirchen fehlt eine gemeinsame Vorgehensweise, was solche Dinge wie "Segnung einer Vier-Männer-Ehe" oder "Prophetin-Greta-Synode" oder "Pro-Palästinenser/Hamas-Demo" betrifft. Wenn so etwas in der Öffentlichkeit gesehen wird - und es wird gesehen - , werden weitere Kirchenaustrittswellen losgetreten ... selbst ich war ernsthaft am Überlegen! Kirchenleitung bzw. der EKD-Ratsvorsitz sollte seine Missbilligung solch peinlicher Aktionen kundtun. Christliche Kirchenleitung und Gemeinden lassen sich nicht vom linken Zeitgeist inspirieren, sondern vom Heiligen Geist! Wenn einzelne grün-links motivierte Kirchenmitarbeiter oder Synodale ihren Ideologien nachgehen, sollten sie die Kirche missbrauchen, denn in der Öffentlichkeit erscheint es als Aktion DER Evangelische Kirche. Ich bin evangelischer Diakon, aber DAS und schäme mich über diesen Mist. Eine grün-linke Kirche ist linXe Sekte, NICHT Evangelisch-Lutherische Kirche!
... sollten sie die Kirche NICHT missbrauchen, ...
sollte es heißen!
und möchte vor allem eines, ich möchte der Kirche vertrauen können.
Deshalb finde ich Debatte wichtig, halte aber eine Transparenzpflicht für ungeeignet.
Die deutschen Kirchen leiden sicher noch unter dem Gesichtsverlust während des 3. Reiches und übertreiben es jetzt vielleicht ein bisschen in Bezug auf das Klima?
Ich befürchte, dass sich die Kirche in dem Zusammenhang einmal mit der betreffenden Wissenschaft auseinandersetzen muss. Passiert schon? Okay.
Aber schön, dass Sie den "heiligen Geist" ansprechen, das englische "holy" weist ihn als das Ganze aus?
Da könnten Kirchen immerhin in Demut und ohne Ausgrenzen agieren?
Man muss nicht zustimmen, darf Christentum leben, aber Ausgrenzung empfinde ich schon auch als eine "rabiate Form" der Verständigung.
Die Kirche übertreibt nicht vielleicht etwas beim Klima. Die evangelische Kirche übertreibt in allen gesellschaftlichen Bereichen. Egal ob Klima, queere und woke Ideologie, Corona (Gentechnische Spritzen in der Kirche statt Gottesdienst), unreflektierte Migrationsideologie, Militarisierung, Anbiederung an den politisch-medialen Komplex und damit Unterstützung der gesellschaftlichen Spaltung. Die Liste könnte man noch beliebig erweitern. Und vor lauter Hinterherlaufen und Unterstützung der Minderheiten vergisst man sein Stammklientel bzw. werden Kritiker dieses kranken Systems geächtet. Es ist längst an der Zeit, dass diese Institution für sich selber sorgen müsste, mit einer echten Säkularisation könnte sie sich diese Eskapaden nicht mehr leisten.
oder nicht ausreichend, sind die Verbrechen an Minderheiten im 3. Reich und "im Namen des Ganzen" evtl. schon lange vorher.
Daher rührt der Widerstand gegen das sogenannte "Ganze", Kritik am Totalitarismus, der aber m.E. und hoffentlich eine Verzerrung darstellte.
Ich finde nicht, dass man Kirchen überfordern sollte.
Sie gehen jetzt einen Schritt, einen großen auf die bislang ausgegrenzten Minderheiten zu und zu dem Sohn, der schon immer bei der Kirche sein durfte, könnte der Vater sagen, lasst uns ein Fest feiern mit denen, die fort waren oder die wir zu wenig sahen.
Da falle ich den Kirchen nicht in den Arm, aber es ist wie vielleicht überall, eine gewisse historische "Schwäche" zu sprechen führt eventuell zu "brüskem" Verhalten denen gegenüber, die schon immer da waren?
Darin sehen die ehemals "Ausgestoßenen", empfindlich wie man sein darf nach der Historie, das alte Ausgrenzungsmuster?
Kritik am derzeitigen Gebaren der Kirchen ohne Verständnis für deren Aufarbeitung geht fehl?
Ist diese Kirche noch zu reformieren, „Nein“. Sie Schaft sich selbst ab. Austrittswelle nach der anderen. 2024 345000 Austritte aber insgesamt 586000 weniger. Diese Selbstgefälligkeit eines s.g. Bischofs und seines Klerus zeigt was er von diesem Land hält. Vielleicht brauchen diese Selbstgefälligen einen neuen Luther oder besser, weg von den staatlichen Futtertrögen!
Die Kirche in der DDR (Verfolgungssituation) bekam vom SED-Staat keinen Cent und war deshalb arm wie eine Kirchenmaus, aber authentisch und glaubwürdig!
Ihre Mitarbeiter waren zumeist sehr vertrauenswürdige Vertreter Gottes auf Erden und verkündigten nicht nur die Botschaft von der Liebe Gottes zu ALLEN Menschen, sondern sie handelten auch selbst danach! Deshalb plädiere ich heute für eine Kirche, die kein Geld vom Staat annimmt und auch die Kirchensteuer nicht vom Staat einziehen lässt, sondern sich selbst aus Spenden und einem Gemeindebeitrag finanziert. Damit wird sie unabhängig von staatlicher Ideologie und Politik. Dann wird der Kirchenapparat zwar bescheidener, aber man kann in den christlichen Kirchen wieder
Jesus Christus erkennen. Wenn die evangelische Kirche „gesundschrumpft“ und sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentriert, kann das nur gut sein. Und auch Kirchenfunktionäre werden endlich von unausgesprochenen Zwängen und Staatshörigkeit befreit!
Die Bischöfe sind berauscht von ihrer eigenen Größe und Bedeutung, die sie in Wirklichkeit gar nicht besitzen.
Es ist die pure Eitelkeit. Der Rausch der moralischen Überheblichkeit.
Die Verkündigung des Evangeliums ist schon lange unbedeutend.
Die Kirche ist eine von Gott verlassene Kirche, eine gottlose Kirche.
Es gilt nur noch die "Entferntenliebe". Und auch nur, wenn es sich bei den "Entfernten" um Mohammedaner handelt.
Jes. 5.20,
Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die das Bittere süß und das Süße bitter machen.
5,21
Weh denen, die in ihren eigenen Augen weise sind und sich selbst für klug halten.
5.24
Darum: Wie des Feuers Zunge die Stoppeln frisst und wie das Heu in der Flamme zusammensinkt, so soll ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte wie Staub aufgewirbelt werden. Denn sie haben die Weisung des Herrn der Heere von sich gewiesen und über das Wort des Heiligen Israels gelästert
Im Schreiben meiner Kirchengemeinde, mit dem sie mich um einen freiwilligen Kirchenbeitrag bittet, heißt es: „Jede Spende hilft uns, unserer Berufung und Aufgabe treu zu bleiben: Eine offene und einladende Kirchengemeinde zu sein!“
Zu Transparenzpflicht genügt ihr dieser Satz, und unter Offenheit und Einladung sieht sie es wie eine linksgrüne NGO, ähnlich wie Bischof Stäblein es sieht, der mit juristischer Hilfe, kirchensteuerfinanziert, Afghanen den Weg nach Deutschland ebnet.
Denn über dem Eingang meiner Kirche heißt esin großer Schrift: „Unser Kreuz hat keine Haken“. Damit können sich Menschen mit rechter Gesinnung, als Nazis verleumdet, wohl kaum als eingeladen fühlen.
Meinen Pastoren schrieb ich daher, dass ein Textband über einem Kircheneingang dem Willen Jesu entsprechen müsse, der nach Matthäus 11,28 sagte: „Kommet her zu mir ALLE, die ihr mühselig und beladen seid.“ Damit würde klar, dass ALLE unserer Kirchengemeinde willkommen sind, egal welcher politischen Ausrichtung,
ist das eher, von der Konsequenz her und überhaupt. Die woke Kirche ist so oikophob wie christenfeindlich. Sie praktiziert vorauseilende Unterwerfung und suizidale Dhimmisierung. Um Fabian Nicolai zu zitieren: Nur noch eine Realsatire zum Niederknien vor der Porzellanschüssel.
wenn Sie versuchen, mit einer biblischen Argumentation den Pastoren in den meisten heutigen Gemeinden ihre rot-grüne Orientierung austreiben zu wollen. Diese sind leider ganz und gar dem Zeitgeist erlegen, während sie dem "Heiligen Geist" des Evangeliums keine Chance lassen, sie auch nur ansatzweise mit Gottesfurcht u. Weisheit zu erfüllen.
Als Pseudo-Christen beteiligen sie sich kaltblütig an der Ausgrenzung von Millionen Menschen wegen ihrer anderen polit. Ansichten. Und sie kommen sich dabei noch toll vor! Jesus hatte dagegen mit der Politik gar nichts "am Hut"!
Suchen Sie die Nähe gleichgesinnter Mitchristen u. besuchen Sie Gottesdienste, in denen es noch um Glauben und tradiertes Christentum geht, nicht um "Weltrettung" vor der Klimakatastrophe und "rechten Unmenschen".
Bei uns in der katholischen Kirche gibt es - Gott-sei-Dank - noch Nischenangebote von Pfarrern u. Ordensleuten, die den Gläubigen das himmlische Heimatgefühl vermitteln, nach denen ihre Seelen sich sehnen.
Eine evangelische Kirche, die so agiert, wird zugrunde gehen.
Ist zugrundegegangen
Vielleicht kommt aber doch wieder ein Reformator (ein zweiter Luther) und es gelingt ihm, viele Verirrte zum wahren Glauben und auf den Weg des Heiles zurückzuführen.
Man darf die Hoffnung nie aufgeben.
vielen Dank für Ihre lieben und tröstlichen Zeilen. Mein Nikolaus-Geschenk!
Ach, Frau Wallau, ich war ja einst katholisch und fleißiger Meßdiener. Als ich dann eine evangelische Frau heiratete, mit der ich nun schon 62 Jahre verheiratet bin, kamen zu meiner Hochzeit mit Trauung in der schönen Marktkirche zu Hannover weder meine Eltern noch meine Geschwister. Da sitzt die Abneigung gegen alles Katholische tief. Ich weiß, man darf nicht verallgemeinern.
die Sie durch die katholische Kirche erfahren haben, kann ich sehr gut nachvollziehen, lieber Herr Fiedler.
Diese Kirche bzw. deren Vertreter haben sich in ihrer Geschichte unzählige Male an den Menschen u. gegen den Geist des Evangeliums versündigt. Ich bin aus Zorn über den Machthunger (Einmischung in die Politik) u. die Heuchelei des Klerus und vieler Gläubiger auch einmal für 5 Jahre aus der Kirche ausgetreten.
Aber dann habe ich mir gesagt:
"Was bildest du dir eigentlich ein! Hat nicht Christus selbst unter dem Unverständnis seiner Jünger und seiner gesamten Umwelt leiden müssen?
Warum sollte es dir, die du sein Kreuz auf dich nehmen und ihm folgen willst, besser ergehen?"
Also bin ich wieder eingetreten, suche die tröstliche Nähe aller aufrichtigen Christen jegl. Konfession, die in der Stille ihren unpolitischen Weg der Treue zum Glauben an Jesus Christus u. seine Botschaft gehen u. unterstütze sie.
Ich wünsche Ihnen u. Ihrer Familie von Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Daher will ich nur auf einen Cicero Artikel, zur Ergänzung hinweisen! "Kirchenschändungen in Deutschland-Vorboten des Dschihad" Der Link wurde sogar in diesem Artikel eingebettet! Das wird eine spannende Feldstudie in den nächsten Jahren! Das alles ähnelt sich stark, auch die Regenbogentruppe schreit ja nach immer mehr Migranten!
wenn sie im Sinne ihrer "Nächstenliebe" alle, ich betone, ALLE Folgekosten für die eingeflogenen Afghanen übernehmen würden, statt sie dem Steuerzahler aufzubürden. Aber dieses Verhalten ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Meine Solidarität gilt Allen, die jetzt aus diesem Verein austreten und den Heuchlern keine Kirchensteuer mehr zukommen lassen.
Eine gute Analyse. Aber warum soll die Kirche nicht den Weg gehen, wie es unser aller oberster Politiker auch tut. Sie selbst gefallen, in der eigenen Welt leben, sich selbst für den größten, besten und klügsten halten. Was die Kirche macht ist das gleiche, was Merz und seine Regierung macht. Suizid auf Raten.
Zuerst die evangelische Kirche. Sie war schon immer "staatsanfällig" und anbiederisch. Man denke an die evangelische Kirche in der DDR. Mir fällt der "Rote Moritz" ein, Moritz Mitzenheim, Landesbischof von Thüringen. Mit einem Kniefall vor der SED-Herrschaft. Und jetzt wieder. Die evangelische Kirche knieht vor dem Mainstream und macht alle Mätzchen mit, zum Beispiel das Gendern, oder das Einknicken vor den Linken in der Migrationsfrage. Und der Gradmesser ihrer Glaubwürdigkeit ist das Schwinden der MItgliederzahlen. Der evangelischen Kirche laufen die Gläubigen weg, auch der katholischen Kirche geschieht das, wenn auch dort aus ein wenig anderen Gründen. Und der Islam verbucht Zulauf, besonders in MItteleuropa und in Deutschland. Doch, die Kirchen geraten angesichts der Verringerung ihrer Mitgliederzahlen keineswegs in Panik, im Gegenteil, sie tun vom Falschen das Falsche und setzen noch stärler auf Mainstrem-Anbiederung. Es ist ein Kaderproblem. Die Führung muss weg. Es droht das Aus
Zuerst die evangelische Kirche. Sie war schon immer "staatsanfällig" und anbiederisch. Man denke an die evangelische Kirche in der DDR. Mir fällt der "Rote Moritz" ein, Moritz Mitzenheim, Landesbischof von Thüringen. Mit einem Kniefall vor der SED-Herrschaft. Und jetzt wieder. Die evangelische Kirche knieht vor dem Mainstream und macht alle Mätzchen mit, zum Beispiel das Gendern, oder das Einknicken vor den Linken in der Migrationsfrage. Und der Gradmesser ihrer Glaubwürdigkeit ist das Schwinden der MItgliederzahlen. Der evangelischen Kirche laufen die Gläubigen weg, auch der katholischen Kirche geschieht das, wenn auch dort aus ein wenig anderen Gründen. Und der Islam verbucht Zulauf, besonders in MItteleuropa und in Deutschland. Doch, die Kirchen geraten angesichts der Verringerung ihrer Mitgliederzahlen keineswegs in Panik, im Gegenteil, sie tun vom Falschen das Falsche und setzen noch stärler auf Mainstrem-Anbiederung. Es ist ein Kaderproblem. Die Führung muss weg. Es droht das Aus
Es steht zu befürchten, dass sie sie schon ganz verspielt hat, die Austrittszahlen könnten darauf hinweisen und nicht nur sie. Dieser Beitrag im Cicero spricht vielen Menschen aus der Seele, denen ihre Kirche immer sehr viel bedeutet hat. Die Nähe zum Staat und seinen Narrativen zeigte sich ganz besonders in der Corona-Zeit, sie vergessen nicht, wie sie ausgegrenzt und beschimpft wurden, dass sie keinen Trost fanden, da, wo sie es erwartet hätten, und müssen jetzt erfahren, dass die Kirche gar nichts daraus gelernt hat sondern unverdrossen und mit wenigen Ausnahmen als NGO des Staates fungiert und längst dem links-grün-woken Geist anheim gefallen ist. Die eigenen Mitglieder, Glaubensbrüder und - schwestern sind ihnen weniger wichtig, die weltweit sich in kulturell und geistlich uns eher fremden Ländern zunehmend sich ausbreitenden Christenverfolgungen werden von unseren großen Kirchen entweder nicht wahrgenommen oder wenn, dann kaum kommentiert, aber sie predigen Islam-Toleranz.
Ich glaube, die christlichen Kirchen werden nicht oder nur als kleine, minimalistische Sekten überleben und damit in den Zustand zurückkehren, aus dem sie einst entstanden sind. Zu verdanken haben sie es nicht ihren Mitgliedern und Gläubigen, sondern ihren prinzipienlosen, selbstverliebten Führern, den Bischöfen und Pfaffen, und wohl auch einem erstarrten, wandlungsunwilligem Vatikan. Die Kirchen haben vergessen, für wen sie erschaffen wurden, für ihre Gläubigen, auf jeden Fall nicht als Erfüllungsgehilfen des Staates, der, nicht etwa aus Dankbarkeit, sondern aus eitlem Machtgelüst sie raffiniert an materiellen Fäden hält. Wess Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Der große Gegenspieler, der Islam, hingegen erlebt einen ungeahnten Aufschwung. Warum wohl? Moralisch ist er keineswegs besser, aber er versteht es, die Seinen mit großer Strenge zusammenzuhalten. Toleranz wie sie das Christentum derzeit versteht, ist untauglich und aller Laster Anfang, und zugleich eine Auflösungsformel.
