- Gleiche Blödheit für alle
Durch Goethe in leichter Sprache oder die Abschaffung von Tests sollen Schüler weniger Stress haben. Doch der Niveauschwund deutscher Bildungspolitik macht alle dümmer. Wie der Wunsch nach mehr Gerechtigkeit die deutsche Schülerleistung mindert.
Im Jahr 2001 wurde das Land der Dichter und Denker durch die erste Pisa-Studie regelrecht gedemütigt. Nicht nur, dass die Leistungen der Schüler im internationalen Vergleich bloß Mittelmaß waren. Sie erwiesen sich auch mehr als anderswo vom Geldbeutel des Elternhauses abhängig.
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Bildungswesen ist von Länder in Bundesverantwortung zu überführen. Vorteil: Vergleichbarkeit aller Schulabschlüsse als Voraussetzung für Berufsausbildung und Studium.
Rückker zur einheitlichen Leistungsbewertung als Gradmesser schulischer Leistungen
Einheitliche Zugangsvoraussetzungen zur Grundschule wobei das Beherrschen der deutschen Sprache unabdingbar ist
Grundschule = Gesamtschule 1. bis 8. Klasse mit Zeugniss 8, Klasse Hauptschulabschluss.
Zugangsvoraussetzungen zur weiterführenden Schulen, bestimmen die Empfehlungen der Lehrerschaft u n d die messbaren Leistungen = Zensuren der Schüler zur Realschule 9. und 10. Klasse oder zur Abiturstufe 9. bis 12. od. 13. Klasse. dabei in 9. + 10. Kiasse Stoffanlehnung an Klasse 9 + 10 der Realschule jedoch auf höherem Niveau um nach der 10. Klasse für beide Schulformen gleichlautende Prüfungen abzuhalten um Abiturienten einen Abschluss Realschule zu ermöglichen. Aufhebung des Abwahlprinzieps von Fächern bis zur Abiturstufe.
Pflichtfächer für das schriftliche Abitur: Deutsch Aufsatz, Mathe, Physik, oder Chemie oder Biologie, eine Fremdsprache. Mündliche Prüfung in einer Naturwissenschaft die nicht Bestandteil der schriftlichen Prüfungen war + ein Fach wo die Note noch verbessert werden kann. Auf Wunsch des Abiturienten ist noch eine dritte mündliche Prüfung zur Verbesserung der Gesamt- Abiturnote möglich. Bei Nichtbestehen des Abiturs ist die einmalige Wiederholung der letzten Klasse möglich.
Auf Grund der Wissensentwicklung sollte z.B. Datenverarbeitung, , Grundsätze der Ökonomie, der Politikwissenschaften der Philosophie sowie Justietz und Grundgesetz gelehrt werden. Auf Grund der umfangreicheren Wissensvermittlung und auch im Hinblick auf ein späteres Studium oder der Berufsausbildung sollte möglicherweise die Klasse 13 wieder eingeführt werden.
Für Studenten an Hochsulen oder Universitäten ist ein 11 Monatiges Pflichtjahr im gemeinnützigen Bereich einzuführen.
Die Regelstudienzeit sollte begrenzt werden und Barfög am Einkommen der Eltern ohne Rückzahlung gewährt werden. Studiengebühren & Barfög Rückzhlung erfolgt nur bei Überschreiten der festgelegten Regelstudienzeiten.
Der Bedarf an Studienplätzen sollte sich and der Wirtschaft, Gesundheitswesen,, Bildung, Energie, Landwirtschaft & Verwaltung ausrichten.
Unproduktive Wissenschaftsbereiche sollten Teil- Privatisiert werden.
Promovierte Philosophen als Kinderbuchautoren sind schlicht zu teuer für die Allgemeinheit denn die zukünftigen Akademiker werden vom Steuergeld der Allgemeinheit ausgebildet.
Nun könnte das Argument kommen zu viel des Guten aus dem DDR Bildungssystem. Das mag sein. Bloß, wohin haben uns die rot grünen Bildungsexperimente ab 1990 geführt ? In die Intellektuelle Bankrotterklärung.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter
.
Sie vergessen dabei eines: das ist alles so gewollt! 🤔
und z.B. Ulrich Plenzdorf "Die neuen Leiden des jungen W.".
Es gibt einen wunderschönen Film dazu.
"Solo Sunny" von Konrad Wolf hat mich auch sehr beeindruckt.
Aber bevor mich hier Jemand für eine Heilige hält, ich mochte auch die erotischen Geschichten aus der DDR.
Die gab es später im Abendprogramm des westdeutschen Fernsehens.
Die wunderbare Reihe von Agatha Christie Kriminalromanen mit David Suchet sah ich zuerst auf DDR Fernsehen?
Die vielen Märchen, Ja, ich entsetzte meine Lehrer auf dem altsprachlichen Gymnasium mit meinem frühen Berufswunsch, Märchentante bei DDR 1 zu werden.
Will sagen, wir sollten auch auf die allgemeinen Lebensumstände schauen.
Die sind heute geprägt von IT und KI.
Das müssen Menschen ersteinmal lernen, aber das muss doch nicht alles sein?
Dan lesen Sie mal nach wann er das Land der Krista Wolf verlassen hat und wohin !
Mit besten Gruß a d Erfurter Republik
„…… warum und wohin“ muss es ergänzend heißen!
LG
Meine Gedanken sind da bei Reiner Kunze gewesen der die DDR verließ weil er zu kritisch war. Warum ich die beiden verwechselte ist mir unklar. Ich lese kaum noch Belletristik keine Zeit 😅
Plenzdorf war bis zuletzt in der SED und bekam nach der Wende auch die Kurve. Die Legende von Ppaul & Paula war trotzdem ein spitzen Film …..
LG aus Thüringen
Frau Merkel.
Wenn man eine Weile schaut, findet man doch Punkte, über die man sich verständigen kann.
Ich liebe den Song sehr, habe den Film aber nie gesehen.
Erzähle aber gerne meine Erfahrungen mit ihm.
Ich komme mal wieder bei den Eltern vorbei, da sitzt meine gesamte Familie mit Tränen vor den Augen vor diesem Film und ich mußte auf meine Begrüßung warten, bis der zuende war.
Es sind Frauen eines bestimmten Typs, die in den letzten 50 Jahren im Bildungssektor zunehmend die Regie übernommen haben. Mit einem Menschen-und Weltbild, in dem Gleichheit das oberste Ziel ist. Selbstverständlich gehören dazu auch Männer. Die sich problemlos einordnen. Männer vom Typ Daniel, Hendrik und Robert. Die man sich mühelos im selbstgehäkelten Pullunder vorstellen kann, die in der freien Wildbahn Wirtschaft hoffnungslos unterlegen wären und sich deshalb beizeiten dort ihr Plätzchen gesucht haben, wo es-oberflächlich betrachtet- warm, achtsam, nachhaltig und kuschelig zugeht. Wie sehr dieses Selbstbild täuscht, kann und konnte man zwar erst jüngst wieder im Wahlkampf in Baden Württemberg sehen und zuvor beim Kampf um Listenplätze in Brandenburg. Das, was da abging, ist typisch für
die Art und Weise, wie der genannte Typ Frau und die ihnen genehmen Männchen kämpfen. Normale Menschen mit einem normalen Gefühl für Anstand und Fairneß haben da eher keine Chance.
Die Mutter meiner Kinder, wie ich in der 50ziger geboren auch in der DDR sozialisiert. 47 Jahre Vollzeit gearbeitet. Nach der Wende die erste Außendienstfau der Porenbetonindustrie …..unsere Kinder haben wir zu kritischen Menschen die Augen & Ohren offenhalten erzogen die Früh zu Hause helfen mußten und ihre Aufgaben n e b e n der Schule zu erledigen hatten.
Auch bei unseren Enkeln ( 2 Mädchen Zwilling 3.klasse) achten wir auf „kritisches hinterfragen“ um nicht alles als gegeben hinzunehmen. Beide lesen wie die wilden, tragen Verantwortung für ihre Katzen, sind interessiert an Museen und gehen auch gern ins Theater oder ins Kindermusical. In den großen Ferien fahren wir mit beiden ins Technikmuseum Speyer , den Spayrer Dom nach Mainz , an den Rhein zum Hagen Denkmal der den Nibelungenschatz in den Rhein versenkt und wenn noch Zeit bleibt Heidelberg und eine Fahrt auf dem Neckar. Und für jede als Erinnerung noch ein Buch nach Wahl. Thalia ist ihr Liblingsladen 🤣
MfG a d Erfurter Rep.
Natur hat keine Gerechtigkeit. Die Niveauangleichung ist eine gutmenschelnde, kommunistische Idee, die die Bedürfnisse des Einzelnen zu kollektivistischen Bedürfnissen kanalisieren soll. Dies scheitert an den kognitiven Bedürfnissen der Individuen. Auch Tiere entwickeln kognitive Fähigkeiten, die ausschliesslich durch das Individuum entsteht und Nachahmer findet und weiterentwickelt wird. Dummheit und eingeschränkte Bedürfnislosigkeit rettet übrigens kein Leben. Im Gegenteil: die Meldungen zu tätlichen Angriffen gegen Rettungskräfte (Feuerwehr, med.Personal) häufen sich.
Wie auch im Straßenverkehr kann man von einem 2CV nicht die Beschleunigung eines Porsche erwarten, wie beim menschlichen Gehirn auch, ist diese nämlich von der Motorleistung, sprich Intelligenz abhängig, und die ist nun mal unterschiedlich.
aber bedenken Sie, welchen Unterschied da ständiges und sei es eher Einüben nebenbei, durch ein entsprechendes Elternhaus, machen kann.
Man merkt das selber gar nicht.
Für Kinder aus schon gebildeten Familien ist die Schule eher wie ein Schlauch, zu dem man sich/sie passend formen muss.
Für andere sind das Strudel, die sie zu verschlingen drohen.
Gut, wenn Lehrer* nicht nur auf Ergebnisse, sondern auch auf die je Potenziale der Kinder achten.
Das sollten wir uns leisten, vor allem durch kleinere Klassen, damit wir eine Zukunft haben.
Es gibt zudem ganz unterschiedliche Lerntypen.
Nicht alle Genies waren gute Schüler*.
Weit ist immer relativ. Die Linke Debatte zur Gleichmacherei ist abartig und menschenverachtend.
Menschen haben gleiche Rechte und Pflichten, das wars!
Gleichheit gibt es nicht, weder unter Menschen noch unter Geschlechtern und sie ist vom Menschen weder gewollt noch erstrebenswert.
Ungleichheit macht die Menschheit aus! Jeder ist anders, im positiven Sinne, jeder hat andere Fähigkeiten.
Ein ideales Bildungssystem macht nicht alle Menschen gleich, indem es allen das Wissen nimmt, sondern es läßt Unterschiede zu.
So war es einst in einem erfolgreichen Deutschland: die die zum Studium geeignet sind aufs Gymnasium, die die zur Lehre geeignet sind auf die Realschule und der kleine Rest auf die Hauptschule.
So kann jede Gruppe gezielt gefördert werden, alle profitieren!
Der Einfluß der Linken hat ein einst vorbildliches Bildungssystem unter dem Vorwand der Gleichheit zerstört, gleiche Blödheit für alle, damit ist nur der Linken gedient, denn Dumm läßt sich leichter lenken!
Das kann man den Gestressten nun wirklich nicht antun, immerhin grenzt es schon an Hochleistungssport, morgens zwischen Zehn und Elf im Unterricht zu erscheinen, die physische Präsenz muss reichen. Das Teil zwischen den Ohren ist bis dahin schon von TikTak, Fetzbuk und InstaFinsta so gefordert, dass die verbliebenen zwei Gehirnzellen mit Texten von Goethe oder gar Schiller am Rande eines Nervenzusammenbruchs spazieren gehen würden.
So lassen wir dann diese im deutschen Schulsystem(von Bildungswesen darf in diesem Kontext längst nicht mehr gesprochen werden, denn von Bildung ist man in deutschen Schulen so weit entfernt wie von hier bis zur nächsten Sonnengalaxie) groß gewordenen Gestalten auf die Menschheit und auf das deutsche Berufsleben los. So entfällt z.B. inzwischen das Eignungsdiktat für die Laufbahn bei der Polizei, denn selbst mit 14(!!!) erlaubten Fehlern konnte sich kaum jemand qualifizieren! Wer das Diktat kennt(so wie ich) kriegt angesichts dieses Desasters Gehirnkrebs;-)
Liebe Autoren, kaprizieren Sie sich bitte nicht zu sehr auf die Klassiker.
Da gibt es vielleicht doch noch andere Herangehensweisen, diese auch für entferntere Kinderseelen zugänglich zu machen.
Las gerade auf zeit-online den Beitrag von Frau Iris Radisch, in dem sie Kindern aus dem Leben eines Taugenichts erzählt.
Das ist so schön erzählt, so lebnsnah eingeordnet, dass man sich den Taugenichts von Eichendorff fast schenken kann.
Fast und Frau Radisch will ja die Neugier auf so ein Buch wecken.
Ich hoffe sehr, dass sie vom Onkologen nur von sehr Weitem zu berichten weiss.
Man baue die entsprechende Weltgeschichte um ein Werk herum auf, spreche sich da mit der Geschichtslehrerin ab.
Ja, Heine dichtete über den Weberaufstand, aber auch "Deutschland. Ein Wintermärchen".
Beides mt einer unglaublichen Sprach"gewalt".
Weder das eine, noch das andere ruft m.E. zu Gewalt auf.
Das Sprachempfinden zu schulen, wäre eine gute Sache.
Dann hat man auch etwas fürs Leben und das geht auch mit Janosch
noch schwieriger umzusetzen sein, als die der Autoren.
Sogesehen sollte ein Mindeststandard an Schulen gewährleistet sein und ich las ja hier auch bei Herrn Werner oder Frau Miriam Stieler, dass "komplexes Lernen" - meine Beschreibung - gerade auf Kosten kulturell benachteiligter Kinder geht.
Wenn dann bitte darauf geachtet wird, dass Lernen nicht zu "eindimensional" vonstatten geht.
Kinder aus anderen Elternhäusern bekommen dann eben "obendrauf" und ja, das kann man miteinander teilen.
so ganz ohne das Leid zu sehen, dem er persönlich ausgesetzt war.
Die Trauer habe ich immer berücksichtigt, aber da mag auch ein Gran Zorn dabeigewesen sein, dann eher doch aus Verzweiflung und abgewiesener Liebe?
Wer scrollt so spät durch TikTok und Wind?
Es ist der Papa mit seinem Kind!
Er hat den Jungen am Handy-Arm,
der liket grad alles, was cringe und warm.
„Mein Sohn, was starrst du so dumm ins Display?“
„Vater, siehst du den Erlkönig nicht, ey?
Der Typ mit Filter-Krone und Glow-Up-Scheiß?“
„Mein Junge, das ist nur dein Algorithmus, peace.“
„Du süßer Noob, komm, swipe mit mir!
Ich drop dir Challenges, die geil sind hier;
Manch viralen Dance und Fortnite-Skin so fresh,
meine Mom hat sogar Gucci im Bett!“
„Papa, Papa, und hörst du das nicht,
wie der Erlkönig mir DMs schickt?“
„Chill mal, bleib fresh, mein Kind so fein,
das sind nur Bots, die wollen dein Abo – nein!“
„Willst du, kleiner Zoomer, mit mir abhängen gehn?
Meine Töchter flexen mit dir den ganzen Screen;
sie droppen Reels und tanzen den Renegade,
und singen dich ein mit Auto-Tune bis Tag!“
„Vater, Vater, guck mal da drüben doch,
Erlkönigs Töchter machen grad einen TikTok!“
„Sohn, mein Sohn, ich seh’s ganz klar:
Das sind nur usw ...
..... das Transkript des neusten Videos von Christian Dürr auf tiktok?
Wenn der Einfluss von Eltern egal wäre, bräuchte man Eltern auch nicht dazu anzuhalten, irgendwas für ihre Kinder zu tun. Wenn der Einfluss von Eltern nicht egal ist, wird der Staat das kaum so ausgleichen können, dass es statistisch keinen Einfluss mehr gibt.
Was mir auch nicht ganz einleuchtet: zu Migranten gibt es viele Artikel und Stimmen, die behaupten, dass sie alle genauso beitragen, dasselbe Potenzial haben, man sie nur machen lassen muss: egal aus welchem Land sie kommen, welches Bildungssystem es da gab. Wenn dem so ist: warum geben wir dann hier soviel Geld dafür aus, wenn es am Ende doch keinen entscheidenden Einfluss haben soll? Oder man macht bei jungen Menschen 20 Jahre nichts, dann eine Ausbildung: wenn das dieselben Ergebnisse bringt, wäre es billiger und Kinder könnten mehr spielen.
Ich glaube, dass Teile der Gesellschaft nicht offen auf den realen Menschen schauen, sondern mehr im Kopf haben, wie man selber den Menschen und die Gesellschaft gerne hätte.
möchte kurz hinweisen, dass es zu den beiden Alternativen- nach oben oder nach unten anpassen, auch noch eine 3. Alternative gibt: der Starke unterstützt und erklärt dem Schwächeren. Auch wenn er viel Vorarbeit erfordert und das Ellenbogendenken abschwächt
Das hatten wir vor 60 Jahren schon in der Schule, man nannte es Abschreiben. Klüger ist davon keiner geworden, weil die eigene Leistung fehlte, aber immerhin verhalf es gelegentlich zu besseren Noten, falls man nicht erwischt wurde.
Dachte im 2. Teil der Stunde, in der Arbeitsphase können 2er Gruppen mut starkem und schwachem Schüler sich ergänzen: der starke gewinnt soziale Kompetenz, der Schwache wird mitgezogen
Der hervorragende Artikel zeigt, wie das ideologisch getriebene Herumgepfusche am Schulsystem die Zukunftsaussichten ganzer Generationen zerstört. Die Diskussion der „Bildungs“Minister:*-innen wird auf einem erschreckend niedrigen, eindimensionalen Niveau geführt. Es steht nicht darum, möglichst gut aus - und gebildete Schülers ins selbstbestimmte Leben zu entlassen, es geht nur um die Durchsetzung nicht zu Ende gedachter, eigener ideologischer Überzeugungen. Das hat viel mit der Übernahme des ganzen Schulbereichs durch die 68er zu tun.
Das Tragische für unser Land: der Leistungsniedergang ist irreversibel. Denn das Lehrpersonal ist ja auch schlecht ausgebildet, eine Folge des sog. Bologna- Prozesses, der ein Wissensbulämie - Prozess ist. Ich habe gut benotete Masterarbeiten gelesen, für die es vor 30 Jahren keinen Hauptseminarschein gegeben hätte.
Um zu erkennen,was das alles für eine rohstoffarme Volkswirtschaft bedeutet, reicht vermutlich sogar ein Abitur in Berlin.
daß der so schrecklich ungerechte Einfluß des Elternhauses auf den Bildungserfolg auch mit Faktoren zu tun haben könnte, die keine Schule der Welt ganz ausgleichen kann? Z.B. Gene und die Art und Weise wie das Kind die ersten 2,3 Jahren seines Lebens verbracht hat, in denen sich nach Erkenntnissen der Neurowissenschaft die Synapsen im Kinderköpfchen bilden, die für die Aussichten späterer Bildungsanstrengungen entscheidend sind? "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" bringt es der Volksmund auf den Punkt. Soweit dann noch Erklärungsbedarf für die in der Tat nicht überall gleich große Kluft besteht, drängt sich der Verdacht auf, daß unsere Schulen "dank" solcher Errungenschaften wie Inklusion auch schwer verhaltensgestörter Kinder und Klassen mit mehrheitlich der Unterrichtssprache nicht Kundiger so schlecht sind, daß die Unterstützung bildungsaffiner Elternhäuser zwangsläufig einen größeren Unterschied macht als in Schulen, in denen ohne diese Verirrungen gearbeitet wird.
braucht, wird von ihm ohnehin nichts begreifen und sollte ihn garnicht haben. Dann doch besser Käpt'n Blaubär. Die Gleichmacherei auf niedrigem Niveau ist keine, sondern befördert die ohnehin wachsende Spaltung der Gesellschaft. Außerdem wird nun auch von Seiten der staatlichen Schulen die Wirtschaft unterminiert. War es nicht immer Anliegen von Bildung, geistige Ressourcen zu entdecken und zu fördern? Vermögende werden ihre Kinder dieser Art von "Bildung" nicht anvertrauen. Sie wissen, dass Bildung schon immer Grundlage eines gelingenden Lebens war. Aber mittlerweile gibt es wohl zu viele, die von einem gelingenden Leben garnichts wissen wollen. Symptome dafür sind insbesondere an jungen Menschen reichlich zu beobachten.
unterwerfen sich auf allen Gebieten, nicht nur in der Bildungspolitik, ihren Gästen und verlieren peu a peu ihre Kultur und ihre Werte. Was braucht man da noch Bildung? Es geht weiter bergab in diesem Land.
Bundeswehr und Schule gehören zu den teuersten Tätigkeitsfeldern unseres Landes.
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Neulich brachte der Cicero einen Artikel, der die Anzahl der Offiziere mit der Anzahl der gemeinen Soldaten verglichen hat. Ein absurder Wasserkopf wurde sichtbar,
Ein noch größerer Wasserkopf würde in der Bildungsverwaltung sichtbar, wenn man die Zahl der real arbeitenden Lehrer mit der Zahl der Menschen vergleicht, die in den Bildungsministerien, Schulämtern und Hochschulen mit der Schule beschäftigt sind.
Der Lehrermangel wäre sofort verschwinden, wenn jeder Beamte ein Unterrichtsdeputat in einer Schule übernehmens müsste.
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Wenn man die Schulverwaltung europaweit ausschreiben würde könnte z. B. der Halb-Kanton Appenzell-Innerhoden die Berliner Schulverwaltung (einschl. der Bezirke) organisieren. Freigesetzte Beamte würden den Lehrermangel beseitigen, und auch die übrigen Kosten würden auf ein Mindestmaß sinken.
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Nix für ungut-Schlimmer als jetzt kann es kaum werden. Odr?
Das ist nun einmal der kleinste gemeinsame Nenner. Und wären die allgemeinen Mathekenntnisse nicht so schlecht, bzw. Bruchrechnen nicht so kompliziert, könnte man das vllt auch erkennen.
Nichtsdestotrotz, da soziale Gerechtigkeit und Gleichheit als absolutes Ziel angestrebt wird, ist „Gleiche Blödheit für alle“ als Schlussfolgerung nur folgerichtig und konsequent zu Ende gedacht.
Und die Chinesen können sich freuen, sollten sie so etwas wie Schadenfreude verspüren - ein Konkurrent auf dem Weltmarkt weniger.
Well done, Germany.
Es ist ein Denkfehler (oder böse Absicht?) der politischen Linken, Gleichheit mit Gerechtigkeit gleichzusetzen. Ironischerweise setzt man sich an anderer Stelle für Vielfalt ein. Aber gut, Logik und Rationalität ist nicht jedermanns Sache, aber dann sollten solche Personen zwecks mangelnder Kompetenz einfach nicht über Bildung entscheiden dürfen.
Es ist schon traurig wie es dazu kommt dass manche Leute einfach nicht begreifen dass es nicht möglich ist Leute gleich zu machen, man kann ihnen nur gleiche Chancen geben.
Manche Leute haben mehr Talent oder sind fleißiger. Manche Leute haben keinerlei Ambitionen und strengen sich darum nicht an und wieder andere haben bestimmte Einschränkungen.
Fakt ist: Leute sind gleichwertig, aber das heißt nicht dass sie gleichartig sind. Ein Legastheniker wird nie so gut in Rechtschreibung sein wie ein Schüler der regelmäßig ließt und keinerlei solcher Beschränkungen hat. Das ist einfach so, und wir sollten wirklich aufhören Gleichheit um jeden Preis zu forcieren, denn der Legastheniker kann nicht besser buchstabieren, aber wenn wir die Messlatte bei ihm ansetzen brauchen wir uns nicht wundern wenn bald keiner mehr weiß wie man richtig buchstabiert.
Solidarität hat Grenzen, nämlich da wo sie die Leistungsbereitschaft untergräbt
der davon Ahnung hat!
Weder lässt sich Bulemielernen vollkommen verhindern noch wollen Schüler im Allgemeinen was leisten. Beides Bullshit!
Gelernt wird nach Interesse und auf Basis von Druck. Ein Fach das mich nicht interessiert und gegebenfalls nicht eingebracht wird/werden muss wird ignoriert. Der ursprüngliche Sinn des Abiturs war einmal die allgemeine Wissensvermittlung. Also einen Grundstock an Informationen mitzugeben der benötigt wird im Leben, nicht nur funktionierende Konsumenten zu generieren, sondern Menschen die auch ethische, naturwissenschaftliche und kulturelle Werte zumindest wiedergeben können.
Das schöne ist doch, gerade die SPD wird von denen nicht mehr gewählt die sie hat verdummen lassen! Denn die merken später im Leben, dass war ja alles Quatsch mit Soße was mir in der Schule eingetrichtert wurde und bringt mir nen Scheiß!
Und was wichtig wäre wird vernachlässigt. Ist wie beim Staat, anstatt Prioritäten zu setzen wird alles schlecht vermittelt.
In einem Punkt ist der Artikel äußerst ungenau:
Gleichheit ist nicht dasselbe wie Chancengleichheit.
Es gibt keinen allgemeinen Grund, weshalb man nicht sowohl Leistung als auch Chancengleichheit verbessern kann. Vielmehr stehen die Aussichten gar nicht schlecht, wenn man in beiden Punkten allenfalls mittelmäßig ist.
Natürlich ist es einfacher, nur ein Ziel anzustreben.
Zwei Größen zu optimieren stellt eine höhere Leistungsanforderung an die Politiker (und Beamten in den Schulämtern) dar.
Und die scheuen nicht nur den höheren Anspruch, sondern auch die regelmäßige Leistungsmessung der Erfolge ihrer Bemühungen.
Und da schließt sich wieder der Kreis:
Die Abneigung gegen Leistungsansprüche ist keine politische Nischen- oder Lagermarotte, sondern ein gesamtgesellschaftliches Phänomen.
