- Die Illusion der Stabilität
Unser Staatsmodell ist im Normalbetrieb auf die penible Einhaltung von Abläufen optimiert, im Krisenmodus jedoch äußerst anfällig. Denn eine resiliente Gesellschaft entsteht nicht durch Schonung, sondern durch Aufklärung über Grenzen vollständiger Absicherung.
Deutschland verwechselt Stabilität mit Zuständigkeiten und Ordnung mit Handlungsfähigkeit. Es klammert sich an eine gefährliche Lebenslüge: die Vorstellung, dass Stabilität eine staatliche Garantieleistung sei. Tatsächlich hat sich eine administrative Komfortlogik etabliert, in der jede Unwägbarkeit durch eine Verordnung und jede Gefahr durch eine Zuständigkeit oder ein Koordinierungszentrum scheinbar beherrschbar wird. Doch diese Fixierung auf Strukturen ist kein Ausdruck von Stärke, sondern die institutionalisierte Vermeidung von Risiko.
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… er sich als staatlich inszenierter Betrug herausgestellt: das war die »pandemische Lage« aka das Corona-Maßnahmenregime. Die »kollektive Fähigkeit zur Wirklichkeitsverarbeitung« wurde hier durch systematisches, kollektives Gaslighting manipuliert, staatliche (Falsch)Information war erkennbar »ein strategischer Faktor«, und tatsächlich hat staatliche Kommunikation »die kollektive Wirklichkeitswahrnehmung strukturiert«, um (in den Worten von Heinz Bude) »Folgebereitschaft herzustellen«.
Herr Gehringer hat Recht: einen angemessenen Umgang mit Krisenlagen kann man von unserem Staat (und unseren Eliten generell) nicht erwarten. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass dem Bürger selbstverschuldete Ausweglosigkeit als externe Naturgewalt oder als Bösartigkeit ausländischer Staatschefs verkauft wird, sofern die Krise nicht vorsätzlich als Anlass eines neofeudalen Putschversuchs inszeniert wird.
Aber vielleicht zähle ich für Herrn Gehringer ja als Verbreiter »koordinierter Falschmeldungen«.
und Vorbereitung die einzige Überlebensgarantie, nur wer flexibel handelt kann sich schnell anpassen.
Flexibilität ist das Letzte, was der Deutsche und vor allem der deutsche Staat mit seinen trägen, verantwortungsscheuen und unpragmatischen Beamten, kann!
Auch erfordert der Ernstfall Härte & konsequentes Handeln, beides hat durch den zu lange währenden Einfluß der Linken massiv gellitten. Die Bundeswehr ist ein Witz, sie ist eine Weicheiarmee! Soldaten sind im Ernstfall zum Töten da, statt dessen werden sie behandelt wie rohe Eier. Frauen haben im Dienst an der Waffe nichts zu suchen.
Am wichtigsten ist aber gute Politik, die sich nicht von anderen Staaten instrumentalisieren läßt! Der Ukrainekonflikt ist nicht unserer, wir verlieren durch ihn nur, wir sollten uns für einen baldigen Frieden einsetzen. Rußland ist nicht unser Feind, unsere Feinde sind diejenigen, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand zugunsten ihrer wirtschaftlich-strategischen Vorteile opfern!
Wir sind nicht vorbereitet, unsere Armee ist ein Witz, die Behörden ebenso, wir sind nicht flexibel, wir können nicht kommunizieren und vor allem fehlt es an fähigen Politikern, die im Interesse des Bürgers handeln und beim Bürger Vertrauen erwecken können!
Wir sind für den Ernstfall denkbar schlecht gerüstet! Allein deswegen sollten wir den Ball so flach halten, wie es irgendwie möglich ist! Drohgebärden in Richtung Rußland sind irre!
Kaputtgespart, Wehrdienst abgeschafft. Und jetzt wird es die stärkste Armee Europas. Von einem Extrem ins andere, deutschtypisch eben + die wieder erwachte alte Großmannssucht. Eine ganz normale, verteidigungsfähige Armee würde völlig ausreichen. Ihre Rolle wäre ohnehin gering. Denn ganz ohne Feindberührung kann sämtliche Infrastruktur zerstört werden. Und woher soll dann das Krisenmanagement kommen, dass es bisher ohnehin nicht gibt? Und dass - trotz möglicherweise vorhandenem Verantwortungsbewusstsein der zuständigen Stellen - garnichts ausrichten kann? Aber es geht natürlich weiter, wenn eine neue Regierung alles repariert und die Versorgungssicherheit wieder hergestellt hat. Wenn man sich die Bedeutung immer effizienterer Drohnenangriffe I'm aktuellen Krieg anschaut, könnte man zu der Schlussfolgerung kommen, dass eine "mächtige Armee" weniger auf Mannschaftsstärken als auf Digitalisierung, Kommunikation und Schutz der Infrastruktur beruhen könnte. Da gibt es Nachholbedarf
es gibt fast überall Nachholbedarf in Deutschland. Dronen wie auch die gesamte „digitale“ Kriegsführung sind sicher eine Herausforderung, um nicht zu sagen DIE Herausforderung. Wir verplempern unsere Ressourcen/Energie aber lieber im Bereich der Ausweitung der (unqualifizierten) Migration, der Alimentierung arbeitsunwilliger/-unfähiger, dem Kampf gegen einen nicht aufzuhaltenden Klimawandel und ganz wichtig, dem Kampf gegen die nicht vorhandene Gefahr von rechts!
Bei den digitalen Techniken haben wir den Anschluß längst verloren. Unsere „Forschung“ konzentriert sich primär auf den „Klimawandel“ und andere woke Ziele, echte Forschung mit Realitätsbezug findet kaum mehr statt, weil sie von grünlinks nicht mehr finanziert wird.
Ich sehe allerdings nicht, daß unsere Armee absehbar stark sein wird, das sind Lippenbekenntnisse realitätsferner Politiker, mehr nicht. Die vorhandenen Strukturen erlauben das gar nicht.
Soweit so gut, als Basis für Aktivitäten jeder Art muss allerdings eine realistische und so nah wie mögliche Einschätzung des wirklichen ist Zustand erfolgen. Und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Welche Irren Lösungsvorschläge da propagiert werden sind doch Atemberaubend. Und nun so tun als ob ist doch lächerlich aber leider gefährlich.
Der Autor unterschätzt eins.Gesellschaftliche Resilienz, Opferbereitschaft und natürlich "Kriegsfähigkeit" lässt sich nicht abstrakt herstellen. Sondern man braucht im Endeffekt eine griffige, einfache und gesellschaftlich akzeptierte Geschichte. Sie muss an gesellschaftlichen Tiefenströmen anknüpfen, Gemeinsamkeit herstellen, aber auch glaubwürdige Belohnungen für die Opferbereitschaft beinhalten. Sie herzustellen, aber auch ggf. vielleicht auch zu erkennen, wo ihre Grenzen sind ist die eigentliche politische Kunst. In D fehlt die im Moment. Dazu kommt die Schwierigkeit, dass D ja keine Nation sein will, sondern eigentlich "Europa", was dann nochmal weniger fassbar ist. Dazu kommt übrigens noch eins. Jeder weiß, dass das eigentliche Thema Russland und der Schutz Osteuropas ist. Das ist in Deutschland aus guten Gründen nicht so anschlussfähig. Wohin das führt wird man sehen.
... sondern ganz Osteuropa samt einem Nationalismus, der auch für uns teuer und gefährlich wird.
