- Schrei, wenn du kannst!
Hysterie hat Konjunktur. In der Politik, der Wissenschaft, den Medien. Überall wird an der Erregungsschraube gedreht. Doch verlieren wir darüber nicht den Blick auf die Realität – und am Ende vielleicht sogar den Verstand?
Ein Zittern liegt über dem Land. Ein „Alarmismus“, wie es Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) jüngst in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung ausgedrückt hat. Er ist weder rechts. Er ist weder links. Er ist überall. Und ganz besonders natürlich ist er in Deutschland. „Deutschland ist mittendrin“, schreibt Weimer. Mitten in einer Erregungswelle, einer „freiheitsfeindlichen Übergriffigkeit“. Sie zeigt sich mittels Shitstorms. Wütet unter jakobinischem Getöse. Tobt mit selbstverliebter Ignoranz.
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... den kann ich nur als Wieder-mal-1a-Werbung für den Cicero an verschiedene Freund- und Bekannt:innen :-) schicken: ein paar Newsletter-Abos von neben mir auch Begeisterten hat das schon gebracht!
Dieses unsägliche Rumgedödel im eigenen Saft, als ob der unsägliche Kaiser Wilhelm ll mit seinem unsäglichen Schmarren je recht gehabt hätte, dass am deutschen Wesen die Welt genesen soll: mir gangst! (bayrisch sinngemäß für "Hau mir ab mit so einem Scheiß!")
Und zu alledem mittlerweile schier täglich (Spezial-)Sendungen zur Bundeswehr, zur russischen Gefahr und zu Putins Helfern - als ob gerade DIESER Mann der einzige Machtmensch und Leuteschinder auf dem Globus wäre, und nicht AUCH! ein von "westlicher Seite" absichtlich in die Enge getriebender "Systemfeind", dessen Ressourcen "man" gerne hätte oder die er zumindest verausgaben soll, bis er "pflückreif" ist.
Es ist so widerlich in meinen Augen, und nicht nur DAS!!!
aller Zeit endlich ein Turning Point <- eingesetzt habe.
Leben kennt vielleicht wirklich bislang vor allem Überzeichnung und mit zunehmendem Andauern erhöht sich die gesamtgesundheitliche Anfälligkeit.
Dabei wird das übersehen, worauf Herr Bojanowski auch evtl. hinweisen möchte.
Ich sah schon immer gerne astrophysikalische Sendungen und mir fiel auf, dass die Erde einen ausbalancierten Sonderfall im Universum darstellen könnte.
Dazu passt unsere intellektuelle und technische Entwicklung.
Die über die Zeit antrainierte Fähigkeit, Probleme zu übersteigen/bewältigen kann evtl. nicht sogleich zurückrudern.
Wir verpassen im Resultat die retardierende (von heiss auf kalt) Kernentwicklung und arbeiten uns an den begleitenden und irritierenden Oberflächenphänomenen ab?
Hingegen sind alle "Völker, die sich auf platter Erde" entwickelt haben im Vorteil.
Ich setze daher stark aufs Ausland, fühle mich aber irritiert durch Trump.
Bleibt getrost, aufmerksam und besonnen.
Der Mensch beginnt erst...
Was meine ich mit auf "platter" Erde entwickelt"?
Sie haben sich nicht so überhoben und stecken noch voller Achtung für die Erde.
Gegen Hysterie arbeitet doch z.B. Meditation, veganes Essen usw?
Nicht aber, wenn man sich gleichzeitig mit Boostern vollpumpt, wie auch gerne in Asien?
Das schlimmste sind Neurobooster, vielleicht Antidepressiva, Amphetamine, Morphine etc?
Wir sterben dann nur schmerzloser, aber evtl. schneller?
Wo sind die "häkelnden Grünen"?
Ich empfehle gemeinsame Entspannungs/Richtungsübungen im Park. Es gibt evtl. nichts Schlimmeres als eine "hysterische grüne Transformation" oder "rasende Gerechtigkeit" ff..
Zugegeben habe ich die Pandemie genutzt, um runterzukommen und auszuprobieren an mir.
In diesem Sinne bin ich sehr interessiert an Aufarbeitung.
Vieles könnte gelungen sein, mit allen Anfangsfehlern.
Bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Leute wie ich sind evtl. selten in Parlamenten etc., aber sprechen tun wir.
Niemand ist alleine, auch keine Verursacher
Herr Hanselle, ich bin davon überzeugt, dass die große, wirklich große Mehrheit 80-90 %, nicht von Grund auf hysterisch oder dauerempört sind. Dieser Eindruck wird von den Medien gerne erzeugt. Ein kleiner Teil wird uns als *Mehrheit* verkauft, schüren täglich über soziale Medien, den ÖRR und die Msm diesen Eindruck. Die Bürger haben eigentlich gar keine Zeit, sich dauernd aufzuregen und hysterisch zu sein. Die müssen ihre Alltagsprobleme bewältigen und da fängt der Stress und Ärger an, weil selbst die früher normalsten Dinge nicht oder nicht mehr so einfach gehen, wie es mal war. Die Dauerbeschallung in den Medien aller Art führen dazu, dass der ohne hin vorhandene Alltagsstress dazu führt, dass sich manchmal der ein oder andere mitreißen läßt, ohne zu hinterfragen oder konkret nachzudenken. Einfach mal mitaufregen, wird schon irgendwie seinen Grund haben. Es sind teils gezielt bezahlte NGOS oder die woken Spinner, die bewusst lautstark den Eindruck des Weltunterganges befeuern.
Ihr Kommentar leuchtet mir wieder einmal ein, Herr Konrad.
Die Medien und die mit ihnen fest verbandelten mediokren "Experten" und Politiker betrachten sich überwiegend als Teil einer scheinaktiven und "hysterischen" Unterhaltungsindustrie. Nahezu alles muss dort zur Sensation, zur Katastrophe oder zur Welterlösung (wie bei der Hlg. Greta) aufgebauscht werden, damit all diese Schwätzer eine Möglichkeit finden, we sie dort möglichst viel Geld verdienen können.
Die in der echten Welt lebenden Bürger haben in der Tat wenig Zeit, "sich dauernd aufzuregen und hysterisch zu sein." Sie müssen sich mit realen Problemen beschäftigen.
In diesem Sinne diskutiere ich hier auch mit.
Auch inhaltlich, vor allem aber, um Diskussionen die Spitzen zu nehmen.
Ich liebe derzeit langsame chinesische Serien, jetzt z.B. "The Mystic Nine" (Iqyi) und lerne nebenbei wohl etwas über die Kuomintang?
Sie werden eine große Rolle spielen für das "Dreieck" China/Taiwan/USA.
Dieses Mystische chinesischer Dramen ist keinesfalls abseits der Naturwissenschaften, es ist ein transzendierendes Herangehen.
Es lebt und atmet eben alles, auch das sogenannte Anorganische.
Ich habe kaum Probleme mit Esoterik, weil ich evtl. diesbezüglich viele Sprachen spreche, jedenfalls fasziniert bin.
Mit Bach komme ich auch gut runter, weil er polyphon ist und mich vor Vereinseitigungen schützt.
Das kann man trainieren und sollte es vlt., wenn man wie ich in einem Jahr des Feueraffen geboren bin?
China ff. kultiviert mich derzeit.
DANKE
Schade, dass der Autor die eigene Klientel, die Medien, auslässt. Über die Jahre hat sich die Sensationspublizistik über alle Bereiche ausgebreitet. Für mich ist nicht „Social-Media“ Schuld an der Angst-Hysterie und dem Konsensstreben, sondern die Medien. Mit der Konzentration der Print-Medien auf wenige Großkonzerne, der Kontrolle des ÖRR durch eine einseitige politische Machtkonzentration und dem Bemühen, den Bürger zu lenken, statt ihn aufzuklären, wurde hier gezielt die Hysterie, die Angst vor dem Untergang geschürt.
Wo gibt es im heutigen „Blätterwald“ noch „konservative“ Medien? Wo wird noch die echte Debatte um Fakten geführt? Da geht es nur um Polemik, um Schlagzeilen, die Auflage und Umsatz bringen. Da passt es doch ins Bild, dass die SPD an einem der größten Medienkonzerne beteiligt ist, Frau Dreyer die Kontrolle des ÖRR angebl. fest in ihrer Hand hatte. Bestimmen SPD und Grüne Medienmacht das Land?
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man sich der "Psychologie von Nationen" mit Begriffen der Psychologie des Individuums nähern kann.
Jedes Individuum besitzt fraglos eine Seele, die auch krank werden kann. Es ist aber schon eine ernste Frage, ob es so etwas wie die "Seele" eines Volkes oder einer Nation überhaupt gibt.
Gibt es ein "Individuum" Deutschland , das wie EIN EINZELNER (getöpferter?) Gartenzwerg aussieht?
Man kann sich solchen schwierigen "Wirklichkeiten" oder "Entitäten" wie einer "Volksseele" durchaus literarisch, also mit Gleichnisen, Mythen, Metaphern und Märchen nähern.
Aber die Verwendung individual-psychologischer Begriffe gaukelt eine Wissenschaftlichkeit vor, die sachlich nicht gegeben ist. Diese Argumentation gehört mMn im Sinne Schopenhauers in die rhetorische Trickkiste der Eristik. Sie verführt uns allzu leicht dazu, irrationationale Vorurteile gegen Völker zu wissenschaftlichen Weisheiten aufzublasen - auch gegenüber der eigenen Nationl
Zur Zeit Friedrich Hölderlins bestand "Deutschland" aus rund 300 weitgehend selbstständigen Ländern und Territorien. Von einem "deutschen Nationalchrakter" zu sprechen, erscheint mir deshalb relativ weit hergeholt. Erst in den Befreiungskriegen 1813/15 zeigte sich "von unten" das nationale Bestreben. Und nicht ohne Grund stammen die prominentesten Vertreter der Hysterieforschung aus dem Gebiet des angeblich weltoffenen Habsburger Reichs. Wunderbar zeigt sich die "deutsche Zerrissenheit " in den Personen Kubicki und Strack-Zimmermann - schwer zu toppen !
