Merz
Bundeskanzler Friedrich Merz, 05.06.2026 / picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Der unsichtbare Kanzler - Friedrich macht blau

Während das Land in einer multiplen Krise steckt und seine Partei sich der politischen Todeszone nähert, taucht der mächtigste Mann einfach in einen undefinierten Urlaub ab. Weiß Merz nicht, was Regierungspolitiker im Sommer zu tun haben?

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Sein aktuelles Buch: „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“ ist im März 2026 erschienen. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Was macht eigentlich Friedrich Merz? Im August, also seit über drei Wochen, hat man von ihm nichts gesehen und nichts gehört. Nur weil der Kanzler keine öffentlichen Termine habe, hieße es noch lange nicht, dass er auch die Füße hochlege, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Mittwoch gegenüber Journalisten. Die Worte „Bundeskanzler“ und „Urlaub“ würden nicht zusammenpassen, belehrt er die Fragenden. Aber das Kanzleramt verrät dem nachfragenden ZDF noch nicht einmal, wo der Kanzler seine (nicht) untätige Zeit verbringt.

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Brigitte Miller | Fr., 21. August 2026 - 16:06

sollte sich einer, der in keiner Weise "bürgernah" ist , so geben, um Sympathiepunkte zu sammeln, die er gar nicht verdient?
Der bürgerfern und nur an der eigenen Karriere interessiert ist?

Besser so.

Angelika Sehnert | Sa., 22. August 2026 - 07:30

Antwort auf von Brigitte Miller

…Wenn das Herumreisen im Land unter gewaltigem logistischem Aufwand wie einst der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Ersatz für politische Gestaltung ist, weil man ohnehin nur tut, was Grüne wollen oder gerade noch gnädig tolerieren,ist das auch nicht besser.
Wüst ist in seiner Gestaltungsverweigerung, als Chef eines vom industriellen Niedergang und den Folgen der Massenmigration besonders betroffenen Bundesland ein getreuer Epigone seiner Mentorin: Laufen lassen und versuchen bella figura zu machen. Bisschen dürftig in diesen Zeiten.

Pamina | Fr., 21. August 2026 - 16:11

Meinetwegen kann er ganz wegbleiben. Hat genug Schäden angerichtet.

Rainer Mrochen | Fr., 21. August 2026 - 16:18

Ist er etwa blau oder macht ihm Blau hinter der Brandmauer echte Sorgen oder bläut er sich gar, um sich zu härten, für was immer kommen mag? Man weiss es nicht. Was man jedoch ahnen kann, am Rande der Gewissheit, ist eine Kehrtwende. Nicht wegen Einsicht der eigenen politischen Fehlentscheidungen; nein, des Konzeptes wegen. Eine Erfahrung hat er jedenfalls gemacht: Mit der politischen Unwahrheit lebt es sich wie mit dem Autoblech, das einmal lädiert ist, ganz ungeniert.
Der "Brandbrief" der Industrie kommt 10 Jahre zu spät. Hier gilt:" Willst du nicht hören so gebrauche ich Gewalt." Zunächst Gewalt gegen die Industrie "Green Deal" und jetzt Gewalt, reziprok gegen die Arbeitnehmerschaft (Stellenabbau). Ein perfides Spiel. Nur nebenbei Herr Knauß: Woran bemisst sich die "Grösse" des Bundeslandes NRW? Flächenmässig nicht. Einwohner ja. BIP. ja aber nur relativ zur Einwohnerzahl Bayern. Ich will nicht pedantisch sein aber zu Fragen der Gewaltkriminalität? Na ja. Dem Friedrich kommt's.

Ingo Frank | Fr., 21. August 2026 - 16:29

Kabinettsumbildung ….ohne ihm als Kanzler 🙈
Aber wie sagt ein altes deutsches Sprichwort: „wer gar nichts sagt, sagt nichts verkehrt“
Oder er bereitet eine Rede vor, nach dem erscheinen der ersten Wahl- Prognose in SA am 06.09. um 18.12 Uhr 😄😄😄😄😄

Klaus Funke | Fr., 21. August 2026 - 16:41

Hoffentlich ist Merz bald Geschichte, und zwar als Fußnote. Wollen will ihn keiner mehr. Auch im eigenen Lager nicht. Ein Blender und Maulerotiker, ein Vielredner und Nichtssager. Nach Merkel hat er unserem Land wohl am meisten geschadet. Fehlt nur noch der Krieg, in den er ziehen will, um seinen Großpapa zu rächen. Gen Russland zieht es ihn. Und er wird, sollte es dazu kommen, daran zerschellen wie eine alte Porzellanfigur. Was haben wir armen Deutschen nur vor Gott verbrochen, dass der uns solche "Führer" schickt? Schröder war der letzte echte Kanzler und Politiker, danach kam nur noch Schrott und Kistenkratz: Merkel - Scholz - und nun the last but not least Friedrich Merz. Lieber Gott, ich frage dich: Werden wir nicht endlich erlöst oder sollen wir doch erst "Staub fressen und das mit Lust wie Mephistos Muhme, die berühmte Schlange". Lange ertragen wir es nicht mehr, dieses Jammertal, das ist sicher...

Der liebe Gott, den Sie ansprechen, wird mit Sicherheit nicht antworten, sich aber denken:
"Wozu habe ich denn diesen Deutschen einen Verstand geschenkt (so wie allen anderen Menschen auf der Erde) wenn sie den niemals richtig n u t z e n?
Welche Vögel haben denen wohl ins Hirn geschissen?"

Aber Spaß beiseite.

Es ist wirklich bald nicht mehr zu ertragen, was sich bei uns abspielt!
Merz ist ein Totalausfall!
Die Entschiedenheit, mit der er jegliche Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ablehnt, ist die einzige Konstante in seinem ganzen Reden und Handeln. Sonst lügt er sich raus u. rein, aber in diesem Punkt bleibt er stur wie ein
Esel.
Meine Vermutung ist daher seit langem folgende:
Irgendjemand (Blackrock, die Demokraten in den USA o. sonstwer) hat Merz
eine hohe Summe versprochen, wenn er nur e i n s in seiner Amtszeit schafft:
Die AfD so lange wie möglich zu verhindern! Und wenn es Deutschland u. die CDU dabei zerreißt!
Ich traue Typen wie Merz u. Co. a l l e s zu!

Konstantin Richter | Fr., 21. August 2026 - 17:03

Was soll denn dieser amüsante Kommentar sein? Werbung für einen Kanzler Wüst? Leider ist jede gedankliche Beschäftigung mit Figuren aus der Klatschhäschenpartei in meinen Augen reine Zeitverschwendung. Der Kampf der Kulturen ist in vollem Gange. Jetzt werden in Europa Politiker von anderem Kaliber gebraucht.

Michael Pfeiffer | Fr., 21. August 2026 - 18:57

Antwort auf von Konstantin Richter

Sie sollten uns ahnungslose Foristen nicht im Unklaren lassen, an welche tollen Politiker "von anderem Kaliber" Sie für den "Kampf der Kulturen" denn so denken. Mir fällt da niemend ein. Auf Ihre Antwort bin ich gespannt!

Konstantin Richter | Fr., 21. August 2026 - 21:57

Antwort auf von Michael Pfeiffer

@Michael Pfeiffer
Wir haben in Deutschland eine Wirtschaftskrise, eine Schuldenkrise, eine Bildungskrise. Um nur die wichtigsten nationalen Baustellen zu nennen. International haben wir es mit Leuten wie Putin, Jong-un, Jinping und den Mullahs sowie Islamisten zu tun. Also bräuchten wir Politiker vom Schlage Churchills, Meir oder Thatcher um dagegenzuhalten. Daß wir weit und breit niemand von diesem Kaliber haben zeigt die ganze Malaise unserer derzeitigen politischen Kultur. Ich fühle mich durch den Artikel von Ben Krischke hier über Dennis Radtke bei Markus Lanz diesbezüglich auch voll bestätigt.

Chris Groll | Fr., 21. August 2026 - 19:35

Antwort auf von Konstantin Richter

Sehr geehrter Herr Richter, Sie haben recht, der Kampf der Kulturen ist in vollem Gange. Werbung für Wüst ist völlig unnötig. Ministerpräsident Wüst ist einfach nur grün/links. Er wird unser Land auch nicht vor dem Untergang retten. Im Gegenteil. Politiker mit Format sehe ich im Moment leider nur in einer Partei.

Ernst-Günther Konrad | Fr., 21. August 2026 - 17:48

Ja, ja der Friederich. Hat er Schiss zurückzukehren, weil er Ungemach mit der SPD wittert? Überlegt er bereits seinen Ausstieg? Haben ihm Berater geraten, sich besser unentdeckt und still zu verhalten, damit er nicht auffällt? Ist es Schutz davor, er könnte unangenehme Fragen gestellt bekommen oder einer seiner vielen unwahren und dummen Statements absondern? Oder überlegt er noch, wie er die Brücke zur AFD schlagen könnte? Vielleicht knüpft er längst Kontakte für einen Job nach dem Kanzleramt? Hat Friedrich vielleicht auch keine Badehose und steht nicht auf Nacktbaden? Fragen über Fragen, die mir dazu einfallen, warum ein Kanzler in einer solchen innenpolitischen Krise abtaucht und nicht mal Worte zu Spranger findet oder den Forderungen der SPD und den Äußerungen zum dem Fall von Lars dem Sensiblen. Vielleicht aber ist es einfach so, dass er sich dabei gar nichts von alle dem denkt, was mir so eingefallen ist und er einfach zu sich sagt: *Nach mir die Sintflut.*

Sabine Lehmann | Fr., 21. August 2026 - 18:11

Ich stelle mir gerade vor, der Friedrich hat sich auch einen Ferrari 250 GT aus der Garage seines besten Kumpels in Arnsberg-Niedereimer "geliehen" und macht jetzt mit seiner hippen Freundin vom Schützenverein Brilon-Ost eine Spritztour durchs bergige Sauerland. Dass ihm dabei ähnlich absurd lustige Dinge passieren, wie einst Ferris Bueler in der legendären Filmvorlage "Ferris macht blau", ist aber nicht zu erwarten, denn der typische Sauerländer hat recht wenig Humor und Esprit. Obwohl die Vorstellung, dass ein Ed Rooney ihm auf den Fersen ist und nichts unversucht lässt, um den „Blaumacher“ zu erwischen während im Hintergrund von „Yello“ der Song „Oh Yeah“ dröhnt, hat schon etwas verlockendes;-)……
Was ihm, dem Friedrich, sonst noch so fehlt, kann man ja eindrücklich besichtigen beim erschütternden Blick auf Deutschlands Bilanzen nach gerade mal 2 Jahren Regierungszeit.....
Schönes Wochenende.

Sabine Lehmann | Fr., 21. August 2026 - 18:58

Antwort auf von Sabine Lehmann

Sorry, aber mir wurde gerade gewahr, dass die amtierende Regierung erst seit Mai 2025 untätig ist.......es fühlt sich hingegen an wie eine Ewigkeit, die in Zeitlupe vergeht;-)

Rainer Mrochen | Fr., 21. August 2026 - 21:07

Antwort auf von Sabine Lehmann

Was hätte wohl Volker Pispers zu sagen?
Egal, blau von besoffen, blau von überrollt, blau ist die Brandmauer, blau ist die Zukunft? I'am so Blue. Lassen sie uns ein Bier trinken Frau Lehmann. Naja, im Alter nicht mehr ganz so Blue .

Sabine Lehmann | Fr., 21. August 2026 - 22:20

Antwort auf von Rainer Mrochen

Gerne würde ich Ihre Einladung annehmen, lieber Herr Mrochen, und zufällig ist Bier so ziemlich das einzig alkoholhaltige Getränk, das ich konsumieren kann ohne rot wie eine Tomate anzulaufen und die Contenance zu verlieren, aber leider habe ich gerade meine Schmerzmittel eingenommen, um zumindest für ein paar Stunden den abgerissenen Meniskus im linken Knie vergessen zu können, da käme Alkohol jetzt nicht ganz so gut;-) Aber ich kann Ihnen auch so versichern, dass man mich im Moment für gut nirgends mit hinnehmen kann. Ich bin so dermaßen gehbehindert jetzt, ich sehe aus wie eine Hundertjährige kurz vor dem Ableben;-) So, lieber Herr Mrochen, jetzt wissen Sie, welcher Elch an Ihnen vorbei gegangen ist;-) Schönes Wochenende

Sabine Lehmann | Fr., 21. August 2026 - 22:22

Antwort auf von Sabine Lehmann

Volker Pispers gehört zu meinen liebsten Kabarettisten, leider tritt er nicht mehr auf. Angesichts der Zustände in Deutschland ein großer Verlust, denn so satirisch und zynisch auf den Punkt, dennoch mit ganz viel Humor, da kenne ich jetzt grad' keinen, der das so hinbekommt.......

Klaus Funke | Sa., 22. August 2026 - 00:11

Antwort auf von Sabine Lehmann

Auch mir ist Volker Pispers von den Kabarettisten, nebst Georg Schramm der liebste. Alles, was man von ihm runterladen kann, hab ich runtergeladen. Auch mein liebster persönlicher Freund Uwe Steimle gehört dazu. Und dann, liebe Frau Lehmann, hab ich es auch mit dem Knie. Links trag ich schon Eisen (2010 operiert, funktioniert noch immer bestens), nur rechts reibt Knochen auf Knochen, aber ich kann mich nicht operieren lassen, weil, das Maul voller Zahnwurzelprobleme und da machen die nix. Hinzu kommt meine kranke Frau, die zum Kleinkind geworden ist. Tja, da sehen Sie, geteiltes Leid ist halbes Leid, aber es nützt mir nichts. Altwerden ist eben Mist, anderslautende Gerüchte stimmen einfach nicht. Und so, liebe Frau Lehmann, friste ich meinen Alltag. Was sind dagegen Merz & Konsorten oder spinnerte Foristen - ein Fliegendreck. Auch schreiben mag ich nichts mehr, ich meine Bücher, der Kopf, der liebe Kopf wird einfach nicht frei. So nähre ich mich von schwacher Hoffnung auf Besserung

Dann wünsche ich Ihnen von Herzen gute Besserung, lieber Herr Funke. Manchmal trifft es einen hart, dass bessere Zeiten wieder kommen, ist die Hoffnung die uns trägt…..tragen muss;-) Denn was wäre das für eine Welt, ginge die Hoffnung perdu? So plage ich mich jeden Tag mit diesen Schmerzen, aus anderen Gründen ist auch bei mir eine Operation zu riskant u. so turne ich an Tischkanten meine Pirouetten oder zumindest annähernd das was mir der Physiotherapeut an „Hausaufgaben“ aufgetragen hat, trete in die Pedale unseres Ergometers, schmeiße die Krücken aus Frust auch schon mal in den Vorgarten und bete zum lieben Herrgott, dass ich wieder laufen kann.
Wenn Sie mal wieder herzlich lachen möchten, lieber Herr Funke, dann schauen Sie doch mal den von mir erwähnten Film „Ferris macht blau“, ist zwar Klamauk, aber gut! Ist aus einer Zeit als wir noch jung waren u. nicht mal wussten wie Meniskus geschrieben wird. Dieser verbissene Schuldirektor Ed Rooney wird Sie sicher an jemanden erinnern;-)

Wenn Sie Ihre Knie mit Retterspitz einreiben und dabei gleichzeitig „Oh Yeah“ von Yellow hören (volle Pulle), Herr Funke, dann läuft das Getriebe gleich schon wieder etwas geschmeidiger, versprochen;-) Aber lassen Sie sich nicht von Ed Rooney erwischen;-)

Natürlich heißt die Band um Dieter Meier „Yello“ und nicht Yellow. Blöde Autokorrektur.

Rainer Mrochen | Sa., 22. August 2026 - 06:14

Antwort auf von Sabine Lehmann

Und vor allem Volksaufklärerisch nach meiner Wahrnehmung. Gute Besserung auf die ich anstosse.

Sabine Lehmann | Sa., 22. August 2026 - 07:34

Antwort auf von Rainer Mrochen

Aber um die Zeit jetzt lieber mit dem ersten Morgenkaffee, lieber Herr Mrochen;-) Wohl bekomm‘s und vielen Dank für die Genesungswünsche.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 22. August 2026 - 10:30

Antwort auf von Sabine Lehmann

Was Herr Funke und Sie hier schildern kenne ich alles. Inzwischen ist mein Rücken wieder soweit das ich relativ schmerzfrei ohne Hilfsmittel laufen kann und wer mich sieht, denkt sich, der ist doch kerngesund. Das ich zwei Herzinfarkte, einen Schlaganfall, vier Bypässe habe und zuletzt dieses Jahr wegen Lungenembolie, Gerinnsel am Herzen und Thrombose an beiden Beinen kurz an der Tür des Jenseits angeklopft habe, nein, dass sieht keiner mehr gut so.
Und ja, ich würde it einigen hier im Forum mal mit einem Weizenbierchen anstoßen. Aber leider sind wir zu weit auseinander und wahrscheinlich nicht die einzigen, die gesundheitlich stark eingeschränkt sind. Ich kann inzwischen alles allein, einschließlich Autofahren. Nochmal Glück gehabt, zur Freude meiner liebsten Gattin und der Kinder. Das geht nicht jedem so. Deshalb wünsche ich gerade unseren gesundheitlich angeschlagenen Foristen alles erdenklich Gute und einen weiterhin klaren Blick. Ich amüsiere mich immer wieder über ihre Kommentare

Ihnen und auch Frau Lehmann, alles Gute und Liebe... "und wer´s nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund". Indes, die Päckchen, die man zu tragen hat, werden nur ganz selten kleiner. Die Diskussionsrunden hier bei Cicero sind am Ende doch ein kleiner Freuden- und Kraftquell, und den lassen wir uns nicht vermiesen. Gelle? Die nächste Hoffnung erwartet uns am 6. September. Ich drücke uns allen die Daumen, dass alles gut geht. Rechne allerdings auch mit bösen Überraschungen, die die ewig Gestrigen sich ausgesonnen haben könnten. Raffen wir all unsere guten Wünsche zusammen, denn es muss doch gelingen, das es sich zum Guten wendet. Also, stehen wir zusammen. Glück auf! Schönes Wochenende!

Hey, wir könnten uns glatt für die Apothekenumschau bewerben;-) Ich hör‘ lieber auf jetzt, sonst dreht der Gollum aus Mordor hier wieder Kreisel der Misanthropie.

IH | Fr., 21. August 2026 - 18:57

Vielleicht verbringt er seine Zeit in einem Kloster? Oder doch eher im Kreis von Blackrock-Vorständen, um die weiteren Schritte abzustimmen? Ausschließen kann man wahrscheinlich Überlegungen für einen Rücktritt, der bei Berufspolitikern anscheinend nicht mehr vollzogen wird, so angebracht er sein möge.

Theodor Lanck | Fr., 21. August 2026 - 20:21

Ich tippe, dass Merz die nächste "große Rede" vorbereitet, in der er dem Land den Kopf wäscht, markige Drohungen an all die "Missmutigen" ausspricht und bahnbrechende Reformen ankündigt - die man anschließend wieder einsammelt und auf Druck der SPD ins Gegenteil verkehrt.

Oder er hat ein Einsehen mit uns und bereitet seine Rücktrittserklärung vor.

Wie auch immer, schönen Urlaub. Muss auch mal sein.

Heidemarie Heim | Fr., 21. August 2026 - 20:47

Seine Abwesenheit sorgte,sollte ich die Nachrichten richtig verstanden haben vorhin, jedenfalls für einen ersten glänzenden Auftritt seiner neuen Kanzleramtschefin und Bundesministerien für besondere Aufgaben.Die auf die Nachricht,dass im täglichen Zeittaktik von 20 Minuten eine deutsche Firma und deren Beschäftigte ein Date mit der Insolvenzverwaltung hat,ca. 15000 Arbeitsplätze dabei monatlich über die Wupper gehen und anlässlich dieser misslichen Umstände Brandbriefe an ihren Chef verschickt werden, folgendermaßen reagiert haben soll:"Alles in Arbeit.Alles im Lot auf dem Regierungsboot.Spaetestens im Herbst gibt's großartige Reformen.Einziger Wermutstopfen,man dürfe jedoch nicht erwarten,dass diese sofort o. kurzfristig greifen." Ich versuche mal zu übersetzen;).Liebe Wirtschaft! Bezüglich Ihrer Nachfrage können wir Ihnen mitteilen,dass die von Ihnen georderten Rettungsboote noch in der Fertigung sind,und sich die Auslieferung leider etwas
verzögert.Wir bitten um Geduld....usw. MfG

Gisela Hachenberg | Fr., 21. August 2026 - 21:44

Am Anfanfg des Artikels dachte ich, Herr Knauß will uns Wüst als nächsten Kanzler andienen. Ohje, Wüst, für mich einer der größten Populisten in der CDU. Er bekommt natürlich mit, dass Merz im Moment schlechte Karten hat, und doch eine große Anzahl von Journalisten ihn als Nachfolger sieht, ja geradezu herbeischreibt. Er
nutzt das natürlich aus, und macht und tut… Nein, Herr Knauß, bitte kein Wüst als BK! Andere Kollegen von Ihnen, z. B. Tiede von der BILD, haben Verständnis für Merz und sein Abtauchen. Auch ein BK braucht mal Urlaub. Mal sehen, was Fleischhauer, Reitz u.a. morgen in der Causa schreiben. Ich denke, bei so viel Für und Wider muss jeder einzelne von uns sich seine eigene Meinung bilden. Aber bitte keine weitere Wüst Werbung, lieber Herr Knauß! Aber ist wahrscheinlich sowieso nicht mehr so wichtig, da die Partei sich so langsam aber
sicher selbst erledigt.

Wenn ich den sehe oder höre, bekomme ich regelmäßig Gehirnkrebs, liebe Frau Hachenberg. Der ist solo schon bedenklich, aber in Kombi mit seiner Ronja, der Räubertochter aus dem grünen Auenland, ist da eine Symbiose entstanden, die in ihrer Unfähigkeit ihresgleichen sucht.

Herbert Schultz-Gora | Sa., 22. August 2026 - 07:52

...handelnde Bürger und so sorgt das föderale Prinzip im Rahmen des Grundgesetzes für Stabilität, weil eben jeder auch für sich sorgt .

Deutschland ist zudem eingebunden in die Europäische Union, d. h. es gibt weltpolitisch weder einen echten Handlungsspielraum... noch einen Bedarf zumal die Streit-Kräfte im Sinne der Bundeswehr weder in der Luft, noch zu Lande oder im Wasser eine Rolle spielen... was ich sehr beruhigend finde... und die Wirtschaft ohnehin nach ihren eigenen Regeln funktioniert... und vielleich auch garnicht permanent "wachsen" muß, weil überflüssigen "Krempel" niemand wirklich braucht, wenn es darum geht, das Leben zu genießen.
Arbeit und Geld ist nicht alles...!

Worauf ich hinaus will: Berlin als ehem. Hauptstadt Preussens liegt an der Grenze zu Polen, weil es Preussen zumindest auf der Karte nicht mehr gibt und so wäre das Fazit: Berlin als Deutsche Hauptstadt ist überflüssig... und so gesehen auch die Bundesregierung samt ihrem Kanzler aus Brilon im Westerwald.

Ihre Einlassungen sind genauso folgerichtig wie Ihre Feststellung, Brilon läge im Westerwald. Haben Sie schon gefrühstückt oder gibt es solche Phantasien auf Rezept? Manchmal hilft auch etwas Koffein, um die Synapsen wieder zu ordnen, lieber Herr Schulz-Gora. Nichts für ungut;-)

Herbert Schultz-Gora | Sa., 22. August 2026 - 14:23

Antwort auf von Sabine Lehmann

...liebe Frau Lehmann... ich hatte tatsächlich noch nicht gefrühstückt und die von Ihnen beschriebene Wirkung von Koffein auf das Cerebrum(m) treffen zu... aber das Sauerland mit dem Westerwald zu verwechseln, wenn man in Bayern geboren wurde und aufgewachsen ist, wesentliche Teile des Lebens in BW verbracht hat und jetzt im Rhein-Main-Gebiet lebt, ist finde ich nicht schlimm, denn Brilon liegt nur wenig nordöstlich der Grenze zum hessischen Upland, auch als "Hess. Sibirien" bezeichnet.
Daß Sie aber auch meine allgemeinpolitischen Einlassungen zu "Berlin" und der Bundesregierung im Sinne von "überflüssig" bewerten, hätte ich nicht gedacht.
Soll D-Land denn wieder eine "Rolle" spielen...?
Ich bin eher dafür, daß wir es uns hier in Mitteleuropa inmitten unserer guten Nachbarn "gut" gehen lassen statt die uns wohlgesonnenen Ukrainer in den Suicid zu treiben und das wunderbare große Russland zu verärgern... das sich ohne Krieg auf einem guten Weg befände.

Sorry, lieber Herr Schultz-Gora, wenn ich zu hart war. Tatsächlich habe ich kaum eine Ihrer Ausführungen nachvollziehen können......by the way: der Westerwald ist ziemlich weit entfernt von Brilon, welches im Hochsauerlandkreis liegt ungefähr zwischen Dortmund und Kassel. Der Westerwald hingegen liegt im Rhein/Sieg Gebiet! So viel zur Geographie-Stunde;-)
Zum Politischen: Das föderale System der Bundesrepublik ist ein Konstrukt zur gleichmäßigeren administrativen Machtverteilung, um nicht auf einer einzigen Ebene zu viel Macht zu konzentrieren. Was dieses System mit der Freiheit des einzelnen Bürgers zu tun haben soll, verstehe ich nicht. M.E. hängt die persönliche Freiheit jedes Einzelnen davon ab, was ihm politische bzw. administrative Schranken für Grenzen setzen. Und genau die können auf jeder Ebene staatlicher Eingriffe stattfinden, egal ob auf Bundes- Landes- oder kommunaler Ebene. Dass Deutschland in dieser Hinsicht überall überreguliert ist, pfeifen die Spatzen von den Dächern.

Ferdinand Knauß | Sa., 22. August 2026 - 09:30

Liebe Lesrinnen und Leser,
Wüst-Werbung? Da missverstehen Sie mich. Der Mann ist schlauer und geschickter als der dappiche Merz. Das ist alles, was ich sagen will. Meine Meinung zu Wüst, aus dessen Landeshauptstadt ich schreibe, habe ich in anderen Artikeln ziemlich deutlich gemacht.
Schönes Wochenende,
Ihr Ferdinand Knauß

Rainer Mrochen | Sa., 22. August 2026 - 11:17

Antwort auf von Ferdinand Knauß

Danke, daß sie reagieren, Herr Knauß. Es ist klug sich zu erklären um Missverständnissen vorzubeugen. Weiter so, denn nicht nur politische Kultur auch Diskussionskultur beleben das Geschäft.

Johannes | Sa., 22. August 2026 - 11:26

Antwort auf von Ferdinand Knauß

Sie haben die direkte "Konkurrenz" beispielhaft herangezogen, um zu zeigen, wie man es machen sollte oder eben, dass Merz überhaupt etwas machen sollte im August. und nicht einfach abtauchen. Scho klar. Danke gleichfalls schönes Wochenende!

Urban Will | Sa., 22. August 2026 - 11:51

Antwort auf von Ferdinand Knauß

Forum lesen kann.
Als ich „dappich“ las, musste ich wirklich lachen. Ich kenne es aus meiner alten und wieder neuen Heimat, der Pfalz. Dort „dabbich“ ausgesprochen.
Mal gespannt, ob die KI mir es durchgehen lässt.

Eine wirklich tolle Beschreibung von Merz. Dappich.
Wie Sie den Wüst sehen, weiß ich nicht, und Sie beschreiben ja nur, was er macht.
Im Gegensatz zum Blau machenden Don Quijote aus dem Sauerland, den ich mit Badehosen im Stile Schießer Feinripp und Strohhut am Strand entlang stolzen sehe, während er der Sonne erklärt, wie gut er ist.

Und weil Wüst wohl wirklich schlauer ist als Merz, wird er nicht übernehmen. Denn egal wer kandidiert: die Union wird bei der nächsten Bundestagswahl untergehen, sollte sie die Koalition nicht bald beenden. Und das wiederum traut sich auch Wüst nicht.

Johannes | Sa., 22. August 2026 - 11:21

lassen. Und das schon vor der Neugründung des jetzigen Parlamentes. Er hat sich die Kanzlerschaft buchstäblich erlogen.

Es ist ein Trauerspiel, dass die Demokratie das zulässt. Die Quittung kommt in 2 Wochen.

Dann wird das Eis wohl sehr dünn werden.

Sylvia Zarnack | Sa., 22. August 2026 - 11:52

Keine Bange: bald ist es geschafft und unser Land wird - wie von vielen sehnlichst erhofft -wieder seiner politischen Mitte verlustig gehen, zur Freude links-grüner Deutungshoheit, andere Ideologien will ichmir (noch) nicht ausmalen...
Die letzten Wahlen nach dem Ampel-Debakel haben ja gezeigt, dass die Bevölkerung keinen wirklichen Wechsel will, weil Empörung immer
bequemer ist als Realitätssinn mit Akzeptanz
und Verzicht auf lieb gewordene Bequemlichkeit.
Eine stabile bürgerliche Mehrheit, die wirklich etwas bewirken kann, ist wohl nicht gewünscht.
In "CICERO" Nr. 6 vomJuni 26 gab es einen sehr fundierten Artikel zum Thema Scheitern und Neuwahlen... Mir gefällt, dass der Bundeskanzler
sich nicht zu allem und jedem sofort äußert und ständig in irgendwelche Mikrofone spricht.
Das wäre keine Volksnähe, sondern unnötige Zeitverschwendung. Wenn schon Vergleiche mit anderen Ländern gezogen werden, dann sollte unsere geographische Lage und Geschchte
berücksicht werden.

Wolfgang Borchardt | So., 23. August 2026 - 12:21

die Wählerschaft (der "Souverän") sie einem Kanzler der BRD zurechnen würde. Jedenfalls ist für viele dieser Eindruck entstanden.