- Endlich ein Mann, der die Bundeswehr kennt
Mit Henning Otte wird ein Reserve-Offizier und kompetenter Verteidigungspolitiker zum Wehrbeauftragten des Bundestages. Das war in den vergangenen fünf Jahren anders. Die Personalie zeigt, dass die neue Koalition der Bundeswehr wieder Priorität gibt.
Die Wehrhaftigkeit, die Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Regierungserklärung ausgerufen hat, kommt nun auch im Amt des Wehrbeauftragten des Bundestages an. Der CDU-Politiker Henning Otte übernimmt es. Mit dem Reserveoffizier der Panzertruppe und Sicherheitspolitiker (er war stellvertretender Vorsitzender des Verteidigungsausschusses, bis Ende 2021 auch verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion) übernimmt nach der verteidigungspolitisch bis zu ihrem Amtsantritt völlig unerfahrenen SPD-Abgeordneten Eva Högl endlich wieder ein ausgewiesener Experte das Amt.
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Ja, hört sich gut an. Ein Mann vom Fach der etwas von der Sache versteht. Nur? Wird man ihm zuhören, wird man die Sorgen und Nöte der Soldaten auch ernst nehmen? Wird man endlich auch den Mensch hinter dem Soldaten endlich mal zur Kenntnis nehmen und gebührend achten? Einmal im Jahr einen Bericht schreiben, für die Galerie, wird Merzels Versprechen nicht erfüllen. Ein Kanzler, der den Mund so voll nimmt und am Ende aus rein pragmatischen Gründen manches gar nicht umsetzen kann, selbst wenn er es will, hängt die Messlatte ziemlich hoch für alle. Es ist vor allem auch wichtig, das unsere Politiker endlich die Ebene der Kriegstreiberei verlassen, der Diplomatie wieder den Vorzug geben und nicht mit aller Gewalt Krieg herbei reden oder durch irgendwelche Unterstützungen anderer – z.B. Russland- provozieren. Das setzt voraus, so wie es Herr Marguier in seinem Artikel einfordert, dass die deutschen Politiker endlich die Realitäten anerkennen. Und da fehlt mir noch der Glaube.
...aber in dieser Personalie des Bundeswehrbeauftragten steckt doch ganz klar das Potential für eine positive Entwicklung in Sachen Bundeswehr - oder nicht?
Und diese Entwicklung geht doch zuerst mal zweifellos auf das Konto der Regierung Merz - objektiv betrachtet.
Ich sehe diese Entwicklung aktuell auf jeden Fall positiv..., nach allem was die letzten 20 Jahre sinnlose Auslandseinsätze 'gebracht' und gekostet haben... - wohlgemerkt völlig sinnlos und ohne irgendein messbares Ergebnis.
Dank Putin Wissen wir jetzt wieder wofür wir die Bundeswehr haben und brauchen - falls nötig.
Ernst-Günther Konrad | Und wird man auf ihn hören?
Ja, auch mir fehlt der Glaube an Politiker, die von von einem zum "Linken-Politiker" konvertierten Merz und auch von einem Kriegsfetischisten und Putin-Hasser, zu allem Übel auch noch linken SPD-Politiker, Pistorius in so eine verantwortungsvolle Position gekürt werden. Es klingt für einen durch die Zeit der Merkel-Ampel-Ägide und Merz-Wahllügen leidgeprüften Bürger extrem unglaubwürdig, dass hier eine dem deutschen Frieden gewidmete Ära einer Bundeswehr im Sinne des Grundgesetzes angebrochen sein soll. Dagegen spricht eindeutig die nach wie vor bestehende Merz'sche Brandmauer gegen die AfD wie auch das gesamte Verhalten des bis auf die AfD total links geprägten Bundestages. Diese sogenannten Bürgervertreter sind seit Jahren so auf völlig unbegründeten Putin-/Russlandhass getrimmt und Merz ist halt nur einrückgratfreier und leider erpressbarer Abnickkanzler, das der Glaube an eine Zeitenwende sehr schwer fällt!
