- Die Zero-Covid-Ideologen suchen sich neue Spielfelder
Die Corona-Pandemie war für viele linke Intellektuelle ein Vehikel für eigene freiheitsfeindliche Vorstellungen. Das stellt die Philosophin und Zero-Covid-Aktivistin Eva von Redecker in einem aktuellen Interview unter Beweis: Für sie sind Liberalismus und Individualismus die Vorboten eines neuen Faschismus.
Erinnern Sie sich an die „Zero-Covid“-Kampagne? Das war ein Aufruf vornehmlich linker Prominenter, die einen „solidarischen europaweiten“ Shutdown gefordert haben. Und zwar einen radikalen und kompletten Shutdown, bis die Zahl der vorhandenen Infektionen bei Null läge. Ein ähnliches Experiment wurde in der Volksrepublik China unter dem Slogan „Null Covid“ gemacht, und es hat genau die verstörenden und menschenfeindlichen Bilder produziert, die man bei solchen verstörenden und menschenfeindlichen Ideen zu erwarten hat.
Irgendwann war der Ansatz selbst den Chinesen zu autoritär, sie beugten sich dem Druck der Menschen und nahmen Abstand davon. Ich kommentierte das Ganze damals bei Facebook mit den Worten: „Wenn der staatliche Blick auf das Virus den Blick für alles andere verstellt, kommt das Gemeinwesen in eine Lage, in der das Individuum zum Objekt zu geraten droht.“
Kurioserweise hat in Deutschland nie eine Absetzbewegung von der Zero-Covid-Ideologie stattgefunden. Und das, obwohl die Liste der Erstunterzeichner illuster ist: Georg Restle, Luisa Neubauer oder Margarete Stokowski zum Beispiel. Noch bemerkenswerter ist, dass diese Distanzierung von der Gesellschaft auch nie eingefordert wurde. Vermutlich, weil viele dem Irrtum aufgesessen sind, hinter dem Vorschlag läge ein zwar missglückter, aber gut gemeinter Ansatz, die Pandemie zu besiegen.
Daran durfte man schon mit Blick auf eine Vielzahl der Erstunterzeichner seine Zweifel hegen. Denn die Pandemie war hier genauso Vehikel für eigene linke und freiheitsfeindliche Vorstellungen wie bei manch einem Klimabewegten. „Um die Klimakrise zu bewältigen …“, wird heute immer wieder ausgeholt, müssten „wir“ die Gesellschaft auf diese oder jene Weise gestalten. „Wir“ – wer ist das eigentlich, solange ein „Ich“ sich noch den Luxus einer abweichenden Meinung erlauben darf?
Eine bemerkenswerte Uminterpretation des Faschismus
Ganz unverhohlen und ohne große Umwege über Virus oder Klima hat die Philosophin Eva von Redecker dem „Ich“ den Krieg erklärt. Sie war Erstunterzeichnerin der Zero-Covid-Kampagne und setzt ihr Werk nun munter fort. In einem Interview mit dem einstmals linksliberalen Spiegel offenbart sie die aus ihrer Sicht größten Gefahren:
„Der neue Faschismus“ setze nicht mehr auf die Masse. Die Wurzel vielen Übels erkennt sie im Kapitalismus, der eine „hyperindividualistische Konkurrenzgesellschaft“ sei. Der „Faschismus der Gegenwart“ basiere nicht auf „Kollektivismus, sondern auf einem irrwitzigen Brachial-Individualismus“. Eine bemerkenswerte Uminterpretation des Faschismus, in dem der Einzelne nichts und die Gemeinschaft alles war.
Mit dem Benennen des Liberalen als Feindbild aller Antifaschisten zögert sie nur halbherzig. Wirksamer Antifaschismus müsse zwar nicht antiliberal, „aber auf eine Art doch postliberal“ sein. Es dürfte eine Weile her sein, dass jemand derart offen seine Verachtung für den Liberalismus in einem etablierten Medium zum Besten gegeben hat. Vor kurzem wollten alle noch Liberale sein, selbst diejenigen, die es offenkundig nicht sind. „Freiheit als Gefahr“ – die Festsetzung dieses Narrativs ist eine von vielen unerfreulichen Kollateralschäden der Corona-Pandemiebekämpfung.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ So fängt unser Grundgesetz an. Und das ist „Brachial-Individualismus“ im besten Sinne. Und er ist mit der Zero-Covid-Gedankenwelt selbstverständlich nicht vereinbar. Das ficht die streitbare Philosophin nicht an, und sie sinniert über Allianzen in der Bevölkerung, denen sie offenbar Brücken in ihre Gedankenwelt bauen will. Und so findet sie lobende Worte für die ostdeutsche Provinz, in der sie lebt und wo sich die örtliche Feuerwehr bemühe, die „nicht-binäre Kamerad:in“ korrekt anzusprechen.
Ideen, die in verräucherte Studenten-WGs gehören
Und spätestens da merkt man, dass Frau von Redecker sich nicht nur mit Theorie aufhält, sondern tief verstrickt ist in einem beinharten Kulturkampf. Da werden Klischees aufgebaut, nur um sich als Befreier von eben jenen Klischees mit ideologischer Unterfütterung aufspielen zu können. Ein billiger rhetorischer Trick, den jeder kennt, der in den letzten 50 Jahren einmal auf einer Studentenparty war, wo – ich will es einmal norddeutsch ausdrücken – spätpubertäre Schnacker im nicht zu unterbrechenden Redeschwall das erste Buch zur politischen Theorie, das sie gelesen haben, als Lösung für die Probleme dieser Welt verkaufen.
So ist das eben: Manche lesen danach noch viele andere Bücher, können sich aber aus der Rolle wortgewaltiger Gesellschaftsdeuter und -gestalter nicht befreien.
Das alles wäre nicht weiter schlimm, wenn die daraus resultierenden gefährlichen Ideen in den verräucherten Studenten-WGs blieben, wo sie hingehören. Aber sie greifen Platz in der Gesellschaft. Es gibt neben Frau von Redecker noch andere scharfe und einflussreiche Gegner von Liberalismus und Individualismus. Götz Kubitschek zum Beispiel, der ideologische Taktgeber der AfD, der in Sachen Liberalismuskritik und den Gefahren des Individualismus von der anderen Seite des Schnacker-Hufeisens bestimmt freudig erregt seine Hand reichen würde.
Eine liberale Gesellschaft hält auch den Quark einer Frau von Redecker aus
Natürlich sind die gesellschaftspolitischen Gräben zwischen beiden Lagern riesig, aber gnade uns Gott, wenn beide Seiten diese Kämpfe miteinander austragen, wenn die liberale politische Mitte erst einmal verschwunden ist. Dann bleibt nämlich nur noch die Frage, welchen Anstrich der solidarische Kollektivismus haben soll: völkisch-nationalistisch oder gendergerecht, queerfeministisch oder welche Theorie dann eben in Mode ist. Von rechts ist klar, wer zur politischen Agentur dieser freiheitsfeindlichen Kraft auserkoren ist. Von links ist die Strategie diversifizierter, aber nicht weniger erfolgreich. Das sieht man nicht nur daran, welchen erheblichen medialen und politischen Zuspruch die Zero-Covid-Kampagne erhielt, sondern auch daran, wie wenig Widerspruch ein derart freiheitsfeindliches Spiegel-Gespräch noch auszulösen vermag wie das mit Eva von Redecker.
Wortgewaltige Herleitungen des Liberalismus gibt es selbstverständlich auch. Dabei werden sie heute vor allem dann immer wortreicher, wenn man sich an seiner Umdeutung versucht. Dabei ist es recht einfach: Das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung liegt in der Natur des Menschen. Deswegen hält eine liberale Gesellschaft auch den Quark einer Frau von Redecker aus. Kollektivistische Gesellschaften brauchen hingegen immer das Mittel der Repression, um ihre Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten. Das zu verstehen und zu beobachten, braucht man nicht viel theoretische Schulung. Man nimmt den Menschen, wie er ist, und lässt ihn möglichst frei sein volles Potenzial entfalten.
Dass das Idealbild des freien Individuums derart unter Druck gerät, erfüllt mich mit großer Sorge. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist angeboren und kann nicht von einem Kollektivgedanken überlagert werden. Ich wünsche mir mehr Misstrauen gegenüber den politisch-theoretischen Hütchenspielern, die einem das Gegenteil weismachen wollen, und mehr Vertrauen und Zuneigung zum menschlichen Individuum. Ein schwieriges Unterfangen. Die Pandemie ist besiegt, die Zero-Covid-Ideologen suchen sich neue Spielfelder.
Bleiben Sie wachsam, individualistisch und freiheitsliebend!
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...zwei Brüder, fast schon eineiige Zwillinge! Die Gene sind die selben und auch deren An"Führer" agieren mit der selben Menschenverachtung und Brutalität. Wenn man den Kommunismus lässt, ist er sogar mörderischer als der Faschismus! Man siehe Mao, Stalin, die Khmer und viele Andere! Würde es nach der höhe der Leichenberge gehen, hätte der Kommunismus die Nase vorn! Unglaublich, aber wahr! Unsere Demokratie ist alles andere als Wehrhaft, lieber Herr Kubicki! Längst ist unsere Demokratie ausgehöhlt und unterwandert! Menschen wie Frau von Redecker stellen daher schon eine Gefahr (nicht als Person, aber das vermittelte Gedankengut) für andere dar! Auch der Name Neubauer viel hier, überlegen Sie mal, was für eine Reichweite FFF hatte!? Klar, viele der damals Protestierenden sind heute Konfrontiert, mit den Mist den sie selber mit FFF eingerührt haben! Die kommen jetzt selber schlecht oder gar nicht mit den Öffentlichen und dem Fahrrad zur Arbeit/Lehre! Die Gefahr solcher Ideen ist zu sehen
der ehrenwerten Frau Margarete Stokowski seinerzeit im Spiegel-Online nicht...?? Die Frau war echt der Hammer'..., nicht zu überbieten an linksgrünwokem Zynismus >> Neubauer * 3 ... ..., echt.
Ihre persönliche Haltung in allen Ehren, Herr Kubicki.
Aber In meiner Erinnerung kommt wieder der alte Herr Mende mit seinem eisernen Kreuz um die Ecke, Frau Strack-Zimmermann bläst kräftig die Kriegstrompete für Selenski, und die FDP selbst bastelt wieder mal in irgendeiner Regierung (mit Grünen, Linken und Schwarzen) fröhlich mit an einem Staat, der nicht mehr vom Klima und von funktionierenden Familien abhängig sein soll.
Tut mir leid, Herr Kubicki, mein Misstrauen gegenüber den politisch-theoretischen Hütchenspielern macht keinen Bogen um die Parteien FDP oder SPD.
Meine eigene Zuneigung zum menschlichen Individuum wirkt sich nicht in der Unterstützung einer Brandmauer-Partei aus.
Brandmauerparteien gleich, was das Ergebnis für den Wähler angeht.
Wer nicht springen kann oder will bleibt halt hocken..., zusammen mit Linksgrünwoke in einer gemeinsamen Bubble. Der Zug fährt auch ohne 'euch' weiter..., das bisschen 'gekünsteltes bremsen' a la 'Brandmauer' kann am Ende nicht die Entwicklung aufhalten wenn die Zeit reif ist... (wie mann am tatsächlich unerwartet deutlichen Aufstieg der AfD und auch am Kölner Urteil klar sehen kann..., dauert dann halt vielleicht etwas länger..., mit Brandmauer-Bremser:innen auch wie der FDP [welche ja nun wirklich nichts zu verlieren hat/hätte...]
Kommunisten, Sozialisten, Grüne, Rechtsextreme, Nationalisten, Islam vereint eines: Ablehnung von Demokratie und Freiheit. Die Abwanderung der Mitte an die Ränder folgt fliessend und latent - ist schon abgeschlossen. "Kampf gegen Rechts" und "Kampf gegen Links" sind deutliche Signale, dass Ultimo ist. Die Auswahl auf Wahlzetteln suggeriert nur politische Vielfalt.
Demokratie und Freiheit ablehnen, wenn ich das höflichst korrigieren dürfte.
Die Kritik an der »hyperindividualistischen Konkurrenzgesellschaft« ist durchaus zutreffend, wenngleich nicht aus dem Munde von Frau Redecker. Das als »Benennen des Liberalen als Feindbild« aufzufassen, zeugt von sehr geringer Contenance des Herrn Kubicki. Recht hat er, wenn er die Gesinnung der Zero-Covid-Kampagne und die Haltung derer angreift, die das allen Ernstes propagiert haben. Er verfehlt aber das gesamte Mittelfeld der Kritik, wenn er zwischen einer Diktatur im Namen der Solidarität und einer Kritik an der Realität des neoliberalen Hamsterrads nicht unterscheidet.
Dass Herr Kubicki den politischen Liberalismus hochhält, ist ihm hoch anzurechnen, aber seine Partei hat seit Jahrzehnten nur den ökonomischen Liberalismus im Fokus gehabt. Sie ist damit zum Teil des Problems einer dysfunktional gewordenen repräsentativen Demokratie geworden, und weiter oben wird zu Recht daran erinnert, dass auch eine Frau Strack-Zimmermann derselben Partei angehört. Meine Stimme kriegt sie nicht.
... Ihre für mich immer aussergewöhnlich bemerkenswerten Beiträge sind leider über viele Monate hinweg äusserst rar bis völlig fehlend gewesen!
ersteinmal vom guten Willen meiner inhaltlichen "Gegner" aus und lese bei Wiki, dass sich Frau von Redecker auch mal wissenschaftlich mit Medizin befasst hat.
Dann schaue ich auch beim Namen Redecker und dessen Bedeutung.
Könnte etymologisch in Richtung "Ratgeber" gehen".
Aber zumindest Wiki zeigt keinen bedeutenden Mediziner des Namens?
Jedoch einen Franz Redeker, der sich gegen eine allgemeine Fluoridierung des Trinkwassers aussprach, lt. Wiki.
Zuletzt sagen also auch Namen nicht viel und die Träger* können ganz unterschiedliche Positionen vertreten.
Könnte es nicht auch um den "unbedingten" Schutz von Individuen gehen, die von einer Gesellschaft angesteckt werden könnten?
So wirkte dieses Zero-Covid auf mich.
Ich war für die Masernimpfpflicht, nicht aber die Bestrafung von Impfgegnern.
Schon überhaupt nicht bei einer neuartigen Impfform, den mRNA Impfstoffen.
Selbstschutz sollte bei der Forschungslage ersteinmal ausreichen?
Kommt Zeit, kommt Rat.
Es steht aber an, Lehren zu ziehen
Nein, ich halte das nicht für ein neues Spielfeld von Zero-Covid-Verfechtern*, sondern um ein evtl. breit angelegtes "Vorgehen", um die damalige Position zu rechtfertigen.
Es könnten also weitere Akteure* von damals nach vorne treten und das ist völlig legitim.
Muss man da bei "Adam und Eva" anfangen oder beim Liberalismus?
Ich würde jedenfalls nicht abstrakt über die Coronapolitik reden wollen.
Ich kenne Frau von Redecker nicht, werde meine Kenntnisse zu ihr auch nicht vertiefen.
Ich verlasse mich da auf Wiki und Cicero, mit allem Vorbehalt.
Ansonsten bin ich Impffan, aber niemals rigide.
impfen lassen.
Was soll ich sagen, ich bin in so eine Art "Winterschlaf" gefallen.
Von meiner Seite aus würde ich diese Impfungen in Ruhephasen oder Urlaub legen.
Aber nach wie vor keine Erkältung gehabt. TOLL!
Es ist etwas dran an diesen Impfungen, wenngleich meines Erachtens eine fehlt in dem "Triumvirat".
Ich überlege immer mal und halte Augen und Ohren offen. Es handelt sich evtl. um eine passende gegen Aids.
Kurz, man sollte drumherum forschen und als sich wiederholende Impfungen diese meines Erachtens ausreichend schwach halten.
Soviel als medizinischer Laie* dazu.
Ich habe bisher leider nichts von ihr gelesen.
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Wikipedia bestätigt das, was Herr Kubicki schreibt."Christlich erzogen, bezeichnet [sie] sich als ungläubige Christin und lebt offen lesbisch."
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(1.) Sie ist also aktiver Teil der queeren Bewegung, die (ausgehend von den Vor-Trump-USA) die Personalhoheit in den Medien und in den "akademischen" Karriere-Netzwerken errungen hat.
(2.) Sie reiht sich offen in die bolschewistische Tradition der Linken ein, wonach eine kleine (queere/feministische und "wissenschaftliche") Avantgarde allen anderen Menschen vorschreiben MUSS , was sie zu tun haben, um in das finale sozialistische Paradies zu gelangen.
(2.) ist der terroristische Glutkern des linken Heilsglaubens, der linken Revolutionsromantik. Er führt zu den politischen Folgen, die Kubicki beschrieben hat.
Der Gläubige erspart sich die Reflexion, indem er den Teufel "Nazi" in Übergröße an Decke und Wände seines intellektuellen Wohnzimmers sprüht.
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Ja, so könnte es wohl sein.
individuelle Selbstbestimmung (Freiheit) u n d
kollektive Geborgenheit (Sicherheit/ Schutz).
In der Herstellung der Ausgewogenheit zwischen diesen Polen liegt das Problem - seit die Welt besteht.
Zudem wirkt sich die Unterschiedlichkeit der Menschen im Hinblick auf die Bevorzugung des einen oder anderen Zustands
(möglichst viel Freiheit oder möglichst viel Kollektivität) auf die realen Zustände in den einzelnen Ländern aus.
Ich bin der Auffassung, daß z. B. Franzosen und Russen sich in dieser Hinsicht stark voneinander unterscheiden - jedenfalls, was den durchschnittlichen Franzosen oder Russen anbetrifft.
K e i n e Partei in Deutschland - auch nicht FDP (!) - hat bisher bewiesen, daß sie der beste Garant für die Ausgewogenheit zwischen Freiheit u. Bindung des einzelnen Bürgers ist - im Gegenteil: Alle Altparteien haben in dieser Hinsicht große Schwächen gezeigt.
Und was die AfD anbetrifft: D i e muß ja erst überhaupt die Chance bekommen, sich hier
beweisen zu d ü r f e n !
In meinen Augen ist aber der alte bolschewistische Kern der Linken à la von Redecker nach all den Erfahrungen gegenwärtig immer noch die größere Gefahr. Wie übrigens auxh die religiös verpacktenen Heilslehren im Islamismus. Sie haben nämlich in den Ausbildungsinstitutionen Wurzeln schlagen können und können daher einen viel zu großen Teil unserer künftigen Eliten deformieren.
Verglichen damit ist die FDP noch harmlos, und vieles wirkt ja auch nur als Dekoration der Wahlkampfrhetorik.
Trotzdem: Weiterhin einen schönen Frühling!
Zu diesem Begriff ploppt bei mir stets die Anweisung aus First Contact auf
"Wir sind die Borg.Sie werden assimiliert werden.Deaktivieren Sie Ihre Schutzschilde und ergeben Sie sich!Wir werden Ihre biologischen und technologischen Charakteristika den Unsrigen hinzufügen.Ihre Kultur wird sich
anpassen und uns dienen.Widerstand ist zwecklos!"
Klare Sache wie es zu laufen hat,oder?
Man muss als Anhänger/innen dieser "Lebensform" einfach nur deutlichere Botschaften aussenden,und schon klappt es auch mit dem Nachbarn;)! MfG
Ihnen durchaus ab), sollten sie auch offen Ihre Partei kritisieren, wenn sie Koalitionen mit Parteien schmiedet, aus denen sich diese linksgrünwoken Freiheits-Verächter und moralisierenden Gängeler der Gesellschaft rekrutieren.
Das ist die Crux, in der Sie stecken. Auch wenn Sie es nicht lassen können, Ihrem Hauptkonkurrenten in Sachen Freiheit, der AfD (Kubitschek ist nicht d i e AfD) eins auszuwischen, so fehlen Ihnen mangels Zuspruch im Volke einfach die Möglichkeiten, Ihre Ziele auch nur halbwegs zu erreichen. Und das wird so bleiben, solange Ihre Partei nicht endlich neue Wege denkt.
Angesichts der Tatsache, das in einem einst starken, nun dahinsiechenden Bundesland morgen die Wähler mehrheitlich genau die Parteien wieder wählen werden, denen sie das alles zu „verdanken“ haben, kann man davon ausgehen, dass ein Umdenken nur über unkonventionelle Wege zu erreichen ist. Die Wähler bleiben Schafe, man muss sie erst auf einen neuen Weg „zwingen“, indem man sie zum Nachdenken bewegt.
Würde ich nichts über die abgebildete Person wissen u. träfe ich sie auf der Straße, hätte ich sofort ein fertiges Port Folio von ihr im Kopf. Und was soll ich sagen? Alles, aber wirklich Alles würde stimmen!
Was es sonst noch zu sagen gibt? Wenig bis gar nichts. Herr Kubicki hat wie immer schon alles Wesentliche erörtert. Ergänzen würde ich höchstens noch die nicht ganz unwesentliche elementare Gefahr, die von dieser Mischpoke, die sich für die neue Aufklärung der Menschheit hält, ausgeht! Jüngst las ich in einer Recherche, wie diese in der Politik u. Administration weit verbreitete Bagage es über zig Jahre fertig gebracht hat ganz offensichtlich radikal-islamistische Jugendorganisationen in Deutschland mit Steuergeldern zu fördern, obwohl klar war, dass sich diese aktiv am globalen islamistischen Terror beteiligen. Ganz vorne dabei unser links-grün besetztes Bundesfamilienministerium u. zwar in wechselnder Besetzung über Jahre seit etwa 2018. Lisa Paus & Anne Spiegel-Konsorten etc.!
... den ersten Absatz haben Sie mir 1:1 aus der Seele geschrieben! Danke!
Herr Kubicki, woher haben Sie denn diese Erkenntnis? Ich habe während des deutschen Lockdowns, dem im übrigen auch Sie und ihre Partei mitgetragen haben, in China gelebt! Und im Gegensatz zu Deutschland konnte ich mich frei im Land bewegen, das Leben lief ganz normal, die Restaurants waren wie immer gefüllt, der Schulbetrieb lief normal, wir wurden nicht zur Impfung genötigt und man musste sich nicht mal testen lassen. Was soll ich von Ihren Artikeln halten, wenn Sie immer noch die Lockdown-Propaganda widerkäuen? Im übrigen gehören nicht nur die Linken auf die Anklagebank, sondern alle damals handelnden Politiker, auch Sie!
Es ist unfassbar, wie man sich hier gegenseitig deckt und so tut, als wäre nie etwas gewesen. Und wenn ich dann noch diese Politversager heute höre, dass die Demokratie gerettet werden muss, ist dass der nächste Genickschlag!
Die Bilder, die wir aus China zu sehen bekamen, bzw., die ich sah, waren doch aber die von strengem Lockdown mit evtl. miitärischen Patrouillen?
Da hat mir sogleich gereicht, wenn Herr Habeck dort evtl. nach "politischen Anleihen" suchte, wenn auch im Klimabereich.
Bitte erzählen Sie mehr von sich...
Ich bin gegen eine "Anklagebank" und hoffe auf umsichtige Aufarbeitung.
Damit man bei nächster Gelegenheit nicht dieselben Fehler noch einmal macht.
Sehr geehrte Frau Sehrt-Irrek, sicher kennen Sie den Begriff “Propaganda”. Und die Härte, die die deutschen Politiker und ein Großteil der Bevölkerung den Kritikern der Maßnahmen und kritischen Virologen und Medizinern entgegengebracht haben, gehört sanktioniert. Aber schon die einfachste Aufarbeitung wird ja nach wie vor verhindert. Und das nicht, weil Spahn, Lauterbach und Konsorten nichts zu verbergen haben! Es war ein Verbrechen an der Bevölkerung!
Also, die Corona Maßnahmen in China waren die rigidesten und längsten weltweit. Möglicherweise wurden sie im Fernen Osten in einer winzigen Provinzstadt nicht so umgesetzt, aber beim Organisationsgrad der Partei ist das schwer vorstellbar. Es waren zeitweise nur Lebensmittelgeschäfte und Apotheken offen, alles andere war geschlossen und frei bewegen konnte man sich nicht, alle Daten wurden per Zwangs-App erfasst.
Den besten Beweis für die umfassenden Freiheitseinschränkungen liefert die WHO. Die fand nämlich ganz toll, wie totalitär China die Maßnahmen gehandhabt hat, hat ausdrücklich gelobt und empfohlen.
Aber es ist richtig:Das Kapitel Corona ist ein dunkles Kapitel in der jüngeren Geschichte Deutschlands . Eine Aufarbeitung findet nicht statt. Es haben zu viele Dreck am Stecken…
Schön, dass Sie sich alles so gut gemerkt haben, was hier über China in den Medien berichtet wurde. Es entspricht aber nicht der Realität! Schon alleine der Unsinn mit der Zwangs-App! Die gab und gibt es nicht! Ich bin immer wieder fasziniert, wie sich die Leute in D von Politik und Medien manipulieren lassen. Am Besten ist der Hinweis auf die WHO.
So langsam entsteht hier der Eindruck, dass Sie Desinformationen u. Verschwörungstheorien verbreiten, Mr. Sunstreet.
Zu behaupten, es hätte in China nirgends Lockdowns u. strenge Corona-Einschränkungen gegeben, ist angesichts der weltweit vorhandenen Bild- und Dokumentationsunterlagen so dermaßen absurd, als würden Sie behaupten die Erde sei halt doch eine Scheibe. Dass Sie gut informierten Menschen hier unterstellen, sie seien alle auf eine globale Propaganda-Lüge hereingefallen, ist lächerlich. Worüber man sicher ausführlich streiten kann, ist die Politik die mit Corona betrieben wurde u. ob all die Restriktionen, auch in Deutschland, überhaupt nötig waren. Aber das ist ein anderes Thema, hat aber viel mit der von Ihnen erwähnten Propaganda zu tun.
Ja, und vielleicht habe ich ja auch all die fürchterlichen Verbote, Restriktionen u. Ausgehverbote, die ich in Deutschland erlebt habe nur geträumt? Ein 3 Jahre lang andauernder Albtraum, ich bin jetzt noch in Behandlung, Propaganda halt
10 Millionen Quadratkilometer. China ist groß......nur so ein Gedanke. Zum Vergleich: Deutschland hat 350.000 Quadratkilometer. Eventuell gab es regionale Unterschiede?
Ich habe in ganz China Bekannte! Und ich konnte auch überall problemlos hinreisen. Und es haben alle ziemlich das Gleiche erzählt und ich habe auch nirgends etwas anderes erlebt!
Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber das kann kein Gesamtbild von ganz China sein.
Nachweislich begann zum Beispiel Anfang 2022 in Shanghai einer der größten und radikalsten Lockdowns, den die Welt gesehen hat. Millionen Menschen wurden im Rahmen genau dieser Null-Covid-Strategie in ihren Wohnungen quasi abgeriegelt. Die ganze Stadt kam für mehrere Monate fast vollständig zum Erliegen. Das ist dokumentiert.
Der Lockdown begann offiziell am 1. April 2022, nachdem bereits zuvor Teilbereiche abgeriegelt waren. Die Maßnahmen dauerten etwa zwei Monate und wurden erst ab dem 01.06.2022 schrittweise gelockert. Einige Gebiete blieben jedoch auch darüber hinaus von Einschränkungen betroffen.
Millionen Menschen waren in ihren Wohnungen eingesperrt und hatten Schwierigkeiten, an ausreichend Lebensmittel und medizinische Versorgung zu kommen. Der Hafen, die Industrie und der Lieferverkehr kamen zum Erliegen, das hatte weltweite Auswirkungen. Es gab in der Stadt auch vereinzelt Proteste!
China hatte sich zu dem Zeitpunkt nach außen abgeriegelt, weil den Chinesen erklärt wurde, dass China coronafrei ist und dafür gesorgt wird, dass von aussen nichts eindringen kann! Das war der Grund für die Schließung der Häfen und Flughäfen und für die Quarantäne bei der Einreise. Nach der Quarantäne gab es auch in Shanghai, Shenzen und Peking keine Einschränkungen mehr und das was Sie hier behaupten überhaupt nicht. Ich kenne Ihre Dokumentation darüber nicht, aber es würde genau den Horrorszenarien, Märchen bzw. der Propaganda entsprechen, die in D von 2020 bis 2022 über China erzählt wurden! Ich kann Ihnen nur sagen, was ich vor Ort erlebt habe und wenn es so gewesen wäre, wie sie behaupten, hätten wir keine Schüler in den Schulen vorgefunden, keine Sportveranstaltungen besuchen und keine Reisen in andere Städte durchführen können. Sie dürfen ihre Meinung aber gerne behalten, wenn Sie sich besser damit fühlen!
Die Fakten in Shanghai für Sie, Mr. Sunstreet:
Offiziell begann der Lockdown am 28. März 2022 für den östlichen Teil (Pudong) und ab dem 1. April für den westlichen Teil (Puxi).
Der Lockdown dauerte über zwei Monate bis er am 1. Juni 2022 größtenteils aufgehoben wurde.
Auslöser war ein massiver Ausbruch der Omikron-Variante (BA.2), der als der bisher größte COVID-19-Ausbruch in der Stadt galt.
DAS können Sie gerne online nachvollziehen. Es gibt auch Menschen die vor ort waren, abgesehen von den zig Millionen Einwohnern war zu dieser Zeit auch eine Shanghai Korrespondentin in der Stadt und war selbst Opfer dieses Lockdowns, in der sie die Wohnung bzw. das Hotel nicht verlassen durfte: Die Shanghai-Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt. Sie können sie ja fragen.
Individualistisch, freiheitsliebend und wachsam zu bleiben finde ich gut.
Warum Mancher jetzt nicht mehr links sein möchte, wurde jetzt schriftlich niedergelegt. Gerade gelesen, dass Dieter Nuhr, Henryk M.Broder, Monika Gruber und Harald Martenstein ein Buch herausgeben: "Warum wir nicht mehr links sind". Mein Buchtip des Jahres!
Die kruden Ansichten einer, liest man das CV, wenig bedeutenden Philosophin muss man als Liberale hinnehmen. Wirklich schlimm ist jedoch, dass ein ehemaliges Flagschiff des deutschen Journalismus hierzu eine Bühne gibt, offenbar unkritisch. Das linke Milieu, das sich ausgehend von den Gesellschaftswissenschaften und staatlich finanziert breit gemacht hat, hat sich die Diskurshoheit umfassend erobert. Ohne intellektuelle Gegenwehr der Liberalen und der Konservativen. Im Gegenteil,sogar dort finden sich Versatzstücke dieser Ideologie. Das hat viel mit der Bildungskatastrophe zu tun. Es werden schlicht zu viele junge Menschen zu schlecht ausgebildet. Selbst und kritisch zu denken will gelernt sein. Schulen und Universitäten leisten das nicht mehr. Im Gegenteil. Beleg gefällig? Der unglückliche Auftritt Hagels in den letzten Stunden seines missglückten Wahlkampfs. Eine offensichtlich sehr motivierte Lehrerin wollte wohl genau das verhindern: dass sich Schüler eine eigene Meinung bilden.
Es ist das große historische Versagen der Liberalen und Konservativen, dass sie sich zu fein oder intellektuell zur faul waren, den Kulturkampf, den die Linke seit Jahren führt, anzunehmen und zu führen. Angefangen vom Klimahype, übers Gendern bis hin zu Migration hat man es nicht gewagt mit vorhandenen, guten Argumenten in die Diskussion einzusteigen. Wenn überhaupt ging es nur um die Ausführungsvarianten. Beispiel: Verbrenner: ja,nein, aber nur mit (nicht vorhandenem) synthetischem Kraftstoff. Also eigentlich nein.
Repression ist doch ein anerkanntes politisches Instrument! Die Zahl der vom linken Milieu initiierten und zu verantwortenden Verboten ist Legion. Mit Verboten und Verfolgen von Meinung „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ wird der kritische Teil der Bevölkerung schon länger diszipliniert. Fast alle machen mit, manche verdienen sogar Geld damit, nicht wahr, Herr Kubicki?
Ihre Kolumnen sind lesenswert, aber ein Abgesang auf die individuelle Freiheit und den Liberalismus.
wie darf ich mir diesen "Kulturkampf" der Liberalen und Konservativen vorstellen, wenn evtl. deren erkorenes "Flagschiff" Frau Merkel war?
Frau Merkel wurde nicht nur von der CDU aufgestellt, sondern m.E. auch gerne von der Bevölkerung immer wieder in ihr Amt gewählt.
Es war also vielleicht doch auch, in großen Teilen, eine Politik, orientiert an den Erfordernissen der Zeit?
Ich bin allerdings immer zu Selbstkritik bereit.
Debatte:
Das Ergebnis einer vlt. aber auch internen Kritik an Merkel, scheint mir die Politik, die Sie bemängeln, in etwa "Nicht Fisch, nicht Fleisch".
Ich halte das in gewisser Weise dann doch noch für die Nachwehen der Wiedervereinigung.
Wäre ich nicht in der SPD, könnte ich jetzt - zwar auch mit je Abstrichen - CDU oder FDP wählen.
Das Problem im Osten war vielleicht eher, dass es 40 Jahre lang "gar keine" Politik gab und nicht, dass CDU, FDP oder besonders SPD, die es im Osten gar nicht gab, die falschen Parteien gewesen wären.
Das nur als persönliche Einlassung
Was genau ist der Grund für Herrn Kubicky, sich mit solchen Zeitzeugen zu befassen?
Zugegeben, die werden immer wieder gehypt und keiner versteht wirklich, warum eigentlich... sind es doch vom Leben verwöhnte linksextremistische Schwätzer, die andere als Nazis verunglimpfen, wenn sie nicht in ihr Weltbild passen...
Wieso kehrt Kubicky stattdessen nicht vor seiner eigenen Haustüre? Die Klatsche kam gestern, ein Tag nach der Veröffentlichung dieses Artikels.
Eine Partei, die in ihrem Kernland rausgeflogen ist, hat Probleme. Eine Partei, die eine russophobe und kriegsrethorische Europaabgeordnete hat und zudem einen Finanzminister in der Vorregierung stellte, der die gesamte Wirtschaft und Energieversorgung etc. pp ins Verderben führte, HAT DIE VERGANGENHEIT NICHT AUFGEARBEITET. Diese Partei war mit solchen verdrängten Persönlichkeiten und Machenschaften für mich unwählbar geworden. Kein Wort zu den eigentlichen Herausforderungen in BW von dieser Partei. Tschüssi..
