- „Ich würde für Deutschland mein Leben riskieren“
15 Jahre diente David Matei bei der Bundeswehr – heute erklärt er Sicherheitspolitik auf Social Media. Im Interview geht es um Krieg, Moral, Wehrpflicht und die Frage, wie viel uns unsere Freiheit eigentlich wert ist.
„Das Interview“ ist die neue Bühne für Gespräche, die über das Tagesgeschehen hinaus Bestand haben. Nachdenklich, klug und intim widmet sich das Format den großen Fragen unserer Zeit – vom gesellschaftlichen Zeitgeist bis zu den ganz persönlichen Lebenswegen der Gesprächspartner. Zu Gast sind bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Medienwelt, die Einblicke gewähren, die oft verborgen bleiben. Jeden Donnerstag erscheint „Das Interview“ auf Cicero Online.
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solche Geschichten und „Helden“ benötigen wir um kriegstüchtig zu werden. Storytelling in bester Netflix-Manier. Der Cicero reiht sich immer öfter in die Reihe der deutschen Propagandamaschine zur Förderung des militärische-industriellen Komplexes und der angeblichen Verteidigung unserer Werte und unserer Freiheit. Es ist zum heulen und man wünscht sich, dass es doch irgendwann mal Hirn regnet.
...wovon heute manche Leute leben können!
Solche gibt es sicher auch sehr zahlreich in Russland und in der Ukraine, und alle erzählen sie von ihrem jeweiligen tapferen Helden Anton.
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Liebe Frau Zinner, dass eine deutsche Kirchengemeinde schon 2022 Geld für Waffen (für Drohnen) in der Ukraine gesammelt hat - Donnerwetter, diese tolle christliche Aktion war mir bisher nicht bekannt.
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Echt toll, dass der schwer gezeichnete ukrainische Held Anton zufällig den richtigen "Schnipsel" von "Hart aber Fair" mit Herrn Matei gesehen hat! Und echt toll, dass die einschlägig bekannte Frau Radovan dann ganz zufällig den Herrn Matei mit einer Delegation in die Ukraine mitnehmen konnte!!
Da wundert es mich nicht mehr, dass Herr Matei heute echt begeistert ist, weil er wieder nach Ankara auf den Nato-Gipfel eingeladen worden ist.
War er auch jetzt in Evian dabei?
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Im Krieg geht als erstes das Verhältnis zur Wahrheit kaputt.
Das liest sich wirklich wie eine ziemlich platte Wehrpflicht-Kampagne im Tiktok-Style. Radikal persönlich, maximal moralisierend und alle größeren Zusammenhänge werden ausgeblendet, von Bündnislogik zu Interessen der Rüstungsindustrie - zu der Problematik, dass die Fixierung der Politik auf Militärische, natürlich auch den Fokus von diplomatischen Lösungswegs weglenkt. Sicher ist nicht alles falsch - zB ist es sicher richtig, dass es sinnvoll wäre, die Reserve besser aufzustellen. Nur die Schattenseiten werden eben völlig ausgeblendet. zB ist es real ziemlich fraglich, dass die Politik sich an selbst gesetzte Begrenzungen halten würde, wie Wehrpflichtige nicht gegen ihren Willen im Ausland einzusetzen. Außerdem weiß keiner, was man im Zuge einer sich uferlose erweitertende EU überhaupt als "Inland" definiert. Übrigens auch nicht, wer im Zuge einer zunehmen "europäisierten" Politik überhaupt das Kommando führen würdeAuf nichts davon wird hier auch nur ansatzweise kritisch eingegangen.
Mehr hab´ ich eigentlich zu diesem Wehrertüchtigungsartikelchen nicht zu sagen. Man könnte den Glauben an das Gute und an die Menschen verlieren. Es ist immer dieselbe Dummheit schon seit Jahrtausenden. Die Menschheit wird nicht klüger. Nein. Sie strebt immer wieder ihrem eigenen Untergange zu.
Unter POLITISCHER KULTUR hab ich mir ehrlich gesagt etwas anderes versprochen.
Und ich DEPP habe das auch noch zu Ende gelesen.
You made my day 😂😂😂
Propaganda- und Werbeschrift habe ich sehr schnell aufgehört zu lesen. Möge dieser junge Mann gerne seinen Kopf für die Ideologen aller Couleur hinhalten.
sich unsere deutsche Politik ganz besonders stark macht, und damit meine ich jetzt nicht erstmal die deutsche Mehrheitsgesellschaft, ist es sicherlich sehr interessant, von der Pieke auf zu lernen, wie man ein Land als General verteidigt- auch im Inneren. Wenn die Interessen von beiden Seiten kongruent sind, ist das für beide Seiten ideal.
