- „Informationssicherheit muss Chefsache sein“
5,8 Terabyte Daten sollen bei dem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung im August abgeflossen sein. Ex-BSI-Chef Arne Schönbohm sieht darin auch ein eklatantes Versagen politischer Steuerung – und fordert Konsequenzen.
Arne Schönbohm war von 2016 bis 2022 Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Professor für Sicherheit in der digitalen Welt an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
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Mich erschreckt da gar nichts mehr. Wenn die demnächst eine rote Regierung haben, können die ja die *Spezialisten* von Indymedia dran lassen, die werden da schon helfen können. Und was will man von einem Lügner wie diesem Kai Wegner auch anders erwarten. Die juckt das eh nicht wirklich. Sind doch nur die Daten von Bürgern, wenn, dann sind doch die Bürger die gelackmeierten, werden die mit gestohlenen Daten entsprechend betrogen. Schön von Ihnen zu hören Herr Schönbohm. Ich hoffe sehr für Sie, dass sie diese Schweinerei an Ihnen begangen, halbwegs verarbeitet haben. Ich kann dem Inhalt Ihres Interviews nur zustimmen. Das aber die Politik da ins Handeln kommt wage ich zu bezweifeln. Die merken es einfach nicht. Die sind nach wie vor im Kampf gegen rechts beschäftigt. Die werden weder was aufklären, noch zukünftig etwas verhindern wollen/können. Warum? Denen ist schlichtweg alles egal, solange die ihre Posten behalten. Und nein, ich schreibe nicht, was man mit dieser Stadt machen sollte.
Wenn man zulässt,dass wirkliche Experten und korrekt arbeitende politische Beamte von einem TV-Kasper wie Böhmermann und einer sich zur AntiFa bekennenden Bundesinnenministerin desavouieren lässt und aus dem Amt entfernt!Genau so offensichtlich und krumm wie die Tour einen nicht genehmen Präsidenten des Bundesverfassungsschutzes los zu werden.Das uns das was den Schutz der Bevölkerung und die primäre Aufgabe des Staates bezüglich "Innere Sicherheit" nun immer wieder krachend auf die Füße fällt,haben wir uns gewissermaßen verdient.Und alle,insbesondere die,ob in unseren Medien oder in Politik handelnden,die solche Vorgänge duldeten oder auch heute noch mit solchen Mitteln/Touren arbeiten brauchen sich nun wirklich nicht zu beklagen,wenn der von ihrem Versagen betroffene Bürger o.Waehler Ihnen nicht mehr trauen und ihrerseits für Entlassung per Wahl sorgt.Besonders wenn es wie so oft,hinterher keiner gewesen sein möchte oder die Verantwortung für sein Tun bzw. Nichttun übernimmt. MfG
...endet auf dem Tennisplatz. Jedenfalls noch ein paar Tage.
In Berlin gilt nun mal das Dictum eines Grünen Lokalpolitikers, das man „überall im Sicherheitsapparat ziemlich gute Leute untergebracht hat“. Über deren fachliche Qualifikation darf man sich keine Illusionen machen.
Kein wirklich kompetenter und fähiger IT- Experte wäre bereit im staatlichen Tarifsystem zu arbeiten. In der Wirtschaft verdienen solche Leute locker sechsstellig. Also müsste man externe Firmen einbinden. Aber die, bzw. deren Mitarbeiter verzweifeln regelmäßig an der Unlust, der Inkompetenz und der systemimmanenten Unbeweglichkeit des Öffentlichen Dienstes. Dort ist schon lange, und in Berlin ganz besonders, das Leistungsprinzip abgeschafft worden. Politische Kontakte, Haltung und irgendwelche Quoten bestimmen Einstellung und Beförderung. Das Ergebnis ist eine Verwaltung wie in Berlin. Daran wird sich absehbar auch nichts ändern. Allein Beamten- und Arbeitsrecht verhindern, dass kompetente, ehrgeizige und vor allem begabte Menschen überhaupt Interesse am ÖD hätten.
Cyberkriminalität?
Man erhöht erstmal die Sensibilität für derartige Gefahrenlagen?
Da kann ich nur hoffen, dass die fachliche Kompetenz der Stadtverwaltung und des Senates höher zu veranschlagen ist als in der britischen Comedy-Serie "The IT Crowd".
Das Interview liest sich aber nicht so, als ob der Berliner Verwaltung etwa Untätigkeit vorgeworfen werden könnte.
Was könnte man gegen etwaige "Maulwürfe" tun?
