Corona-Umfrage - Knappe Mehrheit befürwortet neue Beschränkungen

Die neuen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden vielfach kritisiert. Laut einer aktuellen Umfrage hat immerhin eine knappe Mehrheit der Bevölkerung dafür Verständnis. Ausgerechnet der neue Bewegungsradius scheint aber weniger zu empören als angenommen.

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Ausgestorbene Uferpromenade in Dresden / dpa

Autoreninfo

Jan Schulte, Jahrgang 1994, studierte Volkswirtschaftslehre und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln und besuchte die  Kölner Journalistenschule. Er ist Mitgründer des Wirtschaftsjournalistenbüros dreimaldrei.

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Jan Schulte

Den Lockdown verlängert, den Bewegungsradius auf 15 Kilometer in Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner eingeschränkt und die Kontaktbeschränkungen verschärft: Die vor wenigen Tagen beschlossenen Anti-Corona-Maßnahmen sind hart. Einer Blitzumfrage des Marktforschungsunternehmens Appinio zufolge hat zumindest noch die Mehrheit der Bevölkerung dafür Verständnis.

Anders sehen es Teile der Opposition im Bundestag: Sei es FDP-Parteichef Christian Lindner, FDP-Geschäftsführer Marco Buschmann oder der FDP-Fraktionsvize Christian Dürr – sie alle kritisieren auf Twitter den nun beschlossenen Bewegungsradius zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Katja Kipping, Vorsitzender der Partei Die Linke forderte an Stelle eines Bewegungsradius ein Recht auf Homeoffice, um Kontakte einzuschränken.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel bezeichnet die Maßnahmen der Bundesregierung gar als „lächerlich“ und spricht von „15-Kilometer-Hundeleinen“.

Gespaltene Bevölkerung

Immerhin eine knappe Mehrheit der Gesamtbevölkerung sieht das anders. Immerhin 57,3 Prozent können diese Maßnahme laut der Blitzumfrage von Appinio eher oder vollständig nachvollziehen. Dass die bereits beschlossenen Maßnahmen verlängert werden, können gar 72,2 Prozent eher oder vollständig nachvollziehen.

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Die größten Zweifel hat die Bevölkerung demnach bei der Schließung der Gastronomie und des Einzelhandels. 22 Prozent können die geschlossenen Restaurants überhaupt nicht nachvollziehen, 21,5 Prozent können sie eher nicht nachvollziehen. Den geschlossenen Einzelhandel können 19,6 Prozent nicht nachvollziehen und 22,1 Prozent eher nicht nachvollziehen. Die größte Zustimmung gibt es von der Bevölkerung für das Verbot von Versammlungen und Events. 81,7 Prozent können diese Maßnahme in irgendeiner Weise nachvollziehen.

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SPD-Anhänger mit Arbeit der Bundesregierung eher unzufrieden

Interessant sind die Zustimmungswerte, wenn man sie nach Parteianhängern gliedert: 73 Prozent der CDU-Anhänger bewerten die aktuelle Arbeit der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus als „eher positiv“ bis „positiv“. Hingegen finden nur 44 Prozent der SPD-Anhänger die aktuelle Arbeit der Regierung im Kampf gegen das Coronavirus „eher positiv“ bis „positiv“. Die größte Ablehnung zeigen die Anhänger der AfD. 83 Prozent bewerten die Arbeit der Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus als „eher negativ“ bis „negativ“. Bei der FDP sind es immerhin 61 Prozent.

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Tatsächlich stößt der 15-Kilometer-Bewegungsradius hingegen bei den meisten Parteianhängern auf Zustimmung – auch bei denen der FDP. Selbst bei den AfD-Anhängern ist der Wert mit 68 Prozent, die diese Maßnahme „eher nicht nachvollziehen“ bis „gar nicht nachvollziehen“ ein Stück geringer. Bei Anhängern der Partei Die Linke sind es 53 Prozent. Die Anhänger aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien können das mehrheitlich nachvollziehen.

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Robert-Koch-Institut meldet weiterhin hohe Zahlen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat indes am 8. Januar einen neuen Höchststand bei den Todesfällen gemeldet. Binnen 24 Stunden registrierte das RKI 1.188 neue Todesfälle und 31.849 Neuinfektionen. Der bisherige Höchststand an Todesfällen war am 30. Dezember mit 1.129 Todesfällen erreicht. Die größte Anzahl an Neuinfektionen binnen 24 Stunden gab es weiterhin am 18. Dezember mit 33.777. Die aktuellen Zahlen sind laut RKI allerdings nach wie vor schwer zu interpretieren, da um Weihnachten und den Jahreswechsel herum Corona-Fälle verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt worden seien. Mit wirklich belastbaren Zahlen rechnet das RKI frühstens erst wieder ab Ende kommender Woche. 

Für die Umfrage hat Appinio vom 5. bis 6. Januar 2021 insgesamt 1.002 Deutsche im Alter zwischen 16 und 65 Jahren über das eigene Mobile-Panel befragt. Die Ergebnisse sind laut Institut repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht.

Werner Peters | Fr, 8. Januar 2021 - 10:36

Alles mit gesunder Portion Skepsis zu betrachten! Auch die jüngsten Umfragen zu den den CDU-Spitzenkandidaten, wonach Laschet um fast 10 Punkte aufgeholt hat. Habe gestern mit einem Umfrage-Profi telefoniert, der sagt, eine solche Steigerung ohne einen auslösenden Faktor sei ihm in seriösen Umfragen noch nie vorgekommen.
Fazit: Umfragen: Forget it.

die/eine Grande Dame der CDU/CSU, ja der bundesrepublikanischen Politik, soll sich für Herrn Laschet ausgesprochen haben.
Wäre ich in der CDU, wäre das auch meine Wahl, zumindest als Parteivorsitzender.
Ich respektiere Herrn Merz und Herrn Röttgen in hohem Masse, aber beide wären zu weit weg von meiner politischen Grundausrichtung, die ich allerdings nun mal in der SPD lebe und SPD SEI DANK, dort auch leben darf.
Ich mag Frau AKK nach wie vor sehr gut leiden und hoffe auf ihr Weiterkommen in europäischer oder internationaler Politik.
Alles Gute für die CDU/CSU in dieser Wahl.

Hallo Frau Sehrt-Irrek!

"Ich mag Frau AKK nach wie vor sehr gut leiden und hoffe auf ihr Weiterkommen in europäischer oder internationaler Politik."

Meinen Sie das jetzt ironisch?
Eher nicht, oder?

Ja, "die Gretel vom Landtag" wird ihren Weg machen ... if not here than anywhere!
Frank "blue eyes" Sinatra.

Im Gegensatz zu anderem politischen "Weibsvolk" ist mir AKK in der Tat sympathisch, allein schon ob ihrer "Pumuckl-Frisur"!

"Lovely" Rita Süssmuth?
Sie war damals Teil des "Putsches" gegen Dr. Helmut Kohl, zusammen mit Dr. Norbert Blüm und Lothar Späth.
Vae victis sagt man.

Meine pole position der grande dames ist eindeutig Hildegard Hamm-Brücher, FDP.
Ihre Rede beim konstruktiven Misstrauensvotum gg Kanzler Schmidt ist genial!

Die Wahl Herrn Laschets wäre eine uneingeschränkte Fortführung, Verfestigung merkelscher Politik - niemals!
Ein Merz macht noch keinen Frühling, jedoch kann er Wegbereiter für einen Sommer sein, nicht wahr?

Alles Gute Frau Sehrt-Irrek!

Urban Will | Fr, 8. Januar 2021 - 10:47

Was sagen einem nun solche Umfragen?
1. Eine Mehrheit der Deutschen sagt offensichtlich das eine und macht das andere.
2. Die große Mehrheit derjenigen, die ihre sieben Sinne noch beisammen haben und deren Verstand nicht vollends durch mediales Dauerfeuer (im Übrigen wohl mit ein Grund für die Ergebnisse dieser „Umfrage“) vernebelt wurden, wählen Blau.

Arg viel mehr kann ich da nicht erkennen.
Ich kenne niemanden (in Worten: niemanden), der diese Maßnahmen befürwortet (da wiederum kenne ich einige) und sich selbst auch konsequent daran hält. Das ist nicht repräsentativ, aber es wäre schon verwunderlich, wenn das nur mich beträfe.
Es geht hierbei um die persönlichen Kontakte. Ladenschließungen und nicht stattfindende kulturelle Veranstaltungen, etc. kann man ja nicht persönlich beeinflussen...
Also taugen diese Umfragen in Bezug auf diese Maßnahmen wohl nichts oder kaum etwas.
Ebenso wenig wie ein ständig verlängerter und verstärkter Lockdown.
Aber die Falle ist nun mal zu.

die jüngsten Maßnahmen begrüßt oder Verständnis dafür hat. Im Gegenteil. Zweifel an solchen Umfragen sind mehr als angebracht.

ich habe mich da etwas verschwurbelt ausgedrückt.
Was gemeint war ist, dass ich zwar recht viele Menschen kenne, die diese Maßnahmen gut finden, aber niemanden, der sie auch konsequent einhält. Und hier bezog ich mich auf die Kontaktregelungen. Nachvollziehbar. Der Drang des Menschen zur Interaktion ist nun mal nicht auf Dauer unterdrückbar.

Hab gerade im Radio gehört, dass zumindest in BW noch beratschlagt wird, ob es einem Haushalt aus A + B, der C (Bsp: Familienmitglied mit eigenem Haushalt) ja „empfangen“ darf, auch erlaubt ist, zu zweit zu C zu gehen. Oder ob eine Frau, die ihre in getrenntem Haushalt lebende Mutter pflegt, ihr einjähriges Kind jetzt noch dahin mitnehmen darf...
Da reden also Spezies der Art „Homo sapiens“ ernsthaft über solche Themen.
Da fällt mir nichts mehr ein... Das ist Realsatire.

Irgendwann wird man auf diese Corona – Zeit zurückblicken und sich fragen wie es dazu kommen konnte...
Kennt man ja.

Tomas Poth | Fr, 8. Januar 2021 - 11:01

Das Ergebnis wäre sicher ein anderes wenn nicht ständig Daueralarm in den Medien betrieben würde.

Annette Seliger | Fr, 8. Januar 2021 - 11:13

... Scheibe Knäckebrot!
Umfragen wollen uns suggerieren, dass dabei der Wille des Volkes zum Ausdruck kommt. Mit Verlaub das ist doch alles Bullshit. Und dann erfolgt noch eine Zuordnung der Aussagen nach Parteienpräferenzen. Wenn wir uns die Umfragen zur kommenden Bundestagswahl anschauen, dann sehen wir doch das gleiche Zerrbild. Die Dunkelziffer derjenigen, die ihre Parteienpräferenz angeben hat doch eine exorbitante Fehlerquote. Schauen wir uns nur an wer bei einer direkten Befragung durch "Umfrageinstitute" angibt die AfD zu wählen. Hier gibt es eine über 20% ige Abweichung zu den anonymen Online Befragungen.
Ich bekomme auch regelmäßig E-Mails zu Umfragen und gebe z.B. immer an für Inlandsflugverbote oder einer Verschärfung der Maßnahmen für den Klimaschutz zu sein und oute mich dann als AfD Wähler (Späßle gemacht!)
Also diese Umfragen sind ohne jede Aussage.

Unsere Regierung meint sie könne das Virus kontrollieren so wie etwa das Klima. Wer das glaubt, der braucht einen Arzt.

Hans Jürgen Wienroth | Fr, 8. Januar 2021 - 11:13

Der alte Spruch lautet: Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Es gibt nirgends mehr Manipulationen als in Statistiken. Wurde diese Umfrage in Berlin (bzw. einer anderen Großstadt) oder auf dem platten Lande durchgeführt? Wer sind die Teilnehmer des Panels und warum sind keine Ü65 dabei? Kann eine Statistik repräsentativ sein, die ca. 1/3 der Bevölkerung ausschließt?
Sie sehen, allein diese Punkte machen ein großes Fragezeichen an die Auswertung. Weiter kann ich als Arbeitnehmer im Home-Office für die Maßnahmen sein, beim Unternehmer ohne Einkommen oder dem Arbeitnehmer in Kurzarbeit kann das anders aussehen. Es ist schließlich leicht, über das Geld anderer Leute zu bestimmen.

Bettina Jung | Fr, 8. Januar 2021 - 11:16

ich vermute mal: Rentner, H4-Empfänger, Menschen mit Zivilisationskrankheiten, Hochbetagte, Tagesschau-Konsumenten. Gesunde und sportliche Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen möchten und sich um die Zukunft sorgen, sehen die Maßnahmen sicherlich anders. Nein, ich bin kein Partygänger und liebe unser Zuhause. Ich bin eher ein Eremit. Aber ich lasse mir ungerne meine Freiheit nehmen und finde es erschreckend, wie sich Menschen sogar im Wald weitläufig aus dem Weg gehen - ähnlich wie wilde Tiere oder Steinzeitmenschen

Jens Böhme | Fr, 8. Januar 2021 - 11:25

Blitzumfrage Mobile/Online lt. appinio. Besser kann man unwissenschaftliche Umfragen nicht karikieren.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 8. Januar 2021 - 13:37

Nein, kein Vorwurf an Sie Herr Schulte. Ihr Artikel gibt nur das wieder, was diese angebliche repräsentative Umfrage suggerieren soll. Mit diesen Umfragen geht es mir genauso, wie mit den reißerischen und skandalisierten Überschriften in den Regierungsmedien zu allen möglichen Themen auch. Je voluminöser in der Aufmachung, desto weniger Substanz bei genauer Betrachtung. Von 83.000 000 Mil. Einwohner wurden 1002 Menschen befragt, geben also ein repräsentatives Stimmungsbild? Egal, wer da was geantwortet hat. Es waren selten ehrliche Antworten. Die meisten Menschen haben für sich Tricks, Kniffs und persönliche Wege gefunden, dem Maßnahmenwahnsinn zu entgehen. Bislang wurden sämtliche Bußgeldverfahren und auch Strafverfahren gegen Verstöße IfsG oder Corona Verordnungen durch die zuständigen Gerichte gekippt, wenn die Bürger sich dagegen gewehrt haben. Im Übrigen, wer soll das alles überwachen? Die wenigen Großkontrollen sind für die Galerie und überlasten die Sicherheitsbehörden nur.

Bernd Muhlack | Fr, 8. Januar 2021 - 14:59

"Die Ergebnisse sind laut Institut repräsentativ für die deutsche Bevölkerung nach Alter und Geschlecht."

Aha, soso.
Mit dem Geschlecht wäre ich mir da inzwischen nicht mehr so sicher.
Kürzlich las ich in einem "Gender-Artikel" die Aussage eines einschlägigen Forschers dieser "Wissenschaft", dass man eigentlich täglich neu entscheiden müsse, welches Geschlecht man habe.
Man soll ja auch das Zusammenleben mit unseren Neubürgern täglich neu aushandeln, so Frau Kathrin Göring Eckardt.

O tempora, o mores!

Ich war als bereits länger hier Lebender ein einziges Mal Opfer einer Meinungsumfrage. Hätte die Anruferin nicht solch eine angenehme Stimme und Humor gehabt, hätte ich aufgelegt.

Ich bin kein Experte für Statistik, jedoch finde ich gewisse Korrelationen immer lustig.
X % der A-Partei-Wähler sind Rechtshänder und finden Kanzlerin Merkel gut. Bei der B-Partei sind es nur y %, dafür gibt es dort mehr Linkshänder.

Wer zahlt bestimmt das Ergebnis - bis es passt!
Ansonsten: Schredder!

Muss doch sehr bitten lieber Herr Muhlack!;) Denn dann bin ich wohl das Unglück jeder in die Tiefe gehenden Umfrage, bzw. gehöre zu einer Minderheit als ausgewiesene Linkshänderin. Dazu aus einer Zeit stammend, wo es diesbezüglich wirklich noch der Diskriminierung unterlag;). Ich wechselte am 2. Tag nach meiner Einschulung in den Sechzigern in die Parallelklasse weil mein allererster Lehrer Herr Frech Bekanntschaft mit meiner Frau Mama machte, nach dem er meinte mir die "falsche Schreibhand" mittels Rohrstock austreiben zu können. Traumatisiert und diskriminiert und nun auch noch disqualifiziert für so glaubhafte Umfragen wie die von 1000 Rechtshändern zwischen 16 und was? Demnächst werde ich also auch noch altersdiskriminiert;)? Ätsch! Macht mir aber nix solange ich diese Gemeinsamkeit mit 5 US-Präsidenten, Chaplin und vielen anderen Berühmtheiten aus Kunst und Wissenschaft teile! Also liebe Umfrageinstitute, stehe zur Verfügung! Blitzumfrage: Wieviel Lefthander im Forum&Cicero?;) LG

Robert Friedrich | Fr, 8. Januar 2021 - 16:00

Wer an Umfragewerte glaubt, ist mindestens ein bisschen naiv. Jeder hat einen unterschiedlich großen Bekanntenkreis und weiß wie oft die Meinung des Volkes von veröffentlichen Werten abweicht und wer Realist ist, kann auch einschätzen wie ehrlich damit in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Duckmäuser braucht das Land sicher nicht, oder?
Die Medien haben ihre Wahrhaftigkeit sprich Unschuld verloren. Stattdessen wandern immer mehr Leser in das Dunkelfeld der alternativen Medien. Ist das auf Dauer nicht Kreuz gefährlich?

Dieter Würfel | Fr, 8. Januar 2021 - 18:19

Ich habe während meines Studiums u.a. auch Vorlesungen in Statistik besucht und traue trotz aller ausgefeilten Methoden, die dort gelehrt werden, nicht dem, was da anhand von z.B. 1000 Befragten repräsentativ auf die komplette Bevölkerung hochgerechnet wird. Mag sein, dass solche "Vorhersagen" manches Mal zutreffen, jedoch nehme ich solche Umfagen persönlich nicht ernst.
Was mich eigentlich in anderer Hinsicht wundert: Weshalb tun sich diverse Verbände des künstlerischen und gastronomischen Gewerbes nicht endlich zusammen und ziehen vor die Gerichte, um die Rechtmäßigkeit der diversen erlassenen Verordnungen prüfen zu lassen?? Einzelne sind damit erfolglos, aber wie ist es mit einer geballten Gesamtheit? Über die Sinnhaftigkeit der Verbote in diesen beiden Bereichen mache ich mir schon lange Gedanken. Hier wird ein elementarer Bestandteil unseres Lebens zugrundegerichtet und niemanden interessiert es wirklich!

Stefan Kreppel | Sa, 9. Januar 2021 - 19:38

hat durch den sogenannten Lockdown keine ernsten Nachteile. Wenn unzählige Existenzen den Bach runter gehen interessiert dies nicht. Noch nicht.