Corona, Krisen, Terror - „Es ist emotionaler Missbrauch, wenn Populisten Ängste schüren“

In Deutschland geht die Angst um: Vor dem Coronavirus, vor einer neuen Wirtschaftskrise, vor einer neuen Flüchtlingskrise. Stressforscher Mazda Adli erklärt, wie diese Ängste entstehen und welche Rolle Medien und Politik dabei spielen. Fehlt vielen auch das Vertrauen in den Staat?

Hysterie oder begründete Angst? Das Corona-Virus ist immer für eine Schlagzeile gut / picture alliance

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin für CICERO.

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Antje Hildebrandt

Mazda Adli gilt als Deutschlands bekanntester Stressforscher. Er ist Chefarzt der Fliedner-Klinik in Berlin, Stressforscher an der Charité und Autor des Buches „Stress and the City: Warum Städte uns krank machen. Und warum sie trotzdem gut für uns sind.“

Herr Adli, leere Regale in Discountern, Hamsterkäufe, Menschen, die mit Mundschutz vor die Tür gehen. Momentan hat man in Berlin das Gefühl, die Apokalypse stehe bevor. Ist das noch normal? 
Es beschreibt die Angst, die wir im Moment in weiten Teilen der Bevölkerung erleben. Als Psychiater weiß ich, dass viele Leute ganz unsicher sind, wie sie dieses Risiko für sich persönlich bewerten sollen. Und diese Unsicherheit macht Angst und führt zu solchen völlig irrationalen Verhaltensweisen.

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Susanne Dorn | Do, 5. März 2020 - 09:41

...ist es, Angst zu schüren und die Gesellschaft durch Hass und Hetze zu spalten. Die Verantwortungslosigkeit der Politik, was Corona angeht, schürt Ängste DER Bürger, die aufgehört haben, selbst zu denken und Entscheidungen als freiheitsliebende Menschen selbst zu treffen. Sie sind Obrigkeitshörig und folgen der Doktrin des Staates, ohne auch nur einmal selbst nachzudenken.

Hier liegt das Grundübel der deutschen Lemminge...

Wo ist denn die Politik verantwortungslos, wenn es um den Coronavirus geht?

Was - bitteschön - hätte die Politik anders machen sollen?

Und was - bitteschön - hat der Coronavirus bzw. ein entprechendes Verhalten zur Vorbeugung mit einem Verhalten zu tun, das angeblich im Sozialismus angezogen wird?

Ich nehme an, Sie verlassen sich ausschliesslich auf den viel bemühten gesunden Menschenverstand und glauben grundsätzlich NIEMANDEM mehr?

Post aus Absurdistan...

Es ist nach meiner Ansicht nicht nur ein Merkmal des Sozialismus. Auch Faschisten haben diese Merkmale gleichermaßen genutzt. Auch islamische Staaten, um nicht zu sagen Diktaturen unterschiedlichster Ausprägungen nutzen dieses System. Wenn die kleinste Zelle eines Staates - die Familien- zerstört wird, behindert oder gegeneinander ausgespielt wird, haben die Demagogen alles erreicht, was sie für die Durchsetzung ihres jeweiligen Unterdrückungsystems brauchen. Wenn Eltern gesagt bekommen, beide müssen Karriere machen, wenn Eltern aufgrund geringes Einkommens beide arbeiten müssen, sie die Erziehung ihrer Kinder in Kitas abgeben, die Schule machen lassen und Erziehung nicht mehr als der Teil eigener Verantwortung begreifen - der Staat macht das schon - erleben Kinder keine familiäre Emphatie, keine elterlichen Vorbilder, lernen nicht streiten, keinen Anstand und Respekt mehr. Verlieren und gewinnen, Konsequenzen ertragen -Fehlanzeige-. Zombi-Generation oder wie Sie sagen: "Lemminge".

gabriele bondzio | Do, 5. März 2020 - 10:17

Ein mulmiges Gefühl ist schon da. Besonders, wenn viele ungewisse Situationen, auf einen Schlag eintreten. Und man nur ein sehr vages Gefühl in Richtung Staatsmacht hat, dass hier befriedigende Lösungen zu erwarten sind. Dieses vage Gefühl kommt ja nicht von ungefähr, sonder aus einer Kette von Ereignissen, die für den Bürger völlig unbefriedigend gelöst, oder in der Schwebe gelassen wurden. Hier kann man kaum von Hilfestellung in Richtung „Angstabbau“ reden.
Wenn Herr Mazda Adli behauptet, das Risiko (von eingewanderten Islamisten bzw. Migration) wäre nicht größer als unter den Menschen in DE auch. Sehe ich das auch als populistische Behauptung. Man vergleiche die Zeiten vor und nach 2015. Der Aggressionspegel in DE ist gewaltig gestiegen.
Aggressionen entstehen auch aus Angstgefühlen. Sie sind ein reaktives Verhaltenssystem um die körperliche Unversehrtheit zu bewahren.

Hanno Woitek | Do, 5. März 2020 - 10:22

warum sie als , für sich selbst in Anspruch nehmendes Magazin, nicht Roß und Reiter beim Namen nennen. "Bild" täglich mit Panikredaktion und Lügen, gefälschten, sichtbar Foto montierten Bildern, Life-Zeugen, die gefälschte Namen haben oder die es nicht gibt. Dieser üble Journalismus erzeugt Angst, Haß und , ja, Nazis.
Darüber regelmäßig zu schreiben, sehr geehrter Herr Schwennicke, wäre verantwortungsvoll.

Martina Moritz | Do, 5. März 2020 - 10:51

Ich stimme Herrn Adli in den meisten Punkten des Interviews absolut zu. Was jedoch die Verantwortung unserer Politik/ Politiker angeht, sehe ich diese erheblich mitverantwortlich dafür, dass sich durch Populismus (u. a. in den Medien) Ängste bis z.T. zur Hysterie aufbauen und eine eigene Dynamik entwickeln. Meiner Meinung fehlt es unserer Politischen Landschaft an Validität und Kongruenz. Zu viele Haltungswechsel im politischen Führungsstil der Parteien und eine zunehmende schleichende Entmündigung der Bürger führt zu einer stark wachsenden Orientierungslosigkeit im Kern unserer Gesellschaft. Da hat Populismus ein leichtes Spiel, weil fehlende Orientierung verunsichert und Ambivalenzen im Erleben des Einzelnen entstehen. - und in Folge auch im sozialen Umgang miteinander. Dies wiederum führt zu Ängsten, wo sich dann der Kreis schließt. Im Grunde ist die Lösung nicht fern. Politik muss wieder paritätisch werden und aufhören mit unterschiedlichen Maßeinheiten zu bewerten.

helmut armbruster | Do, 5. März 2020 - 10:57

Paradebeispiel ist Merkels "wir schaffen das".
Und das ohne das Parlament oder das Volk zu fragen und ohne jegliche Erklärung WIE es geschafft werden soll und WAS uns das kostet.
Auch nach fast 5 Jahren gibt es kaum zuverlässige Information wie das "wir schaffen das" funktioniert und was es uns kostet.
Das ist Führungsstil der aller schlechtesten Sorte.
So entstehen Ängste und Unsicherheitsgefühle, weil niemand wissen kann, was da auf ihn zukommt.

Christa Wallau | Do, 5. März 2020 - 10:59

Was der Stressforscher Mazda Adli hier ausbreitet,
ist starker Tobak.
"Appelle an die Hilfsbereitschaft finden auf einer anderen Ebene statt als Appelle an den Hass."
Mit anderen Worten: Es gibt "gute" und "schlimme"Populisten. D. h. Politiker, welche in erster Linie die Emotionen der Wähler ansprechen, sind nicht per se zu verurteilen, sondern nur, wenn sie Ängste verstärken. Dann muß die Regierung "therapeutisch" eingreifen u. die Ängste in gemäßigte Bahnen lenken.
So ein Stuß!
Ich komme mir -gelinde gesagt- als Bürgerin "veräppelt" vor von diesem Arzt - Kapazität hin oder her.

M e i n e Emotionen lasse ich mir von niemandem
vorschreiben, weder die positiven noch die negativen. Und von der Regierung erwarte ich
keine psychotherapeutische Behandlung, sondern
v o r a u s s c h a u e n d e s , vernünftiges Handeln im Hinblick auf meine innere u. äußere Sicherheit, wozu auch Präventionsmaßnahmen für Epidemien gehören. Ich möchte n i c h t wie ein unmündiges Kind behandelt werden.

"Großen" Koalition. Seit Jahren werden diese Damen und Herren getrieben, sowohl von ihrem eigenen Populismus als auch von dem der linken und rechten Ränder. Populismus und das Vorantreiben von Agenden gleich welcher Art ist natürlich immer Teil der Politik, aber was hier seit Jahren zu beobachten ist, das ist das Instrumentalisieren von angeblichen Mehrheitsmeinungen der Bevölkerung. Ob das wirklich eine Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung ist, das ist ungeklärt. Politiker leiten diese angeblichen Mehrheitsmeinungen aus Wahlergebnissen für Parteien und den Umfrageergebnissen von Meinungsforschern ab. Bei ca. 30-40% Nichtwählern, der Unverbindlichkeit von Parteiprogrammen und den unendlichen Manipulationsmöglichkeiten sogenannter Umfragen ist das nun zu dem entscheidenden Faktor geworden, das sich Legislative und Medien komplett unglaubwürdig machen. Mehr direkte Demokratie wäre die Lösung, ist aber unerwünscht weil es Fehlentwicklungen offen legen könnte. Also geht es so weiter. :-(

Spätestens seit dem " Waldsterben" arbeiten die Grünen mit Hetze. Hass trifft dann jene, die sich nicht überzeugen lassen. " Alle die nicht Grün wählen sind Nazi" war natürlich nur ein flapsiger Scherz, aber trotzdem nicht weit von der sozialen Realität. Der bedeutendste Hass-und-Hetze-Block ist LinksGrün und mindestens 2/3 aller Medien, wobei das TV natürlich einen überproportionalen Einfluss hat. Was am Ende "guter" oder "schlimmer" Populismus ist, entscheidet das Präsidium des ZK / Koalitionsausschuss. Die Medien und Links-grüne Parteivertreter sind wegen der Bedeutung der Umfragewerte immer virtuell dabei.

dieter schimanek | Do, 5. März 2020 - 11:58

... wie viele Experten wir haben, die uns erklären unsere Angst wäre subjektiv. Es ist also alles in bester Ordnung! Wer Zweifel anmeldet hat eine behandlungsbedürftigte Phobie oder ist den Populisten auf den Leim gegangen. Wie gut, dass ich jetzt fröhlich in den Tag starten kann.

Helmut Bachmann | Do, 5. März 2020 - 12:37

Stress und Angst zu minimieren. Das denken vielleicht Politiker heute. Schlaftablettenpolitik. Es geht um Verarbeitung und Bearbeitung. Debatten, vorausschauendes Handeln etc. Dass dies nicht mehr gewährleistet ist, macht das ungute Gefühl, nicht die Populisten von links oder rechts. Die alte Mitte versagt, versteckt sich.

Markus Michaelis | Do, 5. März 2020 - 13:58

Wir haben Angst vor Demokratieabbau, vor antieuropäischen Kräften, voe Rechts, vor dem Verlust humanistischer und europäischer Werte an der Griechischen Grenze, vor dem ertarken der AFD, vor Hass und Diskriminierung, vor weiterer solzialer Ungleichheit.

Sind das nicht alles sehr wichtige Ängste, ohne die es keinen politischen Willen gäbe und sich auch nichts ändern würde?

Das Interview kommt mir (von beiden Seiten) ein wenig so vor, dass man es unangenehm findet, dass die Menschen so unterschiedlich fühlen, denken und einschätzen.

Aber es ist sicher auch ein Punkt, dass es unbegründete Ängste gibt und auch begründete Ängste, die aber trotzdem destabilisierend wirken.

Eckart Härter | Do, 5. März 2020 - 18:18

"Populisten" schüren Ängste? Wer sind denn die Populisten? Ach so, ja, die AfD ist schuld an Corona, Krisen und Terror. Sonst haben wir ja keine Populisten. Nach meiner Beobachtung reichen allerdings schon die Nachrichten völlig aus, um Ängste zu erzeugen. Und, nebenbei, wenn man das Agieren der Christpopulisten, Sozialpopulisten, Linkspopulisten, Grünpopulisten betrachtet, kann einem erst recht angst und bange werden. Die wollen und sollen Deutschland regieren? Soviel zum Thema "Vertrauen in den Staat".

christoph.ernst | Do, 5. März 2020 - 19:07

betreiben nur Populisten. Wer edle Lügen verbreitet, bewirbt philantropisches Verhalten, keine rohen Emotionen. Er verhält sich anständig. Die Grünen sind edel, die Kanzlerin ist edel und auch das iranische Diplomatenkind, das da als Stressforscher Baldrian verteilt und vor missbrauchten Ängsten warnt, ist edel. Nur geht Adli mit keiner Silbe auf den Stress ein, den es vor fünf Jahren so noch nicht gab. Denn der ist die Folge des Wirkens der Edelmenschen, die als Pseudo-Philanthropen dem Land ein Experiment aufgezwungen haben, das ihm nicht bekommt und lausige Ergebnisse zeitigt. Das nimmt Adli vorsichtshalber er gar nicht wahr.

Sorry, für mich ist das klassisches "Gaslighting": Adli unterschlägt die Ursache der Wirkung, erklärt die Reaktion für pathologisch (respektive "populistisch"), relativiert en passant Anis Amri und präsentiert den Irren von Hanau als das wahre Übel.
Von dem "Narrativ" habe ich die Nase voll. Oder: Es ist eben diese Art Angstfreiheit, die mir Angst macht.

Alexander Mazurek | Do, 5. März 2020 - 19:19

… der Herrschaft, siehe Le Bon's "Psychologie der Massen", Ortega y Gasset's "Aufstand der Massen" oder Rauschnings "Die Revolution des Nihilismus". Die entgleiste "Aufklärung" hat das Denken durchs Fühlen ersetzt und nun ernten wir die Früchte. G. K. Chesterton sagte vor ca. einem Jahrhundert: "Das Übel, das Menschen aufhören an Gott zu glauben besteht nicht darin, dass sie dann an gar nichts mehr glauben, sondern darin, dass sie bereit sind an jeden Unsinn zu glauben", nur "wissenschaftlich" muss er sein, wie "gender science", "man made climate change" oder ...

Stefan de Aleman | Fr, 6. März 2020 - 01:02

Klimakrise, damit hat die gesellschaftliche Panik doch angefangen. Ständig wurde uns panisch eingeredet "Die Welt geht unter" wenn die Temperatur auch nur um wenige Grade steigt - und jetzt sind es gerade die kommenden, warmen Sommermonate die die Verbreitung des Coronavirus vorübergehend stoppen bzw. verlangsamen. Sollte man ggü. den Klimaapokalyptikern und -panikern doch zumindest mal erwähnen dürfen ohne gleich als Klimaskeptiker, Nazi o.ä. beschimpft zu werden.

Mit der Eurokrise begann der erste Anschub der heutigen Hysterie. Die AFD als Widerpart gegründet wurde belächelt, die Angst um den Zerfall der EU, wenn Griechenland nicht gerettet wird wurde postuliert. Das waren die Anfänge für mich.
Danach die Migrationsentscheidung der Unberührbaren. Eine schwächelnde AFD erhielt hier durch Ausgrenzung und Diffamierung ihren nächsten hysterischen Hype. Überall wurden plötzlich Populisten, Rechte, rechtsnationale, Neo-Nazis entdeckt. Wie der Coronavirus schien sich da ein nicht lebensfähiges etwas auszubreiten. Nazi's überall, jeder erkannte in jeder Äußerung die Wiedergeburt der Nazi's.
Dann kam der Klima-Hype, als Ablenkungsmanöver vor den noch immer bestehenden Problemen und als "Totmacher" der Wirtschaft. Und gegenwärtig Corona-Hysterie, schon über 500 erkankte, fast alle geheilt oder auf dem Weg der Heilung, nur ganz wenige Tote aufgrund Vorerkrankung. Mitzählende aus dem Ruder geklaufene Skandalmedien. Wir haben alles im Griff sagt Spahn.

Norbert Heyer | Fr, 6. März 2020 - 06:08

Appelle an die Hilfsbereitschaft sind also unbestritten gute, genehmigte und gewollte im Hinblick auf unbegrenzte Migration und Grenzöffnung - die davor berechtigt warnen, sind demnach Verbreiter von Appellen an den Hass. Es ist demnach Hass, was jetzt der österreichische Bundeskanzler Herr Kurz in einem Interview geäußert hat. Er verurteilt Herrn Erdogan und seine Erpressung und will, dass die Grenze in Griechenland Bestand hat. Was bitte ist daran Hass, wenn Menschen nicht wollen, dass ihre Heimat kulturell und religiös komplett umgestaltet wird? Wenn Politiker gegen Gesetze verstoßen und das als moralisch richtig verkaufen? Wenn alle Gegenwehr nichts an den zerstörerischen Maßnahmen der Politik bewirkt? Wenn eine Agenda ohne Wenn und Aber gnadenlos durchgezogen wird? Dann verzweifeln viele Menschen an einer Politik, von der sie nicht mitgenommen werden. Denn meistens zahlen die Zeche dieser Migration die Menschen, die diese Politik nicht gewählt haben. Dann bleibt nur der Hass.

Dieter Freundlieb | Fr, 6. März 2020 - 09:32

Ich finde dieses Interview nicht sehr gelungen. Den Fehler sehe ich darin, dass nur von Stress durch Ängste gesprochen wird, statt auch von Stress, der sich in politisch motivierter Kritik und Empörung äußert und mit Angst kaum etwas tun hat.

Ängste, eine Coronavirusinfektion zu bekommen, sollte man nicht mit angeblichen Ängsten vor zu starker Migration im gleichen Atemzug verhandeln. Niemand schürt Ängste vor einer Krankheit. Aber wenn sie in einigen Fällen tödlich verlaufen kann, dann ist Angst bei vielen Menschen ganz natürlich.

Von den etablierten Parteien wird aber seit Jahren der Vorwurf erhoben, die 'rechten Populisten' schürten irrationale Ängste vor muslimischen Flüchtlingen. Dieser Vorwurf wurde aber nur deshalb erhoben, damit man nicht zugeben musste, dass es sich bei den angeblichen Ängsten um eine berechtigte Empörung und eine Kritik an einer verfehlten Politik handelte. Es wurden keine Ängste geschürt, sondern auf die absehbaren Folgen falscher Politik hingewiesen.

Dr. Rudolf Winter | Fr, 6. März 2020 - 16:14

Ich staune Herr Adli, viele Worte und ich verstehe nur: "selbst schuld wer Angst hat". Aber Ihren Anstoß sachgerecht zu berichten kann ich helfen. Österreich: 250.000 Influenza-Infektionen und 37 Coronavirus-Infektionen. Ich fürchte mich eher vor den Medien als dem Virus.

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