Blick in die Sterne zum CDU-Parteivorsitz - Skorpion im Kanzleramt

Das Jahr 2020 wird wohl als annus horribilis in die Geschichte eingehen – was leider noch lange nicht heißt, dass 2021 plötzlich alles besser wird. Blickt man in die Sterne, dürfte es für aber mindestens einen der Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz gut ausgehen.

cdu-parteivorsitz-skorpion-kanzleramt-astrologie-friedrich-merz-norbert-roettgen-armin-laschet
Launische Sterne über den Kandidaten / dpa

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

So erreichen Sie Alexander Marguier:

Alexander Marguier

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und viele werden froh darüber sein. Denn 2020 wird ja eher als annus horribilis in die Geschichte eingehen – was leider noch lange nicht heißt, dass 2021 plötzlich alles besser wird. Das zu glauben, wäre magisches Denken. Allerdings erlauben wir uns in den Januar-Ausgaben an dieser Stelle genau das: magisches Denken nämlich. Denn traditionell blicken wir bei dieser Gelegenheit nicht nach hinten, um Sie mit Jahresrückblicken zu langweilen. Sondern nach vorn, unter Zuhilfenahme der Sterne. Beziehungsweise des Jahreshoroskops der Fachpublikation Astrowoche.

Natürlich interessiert uns alle brennend die Frage, wie es bei der CDU weitergeht. Freuen darf sich da Friedrich Merz (Sternzeichen Skorpion), dem die Astrowoche prophezeit: „Schon zu Beginn des Jahres können Sie sich einen guten Vorsprung erarbeiten, doch die beste Zeit erwartet Sie und alle anderen Skorpione dann im Herbst.“ Das kann ja wohl nur heißen: Kür zum Parteivorsitzenden im Januar, gefolgt von der Wahl zum Bundeskanzler am 26. September. Oder etwa nicht?

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Wolfgang Schuckmann | Do, 31. Dezember 2020 - 22:58

Wer bei der CDU Chef wird wird man in Kürze sehen.
Das demjenigen viel zu tun obliegt, dürfte klar sein bei dem innerparteilichen Scherbenhaufen dieser Partei. Da werden weder 10-Minutenovationen helfen, noch sonst was. Und wer dann ins Kanzleramt will, der muss erst mal den Anspruch begründen, mit dem er sich ums Amt bewirbt.
In den Monaten bis zur Wahl werden noch einige Ereignisse zu bewältigen sein, bevor man den Sack zumachen kann. Egal wer dann Parteichef ist, dieser Sack wird schwerer wiegen als alles, was er je auf dem Buckel hatte. Solange Corona mit zögerlichen Impfterminen warm gehalten wird, solange steht die BT- Wahl nicht fest, denn es müssen ja die "Richtigen" gewinnen. Und dann könnte es sogar sein, dass Corona gar nicht mehr so schlimm ist wie gedacht sondern andere Säue durchs Dorf getrieben werden. Ich kann´s abwarten.

Zu allererst jedoch wünsche ich ALLEN ein friedvolles & innerlich glückliches Jahr 2021, auch wenn so manche Erwartungen wieder nicht wie... in Erfüllung gehen.
Und eines steht doch fest, wenn die Fundamente der einzelnen "Gewalten" immer mehr an Stabilität & Qualität verliert, sind "Aktionismus-Maßnahmen (durch wem auch immer) ohne jede Bedeutung. Im Gegenteil, sie gehen oft trotz gutem Willen nach hinten los, was man bei den Corona-Maßnahmen wie auch gestern zu Silvester sehr schön sehen kann. Diktaturträume, & mögen sie noch so viel mit positiven Wünschen begleitet sein, erreichen das Gegenteil, weil Menschen unterschiedlichsten Coulleur nicht mitgenommen werden. Momentan erinnert mich die Situation kurz nach dem Mauerfall, wo E. Krenz erzählte, dass durch die Partei (& ihrer Blockparteien) "die WENDE eingeläutet wird".
Ich will keine Rache oder Bestrafung. Aber die Kapitäne & Steuermänner würde ich gerne mal mit Werkzeugen & neuen Aufgaben betreuen, damit sie neue Blickwinkel...

helmut armbruster | Fr, 1. Januar 2021 - 07:38

Die 16 Jahre Merkel haben die CDU so verändert, dass ein einziger Merkelnachfolger den CDU-Karren alleine gar nicht mehr ziehen kann. Also warum nicht ein Dreigespann?
Die drei Kandidaten sollten sich zusammen tun, denn nur so haben sie eine Chance die von Merkel kastrierte CDU wieder auf die Höhe einer Volkspartei zu bringen.

gabriele bondzio | Fr, 1. Januar 2021 - 09:47

Ja so ein Horoskop... hat seinen Unterhaltungswert.
Wenn der Herr Merz sich freuen darf, darf ich das ja auch.
Georg Christoph Lichtenberg zu Skorpionen:
„An jeder Sache etwas zu sehen, suchen, was noch niemand gesehen und woran noch niemand gedacht hat.“

Und bei Röttgen dürfte sich zumindest seine oder eine Frau freuen, ist doch auch schon mal was. Röttgen hat sich doch generell für Frauen stark gemacht und für eine verbindliche Frauenquote in Ämtern und Gremien der CDU ausgesprochen.

2021 stehen die Sterne im Zeichen des Saturn (Struktur, Gewissen, Verantwortung und Ausdauer)

Merkel (17. Juli 1954) wäre, als Krebs, sehr positiv beschieden. Sie sollte unbedingt Ausdauersportarten betreiben. Was sie ja zumindest in einer Richtung tut. Auch sollte der Krebs viel lachen. Vieleicht lacht sie uns alle aus.
Krebse sind eben schwer durchschaubar.