- Die Gießener Gewalt mit „leuchtenden Augen“ sehen
Das Wochenende von Gießen zeigt den Niedergang politischer Kultur. Linksextreme Randalierer nehmen das Land in eine Art Geiselhaft gegen die AfD. Öffentlich-rechtliche Medien verharmlosen Gewalt. SPD-Politiker und Gewerkschafter schwärmen.
Zur Bewertung dessen, was auf den Straßen in und um Gießen passierte, muss man vielleicht erst ganz nüchtern feststellen, um was es ging. Die zweitgrößte im Bundestag vertretene Partei gründete eine Jugendorganisation. Alle größeren Parteien haben eine solche. Der Vorgang ist also eine parteipolitische Normalität. Und ganz abgesehen davon: Die Delegierten und anderen Teilnehmer haben wie alle deutschen Bürger laut Artikel 8 des Grundgesetzes „das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“. Das ist ein Grundrecht, ohne das ein Land nicht mehr frei und demokratisch zu nennen ist! Dass die Jung-AfDler zuvor große Schwierigkeiten hatten, eine Halle zu mieten, wie fast immer bei AfD-Veranstaltungen, ist für sich genommen also schon ein Indiz des Niedergangs der Diskursfähigkeit und somit der politischen Kultur.
Gegen diese Partei und ihre neue Jugendorganisation zu demonstrieren, ist ein in der pluralen Demokratie ebenso selbstverständlicher Vorgang, und es zu tun, gehört ebenfalls zum Grundrecht der Versammlungsfreiheit. Aber: „friedlich“! Das ist die entscheidende Einschränkung.
Wer Versammlungen behindert, ist ein Demokratie-Zerstörer
Das, was da vor der Halle und auf den Zugangsstraßen nach Gießen von nicht gerade wenigen Aktivisten getan wurde, war eben keine friedliche Demonstration. Die Blockade mehrerer Bundesstraßen und des Zugangs zu einer Versammlung ist bereits ein unfriedlicher Akt, durch den Mitbürger ihrer Versammlungsfreiheit beraubt werden. Es gibt kein Recht, Andersdenkenden ihr Recht zur Versammlung zu verwehren. Diese Anmaßung, die in dem Antifa-Slogan „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ steckt, offenbart eben gerade den antidemokratischen, totalitären Charakter der Antifa. Wer legale Versammlungen verhindert, ist kein Verteidiger der Demokratie, sondern ihr Zerstörer.
Die sicher nicht grundlos fast immer vermummten Blockierer wurden, wie auf unzähligen Videodokumenten belegt ist, von der Polizei geduldig aufgefordert, diese Blockaden aufzuheben. Erst dann, als sie es nicht taten, wurden von der Polizei Wasserwerfer und andere maßvolle Gewaltmittel eingesetzt. Sogenannte Protestierer leisteten mehr als passiven Widerstand gegen diese legitime Staatsgewalt. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von mehreren Hundert gewaltbereiten Personen; mehr als 50 Polizeibeamte seien verletzt worden.
Ihre schiere Zahl und Vermummung bewahrt die Gewalttäter höchstwahrscheinlich vor ernsthafter Strafverfolgung. Die Polizei selbst bestätigt nachträglich, dass es so gut wie keine Sanktionen gibt: Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelhessen wurden drei (!) Menschen zwischenzeitlich festgenommen, aber am Samstag nach kurzer Zeit wieder aus der Gewahrsamsstelle entlassen. 25 Strafanzeigen (wohlgemerkt bei vielen Hunderten Gewalttätern) seien gefertigt worden. Dass angesichts solcher Relationen der Respekt linksextremer Gewalttäter vor der Polizei begrenzt ist, kann niemanden wundern.
Die vielleicht abscheulichste Gewalttat war die stundenlange Einkesselung einiger AfD-Mitglieder und der sie schützenden Polizisten durch einen Mob (so kann man diese Leute durchaus nennen). Das ist ein Akt der Freiheitsberaubung, also eine kollektive Straftat. Sie wird voraussichtlich ungesühnt bleiben. Was den Eingekesselten ohne den Schutz der Polizei wohl passiert wäre, erfuhr ein anderer AfD-Delegierter am eigenen Leib. Überschriften zu diesem Vorfall lauteten: „AfD-Politiker gerät in Schlägerei“ – „AfD-Abgeordneter in Schlägerei verwickelt“. Die das formulierten, waren also sichtlich bemüht, ihn nicht als Opfer, sondern selbst als (zumindest potentiellen) Schlägertypen darzustellen.
Gewalt auch gegen missliebige Journalisten
Nicht nur in diesem Fall offenbarte sich in beschämend offenkundiger Weise die Voreingenommenheit vieler, vor allem öffentlich-rechtlicher Journalisten. Der Hessische Rundfunk tat sich dabei besonders negativ hervor mit Verharmlosungen wie: „Zehntausende haben in Gießen gegen die neue AfD-Jugendorganisation demonstriert – die meisten von ihnen friedlich. Gleichzeitig kam es zu Blockaden, Wasserwerfereinsätzen und Gewaltvorwürfen.“ Aus der offenkundigen Gewalt der Blockierer (die man übrigens auf dem Foto des HR sogar sehen kann) wird der neutrale „Gewaltvorwurf“. Im abschließenden Online-Beitrag übernahm der HR dann unter der Überschrift „Streit über Polizeieinsatz in Gießen“ (Deutschlandfunk-Variante „Diskussion um Polizeieinsatz“) implizit das Framing der Gewalttäter, die ihre eigene ursprüngliche Gewalttat hinter der angeblichen „Härte des Polizeieinsatzes“ verharmlosen wollen. Dabei zeigt ein HR-Video sogar im selben Beitrag, wie Antifa-Randalierer Polizisten mit Mülltonnen angreifen.
Ein ARD-Fotograf war dagegen immerhin offen und ehrlich: Er übernahm direkt die Einschüchterungsmethoden der Antifa und fotografierte offenbar jeden einzelnen Teilnehmer beim Betreten des Versammlungsraumes.
Was will dieARD (Fernsehen!) mit Fotos (nicht Fernsehen!) JEDER PERSON, die das AfD-Gelände betritt? Egal ob Delegierter, Journalist oder einfach nur Würstlverkäufer, der über die Runden kommen will?
Ein ARD-Mitarbeiter bedient sich ANITFA-Methoden:https://t.co/UvdUECLRip— Maximilian Tichy (@MaximilianTichy) November 30, 2025
Andere Journalisten, die nicht als Verharmloser linksextremer Gewalt bekannt sind, wurden von den Blockierern ihrerseits mehr oder weniger gewalttätig behandelt. Das Kamerateam von Tichys Einblick wurde nach eigener Darstellung zuerst von Demonstranten des Deutschen Gewerkschaftsbundes „markiert“ und dann getreten und geschlagen. Ähnliches erlebte auch der Springer-Reporter Paul Ronzheimer. Er berichtete darüber:
Wir waren am Samstag für eine Reportage von „Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“ für Sat.1 in Gießen mit einem Kamerateam unterwegs – sowohl in der Messehalle als auch davor bei den Protesten gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation. Bei einer Demonstration an der…
— Paul Ronzheimer (@ronzheimer) November 30, 2025
Demonstrierende riefen uns „Hau ab!“, „Nazis raus!“ und „Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda“ entgegen. Nachdem wir das Zentrum der Proteste an der Adenauerbrücke verlassen hatten, folgten uns mehrere hundert Demonstrierende weiterhin die Straße entlang, skandierten Parolen und wurden zunehmend aggressiver. Mehrere Polizistinnen und Polizisten mussten unser Team schützen und forderten uns aufgrund der eskalierenden Sicherheitslage auf, die Dreharbeiten abzubrechen.
Ein Land in der Geiselhaft der radikalen Linken
Die Botschaft, die von dieser Massengewalt ausging, ist eindeutig eine Drohung. Sie richtet sich längst nicht nur an AfD-Mitglieder, denen mittels Nazi-Vorwurf fundamentale Grundrechte gewalttätig bestritten werden. Die breitere Drohung richtet sich an die Union und die gesamte deutsche Gesellschaft: Wenn die AfD weiterhin erfolgreich ist, gar eines Tages (mit oder ohne Koalition mit der Union) regieren sollte, werden die „bürgerkriegsähnlichen Zustände“, die laut Poseck von der Polizei diesmal noch verhindert werden konnten, tatsächliche. Die radikale Linke hat dieses Land in eine Art Geiselhaft genommen.
Das übelste Indiz der Verwahrlosung der politischen Kultur ist deswegen der fortgesetzte Schulterschluss der etablierten Parteien, einschließlich großer Teile der Union, der Gewerkschaften und des mit Steuergeld finanzierten NGO-Komplexes mit gewalttätigen Linksextremisten. Eine Distanzierung findet hier kaum statt. Im Gegenteil: DGB-Gewerkschaften zum Beispiel unterstützen offen das Bündnis „Widersetzen“, das hinter den Gießen-Protesten steht. Zu dessen „Antifaschistischem Verständnis“ gehört auch Offenheit für Gewalt, die kaum durch solche Sätze verschleiert wird wie: „Alle Teilnehmenden bestimmen selbst, wie weit sie in der konkreten Situation gehen wollen.“
Angesichts der unübersehbaren Gewalteskalation – nochmals: mehr als 50 verletzte Polizisten – machen manche nachträgliche Beurteilungen einigermaßen sprachlos: Von einem „beeindruckenden, sichtbaren und zutiefst demokratischen Zeichen gegen Menschenfeindlichkeit und Spaltung“ sprach der Bezirksvorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Michael Rudolph. Der Gießener Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (SPD) erklärte: „Gießen hat nicht gebrannt, sondern geleuchtet – durch die vielen Augen derer, die auf die Straßen gegangen sind und fröhlich und friedlich ihre Unterstützung unserer Demokratie gefeiert und ihrer Sorge vor einem Rechtsruck Ausdruck verliehen haben.“ Weite Teile der politischen Klasse dieses Landes scheinen geradezu besessen zu sein von ihrer eigenen Blindheit gegen die Wirklichkeit.
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Sehr geehrter Herr Knaus,
danke für die klaren Worte. Was mich sprachlos macht, ist die Tatsache, dass diese Chaoten grundsätzlich straffrei bleiben! Auch bei Straftaten!
Blicken wir doch mal 5 Jahre zurück! Da war bei der Polizei genügend Personal vorhanden um deutschlandweit friedliche (!) Demonstranten einzukesseln und zu kriminalisieren. Teilweise sogar körperlich anzugehen. Es war auch kein Problem vor Ort hunderte Personalien aufzunehmen und Straf- und Bußgeldverfahren einzuleiten.
Begleitet wurde das Ganze durch mehr als aufwieglerische und oft beleidigende Statements von Politikern, Künstlern und natürlich den Journalisten der Mainstreammedien und des ÖRR. Und nicht zu vergessen unter dem Applaus eines Großteils der Bevölkerung.
Wenn Straftaten nicht oder nur nach Ideologie geahndet werden, verliert der Staat seine Legitimation!
Diesen Spruch, als Lehre aus dem Scheitern der Weimarer Republik, habe ich in den 70ern öfters aus dem Mund von SPDlern gehört. Ein gutes Beispiel ist der Altonaer Blutsonntag, den Kommentator Stefan kürzlich erwähnte. Papen und Hindenburg nutzten ihn zum Preussenschlag.
Der DGB hat sich am Sonntag als absolut unfähig erwiesen. Anstatt die Provokateure von Tichys Einblick mit Ordnern zu umringen und als Provokateure der Polizei zu melden, wurden diese vom Platz geboxt. Das perfekte Framing der AfD als arme, verfolgte Bürgerpartei durch den DGB.
Andererseits kann ich es gut verstehen, dass viele im "Alarm-Modus" herumlaufen, wenn bei der AfD "Alles für Deutschland" und "Sieg-Mund" skandiert wird.
Es gilt jedoch besonnen zu bleiben und zu deeskalieren. Man beachte die tatsächliche infanteristische Kampfstärke der AfD zB. in Thüringen: weniger als 1500 Männekes, fast alle kampfunfähig wg Bierbauch oder Alter. Gewalttätiger Alarmismus ist daher wahnhaft übertrieben.
was hat die Anzahl der Männekes in Thüringen, fast alle kampfunfähig wg Bierbauch oder Alter, mit den Exzessen in Gießen zu tun? Ich wüsste nicht, dass dort kampffähige (zukünftige) Mitglieder ohne Bierbauch und geringerem Alter angetreten sind zu einer Parteigründung. "Das perfekte Framing der AfD als arme, verfolgte Bürgerpartei durch den DGB."? Sie meinen Tatsächlich, es wäre "Framing", dass die AfD eine verfolgte Partei sei? Hat Gießen das nicht aller Welt ganz deutlich vor Augen geführt? Wird die AfD nicht von jeglicher Teilhabe an politischen Prozessen abgehalten? Eine Partei, von Millionen Wählern für die Vertretung ihrer Interessen gewählt, einfach ausgegrenzt? Warum ersparen Sie sich und uns nicht ihre mentalen, geistigen Stoffwechselendprodukte, seien Sie doch einfach zufrieden, dass der linksextreme Mob machen kann was er will. Der ist genauso seriös wie Sie. Alice für Deutschland!
Die AfD ist infanteristisch betrachtet schwach gegen die Republik. Daher ist die Nazi-Gefährdungsbehauptung durch die linken Gewalttäter wahnhaft.
Zum Framing: Da hätte ich wohl irgendwelche Ironiesignale hinzusetzen müssen, damit es nicht mißverstanden wird.
Schönen Gruß vom Dieter ;).
Nicht ärgern, lieber Herr Latell, nicht über den Strebel. Der meint, er muss immer „dagegen“ sein. Wir hatten doch mal den „Frühling“ hier im Forum, der auch meinte, nur seine Sicht der Dinge sei richtig. Diese Leute brauchen das! Dass er die Leute von „Tichy‘s. Einblick“ Provokateure nennt, die man als Provokateure der Polizei melden müsse, zeigt seine (linke) Gesinnung, die nur eine Richtung kennt! Er hat es nicht verdient, dass Sie sich ärgern. Er wird irgendwann mal lernen, dass er nicht der Größte ist. Kann allerdings dauern… 🥹
dass linke Gewalttäter wahnhaft sind, ist man bei Ihnen links. Seltsam ... Es zeigt aber wie polarisiert die Republik ist. Auf der linken Seite beobachte ich genau dasselbe. Man ist bei den Linken immer gleich räächts oder gar Nazi.
Na ja, die Menschen dieser Republik sind ihres Glückes Schmied. Wenn rechts und links immer mehr Menschen diskursunfähig werden, dann kommen ungute Zeiten auf uns zu. Mir ist da nicht bange, denn ich habe mich im Leben aus vielen bösen Widrigkeiten herausgewurschtelt und stehe ziemlich gut da. Und falls es jetzt nicht klappt: C'est la vie!
Aber meine Restlebenszeit werde ich besser verbringen als mit unfruchtbaren Diskussionen mit polarisierten Linken oder Rechten :-).
Aufmärsche "Faschisten" verhindern und "unsere" Demokratie schützen wollen, dann ist das ein bemerkenswertes Durcheinander.
Diesem Artikel stimme ich gerne zu.
Die Vorstellung, daß es in Deutschland einmal zum Bürgerkrieg kommen könnte, ist/war für mich unvorstellbar. Ebenso wie die Tatsache, daß nach 1945 die gerade besiegten (National)Sozialisten wieder die Macht übernehmen könnten. Ich konnte mir nie vorstellen, wie 1933 passieren konnte. Heute erlebe ich es am eigenen Leibe.
Der gesamte politmediale Komplex (Politik (alleAltparteien) Justiz, Medien, Kirchen, Gewerkschaften usw.) sind in großen Teilen gleichgeschaltet.
Ich kann nur hoffen und wünsche mir sehr, daß in den USA, wo das auch alles wahrgenommen wird, eine erneute Befreiung erfolgen wird. Vielleicht in einer anderen Art und Weise als 1945. Heute vielleicht in wirtschaftlicher/politischer Kaltstellung. Siehe Verbot Antifa und deren fananzieller Unterstützug in den USA.
Allerdings ist es traurig, daß wir immer wieder befreit werden müssen. Daß diese Befreiung nicht von innen heraus geschieht.
„Allerdings ist es traurig, daß wir immer wieder befreit werden müssen. Daß diese Befreiung nicht von innen heraus geschieht.“
Dieser betrüblichen Wahrheit gilt es ins Auge zu sehen, nämlich dass man die Deutschen politisch einfach nicht sich selbst überlassen kann. Sie schaffen es immer und immer wieder sich zu verrennen.
Das muss mit diesem Hang zu tun haben, alles superordentlich und supergründlich zu machen. Bei technischen Sachverhalten und Produkten führt das zu einer außerordentlich hohen Qualität, bei politischen Sachverhalten zum Absturz. Nach 100 Jahren Demokratieerfahrung ist dieses Muster deutlich erkennbar ....
wenn man/Frau ihrer Ideologie nicht folgt..., und demontieren dafür auch die Demokratie an sich..., unter Androhung weiterer 'Antifa-Aktionen'..., im festen Schulterschluss mit dem politisch etablierten linksgrünwoken Komplex.
>> Hat jemand wirklich was anderes erwartet...? 🤔
auf diese gespielte Demokratie, denn mehr sind wir nicht. Der Kanzler, der größte Lügner von allen, labert von „Rechts- und Linksextreme treffen aufeinander“, als hätte die AfD dort die Gewalt mit den Linken gesucht...
Es ist schäbig, was sich der linksgrünwoke Komplott, dem sich die Union, v.a. der Kanzler, willenlos unterworfen haben, alles leisten kann. Es gab sogar Kontrollposten, wo Linksextreme ungestört v.d. Polizei einfach mal Autos anhielten und kontrollierten.
Deutschland unter der Fuchtel des linken Mobs, der auch noch Steuergeld kassiert. Das gab es nicht einmal in der Weimarer Endzeit, die linken und rechten Bodentruppen mussten anderweitig finanziert werden.
Und der Hetzer in Bellevue wird Freudentänze gemacht haben angesichts dieser Bilder. Er hat am 9.11. den Hass mit gesät, der gestern „geerntet“ wurde. Wie sagte dieser Verfassungsfeind? „Es muss getan werden, was getan werden muss“.
Gestern wurden wir Zeuge davon.
Zeit für die Rechtschaffenen, den Kampf anzunehmen.
Leute wie unser Bundespräsident, Bärbel Bas, der Gießener Bürgermeister und sogar der Kanzler ermächtigen durch ihre martialische, unversöhnlich spalterische Rhetorik linke Gewalttäter zu immer enthemmteren Angriffen auf die Opposition und ihre oft nur vermeintlichen Sympathisanten. Die Mitte wird durch sie radikalisiert. Sie tragen dazu bei, dass die Antifa heute die Straßen beherrscht. Wer die Straßen beherrscht braucht keine Mehrheit. Die Antifa bedient sich insofern der Methoden der SA.
Wenn unsere Politiker dieser Selbstermächtigung zur Gewalt nicht etwas Glaubwürdiges entgegensetzen und die Markierung der Opposition als Feinde der Demokratie beenden, werden sie selbst zu den schlimmsten Feinden der Demokratie, denn sie kommen wie Wölfe im Schafspelz der scheinbaren Seriosität daher. Sie wirken durch ihre Rhetorik und ihr Schweigen zur Gewalt an der Radikalisierung der Mitte mit.
Gibt es denn nicht irgendwo noch Reste politischen Anstands und demokratischer Gesinnung?
Ich lese gerade an anderer Stelle, dass die Linke-Vorsitzende Schwerdtner sich allen Ernstes über „Polizeigewalt“ beschwert – sie sei „unangemessen“ gewesen.
So werden bürgerkriegsähnliche Zustände verharmlost ("...für die Demokratie und Werte demonstriert..) und kitschig verniedlicht („..Gießen hat nicht gebrannt, sondern geleuchtet.."). Das ist nicht gar so weit von grässlichen Euphemismen wie "Antifaschistischer Schutzwall" oder "Reichskristallnacht" entfernt. Was ist in Frau Schwerdtner und den Gießener OB gefahren, dass sie sich die Realität derart schönfärben - als wären die 50 verletzten Beamten ein Hirngespinst. Als hätte der Mob nicht versucht, Menschen an der Wahrnehmung verfassungsgemäßer Grundrechte zu hindern. Als wären hier nicht schwere Straftaten begangen worden, die zu allem Übel wohl auch noch ungesühnt bleiben. Es ist mittlerweile schon erbärmlich, wie in diesem Land offener Rechtsbruch von gewissen Menschen aus ideologischer Verblendung heraus verteidigt wird.
"Weite Teile der politischen Klasse dieses Landes scheinen geradezu besessen zu sein von ihrer eigenen Blindheit gegen die Wirklichkeit."
Ein in seiner Schärfe und Klarheit angemessener Artikel für das führende Organ der politischen Diskussion in Deutschland: den Cicero. Danke, Herr Knaus.
Warum sind diese Leute blind gegen die Wirklichkeit? Weil sie es können. Weil sie die Macht haben, sich nicht von der Wirklichkeit korrigieren lassen zu müssen, so wie alle anderen Leute, die keine Macht haben. So wie wir Normalsterblichen, die stets an irgendeine Grenze stoßen: finanzielle, gesellschaftliche, gesundheitliche. Es ist die Arroganz der Macht, die sich hier austobt. Die DDR war ein Trabbi ohne Motor - bergab ging's. 🇩🇪 ist ein Mercedes, der Zuckerwasser tankt.
Die herrschende Generation "Gender, Gleichheit und Gerechtigkeit" teilt die Welt in gut und böse ein. Sie selber sind natürlich die Guten. Aber das haben die Nazis von sich auch geglaubt. Und die DDR ist daran zerbrochen.
Gib dem unzufriedenen Volk ein Feindbild, um die wahren Ursachen und Verursacher zu verschleiern. Und es gibt immer wieder Massen, die dem hinterherlaufen. Hinterher will es wieder keiner gewesen sein. Deutsche Geschichte wiederholt sich. Es ist bedrückend.
Ich verstehe nicht, warum wir es zulassen, dass eine Gegendemonstration am gleichen Ort zur gleichen Zeit stattfinden darf.
Eine Demonstration hat einen Zweck nach innen: "Du bist nicht allein" - und einen nach außen: "Wir setzen uns für dieses ein", richtet sich also an die Öffentlichkeit.
Beides kann genau so gut mindestens an einem anderen Ort stattfinden.
Die ARD bedient sich nicht Antifa-Methoden der Einschüchterung und Feind Markierung, die ARD IST selber Antifa.
Schon deshalb ist der ÖRR unreformierbar. Sie stehen vollkommen auf der anderen Seite. Wer auch nur im Geringsten daran gezweifelt hat, der ist spätestens seit dem skandalösen Sommerinterview der ARD mit Alice Weidel eines Besseren belehrt. Einer solchen Anstalt ist keinerlei auch nur im Ansatz faire Berichterstattung zuzutrauen.
