- Deutschlands Rüstung braucht einen Systemwechsel
Die Verfahren der Beschaffung und Produktion neuer Waffensysteme für die Bundeswehr müssen grundlegend verändert werden. Das zeigen Analysen, die auf den Lehren des Ukraine-Krieges beruhen.
Drei Analysen aus völlig unterschiedlichen Richtungen kommen zu sehr ähnlichen Ergebnissen: Die Rüstungspolitik muss sich grundlegend ändern, um bei der Ausrüstung der Bundeswehr den heutigen Erfordernissen zu genügen. Die deutschen Streitkräfte brauchen Frischluft, in den Rüstungsverfahren, in Ausrüstung und Ausstattung sowie in deren Produktion.
Die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes wieder aufzubauen, ist nicht irgendeine politische Aufgabe. Es ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Sie beginnt und endet mit ausreichend qualifiziertem Personal. Davon soll hier nicht die Rede sein. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius treibt die materielle Aufrüstung mit Nachdruck voran. Viele Milliarden werden mithilfe bequemer Schuldenregeln bereitgestellt, große Beschaffungsvorhaben angeschoben, Industriekapazitäten ausgeweitet. Das ist alles in allem Konsens im Lande. Eine Armee, die über Jahrzehnte am Hungertuch nagte, wird nicht aus der Portokasse wieder einsatzfähig.
Genau hier setzt aber ein zentrales Problem an: Mehr Geld ist nicht gleichbedeutend mit besserer Verteidigungsfähigkeit. Die entscheidende Frage lautet nicht, wie viel ausgegeben wird. Sie lautet: Was wird wann und wie beschafft – und ist das Ergebnis zur Abschreckung tauglich? Und letztendlich in einem Krieg des 21. Jahrhunderts militärisch relevant?
Lehren aus dem Ukrainekrieg
Der Ukraine-Krieg hat die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von Streitkräften geradezu revolutioniert. Multisensorische Aufklärung, Drohnen, elektronische Kampfführung, Cyberoperationen, Satellitenkommunikation, künstliche Intelligenz und automatisierte Entscheidungen verändern das Gefechtsfeld drastisch. Gewachsene Beschaffungsstrukturen können dieses Tempo nicht gehen. Wer große Summen in Waffensysteme investiert, muss daher abschätzen, ob diese heute taugen und ob sie bei der sichtbaren Veränderungsgeschwindigkeit morgen noch ihre Aufgaben erfüllen können.
Wenn die deutsche Rüstungspolitik jetzt nicht konsequent auf KI, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik setzt, riskiert sie nicht nur militärischen Rückstand. Sie verschleudert mit hoher Wahrscheinlichkeit Finanzmittel und riskiert Sicherheit und Freiheit.
Das ist der Kern der wachsenden Kritik an aktuellen Rüstungsentscheidungen, die Pistorius politisch zu verantworten hat.
Bemerkenswert ist, dass die Kritik längst nicht nur von Ökonomen, Industrieexperten oder politischen Gegnern kommt. Aus dem deutschen Heer sind deutliche Forderungen nach einer Neuaufstellung zu vernehmen.
Das Heer fordert höhere Geschwindigkeit
In „Lehren aus dem Ukraine-Krieg beim Heer“ auf Defence Network wird formuliert, was selbstverständlich sein müsste: Wer sich im Krieg nicht schnell genug anpasst, verliert. Die Lerngeschwindigkeit müsse mindestens der des Gegners entsprechen. Die Transformation des Heeres sei deshalb keine Imagefrage und kein Modernisierungsprogramm für den Frieden, sondern Voraussetzung für den Erfolg im Gefecht.
Eine bemerkenswert klare Ansage. Immerhin steht die traditionelle Logik deutscher Rüstungsplanung dem entgegen.
Geltende Beschaffungsabläufe werden bürokratisch korrekt exerziert: Anforderungen formulieren, Systeme entwickeln, Ausschreibungen durchführen, Verträge schließen, produzieren, testen, zulassen – Jahre später Auslieferung an die Truppe. Dieses Verfahren hat in einer stabilen Welt mehr schlecht als recht funktioniert. Im Krieg der Gegenwart, in dem sich Bedrohungen in kürzester Zeit wandeln, wird es zum Risiko.
Auch das militärische Handwerk selbst muss sich den Bedingungen anpassen. Das Heer beschreibt einen Aufklärungs- und Wirkverbund, in dem Sensoren, Entscheider und Wirkmittel in Echtzeit miteinander vernetzt werden. Entscheidend ist nicht mehr allein die Qualität der einzelnen Waffe. Entscheidend ist die Geschwindigkeit, mit der eine erkannte Bedrohung aufgeklärt, bewertet, entschieden und bekämpft wird. Künstliche Intelligenz soll dabei helfen, die Abläufe drastisch zu beschleunigen. Derjenige gewinnt, der Informationen rascher verarbeitet und schneller in Wirkung umsetzt. Keine so ganz neue Erkenntnis, die technischen Möglichkeiten haben sich jedoch gewaltig weiterentwickelt.
Der Krieg wird digital – aber bleibt ein Krieg der Masse
Gleichzeitig enthält die Analyse des Heeres eine zweite, scheinbar widersprüchliche Botschaft: Der Ukraine-Krieg hat sich zum Fabrikkrieg entwickelt. Auch beste Technologien können Masse nicht vollständig ersetzen.
Drohnen können billig sein, werden aber in enormen Stückzahlen benötigt. Munition wird nicht nur genau dosiert verbraucht, sondern im industriellen Maßstab. Fahrzeuge, Ersatzteile, elektronische Komponenten und Kommunikationsmöglichkeiten müssen verfügbar sein. Wer hervorragende Waffen besitzt, aber nicht genügend herstellen und instandhalten kann, verfügt im Krieg irgendwann über schöne Einzelstücke – aber keine Streitmacht.
Daraus wird die strategische Formel abgeleitet: Masse heute, Klasse morgen. Marktverfügbare Geräte werden kurzfristig für die Steigerung der Verteidigungsfähigkeit priorisiert. Mittel- und langfristig entscheidet jedoch die Fähigkeit, Rüstung skalierbar, kostengünstig und schnell herzustellen.
Genau hier liegt eine markante Schwäche der deutschen Rüstungslogik. Der Fokus auf wenige Hochwertgeräte ist auf Dauer nicht durchhaltefähig. Heutige Rüstungsgüter sind bei Weitem zu teuer und zu aufwendig. Traditionelle Beschaffungszyklen sind zu schwerfällig. Kleine Drohnen werden auf dem modernen Gefechtsfeld zu Verbrauchsgütern. Was gestern noch als Hochtechnologie galt, könnte morgen schon nicht mehr funktionieren.
Das Heer selbst erprobt neue Fähigkeiten wie Drohnenabwehr und Drohneneinsatz. Die Transformation hat begonnen. Aber sie muss weit radikaler werden.
Schularick fordert einen anderen Umgang mit den Milliarden
Nicht weniger grundsätzlich tritt der Ökonom Moritz Schularick auf, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft. Er argumentiert finanzpolitisch, mit jedoch militärisch hoher Relevanz. Er fordert, Verteidigungsgelder nicht in traditioneller Rüstung zu vergeuden.
Dreistellige Milliardenbeträge für Panzer, Fregatten, weitere bemannte Fahrzeuge und zusätzliche Infrastruktur auszugeben, sind für ihn Fehlentscheidungen. Waffensysteme der Zukunft müssen Priorität erhalten. Schularick und andere Ökonomen weisen darauf hin, dass zusätzliche Verteidigungsausgaben auch wirtschaftlich nur dann einen nachhaltigen Effekt entfalten können, wenn sie die Produktivität steigern und in Zukunftstechnologien fließen.
Seine Kritik trifft nicht nur die Politik. Sie trifft auch die Industrie. Beide müssten ihre Herangehensweise in der Rüstungsbeschaffung grundlegend ändern. Es reiche nicht, mit hohen Beträgen die Bestände der Bundeswehr aufzufüllen. Von Beginn an müsse mitgedacht werden, wie Militärisches wirtschaftlich und industriell rasch und in ausreichender Menge produziert werden kann. Das klingt banal. Ist es aber nicht.
Die entscheidende Schlacht findet in den Fabriken statt
Der vielleicht wichtigste Satz aus der aktuellen Debatte lautet deshalb: Der Krieg wird nicht allein auf dem Gefechtsfeld entschieden, sondern in den Fabrikhallen. Ein Land, das seine wichtigsten Komponenten importieren muss, kann im Konfliktfall erpressbar werden. Ein Land, das für jedes neue Rüstungsgut jahrelange Genehmigungs- und Entwicklungsprozesse benötigt, verliert Geschwindigkeit. Ein Land, das nur wenige teure Systeme besitzt, kann sie nicht beliebig ersetzen.
Deutschland braucht daher eine neue industrielle Beschaffungsstrategie. Dazu gehören Produktionslinien und Vorräte für Munition, Drohnen, Elektronik und Ersatzteile. Des Weiteren offene technische Standards, damit Komponenten schneller ausgetauscht werden können. Dazu gehört modulare Software mit verfügbaren Rechten. Nicht zuletzt eine Beschaffung, die von Anfang an auf Serienproduktion und Skalierung ausgerichtet ist. Und es gehört eine andere Risikokultur dazu. Im Frieden wird ein Fehler teuer. Im Krieg kann ein Fehler tödlich sein.
Deutschlands Problem besteht nicht aus zu wenig Ingenieuren oder Unternehmen mit zu geringem Kapitalstock. Kernproblem sei die Ausrichtung des Gesamtsystems auf komplexe Einzelprojekte, die möglichst rechtssicher über Jahre hinweg abgewickelt werden.
EIn noch so perfekter Beschaffungsprozess gewinnt aber keinen Krieg. Erfolgreich sei derjenige, der schneller lernt, schneller entscheidet, schneller herstellt und schneller ersetzt. Schularicks Konsequenz ist unbequem für die politisch Verantwortlichen wie auch für beteiligte Bürokraten: Langatmige Verfahren sollen mittels Sonderbeauftragten abgestellt werden.
Ein Freibrief für Korruption oder Verschwendung darf daraus nicht resultieren. Es bleibt Verpflichtung, Investitionen nach militärischem Nutzen zu tätigen.
Die Ukraine kennt den Preis falscher Lösungen
Die dritte Position kommt unmittelbar aus dem Kriegsgeschehen. Ukrainische Offiziere weisen immer wieder auf ein Problem hin, das in europäischen Hauptstädten gerne unterschätzt wird: die Asymmetrie der Preise. Wenn Angreifer vergleichsweise billige Systeme einsetzen, um extrem teure des Gegners auszuschalten, entsteht ein wirtschaftliches Ungleichgewicht. Was früher oder später militärisch entscheidend werden kann.
Ein teurer Flugkörper gegen eine billige Drohne kann sinnvoll sein, wenn es um den Schutz eines strategischen Zieles geht. Werden aber billige Drohnen mit teuren Abfanglösungen bekämpft, verliert der Verteidiger auf Dauer ökonomisch – selbst wenn taktische Gefechte gewonnen werden. Genau diese Erfahrung machen beide Kriegsparteien in der Ukraine. Im Übrigen auch die US-Streitkräfte im Iran, die gegen billige Drohnen ihre millionenteuren Patriot-Raketen verpulvert haben, die mittlerweile fehlen.
In einem Deutschlandfunk-Interview vom 11. August wiesen beispielsweise ukrainische Offiziere auf die Folgen von Preisasymmetrie bei der Waffenbeschaffung hin. Die Kritik lautet sinngemäß: Europäische Produkte seien im Abnutzungskrieg vielfach zu teuer. Es bestehe die Gefahr, den Krieg ökonomisch zu verlieren. Europäischen Konzernen fehle es an Kriegserfahrung. Manche Systeme seien technisch sehr leistungsfähig, aber unter realen Kriegsbedingungen nicht immer brauchbar.
Diese Sicht ist unbequem. Die Ukraine bildet heute das größte Reallabor moderner Kriegsführung. Dort werden Drohnen, elektronische Kampfführung, Aufklärung, Satellitendaten, Artillerie und automatisierte Waffen und Gerätschaften unter Bedingungen eingesetzt, die kein europäisches Manöver simulieren kann. Deutschland sollte deshalb nicht nur Waffen in die Ukraine liefern. Sondern vor allem lernen wollen.
Das gilt auch für die Industrie. Verteidigungsminister Pistorius hat inzwischen eine engere Zusammenarbeit mit der Ukraine bei der Produktion von Verteidigungsgütern angekündigt. Insbesondere bei weitreichenden Drohnen. Führt dies aber tatsächlich zu einem neuen Beschaffungsmodell? Oder lediglich zu neuen Projekten, eingespeist in überholte Verfahrensabläufe?
Fazit: Drei Analysen weisen in die gleiche Richtung
Deutsches Heer, Moritz Schularick und ukrainische Militärs kommen aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Das Heer denkt aus dem Gefecht heraus. Schularick aus der Perspektive von Staat und Wirtschaft. Die Ukrainer argumentieren aus der täglichen Erfahrung eines existenziellen Krieges. Alle drei treffen sich an einem Punkt. Deutsche Rüstung muss schneller, moderner und günstiger werden. Das gilt insbesondere auch für Projekte, die zusammen mit Partnern entwickelt und beschafft werden sollen.
An multisensorischer Aufklärung, abstandsfähigen Flugkörpern und Drohnen, elektronischer Kampfführung, Cyberfähigkeiten, Satellitenkommunikation, künstlicher Intelligenz und anderem geht kein Weg mehr vorbei. Herkömmliche Rüstungsgüter wie Panzer, Fregatte und Kampfflugzeug haben ihren Zenit überschritten. Und die Rüstungsindustrie muss mit Konzepten liefern, nach denen schneller produziert und eingeführt werden kann.
Zahllosen Bürokraten gefährdet eine derartige Vorgehensweise allerdings deren bequeme Arbeitsplätze. Ausgerechnet jetzt möchte Pistorius den Berliner Bendlerblock auch um zusätzliche Ministerialbüroetagen erweitern. Wie dem auch sei, der Verteidigungsminister ist in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Bundeswehr nicht nur mit digitalen Versatzstücken und einer Riesenstange Geld lediglich größer und noch teurer wird. Es ist höchste Zeit für neue Prioritäten.
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militärischer Technik und deren Ausschreibung & Beschaffung etwas verstehen …….
Das reicht als vollkommener Systemwechsel !
MfG a d Erf. Rep.
Und zwar auf den höchsten Ebenen. Solange der Friedenswille nicht da ist, sind wir politischen Abenteurern ausgeliefert, und es kann jederzeit aus nichtigem Grund losgehen. "Keiner hat Ahnung, aber das aus ganzer Kraft!" Und dann natürlich braucht es Profis. Unser Verteidigungsminister/Kriegsminister ist jedenfalls kein Profi. Er ist ein Parteiapparatschik. Man stelle sich vor, wir wären im Kriegsfall Leuten wie ihm ausgeliefert. Das Schlimme: Es hat keine Konsequenzen. Für niemanden. Alle können das Maul aufreißen. Und, käme er doch, der Krieg, oh weh, was dann? Keine drei Tage könnten unsere Jungs standhalten - ohne die Amis. Doch, die Frage ist: Helfen die uns? Oder sagen die: Erst zahlen! Alles ein Jammer. Ich wünschte, ich könnte optimistischer sein. Ein Glück, mein Leben währt jetzt schon 79 Jahre. Was soll mir noch passieren?
Den habe ich seit dem ich denken kann und das hat nichts, aber auch gar nichts mit meiner Sozialisierung in der DDR zu tun obwohl mich da schon der“ideologische Unterton“ störte, dass die Guten die den Frieden wollen, nur wir in der DDR sein sollten, gegenüber den „bösen Bonner Ultras“.
Der Schwarze Kanal tat da sein übriges, zumal man das Westfernsehen empfangen könnte.
Da meine Mutter Lehrerin war und mein Vater auswärts arbeitete, kam es mir zu, die Antenne Richtung hohen Meißner gen Westen zu drehen & wieder zurück ……wenns dunkel war
Außerdem bin ich der festen Überzeugung, dass die derzeit deutsche Kriegshysterie nur Propaganda einiger politischer Kriegstreiber aus den etablierten Parteien ist. Der männlichen wehrfähigen Bevölkerung wurde doch jede „Identifikation zum deutschen Vaterland aberzogen“ Wo soll denn die Kiegsbegeisterung herkommen ? Von den Putin Freunden der AfD ? Ich lach mich schlapp !
Mit freundlichen Gruß aus Thüringen
Was die Neuausrichtung der Technologie, der Prioritäten und der Doktrinen angeht, hat Herr Drexl sicherlich Recht. Über die Kriterien, nach denen »die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes« bemessen wird, entscheiden jedoch auch Instanzen jenseits von Technologie und Reorganisation: wie sollen in Zukunft die Grundlinien der deutschen Außenpolitik beschaffen sein?
(1) Die geopolitische Zukunft Deutschlands (und Europas) liegt nicht länger in einer transatlantischen, sondern in einer eurasischen Perspektive. Aus dem einfachen Grund, weil Europa in Europa liegt und ein Teil Eurasiens ist. Die Spaltung des europäischen Kontinents durch die Außenpolitik der USA ist zu revidieren.
(2) Die verhängnisvolle Weichenstellung der außenpolitischen Doktrin der USA durch die sogenannten »Neocons« während der 1990 Jahre, die einer Hobbesschen Welt der militärischen Überlegenheit und der mörderischen Feindbilder den Vorzug vor einer Welt der Völkerverständigung gegeben hat, ist zu revidieren.
Verteidigungsfähigkeit."
Das kann ich nur d i c k unterstreichen.
Auf die richtigen, der Jetzt-Lage entsprechenden Waffen kommt es an!
Nur der Staat, welcher der militär-technischen Entwicklung nicht hinterherhinkt, wird sich in Zukunft gut verteidigen können.
Dasselbe gilt für andere Bereiche, besonders auch für die Bildung. Mehr Geld für Schulen u. Hochschulen hat in den letzten Jahrzehnten die Effektivität dieser Einrichtungen keineswegs gesteigert, weil dieses Geld für Programme bzw. Projekte verplempert wurde, die den Wissens- u. Bildungsstand junger Menschen nicht verbessert haben. Die Leistungen der Abgänger wurden sogar schlechter!
Geld ist kein Allheilmittel. Im Gegenteil: Zu viel Geld läßt die Anstrengungen aller Beteiligten erlahmen!
M e h r Geld für nachgewiesen erfolgreiche Institutionen u. erfolgreiches Material! - So muß das Motto lauten.
Das aber setzt Entscheider voraus, die kompetent genug sind, um diesen Grundsatz konsequent u. langfristig durchzusetzen.
Was nützt dem Land eine hochmoderne Armee wenn es keine Soldaten gibt die motiviert z.B durch „Vaterlandsliebe“ sind, diese Land zu verteidigen ?
Dem goßen Teil, vor allem der Anteil der jüngeren Bevölkerung, wurde doch jegliche mögliche Identität mit diesem Land in den letzten 20 Jahren unter links grüner Dominanz aberzogen. Und dieses „Problem“ lässt sich weder mit eine Menge Geld noch in einer kurzen Zeit erledigen. Das dauert mindestens eine Generation, wenn denn der politische Willen überhupt da ist, diesen Zustand zu beenden.
Im Prinziep .ist es nichts anderes, als hätte man vor, das „rot grüne Experimentierfeld der Bildung“ wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Das fängt im Hörsaal der Lehrerstudenten an, und endet in jeder einzelnen Klasse egal in welcher Klassenstufe ! Aber wem erzähle ich das ……😂😂😂
Mit besten Grüßen aus Thüringen dem derzeit besten Anschauhungsobjekt in Punkto Moral & Bildung 🙈
an Sie zurück, lieber Herr Frank!
-Liebe wieder aufbauen sollten, damit die jungen Leute wieder verteidigungsbereit sind...?
Das hieße ja, daß es auch "Feinde" gibt, die dem Vaterland schaden möchten, z. B. dadurch, daß sie die Grenze überschreiten... und wer weiß, was sie dann noch so alles machen...?
Holzauge sei wachsam...!
Ich stelle mir die Frage, was ist übrig geblieben ,von dem Land was wir nach 89 kennenlernten ? Warum wurde das damalige Rentenniveau von 68 auf 48% nicht inflationär bereinigt abgesenkt ? Warum muss ich auf meine Rente i M Steuern knapp 100 €€ Steuern Zahlen? Warum werde ich doppelt bestraft, mit 63 und knapp 10% Abschlag den ich bei jeder Erhöhung wieder abgezogen bekomme ? Wir haben unser ganzes Leben an Haus & Grundstück gearbeitet was uns für die Pflege genommen werden soll. Der sein ganzes Geld verlebt hat und oder weniger fleißig war, dem hilft der Staat. Wenn ich in welcher deutschen Stadt auch immer durch die Straßen der Innenstadt gehe, komme ich mir vor wie in einer islamisch Ukrainischen Enklave. Wie ist es bestellt mit der inneren & äußeren Shicherheit auch der meiner Kinder, Enkel und Urenkel ? Was passiert, mit einem wenn Faulenzen salonfähig ist, Leistung sich nicht lohnt weil über die Hälfte des Jahres für den Staat gearbeitet wird ? Verteidigung, für wen & was?
...dann frage ich mich bzw. Sie, ob das klassische Modell der "Leistungsgesellschaft" in unseren Breiten noch eine Zukunft hat, denn gegenwärtig wird letztlich von ALLEM, was man industriell produzieren kann, quasi so viel produziert, daß es nur noch grenzwertig genügend Nachfrage findet und ich mir quasi karikaturhaft vorstellen kann, daß man die eine Hälfte einer Automobilproduktionsstätte dazu nutzt, die Fahrzeuge zu demontieren und zu recyceln, die in der anderen Hälfte gebaut wurden.
Der Vorteil: Die Produktivität bleibt erhalten, den Leuten wird nicht langweilig und das BIP bleibt hoch.
Wenn man jetzt da hinein noch die weiter steigende Automatisierung aller technischen Vorgänge rechnet, wird es mir schwindlig.
Funktioniert das klassische Modell der Schwäbischen Hausfrau "Schaffe, schaffe, Häusle baue, Hund verkaufe, selber belle"... (und der Klo kommt in's Küch) noch...?
11000 Bedienstete haben jahrzehntelang im wahrsten Sinne des Wortes tatenlos zugesehen, wie die Bundeswehr langsam, aber zuverlässig verrottet ist. Unter den Augen der zuständigen Minister. Allein dies treibt einem die Zornesröte ins Gesicht. Vermutlich waren sie sämtlich im Homeoffice.
Von dem sagenumwobenen Minister Pistolius gibt es dazu keine Äußerung.
Keine Ahnung, wofür die an den durchgängigen Tiefschlaf gewöhnter Mitglieder dieser NWO (non working organisation) überhaupt noch zu gebrauchen sind.
Entlassen kann man sie wegen des Beamtenstatus leider nicht, wie das in einem normalen Unternehmen umgehend geschähe. Aber versetzen, vielleicht irgendwohin, wo man ihre Rest-Aktivität kontrollieren kann.
Ohne einen radikalen personellen Neustart wird das nichts.
Da würde bei gleichzeitig rigorosem Bürokratieabbau vielleicht ein Viertel der Belegschaft reichen.
11000 Bedienstete haben jahrzehntelang im wahrsten Sinne des Wortes tatenlos zugesehen, wie die Bundeswehr langsam, aber zuverlässig verrottet ist. Unter den Augen der zuständigen Minister. Allein dies treibt einem die Zornesröte ins Gesicht. Vermutlich waren sie sämtlich im Homeoffice. In Malle oder sonst wo.
Von dem sagenumwobenen Minister Pistolius gibt es dazu keine Äußerung.
Keine Ahnung, wofür die an den durchgängigen Tiefschlaf gewöhnten Mitglieder dieser NWO (non working organisation) überhaupt noch zu gebrauchen sind.
Entlassen kann man sie wegen des Beamtenstatus leider nicht, wie das in einem normalen Unternehmen umgehend geschähe. Aber versetzen, vielleicht irgendwohin, wo man ihre Rest-Aktivität kontrollieren kann.
Ohne einen radikalen personellen Neustart wird das nichts.
Da würde bei gleichzeitig rigorosem Bürokratieabbau vielleicht ein Viertel der Belegschaft reichen.
Bitte zu bedenken, daß die Kontrolle der Rest-Aktivität nach der "Versetzung" durchaus auch wieder Ressourcen benötigt.
Wenn`s effektiv werden soll, muß es militaristisch werden. Mal gespannt, wer uns das dann als erster wieder vorwerfen würde. Die Israelis wohl kaum...
...im "Frieden" das Material zu konzipieren und zu produzieren und dann zu "lagern", bis es gebraucht wird, taugt nicht mehr.
Warum...?
Weil die Systeme, mit denen heutzutage gekämpft wird, in kurzer Zeit ihre Aktualität und damit ihren Nutzen verlieren.
Benötigt wird quasi ein echter Krieg oder ein "Spiel", das parallel dazu läuft und in dem die Systeme sich bewähren müssen und laufend verbessert werden.
Theoretisch könnte man das ohne Blutvergießen in virtuellen oder reellen "Sandkästen" inszenieren und die Manöverplätze dann zum Schießen verwenden.
Ein anderer Aspekt, der in dem Artikel auch zu kurz kommt: Die Mannsbilder brauchen "Spielzeug". und sie wollen dann auch damit spielen... und ob das ohne Einsatz des Lebens funktioniert...?
Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen ja doch, was man schon garnicht mehr glauben wollte: Es wird wieder überwiegend gehorcht und ††† und die, die Abhauen und desertieren, bleiben in der Minderzahl.
Sind halt echte Mannsbilder...!
