Ulrich Siegmund (AfD) und Claudia Wittig (BSW)
Ulrich Siegmund (AfD) und Claudia Wittig (BSW) / picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt

BSW-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt - „Die AfD spricht gerade nicht mit einer Zunge, sondern mit fünf“

Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt, eine Koalition mit ihr kommt für das BSW aber nicht infrage. Warum also die Gespräche? BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig erklärt, mit welchem ungewöhnlichen Modell der Zusammenarbeit sie die politische Blockade aufbrechen will.

Clemens Traub

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Clemens Traub ist Cicero-Redakteur und verantwortlich für Social Media. 

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Claudia Wittig ist Historikerin und Spitzenkandidatin des BSW in Sachsen-Anhalt.

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Heidemarie Heim | Fr., 11. September 2026 - 19:44

Ihre Worte geehrte Frau Wittig in die Gehörgänge der sich jenseits von Vernunft bewegenden Gesprächsverweigerern! Deren Gebaren mich eher an trotzige Kinder als an Erwachsene erinnert und so überdies ein Verhalten an den Tag legen, wie man es von schlechten Verlierern kennt. Was sie in den Augen der Menschen, die sie nicht wählten, nicht nur noch unsympathischer macht, sondern die Leute noch weiter davon überzeugt, dass es richtig war diesen Brandmauerparteien ihre Stimme zu verweigern. Was aber viel schlimmer daran ist, es dient diesen Wählern/innen als Beleg dafür, dass diesen sich sogar Gespräche verweigernden Politikern, nicht nur das Wählervotum peripher geht, sondern auch die oben angesprochene Verantwortung oder das Land generell! Diese ohne Rücksicht auf Verluste antidemokratische Brandmauer-Haltung ist für mich nichts anderes als "Arbeitsverweigerung"! Abmahnung Nr. 2 demnächst in MP. Bis zum endgültigen Rausschmiss. Vielleicht befördert das dann die Gesprächsbereitschaft;)!

Wenn man sich an die ganzen 'Kindergartenspiele' der Etablierten mit der AfD im Bundestag erinnert..., dann ist die Bezeichnung 'trotzige Kinder' absolut zutreffend... 👍

Bleibt zu hoffen, dass diese 'Trotzköpfe' in Sachsen-Anhalt jetzt den 44%-Schuss gehört haben... und wenigstens auf Grundschulniveau wechseln... ..., was ja schon einen riesigen Fortschritt bedeuten würde... ... 😉

Wer jetzt noch 'an die Brandmauer glaubt' kann nur noch als 'politisch verbohrter Kindskopf' bezeichnet werden, unfähig Realitäten zu akzeptieren. Solche Leute/Politiker:innen sind somit de facto auch UNFÄHIG TATSÄCHLICH ZU REGIEREN! Ende!

Thomas Veit | Fr., 11. September 2026 - 20:03

"Wir sind jetzt 83 Erwachsene, die in diese Positionen und damit in eine Verantwortungsposition gewählt worden sind. Unsere Aufgabe ist es, mit dem Wahlergebnis, das wir vorfinden, arbeitsfähig zu werden und daraus eine Regierung zu bilden."

>> genau so ist das! 👍

Günther Anderer | Sa., 12. September 2026 - 05:24

möchte mit ihrer Minipartei große Politik machen, aber keine echte Verantwortung übernehmen. Man spricht mit der AfD, möchte aber keinen AfD-Ministerpräsidenten wählen. Man will keine stabile Koalition, aber die Zustimmung zu "wichtigen" Punkten aus ihrem Wahlprogramm. Zur Moderation ihrer Vorstellungen und Wünsche soll dann ein "Experte" Ministerpräsident werden.

Darauf sollte sich die AfD nicht einlassen, weil das BSW nur im eigenen Interesse Rosinen picken möchte. Das BSW sollte mit diesen Vorstellungen genau die Parteien in Sachsen-Anhalt überzeugen, die ihnen im Bundestag das Nachzählen ihrer Stimmen verweigert haben. Das ist die Alternative zur AfD. Viel Spaß.

Klaus Funke | Sa., 12. September 2026 - 09:00

Antwort auf von Günther Anderer

Das BSW sollte man in sich selbst kochen lassen. Keine Gespräche. So eine miese kleine Trickser-Partei. Die AfD sollte, wenn sie keine Alleinregierung (evtl. mit Zuläufern aus der CDU) hinbekommt, auf Neuwahlen abstellen. Das ist die sauberste und beste Lösung. Alles andere funktioniert bei dem medialen Dauerfeuer und den Störmanövern durch die Altparteien und die Bundesregierung nicht. Reibt euch nicht auf, liebe Freunde von der AfD. Dieses Land ist noch nicht reif für die AfD. Man ist noch nicht ganz unten. Aber Geduld, das kommt noch, vielleicht auch ein Krieg, dann werden die Karten sowieso neu gemischt, wenn es noch Karten und Mitspieler gibt...

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 10:31

Antwort auf von Günther Anderer

niemandem reden..., auch nicht mit der AfD - da stimme ich Ihnen ausdrücklich zu.

Und dass "das BSW nur im eigenen Interesse Rosinen picken möchte."... - WAS? für eine Erkenntnis... ... 🤔, im Politikbetrieb nach einer Wahl... ... - wie alt sind Sie?

ich bin alt genug und lebenserfahren, um sachgerecht urteilen zu können.
Ich vermute, dass Sie mich missverstanden haben. Das BSW ist knapp über die 5%-Hürde gerutscht, die AfD hat fast 44 % erreicht. Der Abstand zwischen beiden ist also riesig und das BSW bleibt ein Zwerg. Damit ist klar, das BSW bietet so gut wie nichts und stellt gleichzeitig Bedingungen, die in keinem Verhältnis stehen. Das ist weit mehr, als das unter Parteien Übliche.

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 19:16

Antwort auf von Günther Anderer

Was folgt jetzt daraus...? Das ist der Vorteil des "Königsmachers"..., und auch das SCHON IMMER... (siehe die FDP seinerzeiten...)

Natürlich hat das BSW in! dieser! Position! überproportional mehr Macht pro Mandat... - UND?? BSW jetzt 'phöse'... ...?? 'unanständig'...?? (Sorry - nix für ungut...)

Wenn die AfD gut verhandelt setzt sie sich auch dementsprechend durch gegen dieses 'Pipsel-BSW'..., wenn nicht dann nicht..., und dann muss sie halt um 3+ CDU-Überläufer werben..., welche dann übrigens genauso in der Königsmacher-Position mit nur drei Personalien übrigens wie jetzt das BSW wären/sind... - und sich das ebenfalls zu 300% vetgomden lassen werden..., eventuell mit Ministerposten - diese 'phösen'... ..., aber da! wäre das wahrscheinlich ganz was anderes... >> Helden! wären sie - hier im Forum.

Aber vielleicht 'missverstehen' wir uns doch nur...? 🤔

Angelika Sehnert | Sa., 12. September 2026 - 08:14

Man kann nur verzweifeln angesichts der politischen Klasse in Sachsen-Anhalt. CDU, SPD und Grüne tun so, als sei das Wahlergebnis ohne Vorwarnung eingetreten. Die Umfragen waren monatelang klar. Dass der problematische Einsatz einer NGO die Grünen über die 5% Hürde gehievt und der SPD ein leicht verbessertes Ergebnis beschert hat, tut nichts zur Sache. Tatsache ist jetzt, dass eine vollkommen regierungsunerfahrene AfD mit drei ebenso unerfahrenen und völlig naiven Abgeordneten des BSW ein Land regieren wird. Das ist das Ergebnis der Brandmauer.
Das BSW will Friedenspolitik machen, aus einem Land mit knapp 2 Mio. Einwohnern! Das ist Bundeszuständigkeit. Bei der Schulpolitik, die exklusiv Landespolitik ist, gibt es schon keinen Konsens. Wie auch, das BSW ist im Kern eine sozialistische Partei. Da hat Schule nicht unbedingt Bildungsfunktion, da soll der Neue Mensch herangezogen werden-mit Hilfe von Sozialarbeitern- die die AfD nicht will. Es wird spannend.
Grosses Kino im kleinen Land

Angelika Sehnert | Sa., 12. September 2026 - 09:01

Das Wahlergebnis in Sachsen- Anhalt und der unprofessionelle Umgang damit ist nicht ohne Beispiel. In Brüssel dauerte eine Regierungsbildung 2011 540 Tage, 2025 dann 260 Tage. Auch dort reden bestimmte Gruppen der einen Fraktion nicht mit Mitgliedern einer anderen Fraktion, manche aber schon und umgekehrt, schwer zu verstehen. Die Positionen zwischen Frankophonen und Niederländern, linken Sozialisten und rechten Nationalisten sind ähnlich zementiert und unvereinbar wie die zwischen AfD und allen anderen Parteien. Meine Cousine, die in Belgien lebt, fand diese Zeit wunderbar, in der die Politik mit sich selbst beschäftigt war, die Verwaltung aber endlich in Ruhe arbeiten konnte, ohne dass wöchentlich neue Gesetze und Vorgaben ins Haus flatterten- die wegen der immer schwierigen politischen Konstellationen oft auch widersprüchlich und nicht praktisch umsetzbar waren. Es funktionierte vieles plötzlich geräuschlos. Und das ist es doch, was Bürger wollen: dass der Staat funktioniert!

Christa Wallau | Sa., 12. September 2026 - 10:27

die genau so viele Mandate bekommen hat wie alle anderen zusammen (bis auf die 5 des BSW), ist eine dreiste Unverschämtheit gegenüber allen Bürgern in Sachsen-Anhalt, welche die AfD mit haushohem Vorsprung gewählt haben.

Es sind nach wie vor die "Brandmauer-Parteien"
CDU, SPD, Grüne und Linke, die ein vernünftiges Regieren im Sinne der Bürger unmöglich machen.
Warum sollte die AfD daher auf die waghalsigen Vorstellungen einer Klein-Partei eingehen, um eine Regierung zustande zu bringen?
Meines Erachtens kann ein solches Experiment nur schiefgehen und der AfD schaden, während die Total-Verweigerer sich hämisch die Hände reiben.

Die AfD sollte auf Neuwahlen bestehen oder die anderen ihr Bündnis der "Vielfalt" schließen lassen. Dann würden noch mehr Menschen begreifen, wie wichtig eine absolute Mehrheit für die AfD inzwischen geworden ist, um eine Wende in der Politik - vor allem der Migrations- u. Sozialpolitik - in Deutschland zu bewirken.

Hat 'man' nicht bisher genau den Kartellparteien immer als 'undemokratische Strategie' vorgeworfen, seinerzeit in der 'Erfurter Republik'? Und jetzt selber undemokratisch... ...??

Na das lässt ja nix Gutes für eine eventuelle AfD-Regierung erwarten... ..., wenn sie's genau so machen wie die Kartellparteien, nur mit umgekehrtem Vorzeichen.

Ich wäre mirvzudem nicht sicher, dass das überhaupt 'das Problem' lösen würde, denn ein nicht unwesentliche Teil der AfD sind doch auch bisherige Nichrwähler gewesen... ... - ob die wirklich bei einer kurzfristig erneuten Wahl bei z.B. noch schlechtem Wette wirklich alle wieder 'vom Sofa hoch kommen'... ... darf bezweifelt werden. Dann hat die AfD am Ende bei Neuwahlen weniger als vorher...? 🤔

Oder ist das ausgeschlossen... - und dann?

>> Neuwahlen sind mE keine Option - es liegt ein gültiges Wahlergebnis vor, damit ist umzugehen.

um mit einem Wahlergebnis umzugehen, da zu braucht es alle Parteinen die in das kommende Parlament gewählt wurden, aber bis dato sieht es so aus dass diese Parteien das aktulle Wahlergebnis nicht Respektieren wollen, obwohl die AfD mit fast 44% der Wählerstimmen einen eindeutigen Regierungsauftrag erhielt.
Tja, wenn sich die anderen Parteien undemokratisch verhalten, dann bleibt nur noch die Option "Neuwahlen" übrig.
In so fern wäre der AfD kein Vorwurf zu machen, sondern den anderen Parteien, die sich übrigens seit Jahren undemokratisch verhalten!

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 12:58

Antwort auf von Dagmar Lubig

eine Regierungsoption..., und die sollte ersteinmal ausverhandelt! werden..., BEVOR man/Frau nach 'Neuwahlen' ruft..., deren Ergebnis übrigens auch gar nicht wirklich besser ausfallen muss für die AfD... - wieso nehmen alle AfD-Fans hier das automatisch an..., können Sie mir das logisch nachvollziehbar erklären?

ich habe doch geschrieben, wenn sich die Parteien undemokratisch verhalten und die AfD als Regierungspartei mit Ministerpräsidenten ihrer Wahl nicht respektieren willens sind, dann ist eine Neuwahl die einzige demokratische Lösung, ist doch logisch!
Die Wähler in Sachsen Anhalt, die wünschen sich kein Diktat von mehreren Wahlverlierern, die sich aus Machtgier gegen einen eindeutigen Wahlgewinner verbünden.
Übrigens, ähnlich sehen es auch die Kommentierenden hier.

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 15:17

Antwort auf von Dagmar Lubig

1. Subjektiv oder objektiv 'undemokratisch' zu handeln, wenn man demokratisch legitimiert ist, durch Wahlen z.B., ist unschön, vielleicht auch undemokratisch..., aber legitim, solange man keine Gesetze verletzt o.ä., denn dummerweise sehen gerade diese Kräfte - die sog. Kartellparteien - ihr Handeln als undemokratisch an..., auch wenn Sie und ich das nicht so sehen... -- es ist also ersteinmal LEGITIM überparteilich ein sog. politisches 'Brandmauerkonstrukt' zu organisieren..., wenn sie's durchhalten. Feststellung!
2. "Die Wähler in Sachsen Anhalt, die wünschen sich kein Diktat von mehreren Wahlverlierern, die sich aus Machtgier gegen einen eindeutigen Wahlgewinner verbünden." - Sorry - was für ein Geschwafel... - inhaltlich!! Was sich 'die Wähler in Sachsen-Anhalt wünschen' können Sie und jeder andere Ignorant hier zweifellos den Wahlergebnissen dort ablesen... - Leute, muss man DAS!!! wirklich noch erklären...!? Und danach hat die AfD KEINE EIGENE MEHRHEIT!!! DAS! wollten die Wähler!

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 18:19

Antwort auf von Dagmar Lubig

dann lassen wir's. Mir macht es auch keinen Spaß mit Realitätsverweigerern zu 'diskutieren'...

Das denke ich auch. Neuwahlen sind, wenn nichts anderes funktioniert die sauberste und beste Lösung. Dann wird man sehen, was der Souverän dazu sagt.
Keine Experimente, nicht auf "gute Ratschläge" hören. Alleinregierung. Punkt. Aus.

VOR EINER WOCHE(!!) gerade erst gesprochen!!... ... - haben Sie das mitbekommen, sehr geehrter Herr Klaus Funke..., und alle anderen Realitätsverweiger:innen hier...!??

Erstaunlich wie schnell 'der demokratische Geist' (ver-) schwindet bei den AfD-Fans hier... ..., trotz Erdrutschsieg... ... - Was nicht passt wird passend gemacht...!?? ABER über Merkel aufregen... ... (Erfurter Republik...) - klarer Realitätsvetlust! 🤣🤣🤡

>> DAS! SOLLTE JEDEM ECHTEN DEMOKRATEN ZU DENKEN GEBEN!!! Absolut ernst gemeint!

Umständen auch eine Neuwahl. Somit ist diese Teil der Demokratie.
Bzw. das Fordern einer solchen ebenso.

Es obliegt der Meinungsfreiheit eines jeden einzelnen, sie bei Vorliegen gewisser Tatsachen als beste Lösung zu sehen, ohne dass der- oder diejenige gleich „bedenkenswert“ (in Sachen Demokratieverständnis) handelt. Ihre Anmerkung geht somit am Kern vorbei und ich halte sie für hetzerisch.

Merkel ordnete einst an, eine demokratische Wahl „rückgängig“ zu machen, weil das Zustandekommen des Ergebnisses ihr nicht passte. Das ist etwas anderes, aber OK, nicht jeder muss dies verstehen.

Auf jeden Fall wäre eine Neuwahl demokratischer als eine nie zur Wahl gestanden habende „überparteiliche“ Person einfach mal in den Sessel zu heben, weil eine 5%-Kleinstpartei meint, sich wichtig machen zu müssen.

Aber warten wir ab, ich hoffe und glaube, dass Siegmund ohne Neuwahlen das ihm zustehende MP-Amt auch bekommt.

Urban Will | Sa., 12. September 2026 - 11:24

und macht nichts anderes. Da kroch das BSW mit der letzten Patrone gerade so in den LT und möchte nun entscheiden, wie regiert werden soll.
Es ist mehr als dreist (ich sage mal: dreistdumm) von einer Partei, die alleine fast so viele Stimmen bekam wie der Rest, zu verlangen, irgendeine „überparteiliche“ Person, die nie zur Wahl stand, zum Regierungschef zu machen. Das wäre Sandkasten-Demokratie.
Seit Jahren gab es kein so klares Ergebnis mehr in einer Wahl. Siegmund ist der von einer überwältigenden Mehrheit erwünschte Ministerpräsident. Ihn mit allen Tricks von der Macht abzuhalten, ist zwar „legal“, aber ein Verhöhnung der Wähler. Dann sollte in der Tat das Volk, nun da es weiß, wie der Anti-AfD-Block tickt, noch einmal abstimmen dürfen, denn ich denke, da würden einige nun anders entscheiden, um endlich Klarheit zu bekommen.
Ich hoffe aber, dass Siegmund im dritten Wahlgang durchkommt oder es vorher in der CDU so kracht, dass er bereits im ersten genügen Stimmen von dort bekommt.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 12. September 2026 - 12:07

Auch Sie machen nichts anderes als der Rest der unterlegenen Parteien. Sie verdrehen bewusst die Worte Siegmunds und der AFD-Spitze, um den Eindruck zu erwecken, man habe die Wähler angelogen und würde jetzt anders handeln, wie es angekündigt wurde. Ja, Siegmund hat gesagt nur mit einer stabilen Mehrheit will er regieren. Er will eben nicht nur gewählt werden und dann umherirren, um sich Mehrheiten bei Sachthemen zu suchen. Und ja, er hat gesagt mit dem BSW keine Koalition, aber das schließt ja nicht aus, dass er als Demokrat dennoch allen anderen unterlegenen Parteien ein Gesprächsangebot macht, um für sich zu sondieren, was, wie, möglich sein kann. Nennen Sie diese Gespräche wie sie wollen. Nur eins. Bevor sie anderen Unwahrheit unterstellen frage ich Sie: Wird das BSW sich auch in SA abspalten von der Hauptpartei und was neues machen wie in Thüringen? Ihr seid ein gäriger Haufen würde Gauland sagen. Ihr seid ausgewiesene Marxisten, auch wenn ihr bei manchem mit der AFD übereinstimmt

Thomas Veit | Sa., 12. September 2026 - 12:51

Antwort auf von Ernst-Günther Konrad

leben, logisch. Und wer sagt denn überhaupt, dass bei Neuwahlen das Ergebnis besser wäre für di AfD... ...

Es spricht von 3iner gewissen ideologischen Verblendung, wenn man zweifelsfrei von einem besseren AfD-Ergebnis bei Neuwahlen ausgeht..., gerade wegen der vielen bisherigen Nichwähler, welche die AfD dieses Mal mobilisieren konnte... - schon schlechtes bzw. kaltes Wetter könnt da für die AfD 'ein Verlustgeschäft' bedeuten..., unabhängig davon, dass es für die Auflösung des Landtages auch eine Mehrheit im Landtag bräuchte... - hat die AfD aber dummerweise nicht -- 'Pipi Langstrumpf' muss also vorerst noch mal wieder nach Hause gehen... ...

Nach nichteinmal 1 Woche nach der Wahl UND noch Null Gesprächen schon NEUWAHLEN zu fordern spricht mE von 'politischer Unbedarftheit', um es mal höflich zu formulieren... - nach 6-8 Wochen ergebnisloser Verhandlungen wäre das etwas anders.

Wenn die AfD nur absolut regieren kann kann sie garnichts regieren, in der Realität.

Wir werden sehen...

Heidemarie Heim | Sa., 12. September 2026 - 13:31

Warum wohl machen die Verlierer in SA und Medien so einen Druck? Die AfD soll in wenigen Tagen eine Regierung bilden, wofür sich andere Wochen Verhandlungszeit ausbedingen.Weil man m.E. ganz einfach Schiss hat vor den kommenden Abstimmungen;).
Denn die Wähler wissen nun
"gesichert;)", dass wenn sie wirklich eine andere als die bisherige Politik wünschen, den Mauernden oder sich wie das BSW nicht klar dafür Bekennenden erst gar nicht ihre Stimme an diese abzugeben brauchen.Oder sich denken, wenn 44 nicht reichen, dann machen wir Nägel mit Köpfen und runden auf auf 50 Siegmunde;).Weshalb man wahrscheinlich Neuwahlen noch mehr scheuen müsste als der 😈 das Weihwasser. Vielleicht täusche ich mich, aber ich sehe die AfD in einer recht komfortablen Lage.Waehrend allen anderen das Wählervotum mit Füßen tretenden zurecht der A.... auf Grundeis geht bis hinein in Berlins Waschmaschine;)! MfG

Ingo Frank | So., 13. September 2026 - 00:18

Sind doch nur knapp über dei 5% Hürde vom Wahler gehievt wurden, weil sie suggeriert haben, die Gespräche mit der AfD nicht von vorn herein auszuschließen.
Trau niemals einer Linken Partei, weil links bleibt links ! Die AfD wäre mit dem Klammerbeutel gepudert = immenser Verlust an Wählerstimmen, würde sie sich auf diese Spielchen von Wagenknecht & Lafontaine einlassen.
Ich sehe für die AfD nur eine reale Chance eine Regierung zu stellen, in dem sie versucht, von den 7 CDU Abweichlern die Schulze nicht als neuen Fraktionsvorsitzenden wählten, sich die erforderlichen Stimmen zu organisieren.

Ein nicht zu unterschätzendes Novum dürften die Wahlen in MV am kommenden Sonntag auf SA haben, wenn die CDU deutlich unter den prognostizierten 7% landet, vielleicht sogar an der 5% Hürde scheitert …… Da könnten aus Sicht der CDU mit einem großen Kanzler & Koalitions- Knall, sich ganz plötzlich ganz neue „Perspektiven“ einer Zusammenarbeit von AfD & CDU ergeben was Müller vdMilch bereits fordert.