Ahmadiyya-Imam Scharjil Khalid
Dem Ahmadiyya-Imam Scharjil Khalid sind die Muslime im Expertenkreis nicht muslimisch genug / picture alliance/dpa/CTK | Zapotocky Ales

Beraterkreis Islamismusprävention - Reflexhafte Empörung der üblichen Verdächtigen

In seinem „Beraterkreis Islamismusprävention“ ersetzt das Innenministerium Islamismus-Verharmloser durch ausgewiesene Experten wie Ahmad Mansour und Güner Balci. Das Gremium hat seine Arbeit noch nicht aufgenommen, da gibt es schon Geschrei und Rassismusvorwürfe aus links-islamischer Ecke.

Autoreninfo

Gideon Böss ist Roman- und Sachbuchautor und hat unter anderem über Religionen in Deutschland und Glücksversprechen im Kapitalismus geschrieben.

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Es ist nicht so, als ob die Bundesregierung bisher eine besonders glückliche Figur abgeben würde. Angefangen mit Friedrich Merz, der fast keines der Wahlversprechen umsetzen will, die er versprochen hatte. Die Koalition wirkt im besten Fall wie eine Ehe, die von gegenseitiger Verachtung und den Untreuevorwürfen der SPD zusammengehalten wird, die der Union eine heimliche Liebelei mit der AfD unterstellt.

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Peter William | Mo., 1. Dezember 2025 - 08:31

will ich mich dazu äußern, eigentlich nicht. Irgend ein Angebot müsst ihr den Menschen halt machen, die einen probieren es mit Islamismus, die anderen schaffen Clan Strukturen. So wie ich es sehe versucht Dresden diese wirtschaftlich zu integrieren und ihnen somit ein Leben zu ermöglichen.

Die Aufgabe dieses Gremiums ist doch nicht ein Angebot zu unterbreiten sondern andere Angebote zu bekämpfen!

Chris Groll | Mo., 1. Dezember 2025 - 09:19

Zu Ihrem Artikel habe ich zwei Anmerkungen:
Seit mehr als 30 Jahren heißt es, in Deutschland leben 5 Mio. Mohammedaner.
Wir hatten eine (ich will vorsichtig sein) Masseneinwanderung von vielen Mio. Mohammedanern. Trotzdem heißt es weiterhin, es befänden sich 5 Mio. Mohammedaner im Land. Suche den Fehler.
Außerdem gibt es nur einen Islam und keinen Islamismus. Google:
"Islamismus (arabisch إسلاموية , DMG Islāmawiyya) ist eine politische Ideologie, die die Gestaltung der Politik und Gesellschaft anhand von Werten und Normen anstrebt, die aus der Religion des Islam abgeleitet werden."
"Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. “ Das sagt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Der Islam und das christliche Abendland sind nicht kompatibel. Der Islam und die Linken sind es sehr wohl.

... von wg. "es gibt nur einen Islam", auch wenn´s Erdogan daherschwafelt. SO einfach isses dann doch nicht! Habe mich vor 35 Jahren intensiv mit dem Balkankrieg beschäftigt, wo z. B. in Bosnien-Herzegowina seit 1945 Muslime, Christen und Serbisch-Orthodoxe ohne einen Zwischenfall friedlich miteinander lebten.
Als dann "die Serben" mit den Unabhängigkeitsbestrebungen Sloweniens und Kroatiens ihre Felle davonschwimmen sahen, militärisch in ganz Jugoslawien losschlugen und unter Karadzic besonders die erstmal ziemlich hilflosen Muslime eben in B.-H. massiv verfolgten, verdrängten und massakrierten, mischte sich der Iran mit massiver Unterstützung extremistischer Anführer und der Gründung von radikalen Moscheegemeinden ein.
Und nota bene gab´s ja auch Zeiten, in denen "die Christen" lange nicht so friedliebend waren wie derzeit, sondern Blutbäder unter "Nichtgläubigen" anrichteten, dass es nur so dampfte, ob im Nahen Osten, in den Kolonien oder als Sklavenbeschaffer für "die Neue Welt".

Walter Buehler | Mo., 1. Dezember 2025 - 09:42

Imam Khalid gebraucht diese Wortverbindung. Was meint er damit?

Ist ein "säkularer Moslem" dasselbe wie ein "ungläubiger Moslem"?

Sind alle Christen, Buddhisten und Juden auch "säkulare Muslime"?

Oder ist "Muslim" ein Synonym für eine einheitlichde Nation oder gar eine einheitliche, monolithische "Rasse", zu der jeder gehört. der an den Islam glaubt?

Irgendwie läuft das doch darauf hinaus, dass der Islam keine gewöhnliche Religion neben anderen ist, der Menschen mit ganz unterschiedlichsten Herkunft, Sprache und Tradition angehören können.

Nix für ungut!

C. Schnörr | Mo., 1. Dezember 2025 - 12:17

bellen. Rhetorische Frage: Benötigt einer dieser "Kritiker" Personenschutz? Ausnahmsweise mal eine richtige Maßnahme der Wortbruchregierung.

Markus Michaelis | Mo., 1. Dezember 2025 - 13:30

Das scheint mir generell eine relevante Frage: wer spricht für wen? Es gibt etwa keine Deutschen, die sich in irgendwas von irgendwelchen anderen Bürgern auszeichnen. Das wäre verfassungsfeindlich. Es gibt Deutsche, die Türken oder Palästinenser sind und ihre spezifischen Sichtweisen haben dürfen und sollen und die Gemeinschaft hat darauf auch einzugehen, aber es gibt keine Deutschen, weil das verfassungsfeindlich wäre.

Wie ist das nun bei Muslimen, Christen etc. ?Wann hat eine Gruppe das Recht zu sagen, dass sie verschieden ist und daraus gesellschaftliche Forderungen abzuleiten? So wie jeder Deutscher ist, ist dann auch jeder Muslim oder Christ und bestimmt Definitionen und Grenzen mit? Oder wird alles durch die 19 Grundrechtsartikel festgelegt und der Rest ist im Zweifel unwichtiges Privathobby? Sollte das Verfassungsgericht entscheiden und Menschen haben sich danach zu richten?

Vielfalt und Gesellschaft sind nicht einfach, wir vielleicht etwas überfordert?

Ernst-Günther Konrad | Mo., 1. Dezember 2025 - 13:37

Scheint so. Sie gehören offenbar alle keiner NGO oder Vereinigung, Stiftung oder sonstigen politisch gesteuerten Gemeinschaften an. Das verwirrt Linke und Grüne, wollen sie doch nicht zu viel Expertise zu diesem Thema haben und schon keine unabhängigen Wissenschaftler. Gerade Frau Kaddor mit ihrer Vita müsste es doch begrüßen oder hat sie Angst, es könnten Ergebnisse zu Tage gefördert werden, die das links-grüne Bild über den Islamismus die Wahrheit stören? Jedenfalls typisch. Da wurde offensichtlich keiner von der SPD vorgeschlagen, da muss man schon öffentlich warnen. Wären nicht die Msm würde die keiner mehr inzwischen noch wahrnehmen. Looser aus Looserparteien sind verärgert, weil sie kein Einfluss mehr nehmen können. Bleibt abzuwarten, ob Dobrindt seine Experten schützt oder bald umfallen wird wegen erfundener, inhaltlich völlig haltloser Vorwürfe? Immer das gleiche Muster. Man wirft ohne Erfolg mit Dreck, in der Hoffnung es bleibt was hängen. Man sieht es an den dreckigen Fingern

Sebastian Habel | Mo., 1. Dezember 2025 - 15:06

Wie immer ein toller Artikel von Gideon Böss, satirisch, flott und bissig! Immer wieder muss ich mich beim Umgang der politischen linken mit Islamismus fragen: Ist das Blödheit oder Kalkül? Ich glaube Anis Amri hat nicht erst nachgefragt, ob seine Opfer links oder rechts waren, bevor er sie überfahren hat. Oder täusche ich mich da?