- „Wir erleben einen Strukturwandel wie das Ruhrgebiet“
Die Automobilindustrie steckt tief in der Krise. Das bekommt auch die Oberbürgermeisterin von Rastatt zu spüren. Im Interview redet Monika Müller (SPD) Klartext: über den drastischen Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen – und beunruhigende Aussichten für die Zukunft.
Monika Müller ist seit 2023 Oberbürgermeisterin der Stadt Rastatt. Sie ist Mitglied der SPD und Juristin.
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Das Wichtigste an diesem sehr lesenswerten Beitrag: es ist ein Interview mit einer SPD-Politikerin.
Gewerbesteuerrückzahlungen sind mit 6% zu verzinsen, das bricht aktuell vielen Kommunen das finanzielle Genick. Baden-Württemberg muss sich aber auch selbst ehrlich machen: jahrzehntelang GRÜNE wählen und von der Autoindustrie sehr gut leben, das geht irgendwann schief (außer für den im Beitrag erwähnten Betriebsratsvorsitzenden). .
Der frühere Mao- Verehrer Kretschmann gab seit 2011 den konservativen Biedermann, jetzt ist Zahltag ( nur nicht für ihn). Sein Nachfolger hat ein Ver-Hagel-tes Erbe. Stuttgart hat den zweifelhaften Vorteil, die größte Weinbaugemeinde Deutschlands mit vielen Steillagen zu sein - Großstadt zwischen Hängen und Würgen !
hat sich mit den Gedanken befasst was in Deutschland passieren wird. Alles ist der Grünen Ideologie untergeordnet wurden anstatt für echte saubere Lösungen (u a keine getürkten Abgaswerte) als Gegenpol zu Elektromobilität zu schaffen.
MfG a d Erf. Rep.
....kann die Dame gerne.
Aber Sie wird mit einem failed state konfrontiert.
Dortmund, Essen, Hagen, da möchte man nicht Tod überm Zaun hängen.
Köln, Bonn mit ehemals attraktiven Lagen (z.B. Bad Godesberg) sollte man großräumig umfahren.
Sarrazin hat's vor über 10 Jahren beschrieben und es ist schlimmer gekommen.
Und diejenigen d das Stadtbild oder ähnliches formuliert haben, waren in d Augen der SPD doch Nazis.
Was BW und andere Regionen retten kann ist ein sofortiges aus des Verbrennerverbots. Heizungsgesetz kippen und technologieoffen bleiben. Remigration endlich mal umsetzen, dann gibt's auch wieder mehr Wohnraum. Und und und.
Aber da sind sie wieder die 3 Probleme: SPD, CDU CSU und besonders Grüne.
Mit denen weiter in den Abgrund.
Und alles mit Hilfe einer grünen Richterschaft die zwar "im Namen" des Volks aber gegen das eigene Volk urteilt, weil linksgrün
so gewollt.
Also Frau Müller, Stellschrauben gibt's genug.
Dazu müssen sie nicht nach NRW.
Klingbeil u Merz reichen.
Ihrem Beitrag ist kaum etwas hinzuzufügen, liebe Frau Hein. Als Kind des Ruhrgebietes, wenngleich auch sehr weit östlich, kann ich Ihnen aber versichern, dass es noch viel, viel schlimmer ist, als von Ihnen geschildert.
Es fing an mit dem öffentlichen Raum, jetzt allerdings hat sich das bis in jede Ritze des gesellschaftlichen Daseins gefressen wie eine Pestilenz. Sie können hier keinen Schritt mehr außerhalb der eigenen vier Wände machen ohne mit den schrecklichen Auswirkungen falscher und gefährlicher Migration konfrontiert zu werden. Für mich mittlerweile ein täglicher Höllenritt mit schwachen Nerven und desolater Gesundheit.
Derweil die Klientel ihr neues bequemes und meist asoziales Dasein abfeiert, über uns lacht, auf dem Gehweg vor uns ausspuckt und das Geld aus dem Automaten zieht ohne jemals eine Gegenleistung zu erbringen. Sie beten gen Mekka auf unseren Straßen, zeigen uns den Allerwertesten, den Mittelfinger im Geiste und haben aus Germany längst ein Scharia-Land gemacht!
Wie viel von den hier aufgezeigten Problemen hat mit der Abkehr von der freien Marktwirtschaft zu tun? Alles!
Man wähnte sich (in EU-Europa) als Vorreiter bei der Energiewende, der Verkehrswende & den „Leitplanken der Wirtschaft“, hat alle „rasanten Wenden“ ohne wissenschaftl. fundierte Diskussion aus der Politik heraus vorgegeben. Realistische Planungs- & Realisierungszeiten mit Kapazitätsbetrachtung haben keinen der Verantwortlichen gekümmert, es fand ein Überbietungswettbewerb des schnellsten Wandels statt.
Der größte Fehler war, in einer freien Marktwirtschaft dem Kunden das Produkt vorschreiben zu wollen. Der stellte schnell fest, dass das neue Produkt E-Auto nicht seinen Anforderungen entsprach und unwirtschaftlich war. Daher kaufte er es nicht. Hinzu kommt, dass die Leitplanken mit überbordender Dokumentation zur Kontrolle nur die heimische Wirtschaft belastet. Da ist teure Energie nur der letzte Sargnagel für die Wirtschaft.
So kann man an einem freien Markt nicht bestehen.
Erstmal einen Dank an Frau Müller für das offene Interview. Ich sehe Politik und Gesellschaft heute in einem schnellen Weltbildwandel. Bis vor wenigen Jahren (vor/bis Corona?) haben Erzählungen dominiert, dass "Wir" reich seien (oft verbunden damit, wir hätten das anderen weggenommen), wir seien verantwortlich (Klima, Flüchtlige, viele Aufgaben und Ungerechtigkeiten, auch global), Autos müssen eher weg, besonders die teuren, der Staat müsse alles mögliche leisten, die Industrie hätte ohnehin zuviel Geld und bräuchte mehr Auflagen und Abgaben usw.
Wenige Jahre später ist Wirtschaftskrise, politische Krise, gesellschaftliche Krise, zunehmende Überschuldung. Zu Ukrainefragen, in Belem und anderen großen Themen werden DE und oft auch die EU nicht als relevant wahrgenommen, was etwas mit dem alten Selbstbild kollidiert, als käme im Guten wie im Schlechten in der Welt vieles auf DE und EU an.
Ich denke, es ist gut und Zeit, dass wir realistischer werden.
Je früher der Leidensdruck bei den Politikern ankommt, die die große Transformation so herbeigesehnt haben, desto eher besteht noch die Chance, dass die negativen Folgen ein bisschen abgemildert werden können.
bei den Politikern? Wo soll der herkommen? Mein wirklicher Leidensdruck interessiert diese Versager nicht die Spur, die sitzen fest wie die Maden im Speck.
Nicht nur in Baden-Württemberg: Bildung ruiniert, Energieversorgung ruiniert, Wirtschaft ruiniert. Wohlstandsverblödung in Reinkultur.
Deutschlandmeister im veramen und deindustriealisieren, mit freundlicher Unterstützung einer Sozialistin. Ihr in BaWü habt bekommen was ihr gewählt habt. Keine AKW und dafür teuren Strom!
Das ist witzig, auf X sind sie euch 3-5 Tage vorraus.
