Siegmund Chrupalla Steimle
Ulrich Siegmund, Tino Chrupalla und Uwe Steimle / picture alliance/dpa | Jan Woitas

Aufregung nach AfD-Veranstaltung - Die DDR-Hymne? Ein Protestsong!

Auf einer AfD-Veranstaltung ist die DDR-Hymne gesungen worden. Die Aufregung darüber ist groß – und offenbart eine erstaunliche Lücke in Sachen Kenntnis deutscher Geschichte. Grund zur Beschwerde hat die AfD wegen Uwe Steimle trotzdem nicht.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Aufregung im politischen Berlin: Auf einer Veranstaltung diskutierten AfD-Chef Tino Chrupalla, Ulrich Siegmund, der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, und der Komiker Uwe Steimle miteinander. Chrupalla und Steimle sind befreundet, fahren auch schon mal gemeinsam in den Urlaub. Steimle macht Wahlkampf für die AfD. Und ist immer für eine Überraschung gut. Als Chrupalla am Ende der Veranstaltung in Dessau-Roßlau die bundesdeutsche Nationalhymne singen lassen wollte, stimmte Steimle stattdessen die der DDR an. Das Publikum zeigte sich davon nur verhalten begeistert. 

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Ingo Franj | Do., 16. Juli 2026 - 17:39

.,. , das könnte man als Westdeutscher auch wissen ,,,,
Könnte man, aber allein der Versuch sich Ideologie frei mit den Lebensverhältnissen und der Geschichte der DDR zu befassen, ist lieber Herr Brodkorb, wie „Perlen vor die Säue schmeißen“
Mit freundlichen Grüßen a d Erf. Rep.

habe ich immer im Westen Deutschlands gelebt. Nach der Wende sind mein Mann u. ich sofort in die neuen Bundesländer - das alte Mitteldeutschland - gefahren, um uns endlich anzuschauen, was wir bisher nur aus Büchern u. Filmen kannten. Wir haben mit vielen Menschen gesprochen u. uns ein eigenes Bild vom "anderen" Teil unseres Heimatlandes gemacht. Durch das Studium unserer Tochter an der "Hochschule für Musik und Theater" in Rostock kamen wir bes. oft nach Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben die Landschaften, Städte u. die Besonderheiten der Menschen in den neuen Bundesländern schätzen u. lieben gelernt.
Deshalb war uns die hochnäsige Art vieler Westdeutscher ihren neuen Mitbürgern gegenüber immer schon zuwider.

Keine Ahnung von Ihrer Geschichte haben, lb. Herr Frank, aber über Sie urteilen - das ist typisch für unzählige arrogante,, wohlstandsverblödete "Wessis". Ich schäme mich für sie.

Herzliche Grüße an Sie in der Erfurter Republik! Und bleiben Sie bloß so hell-wach wie bisher!

In der DDR gab es, besonders zum Ende hin so etwas wie eine (so hatte ich das damals genannt) „Koalition der Vernünftigen“. Die gibt es heute zum Glück auch im Westen. Nach der Wende habe ich den Westen, egal, in welchem politischen Lager, als besserwisserisch und von einer tiefen Arroganz durchzogen erlebt. Später habe ich begriffen, dass da zum Teil auch Anpassung an gesellschaftlicher Erfordernisse war. Das macht es verständlicher, aber nicht besser.

Ich danke Ihnen für diesen persönlichen Beitrag. Menschen wie Sie tragen dazu bei, mehr Verständnis für die unterschiedlichen Prägungen in Ost und West zu entwickeln.

H. Stellbrink | Do., 16. Juli 2026 - 17:54

Lieber Herr Brodkorb, es tut immer wieder gut, Ihre kritischen, aber immer ausgewogenen und durchdachten Beiträge zu lesen.
Auch durch diesen habe ich etwas gelernt, nachdem zunächst nach diesem Ereignis Empörung aufkam.
Vielen Dank also!

Klaus Funke | Do., 16. Juli 2026 - 17:55

So hat sich der Abend in Dessau-Roßlau gestaltet. Es zeigte sich wie tief die Spaltung in diesem Land ist. Und sie geht nicht vom Osten aus. Steimle ist Kabarettist und wie bekannt ist, einer der besten. Mit ihm tritt die Gruber, der Schleich, der Rebers u.a. auf wie kürzlich in Plauen. Er ist Kabarettist und Kabarettisten überspitzen. Das ist in ihrer DNA. Und wenn er die DDR-Hymne anstimmte so ist das auch ein bisschen Sehnsucht nach der verloren gegangenen Einheit unseres Landes. Seine spitzen Sprüche gegen Merkel oder Merz muss man als Kabarettspitzen sehen, nicht mehr und nicht weniger. Wer hier den Staatsanwalt ins Spiel bringt, zeigt, dass in diesem Land die politische Humorlosigkeit die Oberhand zu gewinnen scheint. Strafbares hat er nicht gesagt und die Sache wird garantiert niedergeschlagen werden. Freilich wollen einige Übereifrige solche Leute wie Steimle mundtot machen, denn er sagt Unbequemes und die Wahrheit. Ich kenne Uwe Steimle viele Jahre. Er ist ehrlich u. offen.

„Steimle ist Kabarettist und wie bekannt ist, einer der besten.“

De gustibus non est disputandum.

Klaus Funke | Do., 16. Juli 2026 - 22:38

Antwort auf von Thomas Hechinger

Ihre Latinismen beeindrucken mich nicht. Sie sind eben ein Angeber. Bitte sehr. Wer angibt, hat bekanntlich mehr vom Leben. Und was die Hymnen angeht, sollten die Westdeutschen lieber das Maul halten. Die derzeitige Staatshymne der BRD ist bekanntlich das berühmt berüchtigte Deutschlandlied. Es wird nichts ungeschehen, indem man die erste Strophe "Deutschland, Deutschland über alles..." weglässt und dafür die 3. Strophe singt. Die erste Strophe hat Deutschland in der Welt bekannt gemacht, als aggressiven Nazistaat, der die Welt in Krieg und Unglück gestürzt hat, auch wenn Hoffmann von Fallersleben und Joseph Haydn dafür nichts können. Also solche Art Reputation kann die Becher-Hymne der DDR nicht bieten. Steimle, der einer meiner besten Freunde ist, wusste, warum er diese Hymne anstimmte und nicht das Deutschlandlied. Er wollte als Kabarettist bewusst überziehen. Das ist sein gutes Recht. Was Sie von ihm halten, ist mir absolut Wurst und wird auch den Uwe kaum tangieren. Toleranz bitte

Ich dachte, ich mache Ihnen eine Freunde, wenn ich an Ihre Lateinkenntnisse anknüpfe. Aber anscheinend sind diese verschüttet gegangen. Daher übersetze ich Ihnen das Sprichwort gerne auf deutsch:

„Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.“

Achim Koester | Fr., 17. Juli 2026 - 07:37

Antwort auf von Thomas Hechinger

"Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen,
darf sich im Tone nicht vergreifen."
(Eugen Roth)

Klaus Funke | Fr., 17. Juli 2026 - 08:39

Antwort auf von Thomas Hechinger

Manchmal bin ich auch ein kleiner .... (bitte selber Schimpfwort einsetzen). Mein praktiziertes Latein ist ja nun auch schon 65 Jahre oder länger her. Da verlernt man manches. Ist wie mit dem Klavierspiel. Ich würde heutzutage eine Beethoven-Sonate auch nur schwer noch auf die Tasten bringen können. Nichts für ungut. Never mind.

Klaus Funke | Fr., 17. Juli 2026 - 13:06

Antwort auf von Thomas Hechinger

Entstammt in Wahrheit der Feder unseres Johann Wolfgang von Goethe. So, nun sind alle Klarheiten wieder hergestellt.

Wir waren dort in Pauen beim Programm mit den von Ihnen genannten Kabarettisten mit ihrem Programm „Wir sind die junge Garde“ Jeder eine Klasse für sich !
Das sich da 4 Künstler zusammen gefunden hatten, die eben unzensiert Auszüge aus ihren Soloprogrammen, die sich wohltuend vom Schwarz, Rot Grünen Zeitgeist abhoben, mit großem langen Beifall bedacht wurden, ist kein Wunder.
Und zur Causa Steimle nur so viel:
Er war als Schauspieler ganz gut im Geschäft bis ihm mdr & ARD wegen seiner politischen Kritik am System Merkel quasi mit Berufsverbot belegten.
Ich weiß es nicht genau, ob zu diesem Zeitpunkt die AfD schon existierte. Wenn ja, höchstens in ihren Anfängen.
Und da machte Steimle aus der Not eine Tugend und wechselte zum Kabarett
und füllt damit stets ausverkaufte Säle zumindest bei den Veranstaltungen die ich gesehen habe. Was folgt daraus ? Wenn er nicht den Nerv seines Publikums treffen würde, wären die Säle leer. Sind sie aber nicht,
im Gegenteil😂
MfG a d Erfurter Rep.

Wir hatte in Pauen recht früh die Karten gebucht und erlebten das Programm aus der 3. Reihe Parkett.
Nach Ende des Programms meine meine Frau zu mir, „ bin mal gespannt wann einer von den Vieren denunziert wird und Post von der Staatsanwalrschaft erhält“ und das ist auf den heutigen Tag genau 14 Tage her 🤮

Indes kein Wunder. Man muss ja selbst beim ehrenwerten CICERO aufpassen. Irgendwie habe ich das Gefühl - und es ist schon fast Gewissheit geworden - dass wir nicht mehr weit weg sind von den Stasi-Verhältnissen der DDR. Nur waren damals die technischen Möglichkeiten der Herrschenden begrenzt. Was damals Brutalität war und die fehlende Technik ersetzte, ist heute Menschenverachtung und Zynismus. Merke: Die Herrschenden herrschen immer auf die gleiche Weise, wenn auch mit verschiedenen Methoden. Wie gesagt, ich kenne Uwe Steimle schon viele Jahre und bin eng mit ihm befreundet. Sein "Fehler" - er ist zu offen und manchmal zu arglos, trotz aller sprachlichen Cleverness. Und dann rutscht ihm, auf Deutsch gesagt, das Maul aus und er haut Dinger raus, die er besser für sich behalten hätte. Geht mir ja auch hier im Forum gelegentlich ähnlich. Dass sich hier dann solche "Hirnis" zu Wort melden wie - Namen sag ich nicht - ist bedauerlich und schlimm.

der Bömermann das getan, wäre es Satire gewesen, und bekanntlich darf Satire ja alles. Kein Staatsanwalt hätte danach gekräht. Dieses Land ist charakterlich und gesellschaftlich so was von am Arsch und der Masse der Wählerlemminge ist es schnuppe...

Nils1961 | Do., 16. Juli 2026 - 18:20

Trotzdem steht die Nationalhymne der DDR symbolisch für einen Unrechtsstaat und man singt sie nicht bei einer Parteiveranstaltung, es sei denn man identifiziert sich mit diesem Staat.

Der "Witz" mit Stauffenberg geht gar nicht. Egal ob strafrechtlich relevant, es ist einfach inakzeptabel.

Lesen Sie den Text der ehemaligen DDR-Hymne. Ihr Text durfte ab 1972 nicht mehr öffentlich gesungen werden. Kein Widerstandstext aber ein Bekenntnis zur Einheit unseres Landes. Gut, Stauffenberg musste nicht bemüht werden, aber nehmen Sie es als lässliche Sünde und Überspitzung eines Kabarettisten. Daraus ein Drama zu machen ist einfach nur kindisch. Ich wünsche Herrn Merz auch nicht unbedingt nur Gutes und Schönes so wie er unserem Lande ganz offensichtlich Schaden zufügt. Dies wird sich im Übrigen noch dramatisch zugespitzt zeigen. Blauäugigkeit ist nicht angebracht und Nachsicht auch nicht.

Man will bei der AfD offensichtlich einen anderen Staat, wenn man, Text hin Text her, dann die DDR-Hymne singt, deutet es ja eine Richtung an.

Sich satirisch den Tod von Herr Merz zu wünschen und ihn indirekt mit dem größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte zu vergleichen ist keine Überspitzung. Gleichzeitig beschwört man bei der AfD seine Verbundenheit mit einem brutalen Massenmörder in Moskau. Da ist einfach der Kompass für Anstand verloren gegangen.

Ich habe dazu nichts zu sagen. Sie scheinen vollauf Linie zu sein, ein glücklicher Mensch. Im Einklang mit dem Mainstream. Mögen Sie nie enttäuscht werden.

Ist 'neu im Forum' ein Kategorie für das was man hier sagen/meinen 'darf' - Ihrer 'Meinung' nach, Frau Hachenberg...!??

Sie sollten Ihren eigenen 'Meinungsfreiheitskompass', welchen Sie ansonsten gern kompromisslos auch gegen den Cicero u.a. empört auffahren... eventuell mal überprüfen... ...? 🤔

Ist nur ein Vorschlag... ... [Sorry, Herr Funke natürlich! 🤣]

Wie wohltuend, dass es hier im
Cicero jemanden gibt, der die einzelnen Kommentare überprüft, und wahrscheinlich auch noch speichert? Guess who? Wenn er denn Spaß daran hat, und damit seine Zeit totschlägt, geschenkt!
Ja, ja, die alten DDR Zeiten (war das nicht „Horch und guck“?) sind wohl bei einigen noch präsent!

..., so wie er gerade ist? Wirtschaft, Schulden, Bildung, Kultur, Militär, Zivilschutz, Medienlandschaft, Öffentliche Verwaltung, Energieversorgung, Eisenbahn, ... ?

Wenn Sie mit allem zufrieden sind, dann ist es klar: Sie wollen keinen anderen Staat, denn Sie befinden sich ja schon im Paradies.

Viele Deutsche sehen das aber anders. Sie wollen nämlich einen besseren, das heißt auch einen anderen Staat haben.
---
NB 1: Freunde des heiligen Status quo rufen reflexartig nach der Geheimpolizei. Das ist einerseits lächerlich, andererseits ein weiteres Krankheitssymptom in unserem Staat.
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NB 2: Steimles Humor war und ist mir fremd. Herr Steimle fühlte sich meiner Erinnerung nach der Wende lange Zeit bei der PDS (die Linke) zu Hause. Hätte er diese Linientreue (wie etwa der Komiker Böhmermann) bis heute durchgehalten, dann hätte er wohl wie Böhmermann in aller Gemütlichkeit viel Geld beim ÖRR abgreifen können. Hat er aber nicht.

Ich denke, das Singen der DDR-Hymne war eine kalkulierte Provokation. Genau wie vor einigen Jahren das "Denkmal der Schande" oder der Wahlspruch "Alice für D." Damit macht die Partei halt auch klar, dass sie nicht koalitionsfähig werden will. In den Kopf von Uwe Steimle kann ich nicht reingucken. Er ist die Karikatur des verbitterten Ossis, der Staufenbergvergleich kam wohl eher aus der Bierlaune.

sollte die AfD "koalitionsfähig" werden wollen, ohne sich selbst zu verleugnen und zu verraten? Ist nicht die cdu das beste Negativbeispiel?

offensichtlich einen anderen Staat. Dafür wähle ich sie ganz demokratisch. Denn ich will den Staat, den ich verloren habe, den demokratischen Rechtsstaat, in dem es vollkommen unmöglich war, auch nur ansatzweise über das Verbot einer demokratischen Partei laut nachzudenken, wieder zurückhaben! Nebenbei: wo war ihr Aufschrei bei öffentlicher, staatl. Linkspropaganda (manche sagen auch Demonstration dazu), als groß plakatiert wurde: AfDler töten ?? Und fabulieren Sie nichts von wegen "Doppeldeutigkeit". Was interessiert Sie der "Massenmörder in Moskau"? Geh in die Ukraine und bekämpfe ihn dort. Nützliche Idioten als Kanonenfutter sind dort immer willkommen, egal wie alt sie sind.

"Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt..." Mit dieser Hymne haben die Nazis Deutschland in der Welt bekannt gemacht. Bravo. Eine stolze Tradition. Nichts wird ungeschehen, die Millionen Toten des Weltkrieges, der Holocaust usw., wenn man die berüchtigte erste Strophe weglässt. Und die Becher-Hymne ist dagegen harmlos. Also, immer schön die Zusammenhänge beachten, verehrter Herr Nils und die Proportionen.

Für alle, die nicht so sprachgewaltig wie Herr Funke sind und nicht mit seinen Lateinkenntnissen glänzen können:

Das Wort „Proportionen“ kommt aus dem Lateinischen von

proportio ~ Verhältnis (Größen-, Maß-)

mehr, denn ich kann mich mit dem, was Grünlinkswoke aus der BRD gemacht haben, nicht mehr identifizieren. Ich lebe zwar mangels Alternativen hier, es ist aber nicht mehr mein Land und es wird auch nicht das meiner Kinder sein, denn sie gehen, sobald sie mit der Schule/Ausbildung durch sind!

Eine Hymne steht für einen Staat, egal wie „harmlos“ ihr Text sein mag, Punkt! Wer sich nicht mit diesem Staat identifiziert, der singt auch die Hymne nicht (freiwillig).

es gibt nur einen plausiblen Grund die DDR-Hymne zu singen und das ist die Sehnsucht nach diesem Unrechtsstaat! Ich kann solche „Aktionen“ nicht akzeptieren! Die AfD hat mich hier sehr schwer enttäuscht!

Wer nur an die guten Dinge, die es sicher auch in der DDR gab, erinnern will, der singt nicht die Hymne, denn die ist das Symbol des kommunistischen Unrechtsstaates DDR und nicht das seiner Menschen!

Ich habe für das was da geschah kein Verständnis.

Urban Will | Do., 16. Juli 2026 - 19:23

Herr Brodkorb, die AfD könnte sich hinstellen und „Alle meine Entchen“ singen, der Altparteien-Clan und seine Knechte aus Kultur, Kirche und sonstwoher, würde es ihnen maximal schlecht, sprich „rechtsextrem“ auslegen. Ihre Erklärungsversuche hier, wirken ein wenig … (lass ich weg, Zensur). Sie brauchenm mündigen Bürgern das nicht zu erklären.

Ich sehe in der Sache, die da abging in Dessau, also die Hymne, slebstverständlich reine Selbst-Ironie. Ich hätte sie auch mitgesungen und mich kaputt gelacht.
Und ich finde das, was Steimle gesagt hat in Bezug auf Merz, richtig gut. Jeder Trottel weiß, dass niemand ernsthaft fordert, Merz eine Bombe unter den Tisch zu legen Es geht um die Erlösung eines Landes von einem durch und durch unfähigen, diesem Land massiv schadenden Regierungschef.
Und nichts anderes ist dieser Lügner und Phantast.
Mein Gott, was gab es einst gutes Kabarett in diesem Lande. Und mündige Bürger, die es verstanden. Beides ist weg. Zumindest zu großen Teilen.

Wo sind sie hin, die Pispers und Schramm... mein Gott, was waren das für Zeiten im politischen Kabarett. Und heute kommt ein Florian Schroeder daher oder eine Kebekus. Igitt, igitt... Dies alles und noch mehr ist das wahre Erbe von Merkel & Co. Was haben diese Gestalten inklusive des sauerländischen Ritters von der traurigen Gestalt aus diesem einst stolzen und witzigen Land gemacht. Steimle hätte noch eins draufsetzen sollen. Für seine Verhältnisse war er doch fast zahm und bescheiden. Aber sei´s drum. Wenn ich lese, was einige User hier schreiben vom Massenmörder aus Moskau und dabei vergessen, dass der Klavierartist Selensky eine ganze Generation hat über die Klinge springen lassen und dies dann noch Putin in die Schuhe schieben wollen. Nein, nein, der Uwe hat noch untertrieben und zwar ganz gewaltig...

Thomas Hechinger | Fr., 17. Juli 2026 - 06:38

Antwort auf von Klaus Funke

Na, Gott sei Dank gibt es Sie! Wenn der Herr Steimle untertreibt, legen Sie dafür wieder eine Schippe oder zwei oder drei drauf, damit die Proportionen stimmen.

Zustimmung! Es ist vollkommen egal, was die AfD tut oder eben auch nicht. Alles und jedes wird skandalisiert. Der AfD zu unterstellen, sie wolle die ddr wiederherstellen, ist an Dämlichkeit kaum noch zu überbieten. Wenn beim spd Parteitag die internationale gesungen wird, interessiert es keinen. Im Übrigen ist es mir egal, ob Chrupalla die ddr Hymne oder der Demokratischen Republik Kongo gesungen hat. Wenn das alles ist: meine Stimme hat er.

Thomas Veit | Fr., 17. Juli 2026 - 10:21

Antwort auf von Armin Latell

WER? Hat denn "Der AfD zu unterstellen, sie wolle die ddr wiederherstellen," ?? Danke! für eine konkrete Atwort...

Thomas Veit | Fr., 17. Juli 2026 - 11:04

Antwort auf von Armin Latell

Da verwechseln Sie mich mit Herrn Funke - eindeutig...

[kommen Sie schon durcheinander... - Herr Funke? PS: nur für 'Eingeweihte'... ... 🤣]

Jens Böhme | Do., 16. Juli 2026 - 19:56

... sind mir intelligente, satirische Zweideutigkeiten sehr vertraut, um Misstände in der verfassungsgemäß (heute grundgesetzlich) propagierten Freiheit zu manifestieren. Übrigens, das Absingen des DDR-Hymnentext war aus SED-Diktatur-Selbsterhaltungstrieb ab 1971 verboten. Das Abspielen der Hymne (Melodie und vor 1971 mit Text) durfte nur bei von der SED bestimmten Anlässen erfolgen. Ich wunderte mich, dass der Text im Musikunterricht weder behandelt noch gesungen wurde. In meinem Unterstufen-Musikbuch stand die DDR-Hymne mit Text noch drin (1973-1976). Wenn man also heute einen von einer Diktatur verbotenen Text (deutsche Wiedervereinigung) öffentlich singt, ist das eindeutig kein Bekenntnis zur Diktatur.

Ich kann nicht mit eigenen Erfahrungen dienen, nur mit einer Recherche. Danach war der Text der DDR-Hymne nicht offiziell verboten, aber unerwünscht. Und wer ihn in den Siebziger- oder Achtzigerjahren sang, machte sich verdächtig. Aber vielleicht liegt es auch einfach daran, was jemand unter „verboten“ versteht.

Die DDR-Hymne war nicht frei von Jedermann verfügbar. Das Wann des Abspielen der Hymne oblag allein bei der Staatsmacht. Deshalb war ein öffentliches "Verbot" des Textes der Hymne nicht nötig.

Thomas Hechinger | Fr., 17. Juli 2026 - 06:39

Antwort auf von Jens Böhme

Ich verstehe.

H. Dompfaff | Do., 16. Juli 2026 - 19:57

Herr Bordkorb, Wann gründen Sie ihre eigene Partei? Die ehemals großen Volksparteien sind offensichtlich tot.

Thomas Hechinger | Do., 16. Juli 2026 - 21:27

Diesen Herrn Steimle fand ich schon sonderbar, als er noch bei der ARD seine Sendungen machte. Ich habe nie verstanden, was er eigentlich wollte. Aber das liegt möglicherweise an meiner Sozialisation im Westen. In einem „Kontrafunk“-Interview (https://www.youtube.com/watch?v=0gvlMK8qq0Q) zeigt er sich als DDR-Nostalgiker und stellt die DDR als Staat, der stets den Frieden wollte, dar. Das habe ich, wenn ich an Betriebskampfgruppen und Wehrkunde in Schulen denke, anders in Erinnerung. Er bezeichnet sich selbst auch als Linken. Und genau so empfinde ich ihn.
Was die Sache mit der Hymne der DDR angeht, kann ich mich sehr gut an „Deutschland, einig Vaterland“ bei den Demonstrationen in der Wendezeit erinnern. Was für eine hübsche Ironie der Geschichte, einen Staat mit seiner eigenen Hymne vorzuführen! Die alten Genossen müssen sich auf die Lippen gebissen haben...

Nicht zuletzt deshalb wirft das/sein Engagement für die AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt für mich Fragen auf, weniger bezüglich Steimle als bezüglich der AfD-Strategie dahinter... ...??? 🤔🤔🤔☹ ["Hauptsache Stimmen!! Egal wie?" ??]

Ich selbst habe Steimle mit seinem Solo-Programm ich glaube 2018 oder 19 in Erfurt gesehen. Von einigen guten Gags abgesehen war das Programm mMn sehr stark politisch linkslastig teilweise schon auch DDR-verherrlichend eingefärbt - aber grunds. kein Problem. Motto: "Wir lassen uns unsere DDR nicht nehmen!!" - und das kam bei vielen an... 🤔

Zu Schluss der Veranstaltung gab es standing ovations..., und Steimle auf der Bühne gab daraufhin mehrfach! die rechte geballte erhobene Faust - das Zeichen der 'Rot-Front!'-Bewegung bzw. des Rotfront-Kämpferbundes zu Zeiten der Weimarer Republik ff..

DIESE GESTE hat bei mir mir starkes Unbehagen ausgelöst... ...

>> Das Steimle heute für die AfD Propagiert erinnert mich politisch! sehr an Horst Mahler... ... 🤔🤔🤔👎

Dazu gehört Steimle nun genauso wie Kerkeling, falls letzterer wirklich vor dem Thüringer Landtag sprechen sollte... ... - da sollte man ehrlich u d klar sein, als Demokrat. Auch ein Herr Funke...

MMn hat Steimle selbst KEIN POLITISCHES PROGRAMM o.ä., nur diffuse inkohärent 'Meinungen', außer konsequent: "DAGEGEN!!" und "Wir lassen uns unsere (gute alte?) DDR nicht nehmen!" - letzteres sei seiner sächsische Sozialisierung 'im Tal der Ahnungslosen' geschuldet... ... /😉 - Ironie, letzteres...

DAS reicht als politische Leitfigur nur für ebenso inkohärent denkende aus..., wie z.B. den Herrn Klaus Funke hier... >> DAFÜR aber reicht es gut... ...!☝ /🤣

Ich glaube, es ist für Sie Zeit für eine Konsultation beim Arzt. Sie haben eindeutig eine krankhafte Assoziation. Das ist nicht mehr normal und einen persönlichen Anlass habe ich Ihnen nicht geboten. Wiewohl, im Grunde stört es mich nicht, gemäß dem Motto "any press is good press!" Lächerlich machen nur Sie sich, keineswegs ich... empfehle mich, Guten Tag.

Wenn Sie sonst nichts haben... na dann, weiterhin viel Spaß. inzwischen bekomme ich private Zuschriften, die "Ihre Funke-Phobie" nur noch kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen, sich aber hier pro publico nicht äußern möchten. Ein Trauerspiel, was Sie hier aufführen. Aber Sie bemerken dies nicht mehr. Mich wundert es längst nicht mehr. Ihnen alles Gute und wie Frau Lehmann mal sagte "Gute Besserung!"

der Herr Veit liest sich eben gerne selbst in seinen ausgesprochen vielen Kommentaren. Er muss sich wohl die Richtigkeit seiner Meinung immer wieder selbst bestätigen. Da er ja intellektuell auf einer anderen, vermeintlich höheren Ebene steht, delegiert er seine Selbstbestätigung auf Sie. Nix gegen zünftige, andere Meinung, aber er hat sich da, ganz offensichtlich, eine falsche Passion auferlegt.
Meiner Meinung nach ;-)

Dass ich Ihnen zustimme, können Sie sich denken. Nehmen wir es als Erheiterung. Als mehr kann es kaum gedacht werden.

dass sich 'Funke' und 'Latell' sich hier in Echtzeit 'die Bälle zuspielen...!?? 🤔 Und 'Frau Lehmann' taucht auch plötzlich wieder auf... 🤔, und - praktisch als 'Schützenhilfe' ominöse 'private Zuschriften' an den 'Mann des Wortes'... ... ... -- Sorry, das ist sooo billig...!

/🤣🤣🤣

Hans-Hasso Stamer | Do., 16. Juli 2026 - 21:40

Vielen Dank für diesen sachlichen Artikel. Ich habe schon einen geharischten Protest an die BILD geschickt, die in den völlig erwartbaren AfD-Bashing-Chor einstimmte. Ich habe ihn heute auf meinem Blog „Splitter und Balke“ veröffentlicht.

Die Unkenntnis der DDR-Geschichte im Westen, die man dem gemeinen Altbundesbürger kaum vorwerfen kann, Journalisten allerdings schon, rührt aus der westlichen Arroganz der selbsternannten „Sieger der Geschichte“. Heute ist diese Arroganz in Moralismus umgeschlagen, was sie noch unerträglicher macht.

Die Äußerungen von Steimle sind in der Tradition von Werner Finck, der in den dreißiger Jahren jahrelang die Nazi-Herrschaft in seinem Kabarett „Die Katakombe“ auf die Schippe nahm, bis ihn Goebbels verhaften und ins KZ werfen ließ. Dort kam er glücklicherweise dank mächtiger Fürsprecher bei Göring, dem Rivalen Goebbels, wieder heraus.

Wenn ein Gericht das für strafbar erklären sollte, dann weiß ich: die Demokratie ist restlos verschwunden.

Merz per Attentat erledigen zu wollen und Merkel an die Wand zu stellen, ist bestenfalls schlechtes Kabarett. Ich halte mich wahrlich nicht für zimperlich, aber solche Scherze finde ich, freundlich gesagt, unangemessen.

Armin Latell | Fr., 17. Juli 2026 - 10:34

Antwort auf von Thomas Hechinger

wer im Glashaus sitzt (wie Merz), sollte nicht mit Steinen werfen. Wer die AfD mit den Nationalsozialisten gleichsetzt, darf sich hinterher nicht beschweren, wenn er die passende Antwort bekommt. Das Problem scheint mir: viele Menschen sind einfach nur zu gut für diese Welt. Sie halten sich nicht für zimperlich? Ich schon (soll keine böse Kritik sein!!)! Wenn ich sehe, was diese beiden unsäglichen Figuren (die 1 dazwischen habe ich jetzt ausgelassen) uns, den Bürgern, dem Volk, der Gesellschaft angetan haben und noch immer antun, ist ihre Kritik vollkommen unanagemessen. Meiner Meinung nach!

Hans-Hasso Stamer | Fr., 17. Juli 2026 - 15:04

Antwort auf von Thomas Hechinger

Geschmacklos kann man das in der Tat finden. Aber Kabarett lebt auch von solchen Tabuverletzungen. Ich kann allerdings, nachdem keine Ermittlungen erfolgten, nachdem die Linke „Reiche erschießen“ wollten, oder dann, nachgelegt, wenigstens ins Arbeitslager, nichts daran finden. Zumal er sich bei der Linken um einen Parteipolitiker und nicht um einen Kabarettisten handelte.

Das ist genau dieselbe Art von Humor. Die linke wendet sich gegen die Existenz von Reichtum, dabei verdrängt sie, dass dieser eine wichtige Funktion in der Gesellschaft hat. Die Rechte. wendet sich dagegen, dass Politiker mit einem Schlepptau von Zerstörung nie vor ein Gericht gestellt werden.

Eine Gesellschaft, in der die Linke den Ton angibt, weil sie die kulturelle Dominanz besitzt, muss mit einer solchen robusten Gegenwehr rechnen. Ich kann allenfalls Geschmacklosigkeit bestätigen.

Hans-Hasso Stamer | Fr., 17. Juli 2026 - 15:10

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

So verstehen Uwe Steimle und ich den Begriff „wehrhafte Demokratie“.

Thomas Hechinger | Fr., 17. Juli 2026 - 16:26

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

Ich bin, werter Herr Stamer, durchaus dafür, die Entscheidungen von 2015 und die Corona-Zeit zu untersuchen, parlamentarisch und juristisch: „Ich möchte Handschellen klicken hören.“ Dieser Satz von Peter Hahne bringt das polemisch auf den Punkt. Für mich heißt das aber immer: im Rahmen eines funktionierenden Rechtsstaats. Irgendwelche gewaltsamen Abrechnungen sind mit meinem Verständnis von Zivilisation nicht vereinbar. Merkel soll nicht an die Wand, sondern vor ein deutsches Gericht gestellt werden, das eine saubere Beweisaufnahme vornimmt und ein gerechtes Urteil spricht. Wo gegen Gesetze verstoßen wurde, ist zu verurteilen, wo im Rahmen der Gesetze gehandelt wurde, freizusprechen.

Dirk Nowotsch | Fr., 17. Juli 2026 - 07:59

Als Herr Krenz bei der letzten Wahl der DDR monoton, wie immer, den überragenden Wahlsieg der SED verkündete, kam mir das K...! Wusste ich doch, so wie heute auch, was die Menschen denken und fühlen! Ich konnte mir diesen überragenden Sieg nicht erklären! Die heutigen "Konstellationen" auch nicht! Wenn ich jetzt aber eine "Auferstanden aus Ruinen" singende AFD sehe, liegt bei mir die Vermutung nahe, dass man hier die Ostalgie-Welle reiten will! Ganz einfach! Wir beobachten gerade die Demontage der Demokratie, durch die Altparteien und der EU! Denunziation, Bespitzelung, "Maulkorbgesetze", Manipulationen der Wahlen, Grundgesetzänderungen ohne Volksbeteiligung, Änderung von nötigen Mehrheiten im Parlament, gleichgeschalteter regierungsabhängiger ÖRR, Zensur des Internets, Lügen und Desinformationskampagnen durch staatlich einseitig finanzierte NGO,s! Das alles gab es auch in der DDR! Darum stößt mir das sauer auf! Außerdem mag ich die forcierte Spaltung unseres Volkes nicht!

Allerdings löst der Text einer Nationalhymne idR auch Emotionen und subjektive Identitätsgefühle aus - im besten Falle... ...

Das das auch alles mit der konkreten Sozialisierung in jungen Jahren zusammen hängt ist wohl unbestritten....!? Von da her ist eventuell auch nachvollziehbar warum sich große Teile der (West-!!) Deutschen heute NICHT primär mit der alten DDR-Hymne identifizieren könnten/können - das erscheint trotz 'besseren Texts' nachvollziehbar.

Die Nationalhymne muss selbstredend die größte Menge der Nation binden..., nicht eine Minderheit - also...!?

Ich habe nicht aufgefordert, die DDR Hymne als BRD Hymne zu nehmen! Aber "Von der Maas bis an die Memel" und "Von der Etsch bis an den Belt", oder "Deutsche Frauen, deutsche Treue deutscher Wein und deutscher Sang" naja was bleibt ist eine nichtssagende und alles meinende dritte Strophe! Sei den immer noch siegenden Altbundesbürgern gegönnt! Mir eigentlich wurscht! Die meisten Jüngeren wissen gar nicht, von was in den Strophen gesungen wird! Wesentlich mehr Menschen aus dem "Westen" wählen die AFD, als aus dem Osten, wenn ich ihrer Logik folge, hätten die dann nicht das Deutschlandlied singen müssen? Ich frage für einen Freund! ;-)

Hans Süßenguth-Großmann | Fr., 17. Juli 2026 - 09:35

von der Zuspitzung und nicht von der Ausgewogenheit. Bei Uwe Steimle geht mir die DDR -Seligkeit teilweise auf die Nerven.
Aber die Ex DDR ler haben ein Gespür dafür, wenn über den Bodensee geritten wird. Die jetzige Zeit erinnert mich an die DDR der 80 er Jahre, jeder wusste, das geht nicht mehr lange und die Aufmunterungen des Genossen Honecker geben ja Uwe Steimle jetzt noch Lohn und Brot, in der Sache brachten sie nichts. Das ist mit den Reden von Friedrich dem Großen ähnlich, je mehr er redet desto mehr gehen die Umfragewerte der CDU zurück.

und dieser Weisheit bedient sich der ÖR quasi wöchentlich, in dem es nur ausgesuchten linkswoken "Gestalten" dieser Gattung bereitwillig eine Bühne bietet.

Nun hat die AfD einen der ÖR unliebsamen Satiriker zu ihrer Veranstaltung geladen, und er lieferte Satire, was den sonst!

Und siehe da, das Land gerät in Aufregung, jede Äußerung wird seziert, und gar die Staatsanwaltschaft bemüht.
Tja, auf einmal war es keine Satire, sondern es waren ernst zu nehmende Aussagen!

Inzwischen scheint dieses humorlose Land jeden unpassenden "Pupser" zur Gefahr hochstilisieren zu wollen, oder wie?

Satire ist es nur, wenn sie sich von der richtigen gegen die richtige Seite richtet. Und welche welche ist, bestimmt in diesem Staat eine kleine Minderheit, gesponsort mit sehr viel Steuergeld.

Jürgen Goldack | Fr., 17. Juli 2026 - 14:34

Nie wurde der Begriff Demokratie, "Herrschaft des Volkes", von unseren extrem fragwürdigen "Eliten" derartig überstrapaziert wie in den letzten 10-12 Jahren. Aber was heißt denn angewandte Demokratie? Die Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) ist ein “Jedermann-Grundrecht” sprich es ist ein Grundrecht für alle, so auch für die AfD und ihre Protagonisten, sei es nun ein Kabarettist oder die Mitgliedern des Parteivorstandes. Nicht nur für die CDU/CSU, die SPD oder die Linken! Somit wirkt die Aufregung über das Singen eines Liedleins und sei es eine altes Volkslied/alte Hymne geradezu grotesk. Die links ambitionierten wie ideologisierten Gestalten in den Altparteien wie in den extrem links positionierten Mainstreammedien zelebrieren ihren üblichen Aufstand im Wasserglas als gelte es die Welt zu retten. Dabei geht es nur um ihre Suppentöpfe und Fressnäpfe, die es gegen eine korrekt handelnde AfD mit allen üblen zumeist unfairen Mitteln a la Brandmauer zu verteidigen gilt. Nur schändlich!

Martin | Sa., 18. Juli 2026 - 13:48

Mit einem schmunzeln habe ich die Diskussion gelesen. Ich bin sehr lange Fan von Borussia Mönchengladbach. Seit F avre 2010 den klassenerhalt schaffte, ist "auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt " fast inoffizielles vereinslied. Und die Schalker könnten mittlerweile mitziehen...
Wie vieles sehe ich die Diskussion mit einem gewissen Augenzwinkern