Laschet
Armin Laschet in der Talksendung von Caren Miosga, 23.08.2026 / picture alliance / HMB Media | Uwe Koch

Armin Laschets neues Rezept gegen die AfD - Statt Brandmauer einfach Migration ignorieren?

Ex-CDU-Chef Armin Laschet kratzt bei Caren Miosga ein bisschen an der Brandmauer. Aber sein Rezept gegen die AfD ist ebenso naiv wie illusorisch: Er scheint zu glauben, dass das Thema Migration gar nicht entscheidend sei.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Sein aktuelles Buch: „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“ ist im März 2026 erschienen. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Armin Laschet ist zwar nicht mehr Ministerpräsident und Kanzlerkandidat, sondern nur Bundestagsabgeordneter. Aber als Talkshow-Dauergast ist er zu seinem Glück nicht abwählbar. So war er mal wieder der Alpha-Gast bei Caren Miosga (Thema: „Ist die Brandmauer noch zu halten?“) und konnte die eine oder andere These für die Schlagzeilen von Montagmorgen liefern.

Laschet, der bis vor kurzem noch zu den konsequentesten Brandmaurern der CDU gehörte („Die Brandmauer steht. Unumstößlich“ – „Die Brandmauer steht klipp und klar“), sprach nun deutlich konzilianter: Ein AfD-Ministerpräsident würde „das Gefüge der Kollegialität in der Ministerpräsidentenkonferenz erschweren“ und generell das politische Klima „verschärfen“. Aber Laschet forderte eben nicht, eine AfD-Landesregierung völlig zu isolieren durch einen „brachialen Vorgang“ wie den Entzug des Vorsitzes in der Ministerpräsidentenkonferenz, was der rheinland-pfälzische CDU-Ministerpräsident Gordon Schnieder gefordert hat.

„Eine Brandmauer, die nicht funktioniert hat“

Laschet hat erkannt: „Die Methodik, mit der wir versucht haben, die AfD auch durch formelles Ausgrenzen kleinzumachen, ist gescheitert. Das kann man jeden Tag erkennen. Sonst wäre sie nicht so stark.“ Laschets Fazit: „Das nenne ich mal eine Brandmauer, die nicht funktioniert hat.“ Er fordert also tatsächlich eine Art Aufweichung der Mauer im alltäglichen Politikbetrieb: Es sei „kein guter Zustand“, dass die AfD in vielen Bundestagsausschüssen nicht einmal Stellvertreterposten bekommen könne. Nur Staatsämter, die soll man „diesen Typen“ nicht geben, „nie im Leben“.

Interessanter aber waren Laschets Aussagen zur Migration als politisches Thema. Die erinnerten an die jüngsten Aussagen seines ihm sehr gut bekannten nordrhein-westfälischen Parteifreunds Dennis Radtke, der die Folgen der Armutsmigration auf Asyl-Ticket, unter denen nicht zuletzt im Ruhrgebiet und vielen anderen Städten weite Teile der einheimischen Bevölkerung leiden, für ein unveränderbares Schicksal zu halten scheint, mit dem sich die Deutschen gefälligst abzufinden hätten. 

Der paradiesische Platz der AfD

Der bei Miosga mit am Tisch sitzende Politologe Christian Stecker erklärte Laschet nach über 20 Minuten den eindeutigen Hauptgrund für das Erstarken der AfD: „Die AfD formuliert die Ablehnung von Zuwanderungsgeschehen, das die CDU zu verantworten hat.“ Und dieselbe CDU habe der AfD „den paradiesischen Platz frei von jeglicher politischer Verantwortung hinter der Brandmauer zugewiesen“, wo sie und ihre Konzepte nicht getestet werden. 

Laschet reagierte – das war der interessanteste Moment des Abends – mit einer erstaunlichen Volte: „Die Migration ist um 50 Prozent reduziert im Neuzugang und ich behaupte, wenn sie bei null wäre, würde das nichts an den 40 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt umfragemäßig verändern. Weil das gar nicht mehr das Hauptthema ist, weil es viele andere kulturelle Themen sind, auf die sie springen.“

Offenbar glaubt Laschet zweierlei: erstens, dass die Reduzierung einer extrem hohen Armutszuwanderung auf ein immer noch viel zu hohes und jegliche staatliche und gesellschaftliche Kapazitäten überlastendes Niveau ein endgültiger und nicht mehr zu übertreffender Erfolg der Restriktion sei. Solche Aussagen können selbstverständlich bei jenen, für die die gegenwärtige Migrationswirklichkeit schon schwer erträglich ist, natürlich nur Frustration und Zorn auf die Regierenden auslösen. Zweitens aber scheint Laschet zu glauben, dass seine Partei oder wer auch immer es in der Hand habe, andere Themen jenseits der Migration auszumachen oder gar zu festzulegen, bei denen man dann der AfD wieder die verlorenen Wähler abspenstig machen könnte. Laschet sprach etwa von den Vorhaben der AfD, die Staatsverträge mit den Kirchen oder den Rundfunkstaatsvertrag zu kündigen, und natürlich auch von den ökonomischen Risiken eines EU-Austritts. 

Politiker wie Laschet und Radtke scheinen immer noch nicht wirklich begriffen zu haben, wie einschneidend und existentiell die Folgen der Zuwanderung für die ganz konkrete Lebenswirklichkeit der deutschen Bürger tatsächlich sind. Ob sie wollen oder nicht: Es ist das wichtigste Thema. Denn für immer mehr Menschen sind die Folgen unmittelbar vor der eigenen Haustüre oder doch zumindest bei jedem Gang in die veränderten Einkaufsstraßen spürbar (Radtke selbst erzählte, dass es in ganz Wattenscheid keinen deutschen, sondern nur noch einen Halal-Metzger gebe). Die Aussicht, dass die Entwicklungen so weitergehen, ist für viele Menschen sehr beängstigend.

Dazu lesen sie fast täglich von Gewaltverbrechen und hanebüchenem Sozialbetrug durch Menschen, die als vermeintlich „Schutzsuchende“ kamen. Jüngstes Beispiel von unzähligen: Ein syrischer Clan-Chef in Leipzig lässt seine angeblich 32 Kinder von deutschen Steuerzahlern finanzieren. Ein weiterer Trend aus dem Ruhrgebiet, auf den Laschets und Radtkes Parteifreund Thomas Kufen, Essens Oberbürgermeister, kürzlich hingewiesen hat: Pakistanische Frauen geben für ihre Neugeborenen einen angeblichen Vater in Pakistan an, für den der deutsche Steuerzahler die Unterhaltspflichten übernehmen muss

Kein Politiker kann den Menschen dauerhaft einreden, dass das, was sie selbst als einschneidend erleben und was ihnen Angst macht, eigentlich gar nicht so wichtig sei. Wer das als Politiker nicht wahrhaben will, den bestraft der Wähler.

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C. Schnörr | Mo., 24. August 2026 - 13:11

"Nur Staatsämter, die soll man „diesen Typen“ nicht geben, „nie im Leben“. Dass der Wähler jemandem ermöglicht, ein Staatsamt zu bekommen, hat der Ahrtalverhöhner immer noch nicht begriffen, ebenso wie die Tatsache, dass die Mehrheit dieses Landes solche "Typen" wie Laschet, Radtke, etc. nicht mehr erträgt.

Armin Latell | Mo., 24. August 2026 - 13:30

diese cdu, brauchen die Bürger dieses Landes ganz sicher nicht mehr. Deren Funktionäre zeigen täglich, wie abgehoben sie von der (Lebens)wirklichkeit sind, von ganz oben bis in die hinterletzte Bank, vollkommen ahnungslos, ignorant, intolerant, leben sie in ihrer eigenen, vom Steuergeld aufgepumpten Blase. Ihr einziges Trachten ist, sich aus dem Steuertopf dauerhaft weiterhin großzügig selbst bedienen zu können, Land und Leute sind ihnen vollkommen egal. Es gibt kein einziges Thema, das sie positiv für den Bürger bearbeiten, egal was sie anpacken, wird es teurer und schlechter für den Steuerzahler. Das wirkliche Problem: die Biedermänner und Lemminge im betreuten Wohnen und Denken bemerken es nicht. Ich kann mir die Miosgas, Lanz und all diese Laberstunden auf meine Kosten nicht mehr antun. Ebensowenig wie die unerträglichen "Interviews" mit AfD Oppositionspolitikern, die eigentlich mehr Anklagen der örr Inquisition sind.

Christa Wallau | Mo., 24. August 2026 - 13:37

in ihrer Wirkmächtigkeit richtig einzuschätzen. Dies hat er schon oft bewiesen.

2013 (Gründungsjahr der AfD u. erstmalig vertreten bei einer BT-Wahl) erlebte ich ihn persönlich im KSI in Bad Honnef bei einer Podiumsdiskussion u. stellte ihm die Frage, wie er die Aussichten der AfD beurteile angesichts der vielen richtigen u. wichtigen Anliegen, die sie im Programm habe.
Hochnäsig antwortete er mir damals: "Diese Partei ist ein vorübergehendes Irrlicht - nicht ernst zu nehmen! Sie verschenken ihre Stimme, wenn sie die rechtsradikalen Spinner (Lucke, Gauland, Schachtschneider etc. !!!) wählen!"
Ich erwiderte ihm: "Ich bin vom Gegenteil überzeugt; denn ich habe die AfD mit aufgebaut. Wir sprechen uns bald mal wieder u. werden dann sehen, wer von uns beiden Recht hatte."
Inzwischen hat sich Laschet in der Einschätzung
der jeweiligen Lage so oft vertan, daß er für mich zu den Top-"Flachzangen" in der Politik zählt -
ein beschwichtigender Schwätzer - mit nichts
dahinter!
Kann weg!

Ja,ja liebe Frau Wallau! Genau über diesen von Frau Dr. Weidel gebrauchten Begriff,lässt sich nun mindestens 1 Woche in aller Empörtheit berichten in unseren Medien.Und ich bin gespannt, ob sich auch eine Staatsanwaltschaft noch zu Wort meldet um diese bösartige Beleidigung ahnden zu wollen! Jemanden als Flachzange zu betiteln ist natürlich viel gesetzeswidriger als ein Nazivergleich. Doch wie ich schon an anderer Stelle,an der Sie mit dankenswerter Weise antworteten schrieb, hatte ich nicht mehr den Nerv mir ein weiteres journalistisches Meisterwerk des ÖRR anzutun.Denn Geschichten und Erlebnisse wie die Ihren liebe Frau Wallau bilden nicht nur die Realität ab, sondern zeigen das wahre Gesicht und Motivation vieler Politiker und warum diese sich über viele Jahre im System halten können. Wo sie in z.B. der freien Wirtschaft bzw. in der Praxis ansonsten keinen Fuß auf die Erde brächten.Ich kann u. möchte diese in ihrer Komfortzone fett und satt gewordenen Typen nicht mehr sehen! LG

Wenn man sich wie in der Werbung, sollte ich mich recht erinneren liebe Frau Lehmann den Lebensraum mit frechen, Nüsse werfenden Oachkatzeln teilt,deren Schwoaf zu Testzwecken der richtigen Aussprache dient für zugezogene Saupreißn;), lässt es sich im Paulanergarten wirklich gut aushalten.Wir erhielten nach unserer Hochzeit anno 1979 eine Duldung dort über 4 Jahre;).Dann mussten wir berufsbedingt die Zelte abbrechen und weiterziehen. Doch das Thema Zangen lässt mich als alte Heimwerkerin scheinbar auch nicht so schnell los.Vielleicht besteht das Problem der Union und anderen Etablierten darin, dass es neben einem höheren Elastananteil in z.B. Jeansstoffen immer mehr Deutsche gibt, "die ihre Hosen nicht mehr mit der Kneifzange anziehen"? LG

Nun, liebe Frau Heim, die typische Flachzange ist vom Handling her flach wie der Name schon sagt, und ihr Wirkungsspektrum ist sehr überschaubar. Ergo die perfekte Diagnose für die CDU. Weiß gar nicht, worüber die sich so aufregen;-)

Urban Will | Mo., 24. August 2026 - 14:30

Wer so redet wie Laschet (keine Staatsämter für „diese Rypen“), hat nicht kapiert, wie Demokratiie funktioniert oder war nie einer.
Dieser Typ hat vergessen, dass Staatsämter die Folge von Wahlen sind in der Wähler, nicht die Politiker der Souverän ist.
Laschet verkörpert das alte, verkrustete System. Er hat gezeigt, wie dringend notwendig eine grundlegende politische Wende ist.
Er und seine verlotterte Partei müssen weg.

Als Türken-Armin ging er in die politische Historie von NRW ein. Als Integrationsminister NRW's jedenfalls konnte er es nicht lassen eine der erzkonservativsten Strömungen des Islam vehement zu unterstützen, in dem er den Bau der Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld massiv forcierte u. schön redete, indem er den Islam in dieser speziellen Form als religiöse Folklore bagatellisierte. Dabei stand vom ersten Tag an fest, dass die DITIB als dortiger Betreiber nicht nur als rückschrittlich gilt, sondern eng mit der türkischen Diyanet zusammenarbeitet.
Als wäre das nicht schon schlimm genug, inszenierte er 2015 einen Besuch der Bremer Fatih-Moschee, die sogar von der Demokratie- u. Verfassungsfeindlichen Milli-Görus-Bewegung(IGMG) unterhalten wird! Die IGMG wird vom Verfassungsschutz beobachtet u. gilt als Feind der westlichen Werteordnung. Obwohl Laschet das wusste, wertete er diese fanatische Ausrichtungsform des Islam mit seinem Besuch dort auf. Wir alle wissen, was 2015 geschah! Passt schon.

Markus Michaelis | Mo., 24. August 2026 - 14:34

Ich sehe es wie der Artikel, dass Zuwanderung das Megathema Nr. 1 ist - wobei es schon schwieriger wird zu definieren, welche Zuwanderung genau. Wo Laschet aber Recht hat: Gesellschaften sind nicht so simpel, dass sie sich durch drei Werte und ein Hauptthema definieren. Das ist viel komplexer und vor allem dynamisch.

Laschet scheint (mit der Mitte) daraus aber den Schluss zu ziehen, dass man eigentlich alles machen und von höheren Einsichten her vorgegeben kann, weil ohnehin alles nicht so klar ist. Ich würde den umgekehrten Schluss ziehen: gerade weil Gesellschaften nicht so klar und gottgegeben sind, würde ich vorsichtiger damit umgehen und einer Gesellschaft nicht gleich die Weltrettung und den Schritt ins progressive Paradies auf's Auge drücken.

um einen solchen 'Laschet'...?, einen naivlichen Alt-CDU-ler der offensichtlich noch in seiner alten Bonner-Republik-Blase sitzt, gemeinsam mit Herrn Merz und vermutlich 2/3 der CDU Abgeordneten im BT, und bei einer unbedeutenden weil verlogenen ÖRR-Politikshow Unsinn fabuliert..., offensichtlich glaubend ER! (🤣) könne 'noch irgendetwas retten' oder den laufenden Untergang der Etablierten incl. der Union aufhalten...??

>> verschwendete Mühe... ..., absolut.

Was ich vielleicht ähnlich wie Sie sehe ist, dass Laschet für eine Mitte steht, die es nett gemeint hat, meist auch aus netten Menschen besteht, sich aber in eine Weltsicht verrannt hat, die zu selbstzentriert war. Mit der komplexeren Realität ist man jetzt überfordert. Vielleicht ähnlich wie Sie glaube ich auch, dass das nicht nur ein paar Korrekturen braucht, aber die Grundauffassungen, Ziele, Werte sind alle korrekt. Die Brüche gehen tiefer - das würde ich auch eher annehmen.

Warum ich trotzdem soviel Text schreibe ist, dass ich auch nicht sehen kann, dass jetzt einfach die CDU "abgeräumt" wird und dann käme wieder "die richtige Politik" durch. Ich glaube viel mehr, dass im Moment keine Gruppe, Partei, Strömung zu größeren Mehrheiten fähig ist und wichtiger als das Überführen irgendeiner der "Feindgruppen", ist es sich Gedanken zu machen, welche Gemeinsamkeiten in Zukunft wer finden könnte. Dazu müssen alle erstmal ehrlich sehen, welche Gemeinsamkeiten es nicht mehr gibt.

halten, politisch-moralisch, wird sich bei den aktuellen Zahlen daran garnixhts ändern, an diesem 'Dilemma der [alten] Mitte'...

SIE! haben die Brandidiotenmauer aktiv aufgebaut, liebevoll gepflegt und mit! größtem! denkbaren! Engagement!! überwacht..., SIE! haben damit der Demokratie in Deutschland massiv geschadet bzw. selbige auch schon aktiv! beschädigt (BfVS, Urteile zu Wahlausschlüssen, Kindergartenspiele mit der AfD im BT etc. usw.) -- SIE!! - die alte/ehemalige Mitte - müsse zurückziehen und sich neu justieren, bevor diese Beschädigungen an unserer Demokratie heilen können... >> SIE! SIND IN DER BRINGESCHULD!!! EINDEUTIG!

Tun Sie nichts, drücken sich wie ein Herr Merz..., oder fabulieren sinnlos in den Tag wie ein gewisser Herr Laschet wird GARNICHTS passieren im Sinne irgendeines Ausgleiches der Mitte >> DER ZUG IST ABGEFAHREN, mMn. Endgültig! Behalten SIE! Ihre Positionen bei wird sich weiterer -nicht neuer!- Extremismus breit machen... ... 🤔🤔🤔 - No way!!

Die CDU wird dereinst feststellen können: wir waren dabei und haben mitgeholfen das Land und die Demokratie zu ruinieren. Ich plädiere nicht für die AfD, wir wissen zu wenig über sie, aber die Brandmauer ist bereits der Abgesang demokratischen Verhaltens. Nicht der Austausch und die Verständigung werden gepflegt vielmehr geht es um die rigide aggressive Zurückweisung einer anderen politischen Sicht zur Erhaltung der eigenen Macht und Ideologie.
Seine aktuelle Anbiederung an die grüne Klimapolitik zeigt, dass Merz die Stimme seiner Herrin aus der DDR ist und bleibt. Eigene Gestaltung beschränkt sich bei ihm auf grossartige Ankündigungen und die Landung als Bettvorleger bei der SPD.

Herr Michaelis, welche Zuwanderung genau das "Megathema" ist, ist schwer zu definieren?
Denke ich nicht.
Ich denke, das ist ganz einfach.
Kulturinkompatible Sozialstaatsschmarotzer (wie z.B. im Artikel genannt) sind das "Megathema".

Warum hat wohl die Zensur-KI meinen ersten Beitrag einkassiert? Ich habe nichts anderes geschrieben als jetzt. Und zwar m.E. sachlich wie immer.

@Cicero: Diese Zensur-KI ist für Sie kein Ruhmesblatt!

Markus Michaelis | Mo., 24. August 2026 - 14:40

Bei den Fliehkräften, die Gesellschaften immer haben, war glaube ich folgendes sehr wirksam: Menschen und Gesellschaften brauchen neben anderen Dingen auch Solidarität. Solidarität ist ein Einstehen von Menschen füreinander - und zwar meist gegen andere Menschen. Klar, eine heikle Angelegenheit, wenn Gruppen nur noch geschlossen nach außen boxen, aber gerade Linke betonen, wie wichtig ihnen Solidarität ist.

2015 war ein wenig so wie der eigenen Familie zu erklären, dass man sie jetzt für menschenfeindlich mies hält. Man hätte jetzt andere Leute kennengelernt, die netter seien und mehr Hilfe benötigten, die eigene Familie hätte da nicht richtig mitgezogen, weswegen man jetzt eben mit den Neuen zusammen eine bessere und höhere Wahrheit leben will. Die alte Familie hatte ja eine Chance, hat sich aber bockig angestellt, jetzt arbeitet man eben gegen sie.

Das kann man so machen, Werte sind auch wichtig, neue Freunde sind auch schön, aber das erzeugt natürlich Fliehkräfte.

Thomas Veit | Mo., 24. August 2026 - 14:43

Lasst sie/ihn einfach in dem Glauben jetzt! das 'Wundermittel' gegen die AfD gefunden zu haben könnte... ... -- sie 'kratzen' jetzt oder später an ihrer schönen 'Brandidiotenmauer'... ..., und werden ab einer gewissen Abnutzungsstärke selbiger von ihrem Einsturz erschlagen werden... ...

Natürliche (politische) Selektion.

Klaus Funke | Mo., 24. August 2026 - 17:48

Dass der es wagt, sich noch einmal zu Wort zu melden. Nach seiner Entgleisung im Ahrtal. Dort hat er bewiesen, was er "vom Volk" hält, jetzt zeigt er, was für ein Demokratieverständnis er hat. Sowas kann weg. Ersatzlos! Richtig: Das ist alte Bonner Denke. Wo man von der DDR noch von der "Soffjetzone" redete.

Klaus Funke | Mo., 24. August 2026 - 19:07

Antwort auf von Klaus Funke

Auf mich wirkt Laschet immer wie die Comic-Figur vom "Schweinchen schlau". Irgendwas hat er davon...

Gisela Hachenberg | Mo., 24. August 2026 - 22:35

Antwort auf von Klaus Funke

👍👍, lieber Herr Funke. Als „alte“, aber nicht mehr in Köln Lebende, sage ich immer, „er wäre ein guter Kölner Karnevalsprinz“. Obwohl, die K-prinzen lachen und grinsen nicht so … wie der! Ich kann ihn leider nicht ansehen. Und ich frage mich, warum der immer wieder hervorgeholt wird.

Achim Koester | Mi., 26. August 2026 - 11:54

Antwort auf von Klaus Funke

Ich mag Laschet auch nicht, aber die Kampagne gegen ihn wegen des angeblichen Lachers im Ahrtal (der bekanntlich ganz andere Ursachen hatte,) war unterirdisch ohne jedes Niveau. Linke Presse halt.