LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad
„Guten Tag, wir würden gern mit Ihnen über Demokratie sprechen“: LAMSA-Geschäftsführer Mamad Mohamad / picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

Anti-Afd-Aktion in Sachsen-Anhalt - Wahlkampf mit Steuergeld

Ein mit Millionen aus öffentlichen Mitteln finanziertes „Landesnetzwerk Migrantenorganisationen“ (LAMSA) organisiert in Sachsen-Anhalt Haustürgespräche, um einen Wahlsieg der AfD zu verhindern – finanziert von der linken Kampagnen-NGO Campact. Der LAMSA-Geschäftsführer kandidiert für die Grünen.

Robert Hofmann

Autoreninfo

Robert Hofmann studiert Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Stockholm. Derzeit hospitiert er bei Cicero.

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Im Zentrum steht das „Landesnetzwerk Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt“, kurz LAMSA. Ein Verein, der laut eigenen Angaben 120 Organisationen und Individuen in dem Bundesland vertritt und sich für die Interessen der Bevölkerung mit Migrationsgeschichte einsetzt. Wie viele andere zivilgesellschaftliche Organisationen ist der Verein als gemeinnützig anerkannt und wird großzügig von der öffentlichen Hand gefördert.

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Urban Will | Mi., 19. August 2026 - 12:26

wundere ich mich, dass es vom Tonfall her so klingt, als sei dies eine Art einzigartiger Skandal. Ich kenne keine einzige „NGO“, die nicht einzig und alleine dazu da ist, für Linksgrünwoke zu trommeln und die einzige Opposition zu bekämpfen. Fast alle werden mit Steuergeld zugeworfen.
So gesehen ist dies Aktion in SA halt auch absolut keine Überraschung, es wird den Untergehenden noch viel mehr einfallen, die Blauen zu verhindern.
Schade, dass ich dort nicht lebe, denn ich wüsste schon, was ich diesen Klinkenputzern erzählen würde, würden sie bei mir klingeln.
Der „Wind of Change“ weht, er lässt sich nicht mehr aufhalten, auch nicht mit noch so fragwürdigen, illegalen, dreckigen oder sonstigen Mitteln.
Sachsen-Anhalt wird der Anfang sein und dann geht es weiter. Linksgrünwoke, hofiert von der Union, sie alle werden bald abgelöst.
Weil es die Mehrheit so will und weil Demokratie genau so geht. Nicht so, wie der Altparteien-Komplott es mit „unsere Demokratie“ meint verzerren zu können.

Wolfgang Borchardt | Mi., 19. August 2026 - 12:42

nicht linker Ideologie verpflichteter Politik w ä r e die Streichung staatlicher Mittel für nichtstaatliche Organisationen (ohnehin ein Kuriosum) . Das würde eine Menge Geld bringen, das man dem Steuerzahler nicht mehr wegnehmen müsste. Die geplanten Agitprop-Touren kosten der AfD nichts, werden ihr aber noch mehr Punkte bringen. Wenn die Politik sich den Problemen widmete, die über Hautfarben, sexuelle Vorlieben und den Kampf gegen "Rechts" hinausgehen, gäbe es die AfD nicht. Welche Demokratie soll verteidigt werden? Offensichtlich doch nur die "unsere", damit alles so weitergeht wie immer.

Jens Böhme | Mi., 19. August 2026 - 12:52

In einer freien und gebildeten Gesellschaft sollten Wahlbetreuer/Wahleinflüsterer komplett überflüssig, wenn nicht anarchronistisch sein. Allein der sogenannte Wahlomat ist schon eine Form der staatlich bestellten Betreuung. Welcher Bürger wählt rein politisch? Ich brauche keine Hilfe, was ich frühstücken soll, was ich trinken soll oder wen ich mir als Lebenspartnerin aussuche und becirce. Es bleibt ausschliesslich meine Wahl, ob ich an den derzeitigen Scheinwahlen teilnehme, wo ein überparteilicher Brandmauerblock die Wahl zur Farce degradiert.

Ingo Frank | Mi., 19. August 2026 - 13:00

Es ist zu hoffen, das die AFD SA gewinnt und beginnt, den links grünen Teich mit allen seinen „Zuflüssen“ trocken zu legen.
Es wurde schon vor Tagen berichtet, dass von einer links ausgerichteten NGO an SPD & Grünen eine Großsspende von je gut 300.000 € in Form einer Campagne zu Wahl dieser Parteien in SA erfolgte. Nicht zuletzt auch von meinem Steuergeld finanziert wieder meines Willens.
MfG a d Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Mi., 19. August 2026 - 13:16

Und das wissen die auch. Und ja, dieser *Verein* ist nicht der einzige, der für seine politische Agitation gegen *rechts* bezahlt wird. Was früher noch verdeckt geschafft, noch versucht wurde zu verschleiern, wird heute ganz offen propagiert und gehandhabt. Letztlich auch, weil immer mehr freie Medien inzwischen doch danach schauen und vor allem NIUS und Apollo News und viele andere, vieles in diesem Bereich aufdecken. Aber auch diese Aktion wird denen nichts nutzen. Wird Siegmund wie auch immer MP in Sachsen Anhalt bekommen diese links-grüner faschistischen Organisationen den Geldhahn zugedreht. Und darüber freut sich nicht nur Siegmund, sondern 43% der AFD-Wähler.

NGOs werden größtenteil aus dem Bundeshaushalt finanziert. Das strukturell schwache Sachsen-Anhalt ist ein unbedeutender Peanut. Anscheinend glauben Sie auch der medial und politisch gut inszenierten Hysterie, dass mit einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt die Welt umgekrempelt wird.

Herr B. | Mi., 19. August 2026 - 16:48

Antwort auf von Jens Böhme

haben, dann ist Ihnen sicher aufgefallen, das LAMSA 2,4 der 5,6 Millionen Fördergelder vom LSA bekommt. Diese würden entfallen, das hat die AfD so zurecht angekündigt bzw. es steht in ihrem Programm. Das sind immerhin knapp 43%, da wird schon die ein oder andere Stelle verschwinden.

Ansonsten ist es wohl so, daß zu befürchten ist, daß die Veränderungen bei einer Machtübernahme der AfD eher gering ausfallen werden. Das wird aber nicht in erster Linie an der AfD liegen, sondern an den „ziemlich guten Leute“ (B. Lux, Grüne), die die Linksregierungen der vergangenen 20 Jahre an allen Schlüsselpositionen installiert haben. Die werden ALLES und noch mehr unternehmen, um die AfD maximal zu behindern. Die können einen Erfolg der AfD nicht riskieren, das würde Schule machen und dann wäre es schnell aus mit den paradiesischen Zuständen…….

Ernst-Günther Konrad | Do., 20. August 2026 - 12:14

Antwort auf von Jens Böhme

Im Artikel steht, dass diese NGO vom Land bezahlt wird. Sie selbst wählen die Formulierung, *größtenteils*, was impliziert, dass es doch einige gibt, die u.a. vom Land Sachsen Anhalt finanziert werden. Es mag ja sein, dass deren Finanzierungen von NGOS *Peanuts* in der Gesamtschau sind, aber für das Land zählt jeder Cent, den man einsparen kann. Was also ist da *blauäugig*? Warum wird Siegmund denn so bekämpft? Eben weil er im Rahmen seiner Möglichkeiten als MP den NGO Sumpf trocken legen will. Für dieses kleine Land sind das sicher ein paar Millionen. Und mal abgesehen. Machen Sie sich mal kundig, wie viele und welche NGOS allein in Sachsen Anhalt finanziert werden. Das ist nicht nur eine NGO. Nein, Sachsen Anhalt allein krempelt nicht die Welt um, aber sie fängt an, die Welt anders zu denken. Es muss nur mal jemand anfangen und das wird in Sachsen Anhalt sein. Es hat schon seinen Grund, warum die etablierten Parteien die Nerven verloren haben.

Ernst-Günther Konrad | Do., 20. August 2026 - 12:15

Antwort auf von Jens Böhme

Im Artikel steht, dass diese NGO vom Land bezahlt wird. Sie selbst wählen die Formulierung, *größtenteils*, was impliziert, dass es doch einige gibt, die u.a. vom Land Sachsen Anhalt finanziert werden. Es mag ja sein, dass deren Finanzierungen von NGOS *Peanuts* in der Gesamtschau sind, aber für das Land zählt jeder Cent, den man einsparen kann. Was also ist da *blauäugig*? Warum wird Siegmund denn so bekämpft? Eben weil er im Rahmen seiner Möglichkeiten als MP den NGO Sumpf trocken legen will. Für dieses kleine Land sind das sicher ein paar Millionen. Und mal abgesehen. Machen Sie sich mal kundig, wie viele und welche NGOS allein in Sachsen Anhalt finanziert werden. Das ist nicht nur eine NGO. Nein, Sachsen Anhalt allein krempelt nicht die Welt um, aber sie fängt an, die Welt anders zu denken. Es muss nur mal jemand anfangen und das wird in Sachsen Anhalt sein. Es hat schon seinen Grund, warum die etablierten Parteien die Nerven verloren haben.

Herr B. | Mi., 19. August 2026 - 16:37

Von beidem sind wir täglich weiter entfernt!

Wo bleibt eigentlich der angeblich vorhandene Rechtsstaat?

Als Faeser damals – eindeutig gesetzeswidrig – auf Kosten des Steuerzahlers in Hessen Wahlkampf machte und die Onlineplattformen des Innenministeriums – ebenfalls eindeutig gesetzeswidrig – in ihren Wahlkampf einband, passierte NICHTS!

Jetzt nutzen linke NGO und andere als solche getarnte Organisationen Steuergeld um Wahlkampf für linke Parteien zu machen respektive zu bezahlen. Auch das eindeutig gesetzeswidrig!

Wo bleibt eigentlich hier die Justiz? Warum wird nicht ermittelt?

Rhetorische Frage, ich weiß, die dürfen das, es sind ja Linke, das ist wie mit Hallervordens Naziterminologie der „Schädlingsbekämpfung“ im Namen der CDU! Da drückt der „Rechtsstaat“ beide Augen zu!

Mich wundert in diesem Zusammenhang, daß es tatsächlich noch Menschen gibt, die sich a) fragen warum die AfD immer stärker wird und b) die immer noch die „Etablierten“ wählen.