Stromausfall
Passanten im dunklen Tunnel am Bahnhof Wannsee / picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Anschlag auf Berliner Stromversorgung - Politisch legitimierter Terror

Selbsternannte Klimaschützer versetzen Teile Berlins in den Blackout und gefährden Menschenleben. Doch solche Attacken passieren nicht aus heiterem Himmel. Sie sind das Ergebnis einer politisch gewollten Legitimierung bestimmter Arten von Gewalt.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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In Berlin ist es inzwischen so: Wer noch alle Tassen im Schrank hat und es sich irgendwie leisten kann, der macht sich über Silvester vom Acker. Zumindest dann, wenn man keine Lust darauf hat, nächtens (oder gern auch schon tagsüber) mit Böllern beworfen oder mit Raketen beschossen zu werden. Dass insbesondere in migrantischen Milieus die Bürgerkriege der Herkunftsländer auf den Straßen der Hauptstadt mit Feuerwerkskörpern nachgespielt werden, gehört mittlerweile zum bunten Lokalkolorit einer Metropole, deren politische Eliten sich tatsächlich immer noch einbilden, etwas ganz Besonderes zu sein – „besonders“ im Sinne von attraktiv für Touristen und andere Abenteuerlustige. Was natürlich längst nicht mehr der Fall ist, wie ein Blick auf die Besucherzahlen (und wie in meinem Fall ein Gang durch den Flughafen BER bei Wiederankunft aus Italien am Sonntagabend) zeigt.

Auf dem Weg ins Dauerchaos

400 Festnahmen und 25 Schwerverletzte in der Nacht auf Neujahr: Das gilt heuer als Erfolg und als Ausweis einer funktionierenden behördlichen Deeskalationsstrategie, wie man sie in ähnlicher Form auch zu den wiederkehrenden Krawall-Festspielen am „revolutionären“ 1. Mai vermeldet bekommt, wenn bloß ein paar Tankstellen demoliert, zufällig umherstehende Autos abgefackelt und „Bullenschweine“ mit Wackersteinen beschmissen wurden. 

Was über lange Zeiträume durch mediale Kuschel-Berichterstattung und durch den permissiven Langmut der örtlichen Politik zu einer irgendwie lässigen Lebensart umgedeutet wurde, ist in Wahrheit natürlich nichts anderes als eine auch mentale Verwahrlosung, die nicht von heute auf morgen zurückgedreht werden kann – wenn den sogenannten Verantwortungsträgern nämlich zu dämmern beginnt, dass jener abschüssige Weg, auf den man die Stadtgesellschaft in einer Mischung aus ideologischer Verblendung und schierer Wurstigkeit geführt hat, geradewegs ins Dauerchaos führt.

Insofern ist die jüngste Attacke gegen die Berliner Stromversorgung, ausgeübt von einer linksradikalen Vereinigung namens „Vulkangruppe“, auch kein singuläres Ereignis. Sondern die konsequente Fortschreibung der quasi-behördlichen Legitimierung von Gewalt – sofern sie denn in einem erweiterten Multikulti-Kontext steht oder der richtigen Ideologie folgt. Wenn etwa der Linkspartei-Chef Jan van Aken davon spricht, dass linke Gewalttaten dem Gemeinwohl dienten, sollte dies durchaus ernst genommen werden. Und zwar von der Gesamtbevölkerung. 

Die ist nämlich zuvorderst von solcherlei politisch nobilitierten Selbstermächtigungsphantasien betroffen: Eine „gemeinwohlorientierte Aktion“ nennen die Vulkan-Terroristen ohne jede Ironie ihren Anschlag auf Kabel des Kraftwerks Lichterfelde, mit dem Zehntausende Haushalte im Berliner Südwesten in den tagelangen Blackout versetzt wurden, lebensgefährdende Kollateralschäden in Krankenhäusern und Altenheimen inbegriffen. So etwas passiert nicht aus heiterem Himmel, es braucht dafür einen längeren Vorlauf der gesellschaftlichen Normalisierung bestimmter Arten von Kriminalität. Mit der Mörderbande von der RAF war das nicht viel anders.

Der Zweck heiligt die Mittel

Der Zweck heiligt die Mittel: So lautet die Handlungsmaxime selbsternannter Weltverbesserer, die davon überzeugt sind, im Namen ihrer „guten Sache“ notfalls sogar über Leichen gehen zu können – und die dabei auch noch von Teilen des linken Milieus Applaus erhalten. Die von weiten Teilen der Presse und der Politik zu regelrechten Märtyrern hochgejubelten Aktivisten der „Letzten Generation“ etwa empfanden ihre Straßenklebe-Aktionen selbst dann noch vertretbar, als in Berlin eine Radfahrerin starb, weil die Rettungskräfte nicht schnell genug bei ihr sein konnten. 

Nur vor diesem Hintergrund ist auch die kriminelle Selbstgefälligkeit einer „Vulkangruppe“ zu verstehen: „Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Die Infrastrukturen, die dem ‚technologischen Angriff‘ dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten, können sabotiert werden“, so steht es wörtlich im Bekennerschreiben. Und zu den Folgeschäden heißt es lapidar: „Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.“ Wo gehobelt wird, da fallen eben auch Späne. Das ist Totalitarismus in Reinform.

Ohnehin lohnt sich die Lektüre des Bekennerschreibens in voller Gänze. Was dort nämlich zu lesen ist, könnte genauso gut aus einem Manifest von „Fridays for Future“ stammen, deren Protagonisten im Namen der „Klimarettung“ bekanntermaßen ganz selbstverständlich einen „Systemwechsel“ anstreben und in diesem Zusammenhang demokratische Willensbildungsprozesse für überholt ansehen. Von diesem Standpunkt aus ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zu „gemeinwohlorientierten Aktionen“, mit denen Abertausenden Menschen mitten im Winter das Leben zur Hölle gemacht wird. Auch Putin weiß von der zermürbenden Wirkung, die durch Angriffe auf die Infrastruktur in der Bevölkerung ausgelöst werden. Deswegen lässt er ja ukrainische Heizkraftwerke und die Stromversorgung bombardieren. Bei der „Vulkangruppe“ klingt das zwar etwas anders, läuft aber auf dasselbe hinaus: „Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit. Nur Mut“, lautet deren Aufforderung wörtlich.

Kein isoliertes Rollkommando

Insofern ist selbstverständlich davon auszugehen, dass es sich bei der „Vulkangruppe“ nicht um ein isoliertes Rollkommando aus linksextremen „Klimaschützern“ handelt – zumal es durchaus spezifischer Kenntnisse bedarf, um mehrere Berliner Stadtteile durch einen neuralgischen Eingriff lahmlegen zu können. Es wäre übrigens auch nicht das erste Mal, dass mutmaßliche Mittäter linker Gewaltaktionen direkt aus dem Umfeld der Führungsebene im Hauptstadt-Senat stammen. Da ist die Frage also durchaus berechtigt, warum eine seit mehr als zehn Jahren aktive Terrorzelle immer wieder die Bevölkerung drangsalieren kann, ohne dass nennenswerte Ermittlungserfolge erzielt werden (während man gleichzeitig durchgedrehte Reichsbürger-Rentner im Tweed-Sakko der Öffentlichkeit als Ausgeburt des Schreckens präsentiert).

In einem Interview mit dem einstigen SED-Zentralorgan Neues Deutschland (inzwischen umbenannt in nd Der Tag) gab der Berliner Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux anno 2020 folgende Sätze zu Protokoll: „Wir haben die gesamte Führung fast aller Berliner Sicherheitsbehörden ausgetauscht und dort ziemlich gute Leute reingebracht. Bei der Feuerwehr, der Polizei, der Generalstaatsanwaltschaft und auch beim Verfassungsschutz. Ich hoffe sehr, dass sich das in Zukunft bemerkbar macht.“ 

Die Bemerkbarmachung von „guter“ linksgrüner Personalpolitik läuft bisher allerdings nicht dergestalt, dass in der Stadt ein stärkeres Gefühl der inneren Sicherheit herrschte – gelinde gesagt. Aber womöglich war das ja, zumindest mit Blick auf die breite Bürgerschaft, auch gar nicht beabsichtigt. Dass die „Vulkangruppe“ sich in Berlin zumindest bisher so fühlen konnte wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser, ist eben kein Zufall. Sondern das Ergebnis entsprechender Landschaftspflege.

CDU-Bürgermeister: „Kein Spaß“

„Wir werden hier eine hohe Priorisierung auf den Verfolgungsdruck legen. Wir wollen diese Täter ergreifen“, meldete sich nun auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner zu Wort, der sonst keine Möglichkeit auslässt, sich jenseits des angestammten Schrebergarten-Milieus auch in „progressiven“ Kreisen beliebt zu machen. „Es war eine linksextremistische Gruppe, die einmal mehr unsere Infrastruktur angegriffen hat und damit auch das Leben von Menschen bedroht hat, von älteren Menschen, die vielleicht Beatmungsgeräte brauchen, von Familien mit kleinen Kindern“, so der CDU-Mann. Man müsse diese Täter jetzt schnappen, denn das sei „kein Spaß, sondern hier ist ein terroristischer Anschlag passiert“. Allein die Tatsache, dass der christdemokratische Regierungschef der deutschen Hauptstadt glaubt festhalten zu müssen, dass eine derart verheerende Attacke auf die Stromversorgung als „Spaß“ aufgefasst werden könnte, sagt eigentlich alles über die politische Kultur Berlins. Und über jene der örtlichen CDU.

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IngoFrank | Mo., 5. Januar 2026 - 14:21

Und hinzukommend eine gewollte durch unfähige Staatsdiener nicht funktionierende städtische Verwaltung …..
Wo ist das Problem in wenigen Stunden Zelte von Hilfsorganisationen, techn. Hilfswerk o.ä. Zu organisieren diese über den schadhaften Stellen Aufzubauen und mit Notstromaggregaten zu beheizen um die Reperaturen auszuführen zu können ? Wo ist das Problem ? Wo die Notfallpläne ? Wo die „selbstdenkenden politischen Verantwortungsträger ? Aber wer für einen Flugplatz über 10 Jahre Bauzeit braucht, ist eben bei linken Terror ganz genau so überfordert.
Was ist bloß aus diesem Land geworden wenn selbst in ukrainischen Städten bei Angriffen auf die Versorgungsleitungen alles nach wenigen Stunden behoben ist.
Vielleicht sollten unsere Politgrößen bei aller Ironie zu Bewährung und zum Erfahrung sammeln, zu einem russischen Fronteinsatz abkommandiert werden um wieder schnelles Improvisieren zu erlernen. Ich weiß es nicht 🙈
Mit besten Gruß a d Erfurter Republik

Es ist genauso die Art von Terror gegen die Demokratie, die ja "Ihre Demokratie" ist, wie gegen Rechts zu demonstrieren.
Dort wächst und gedeiht die Pflanze der Antifa, Hammerbande oder Vulkangruppe, in den Gewächshäusern von, Die Linke, Die Grünen und den Sozialdemokraten von Gewerkschaft und SPD.
Der Kanzler und der Minister Dobrindt tun dagegen im Prinzip nichts, stehen bloß daneben.
Diese Leute wie in Berlin, sind die Schläger.- u. Terrorgruppen der linksorientierten Parteien in Deutschland und nicht die AfD ist terroristisch oder verfassungsfeindlich.

Genau so ist es, sie sind der verlängerte Arm der Grünen, Linken und der SPD, sie sind nichts anderes als Hitlers SA und SS und genau dort werden uns die oben genannten Parteien wieder hinführen, wenn man sie nicht bald stoppt, in den Linksfaschismus!

Terrorgruppen wie die Antifa, Hammerbande, Letze Generation, Vulkangruppe etc. werden nahtlos zu offiziellen Organen übergehen, man wird sie mit Uniformen und Waffen aussatten und sie werden dafür zuständig sein, die Bevölkerung in Schach zu halten!

Die Gefahr für Demokratie, Freiheit, Rechtsstaat und Wohlstand geht von Grünen, Linken und SPD aus, die AfD war nie eine Gefahr, sie ist nur das Ablenkungsmanöver!

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 5. Januar 2026 - 14:49

Sind es nur die Grünen, die hier ihre Wurzeln zeigen oder gehört auch die Linkspartei dazu? Viele der Worte erinnern an Sprüche dieser Partei, wie z. B. „können wir uns die Reichen noch leisten?“ Es passt auch zu Gruppe, wie auch zu dieser Partei, Kommunismus und Sozialismus trotz seiner vielen „Kollateralschäden“ an Menschenleben positiv zu sehen. Man denke da nur an Mao oder näherliegend, wenn auch nicht so schrecklich, die DDR.

Es passt auch, dass durch die „Personalauswahl“ für lukrative Parlamentsposten Menschen mit Parteikarriere und weitestgehend ohne Wirtschaftserfahrung (speziell Handwerk oder Industrieunternehmen) auf die Listen kommen. Oft sind es „Zöglinge“ von Parlamentariern.

Der Ausspruch des Grünen-Abgeordnete Benedikt Lux zeigt, wie offen diese Politiker inzwischen ihre Verachtung für den normalen Bürger zeigen. Von der Verachtung ist es nur ein kleiner Weg bis zu anderem. Aber wie kann man das auf demokratischem und rechtsstaatlichem Wege ändern?

Ernst-Günther Konrad | Mo., 5. Januar 2026 - 15:18

Auch wenn Sie sonst noch so treffend die Lage in Berlin beschreiben. Die wollen das so. Eine Mehrheit hat den Lügner und Blender Wegner gewählt und das Stammwählerklientel von Grünen und Linken ist in der Hauptstadt noch immer sehr groß. Und bei den nächsten Wahlen wird wer gewählt werden? Auch wenn die AFD steigen wird, werden sich die Etablierten so zusammenschließen, dass man wahrscheinlich eine RRG, also Linke/SPD/Grüne bekommt und das verwaltetet Chaos gerade weitergeht. Dieser Stadt sollte der finanzielle Stecker gezogen werden, der für den Strom wurde ja schon gezogen. Und wirklich Herr Marguier, das war doch *nur* ein Blackout, ein Stromausfall, ein Unglück, ein böser Zwischenfall, wie kommen Sie denn da auf Terror? Aber das ist ja auch egal. Seit 11 Jahren schaltet und waltet die Gruppe *Vulcan* schon *erfolgreich* in Berlin von Steuergeldern finanziert und von Parteien *geschützt*.

Karl-Heinz Weiß | Mo., 5. Januar 2026 - 15:22

Dass der verspätet aus dem Urlaub angereiste Kai Wegner betonen muss, der Terroranschlag sei nicht als "Spaß" aufzufassen und dass in Berlin DIE LINKE Chancen auf ein Mandat als stärkste Fraktion hat - das sagt alles über diese Stadt.
"Völker der Welt, schaut auf diese Stadt" - es gibt einige zu lernen. Gottlob ist ein Teil der Regierungsverwaltung in Bonn geblieben. Die Chancen auf eine Rückverlegung des Regierungssitzes steigen.

Dirk Nowotsch | Mo., 5. Januar 2026 - 15:28

Der Kurs von Faeser und allen anhängigen Bundesbehörden und selbst die doppelsinnigen Reden vom Bundespräsidenten haben klar gemacht, Linksterrorismus guter Terrorismus! Die Bürger wurden im großen Stil verarscht, bei den Straßenblockaden und Flughafensabotagen! Nichts ist passiert! Rennt ein normaler Bürger irgendwo auf das Rollfeld und begeht Sabotage ist er fällig! Gar nicht auszudenken, er wäre ein AFD Mitglied! Die Berliner S-Bahn ist auch schon mehrmals durch Linke Brandanschläge sabotiert worden! Die Bahnstrecken nach Düsseldorf und Hamburg hat es auch schon mit diesen Brandanschlägen erwischt! Wann reagiert der gesichert linksblinde Staatsschutz und der noch linksblindere Verfassungsschutz? Warum gibt es keine personellen Konsequenzen in den Ermittlungsbehörden? Die neue Regierung scheint auch eine linke Schlagseite zu haben!? Alle Bezirksämter in Berlin sind extrem Rotgrün unterwandert und daher schon extrem linksfreundlich! Muss es erst Tote geben, bis mal ermittelt wird?

S. Kaiser | Mo., 5. Januar 2026 - 15:33

Nicht nur konservativ-bürgerlichen, sondern auch jedem sozial oder „links“ verortetem Menschen muss das Bekennerschreiben doch den Kamm schwellen lassen. Zitat: „Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen.“
Was für ein menschenverachtender Zynismus.
Klar, die Besitzer der Villen können schließlich auch einfach ihre Sachen packen, in den SUV laden, und ins Adlon umziehen, aber die sozial schwachen können sich das nicht leisten, und müssen im tiefsten Winter in dunklen, ausgekühlten Wohnungen ausharren. Von Kranken oder einsamen Alten im Hochhaus, die ohne Fahrstuhl nicht mit dem Rollator die Treppen runterkommen und sich Hilfe holen können, ganz zu schweigen.
Was für eine abstoßende verkommene Bagage, die das in Kauf nimmt.
Und in den beheizten Ministerien sitzen die Verantwortlichen in bequemen Sesseln und kriegen hier – pardon - das Maul nicht auf.

IngoFrank | Mo., 5. Januar 2026 - 17:36

Antwort auf von S. Kaiser

die dann noch als Stellvertretender BT President fungiert …..

Das der wackere, ,endlich aus der FDP ausgetretene Ex Thüringer Ministerpräsident Kemmerich, in einem Weimaer Lokal nicht bedient wurde schlug mediale Wellen der Zustimmung der *Linken* Sorry unabhängigen Presse und Fernsehen.
Das wenige Tage später Herr Ramelow aus genau der selben Kneipe ein Foto von sich prostete und sich über die gute Bewirtung bedankte, spricht eigene Bände.

Das ein Imbissbetreiber im Nationalpark Hainich KGE Grüne die Bewirtung begründet verweigerte wie jungst die Thüringer Allgemeine berichtete, ihm dafür die Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung aufgekündigt wurde, fand lediglich „begrenzte provinzielle Aufmerksamkeit“
Tja Frau oder Herr Kaiser, das sind sie eben, die kleinen aber feinen Unterschiede in diesem Land !
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Franz Edele | Mo., 5. Januar 2026 - 15:48

Im gestrigen heute-journal des ZDF dauerte es minutenlang bis im Beitrag zu dem Anschlag überhaupt von den mutmasslichen Verursachern gesprochen wurde. Das Bekennerschreiben wurde so zitiert, dass man rein gar nichts verstehen konnte. In der Anmoderation fabulierte Marietta Slomka noch über die Gefahren hybrider Angriffe und die Notwendigkeit von Vorratshaltung. Danach sah man zunächst fast romantisch inszenierte Bilder vom Beisammensein im Kerzenlicht. Kaum Statements von Wut, Frust oder Verzweiflung. An keiner Stelle war der berechtigte und dringende Aufruf zum Schutz der Sicherheit der Bevölkerung zu hören, geschweige denn die klar formulierte Zielsetzung der Täterfahndung und die Ankündigung entsprechender Bestrafung.

ist ein einziger Skandal! Die anderen Qualitätsmedien reißen sich ebenfalls kein Bein aus.

aufgestoßen! Der ÖRR versucht einen feigen Terrorakt gegen die Bevölkerung zu romantisieren und von der Dimension herunterzuspielen! Es ist pervers was hier „legal“ und durch Zwangsbeiträge gestützt abläuft!

Ich frage mich dann immer, wie blöd muß der Michel eigentlich sein, daß er bei diesem Spiel nicht durchblickt! Transparenter geht kaum, wobei Slomka wie Restle in der obersten Propagandisten-Liga spielt, Systemreporter vom Feinsten! Ihre Gefährlichkeit und Bösartigkeit sieht man ihr regelrecht an.

Urban Will | Mo., 5. Januar 2026 - 16:00

beheimatet ist, kann nun mal die Energiewende nach linksgrüner Vorstellung in der Praxis testen. Das Bekennerschreiben der Vulkangruppe war sicher gut formuliert, werden doch Verlage wie der Unrast-Verlag, die Anweisungen für den Linksterror geben und eben auch Anleitungen zur Formulierung von Bekennerschreiben von Weimers Ministerium mit Hunderttausenden Steuergeld gepimpert. Die Realsatire Deutschland kann man sich nicht ausdenken. Sie toppt alles, was Kishon und Co sich je hätten einfallen lassen können.
Fehlt noch dass ein paar Lemminge durch die dunklen Straßen stolpern und gegen Rechts demonstrieren. Damit die Deppendorfer ja nicht vergessen, von wo die „wirkliche Gefahr“ droht.
Und ich sage voraus: dieses Jahr wählen sie sich die Sozialisten an die Regierung, dann wird die Vulkangruppe noch mit Orden behängt.
Daher bin ich ehrlich: mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer etwas anderes als AfD wählte, wollte es so, wie es nun ist.
Es wird Zeit.
Für eine Kanzlerin Weidel.

Alles andere ist halbgarer Nonsens. Wir sehen ja nun, was aus der Linkstoleranz geworden ist. Linker Terror allüberall. Und der Staat führt sich ad absurdum. Werden die "Vulkanologen" jetzt aufgespürt? Und zwar mit allem, was der Staat an Polizei-Now-How zu bieten hat. Man liest nichts darüber. Da nehmen diese linken Schw.... normale Bürger, Kinder, Alte, Kranke quasi in Haft, und nichts geschieht. Und der Regierende Bürgermeister lächelt wie einst Laschet im Ahrtal. Und nichts geschieht. Aber die Bürger frieren und hungern. Eine unglaubliche Sauerei. Diese Verbrecher der sog. Vulkangruppe müssen schnellstens aufgespürt und dingfest gemacht werden. Am liebsten öffentlich am Gendarmenmarkt ausgestellt. Ausgepeitscht, geteert, gefedert. Das müsste der Staat machen, wenn er noch einer wäre, der den Namen Staat verdient. Aber Berlin ist ein einziger linker Sauhaufen, die Polizei entmannt und unfähig gemacht. Berlin zeigt uns, was der Staat BRD noch wert ist. Verdammte Scheiße. Pardon.

ich würde Ihnen ja gern in allen Punkten zustimmen, aber dass Berlin noch durch eine andere Regierung zu retten wäre, halte ich für ausgeschlossen, dazu steckt die Stadt viel zu tief in der, wie haben Sie nochmal gesagt? Man sollte eine 20m hohe Mauer um Berlin herum bauen und Wasser hineinlassen.

Ingbert Jüdt | Mo., 5. Januar 2026 - 18:52

... es hätte ein rechtsextremes Bekennerschreiben gegeben, etwa des Inhalts: »Dieses Gaskraftwerk bezieht sein Gas aus dem Ausland und ist somit Teil der internationalen Gasjudenverschwörung, die Deutschland in Abhängigkeit und Sklaverei führen will! Kampfgruppe "Muspellsheim" für eine deutschnationale Energieversorgung! Feuer und Flamme für Surtr!« Kann ja beliebig bekloppt sein.

Hätte da irgendjemand in der Republik so reagiert?: »Hm, waren zwar Nazis, aber hey, das Gaskraftwerk ist Teil des fossilen Systemterrors, das gehört eh weg! Diese Nazis sind zwar verstrahlt, aber sie haben das richtige Ziel getroffen! Also alles halb so wild!«

Nee, oder?

Sehr abwegig, Ihre Vorstellung. Wann hat es in den letzten Jahrzehnten derartige Anschläge von "Rechtsterroristen" gegeben? Aber seit die Linkspartei, zusammen mit Grünen und SPD, beharrlich den Popanz der "Gefahr von rechts" aufgebaut haben, finanziert mit Steuergeldern, tatkräftig unterstützt von den Propagandasendern ARD und ZDF, soll der Bürger an dieses Märchen glauben. Da können parteiabhängige Stiftungen Pseudostudien erfinden, in denen angeblich 70% die größte Gefahr "von rechts" sehen, ohne dass der Wahrheitsgehalt hinterfragt wird.

Ingbert Jüdt | Di., 6. Januar 2026 - 10:44

Antwort auf von Achim Koester

... Sie haben meine Pointe nicht verstanden. Ich ironisiere die Absurdität der Rechtfertigung, die sich diese »Vulkangruppe« ausgedacht hat.

Wolfgang Borchardt | Mo., 5. Januar 2026 - 19:02

gleichwohl ist er sehr erhellend und sollte auch das Interesse der großen Zahl politisch Dumpfer wecken.
1. Der Linksradikalismus ist gut organisiert. Offensichtlich nicht im Fokus der Sicherheitsbehörden
2. Die Berliner Infrastruktur hat mindestens eine Schwachstelle.
3. Diese Schwachstellen erschienen weniger wichtig als das Pflanzen von Millionen Bäumen, obwohl Berlin bereits zu den grünsten Großstädten Europas gehört.
4.. Es gibt keinen Katastrophenschutz, der über die Mittel verfügt, Tausende von Menschen in dieser Situation zu versorgen
5. Spätestens jetzt sollte auch denen klar sein, die das bislang nicht interessierte: Wer sich nicht mit der "Hammer and" oder der "Vulkangruppe" solidarisiert, ist Nazi und vor Verfolgung nicht sicher. "Nazis jagen ist nicht schwer, Hammer, Sichel und Gewehr." Für den Sprengstoff finden sich noch zwei Zeilen. Und sicher gibt es auch die "Sichelbande" schon. Die einen mögen das für Unordnung und eine Schieflage halten, für andere ist es ein Erfolg

Lisa Werle | Mo., 5. Januar 2026 - 19:23

„Zuversicht, Zusammenhalt und Tatkraft“ – so tönte Friedrich Merz in seiner Neujahrsansprache. Er betonte „die Fähigkeit Deutschlands, Herausforderungen zu meistern“.
Nichts macht das Versagen dieser Bundesregierung und das Versagen der rot-grünen Regierung in Berlin unter einem CDU-Bürgermeister deutlicher als der Umgang mit dem links-extremistischen Terroranschlag in Berlin. Wo ist denn die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern? 90.000 Menschen waren nach diesem Terror hilflos ausgeliefert in der Hauptstadt dieser Republik – ohne Strom, ohne Heizung. Rettungskräfte überfordert, der Einsatz der Bundeswehr abgelehnt von rot-grün. Über die politischen Versager in Berlin mag man schon gar nicht mehr sprechen. Aber wo ist die Bundesregierung – wo sind Friedrich Merz, wo der Vizekanzler? Oder sind diese der Ansicht, dass dieser Anschlag auf Menschen in der Hauptstadt sie nichts angeht? Oder ist es die Nähe zur Antifa in exakt dieser Regierung, die Handeln verhindert? Armes Deutschland

Sabine Lehmann | Mo., 5. Januar 2026 - 19:51

Ein Staat setzt Prioritäten, in der Regel ist das neben der Sicherheit, die Infrastruktur und die öffentliche Daseinsvorsorge. Dass es ausgerechnet in der deutschen Hauptstadt je nach Herkunft da ganz unterschiedliche Prioritäten gibt, ist einerseits zutiefst verstörend, andererseits aber auch nichts wirklich Neues, denn dieses politische, administrative und ethische Armutszeugnis ist ein Spiegelbild unserer gesamten Republik!
Während der Berliner Senat zig tausende Notstromaggregate in die Ukraine geschickt hat und Unmengen Flüchtlinge in recht komfortabel ausgestatteten Hotels residieren, lässt sich Berlins Bürgermeister Wegener ablichten beim Besuch einer 100-jährigen pflegebedürftigen, bettlägerigen Dame, im Turnhallen-Feldbett liegend, weil der Strom seit Tagen ausgefallen ist und bei Minusgraden sich 40.000 Menschen den Allerwertesten abfrieren.
Dass erst vor wenigen Tagen der Rechnungshof den katastrophalen Katastrophenschutz Berlins angeprangert hatte: geschenkt! Failed State!

A. Krüger | Mo., 5. Januar 2026 - 20:32

in diesem Land ist grottenschlecht, sondern auch der regierungsfreundliche Journalismus der sog. Qualitätsmedien, die - wie unser Kanzler -die Bürger darauf einstimmt, die "Zuversicht" nicht zu verlieren. In deren Schatten konnte der von Politik und Medien verhätschelte (Klima)Terrorismus auf die Infrastruktur erblühen. Das Bezirksamt im Berliner Südwesten ist übrigens grün besetzt!

Hans-Hasso Stamer | Mo., 5. Januar 2026 - 20:44

DANKE. Eine solche Bestätigung habe ich gebraucht. Ich komme mir vor wie ein Rufer in der Wüste, wenn ich meine Wut auf X formuliere. Teilweise mit denselben Vokabeln, die auch Sie verwenden.

Und Sie haben recht. Dass die Vulkan-Gruppe seit 14 Jahren immer noch nicht gefasst wurde, liegt daran, dass sie als links gilt, als die rüpelhaften Söhne einer im Grunde doch richtigen politischen Vaterschaft. Man stelle sich vor, was los wäre, wenn das ein rechter Anschlag gewesen wäre! Es hätte keine 14 Tage gedauert, da hätte man die Schuldigen präsentiert.

Aber es liegt eben auch daran, dass man zwar jedem remitenten Rentner einen VS-Mann überhilft, aber für die linke Szene keine Leute hat, weil keine politische Priorität besteht. Die größte Bedrohung kommt von rechts, Ansage Ende.

Damit sind linken Terroristen paradiesische Handlungsfreiheiten eröffnet. Sie schwimmen wie die Fische im trüben Wasser des linken Lazzez faire gegenüber "guter", weil politisch korrekter Gewalt.

Bernhard Kaiser | Mo., 5. Januar 2026 - 22:24

„Auch Putin weiß von der zermürbenden Wirkung, die durch Angriffe auf die Infrastruktur in der Bevölkerung ausgelöst werden. Deswegen lässt er ja ukrainische Heizkraftwerke und die Stromversorgung bombardieren“ Den Vergleich hätte man sich sparen können, Angriffe auf die Energieinfrastruktur sind legitime militärische Ziele und zielen nicht in erster Linie auf die Zivilbevölkerung ab, das gleiche hat im Übrigen die NATO 1999 bei ihren Luftangriffen auf die kritische Energieinfrastruktur von Serbien praktiziert …

Angelika Sehnert | Di., 6. Januar 2026 - 07:27

Die Entwicklung war absehbar, jahrzehntelang hat man diesem Milieu rechtsfreie Räume gewährt, etwa in den besetzten Häusern der linksgrünalternativen Vierteln Berlins und Hamburgs. Nur dort war es möglich, dass schwerstkriminelle RAF-Mörder unerkannt gemütlich leben konnten. Die politischen, bürgerlich maskierten Vertreter des Milieus haben in Parlamenten und Verwaltungen dafür gesorgt, dass Rechtsbrüche und Straftaten verharmlost, kaum verfolgt und schon gar nicht adäquat bestraft wurden. Im Gegenteil, man besucht Täter im Gefängnis und verharmlost so heimtückische Mordversuche. Jetzt ist zu beobachten, dass man im migrantischen Milieu Verbündete sucht und auch findet, Stichwort propalästinensische Demonstrationen.
Es wird kaum möglich sein, diesen Sumpf rasch trockenzulegen. Dafür wäre ein radikaler Kurswechsel nötig. Aber, wie Herr Lux bemerkte: man hat ja überall „gute Leute“, verbeamtet, in hohen und höchsten Positionen. Gut möglich, dass Lichterfelder erst der Anfang war.

Dagmar Lubig | Di., 6. Januar 2026 - 10:52

Antwort auf von Angelika Sehnert

Diesem zutreffenden Kommentar ist wenig hinzuzufügen, eigentlich nur noch diese eine Tatsache; die CDU/CSU ist voll in die ihr gestellten "Brandmauer - Falle" getappt, und damit wurde noch absehbarer wie es hierzulande weitergeht!

A. Brand | Di., 6. Januar 2026 - 12:16

Dazu paßt die Art und Weise wie diese feigen Anschläge auf das Wohl der vielgelobten „Zivilgesellschaft“ - denn nichts anderes sind diese Terrorakte - medial behandelt werden.

Ich habe mich nicht intensiv mit dem Anschlag befaßt, da ich den Hauptstadtslum bereits vor langer Zeit abgeschrieben habe, habe aber bisher medial nichts zu einer linksradikalen Gruppe vernommen, wobei ich das schon vermutet hatte.

Man stelle sich nur vor was los wäre, wenn ein ähnlicher Anschlag von einer rechten Gruppe verübt worden wäre, Deutschland stünde Dauerkopf!

Dem Autor stimme ich zu 100% zu, es geht hier um staatl. sanktionierten „Totalitarismus in Reinform“!

Die Aussage des Grünen Lux interpretierte ich von Anfang an so, daß es ausschließlich darum ging alle Behörden mit den Linksgrünen gegenüber loyalem Personal zu besetzen, das Wohl der Bevölkerung spielt keine Rolle! Und genau deswegen, kann sich Kai Wegner seine markigen Worte sparen, denn die grünroten Richter werden sie nicht umsetzen!

Sebastian Habel | Di., 6. Januar 2026 - 13:02

18,2% SPD, 19,8% Grüne und 11,4% SED Zweitstimmen bei der Bundestagswahl in Berlin-Zelendorf. Geliefert, wie bestellt, würde ich sagen. Die Alten und Armen, die aus finanziellen Gründen dort gefangen sind, tun mir allerdings aufrichtig Leid.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di., 6. Januar 2026 - 13:25

Da ich Weihnachten bei Wohnungstemperaturen zwischen 9 und 13 Grad verbringen musste, ohne heisses Wasser, aber immerhin noch mit Strom, möchte ich auf die wahrscheinlich vielfältigen Möglichkeiten einer temporären Abhilfe hinweisen.
Weihnachten war das wohl kälteste seit einigen Jahren.
Es gab nach dem 2. Weltkrieg eine Luftbrücke nach Berlin, jetzt funktioniert das hoffentlich in Berlin selbst.
Oberirdische Behelfskabel legen, die vlt. eine Grundmenge Strom liefern können?
Essen auf Rädern in den Bezirk usw.
Wenn auch viele Reiche von diesen Massnahmen profitieren, können sie sich ja hinterher erkenntlich zeigen.
Batterien in der Umgebung aufladen und vielleicht gibt es batteriebetriebene Heizungsstrahler etc.?
Ich fühlte mich an meine Kindertage erinnert, trug tagsüber drinnen Handschuhe.
Nebenan war alles in Ordnung und nach zwei kalten Nächten bei uns auch.
Ich dachte dann auch an das Martyrium der russischen Bevölkerung im 2. Weltkrieg und jetzt an die Probleme in der Ukraine...

von einem deutsch-japanischen Familienvater.
Dort scheinen generell? Hausverkleidungen eher dürftig und gefühlt sommers wie winters die Außentemperaturen wie die Innentemperaturen?
Es gibt dort Tischheizungen, aber ohne Strom geht das natürlich nicht.
Beidseitig zu nutzende Klimaanlagen wären so etwas wie Wärmepumpen?
Aber ohne Strom geht auch das nicht.
An wen dachte ich natürlich sofort?
An unsere Obdachlosen.
Spenden sind dort immer willkommen

Walter Buehler | Di., 6. Januar 2026 - 18:02

nicht nur von vielen außerdeutschen, sondern auch von vielen innerdeutschen Migranten und Migrantinnen bestimmt: aus Niedersachsen, aus Hamburg, aus BW und NRW.

Darunter sind ziemlich viele schräge Vögel, besonders im anarchistischen, im "linken" und im queeren Biotop, das zwischen Rauschgift und Bordell sowie in den woken Hochschulen so prächtig gedeiht.

Insofern fallen manche auswärtigen Kommentatoren einer gewissen Selbsttäuschung zum Opfer, die meinen, selbst in Gegenden mit "besserer" politischer Kultur zu wohnen.