- Veteranin der Mitte
Sie steht irgendwo zwischen Merz und Merkel. Die Ex-CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ist zurück und will bürgerliche Politik wieder attraktiv machen. Als neue Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung soll sie einen neuen Kurs setzen.
Zwei Mal hat Annegret Kramp-Karrenbauer gegen Friedrich Merz gewonnen. Das erste Mal setzte sie sich 2018 in Hamburg gegen ihn durch und wurde Bundesvorsitzende der CDU und damit Nachfolgerin von Angela Merkel in diesem Amt. Das zweite Mal war erst vor wenigen Wochen, kurz vor Weihnachten 2025, da stach die Saarländerin mit dem prägnanten Kürzel den Kandidaten des inzwischen zum Kanzler und Parteivorsitzenden aufgestiegenen Merz aus.
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und großer Not, ist der Mittelweg der Tod". Sagt eine alte Volksweisheit. Und "Ach Gottchen". kann ich da nur wieder sagen. Erneut wurde sie vom Merkel-Flügel erfolgreich in Stellung gebracht, um dem von der bösen alten Frau mit den abgekauten Fingernägeln so ungeliebten Merz eine Niederlage beizubringen. Und wieder hat er gegen sie verloren. Frau Krampf-Karrenbauer hat ja selbst einmal verkündet, daß sie als Quotenfrau geholt wurde. Und genauso wird sie auch jetzt wieder agieren. Brav nach Osten schielend und nur dort nicht anecken. Ist inzwischen aber auch schon egal, so tief, wie der Merz-Karren inzwischen im Dreck steckt.
...nicht mehr und nicht weniger.
und, wovon ich ausgehe, eigene.
Viel Erfolg
das „nicht in den Griff bekommende Thüringer Problem“ zurückzuführen.
Was ging da innerhalb der Parteispitze = Merkel und ihrer „Ziehtochter“ AKK mit der Thüringer CDU an der Spitze mit M. Mohring ab. ?
Außer auf Geheiß Merkels, die Wahl Kämmerichs rückgängig zu machen. Was wurde da hinter den Kulissen noch gespielt?
MfG a d Erfurter Republik
Annegret Kramp-Karrenbauer.....Auf der Zunge zergehen lassen kann man sich diesen Namen schon mal nicht. In Kombination mit ihrem Auftreten und ihrer Sprechweise kommt am Ende eine ungünstige Symbiose aus vertrackter Politikerin und einer Desperate Housewife heraus. Ich assoziiere mit ihr irgendwie immer eine knarzige alte Holztür, die trotz 10-facher Restaurierung immer noch knarzt und quietscht und partout nicht in die Zarge passt. Sie ist halt Politikerin. Eine ohne Profil und Charisma, wie so viele, ihre Agenda ist beliebig, ihre Erfolgsaussichten überschaubar und den Rest kann man sich denken, wenn man Richtung Uckermark schaut.
Bravo, liebe Frau Lehmann! Wie immer unterschreibe ich jedes Wort, jeden Satz! Sie kann nicht dafür, aber ich mochte sie nie. Außerdem mag ich keine Politiker, die nicht (wirklich) reden können. Da ist sie nun wieder. Zu Hause im Saarland war‘s dann doch zu langweilig nach der schönen Zeit mit Angela. Diese Politikertypen werden immer wieder, egal ob gut oder schlecht, wenn sie die richtigen „Connections“ haben, in gut dotierte Posten gehievt. Beispiele gibt es genug. Ja, die Angela zieht noch immer die Strippen. Eklig! Merz hat sie nicht vorgeschlagen, denn sein Kandidat fiel durch. Soviel zum Thema „Merkel ist weg, d.h. nicht mehr im Amt“. Die wird uns (Nicht-Merkelianer) noch lange verfolgen. Und ich hatte so gehofft…🥺
bekannt?
Ich hatte noch nie etwas von ihm gehört.
Man muss an die Spitze der KAS erfahrene Politiker* setzen, solche, die Politik setzen und vertreten können.
Da wird es evtl. in der CDU etwas dünn?
Mir fällt Frau Kristina Schröder ein, aber die hat gerade nicht die politische Erfahrung, wenn ich das richtig mitverfolgt habe.
Nun mußte Adenauer ja ran, weil Deutschland in Schutt und Asche lag?
Er war evtl. vor allem ein politischer Vordenker und Stratege.
So gesehen passt dann Frau Schröder demnächst.
Mir unvergessen ihr Satz mit "der, die, das Gott".
Frau AKK könnte Adenauer in der "Sperrigkeit" ähneln?
Sie hat in der Tat einen bemerkenswerten Nachnamen.
Klingt nach "Die, die anpackt und bewegt"...
Ohne Charme und Aura. Eine Parteisoldatin von Merkels Gnaden. Ich würde sie nicht wählen. Was kann sie, wodurch zeichnet sie sich aus. Irgendwo "frisst" sie ihr Gnadenbrot.
die meinen, es gäbe in der Union noch so etwas wie „Mitte“, sprich irgendwie bürgerlich oder sagen wir es klar: nicht links.
Ich frage mich dann immer- wo man doch annehmen sollen dürfte, dass es sich um Fachleute handelt- woher sie das nehmen.
Seit rund 15 Jahren, seit die uckermärksche Furie es so entschied, macht man dort linksgrüne, mittlerweile sozialistische Politik, kam niemand hoch, der da nicht mitzog und das ist bis heute so.
AKK ist ein jämmerliches saarländisches Hausmütterlein, das „sie“ holte, weil sie formbar ist wie Hefeteig. Und sie hockt nun in d KAS genau deswegen.
Die Union schlägt kommendes WoE endgültig den Pflock im linksgrünen Lager ein, wird die Brandmauer noch höher ziehen und doppelt so dick machen.
Dafür steht „ihr“ Besuch.
Man kann sich nach 1 Jahr Lügen-Merz der ca 20-25% Wahlschafe nun sicher sein, selbst wenn man d Steuern erhöht, was mit Sicherheit kommen wird.
Daher: vergessen sie die „Mitte“ bei d Union.
Mitte ist vorbei!!
„Mutti“ ist wieder da.
der zweite Teil eiert um das Problem AKK herum. Da wünscht man sich, Hr. Krischke hätte sich der Thematik angenommen. Solche Lebensläufe wie bei AKK darf es in der Politik einfach nicht mehr geben. Aber in allen Parteien werden genau solche Lebensläufe bewußt produziert, damit Loyalität gegenüber der Partei höher steht als der Wille des Souveräns. So etwas beschädigt die Demokratie.
völlig richtig erkannt.
Warum haben Sie die denn wieder ausgegraben Herr Resing? Annegret wäre besser im Saarland geblieben, da wäre sie vielleicht noch im Gespräch. So müssen Sie sie jetzt krampfhaft in Erinnerung rufen. Die ist nicht ausgestiegen, die wurde *entsorgt*. Und ordentlich mit einem Posten versorgt, damit sie abgesichert ist und fertig. Die wird weder was reißen noch bewegen. Sie ist und bleibt eine Stadthalterin Merkels im Hintergrund. Und was träumt die nachts, wenn sie behauptet: „Denkfabrik für bürgerliche Politik“. Aber das liegt CDU Politikern inzwischen im Blut. Realitätsfern bis zum Abwinken.
Evtl. liegt ein Missverständnis vor, wenn man Konrad Adenauer bürgerliche Politik zuschreibt und umgekehrt.
Vielleicht war Adenauer ein sehr spätes Kind der Monarchie, aber eben jetzt in der verfassten parlamentarischen Demokratie.
Weder Parlament, noch Verfassung waren ihm fremd, die Demokratie nach dem 1. und 2. Weltkrieg auch nicht mehr.
Sogesehen verband Adenauer den Konservatismus, den Rechtsstaat und die Demokratie zur Grundlage der Bundesrepublik Deutschland.
Ich würde DDR-Bürgern immerhin nachsehen, wenn sie damit nicht explizit aufwuchsen.
Mit der Mitte in der CDU weiss ich auch nichts anzufangen, jedoch, die CDU umfasste m.E. nicht einfach Konservative, Rechts-Liberale und Sozial-Bewegte.
Es geht ihr historisch um Werte, Rechts-Staatlichkeit und gesellschaftliches Miteinander.
Man kann auch sagen, Grundgesetz, Rechtsstaat und soziale Marktwirtschaft?
Die jetzige AfD kann meines Erachtens in keiner Weise dazu aufschliessen.
Merkel empfand ich als "fremd".
Es wird nicht leicht.
Joachim Kaisers Video-Fragestunde(Kaisers Klassik-Kunde) zur Klassischen Musik (SZ) wird mir wieder eingespielt von Youtube und seine Antwort auf die Frage eines Herrn, was Klassik von Popmusik unterscheide, kann hier evtl. zum besseren Verständnis beitragen.
Konrad Adenauer war politisch evtl. von der sogenannten "alten Schule", die immer auch noch die Bezüge zu ganz alten Schulen herstellen konnte.
Die sogenannte moderne Politik sollte ein bisschen aufpassen, nicht in "Plattitüden" oder "Befindlichkeiten" zu enden.
Ja, die neuen Medien verlangen auch eine neue Sprache.
Den Mut dazu sollten wir haben und ein gutes Gedächtnis.
Zitiert das nicht immer Herr Johannsen?
"Das Gute aber bewahret..."
Von einem hoch vergüteten armen Sessel dieses unnützen Vereins läßt sich locker noch viele Jahre schwurbeln.
