Angela Merkel - Die Unverständliche

In ihrer neuen Videobotschaft erweckt die Kanzlerin den Eindruck, die Regierung könne ohne den Bundestag Gesetze beschließen. Solche Versprecher sind symptomatisch. Angela Merkel kann nicht klar kommunizieren. In Krisenzeiten ist das fatal.

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Angela Merkel: Ungewohnt unkonzentriert / dpa

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

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Alexander Kissler

Am Montag fand im Bundeskanzleramt der elfte Integrationsgipfel statt. Die Hausherrin nahm daran teil. In ihrer wöchentlichen Videobotschaft wies Angela Merkel vorab darauf hin. Der Integrationsgipfel, sprach Merkel, sei in diesem Jahr besonders wichtig, „weil ab dem 1. März das Fachkräfteeinwanderungsgesetz gilt, das heißt, vermehrt auch fachlich qualifizierte Menschen zu uns nach Deutschland kommen werden.“ Und wegen der „schrecklichen rassistischen Morde in Hanau und anderen Ereignissen“. Das Kabinett habe bereits „ein Gesetz verabschiedet zur Bekämpfung von Rechtsradikalismus und Hasskriminalität.“ Wie bitte? Die Regierung erlässt neuerdings Gesetze? Braucht es den Bundestag nicht mehr? Es war nicht der erste sprachliche Lapsus von Angela Merkel, der Fragen aufwirft.

Merkels Videobotschaft
Merkels Videobotschaft vom 29.2.2020 / Screenshot

Natürlich kennt Angela Merkel das Grundgesetz. Natürlich weiß sie, dass in einer Demokratie alle Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Natürlich ist ihr die Trennung von Exekutive und Legislative, Regierung und Parlament geläufig. Daran bestehen keine Zweifel. Gewiss hätte sie, wäre sie angesprochen worden, den Lapsus so korrigiert, wie es das Bundespresseamt dann tat. In der offiziellen Textversion wie auch im Untertitel steht zu lesen, was Angela Merkel gemeint haben muss, aber eben nicht sagte: dass von der Bundesregierung am 19. Februar „ein Gesetzentwurf verabschiedet worden“ sei. So jedoch wiegt der Fehler doppelt schwer. Durch die stillschweigende Korrektur wird man erst recht auf die Falschaussage gestoßen. Und zur Frage provoziert, warum die fragliche Stelle nicht noch einmal aufgezeichnet wurde.

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Dr. Michael Bauer | Di, 3. März 2020 - 08:13

Ich gehe noch einen Schritt weiter und stelle die Frage nach der körperlichen und geistigen Gesundheit der Kanzlerin in den Raum: massive Zitteranfälle, signifikant undeutliche Aussprache, etc. Warum wird das nicht konsequent thematisiert?

Alfred Kastner | Di, 3. März 2020 - 10:36

In reply to by Gast

Zu Merkel ist bereits alles gesagt.
Für mich sind die inflationären Umfragen, bei denen sie regelmäßig als beliebteste Politikerin präsentiert wird, nicht nachvollziehbar.
Auch diejenigen Menschen aus meinem Umfeld, die mit eher linksorientierten Parteien sympathisieren, wären über ihren (sehr) baldigen Rückzug erleichtert.

Bettina Jung | Di, 3. März 2020 - 10:50

In reply to by Gast

Entscheidungen und Aktionen vergessen zu erwähnen. In Griechenland wird Europa verteidigt und diese Frau schwafelt in einem Integrationsgipfel von Integration und Familiennachzug, von Vorbereitungskursen zum Leben in Deutschland und von Fachkräfte-Einwanderung während sie - die Kanzlerin - unsere Wirtschaft an die Wand fährt. Und keiner stoppt diese Person

Sie haben genau das auf den Punkt gebracht was ich auch habe schreinen wollen.

Die Frage warum keiner diese Person stoppt liegt m.E. nur daran weil keiner der treuen Parteigenossen besser ist.

Ach da fällt mir der Spruch ein ,,keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus." Wie wahr.

Andreas Zimmermann | Di, 3. März 2020 - 11:52

In reply to by Gast

Weil, wenn es das würde, auch eine Menge anderer Sachen thematisiert werden würden. Das wäre dann zwingend erforderlich. Eine Frage würde die nächste nach sich ziehen und dann die übernächste. Es würden Fragen nach der gelebten Praxis unserer parlamentarischen Demokratie aufkommen. Bekannt, das die Parteien sich diesen ganze Staat zur Beute gemacht haben. Bekannt, das die meisten Medien diesen Okkupation der staatlichen Strukturen begleitet haben um ihren Teil an den steuerlichen Wohltaten und "demokratischen Beiträgen" weiter zu erhalten. Sie würden an einem Faden ziehen und das ganze Gewand aufdröseln und der Kaiser wäre nicht nur nackt. Das was da zum Vorschein kommen würde wäre etwas Monströses und wir alle würden uns die Frage gefallen lassen "Das haben wir nicht gesehen? Dem sind wir gefolgt? Das haben wir mitfinanziert?". Und das Beste ist, das ein Großteil des Volkes es ahnt aber nicht sehen will. Deshalb wird es so weiterlaufen, bis nichts mehr geht. Gar nichts mehr!

Nichts sehen - Nichts hören - Nichts sagen
GESCHWEIGE HANDELN!!!

Immer schön angepasst im "Windkanal des Lebens",
um möglichst maximale Anzahl von "Trophäen in unseren Erdenleben zu erhaschen.

Und dabei bleiben unsere menschliche Werte wie
Achtung, Demut, Ehrgefühl, Zufriedenheit gegenüber materiellen Werten, Liebe, Barmherzigkeit & wahre Freundschaft sowie die wirkliche Hilfsbereitschaft
auf der Strecke
zugunsten von Macht - & Gewinnstreben, Neid, Eifersucht & Missgunst, Gottgleichheit & Täuschung, anmaßend auf Wahrheit, arglistig & beratungsresistent, voller Hass & Aggressivität verbunden mit wenig Tolleranz & Amtsanmaßung.
Und bevor ich mich wieder rechtfertigen muss:
Ich möchte, dass meine Gäste in meinem Haus sich an meine Regeln halten & diese auch akzeptieren.
Und im Leben einer Wohngemeinschaft sind Abstimmungen (!!! - wie bei einer Wahl) & klare Ansagen / Regeln aufzustellen, damit ein "jeder" nicht nur nimmt, sondern vor allem auch gibt. Sonst verkommt es wie die DDR.

Barbara Piele | Di, 3. März 2020 - 14:08

In reply to by Gast

Sie weiß nicht mehr was sie redet. Und sie redet nicht mehr was sie mal wusste.
Wusste sie überhaupt was?!
Für mich ist diese Person angstauslösend. Mir graust es. Und diese Person vertritt Deutschland. Oh Gott. Für mich ein ostdeutsches fehlgeleitetes Plappermaul.

Aber: Jeder weiß es (und es gibt viele, die das mit Häme sehen und beobachten).
Nur: Sie sollte ihr eigenes Ende erkennen. Das hätte schon viel früher passieren
MÜSSEN!

Walter Müller | Di, 3. März 2020 - 08:24

Die vom Autor beobachtete kommunikative Inkompetenz unserer Kanzlerin stört mich schon seit geraumer Zeit. Sie lässt sich bereits bei frühen Fernsehauftritten Merkels Anfang der 90er erkennen.
Manch einer hat vermutet, es könne sich dabei um eine bewusst eingesetzte Taktik handeln. Immerhin wurde Sie trotz dieses Mangels ja mehrfach gewählt.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 3. März 2020 - 10:46

In reply to by Gast

weil ich mich summa summarum auf die SPD verlassen kann.
Heute höre ich auch nicht zu.
Zumindest ein Kommentator meinte ja bei mir stilistische Bemühungen erkennen zu können, Danke dafür, ich gebe mir Mühe, kann aber auch scheitern!
Ich verlasse mich auf den Cicero.
Bei TE haben mich die Interpretationen indes nicht so überzeugen können, von politischem Output zu schweigen.
Aber Krankheit kommt doch wohl nicht in Betracht, wenn Frau Merkel schon immer so sprach.
Ich behelfe mich mit der vagen Vermutung, dass sie nicht spricht, sondern etwas sagen muss, lieber schweigen würde.
Deshalb staune ich auch über die Freude, die Herr Schwennicke in seinem Cicero-Artikel früher bei ihr auszumachen wußte.
Falsifizieren könnte ich es nicht, aber ich sah eigentlich nur Agenda und dann "Unvermögen".
Das ist nicht das Gleiche wie 2 Schritte vor und 6 Schritte zurück, das ist eher 6 Schritte "vor" und warten, dass jemand einspringt?
Gott sei Dank wird das durch fast alle anderen Politiker ausgebügelt!

Armin Latell | Di, 3. März 2020 - 08:44

auch ohne die Fähigkeit, so wie Sie das Ergebnis einer Analyse über die (sprachlichen) Fähigkeiten der A.D.Merkel in solch einer niveauvollen Beschreibung darzulegen, ist es mittlerweile trotzdem auch vielen „normalen“ Menschen aufgefallen, welch eine rhetorische Niete sie ist. Nichts, aber auch gar nichts, was diese Frau von sich gibt, hat intellektuellen Tiefgang. Worthülsen, also hohle, ihres Sinngehaltes entleerte bewegte Luft, Nichtssagendes, in einer irgendwie doch kunstvollen Form zu Sätzen verschwurbelt und verschachtelt, so dass am Ende niemand mehr über den wirklichen Inhalt nachdenkt, weil er den Anfang schon wieder vergessen hat. Das hat fast schon hypnotische, also selbstvergessende Wirkung. Einfachste Sprache für ihre Wähler.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 3. März 2020 - 08:46

hätte ich immer an korrektes Sprechen geglaubt, weil Merkel Kanzlerin der CDU ist, so wie ich das auch bei anderen Vertretern der meisten Parteien getan hätte, davon ausgehend, dass sie sich der politischen Verantwortung bewußt sind.
Für eine "Höcke-AfD" gehe ich nicht davon aus, von Teilen der Linken und Grünen nicht mehr, bei der SPD und FDP bin ich nur ganz selten unsicher, bei der CDU bin ich mir eigentlich nur bei Frau Merkel unsicher, weil man evtl. noch viel über die DDR lernen kann, auch wenn man im Westen groß wurde.
Möglich halte ich immerhin noch, dass es in der DDR angelernter Politik-Sprech ist.
Als Einzelperson steht Frau Merkel mit ihrem Sprechen aber eventuell alleine, will sagen, man springt ihr bei und korrigiert sie.
Dabei bin ich sicher, dass die Ausarbeitungen für sie immer bundesrepublikanisch korrekt sind.
Es gibt auch andere Möglichkeiten, Helmut Schmidt liess aber im Alter auf keinen Fall in der Aufmerksamkeit nach.
Vielleicht dauerte die Regeneration länger?

dass Frau Merkel evtl. nicht mehr die nötige Konzentration für überlegtes Sprechen aufbringt - keine Schande in ihrem Alter -und sich zur Ruhe setzen sollte. Sie kann schreiben, warum nicht mit Hilfe, wie andere Politiker*.
- woanders angesiedelt: Man stelle sich vor, the one and only Ronny O´Sullivan schreibt Krimis -
Warum müssen wir über Frau Merkel rätseln, sie kann sich doch darlegen.
Von der AfD meine ich übrigens mitbekommen zu haben, dass sie viel Konzentration aufbringt, für mich evtl. höchst problematische Positionen zu vertreten und nicht einmal begreift, was politisch verantwortliche Positionen wären.
Ich lehne eine kategoriale Ablehnung des Islam ab und halte das auch für verfassungsrechtlich problematisch.
Kritik ist für mich etwas anderes.
AfD-Wähler, zumal hier im Forum empfinde ich als für Kritik aufgeschlossen.
Unterhaltungen auch sehr spannend, wobei ich meistens für mich zu dem Schluss komme, es handelt sich um liberal-konservative Wähler, früher meist CDU/CSU.

... Ihre Frage ist berechtigt. Es wäre wirklich angebracht, sich klar und deutlich zu artikulieren. Manchmal kann ich den verschwurbelten Sätzen nicht so richtig folgen.

gerhard hellriegel | Di, 3. März 2020 - 08:52

Wir werden es erleben, wie die, die sich sonst so über "political correctness" aufregen, sie genau dann mit macht einfordern, wenn es in den kram passt. Aber es geht noch besser: man kann den aufklärer geben und damit die tatsächlich herrschenden verhältnisse entlarven. Los geht's.

Albert Schultheis | Di, 3. März 2020 - 12:37

In reply to by Gast

Lieber Herr Hellriegel, ja, ich denke wir werden auch diese Dame überleben, nur was sie uns hinterlässt, wird nicht mehr das sein, was Deutschland einmal war bzw was es in all diesen vergeudeten und zerstörerischen Jahren hätte werden können. Unsere Kinder und Enkel werden es auszubaden haben und vielleicht ist es gut, dass sie die guten Jahre vor Merkels Antritt nicht mehr kannten, denn davon werden wir uns nie mehr erholen. (Zynismus offenbar!)

Ernst-Günther Konrad | Di, 3. März 2020 - 09:06

"Andererseits ist kommunikative Inkompetenz ein Charakteristikum dieser Kanzlerschaft und keine Lappalie."
„Für die Bundesregierung kann ich sagen, dass wir Recht und Gesetz einhalten wollen werden und da, wo immer das notwendig ist, auch tun.“
"Wer viel redet, aber nicht meinen kann, was er sagt, ist ein kommunikatives Sicherheitsrisiko."
Starker Satz Herr Dr. Kissler. Mir Ihrer klaren Aussage und in der Darstellung des entsprechenden Merkelsprech haben Sie das ganze Problem mit dieser Frau dargestellt. Obwohl?
Sind das nur sprachliche Unzulänglichkeiten? Wer schreibt ihre Reden? Ändert sie eigenmächtig die ihr vorgelegten Reden? Auch wenn sie den parlamentarischen Aufbau kennen müsste, sind ihre Formulierungen nicht Ausdruck ihrer ganz persönlichen Meinung im Umgang mit Volk und Staat? Ist sie am Ende nicht sogar ehrlich, weil sie sagt was sie denkt und auch danach handelt?
Bedenklich erscheint mir, warum kein Journalist dies sofort hinterfragt hat. Wollte man wohl nicht öffentlich.

Marie Werner | Di, 3. März 2020 - 09:11

...zeigt sich deutlich wenn die Macht schon längst in den Kopf gestiegen ist und kein normales Bild für die Wirklichkeit mehr erkannt wird.

Nach wie vor möchte ich wissen, welche Erkrankung diese Frau mit ihren Zitteranfällen hat. Denn ich befürchte zurecht, dass sie geistig nicht geeignet ist, ihr Amt auszuüben.

Eine Erkrankung ist bei solch einer Verantwortung nicht Privatsache.

W.D. Hohe | Di, 3. März 2020 - 09:35

Das ist kein Versprecher.
Gegen die "mildernde" Annahme eines Versprechens sprechen schon zu viele ähnliche Beispiele ihrer Wortbeiträge die, für sich gesehen, in der Regel mehr auch nicht sind.
Das ist auch der Grund ihrer häufigen Wort-Abstinenz
Schmerzhaft ernüchternd ist dabei nicht die Person Frau Merkels an sich - jede ist wie er eben ist - sondern dass man mit dieser geistigen und mentalen Persönlichkeitsstruktur in Deutschland
a) Kanzler werden und dies
b) Jahrzehnte lang bleiben kann
Das sagt alles über politische Grundlagen und geistige Verfasstheit dieses Landes.
So ist Frau Merkel doch nur 1 (Ein)Beispiel
Der größte Teil unserer "Führer" steht für verschleppte politische Insolvenzen.
Nur dass es keine Folgen hat.
Ist wie in den Konzernen -
Der Vorstand findet sich mit Millionen selbst ab.
Herrn HSH-Nonnenmacher wurde selbst für den Fall seiner "Kündigung" eine vertragliche Millionenabfindung vertraglich zugesichert.
Unsere Politkaste landet in Aufsichtsräten

... die ich unterstreichen möchte.
Angela Merkel ist die überschätzteste Person in der deutschen Politik seit dem
Bestehen der BRD. Eine perfekte Blenderin!
Es ist unfaßbar, wie es möglich war, daß fast alle Beobachter über viele Jahre von ihr getäuscht werden konnten, was ihre intellektuellen u. charakterlichen Eigenschaften anbetrifft: in der CDU, aber b e s o n d e r s bei den auf ihren kritischen Verstand so stolzen Journalisten/Medienschaffenden!
Schon früh ist mir bei Merkel das "Märchen von des Kaisers neuen Kleidern" eingefallen. Sie hat sich so viele Komplizen ihrer linken Beschränktheit geschaffen, daß diese - trotz Augenscheins! - an dem Täuschungsgespinst festhalten, bis jemand die Wahrheit herausposaunt.
Obwohl die AfD kein unschuldiges Kind ist, hätte man spätestens dann, als
d i e s e ihre heftige Kritik an Merkel übte, nachdenklich werden müssen.
Aber nein: Die AfD war ja in einer konzertierten Aktion aller Altparteien erfolgreich in die rechte Ecke gedrückt worden!

was ich öfter gelesen habe, auch in CH-Zeitungen: Frau Merkel sei so herrlich unaufgeregt, so herrlich unprätentiös im Gegensatz zu männlichen führenden Politikern.
Ich fragte mich dann, ob "unaufgeregt" in der heutigen Zeit schon ein Qualitätsmerkmal sei und jemanden berechtige, so einen wichtigen Posten zu besetzen..

.... erfolgreich in die rechte Ecke gedrückt worden!

Sagt wer? Natürlich.

Aber dazu passt folgende Zeitungsmeldung:

"Paukenschlag in Straubing: Der Oberbürgermeister-Kandidat der AfD Simon Bucher hat am Montag mitgeteilt, dass er aus der AfD ausgetreten ist. Er könne die "sichtlich rechtsextremen Tendenzen einzelner Kandidaten auf der Stadtratsliste" nicht länger mittragen... und weiter...

https://www.pnp.de/lokales/landkreis-straubing-bogen/Oberbuergermeister…

Ach was! Alles Lügen der "Altparteien.." Und überhaupt, höchstens Einzelfälle.

Kennt man ja.

... aber selten bekommt man in diesem Falle die e h r l i c h e, echte
Begründung von dem genannt, der diesen Schritt vollzieht.
Dies gilt für a l l e Partei-Aus-/Übertritte.Im Falle der AfD ist es für jeden, der sich keine Chancen mehr bei der Partei ausrechnen o. die andauernden, massiven Angriffe nicht mehr aushalten kann /will, das beste u. billigste Argument zu erklären, er trete deshalb aus, weil ihm die Partei zu rechtsextrem geworden sei.
(Gerade eben wurde das Auto von Herrn Chrupalla angezündet, und beim Löschen
verletzte er sich erheblich. Darauf hat natürlich nicht jeder Bock.)

Damit hat der aus der AfD Austretende zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. Er rächt sich für vermeintliche oder tatsächliche Schlechtbehandlung innerhalb
der Partei,
2. er biedert sich bei den Wählern u. anderen Parteien als "aufrechter" Mensch mit
der allseits gewünschten "richtigen" Gesinnung.
Ich kann mir vorstellen, daß unter diesen Aspekten weitere Austritte folgen.

deshalb auch an Frau Wallau:
Linke sind gemeinhin nicht "beschränkt", weshalb ich eine solche "Charakterisierung" von Frau Merkel - oh Himmel, hoffentlich habe ich das jetzt noch richtig in Erinnerung von Frau Wallaus Kommentar, im Moment geht nun mal Corona vor - nicht gelten lassen würde.
Das muss etwas anderes sein.
Es fällt mir des öfteren auf, dass Liberale und Konservative Linke nicht wirklich kennen, ich schon und deshalb glaube ich auch, dass das in der DDR etwas anderes war, so eine Art Verzerrung und evtl. unbemerkt von der UDSSR.
Zumindest eine, die sich redlich bei den Linken abgemüht hat, war meines Erachtens die unvergleichliche Christa Wolf.
Der Gott des alten Testamentes hätte Sodom und Gomorrha wegen eines Gerechten verschont.
Ich bin sicher, dass es kluge und gute Leute bei den Linken gab und gibt., vlt. Ernesto Cardenal, der unendlich betroffen war, als Papst Johannes Paul mit ihm schimpfte.
Also bitte keine Kollektivurteile, weder links, noch rechts, noch überhaupt

dieter schimanek | Di, 3. März 2020 - 09:46

Ihre einsamen Entscheidungen ohne Parlament u. gegen geltendes Recht, hat sie auch nicht versehentlich getroffen. Verfassungsrichter und Rechtler haben mehrfach darauf hingewiesen. Das sind eindeutige Hinweise darauf, das sie von Demokratie nichts hält. Ihr letzter Befehl, eine Wahl rückgängig zu machen, war ebenfalls kein Versehen.

dass sie sich die größte Mühe gibt, es wie vereinbart - mit wem ist vielleicht nicht immer klar? - weiterzugeben, aber evtl. gewollte, teils Unschärfe gibt sie nicht immer korrekt wieder?
Um unscharf zu bleiben, müßte sie das aber, so wird sie evtl. unfreiwillig konkret?
Wenn ein Kanzler* sich nicht festlegen will, noch nicht, das kann ja sein, gibt es evtl. intelligentere und deutlichere Wege?
In der Art, ich kommentiere das jetzt nicht, dazu bedarf es der Besprechung im inneren CDU/CSU Kreis, der Koalition etc.
Um all das aber zu relativieren in seiner vielleicht Schärfe und um es `freundlicher´ einzuordnen,
ich stimmte mit Helmut Schmidt politisch-strategisch nicht immer überein, aber ich zweifelte NIE an seinen politischen und intellektuellen Fähigkeiten, sehr wohl aber sehr oft daran, dass man dies Kohl attestieren könne.
Auch bei Kohl gab es im Rückblick evtl. schon Schön- oder Machtzuschreibungen, die er selbst für mich eigentlich nie glaubhaft darstellte, anders Biedenkopf.

sondern mit zunehmenden Jahrringen höchstens die bewusste Kontrolle über das laut Geäusserte nachlässt und damit vermehrt das zum Vorschein kommt, was die politische Persönlichkeit der Kanzlerin im Kern am Ende ausmacht und sie in ganz jungen Tagen gelernt und verinnerlicht hat. Und wo der Kindergarten und die Grundschule der 1954 geborenen kleinen Angela standen, um es bildhaft zu sagen, ist schliesslich kein Geheimnis.

Juliana Keppelen | Di, 3. März 2020 - 09:47

um 23:40 Uhr eine Sendung aus dem Jahre 2007 mit Volker Pispers und was soll ich sagen diese Sendung hätte auch aus dem Jahre 2020 sein können. Diese Sendung wäre auch für Herrn Schwennicke interresant gewesen bestätigt doch Herr Pispers anno 2007 das was Herr Schwennicke beschreibt.

Hoffentlich kommt Pispers wieder auf die Bühne. Ein Linker, der die Mißstände treffsicher anspricht, der die Rechtsextreme nahezu lächerlich machte. Und der wenn nötig auch die Linke zu kritisieren vermag. Das mag die Linke nicht. Der WDR auch nicht?

Pispers ist nicht nur genial, sondern auch glaubwürdig. Also: Hoffentlich ...

Urban Will | Di, 3. März 2020 - 09:54

werden sich viele wohl schütteln und fragen, warum das solange funktioniert hat mit ihrer Herrschaft.

Eines ihrer schlimmsten „Vermächtnisse“ war das von der „Elite“ selbst aufgestellte „Unantastbarkeitsgebot“ gegenüber dieser Frau.
Wohl gerade weil sie so plump, unsicher und rhetorisch unterirdisch daher kam und... die erste Frau in diesem Amt war.
Und somit trifft sie da eigentlich gar keine „Schuld“, der Mainstream hat sich selbst so gebildet.

Alle Kanzler vor ihr mussten sich behaupten in einer oft „gnadenlosen“ Medienwelt.
Sie nicht, zumindest nicht während der letzten Jahre. Das Fehlen einer Opposition während ihrer dritten Amtszeit war kaum erträglich und gerade da hinein fiel ihr Jahrhundert – Fehler der dauerhaft offenen Grenzen.
Dieser „Pull – Effekt“ wirkt noch immer und ist fatal.

In den wichtigsten Politikfeldern: Migration, Energie, Europa und Klima hat sie meiner Meinung nach mehr oder weniger versagt, dieses „Vermächtnis“ ist und bleibt das ihrige.

Achim Koester | Di, 3. März 2020 - 10:33

Ich sehe die sprachliche Entgleisung Merkels eher als einen Freud'schen Versprecher, denn als
einfaches Versehen. Wer demokratische Wahlen rückgängig machen will, zeigt doch ein deutliches Gesicht in puncto politischer Absichtserklärungen.

Karl Heinz Jennen | Di, 3. März 2020 - 11:02

Herr Kissler, zu Ihrem letzten Absatz: wir müssen uns
nicht nur von einem Teil des Merkelschen Erbes emanzipieren sondern trennen
vom gesamten Merkelschen Wirken, das Deutschland
sowieso noch sehr lange unvorteilhaft zu tragen hat.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 3. März 2020 - 11:39

In reply to by Gast

Der absolut überwiegende Teil der politischen Massnahmen der letzten Jahre wurde zuvor in einer Koalition beschlossen oder aber im Nachhinein abgesegnet, manchmal mit Ach und krach und evtl. nicht alle überzeugend.
Im dann Für und Wider sind wir dennoch gut davongekommen.
Wenn man hingegen stärker gegen den Euro und die Migration ist, konnte man es so sehen wie Sie?
Das politische Klima unter Frau Merkel, besonders das der letzten Jahre will und kann ich nicht schönschreiben.
Ich bin für ein KONSTRUKTIVES Weiter in die richtige Richtung # Weiterso und erhoffe mir mit Herrn Laschet/Spahn auch eine Koalition bis Ende 2021, von meiner Seite aus trotz Frau Merkel.
Bei Herrn Merz steigt meine Partei vielleicht aus?
Ich weiss es nicht.
Nur was belegen die Stimmen evtl. EHEMALIGER liberal-konservativer Wähler der CDU/CSU?
DIE CDU wählt, keine Ehemaligen.

W.D. Hohe | Di, 3. März 2020 - 11:09

Punktlandung, Herr Kissler,

Gilt und ist Basis jeder Auseinandersetzung -
sofern das Ziel nicht die Auseinandersetzung an sich, die Zerstörung des Gegenüber ist.
Wenn die Einen nicht sagen (können) was sie meinen und die Anderen nicht meinen was sie sagen ist eine Verständigung unmöglich. Schließlich ist die Interpretation des Gesagten vom Momentum des Befindlichkeit des Gegenübers im Augenblick abhängig. Und Beides ändert sich, kann sich ändern - permanent und im Sekundentakt.
Deshalb achte man auf seine Worte.
Eine Gesellschaft die das nicht tut, nicht will, nicht kann, ist keine.

...fällt ein vernichtendes Urteil über Merkel. Für die NYT war Merkel lange Zeit eine "Heldin". Jetzt spielt sie ihre Autorität herunter. Damit wird es für Angela Merkel unbquem Das bedeutet, daß Merkel gehen muß, damit Deutschland und der Kon-tinent, der sie trägt vermeiden kann, einen zu hohen Preis für ihre "Torheit" zu zahlen.
Die GroKo bezeichnet die New York Times als Zombie-Koalition. Aussagekräftiger geht es nicht. Das wird Merkel kaum interessieren. Merkel entglitt die Kontrolle.
Sollte sie - überhaupt - zurücktreten, steht sie mit leeren Händen da. Ihre Regie-rungszeit war eine katastrophale Phase der bis zum Stillstand potenzierten Stabi-lität, auf die nun der große Umbruch folgt. Was für eine Hinterlassenschaft! Für
Deutschland und seinen Bürgern.
Merkel möchte würdevoll als d a s Alphatier Deutschlands zurücktreten. Was aber
wenn es ihr nicht gelingt? Diese Antwort möchte ich mir ersparen. Sie wollte uns gestalten aber wohin? In den Abgrund!

Günter Johannsen | Di, 3. März 2020 - 11:59

Ihre Artikel lese ich sehr gern, weil sie meistens die unausgesprochene Sache auf den Punkt bringen.
"... erweckt die Kanzlerin den Eindruck, die Regierung könne ohne den Bundestag Gesetze beschließen." Ja, ich denke, das ist gewollt. Falls jemand widerspricht, kann sie immer erwidern: das habe ich so nicht gesagt! Sie bleibt immer schön im Ungewissen und beliebig. Aber wie Henryik M. Broder schon sagte: "Wenn alles gleich gültig ist, ist alles gleichgültig!" Auf diese Weise kann man ihr kaum Fehler nachweisen. Aber dennoch bin ich überzeugt, dass sie nichts alleine entscheidet … Mein Eindruck: der Bundestag ist für sie nur ein Abnick-Instrument … ein unliebsames, aber noch unumgängliches Feigenblatt! Ich fürchte, unsere Demokratie ist auch nur noch ein Feigenblatt - wie es Merkel aus ihrer Zeit als FDJ-Sekretärin kennt und verinnerlicht hat. Jedenfalls ist inzwischen die Freiheit der Meinungen darauf beschränkt: "Jeder darf immer und überall frei MEINE Meinung äußern!"

Stefan Bosel | Di, 3. März 2020 - 12:20

Ja, sie ist intellektuell überfordert, und sie weiß das ganz genau, deshalb trickst sie und lügt, dass sich die Balken biegen, aber sie hat sich ihre Welt zurechtgezimmert, das war nicht schwer, weil umgeben Duckmäusern, Lobhudelern und Heuchlern, denen es nur um Pfründe und Macht geht. Auch das hat sie erkannt, das Spiel mit Zuckerbrot und der Peitsche beherrcht sie. Nach Merkels Ende aber wird die CDU in die Bedeutungslosigkeit fallen. Man wird diese Partei fragen wie konntet ihr nur? In mir verfestigt sich der Gedanke, das Merkel "einen Parteiauftrag" erhielt, dieses Land zu strafen. Und sie hat zuerst vor allem Männer bestraft. Sie ist planvoll vorgegangen. Schritt für Schritt wird das Land "entmannt". Nach ihr verbrannte Erde. Ja, sie ist auf Sicht gefahren, alles im Wahn: Nur keine schlechten Bilder! Warum findet sich kein Mensch mit Verantwortung, der ihr das Stoppschild hinhält? Was ist aus uns geworden? Die Krux der Deutschen heute: Nur keine Veränderung. Uns geht es doch gut

Manche Beiträge hier sind so - ich weiß gar nicht, welches Adjektiv hier angemessen wäre..., dass man sie einfach mal unkommentiert hervorheben und auf sich wirken lassen sollte:

"In mir verfestigt sich der Gedanke, das Merkel 'einen Parteiauftrag' erhielt, dieses Land zu strafen. Und sie hat zuerst vor allem Männer bestraft. Sie ist planvoll vorgegangen. Schritt für Schritt wird das Land 'entmannt'. Nach ihr verbrannte Erde."

Stefan Bosel | Di, 3. März 2020 - 12:20

Ja, sie ist intellektuell überfordert, und sie weiß das ganz genau, deshalb trickst sie und lügt, dass sich die Balken biegen, aber sie hat sich ihre Welt zurechtgezimmert, das war nicht schwer, weil umgeben Duckmäusern, Lobhudelern und Heuchlern, denen es nur um Pfründe und Macht geht. Auch das hat sie erkannt, das Spiel mit Zuckerbrot und der Peitsche beherrcht sie. Nach Merkels Ende aber wird die CDU in die Bedeutungslosigkeit fallen. Man wird diese Partei fragen wie konntet ihr nur? In mir verfestigt sich der Gedanke, das Merkel "einen Parteiauftrag" erhielt, dieses Land zu strafen. Und sie hat zuerst vor allem Männer bestraft. Sie ist planvoll vorgegangen. Schritt für Schritt wird das Land "entmannt". Nach ihr verbrannte Erde. Ja, sie ist auf Sicht gefahren, alles im Wahn: Nur keine schlechten Bilder! Warum findet sich kein Mensch mit Verantwortung, der ihr das Stoppschild hinhält? Was ist aus uns geworden? Die Krux der Deutschen heute: Nur keine Veränderung. Uns geht es doch gut

Michael Sachs | Di, 3. März 2020 - 13:01

Ideologen schaffen es Menschen in ihren Bann zu ziehen auch wenn der Inhalt der Reden dumm ist.
Im Gegenteil um so dümmer u. einfacher um so besser das versteht selbst der Dümmste.

Wer glaubt, den Worten der Kanzlerin politische Vorstellungen entnehmen zu können, hat den Merkelismus nicht begriffen. Was sie sagt, ist banal und langweilig. Wichtig ist, was sie nicht sagt oder vernebelt, nämlich ihre Verantwortlichkeit, Merkel hat das schlechte Reden zur Waffe gemacht.

“Auf die wichtigsten Fragen der Welt antwortet Merkel mit banalen Tatsachen.“

Sie sagt selten, was sie tun will und wird (es sei denn, das ist ohnehin längst klar) stattdessen verkündet sie mit geballten Fäusten in quasi-kämpferischer Gestik die Plattitüde, dass die Lebensverhältnisse in Stadt und Land völlig
unterschiedlich seien. 

Übrigens haben alle ideologischen Diktatoren den immer den selben Schmarren geredet.

Gisela Fimiani | Di, 3. März 2020 - 15:15

„...nonchalant...“ beschreibt Frau Merkel, vor allem aber ihre Art zu regieren. Welcher Kanzler zeichnete sich jemals durch eine derart gravierende sprachliche Inkompetenz aus? Inzwischen haben wir gelernt, dass Kompetenz in der Politik kein Kriterium mehr ist. Frau Merkel besitzt offenbar ausreichende Macht, um sich jene Nonchalance leisten zu können. Ihre sprachlichen Ausflüsse sind keine Missgeschicke. Ich fürchte, dass ihre Missgriffe ihrem Selbstverständnis und Selbstbild entsprechen: L’état c‘est moi, so empfindet sich Frau Merkel. Deshalb baut sie diesen, ihren Staat nach eigenem Gusto um. „.......dann ist das nicht mehr mein Land“, ist nur ein Beispiel unter ungezählten anderen, die Frau Merkel nicht nur in „Krisenzeiten“ gefährlich machen. Sie zerstört diese Demokratie seit langem und überführt sie in einen despotistischen Paternalismus. Diese Absicht belegt nicht nur ihre opake Sprache. Sie ist an ihren „Taten“ und deren Resultaten deutlich zu erkennen.

Gerd Runge | Di, 3. März 2020 - 16:08

was dieser Artikel sehr treffend beschreibt,
offenbart sich in ihrer Aussage:
"Thüringen ist unverzeihlich und muß RÜCKABGEWICKELT werden?

Lisa Werle | Di, 3. März 2020 - 17:52

'Anker der Verlässlichkeit, Garant demokratischer Stabilität' - so hat Alexander Kissler 'Kanzler-Sein' definiert. Angela Merkel kann er damit nicht gemeint haben - und nicht erst ab heute.
Das Übergehen von Parlament und Legislative meint sie ernst und tut es auch nicht das erste Mal. Selbst Wahlen - siehe Thüringen - müssen rückgängig gemacht werden, wenn sie ihr nicht passen. Irgendjemand muss dieser Frau Einhalt gebieten, denn sie selbst kriegt das nicht mehr hin.

Susanne Dorn | Di, 3. März 2020 - 17:56

…der ihr das Stoppschild hinhält?“

Herr Bosel, ALLE MACHT GEHT VOM VOLKE AUS, wir sind der Souverän, also das Stoppschild und tragen letztendlich die Verantwortung dafür, wer uns regiert.

Noch geht es der Bevölkerung finanziell gut. MAN suhlt sich in der wohligen Wärme, die nach dem bevorstehenden CRASH jäh zu Ende sein wird. Für Viele wird es ein entsetzliches Erwachen geben.

Wer das Risiko scheut, hat nie gelernt zu leben!

MfG
SD

Bernd Muhlack | Di, 3. März 2020 - 18:19

Dr. Merkel möchte ich mich jetzt eher nicht äußern, denn die Mitforisten haben bereits ganze Arbeit geleistet.

Vielmehr möchte ich mich Herrn Regierungssprecher Steffen Seibert widmen.
Damals moderierte er "Leute heute" (?) und sprang als Notkommentator bei 9/11 ein. Das machte er stante pede sehr gut und folglich ab zu den heute-Nachrichten.

Und jetzt Merkels "Retter vor Ort"

Manchmal sieht er kreideweiß aus, ringt nach Worten. "Das wurde so nicht gesagt, bzw. missverstanden." - "Aber es wurde doch gesagt!" - "Aber missverstanden, falsch ausgelegt."

Wenn ich mal etwas "down" bin, kucke ich mir eine BPK mit Frau Sawsan Chebli an; Seibert tut mir nur noch leid.
Eine Frage und S C nuschelt eine vollkommen unpassende Antwort. "Das ist keine konkrete Antwort!" -"Doch!" - Nochmals die Frage -"Ich habe Ihnen geantwortet!"
Seibert: "Vielleicht kann General X dazu ergänzend Stellung nehmen?"
Sawsan Chebli mit knallrotem Schmollmund.
ERGÄNZEND!
Warum Herr Seibert, warum tun Sie sich das an!