Ampel Regierungsviertel
Eine Ampel, an der für einen Moment Rot, Gelb und Grün zugleich leuchten, am Tag nach der Bundestagswahl im Regierungsviertel / dpa

Analyse der Bundestagswahl - Der Koalitionspoker startet

Die Sozialdemokraten gehen aus der Bundestagswahl als stärkste Partei hervor. Ihre beiden Wunschpartner, Grüne und FDP, haben gleichfalls zugelegt. Für beide liegt es da nahe, sich nicht mit der Rolle von Statisten zufriedenzugeben. Das neue Selbstbewusstsein manifestiert sich in ersten bilateralen Gesprächen der „Kleinen“.

Autoreninfo

Dr. Hugo Müller-Vogg arbeitet als Publizist in Berlin. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu politischen und wirtschaftlichen Fragen, darunter einen Interviewband mit Angela Merkel. Der gebürtige Mannheimer war von 1988 bis 2001 Mitherausgeber der F.A.Z.

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Hugo Müller-Vogg

Nach der Wahl ist vor der Wahl – vor der Wahl der Koalitionspartner. Denn nicht die Wähler entscheiden letztlich, wer ins Kanzleramt einzieht, sondern die von ihnen gewählten Parteien. Dass hyperventilierende Medien dies bis zum Wahlsonntag anders dargestellt hatten, ändert nichts an den verfassungsmäßigen Strukturen.

Das alles ist nicht neu. Willy Brandt wurde 1969 aus der Position des zweiten Siegers heraus Kanzler. Auch Helmut Schmidt verteidigte zwei Mal das Kanzleramt, obwohl die SPD weniger Stimmen als die Union bekam. Vergleichbare Fälle gab es auch schon in den Ländern. Winfried Kretschmann wurde 2011 in Baden-Württemberg Ministerpräsident – mit 24 Prozent für die Grünen. Die stärkste Partei stellt automatisch eben nur den Parlamentspräsidenten, nicht den Regierungschef.

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Rob Schuberth | Mo, 27. September 2021 - 19:32

Bevor es mit dem Koalitionspoker so richtig losgehen kann, muss m. E. erst einmal der A. Laschet seine Niederlage anerkennen und seinen Abtritt erklären.

Erste Stimmen aus der Union sind ja schon zu hören.

Die Strategie von Lindner, zuvor intern innerhalb von Grün u. FDP die wichtigsten Stolpersteine abzuklären, bzw. deren Größe auszuloten, finde ich genial.

Immerhin zeigt er damit aus der 2 gegen 1 Methode, die die Kanzlerin mit ihm 2017 spielen wollte, gelernt zu haben...gut so.

Das nimmt auch den Grünen ihren sonst zu großen Einfluss auf die Koalition.

Ingofrank | Mo, 27. September 2021 - 19:36

über die von Ihnen getätigten Analysen zum Zustand der CDU, sehr geehrter Herr H. M- V.
Ich frage mich nur, wann kam denn bei Ihnen der Erkenntnisgewinn? Bis auf eine handverlesene kleine Minderheit haben doch die komplette Jurnallie Merkel, ihren Klatschhasen aus allen Ebenen der CDU und aus den anderen Parteien Beifall gespendet. Kritik UNERWÜNSCHT !
Diskussion UNERWÜNSCHT. Selbst der Rückgängigmachung der Thüringer MP- Wahl
KEINERLEI. KRITIK.
Aber ich habe es prognostiziert. Es wird kein Jahr vergehen, und niemand gibt, oder nimmt von Merkel ein Stück Brot. Es geht schon los, der Aufstand der Vasallen und das große Hauen & Stechen.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Hans Jürgen Wienroth | Mo, 27. September 2021 - 19:56

Bei all Ihren Gedankenexperimenten haben Sie ein (zwar unwahrscheinliches, aber doch mögliches) Bündnis ausgeschlossen: Das einer Minderheitsregierung von CDU/CSU und FDP unter Tolerierung durch die „Blauen“. Eine echte „Koalition“ mit blauen Ministern halte ich auch für unmöglich, aber bevor Neuwahlen ins Gespräch kommen, wäre es für die Schwarzen eine begründbare Option.
Bei einer Ampel müssten entweder (wahrscheinlicher) die FDP oder die Grünen Kompromisse eingehen, die ihre Wählerschaft bei der nächsten Wahl verprellen würde.

Gerhard Lenz | Di, 28. September 2021 - 10:38

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Meinen Sie jene, die von einem Wirtshausbesuch zurückkomen?

Oder etwa die Braunen, die im blauen Hemdchen verkleidet, ihr völkisch-nationalistisches Gedankengut an den Mann/die Frau bringen möchten?

Die Union taumelt. Erstmals in der Gesichte der BRD bekommen wir eine Regierung, die aus drei Koalitionären besteht. Da bedarf es Kompromissen und demokratischem Verantwortungsbewusstsein.

Das Allerletzte, was wir allerdings brauchen, ist eine liberal-konservative Regierung, die sich der Duldung durch Rechtsextremisten abhängig macht.
So wie das schon Herr Hoecke mit einem FDP-Mann als Ministerpräsidenten in Thüringen etablieren wollte.

Ich wiederhole mich: Will die AfD irgendwann Verantwortung übernehmen, muss sie geschätzt 98% der Mitglieder rauswerfen, und sich rundherum demokratisch erneuern.

Vorher gilt: Rechtsaussen liegen lassen.

Christoph Kuhlmann | Mo, 27. September 2021 - 23:42

und Politiker, die diese glaubwürdig verkaufen können. Wenn wirklich 80% der Journalisten bei den Grünen zu verorten sind und 10% bei den Linken, geht das nur mit rhetorisch versierten, konfliktfähigen Politikern, die eine komplexe Sachlage auf den Punkt bringen und Widerspruch begründen können. Ich sehe das nur Ansatzweise bei Söder und Merz. Der Typus scheint in der Union eher dünn gesät zu sein. Wenn jemand der Union nachhaltig schaden will dann wird er mit ihr eine Koalition vereinbaren ohne, dass die Handschrift dieser Partei sichtbar wird. Laschet bietet das an. Wieder ein Kanzler, der aus Unfähigkeit dem Medienmainstream die Stirn zu bieten einknicken wird um dem Merkelflügel in der Union am Leben zu halten. Aus Sicht von FDP und Grünen lässt sich hier das beste Geschäft machen. Sie müssen sich nur einig werden und ihren Kompromiss dann zu 100% bei der Union durchdrücken. Das können sie mit Scholz nicht machen.

Sabine Lehmann | Di, 28. September 2021 - 02:03

Hatten Menschen früher eigentlich mehr Stil oder einfach nur mehr Würde? Hätte Laschet nur eines von beiden, hätte er spätestens heute Morgen seinen Rücktritt aus allen politischen Ämtern verkündet.
Er macht allerdings genau das Gegenteil. Und das auf eine so widerliche Art und Weise, dass man beim zusehen und zuhören dieses Gefühl des Fremdschämens bekommt.
Dass der Autor dieses Artikels das als pokern mit schlechten Karten definiert, ist nicht nur eine mehr als wohlwollende Analyse, sie geht am Thema vorbei wie ich finde.
Was würden wohl honorige Personen wie Helmut Schmidt, Rita Süßmuth, Uta Ranke-Heinemann oder Hans-Friedrich Genscher dazu sagen?
So schaden Schwätzer wie Laschet nicht nur sich selbst, sie schaden der Politik, diesem Land sowieso und dem Ansehen der Bundesrepublik in der Welt. Was sehen solche Typen eigentlich, wenn sie Abends in den Spiegel sehen? Die Wahrheit, ihr Bankkonto oder den Sessel im Kanzleramt?

Ein gesichtsloses Gespenst ohne inneres Leben, ohne Geist & Willen.
Und Sie haben vollkommen Recht, sehr geehrte Fr. Lehmann, Laschet muß schlicht und ergreifend die Verantwortung für die Wahlniederlage übernehmen & zurücktreten. Natürlich ist Laschet nicht der allein Schuldige aber das ist sekundär.Und, es ist noch immer so, der Fisch stinkt vom Kopf her und nicht vom Schwanz.
Jedoch, da Laschet schlicht das Format fehlt, wird er sich zum weiteren Schaden der CDU durchmerkeln.
Nur als Beispiel, in Thüringen haben 4 CDU Abgeordnete Neuwahlen verhindert, so dass Rammelow weiter regieren kann mit einer „Partnerschaft“ der CDU. Auch ein Grund , für den Erfolg der AfD. Einen Satz bei den Analysen über Thüringen darüber gehöht?
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

helmut armbruster | Di, 28. September 2021 - 07:43

ins Kanzleramt einzieht"
So sagt es der Artikel. Und so ist es tatsächlich. Der Wähler ist nur bedingt beteiligt, über den ganzen Rest entscheiden die Parteien, oder genauer, die Spitzen der Partei.
Das ist ein "Webfehler" in unserem System, welches, nichts desto Trotz, dem Wähler als demokratisch verkauft wird.
Es wäre daher besser - man gestatte mir diesen Sarkasmus - die Inschrift am Reichstagsgebäude abzuändern und den wirklichen Verhältnissen anzupassen.
Also an Stelle des bisherigen "Dem deutschen Volke" sollte dort geschrieben stehen "Den deutschen Parteien".

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 28. September 2021 - 07:47

Zugegeben bin ich völlig überrascht worden von dem sehr guten Abschneiden der SPD.
Die war doch so sehr in den Keller geschrieben worden und teils auch in einigen Bundesländern abgesackt, dass ich wirklich dachte, es würden sich die Grünen und die SPD um Platz 2 streiten.
Scholz sagt es richtig, dass er sich orientieren will an den 2 Parteien, die mit der SPD zugelegt haben.
Ob die FDP in einer Ampel zurechtkommt, weiss ich nicht zu sagen.
Da hängt viel von Scholz Geschick ab.
Anders als evtl. viele Wieder- und Neuwähler der SPD bin ich nicht in erster Linie klimabewegt, jedoch als SPD´lerin liberal und vor allem staatstragend ausgerichtet.
Da die SPD derart gut abschnitt, ist eine Deutschlandkoalition nicht mehr nötig.
Ich behalte also eher im Hinterkopf die große Koalition mit Wechsel an der Spitze nach 2 Jahren. Zuerst Scholz, dann Laschet für den Fall, dass so eine Koalition nach 2 Jahren wieder auseinanderbräche.
Zuerst jedoch wiegt das neuerliche Vertrauen in die SPD!
Ungewohnt

Martin Falter | Di, 28. September 2021 - 07:59

gut jetzt kommt vielleicht was Neues.
Alles wird besser sein als was vorher war.....

Ernst-Günther Konrad | Di, 28. September 2021 - 10:23

Laschet kann nicht Pokern. Wer bereits bei der Stimmabgabe seine Karten verrät, der hat das Spiel nicht begriffen. Das Wohl des Volkes sollte nicht davon abhängen, ob dieser Looser bluffen kann oder nicht. Das wäre nämlich in diesem Fall als Werkzeug für einen Kanzler genau das falsche Mittel, eine Wählertäuschung. Wir brauchen Ehrlichkeit, Charakter, Standhaftigkeit, Empathie, reale Politik und keine Unterwerfung einer Ideologie. Erstmal soll Laschet seine Niederlage eingestehen und dann abtreten aus allen Ämtern und die Regierung gleich mitnehmen. Erneuerung geht für mich nur in der Opposition mit neuen frischen Gesichtern. Dazu gehört eine schonungslose Bestandsaufnahme. Merkels Politik muss, wie die devote selbstzerstörerische eigene Haltung auch offen und ehrlich analysiert werden. Dann braucht es wieder ein Parteiprogramm, das innere und äußere Wert klar benennt und in seinen politischen Zielen der Gegenwart und der Zukunft gerecht wird. Laschet kann und konnte nie Kanzler.

Yvonne Stange | Di, 28. September 2021 - 10:28

ich es immer noch nicht. Die SPD ist der Wahnsinnsgewinner dieser Wahl. Die Deutschen haben einen an der Waffel! Ohne Hirn. Haben denn alle vergessen, daß die SPD die ganze Zeit mitregiert hat? Das sie die meisten Ministerien hatte? Das sie für das Fiasko eigentlich in Mithaftung genommen werden müßte....?? "Schwarminteligenz"?? Ich denke eher es ist Schwarmdummheit oder Lemmingverhalten. Jedenfalls zeugt es nicht von geistiger Gesundheit des Volkes.... Scholz ist ein Finanzkrimineller mit angeblichen Gedächtnislücken und ein trojanisches Pferd, denn hinter ihm steht die linksradikale Antifa, die schon lange nicht mehr bei den Linken zu verorten ist. Gute Nacht kann ich da nur sagen. Jetzt geht es den Andersdenkenden mit Gewalt an den Kragen!

....liebe Frau Stange. Ausgezeichnet! Er ist Balsam für meine "geschundene" Seele.
Scholz´s Wahl ist eine Medienwahl. Die linke SZ befand sich in einem Scholz´schen Höhenrausch. Sonderbeilagen, Sonderzeilen, gestylten Scholz. Glänzte sein Kopf
mehr als sein überhebliches Grinsen? GRÜN war die Hoffnung der SZ. Na ja alles "isch over" oder doch nicht? Die "offiziellen" Koalitionsverhandlungen stecken noch in den
bereits zerschlissenen Kinderschuhen, in welchen die Parteien bereits mit den Hufen
scharren.

Wir müssen aufmerksam bleiben, um nicht in dem Schmutz zu ersticken. In dem Poli-tik-Schmutz, den die Meute der gebuckelten Medien der Öffentlichkeit peu á peu auf den Tisch knallen. Eine Hilfe für Scholz, den Politikern, ihr kognitives Hirn etwas an-zureichern. "Noch ist Polen nicht verloren". Oh weh, jetzt werde ich auch noch rassis-tisch.

Paul Baumann | Di, 28. September 2021 - 11:45

... dass Laschet jetzt den Grünen und der FDP alles anbietet, was sie wollen, nur um Kanzler zu werden - und diese Parteien diesen Kuhhandel dann eingehen, weil sie der Meinung sind, das Heft des Handelns in der Hand zu haben.

Irgendwann werden sie dann in mit gebundenen Händen in einem Schlafwagen aufwachen, der langsam vor sich hin rattert.

Grüne und FDP sind jetzt ein bisschen die "Königsmacher".
Keine Frage, dass die Grünen durch die Veränderung des Klimas sehr gefragt waren und sind.
Die anderen Punkte interessieren mich persönlich bei ihnen weniger.
Ich freue mich, wenn der Liberalismus in der Bundesrepublik zu einer stabilen Größe wird.
Mit den Linken habe ich es nicht so, dafür bin ich zu undogmatisch und zu liberal.
Mit der AfD habe ich nur das Verstehen, warum sie entstanden sind und die Überlegung, dass der Osten in Sachen Liberalismus etc. völlig entwöhnt sein könnte.
Die AfD bekam aufgrund der evtl. Fundamentalopposition zu Merkel, zur Migration und zum Islam aus unterschiedlichen Richtungen, gemessen an ihrer evtl. geringen politisch historischen Reflektiertheit, m.E. viel zu viele Stimmen.
Wir werden sehen.
Der Osten muss schwer gelitten haben während der DDR.
Ich möchte nach vorne sehen und hoffe auf ein wieder wachsendes Vertrauen in die vielfältigen politischen Prozesse in der Bundesrepublik Deutschland.

Gunther Freiherr von Künsberg | Di, 28. September 2021 - 16:37

Wenn bei ca. 60 Mio Wahlberechtigten ca. 75 % zur Wahl gehen und davon ca. 26 % eine Partei mit Kanzlerkandidat wählen hat dieser eine Legitimation von 19,5 % der wahlberechtigten Bevölkerung. Ob Scholz oder Laschet, wie auch Baerbock sind bei diesen Zahlen Wahlverlierer, weil mindestens 80 % der wahlberechtigten Bevölkerung einen anderen Kandidaten bevorzugt. Es stellt sich deshalb die Frage nach der Legitimation des von einer Koalition gewählten Kanzlers. Vor allem aber ist keiner der von den Parteien an die Front geschickten Kanzlerkandidaten berechtigt sich als Wahlgewinner darzustellen und einen Anspruch auf die Kanzlerschaft anzumelden. Damit ist m. E. der Weg frei für einen Kanzlerkandidaten, der noch keine 80 %-ige Ablehnung erfahren hat.

Brigitte Simon | Mi, 29. September 2021 - 01:25

Eigentlich sind die Grünen - bisher - die großen Sieger trotz ihrer verwaschener hysterischer Ideologie. Sie würden als dritte Partei uns regieren. Allerdings gibt es noch Christian Lindner. Er will dirigieren. Die Art und Weise wie er vor vier Jahren von CSU und den Grünen vorgeführt wurde, als diese versuchten eine Mehrheit zu bilden, steckt noch in seinen Knochen.

Auch wenn die Verhandlungen erst anfangen, kün-digen sie sich bereits als unlösbar an. Uns droht weiteres Ungemach. Merkel muß den Übergang gewährleisten. Das bedeutet, sie bleibt uns wahr-scheinlich noch Monate an der Spitze Deutschlands erhalten. Sollte keine Einigung erzielt werden kön-nen, dann...! Für mich ein fürchterliches Gedanken-spiel.

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