Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel spricht im Januar 2025 vor Anhängern im Hamburger Rathaus / Foto: Rafael Heygster
Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel spricht im Januar 2025 vor Anhängern im Hamburger Rathaus / Foto: Rafael Heygster

AfD zwischen Moderationskurs und Vorfeld - Angst vor der Anpassung

Der Erfolg der AfD erklärt sich nicht nur durch die sichtbare Seite der Partei. Vielmehr war das sogenannte Vorfeld Kraftspender der Rechtspopulisten. Derzeit scheint die Partei einen Moderationskurs einzuschlagen – dieser stößt vor allem beim Vorfeld auf Ablehnung. Kommt es jetzt zum Bruch?

Autoreninfo

Felix Huber studiert Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

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Ein stillgelegtes Autohaus im Spreewald wird an diesem Montagabend im Januar Schauplatz eines ungewöhnlichen Medienspektakels. Ein Discounter, ein Dönergrill und eine Tankstelle liegen in der Nachbarschaft, direkt an der Autobahnauffahrt nach Berlin. Wer hier vorbeikommt, will entweder ins malerische Örtchen Vetschau oder schnell weg ins nahe Cottbus oder Richtung Hauptstadt. 

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Jens Böhme | Di., 17. März 2026 - 18:49

Bei dieser AfD kann man die erfolgreichen Rechtspopulisten anderer europäischer Länder verstehen, dass diese mit der AfD nichts zu tun haben wollen.

Günther | Di., 17. März 2026 - 19:10

Antwort auf von Jens Böhme

anderer europäischen Länder werden auch nicht durch eine Brandmauer drangsaliert, von einem politisch geführten Verfassungsschutz diffamiert und einer staatlich finanzierten "Zivilgesellschaft" nebst "Antifa" durch Handarbeit bedrängt und verfolgt.

Die AfD hat vieles im Blick und deckt so manches auf was sonst still und heimlich unter den Teppich gekehrt würde.
Desweiteren glaube ich schon, daß "Europas Rechte" gern mit der AfD zusammen arbeiten würden.
Alice Weidel war beispielsweise in Ungarn sehr willkommen.
Man sollte eben nicht alles glauben was Spiegel und Stern da so schreiben.

Stefan | Di., 17. März 2026 - 23:25

Antwort auf von Jens Böhme

Martin Sellner zuzuhören ist ja noch nicht gleich alles umsetzen zu wollen was er sagt.
Hört man der Frau Meloni zu, da findet sich ähnliche Thesen, oder etwa nicht.
Bemerkenswert ist auch die politische Ausrichtung ihrer Stammpartei. 😉

A. Brand | Mi., 18. März 2026 - 08:30

Antwort auf von Stefan

in den letzten 60 Jahren verschoben haben. Ich kannte Sellner bis vor einigen Wochen nur vom Namen her, ich habe mir dann aber das Interview von Jasmin Kosubek angesehen. Mir ist dabei in keiner Weise etwas Negatives aufgefallen, im Gegenteil, das Gesagte entsprach der Normalität vor 60 Jahren, nichts davon ist objektiv „radikal“. Ich bin der festen Überzeugung, Sellners Aussagen wären in der BRD der 60er und 70er Jahre ohne weiteres von 90% der Bevölkerung bestätigt worden.

Die Linke hat es über die Jahre geschafft, die „Mitte“ so weit nach links zu verschieben, daß alles, was vor 30, 40 oder 50 Jahren vollkommen selbstverständlich war, heute als rechtsradikal gilt. Umgekehrt gilt das, was vor 50 Jahren zurecht als linksradikal eingestuft wurde, heute als erstrebenswert „Mitte“, als „normal“!

Das ist für das Funktionieren einer Demokratie eine fatale Entwicklung!

Den Artikel habe ich begonnen, aber nicht zu Ende lesen können, das war einfach zu viel Framing!

A. Brand | Mi., 18. März 2026 - 09:58

Antwort auf von Chris Groll

es ist bei YouTube leicht zu finden und es ist sehr aufschlußreich, denn es widerlegt ALLES, was von Correctiv, ÖRR, „Verfassungsschutz“ und vielen anderen linken/linksextremen „Aktivisten“ und Organisationen zu bzw. über Sellner gesagt wird. Es widerlegt auch die Thesen des Herrn Huber.

Es braucht schon sehr viel linke Phantasie um aus dem was Sellner sagt, etwas (Rechts-)Radikales zu konstruieren.

Da sind viele Aussagen „salonfähiger“ linker Politiker wie Reichinnek, Nietzard, Roth & Co. um Welten radikaler, ohne daß diese überhaupt erwähnt werden, geschweige denn zu Konsequenzen führen würden.

Dagmar Lubig | Mi., 18. März 2026 - 12:02

Antwort auf von Jens Böhme

In der EU wird gar Kritik am Green Deal als Rechtspopulismus klasifiziert, ist doch Irre oder?
Zusammenfefasst, wer nicht jeden kruden Vorschlag abnickt, der wird als Rechtspopulist gebrandmarkt!

Christa Wallau | Di., 17. März 2026 - 20:25

Bitte nehmen Sie das "Vorfeld" anderer Parteien,
besonders der Grünen und Linken, einmal genau so unter die Lupe, wie das der AfD.
Ich bin gespannt, wieviel Geist, Realitätssinn,
Ausgeglichenheit und lebbaren Humanismus Sie dort vorfinden.
Und nicht vergessen: Die Fotos im Artikel sollten bitte aus Fairness-Gründen ähnlich einseitig ausgewählt sein und abschreckend wirken wie hier!

Volle Zustimmung, liebe Frau Wallau! Ich habe den Artikel noch nicht gelesen. Aber wenn ich die ausgesuchten Fotos ansehe, muss ich gar nichts mehr lesen. Ich frage mich jetzt ernsthaft, ob der Cicero jetzt auch auf „Mainstream“ getrimmt wird.

habe aber nach ca. 1/3 abgebrochen, es ging einfach nicht mehr, da hat jemand sein Bestes gegeben, eine Partei ins „rechte“ Licht zu stellen! Sowas brauche ich nicht, ich kann selbständig denken Herr Huber.

Ansonsten schließe ich mich der Forderung von Frau Wallau an, bitte einmal das „Vorfeld“ zu SED/PDS/Linke, SPD und den Grünen beleuchten. Gewaltbereite „Vorfeldorganisationen“ waren immer schon ein Markenzeichen der Linken, siehe Joseph Fischer & Co.

Das wird der Knaller, denn im Gegensatz zur AfD gibt es da sehr viel zu finden. Angefangen von linken Randalierern, die friedliche Parteitage demokratischer Parteien „stören“ über linksextreme NGO, die vom Steuerzahler bezahlt werden, um grünlinke Propaganda zu machen und nicht mehr ganz so friedliche Randalierer die Parteibüros und Privathäuser beschädigen und Politiker physisch angreifen bis hin zur Antifa, Hammerbande & Co.!

Es wäre im Gegensatz zu diesem Artikel ganz sicher lesenswert und vor allem wahr!

Liebe Frau Wallau, das denke iach auch schon seit einiger Zeit. Es wird grundsätzlich nur auf die AfD geschaut, niemals auf die anderen Parteien.
Wenn ich an die Grünen, die Linke und selbst bei cdU/csU und sPD denke, gäbe es da genug aufzuklären. Aber das paßt nicht ins Konzept. Und die Bilder tun ihr übriges. Erinnert sehr stark an die Bilder, die man immer von Präsident Trump sieht.

IngoFrank | Di., 17. März 2026 - 20:44

Lippstadt im Paderborner Land.
Was soll es vermitteln ?

Damit bekommt man weder im Westen und schon gar nicht im Osten eine Stimme zurück……
Kein einziges Wort zu den Gründen des stetigen Anstiegs der AfD Wählerschaft.
Die „Halbwertzeit“ des besten Ergebnisses in einem westdeutschen Flächenland von vorigen Sonntag in Baden Würtenberg wird gerade einmal 14 Tage halten und in Rheinland Pfalz, wenn die Prognosen war werden. Mit etwas Glück über die 19%, vielleicht sogar über 20%.
steigen.
In der hessischen Kommualwahl wurde das vierfache an Stimmen erreicht zur Vorwahl.
Das liegt nicht an „Rechten Vorhöfen“ sondern wohl ehr am Unvermögen der Regierenden der Jahre mindestens ab 2015 !
Aber dazu gibt es weder Einsicht, Stellungnahmen, od. Analysen.
Was sagte Dobrindt richtiger Weise: „nicht verbieten, sondern weg regieren“ Na dann mal zu ……wann gibts außer heißer Luft ( z.B die Verwendung des „Sonervermögens“ ) endlich was Neues, im besten Deutschland aller
Zeiten ?
MfG a d Erf Rep

Gisela Hachenberg | Di., 17. März 2026 - 22:35

Da haben Sie sich ja ordentlich ins Zeug gelegt, um die AfD mal so richtig in (Ihr) rechtes Licht zu rücken. Bravo! Ich würde Sie für Ihr wahnsinniges Engagement loben, wenn Sie nicht so abschreckende Fotos verwendet hätten. War das wirklich nötig? Die Dame mit „besonderem Haarschmuck“ kann man in allen Fußgängerzonen inzwischen sehen. Nur unbedingt AfD Wählerinnen? Nun, aus Ihrer Abneigung gegen die AfD haben Sie ja jetzt keinen Hehl gemacht. Für die Wahl in BaWü ist es zu spät. Da hat sich die AfD verdoppelt. Vielleicht gelingt es Ihnen ja noch, für die Wahl in RP am kommenden WE, die AfD zu halbieren! Was die schreckliche Vetternwirtschaft in Sachsen-Anhalt anbelangt, die ja auch schon vom Kollegen Brodkorb angeprangert wurde, empfehle ich Ihnen den Artikel in der FAZ vom 28.2.26
„Rotes Netz“ über dieses Thema in Meck-Pomm. Wirklich lesenswert. Außerdem würde ich mich freuen, wenn Sie sich jetzt mit derselben Inbrunst, wie im Artikel, um das heute aufgekommene Thema

Gisela Hachenberg | Di., 17. März 2026 - 22:46

Weiter im Text: … um das heute aufgekommene Thema „ 500 Milliarden Sondervermögen zweckentfremdet“ kümmern würden. Manche Medien schreiben von Betrug. Das Thema interessiert die Menschen im Land bestimmt mehr, als das „Vorfeld“ der AfD. Denn das betrifft alle Bürger. Auf geht’s, Herr Huber! Recherchieren Sie für uns, wie wir alle von Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil betrogen wurden/werden. Bin gespannt, was Sie uns berichten werden!

Thomas Veit | Mi., 18. März 2026 - 00:24

den eigentlichen Inhalt völlig unnötig und verleihen dem ganzen Artikel einen tendenziösen Charakter - und zwar alle.

Schade, denn eigentlich ist man doch Besseres gewohnt vom Herrn Huber.

... oder der Cicero Opfer eines erfolgreichen Cyber-Angriffes von "Correctiv" oder einem ähnlichen Subventionsinkasso-Vereins geworden ist. Dort knallen vielleicht jetzt die Sekt-Korken.
Wenn Kriege und Kämpfe für politische Parteien wieder fundamental wichtig werden - sollte das nicht auch auf die Wahlkämpfe abfärben?

Urban Will | Mi., 18. März 2026 - 08:04

Diese Artikel sind ebenso öde wie diejenigen von abgekanzelten Politikern nach dem Motto: „Was Deutschland jetzt braucht“
Deutschland braucht keine verbohrten Rechten, ebenso wenig wie ideologisierte, radikale Linksgrüne. Nur ist es halt so, dass letztere seit Jahren die Politik bestimmen und die Medien durchsetzt haben.
Zur AfD: wer seit über zehn Jahren zum Schmuddelkind abgestempelt wird, wird irgendwann eines. Zumindest Teile davon. Anstatt mal darüber nachzudenken, was hätte sein können, hätte man früh auf die Warnungen (z.B. in Sachen Migration) derjenigen gehört, die man nun zu Nazis erklärt oder als dumpfe Rechte präsentiert.
Und hat der Autor mal mit alten CDU-Wählern geredet? Dort hört er genau das in Sachen Remigration, bzw. „Aufräumen“ mit dem Irrsinn illegaler Masseneinwanderung wie es hier in den schlechtesten Farben präsentiert wird.
Hört also auf, mit Dreck zu werden, schaut euch die Ursachen an, schaltet endlich den Verstand ein und findet gescheite Lösungen.

Günther | Mi., 18. März 2026 - 09:18

und die ausgewählten Bilder sagen mehr über den Autor selbst als über die AfD.

Thomas Veit | Mi., 18. März 2026 - 10:31

Antwort auf von Günther

'Früher' wurde der politische Gegner als dümmlichs Monster gezeichnet..., Churchill im Dritten Reich z.B. und umgekehrt, heute werden einfach die düstersten Bilder herausgesucht, ggf. nachgebessert, und mit nhaltlich nichtssagenden Bildtiteln veröffentlich.

Selbst das Kubitschek-Bild lässt den armen Rechs-Verleger 'einsam und verlassen und abgedrängt' in der Ecke in einer kalten Halle erscheinen, mit seiner 'rechten Schundliteratur'... ... ? [...geschieht ihm natürlich recht, dem rechten Kubitschek!!]

>> Warum habe 'sie' dann aber so viel Angst - echte - vor diesem 'verlassenen Verirrten' in seiner Ecke...? Sehr komisch... 🤔

/enthält Ironie

Marco Riccardi | Mi., 18. März 2026 - 10:08

Im Vorfeld finden sich ja in der Regel eine Menge Menschen aus allen Aspekten des Lebens, da lässt sich nichts machen. Manche sind extremer, manche sind gemäßigter und manchmal werden Leute einfach enttäuscht weil sie nicht das bekommen was sie wollen.
Fakt ist dass die AfD Wähler aus dem Kreis von Extremisten genauso hat wie aus der gewöhnlichen arbeitenden Mittelschicht die einfach die Schnauze voll hat dass wir immer mehr Arbeitslose durchfüttern.
Die Aufgabe der AfD ist es ihre Wähler zu vertreten, und nachdem es mehr Arbeiter als Springerstiefel gibt wird sie sich halt zwangsweise mäßigen, auch wenn das den Springerstiefeln nicht gefällt

Heidemarie Heim | Mi., 18. März 2026 - 12:26

Besonders wenn es um Haarverschönerungen mittels schwarz-rot-blond geht dachte sich der Fotograf und machte diese wundervollen Porträtaufnahme.Kennen Sie lieber Herr Huber die TV-Werbung von M&M's wo Mama, Papa und die Zwillinge einen Gruselfilm gucken möchten?Und mir bei diesem Foto genau diese Reklame in dem Zusammenhang in den Sinn kam?Und wie wunderbar sich beides miteinander "vereint" zur Rettung "Unserer Demokratie!" zweckentfremden ließe?
PS: Apropos Fotos,die die Welt nicht braucht. Würde ich Ihnen die Staraufnahme des Automaten zur Anfertigung meines neuen Personalausweises der hiesigen Ausgabebehörde zur weiteren Verwendung in die Bundesdruckerei zuschicken,würden Sie garantiert genau wie Papa
reagieren😂! MfG

Brigitte Miller | Mi., 18. März 2026 - 12:50

Zum Text sind infam.

Walter Buehler | Mi., 18. März 2026 - 14:16

Antwort auf von Brigitte Miller

Sie stammen direkt aus dem Projekt "Democracy dies in daylight", das unter den "projects" von Herrn Heygsters auf seiner Website leicht zu finden ist. Das durchgehend gebrauchte Englisch von Herrn Heygsters ist leicht zu verstehen.

Die Infamie seiner Bilder wird besonders deutlich, wenn man sie mit Herrn Heygsters Verherrlichung der Hamburger G 20 Krawalle vergleicht (unter "commissions" mit dem Titel "G 20 Summit" zu finden).
Auf der Website findet man unter "about" und "clients & publications (selected)" dann auch die Klientel, die Herrn Heygsters Bilder verwendet (auch schon den Cicero.)

---
Was Herrn Hubers Wahlkampf-Artikel selbst angeht: Ich war sehr erstaunt, dass Herr Huber hier wie ein Correctiv-Angestellter argumentiert. Zu diesem Text passen die infamen Bilder von Heygster.

Ein grün-roter Berliner und ein grün-roter Hannoveraner Wessi bedienen alle Klischees über die dumm-bösen Ossis, die nicht hinter der Brandmauer eingeschlossen bleiben wollen

Thomas Veit | Do., 19. März 2026 - 00:30

Antwort auf von Walter Buehler

Ich hatte auch schon daran gedacht mal in Richtung des Fotografen zu googeln, hatte aber heute keine Zeit.....

>> Dann passt ja alles: die 'heldenhaften G20-Demos' bzw. KRAWALLE in HH und als Kontrast 'die Trollos von der AfD'... ...

>> Sooo einfach kann die Welt sein!! /🤔🤪

PS: Ich schrieb es ja schon oben: NICHT DIE LINKSGRÜNWOKE PROPAGANDA UND DEREN WIRKUNG UNTERSCHÄTZEN!!! Da ist Linksgrünwoke mit ihren gut finanzierten NGO's und Omas etc. wesentlich weiter und auch besser organisiert als das konservative Lager... - wie sollte es auch anders sein mit DIESER unterwürfigen CDU... >> Und damit sich das nicht eventuell ändert streben sie u.a. einen Finanzenentzug für die AfD an (im 'Prozess gegen Deutschland' in HH z.B.) - aufgeben ist nämlich nicht so ihre Sache bei Linksgrünwoke... ... >> nocheinmal: NICHT UNTERSCHÄTZEN "Unsere Demokratie"...!!!☝

Sebastian Habel | Mi., 18. März 2026 - 13:30

Wenn Höcke mit Querfrontfantasienen um die Ecke kommt, muss er ja davon ausgehen, in der Mitte nix mehr reißen zu können. Und wenn man laut hinausposaunt, Ziel sei es „das deutsche Volk als ethnokulturelle Einheit zu erhalten“, darf man sich auch nicht darüber beschweren, wenn einem der Geheimdienst auf die Pelle rückt.
Was wäre an einer migrationskritischeren FDP 2.0, die für Freiheit und Subsidiarität eintritt so falsch? Martin Vincentz oder Leif-Erik Holm sind doch vernünftige Leute. Stattdessen hört man lieber auf die Deppen, die früher in der NPD gelandet wären.
Wir haben in Deutschland wirklich über das gesamte Spektrum nur eine Negativauslese und dazu noch eine hochgradig autoritär veranlagte Bevölkerung (Allmanns und Migranten gleichermaßen). FDP und Team Freiheit unter "Sonstige". Wie soll dieses Land jemals wieder aus der Scheiße herauskommen?

Heidemarie Heim | Mi., 18. März 2026 - 14:27

Antwort auf von Sebastian Habel

Dieses auch von Ihnen angesprochene Manko beschäftigt m.E. Parteien wie potentielle Wähler gleichermaßen.Die Zusammensetzung sowie die dadurch nach außen wirkende Performance sind außer Programm doch so ziemlich einer der wichtigsten Kriterien an dem sich Wähler orientieren können.Doch bekommen die Parteien selbst nicht in den Griff bzw. können letztendlich auch nicht aussuchen wer mit welchen Absichten ihnen beitritt, Flügel bildet,Unruhe reinbringt oder gemaessigtere aber wie Sie sie nennen gute Leute verdrängen oder unter Druck setzen.Dieses Problem versuchte ja auch Frau Wagenknecht bei Gründung ihrer Partei zu lösen, indem sie ebenfalls reichlich "autoritär" explizite Prüfverfahren anwenden ließ und wahrscheinlich etliche für die Partei "gute" Bewerber abhielt bzw. die so
verloren gingen.Was mich bei z.B. einer AfD stört,ist das ausweichende Geschwurbel wenn es gilt ganz klar Grenzen zu ziehen gegenüber Mitgliedern,die
ihren Gegnern eine Steilvorlage nach der anderen liefern. MfG

S. Kaiser | Mi., 18. März 2026 - 15:16

Der Artikel lässt einen ratlos zurück, da er die Standards, die man vom Cicero erwartet, unterläuft, indem er unangenehm tendenziös framt, statt sich auf eine sachlich-kritische Darstellung zu konzentrieren.
Die LTO veröffentlichte heute, dass das LG Berlin II der Klage einer AfD-Politikerin stattgegeben hätte, und Correctiv 3 Aussagen zum Potsdamer Treffen untersagen würde (Urt. v. 17. März 2025, Az. 27 O 379/25): “Das Gericht untersagte unter anderem die Äußerung, es sei in Potsdam um einen “Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger” gegangen. Außerdem verbot es eine Passage, in der von einer “Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern” die Rede war.“
Dieses im Hinterkopf behaltend lässt an der Professionalität des Autors zweifeln.
Und die Bebilderung ist – wie mehrfach in den Kommentaren schon angemerkt – infam. Gleichsam wie bei Trump-Anhängern, sucht man gezielt nach Protagonisten, die das Bild der „Deplorables“ am besten verkörpern.
Ist das noch Cicero oder schon Spiegel online?