Kerkeling Thüringen
Hape Kerkeling während einer mündlichen Anhörung im Plenarsaal des Thüringer Landtages / picture alliance/dpa | Martin Schutt

AfD-Verbotsdebatte - „Die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen eine Partei, die nicht verfassungswidrig ist, ist selbst verfassungsfeindlich“

Die AfD polarisiert, doch ist sie auch verfassungsfeindlich? Im Thüringer Landtag diskutierten Juristen, Experten und Prominente erstmals bei einer öffentlichen Anhörung ein mögliches Verbotsverfahren. Mit dabei: Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen.

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Sollte ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD angestoßen werden oder nicht? Erstmals erörterten Juristen, Experten und Prominente diese Frage in einem deutschen Parlament bei einer öffentlichen Anhörung. In Thüringen kam mit Hape Kerkeling auch ein Entertainer Wort: Er spreche nicht als Experte für Verfassungsrecht, sondern als Nachfahre eines Opfers des Nationalsozialismus, betonte er. 

„Ich spüre, dass diese Demokratie in Gefahr ist“, begründete Kerkeling seinen Auftritt im Landtag. Und er hatte eine Botschaft: „Wer die verbrecherische Vergangenheit dieses Landes verharmlost und umdichtet, verwirkt jede politische Daseinsberechtigung in unserer Demokratie“, sagte Kerkeling. „Allein ihre beschönigende Haltung gegenüber der NS-Diktatur macht sie in meinen Augen verfassungswidrig.“ Das Versprechen des Staates laute: „Wir dulden keinen Faschismus in Deutschland“, sagte Kerkeling.

Kerkelings Opa war KZ-Häftling in Buchenwald

Der Entertainer hatte im April eine beachtete Rede beim Gedenken an die Befreiung des NS-Konzentrationslagers Buchenwald bei Weimar gehalten, in das sein Großvater wie Zehntausende andere Menschen von den Nationalsozialisten verschleppt worden war. Die Linke-Fraktion lud ihn ein.

Anlass für die Anhörung war ein Antrag der Linke-Fraktion. Sie will erreichen, dass sich die Landesregierung für ein Verbotsverfahren auf Bundesebene einsetzt. Nach AfD-Wahlerfolgen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin nahm die Debatte um ein Verbotsverfahren zuletzt wieder Fahrt auf. Welche Chancen hätte ein Verfahren? Was, wenn es scheitert? Die wichtigsten Argumente der Anhörung:

Umgang mit der NS-Geschichte

Kerkeling beschränkte sich bei seinem Auftritt auf den Umgang der AfD mit der deutschen Geschichte. „Angst, Lügen und Hass waren die Zutaten der nationalsozialistischen Ideologie – und sie sind es heute für die Marschrichtung dieser rechtsextremen Partei“, sagte der Komiker, Autor und Schauspieler. Wer die Verbrechen von 1933 bis 1945 relativiere, verharmlose oder bagatellisiere, verlasse den Boden des Grundgesetzes. „Wer Menschen gezielt verängstigt – mit Behinderung, anderem Glauben, anderer Hautfarbe, queer oder transgender“, verletzte ihre vom Grundgesetz geschützte Würde.

Der Entertainer appellierte an die Politik, ein AfD-Verbotsverfahren anzustoßen. Gerade aus Thüringen sollte so ein Signal kommen. Die Verteidigung des Grundgesetzes sei keine Frage von links oder rechts, von Regierung oder Opposition, sagte Kerkeling zu den Abgeordneten.

Konkurrent loswerden

Ex-Bundesverfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen sagte, dass die AfD in bestimmten Politikfeldern eine Kurskorrektur im Sinne einer Wende fordert, dürfe nicht zu einem Verbotsverfahren führen. „Aber ich habe die Befürchtung, dass ein Verbotsverfahren missbraucht werden kann, um diese grundlegende Kurskorrektur zu verhindern und auch, um einen missliebigen Konkurrenten aus dem politischen Spielfeld zu verdrängen“, sagte Maaßen.

Bei der Frage nach einem Verbotsverfahren geht es nach Ansicht von Maaßen darum, ob die AfD eine zweite Agenda verfolge. Wenn man das Programm der AfD betrachte, so Maaßen, müsse man davon ausgehen, dass sie sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einsetze. „Aus meiner Perspektive liegen die Voraussetzungen für ein Parteiverbotsverfahren nicht vor.“ Zudem forderte er, zunächst über ein Verbot der Linken zu diskutieren.

Laut Maaßen leide das Bundesverfassungsgericht unter einem Makel, da es in Teilen „parteilich“ sei, behauptete Maaßen. Als Begründung führte er an, dass das Gericht „nominiert wird von Parteien, weil es gewählt wird von Parteien und weil letztendlich auch viele ausgewählt werden von den Bundesverfassungsrichtern, die eine gewisse Parteinähe haben“, sagte er.

Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung können einen Antrag auf ein Parteiverbot beim Bundesverfassungsgericht stellen – das Gericht entscheidet dann über ein Verbot.

Eingriff in demokratischen Wettbewerb

Die AfD schickte einen ihrer Anwälte in die Anhörung: Der Jurist und AfD-Rechtsanwalt Christian Conrad warnte vor einem Parteiverbotsverfahren, wenn Unsicherheiten bestehen. „Die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen eine Partei, die nicht verfassungswidrig ist, ist selbst verfassungsfeindlich“, sagte er. Vor Beginn der Anhörung trat Conrad bei einer AfD-Pressekonferenz auf. Conrad wies darauf hin, dass der Antrag für die Regierung rechtlich nicht bindend ist. „Das heißt, das ist allenfalls ein politischer Auftrag“, sagte er. Am Ende gehe es nicht um ein Prüfverfahren, sondern um ein Parteiverbotsverfahren, betonte er. Man ziehe in den Kampf.

Rassistisches Weltbild

Der Jurist Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte warf der AfD ein rassistisches und nationalvölkisches Weltbild vor. „Die AfD zielt auf die Beseitigung der demokratischen Grundordnung ab“, sagte er. Ein Parteiverbotsverfahren habe hohe Hürden, so Cremer. „Im Fall der AfD sehe ich sie als erfüllt an.“ Kathrin Groh von der Universität der Bundeswehr sagte, die AfD schüre Angst und Vergeltungswünsche in der Gesellschaft. Zur Frage, ob sich ein Verbotsantrag gegen die Bundespartei oder gegen einzelne Landesverbände richten sollte, sagte sie, dass ein isolierter Antrag gegen einen Landesverband wohl schneller zu einem Ergebnis führen könnte.

Gefährdung der Bundesrepublik

Kyrill-Alexander Schwarz, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Würzburg, vertrat die Ansicht, dass für ein AfD-Verbotsverfahren ein wichtiges Kriterium erfüllt sei – die Gefährdung des Bestandes der Bundesrepublik. Er begründete das mit Forderungen der AfD nach einem Austritt aus der EU und zumindest von Teilen der Partei nach einem Austritt aus der Nato. Zudem pflege die AfD eine Nähe zu diktatorischen Systemen wie dem in Russland. Gegen ein Verbotsverfahren sprächen nach Einschätzung von Schwarz weder die Größe der AfD noch die mögliche Dauer des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht.

So könnte es weitergehen

Thüringens Innenminister Georg Maier gehörte nicht zu den Anzuhörenden, äußerte sich aber am Rande des Landtags: „Im Bundesrat sortieren sich gerade Mehrheiten in Richtung eines möglichen Antrags auf ein AfD-Verbotsverfahren“, sagte der SPD-Politiker. Er erwartet, dass die von Nordrhein-Westfalens CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst vorgeschlagene Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung des verfassungsrechtlichen Umgangs mit der AfD noch in diesem Jahr zustande kommt. Damit sei ein erster Schritt gegangen. „So weit waren wir noch nie.“ Maier zählt seit langem zu den lautesten Befürwortern eines AfD-Verbotsverfahrens.

dpa

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Ernst-Günther Konrad | Do., 1. Oktober 2026 - 10:31

Gestern brachte es Dr, Bernd Baumann bei NIUS im Interview auf den Punkt. Die wollen die Drohung lange genug nutzen, um noch zweifelnde Bürger zu beeinflussen. Und selbst wenn sie ein solches Verfahren anstrengen würden, müsste es das BVerfG erst mal annehmen und so dann wird es Jahre dauern bis zu einer Entscheidung. Und legt man die fehlenden Beweise zugrunde und die bisherige Rechtsprechung des BVerfG, die auch die Antragssteller kennen, wird die Klage abgewiesen. Aber so lange hofft man, so wie beim Verfassungsschutz mit seiner inhaltslosen Aussagen *gesichert rechtsextrem* noch einige Bürger zu verängstigen und vor einer Wahl der AFD abzuhalten. Deshalb ist auch diese wahnwitzige und völlig verfassungsfeindliche Diskussion für die AFD hilfreich. Sie braucht nichts tun, ist ständig in den Gazetten und immer mehr Bürger merken, politische Probleme werden nicht gelöst, man beschäftigt sich nur mit der AFD und inzwischen schmieret gerade UNION immer mehr bei Umfragen ab.

"Die wollen die Drohung lange genug nutzen, um noch zweifelnde Bürger zu beeinflussen."..., und sich wohl selbst auch damit 'Mut zusprechen' - Linksgrünwoke...

Das wird nichts werden... 😉

Thomas Veit | Do., 1. Oktober 2026 - 10:32

Aussagen von Kyrill-Alexander Schwarz, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Würzburg:

Das würde im Umkehrschluss bedeuten
- Die Bundesrepublik wäre ohne EU nicht (über-) lebensfähig...? Und hätte ohne EU-Beitritt auch nicht bis heute überleben können...!?? Helmut Kohl hat also Deutschland vor dem tatsächlichen Untergang gerettet...!?? Wirklich? 🤔
- ...und würde OHNE die NATO, welche seinerzeit übrigens klar nur für einen begrenzten Zeitraum vorgesehen war, ca. 5-10 Jahre hieß es seinerzeit wohl..., ebenfalls zwangsläufig nicht mehr existieren...!?? Ganz unabhängig davon, dass die NATO in neuester Neuzeit selbst vom französischen Präsidenten schon in Frage gestellt wurde..., von den USA (nicht nur Trump!) ganz zu schweigen... ...

>> wohl doch seeehr-seehr flache Thesen, von Herrn Professor Kyrill-Alexander Schwarz, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Würzburg... - mMn. Als nur ein markantes Beispiel der Diskussion/Kampagne...

garnicht primär voll aus der EU austreten will, sondern nur als Ultima Ratio IM FALLE EINER ANDAUERNDEN REFORMUNFÄHIGKEIT(!!) dieser neuzeitlichen Organisation..., und das steht auch genau so im AfD-Parteiprogramm und wird schon immer genau so von der AfD-Parteispitze kommuniziert... - nur wird der Reformanspruch an die EU von Linksgrünwoken einfach regelmäßig unterschlagen..., in diesem Kontext.

Von einem Professor für Öffentliches Recht könnte man da wohl mehr Differenzierung erwarten..., ausser er ist 'ideologisch verpeilt'... ... 🤔

" ... dass die AfD gar nicht primär voll aus der EU austreten will ... "
DAS genau ist der Punkt: Es geht nicht um Austritt, sondern darum, dass die EU-Elite sich das Recht herausnimmt, über demokratische Entscheidungen des jeweiligen Mitgliedslandes hinweg zu bestimmen, was das M-Land tun muss! Dagegen habe sich schon die Briten gewehrt mit ihrem berechtigten Brexit und ich wünschte, es würde den arroganten "Entscheidern" der EU-Elite noch weitere Mitgliedsländer davon laufen.
Es war nie vereinbart, dass die EU-Elite sich über die Demokratie und den Volkswillen der Länder hinwegsetzt ... ihnen die Demokratische Entscheidung abnimmt! Auf diese unbotmäßige Weise wird die Freiheitliche Demokratie auch in Deutschland außer Kraft gesetzt ... z.B. auch bei der Migrationspolitik, die Mutter aller Probleme. Genau DAS will die AfD abschaffen bzw. verändern - zu recht!

Politisch kann ich das nachvollziehen, so wie ich auch privat lieber mit den Menschen zusammenlebe, die für ein verbotsverfahren sind - was viele Gründe hat. Juristisch-verfassungsmäßig hinterlässt so eine Aussage, wie sie hier von dem Juraprofessor berichtet wird, nur noch Fragezeichen. Ich bin Laie, ich muss nicht alles verstehen. Dann ist es aber auch so, dass die ganze Welt der großen Verfassungsfragen nur noch für Spezialisten und Profis ist, die das verstehen können. Ich richte mich in meiner Welt nach meinen Koordinaten aus, die ich auch verstehen kann.

Nach meinem Laienverständnis müsste man dann auch die Linke und Teile der SPD verbieten, weil die gegen jede Aufrüstung sind. Die treten zwar nicht aus der NATO aus, aber die NATO wäre dann nur noch dazu da, Papiere hin und herzuschieben?

darum, ob Sie oder ich oder sonstwer die EU- oder die Nato-Mitgliedschaft unterstützen oder gut oder schlecht finden... - DAS SIND EINFACH NUR MEINUNGEN!, nix weiter...

Wenn diese MEINUNGEN - ob privat oder durch eine Partei irgendeinem Bündnis bei- oder nicht beizutreten... - die Grundlage bieten für ein Parteienverbot aufgrund 'der falschen Meinung' dazu... ... - SORRY!! HÖFLICHST - WO? SIND WIR DENN DANN DE FACTO ANGEKOMMEN?? >> IM 'MEINUNGSSTAAT'!!?

Ich bitte Sie..., wirklich. Ausserdem würde das den Verlust stattlicher Souveränität und auch der Souveränität des Parlaments de facto bedeuten, wäre ein Austritt Deutschlands aus de Nato oder der EU grundsätzlich!! ausgeschlossen..., aufgrund der - ich sage es nochmal... - MEINUNG einer bestimmten aktivistischen Gruppe. Soetwas kann parlamentarische entschieden oder abgelehnt werden..., aber nicht außerparlanentarisch blockiert.

>> Und es gilt: "ALLES IST MÖGLICH!", was das Parlament beschließen sollte... 🤔

Hans Süßenguth-Großmann | Do., 1. Oktober 2026 - 10:39

von Herrn Maaßen, es geht darum Konkurrenten los zu werden. Ob eine EU oder NATO Mitgliedschaft Verfassungsrang hat, weiß ich nicht, 1949 war davon keine Rede. Der Jurist Hendrik Cremer vom Deutschen Institut für Menschenrechte, sieht in der Verweigerung von Leistungen z.B. Grundsicherung an Menschen die keine Bundesbürger sind, schon den Grund die AfD zu verbieten. Das war die Quintessenz, die ich seinem Gutachten entnommen habe. Also ein Beispiel dafür, dass Juristen keine Politiker sind, er folgert messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Für mich ist das falsch formuliert. Das klingt so, als würde diese Politik der ganz großen Werte durch eine Klasse von Machttaktikern getrieben, denen inhaltlich alles egal ist, die aber die Macht verteidigen wollen. Das gibt es sicher auch, Brüssel sehe ich teilweise so (was ok sein kann, solange man nur eine Regelungsverwaltung ist), aber für diese großen Diskussionen in D glaube ich das überhaupt nicht. Hier geht es um tiefe Werte und Weltanschauungen, die Menschen tief bewegen. Angetrieben wird das von Menschen, die in viele verschiedene Richtungen tief erschüttert sind. Alle sind ein wenig ratlos und suchen nach der einen Wahrheit, die alle Erschütterungen einbindet und widerspruchsfrei auf die höhere Stufe hebt, oder eben manche Erschütterungen als menschenfeindlich erklärt - oder soetwas. Große Emotionen, viel Überforderung, viel Weltfremdheit - Machtfragen kommen dabei auch schnell unter die Räder.

"Hier geht es um tiefe Werte und Weltanschauungen, die Menschen tief bewegen" ?
Wenn man so zuhört, warum viele Leute für ein AfD-Verbot sind, hat man einfach den Eindruck, die jahrelange Hirnwäsche hat gut gewirkt.

Gaaaaaanz falsch, lieber Herr Michaelis!

Keinem der Protagonisten geht es um „tiefe Werte und Weltanschauungen“, es geht ausschließlich um Macht, um reine Macht und um nichts anderes als Macht! Ach, es geht natürlich auch um den Machterhalt, Macht ohne Machterhalt ist auch nichts.

Diese „tiefen Werte und Weltanschauungen“ sind Mittel zum Zweck, man nutzt sie im Sinne der Machterlangung und Machterhaltung. Das ist wie mit dem Satz aus Farm der Tiere „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“, keines der Schweine aus dem Buch glaubt wirklich an die Gleichheit der Tiere!

HG Maaßen hat zu 100% recht, man hat alles versucht um die AfD und ihre Wähler zu diffamieren, diskreditieren, stigmatisieren, auszuschließen etc. Alles für die Katz, sie wird immer stärker und langsam wird es für den Machterhalt eng und da man argumentativ und inhaltlich nicht an sie rankommt, weil sie recht hat, muß man sie verbieten!

Es muß nicht alles komplex sein, manches ist einfach nur banal einfach.

Ernst-Günther Konrad | Do., 1. Oktober 2026 - 10:40

Die UNION ließ Hallervorden verbrennen und die LINKE eben Kerkeling. Aha, er ist ein Nachfahre eines im KZ umgekommenen Verwandten. Das reicht also aus, keine persönlichen Erfahrungen, nur eigene politische Ansichten, die er haben kann, solche Forderungen in einem Landtag einzubringen? Naja, auf Wunsch der Linken und der geistiges Niveau ist hinreichend bekannt. Mir ist inzwischen die Rolle von Maaßen nicht so ganz geheuer. Bewirbt er sich it seinen Verteidigungsreden um einen Ministerposten in einer künftigen AFD Regierung in SA oder später im Bund? Was ist eigentlich it der Werte Union derzeit? Man hört und sieht nichts von denen. Warum lauft ihr nicht endlich zur AFD über. Ja, was Herr Dr. Maaßen und mein Namensvetter it *+ geschrieben ausführt kann ich alles unterschrieben. Aber ich habe inzwischen bei Maaßen kein gutes Gefühl mehr. Das war mal anders als er damals aus dem Amt gedrängt wurde und ihn versuchte niederzumachen. In meinem Bauch grummelt es.

in dem Augenblick in dem CDU-seitig die Brandmauer gemeinsam mit Friedrich Merz fällt... ... Das kann noch dauern... - oder auch schon morgen statt finden..., die Weichen sind bzw. werden gerade gestellt... ...

>> Aber NOCH hat da Friedrich Merz 'den Deckel drauf!' - meine bescheidene Einschätzung (Küchentisch)

Wenn jemand einen Ahnen als Verfolgten des national-sozialistischen Terrorregimes anführt und daraus den Anspruch ableitet, kompetent über ein Parteiverbot zu urteilen, interessiert mich das. Ich habe daher ChatGPT bemüht, zum Großvater von Herrn Kerkeling ein paar Fakten zusammenzutragen. Mit allem Vorbehalt, ich hatte keine Zeit, Originalquellen zu überprüfen, fasse ich zusammen:

Hermann Kerkeling, der Großvater, wurde 1933 wegen Einbruchs und Diebstahls verurteilt. Die Haftstrafe wurde um ein 1 Jahr erhöht, weil er als Kommunist 1933 Flugblätter gegen die neuen Machthaber verteilt hatte. Er saß bis 1942 an mehreren Orten im Zuchthaus. Außerdem ist überliefert, aber nicht nachgewiesen, daß er 1932 am bewaffneten Überfall auf einen Bauernhof beteiligt war. Der Besitzer habe aus Rücksicht auf die damaligen besonderen Umstände von einer Anzeige abgesehen. 1942 wurde Hermann Kerkeling in Schutzhaft genommen und war bis 1945 als politischer Häftling im KZ Buchenwald.

Thomas Veit | Do., 1. Oktober 2026 - 15:11

Antwort auf von Thomas Hechinger

nix dafür... ...!? /Ironie

Im Ernst, in der DDR hab es auch die anerkannte Gruppierung 'Verfolgte des Naziregims' unter stattlicher Leitung und Aufsicht. Vorwiegend (oder sogar ausschließlich?) wurden dort überlebende Verfolgte (tatsächliche; vorwiegend Kommunisten, meines Wissens) UND DEREN FAMILIENANGEHÖRIGE!! bis in die dritte Generation zum Schluss massiv vom DDR-Staat und der Partei (SED) finanziell und in anderen Fragen, z.B. bevorzugte Wohnungszuweisungen, bevorteilt und unterstützt. Wie gesagt, de facto vererbbar, das ganze... War ein Enkel eines VdN noch in der Partei/SED, war er 'als Genosse + VdN' gesellschaftlich-moralisch de facto 'unangreifbar'.

Wir hatten Anfang der 80er einen solchen 'Vertreter' in der Seminargruppe im Studium: ein '300%iger', wie ,an sagte, strunzensdumm... wurde er jedoch vom Lehrpersonal durch praktisch jede Prüfung geschleift..., auf höhere 'Anweisung'...

Genau daran musste ich denken..., als ich Kerkelings Einlassung dazu sah... (Link unten)

Brigitte Miller | Fr., 2. Oktober 2026 - 11:42

Antwort auf von Thomas Hechinger

😂

Brigitte Miller | Fr., 2. Oktober 2026 - 11:44

Antwort auf von Brigitte Miller

Passt noch der Häuptling Klappriges Windrad. Der soll ja im Kommen sein.

Herr B. | Fr., 2. Oktober 2026 - 07:54

Antwort auf von Thomas Hechinger

zumindest was die „Affinität“ zum Kommunismus angeht, die ist beim Enkel offensichtlich auch ausgeprägt was sein gespaltenes Verhältnis zur Demokratie erklärt. Auch sein Verhältnis zur Wahrheit scheint leicht gestört zu sein.

Vielen Dank für diesen erhellenden Einblick, ich werde mir die Mühe machen darüber mehr rauszufinden, denn das interessiert mich jetzt schon sehr! Das wäre durchaus auch ein Artikel im Cicero wert mit dem Titel „Wer war der Großvater wirklich“

Harmlose Flugblätter verteilen klingt halt doch viel besser, wenn man eine Opferrolle aufbauen will, als das was Sie da alles aufzählen!

Kim Freigang | Do., 1. Oktober 2026 - 10:59

Als ob das Verbot einer Partei eine Lapalie ist. Die wirkliche Herausforderung sollte das politische Stellen der AfD sein. Bislang erscheint das offenkundig für die Etablierten eine nicht lösbare Aufgabe zu sein.
Im übrigen haben nicht auch Grüne und die SPD den Austritt in den 80igern aus der NATO gefordert? Ist Kritik an der EU sakrosankt? Ein Austritt wäre wirtschaftlicher Selbstmord, sicherlich. Aber ist die „Energiewende“ und die völlig chaotische Migrationspolitik nicht auch gefährlich für unsere Republik?
Ich halte die AfD auch nicht für harmlos, die Linke aber ebenso wenig. Und nun? Verbieten, wer die falschen politischen Forderungen stellt?

Ingo Frank | Do., 1. Oktober 2026 - 11:06

Thüringer Landtag berichtet …..
Über den in der Amtszeit Rammelow als SPD Innenminister berufene Meyer und dessen Spezi als Leiter des Verfassungsschutes eingesetzte Kramer SPD Sozialer der wegen seiner Amtsführung sich vor einem Untersuchungsausschss verantworten muss wäre interessanter als die Stellungnahme und Einlassung eines Komikers. I.ü. Steht nicht nur Kramers Amtsführung im Mittelpunkt des Untersuchungsausschusses die SPD Linke hintertrieben, nein, auch das Gutachten und die Faktenlage und das zustandekommen der Einstufung der Thüringer AfD als „gesichert rechtsextrem“
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

steht doch aber der Regierung hier gut zu Gesicht... - oder nicht?

https://www.cicero.de/innenpolitik/thueringen-verfassungsschutz-skandal…

...ich meine 'SO-ETWAS' muss man sich auch ersteinmal leisten können..., als Landesregierung..., als Verfassungsschutzchef... ... [...okay, das ist jetzt auch bloß 'Kramer-Bashing', das gebe ich zu... 😉, allerdings deckt sich das Bild mit seinen Aussagen...]

Markus Michaelis | Do., 1. Oktober 2026 - 11:23

"Nicht genügend Beweise" klingt als sei die Sache klar, nur Beweise fehlten. Für mich ist das anders gelagert. Verf.feindlichkeit ist kein Verbotsgrund - man muss genauer sagen, was man meint. Eine EverCloserUnion ist auch verfassungsfeindlich, wenn ernst gemeint, trotzdem zurecht zulässig. Verfassungswidrigkeit schon gar nicht. Vieles ist verfassungswidrig - das korrigiert dann das BVerfG. Wenn zuviel korrigiert wird, wird irgendwann das BVerfG verfassungswidrig. Das alles sind so direkt keine Verbotsgründe. Allgemein sind Parteien verbietbar, wenn sie gegen die FDGO sind. Gegen die FDGO ist zB: Eine Partei wegen anderen Dingen verbieten zu wollen. Werte und Wissenschaft (jeweils die eigenen) an erste Stelle zu stellen und alle müssen danach tanzen. Einseitig DIE Menschenwürde zu reklamieren. DIE Lehren aus der Geschichte reklamieren, darauf basierend andere Menschen als Menschenfeinde abzustempeln und politische Konsequenzen abzuleiten.

Markus Michaelis | Do., 1. Oktober 2026 - 11:30

Eine Partei verbieten zu wollen, weil sie aus der EU oder NATO austreten will, finde ich auch krass. Bzw. was ich ok fände ist, wenn man das rein politisch begründet: man sieht Deutschland, bzw. das Deutschland, das man sich für sich alternativlos vorstellt, gefährdet, und wird da nicht mitgehen. Ok. Die Allermeisten werden ihre Grundkoordinaten und Welteinschätzungen haben zu EU, Werten wie Familie, Religion, alles mögliche, und die auch nicht über ein Maß hinaus gefährden - alle Verfassungen dieser Welt hin oder her.

Was hier aufeinanderprallt sind allgemeines Misstrauen, verschiedene Weltsichten, verschiedene Wertesysteme, Menschenbilder. Mit Verfassungen hat das nur noch begrenzt zu tun, meinem Eindruck nach. Auch unsere Verfassung hat nicht das Bild, dass sie DEN Menschen festlegt, DIE Weltsicht, und alle haben niederzuknien und sie anzubeten.

Hier geht es um tieferliegende Strömungen und individuelle Werte und so sollte man es auch handhaben.

Sunstreet | Do., 1. Oktober 2026 - 11:31

Als was ist Kerkeling denn aufgetreten? Als Schlämmer, Hannilein, Beatrix oder eine ganz neue Rolle?
Man könnte die Sitzungen des Landtags doch eigentlich ganz auf die massenhaften Talkrunden bei den viel zu vielen Sendern des ÖRR delegieren. Fakten, Gesetze, GG und ähnliche hinderliche Vorgaben sind für unsere „Eliten“ und „Spitzenpolitiker“ sowieso nicht mehr bindend, wie wir seit Jahren erleben. Ideologisieren und moralisieren ist viel wichtiger. Kann man den Normalbürgern auch besser verkaufen. Sind sie auch vom abendlichen Sofa und der Dauerberieselung und der Propaganda zum Erhalt der Demokratie, dem Klimawandel, der russischen und chinesischen Aggression und der deshalb notwendigen Kriegstüchtigkeit gewöhnt.
Panem et circenses.

"Als was ist Kerkeling denn aufgetreten?"

Antwort: Als PERSONIFIZIERTE LINKSAKTIVISTISCHE (NAZI-) MORALKEULE..., nicht mehr und nicht weniger... - mMn. Erbärmlich...

Heidemarie Heim | Do., 1. Oktober 2026 - 11:47

Ich frage mich gerade bei flüchtigen Überfliegen all der Argumente, wo und an welcher Stelle kommt der Wähler oder das Parteimitglied als Souverän darin vor? Kommt jetzt wieder das Geschwurbel vom verwirrten Wutwaehler, der "natürlich" kein Nazi ist obwohl er Nazis wählt, nur weil sie dummerweise für deren Konkurrenz nach wie vor auf dem Wahlzettel steht? Weil man nicht so direkt sagen möchte, dass man diese politisch verirrten Wahlbürger für unmündig hält was deren Vorstellung von Demokratie und Verfassungsgrundsätzen hält? Oder zu sein hat?! Für wie wenig urteilsfähig um nicht zu sagen dumm halten uns diese zur gebotenen Neutralität nicht fähigen Politikexperten und ihre "Auftraggeber" eigentlich?
Unbeachtet der neuesten PISA-Ergebnisse;) MfG

Hallo Frau Heim, wo im Artikel haben Sie denn Argumente für oder gegen ein Verbotsverfahren gefunden. Ich habe nur Behauptungen, Mutmaßungen und Geschwurbbel wahrgenommen. Am Besten fand ich die Behauptung der Dame von der
Bundeswehr-Uni, dass die AfD Angst verbreitet und deshalb verboten gehört. Erstens müssten dann spätestens wegen der Corona-Plandemie alle Parteien verboten werden und zweitens ist es schon fast an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten, diese „Expertise“ aus den Reihen der Bundeswehr zu vernehmen.

Heidemarie Heim | Do., 1. Oktober 2026 - 13:24

Antwort auf von Sunstreet

So was wie Argumente, die vor allem dadurch schlagend werden,wenn sie beweiskräftig unterfüttert sind,habe ich auch nicht auf Anhieb gefunden;).Und da wir wissen bzw. rudimentär wissen sollten was unsere Verfassung angeht, bemerkt man die Absicht und ist verstimmt!Daher nehme ich wie andere an, dass man mangels Argumenten sich Zeit erkaufen möchte mittels Verfahrenslängen vor Gericht. LG

Mir Frau Heim hat ganz was anderes gefehlt, die Beweise! Ich las wie immer nur Vermutungen, subjektive Emotionen „Ich spüre, dass diese Demokratie in Gefahr ist“, irgendwelcher herbeikonstruierter Blödsinn von wegen „Gefährdung des Bestandes der Bundesrepublik“ durch EU-Austritt und weitere Belanglosigkeiten und abgedroschene Floskeln!

In dem ganzen Trauerspiel habe ich keinen einzigen Beweis dafür gefunden, daß diesen massiven Einschnitt in die Demokratie und den Rechtsstaat rechtfertigt, nicht einen einzigen! Das hat mir gefehlt.

Wobei ich Ihnen damit nicht widersprechen will, Sie haben mit dem, was Sie schreiben, absolut recht es werden hier die Sorgen und Bedürfnisse von rund 28 Millionen Menschen negiert bzw. ignoriert, nur weil ein HK irgendwelche Gefühle in seiner Magengegend verspürt, die er nur mit dem Verteilen von Flugblättern erklären kann........

Einigen wir uns einfach auf die Tatsache, dass es egal was für Anstrengungen unternommen werden um die größte Oppositionspartei und nach Umfragen im Bund führende Partei ausschalten zu wollen, keine ersichtlich solide, geschweige beweiskräftige Grundlage für ein Parteiverbot gibt laut unserer Verfassung! Jedenfalls nicht nach meinem Verständnis einer Demokratie und Rechtsstaat, wo man demokratisch einwandfrei durchgeführte Wahlen, deren Ergebnisse und vor allem den Wählerwillen zu akzeptieren hat wenn man haushoch wie in SA verliert.Und sich nicht zusammen rottet o. gemein macht mit anderen Verlierern o. Parteien, die ganz offen die Systemfrage stellen oder wie in Berlin unsere Werte infrage stellen, um den Sieger zu verbieten.Dann sollen sie doch einfachhalber Wahlen verbieten! Klappe zu, Affe tot;)! LG

Herr B. | Fr., 2. Oktober 2026 - 06:19

Antwort auf von Heidemarie Heim

Einen Punkt würde ich noch ergänzen wollen, ich finde es erschreckend, wie wenig Widerspruch dieses unsägliche Vorgehen in der Gesellschaft hervorruft. Gerade jetzt, wo das System nicht mehr verbergen kann, um wen es sich bei der angeblich demokratischen SED/PDS/Linken handelt.

Wie kann es sein, daß man bei dem was in Berlin so nach und nach publik wird, diese Partei, die meiner Meinung nach nie hätte zugelassen werden dürfen, überhaupt noch ernst nimmt?

Es ist doch sonnenklar für jeden, daß die Linke niemals verfassungskonform ist, wenn eine Partei verboten gehört, dann die SED/PDS/Linke! Im Gegensatz zur AfD finden sich dazu Beweise im Überfluß!

Heidemarie Heim | Fr., 2. Oktober 2026 - 13:36

Antwort auf von Herr B.

Sorry lieber Herr B.!Habe leider zu spät Ihre Ergänzung bemerkt.Und muss Ihnen leider mitteilen,dass mir die scheinbare Lethargie vieler Bürger mit der sie der linken Gefahr begegnen ebenfalls unbegreiflich ist.Wohingegen wenn ich mir z.B. die vermeintlich gutbürgerlich erscheinenden "Omas gegen rächts" und Konsorten anschaue,mit denen sie sich in trauter Gemeinsamkeit auf den von links organisierten Demos bewegen und den entsprechenden Wahnsinnsteilnehmerzahlen des OERR dazunehme, kann ich mir vorstellen, wie sich viele sagen:"Wenn unsere Oma da mitmacht...und überhaupt verlief die Demo ja friedlich wie die Polizei auch sagt ...so viele können ja nicht irren....u. lasst doch die ganz in modischem schwarz gekleideten jungen Begleiter mit ihren F..Schildern u. Stickern in Ruhe.Die tun nix,die wollen nur Demokratie spielen;)! Außerdem sagt der Verfassungsschutz ja auch...." Keine Ahnung ob ich da nur schräg fantasiere, aber eine bessere Erklärung für derlei Verharmlosung habe ich nicht;)

Markus Michaelis | Do., 1. Oktober 2026 - 12:34

In der Welt ist ein Artikel, der von Kerkelings Vortrag berichtet. All die Argumente, dass man selber DIE Menschenwürde vertrete und daraus die Berechtigung zu vernichtenden Urteilen über andere ableitet, finde ich gruselig. Alle Argumente, dass man die Möglichkeit, dass andere Vernichtungslager errichten könnten, als Argument nimmt gegen sie so vorzugehen, als täten sie das, finde ich gruselig. Alle Argumente bezüglich der Migration, die letztlich auf der Idee der Einen Weltgesellschaft gründen, sprechen auch allen Migranten das Recht ab, die Welt, Gesellschaft und sich anders zu sehen und sie ignorieren, dass viele Migranten in dem, was man der AfD vorwirft, schärfer denken - in ihre Richtungen.

Kerkeling sagte aber auch, dass Diskussionen um die AfD im Netz schärfer sind und Sätze fallen wie "die blaue Welle rollt, am Schluss werden sie euch alle richten". Das ist unsäglich, gegen die FDGO und müsste mehr betont werden - nicht durch eigene Absolutsetzungen verwässert.

Herr B. | Do., 1. Oktober 2026 - 13:28

Antwort auf von Markus Michaelis

Was das Netz angeht, so kann man das nicht der AfD zuschreiben, was irgendwer im Netz im Schutze der Anonymität schreibt. Natürlich ist das keine Rechtfertigung, aber Spinner gibt es bei allen und dummes Zeug wird im Netz ständig verbreitet. Darauf eine Verbotsforderung zu gründen ist lachhaft.

Der Vorgang zeigt eindrücklich, daß Gefühle und Emotionen vor Fakten und Belege gestellt werden. Kerkeling sagt „Ich spüre, dass diese Demokratie in Gefahr ist“, ja, sage ich, daß spüre ich auch, die Gefahr kommt aber von Menschen wie Kerkeling und den Parteien, die er als Mitläufer bedient! Und kann ich jetzt ein Verbot für Kerkeling fordern?

Ich bekomme Angst, wenn ich sehe, daß in all dem was an „Belegen“ geliefert wurde, nichts als Vermutungen, Gefühlen, Emotionen und Behauptungen steckt und auf dieser Basis soll die einzig verbliebene Opposition auf Betreiben einer offen kommunistischen Partei verboten werden!

Es wäre das Ende der Demokratie in Deutschland!

Zuviel Zustimmung ist mir aber nie ganz geheuer ;-) Ja, Leute wie Kerkeling machen mir auch ein wenig Angst, weil sie ihre Werte, Sichtweisen, Befürchtungen, Vertrauen so absolut setzen und Politik nicht mehr von Werten und Grundfragen unterscheiden. Das spricht aber für Millionen. Ich finde es berechtigt vor der AfD politisch Angst zu haben, auch vor dem Kapitalismus, Christentum, Islam, Linken, im Prinzip vor allem. Menschen sind sehr verschieden. Genau deswegen bräuchte es aus meiner Sicht nicht den Gedanken an die ganz große Weltgesellschaft und jeder, der da nicht reinpasst, ist eben ein Menschenfeind. Da glaube ich nicht dran. Schon gar nicht glaube ich an DEN EINEN Wertesatz, formuliert in ein paar Verfassungsartikeln, der DAS Menschsein festlegt. Mit der Warnung vor Auschwitz kann ich absolut alles begründen - das hilft Null weiter, außer jemand plant Auschwitz.

Das gesagt, müsste sich die AfD viel klarer von Aussagen wie zitiert abgrenzen, auch aus dem weiten Umfeld.

es würde ihr nichts nutzen, es geht nicht um Tatsachen, sondern um Emotionen & Ideologie. Die AfD bedroht die Deutungshoheit & die Macht der tonangebenden linken Minderheit, deswegen muß sie weg. Ginge es um Inhalte & Konzepte, würde man sich mit der AfD auf dieser Ebene messen, das bessere Konzept würde demokratisch gewinnen, genau das kann/will man nicht!

Das HK denkt & sagt was er denkt & sagt macht mir keine Angst. Angst bekomme ich, wenn Menschen wie er mit dem emotional-pathetischen Müll, den sie von sich geben, von der „Gesellschaft“ ernst genommen und damit massive Einschnitte in Freiheitsrechte begründet werden, das ist ein Alarmzeichen!

Die Posse erinnert an einen Schauprozeß wie ihn jede Diktatur abhält, der Delinquent ist schuldig im Sinne der Anklage und das zeigt man jedem. Eine Chance auf Freispruch gab es nie, Beweise gibt und braucht es nicht!

Perfide ist, daß die kommunistische & damit inhärent antidemokratische & antirechtsstaatliche Linke hinter allem steckt!

Ich hatte vor längerer Zeit hier mal folgendes vorgestellt :
Die beiden letzten Jahrzehnte regierten fast ausnahmslos Union & SPD größtenteils zusammen…..Man stelle sich vor der Wähler will den politischen Wechsel, weg vom Links Grünen Einheitsbrei und stattet die ach so verhasste und bis dato unterdrückte Oppositionspartei mit der absoluten Mehrheit aus. Plötzlich sitzen Personen in Positionen die ihnen verschlossen waren. Man stelle sich weiter vor der BK gibt seinem Parteifreund und Finanzminister den Auftrag,
einen Kassensturtz zu erstellen und es kommen Zahlen ans Licht der Öffentlichkeit die dem Souverän Tränen in die Augen treibt.
Z.B. als die CDU die damalig noch im Ant befindliche SPD aufforderte die Zuschüsse der NGOs offenzulegen. Kurz darauf Sieg der Union Koalition mit der SPD vorher bereits klar und das war’s zum Thema.
Oder die Durchschnittskosften pro Asylant als Ganzes. Für Unterkunft, Stütze, als Hauptsäulen bekommt man Zahlen präsentiert.

Dolmetscher bei abgelehnten Asylverfahren ? Das Gleiche Spiel bei Straffälligkeit die gleichen Kosten +Gefängniskosten, Wiedereingliederungen, Resozialisierung usw. Wie hoch sind die Kosten des Familiennachzugs ? Die erhöhten Kosten bei unbegleiteten Minderjährigen? Die Abschiebekosen ? Die gesamten Gesundheitskosten außerhalb des staatlichen Zuschusses von rd. 130 € wie hoch sind die Verwaltungskosten im Bund, Ländern und Kommunen ? Beim Burgergeld gibt es mehr als 500 möglichen zusätzlichen Unterstützungsarten. Was ist im Asylsystem denn Sache ? Versuchen Sie mal das zu recherchieren…… aussichtslos!
Ich bin der festen Überzeugung das bei rigoroser Einsparung mindestens die Löcher im Sozial, im Renten und Pflegesystem sowie bei der Gesundheit mit dem überschüssigen Geld geschlossen wären.
Man stelle sich dies einmal vor. Das bedeutet in dem Ergebnis das Ende alle der etablierten Parteien. Und das ist die derzeitige Angst die sie allesamt lähmt.
MfG a d Erf. Rep.

wir werden 24/7 belogen und betrogen! Ich erinnere mich an eine sehr interessante Studie von Bernd Raffelhüschen aus dem Jahr 2016, diese wurde vom „Establishment“ massiv kritisiert, was darauf deutet, daß die Ergebnisse passen.

Sein Ergebnis: jeder Migrant kostet unterm Strich mindestens 450.000 Euro! Zahlen, bei denen es einem schwindelig wird. Die Zahlen wurden später aktualisiert, er kam damals auf eine Gesamtsumme von meine ich 2.000 Milliarden Euro! Das ist die selbe Summe wie für die Wiedervereinigung und die hat der BRD fast das Genick gebrochen!

Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg belegt (vgl. Stiftung Soziale Marktwirtschaft 2015; Raffelhüschen und Moog 2016) + Aktualisierungen, die nicht mehr zu finden sind.

Dazu noch die ganzen Statistiken wie Kriminalität, Alimentierung, Arbeitslosigkeit etc., Sie werden nirgends echte Zahlen finden, es wird daher viele „Überraschungen“ geben.

Und Grünlinkswoke erzählt uns, die Wirtschaft braucht mehr Migration!!

Wolfgang Borchardt | Do., 1. Oktober 2026 - 12:42

ungelösten Probleme dieses Landes, die die AfD erst groß gemacht haben, werden nach wie vor ausgeklammert. Symptomatisch scheint, dass über ein Verbot der Linken mit hinreichend verfassungsfeindlichen Äußerungen und Extremismusneigungen nicht einmal ansatzweise gesprochen wird. Ein Beleg dafür, dass es den alten Parteien um die Aufrechterhaltung ihrer Macht geht. Ansonsten alles weiter so, wie die SPD es will und dahin, wohin die CDU gern folgt. Ein Verbot der AfD löst kein einziges Problem. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass die Altparteien in diesem Fall mehr gewählt würden. Und die Gleichsetzung von AfD und NS wird langsam lächerlich. Die AFD ist es nicht, aber die Linke darf ungestraft antisemitisch sein.

Herr B. | Do., 1. Oktober 2026 - 13:12

vor allem der „Auftritt“ des Kerkeling, es ist beängstigend und bezeichnend für den Zustand dieses Landes und der politischen „Klasse“, daß eine solche Show überhaupt ernstgenommen wird. Gerade wenn man bedenkt, wer die treibende Kraft dahinter ist, die eindeutig verfassungswidrige Linke!

Das BVG ist „parteilich“, daß „behauptet“ Maaßen nicht nur, es ist so, es ist ein Unding, daß Union, SPD & Grüne unter sich ausmachen, wer dort Richter wird, daß MUSS zu Mißbrauch führen.

Die „Argumente“ der Verbotsbefürworter sind lachhaft, immer wieder Floskeln wie „Die AfD zielt auf die Beseitigung der demokratischen Grundordnung ab“, „Rassistisch“, „Gefährdung des Bestandes der Bundesrepublik“, „Nähe zu diktatorischen Regimes“, das hat die Bundesregierung etwa nicht und was ist mit der Beziehung zwischen der EU und China? Daß kann man doch nicht ernst nehmen und wo sind die Belege für diese abstrusen Behauptungen?!?

Herr B. | Do., 1. Oktober 2026 - 13:13

Ist es nicht oberstes und offene erklärtes Ziel der SED/PDS/Linken die „demokratische Grundordnung“ durch den Kommunismus zu ersetzen? Wo bleiben hier die Forderungen „unserer Demokraten“ nach einem Verbot, vor allem weil sich das ALLES BELEGEN läßt! Es sind als nicht nur Behauptungen wie bei der AfD, sondern FAKTEN!

Mir scheint Maaßen war der einzige bei der Anhörung dem man nicht ins Hirn ges…….. hat!

Herr B. | Do., 1. Oktober 2026 - 13:55

Mitläufer wie HK einer ist, sind die Machtbasis jeder Diktatur! Wegen Menschen wie ihm, waren die Nationalsozialisten möglich und es werden Menschen wie er sein, die für die nächste (linke) Diktatur auf deutschem Boden Verantwortung tragen!

Das Schlimmste ist, er glaubt wirklich das Richtige zu tun und das nehme ich ihm sogar ab.

Was Kerkeling macht, ist erstmal sehr menschlich, das vertritt Millionen. Damit muss man schon umgehen, sonst wird es einsam - mit wem will man dann Gesellschaft machen? Es gibt nicht die "Masse der Guten", die "die richtige Gesellschaft leben würden" und ein paar Kerkelings, die das gefährden. So eine Sicht würde nur die naive Sicht der "alten Mitte" rumdrehen, die doch auch zu naiv davon ausgeht, dass sie "DIE Menschheit" mir "DEN Menschheitswerten" vertreten würde, und das sei gegen einige wenige bösartige Störenfriede von rechts zu verteidigen. Das ist naiv und weltfremd, wird der gegensätzlichen Vielfalt im eigenen Lager wie in den verteufelten Lagern nicht gerecht. Umgekehrt aber auch nicht.

„Was Kerkeling macht, ist erstmal sehr menschlich, das vertritt Millionen“

Ich kenne niemanden, der sich als offensichtlich Unqualifizierter freiwillig in eine Anhörung begibt & dort auf Basis seiner Gefühle und Vermutungen die faktische Abschaffung der Demokratie fordert. Auch wenn er der Auffassung ist, diese Aktion sei im Sinne der Demokratie, so zeugt es von einer massiven Selbstüberschätzung, diesen massiven Einschnitt ohne entsprechendes Wissen und Belege, zu fordern. Er vertritt hier nicht privat seine Meinung, sondern fordert öffentlich ein Parteienverbot!

HK delegitimiert die Bedürfnisse und Sorgen von 1/3 der Bevölkerung! Er stellt seine Wahrnehmung & seine Gefühle, über die berechtigten Sorgen von 28 Millionen Menschen!

„Menschlich“ finde ich das nicht, das ist anmaßend & dumm. Ein denkender Mensch muß in der Lage sein, die Tragweite einer solchen Forderung zu erkennen & sie entsprechend respektvoll angehen.

Haß & Emotionen leiten ihn, das ist ok, aber nicht bei sowas!

klar und deutlich -- so ist es in diesem Falle: Kerkeling fordert "auf Basis seiner Gefühle und Vermutungen die faktische Abschaffung der Demokratie..." und der größten demokratisch gewählten Oppositionspartei im deutschen Parlament... - nicht mehr und nicht weniger.

>> Selbstüberschätzung! - zweifelsfrei.

in Herrn HK sehe ich einen Mitläufer, der sich seiner Bekanntheit bedient um zu zeigen, dass er auf der "richtigen" Seite steht, kurzum er ist ein klassisches Beispiel eines immer zu brauchbaren Oppurtunisten, und von der Warte aus gesehen, da glaubt er fest daran, dass er das Richtige macht.

Leider gibt es hierzulande massenhaft solche Typen mit Bekanntheitsgrad, und vor denen könnte es mir Bange werden, sollte die LINKE ans "Ruder" kommen.

Günter Johannsen | Do., 1. Oktober 2026 - 16:23

Antwort auf von Dagmar Lubig

In der DDR hatten wir einer große Menge sogenannter "Künstler", die sich dem SED-Staat andienen, damit sie vorankamen. Das hatten besonders die nötig, die wenig oder gar kein Talent hatten. H.K erinnert mich sehr stark an diesen peinlichen Zustand!

Hans-Hasso Stamer | Do., 1. Oktober 2026 - 14:45

Wieder was gelernt. Es gibt einen neuen Begriff: „nationalvölkisch“. „Völkisch“ reicht als Diffamierung nicht mehr aus, da muss noch was davor.

Das ist etwa so sinnvoll wie der Begriff „Volksdemokratie, den es in der DDR gab. Aber im Erfinden Umdefinieren und Neubesetzen von Begriffen waren deutsche Linke schon immer Weltmeister.

Urban Will | Do., 1. Oktober 2026 - 19:28

Falls mal jemand aus der Redaktion meinen "in der Warteschlange" (sprich: zensierten) Beitrag lesen und mir mitteilen könnte, was daran so schlimm ist?
So kann man doch nicht auftreten als "politisches Magazin"...
Mei o mei...