- Drei Keile ins Fleisch der AfD
Die AfD hat in den letzten Wochen der etablierten Politik zahllose Bälle auf den Elfmeterpunkt gelegt. Doch die Etablierten schauen wieder einmal tatenlos zu. Dabei wussten schon die alten Römer, wie man seinen Gegner effektiv schwächt: „divide et impera“.
Ausgerechnet in der AfD kam es kurz vor Weihnachten in Sachen Reaktivierung der Wehrpflicht zu einem Scharmützel, das sich hätte gut und gerne zu einem Flächenbrand ausweiten können. Für die etablierten Parteien wäre es eine Gelegenheit gewesen, gleich mehrere Keile tief in das Fleisch der AfD zu treiben. Dank der Brandmauer allerdings konnte sich die Rechtspartei einigermaßen unbeschadet in die Parlamentsferien verabschieden.
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aber auch liebes Forum, Sie halten das nicht für eine Sprache eines bestimmten Segments der politischen Auseinandersetzungen des letzten, gar vorletzten Jahrhunderts?
In der DDR gab es evtl. keine freien öffentlichen Diskurse, die eine
hochqualifizierte Sprache und Debatte ermöglicht hätten?
Hier schreibt Gott sei Dank aber auch NIEMAND so.
Okay, ich lese auch nicht alles.
Wollte die Bundesregierung, unabhängig davon was die AfD sagt, die Wehrpflicht, die ja lediglich ausgesetzt ist, wieder einführen, wäre das aussetzen der Wehrpflicht durch den Bundesrat und dessen Stimmen ja locker wieder rückgängig zu machen.
Das wäre jedoch fatal, denn wo sollen die Wehrpflichtigen unterkommen, wo gemustert und verwaltet werden ???
Ist ja alles abgeschafft und eingestampft worden, bis man plötzlich meint:
"Der Russe kommt !!!"
Alles Käse, denn für die Wehrpflicht müssen zuerst einmal die Grundvoraussetzungen geschaffen werden und das wird in der Legislaturperiode der Regierung Merz und seinem jetzt schon "kriegstüchtigen" Herrn Pistorius wohl nicht mehr passieren.
Ich denke in der AfD kann man ruhig geteilte Meinungen darüber vertreten, denn großartig Einfluss auf das was Pistorius und Co. da vorhaben, haben weder Lucassen noch Höcke.
Warten wir erstmal die kommenden Wahlen in diesem Jahr ab und sehen dann , ob das weiterhin noch Thema sein wird.
da Berlin weder vor 89 noch nach 89 zum Osten gehörte.
Berlin ist „privilegierte Hauptstadt“ der SED- Erben & der Alt Linken der BRD & einer Grün linken CDU die durch Länderausgleich am Leben gehalten & un- sexy ist.
Um die man, wenn man kann, einen großen Bogen schlagen sollte.
Der Mob auf Berlins Straßen zum Jahreswechsel inkl. linkerm Terror, sind gerade einige Tage her.
Zum Thema Wehrpflicht:
Unabhängig der unterschiedlichen Beurteilung der Aussagen verschiedener AfD‘ ler zum Thema, ist doch eins Fakt:
Patriotismus (nicht zu verwechseln mit Nationalsozialismus) Heimatstolz und Verbundenheit haben uns doch die Verfechter der multikulturellen Gesellschaft, zuerst in der Bildung, dann in allen anderen gesellschaftlichen Bereichen, erfolgreich aberzogen.
Die Milliardenschulden die in die „Verteidigung investiert“ werden sollen, stellt sich dann der zukünftige Soldat die Frage, was gibt mir das Land, warum soll ich mein Leben für dieses Land einsetzen? Das ist doch legitim ?
Sie haben vollkommen recht, mit allem was Sie schreiben. Da ich nicht so begabt darin bin, möchte ich hier Herrn Don Alphonso aus der Welt zum Thema Wehrpflicht zitieren:
„Für welches Vaterland soll man kämpfen, wenn es nur ein grenzenloses Gebilde mit Afghaneneinflug ist? Mit der Abschaffung der Begriffe Volk und Nation seit 2015 bleibt vom „Staat“ nur eine administrative, verunsicherte Blase.“
Ist der Don jetzt auch ein kleiner ...?
Verdienste um Deutschland und Europa vielleicht aber auch kleine Fehler gemacht.
Ich entnehme dem Wikibeitrag, dass er zur Not auch auf Hitler setzte, um die revolutionären Tendenzen der Weimarer Republik bzw. die teils Ablehnung derselben in den Griff zu bekommen.
Er täuschte sich also in Hitler.
Nur um den Adel nicht ganz dumm dastehen zu lassen, Frau Dönhoff wusste es sofort, wie mein Großvater auch und viele mehr.
Wäre uns der 2. Weltkrieg ohne Hitler erspart geblieben?
Ich denke ja und deshalb hatte ich es mir zur Lebensaufgabe gestellt, weitere derartige oder ähnliche Entwicklungen zu "verhindern".
Ich habe zugegeben von Herrn Höcke nur sehr wenig gelesen oder gehört, aber warum hören oder lesen Sie bei ihm nicht heraus, was mir sofort auffiel, ein "Raunen"?
Im Ergebnis mag man mit ihm teils übereinstimmen, aber ist das wirklich das Ergebnis, wenn man auf die "Klänge" hört?
Frau Merkel war mir immer ein Graus und manch andere.
Ich hoffe halt, dass wir gemeinsam Krisen meistern.
Liebe Frau Sehrt-Irrek, Sie machen den selben Fehler wie viele andere in diesem Land, das ist so gewünscht, Sie sollen diesen Fehler machen, denn das lenkt von der eigentlichen Gefahr ab.
Die Gefahr für Demokratie, Rechtsstaat, Freiheit und Wohlstand geht mit Nichten von rechts respektive der AfD aus, das war nie der Fall. Sie geht wie 1933-45 von den sozialistisch-faschistischen Parteien aus, allen voran die Grünen, sie sind die Erben der NSDAP dicht gefolgt von der kommunistischen Linken und der mittlerweile linksextremen SPD. Einzig die Union scheint sich dank Merkels heldenhaftem Einsatz (Honeckers Rache) gegen alles konservativ-freiheitlich-demokratische nicht so recht sicher zu sein ob sie links oder irgendwo dazwischen steht, konservativ ist sie jedenfalls klar nicht mehr.
Ihr Kampf ist legitim und wichtig, ich führe diesen auch, allerdings bekämpfen Sie die Scheingefahren, die man Ihnen aufbaut und übersehen dabei die eigentliche Gefahr von links.
weil diese Entscheidungen das Ergebnis demokratischer Prozesse und Debatten sind.
Man kann sich natürlich als Einzelner oder Gruppe, wie Partei hinstellen und sagen, da mache ich nicht mit, aber dafür brauchen Sie demokratische Mehrheiten oder gute Argumente, wenn Sie die "Gefolgschaft" mit unserem Staat "aufkündigen".
Kurz, ich hätte m.E. immer die besseren Argumente gehabt und hoffe eben nur, dass der evtl. "Kelch" AfD an mir vorübergeht.
Manchmal klingen Sie aber für mich verständlich, besonders wenn im Forum Frau Merkel kritisiert wird.
Andererseits gibt es mir aber doch zu denken, wenn so eine Kritik etwa regelmäßig zur Wahl der AfD führt.
Ich bin entsprechend geneigt, beide Phänomene kritisch zu sehen.
Was bleibt dann?
Debatte oder?
Das, was wir hier leisten...
Freundlichst
Nein, meine Söhne geb ich nicht. Der "Nero Befehl" A.H. die gleiche Logik wie Höckes Aussage? Mehr daneben geht nicht. Die Forderung nach der Wehrpflicht entspringt doch nur dem neuen Narrativ, wieder KRIEGSFÄHIG werden zu wollen, nicht verteidigungsfähig. Die Opfer der totalitären Coronaideologie, Migrationsideologie, Klimarettungsideologie, Energiewendeideologie, Wokenessideologie... sollen jetzt ihre Köpfe hinhalten, um ein ideologisch, wirtschaftlich, gesellschftlich, kulturell mit purer politischer Absicht komplett abgewracktes Land mit ihrem Leben zu verteidigen? Nein, Höcke hat so was von recht, Lucassen hat die neue Realität diesbezüglich leider noch nicht verinnerlicht. Soldaten brauchen dafür immer etwas länger. Zum Glück, Herr Brodkorb, gibt es nur bei der AfD unterschiedliche Meinungen. Das nannte man früher Demokratie. Wegen Leuten wie Ihnen möchte man das natürlich nicht nach außen dringen lassen. Wehrpflicht? Nicht für dieses kaputte System!
So ist es Herr Latell! Ich sehe eine Wehrpflicht (unter den gegebenen Bedingungen für beide Geschlechter) generell zwar positiv, nicht jedoch im Sinne der geplanten Angriffsfähigkeit, denn genau darauf läuft es hinaus.
Die Grünrotfaschisten rüsten zum Kampf, 1933-45 werden sich wiederholen, nicht aber wegen der AfD, sondern trotz der AfD!
Grün + rot = braun!
Wie jetzt?
Bisher habe ich nicht gehört, dass an einen Angriff gedacht ist, wenn der Begriff "kriegsfähig" benutzt wird. Im Verteidigungsfall, und nur von diesem wird ausgegangen, dürfen Sie gerne gerne kriegs- und verteidigungsfähig in eines setzen. Die von Ihnen betriebene Wortklauberei ist so lächerlich wie die schwer nachvollziehbare Diskussion innerhalb der AfD. Höckes Strategie ist demagogisch geprägt; es geht ihm durchschaubar selten um "die Sache". Man kann Herrn Brodkorb in dem Punkt kaum widersprechen. Auch dass die AfD aus den Fehlern der anderen ihre Stärke bezieht, ist zu 100% richtig. Was aber kommt nach der Brandmauer, sollte die eines Tages Geschichte sein?
Gute Frage, ich hoffe endlich wieder eine konservative Politik im Sinne des Landes und seiner Bevölkerung. Europa leidet schon viel zu lange unter dem Würgegriff der Linken und Linksextremen, wir werden daran ersticken. Nur der Konservativismus kann die Luftzufuhr wieder herstellen!
Was die Kriegsfähigkeit angeht, so widerspreche ich Ihnen, es geht ganz klar darum, daß wir kriegsfähig im Sinne eines Angriffs werden. Es besteht keine Bedrohung für Europa, demnach gibt es auch keinen Grund sich verteidigen zu müssen. Diese Szenarien werden herbeigeredet, um der Bevölkerung Angst zu machen und sie so auf einen (Angriffs-)Krieg vorzubereiten.
Das soll nicht heißen, daß ich gegen eine Aufrüstung des Militärs wäre, ich war schon immer ein Verfechter einer starken Verteidigungsarmee. Leider sind es aktuell UNSERE Politiker, die eine Ausweitung des Kriegs wollen, beim Russen erkenne ich diese Absicht hingegen nicht.
Eines steht aber fest, eine Ausweitung wäre fatal für Europa!
Herr Stein, haben Sie damals gedient oder nur die Gnade der späten Geburt? Ich war mit Überzeugung 12 Jahre bei der Bundeswehr, "Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu VERTEIDIGEN, so wahr mir Gott helfe." Was soll nach der Brandmauer kommen, sollte sie fallen? Was eine wirklich blöde Phrase. Vielleicht wird dann Recht und Gesetz wieder vom Kopf auf die Füße gestellt. Ich unterschreibe das, was Höcke gesagt hat, zu 100%. Da die Russen uns niemals milit. angreifen werden (wenn unsere Politiker nicht noch weiter nach Krieg lechzen), denn was soll der Russe überhaupt von uns wollen, kann es bei der "kriegsfähigkeit" tatsächlich nur um einen aktiv verursachten Krieg gehen, für den wir eben kriegsfähig sein sollen. Ich glaube, Sie würde man nicht mal mehr zum Volkssturm einziehen.
soll also das sein, lieber Herr Brodkorb, was Björn Höcke betreibt, wenn er sich nicht begeistert - wie sein Partei-Kollege Lucassen - für eine sofortige Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland ausspricht.
Ich sehe das nicht so.
Obwohl ich grundsätzlich für eine Wehrpflicht bin u. deren Aussetzung für falsch gehalten habe, ist mir nicht wohl bei dem Gedanken, daß ausgerechnet j e t z t, da der Krieg Rußlands mit der Ukraine noch andauert u. unser Land dingend innerer Reformen bedarf, das Thema
Wehrpflicht und Aufrüstung so in den Mittelpunkt gestellt wird.
Mir scheinen die inneren Feinde Deutschlands weitaus gefährlicher zu sein als jeder äußere Feind, also - konkret - der verteufelte Putin.
Wenn gegen die Feinde im Inneren nicht endlich effektiv vorgegangen wird, nützen uns Wehrpflicht und Aufrüstung überhaupt nichts!!!
Dies sind ähnliche Gedanken, welche bei Björn Höcke eine Rolle gespielt haben, als er sich skeptisch zur Re-Animierung der Wehrpflicht geäußert hat.
anders sehen bzw. definieren. Die „inneren Feinde“ die Sie beschreiben (in meinen Augen sind das Grüne, Linke, SPD & Teile der CDU) brauchen das hörige Militär, um die eigenen linksfaschistischen „Ziele“ gegen den Willen bzw. Widerstand des Volkes und der Nachbarstaaten umzusetzen, nicht anders als es die Nationalsozialisten 1933-45 taten.
So gesehen wäre der Nutzen durchaus gegeben.
Vielen Dank Frau Wallau. Diese Gedanken teile auch ich.
Ein gutes neues Jahr!
so-und-so wäre..., wie es ist.
Aber ohne jetzt auf Details Ihrer Hypothesen was man alles hätte machen können und 'wie viele Keile auf dem Spielfeld lagen...' einzugehen, sehr geehrter Herr Brotkorb, Sie sagen es ja selbst an mehreren Stellen Ihres 'Keile-Artikels': die wahren DEPPEN sind die Etablierten... ... 👍🤣😅
DANKE!
Geht es Ihnen eigentlich darum, dass die Brandmauer im Namen der Demokratie endlich ein Ende findet, oder darum, dass möglichst viele Keile tief in das Fleisch der AfD getrieben werden? Schließlich gehören Sie der SPD an.
Ist es nicht berechtigt, wie es Höcke tut, angesichts des heutigen Zustands von Deutschland, das in Richtung grünlinke Diktatur und Islam abtriftet, die Frage nach der Notwendigkeit einer Wehrpflicht zu stellen, um dann dieses unser Land noch verteidigen zu können? Von daher Höcke in die Nähe von Hitler zu rücken, finde ich unverschämt.
Was allerdings gegen Höckes Begründung spricht, ist - oh Wunder - die Möglichkeit des Eintretens einer Wende für unser Land. Dann nämlich hätte Deutschland so schnell keine verteidigungsfähige Bundeswehr.
Dass es in der AfD unterschiedliche Meinungen gibt, ist doch positiv zu sehen. Die Partei hat eben nicht immer recht, wie dies in der DDR Evangelium war und dieses nun unter Merz in der CDU Einzug hält.
Freistoß aus guter Distanz mit nur einer Einmannmauer. Ich sehe in den Positionen von Höcke und von Lucassen nachvollziehbare Elemente.
Mein Wehrdienst liegt lange zurück, es regierte Kohl (erst ein paar Jahre), mit Manfred Wörner hatten wir einen Verteidigungsminister, für den man Respekt empfand.
Patriotismus war nicht „rechtsradikal“ und die Fronten waren klar (Blauland und Rotblock). Heute? Haben wir eine Regierung, die dritte in Folge, die für alles eintritt, nur nicht für Deutschland, die Millionen von Scheinmigranten ins Land ließ, von denen auch heute noch Hunderttausende Shisha rauchend da hocken würden, während Kurt und Karl für sie kämpfen und sterben. Nur ein Beispiel.
Wäre ich ein junger Mann, wäre ich zwar ebenfalls Patriot, aber ich würde niemals mein Leben für ein Land geben, das sich solche Regierungen wählt. Sorry to say.
Wobei ich trotzdem in der Wehrpflicht auch positives sehe. Aber gewiss nicht als Abschreckung für... wen eigentlich? Die Russen? Lächerlich.
Bei den himmelschreienden Ungerechtigkeiten für die deutsche Bevölkerung, die von diesem Staat seit Merkel ausgehen, kann keiner erwarten, daß ein junger Mensch diesem, ihm die Zukunft nehmenden, Staat freiwillig dient, geschweige denn für ihn und die ganzen Ungerechtigkeiten gegen einen herbeigeredeten Feind in den Krieg zieht!
Ich war übrigens während Kohls letzter Amtszeit beim Bund, bei mir waren es damals die Chinesen, gegen die es sich zu verteidigen galt.
die Beiträge des Autors durchweg, inklusive der Weinprobe zum Jahreswechsel, und wundere mich immer mal wieder, warum ihn seitens der SPD noch nicht das grüne Schicksal von Herrn Palmer ereilt hat. Dieser Artikel nähert bewegt sich jedoch auf dem Niveau der Stadtbild-Debatte, wo jeder mit halbwegs intaktem Verstand weiss, was gemeint war und ist. Analog, im übertragenen Sinne, hier: Wenn jemand sich den Gemeinschaftswagen ausleiht und erdrückende Evidenz vorliegt, dass er ihn mit Vollgas gegen die nächste Wand fahren wird, und er Sie dann vorher bäte ihm zu helfen den maroden Wagen noch flott zu machen. Was würden Sie ihm antworten?
... ja wo denn und wann kann man im Original nachlesen, was Politker, diesmal Thorsten Braga, (noch nie vorher gehört) dem Cicero zu sagen haben? Ich nehme an, es beschränkt sich nicht auf einen Satz. Ich persönlich bilde mit gern selbst meine Meinung und muss es nicht durch einen Redakteur einordnen lassen. Deshalb: Wann und wie fand denn dieses Gespräch statt? Per Tel. oder im Studio vor Ort, und was hat so ein Zitierter sonst noch zu sagen? Vor allem, was wurde er gefragt?
Wenn ich mal korrigieren darf: „ Und dann gibt es noch die destruktive Variante des Populismus. Ihr geht es nicht (…) um die Aufhetzung der Massen gegen den POLITISCHEN GEGNER“.
Denn wer überall „Faschismus“ ruft, wo lediglich einer andererMeinung ist, der verhält sich destruktiv an der Demokratie. So derzeit die Etablierten gegen die Opposition.
Inhaltlich kann ich Höckes Argumentation nachvollziehen: Die kriegslüsterne Regierungs-Einheitsfront, die mit ihrem „nächsten Sommer greift uns Russland an“ stark nach Sender Gleiwitz riecht, will offensichtlich derzeit Kanonenfutter rekrutieren, um den Interessen der Falken in den USA zu dienen (Stichwort G.Friedman: „ Keil zwichen Russland und Deutschland treiben“)
Dafür gebe ich meine Söhne nicht! Auch wenn ich grundsätzlich einer Wehrpflicht wohlwollend gegenüber stehe.
Dienst an der Waffe gibt es nur bei hinreichend vertrauensvollem politischen Regierungspersonal, welches Diplomatie einsetzt, um Krieg zu vermeiden - nicht anders herum.
An der Sichtweise des Artikels ist einiges dran, aber stärker würde ich sehen, dass das Hauptproblem von Politik und Gesellschaft auf absehbare Zeit evtl. nicht die Brandmauer zur AfD ist, sondern ob die Gesellschaft sich überhaupt noch auf irgendwelche politischen Mehrheiten einigen kann. Auch der Populismus, der am Ende Veränderungen zum Positiven erreichen will, steht dabei vor dem Problem, dass vielleicht zuviele Gruppen jenseits aber auch diesseits der Brandmauer zu verschiedene Vorstellungen davon haben, was eine positive Veränderung ist.
...in Dänemark, Schweden, Österreich sowie - ausgesetzt - in den Niederlanden. Alle anderen umliegenden europäischen Länder (Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Tschechien, Polen, Ungarn) haben eine Berufs- bzw. Freiwilligenarmee. In Deutschland geht das offenbar nicht, warum nur? Worum geht die Diskussion hier eigentlich?
dass Problem ist, die "etablierten Parteien" ignorieren die AfD und hoffen in der Art kleiner Kinder, dass sich die AfD selbst abschafft. Wird aber nicht passieren. Das ein ehem. Oberst zur Wehrpflicht eine andere Meinung hat, als ein ehem. Lehrer soll vorkommen und Höcke, der aktuelle Stellvertreter des Leibhaftigen, kann ganz gut mit Jugendlichen.
Die Wehrpflicht Debatte ist der aktuellen Hysterie geschuldet. Wenn ich der Meinung bin der Russe kommt nicht und der Krieg in der UA ist nicht unser Krieg, bin ich kein Feind der fdGO, sondern ein deutscher Staatsbürger, der seine eigene Meinung hat und in dieser Frage Herrn Frohmaier MdB 100% zustimmt.
Zur Wehrpflicht haben die Betroffenen eine eigene Meinung, die größtenteils keine Zustimmung beinhaltet. Das weiß vielleicht der Herr Höcke besser, als der Herr Lucassen.
Das System Brodkorb kommt an seine Grenzen. Der Spagat zwischen politischem Outlaw und braves SPD Mitglied gelingt ihm immer weniger.
DIE AFD tut gut daran zu den angesprochenen Verliererthemen die Füße still zu halten. 2 sich diametral widersprechende Positionen von 2 Parteimitgliedern sind noch lange kein Keim für eine Spaltung der Partei durch Keile von außen. Die etablierten wissen das. Haben sie doch ähnliches mehrfach versucht und sich die Finger verbrannt.
In Sachen politischer Taktik sollte der Autor noch mal in Klausur gehen.
Angenommen, es gäbe einen Personalmangel in Schlachthöfen, würde man dann eine Schlachterpflicht für jedermann einführen? Auch für Veganer? Eine Wehrpflicht unterstellt doch, das Soldat ein Jedermannberuf ist. Das ist nicht der Fall. Neben den körperlichen Voraussetzungen gehört zum Soldatenberuf ein bestimmtes Mindset, bei dem Sensibilität und Empathie nicht dominieren sollten. Eine gewisse Härte gegen eigenes und fremdes Leid sollte auch nicht fehlen. Mut, Entschlossenheit, Opferbereitschaft schaden gewiss nicht. Der Soldat, so nicht Söldner, ist kein Weltbürger. Er ist der kämpfende Repräsentant seines (Groß-)Stammes, dem allein seine Loyalität gehört. Wer solche Soldaten will, muss den Bürger militarisieren. Da gehört die Gedenktafel für die gefallenen Krieger nicht versteckt in den Bendlerblock, sondern zentral zwischen Reichstag und Kanzleramt, mit Ehrenwache, Fahne und ewiger Flamme.
Wer das nicht will, soll Wehrpflicht lassen.
"Stamm" und "Militarisierung" verbinde ich auch nicht mit unserer Bundeswehr.
Unserer Toten gedenken wir am Volkstrauertag und am Totensonntag.
Wir haben in der Bundesrepublik zu einem m.E. verträglichen Umgang mit der Armee gefunden.
Die Frage ist doch, ob eher Berufsarmee oder naja Bundeswehr?
Hauptsache, es gibt keinen leichten politischen Zugriff auf unser Militär.
Ja, das höätte man besser nicht öffentlich diskutiert, denn beide Argumentationslinien haben durchaus für sich gesehen Gewicht. Und ja, eigentlich wäre das ein Punkt gewesen, wenn man das schon öffentlich austrägt für die Etablierten, mehr daraus zu machen. Aber scheinbar stand ihnen da die eigene *Brandmauer* im Weg. Ich persönlich bin dafür, das ein Staat wehrhaft ist also wehrtüchtig, aber nicht kriegstüchtig, was für mich über die bloße Verteidigung hinaus geht. Und ja, Höckes Frage, für wen es sich lohnt sein Leben aufs Spiel zu setzen ist doch durchaus berechtigt. Für eine linksextremistische ANTIFA, eine Gruppe Vulcan* die Anschläge verübt, einen Staat, der nach und nach unsere Grundrechte schleift und immer autoritärer wird. Eine kriegstreibende Politikerkaste, die alles inzwischen tut, sich mit allem und jeden zu überwerfen, moralisch zu bevormunden und einen Krieg mit Russland herbeiphantasiert? Für die sollen unsere Kinder/Enkel sterben? Nein, das will ich so nicht.
Sie scheiben: "In der DDR gab es evtl. keine freien öffentlichen Diskurse, die eine
hochqualifizierte Sprache und Debatte ermöglicht hätten?"
Was soll dabei Ihr "evtl"? Oder verstehe ich Sie falsch? Über so ein Unwissen kann ich nur den Kopf schütteln..
Bin (Jahrgang 1938) von 1945 bis 1956 in der DDR groß geworden. Durfte dort trotz guter Zeugnisse weder ein Gymnasium besuchen noch studieren. Nach den üblen Erfahrungen mit der Hitlerjugend wollte ich nicht einer neuen Staatsjugend beitreten, die der "Jungen Pioniere" und später der "FDJ". Eine Flucht in den Westen wurde notwendig.
Ein Diskurs über Politik wurde dort erst garnicht gewagt, war hochgefährlich. Der Vater wurde wegen seiner Weigerung, der SED beizutreten und an Volkskammerwahlen teilzunehmen, beruflich zweimal gefeuert. Und dann muss ich so etwas von Ihnen lesen.
nicht selbst erleben mußte, bleibe ich im Eventuellen.
Danke für Ihre Offenheit.
Ich habe als Steppke am Volkstrauertag auf dem Soldatenfriedhof in Augustdorf mit meinem Vater gestanden und war unendlich traurig.
Mir geht es um die Menschen, nicht um ein Vaterland.
In der Parteiendemokratie kann keine Partei das Land ohne Populismus führen: Ihre Funktionäre müssen ein Konzept entwickeln, wie sie mit ihren Untertanen umgehen wollen:
JEDE Partei zeigt eine Form des Populismus.
Dem stimme ich zu.
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Brodkorb unterscheidet dabei zwei verschiedene Formen:
(1) "Konstruktive" Form: Komplizierte Sachverhalte werden in "einfacher Sprache" verpackt, damit möglichst viele Wähler verstehen, weshalb die Partei gewisse Veränderungen plant.
(2) "Destruktive" Form: Die Partei hetzt die Wähler gegen die Regierung auf, "um selbst an die Schaltstellen der Macht zu kommen."
(Die Wertung "destruktiv" halte ich für falsch, denn Demokratie besteht darin, dass die Regierung abwählbar ist.)
Verwerflich halte ich vielmehr eine dritte Form des Populismus:
(3) Die "exklusive" oder "aristokratische" Form: Eine Partei will gewisse Bevölkerungsteile gänzlich aus dem politischen Geschehen ausschließen, "um selbst länger an den Schaltstellen der Macht zu bleiben."
Ich wundere mich doch sehr. Da sieht der Herr Brodkorb ein Problem, wenn ein AfD-Abgeordneter seine eigene Meinung (die der Autor gleich zum Gewissen hochstilisiert) dem Willen der Wähler (also dem Souverän, den er qua Amtes zu repärsentiern hat) unterstellt.
Ich finde dass eher vernünftig, wenn nicht gar ehrenwert.
Man stelle sich vor, die Partei dieser "gewissenslosen Gestalten" treten sogar dafür ein, den Souverän gleich selbst entscheiden zu lassen.
Schlimm, am Ende geht es noch demokratisch zu.
Wenn der Autor Abgeordnete sucht, die ihrem Gewissen (also eher dem Eigeninteresse am Fortbestand der politischen Karriere) folgen, und dafür den Wählerwillen völlig mißachten, sollte er in der eigenen Partei suchen.
Überhaupt scheint innerparteilicher Streit um die richtige Position einem SPDler gänzlich fremd zu sein. Da gibt ja das ZK dem Parteitag die Beschlüsse vor, nicht wahr?
Herr Brodkorb, mit Verlaub, das ist das mit Abstand Schlechteste, was ich von Ihnen gelesen habe.
