AfD und öffentlich rechtliche Medien - „Sie haben der Freiheit eine Gasse geschlagen“

In Dresden stellten sich die Chefredakteure von ARD und ZDF den Fragen der AfD – ein erster Schritt in Richtung gleichberechtigtem Diskurs. Doch einig war man sich nur beim Ideal journalistischer Arbeit, nicht bei der Wahrnehmung der Realität. Ein Journalist redete sich um Kopf und Kragen

Peter Frey und Kai Gniffke
ZDF-Chefredakteur Peter Frey: „Ein Handwerk ohne Fehler gibt es nicht!“ / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

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Zu den schönsten Romanen Martin Mosebachs gehört sein Werk von 2010, „Was davor geschah“. Es ist die Geschichte einer Liebe, die an der titelgebenden Frage zu zerschellen droht: Kann man jemanden ganz verstehen, über dessen Vorgeschichte man im Unklaren ist?

Der Dresdner Anwalt Maximilian Krah, stellvertretender Landesvorsitzender der sächsischen AfD, sagte am Ende von zwei denkwürdigen Stunden in der Dresdner Messe einen ebenso denkwürdigen Satz, der alles davor Gesagte ins grell programmatische Licht rückte: „Sie haben es – und ich hoffe, auch beabsichtigt – für uns in ganz Deutschland leichter gemacht, miteinander zu diskutieren. Denn wir können jetzt überall von Flensburg bis nach München vorbringen: Wenn die Chefredakteure von ARD und ZDF zu uns, zur AfD kommen, um mit uns zu diskutieren, warum wollt ihr, die ihr keine Chefredakteure seid, nicht mit uns diskutieren? Sie haben der Freiheit eine Gasse geschlagen.“ Die derart Gelobten, Kai Gniffke (ARD) und Peter Frey (ZDF), schauten recht sauertöpfisch drein.

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Willi Mathes | Fr, 26. Oktober 2018 - 12:57

Sitzt !
Trennung von Meinung und Bericht- ein " Muß" im objektiven Journalismus !

Danke und freundliche Grüsse

Bernd Wollmann | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:11

In reply to by Willi Mathes

aber solange bei ARD und ZDF bei bestimmten Themen die Wahrheit verschwiegen, geleugnet oder politisch korrekt geschönt wird bzw. dreist gelogen wird (Chemnitz), macht das keinen großen Unterschied. Merkel hat aus dem Ö.R. den Staatsfunk 2.0 nach DDR-Vorbild gemacht, SPD und Grüne haben mitgeholfen.

Ich kann Ihrem u. dem Kommentar auf den Sie hier geantwortet haben, sehr gut unterstreichen. Anfügen möchte ich noch, wie gut u. viel zutreffender der Begriff der LÜCKEN-Presse ist. Wer einen Teil einer Meldung unterschlägt lügt ja nicht. Er hinterlässt eben "nur" eine Lücke. Zum Glück merken immer mehr Zuschauer aber diese Unart. Schade, dass in der Diskussion die gesetzlich verankerte (Rundfunkstaatsvertrag) Unparteilichkeit nicht erörtert wurde. Sie ist doch die NICHT zur Disposition )od. Relativierung) stehende Gesetzeslage für die ÖR-Medien. Eine Diskussionsrunde ist ja ganz nett, aber sie sollte nicht nötig sein.

Günter Johannsen | Sa, 27. Oktober 2018 - 13:41

In reply to by Bernd Wollmann

Ein „Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“ sieht für die Kanzlerin aus wie ein ZDF-Fernsehstudio, dass ihr Lobpreis und Unterwürfigkeit entgegenbringt und im vorauseilenden Gehorsam aktuelle Nachrichten zur Hofberichterstattung verkommen lässt! Man darf nicht verwechseln: der Real-Existierende-Sozialismus ist NICHT die Wirklichkeit, in der das deutsche Volk gerne leben will. Das Land, in dem wir gerne leben wollen, sieht anders aus: es gibt eine real existierende freiheitliche Demokratie, in der Menschen mit eigener Meinung nicht diffamiert, diskreditiert und verfolgt werden. In diesem Land gibt es keine Medien, die nur das berichten, was die regierende - selbsternannte - Moral-Elite will!

RA Ullrich Dobke | Sa, 27. Oktober 2018 - 23:08

In reply to by Willi Mathes

Allein schon das gebetsmühlenartige Ansprechen der AFD mit dem Adjektiv "rechtspopulistisch" ist eine unerträgliche Wertung und der klägliche Versuch einer Meinungsmache, die den öffentlich-rechtlichen Medien schon erst recht nicht zusteht!

Michaela Diederichs | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:12

Klasse Beitrag! Wir dürfen gespannt sein, wann ARD und ZDF über den UN-Pakt berichten. Wahrscheinlich am Tag der Unterzeichnung.

Ursula Horvath | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:27

In reply to by Michaela Diederichs

ein Video bei Youtube volle Länge. Zumindest war das ein Anfang, doch noch längst nicht befriedigend! Es ist wie in der Politik, wenn die Progatonisten keine Realitäten erkennen wollen oder schon so gehirngewaschen sind, dass sie diese beim allerbesten Willen nicht können. Beides ist Verdammungswürdig, weil der Bürger nicht nur der Lastesel sein möchte sondern wie es einer Demokratie ansteht, auch nackte Wahrheiten hören sollte, dass ist nicht nur Bürgerrecht sondern auch Pflicht!

Rob Schuberth | Fr, 26. Oktober 2018 - 18:55

In reply to by Michaela Diederichs

Die ARD hat darüber bereits kurz (00:52 Sek) berichtet.
Hier deren eig. Notiz dazu:
"Über dieses Thema berichteten am 14. Juli 2018 die tagesschau um 05:04 Uhr und Deutschlandfunk um 06:16 Uhr."
Das ist eine nach m. Erfahrung sehr häufig u. daher bewusst gewählte Form, dem Informationsauftrag (nach außen hin) gerecht zu werden, ohne mit der nötigen Tiefe zu erklären was das bedeutet. Die ARD/ÖR-Medien können so ja immer behaupten man hätte ja berichtet. Nat. nicht zur besten Sendezeit...leider eben nachts...oder so früh, dass Viele den Ernst der Meldung gar nicht richtig erfassen. Ein weitere Methode der Lücken-Presse.

Klaus Funke | Sa, 27. Oktober 2018 - 09:33

In reply to by Michaela Diederichs

Ich liebe Sie, Frau Diederichs, wegen Ihrer pointierten Beiträge. Es ist eine Freude, die zu lesen. Machen Sie weiter so. Als Schriftsteller gefallen mir Ihre Einlassungen besonders. Kürze ist eine hohe Kunst. Danke!

Gerro Medicus | Sa, 27. Oktober 2018 - 12:50

In reply to by Michaela Diederichs

Herrn Frey vom ZDF ist im Beisein von Herrn Gniffke ARD die 100seitige Schrift zum UN-Pakt für Migration überreicht worden. Ich glaube, es war die Anwältin martina Böswald, die seinerzeit von der SPD zur AfD gewechselt ist. In der Veranstaltung wurde die Wichtigkeit dieses Projekts und seine gesellschaftliche Relevanz deutlich unterstrichen

Damit hat sie diese beiden Herren im juristischen Sinne bösgläubig gemacht. Das heißt, sie können sich nicht mehr darauf berufen, von der Angelegenheit nichts gewusst oder sie für unbedeutend gehalten zu haben, wie es die beiden Herren ja bei den Migrantenstraftaten verbal versuchten.

Sollte tatsächlich vor der Unterzeichnung zu angemessener Tageszeit (20:00) nicht darüber berichtet werden, so hoffe ich, dass gegen beide Herren Strafanzeige erstattet wird, wegen Unterdrückung politisch und gesellschaftlich relevanter Informationen, und das genau mit dieser Begründung massenhaft die Zahlung des Rundfunkbeitrags verweigert wird.

Peter Braun | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:20

ist in der Tat inhaltich wie sprachlich extrem schwach. Unerklärlich wie er in diese Position kam.

Klaus Reichert | Fr, 26. Oktober 2018 - 21:25

In reply to by Peter Braun

Die Gesinnung stimmte.

Roland Lissowski | Sa, 27. Oktober 2018 - 21:20

In reply to by Peter Braun

Durch ausgewiesene politische Korrektheit - sprich: Regierungstreue - und Vitamin B. Was sonst?

Joachim Wittenbecher | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:21

Die Trennung von Nachricht und Meinung ist das kleine 1x1 des Journalismus. Leider kann man feststellen, dass der überwiegende Teil des deutschen Journalismus in dieser Frage völlig verschlampt ist. Es dominiert ungeniert die Figur des Weltanschauungs-Journalisten. Dies betrifft nicht nur die Berichterstattung über die AfD; auch über CSU und FDP wird in der Regel so berichtet, dass niemand aufgrund eines solchen Berichtes auf die Idee kommen kann, diese Parteien seien eventuell wählbar. Jetzt hat sich das geistige Spektrum der Gesellschaft aber vervollständigt, so dass der etablierte Journalismus sich anpassen muss. Das Treffen in Dresden ist eine Folge davon - es ist begrüßenswert. Der Dialog muss fortgesetzt werden, auch wenn ab und zu die Fetzen fliegen. Warum nicht vergleichbare Gegensatz-Dialoge auf anderen Feldern, z.B. Gewerkschaften/FDP, CSU/Pro Asyl u.s.w.

Gerd Steimer | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:31

Berichterstattung. Bei z.B. FAZ und Focus verfiel man da gleich wieder in den alten Fehler.Da hiess es heute "hämisches Gelächter" Hat man dies schon mal als Kommentar bei z.B. den Parteien gehört, die im Bundestag bei nahezu jedem AFD Redebeitrag in eben solches hämische Gelächter ausbrechen?
Nein, da heisst es "auslachen" und ähnliche neutrale Beschreibungen. Andere Parteien jubeln, die AFD johlt oder gröhlt.
Schön, dass so das Misstrauen gegenüber den Medien unfreiwillig exact so auf den Punkt gebracht wurde.

Paul J. Meier | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:38

Dieser Diskurs, in ihrer wie gewohnt qualifizierten Analyse, zeigt des Dilemma oder ist zumindest Indikator für den Zustand unserer Demokratie der etablierten Parteien und der Leitmedien. Nicht von diesen kommt so ein Vorstoss, sondern er muss von der AfD kommen. Den Etablierten fiel bisher nichts besseres ein, als über diese und ihre Wähler herzufallen. Analytische Selbstkritik und Mut zur Wahrheit: Fehlanzeige. Aber wie selbst sagen, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Arndt Schuster | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:39

Trotz des Geschwuchtels der Herren Gniffke und Frey bleibe ich dabei: Die ÖR berichten tendenziös. Drei Beispiele: In Sommerinterview mit Herrn Gauland ging es Herrn Walde nur um eines, zu zeigen, dass die AfD keine Alternative für Deutschland ist. Kürzlich gab es in Berlin direkt einen Bericht zur Wehrpflicht. Die Position der AfD, diese wieder einzuführen, kam nicht einmal zur Sprache. In der gestrigen Diskussion bei Maybrit Illner zum Diesel hat man natürlich Herrn Dr. Spaniel, ein ausgewiesener Experte, nicht eingeladen. Wenn man Platon als Maßstab nimmt: "Das Weglassen der anderen Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge.", dann ist der Begriff "Lügenpresse" durchaus gerechtfertigt!

Warum berichtet ARD & ZDF nur von Rechtsextrem? Sie die "Journalisten" mit Fleiß auf dem linken Auge blind? Oder dürfen sie nicht nach linksextrem schauen???
"Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der ANTIFAschismus."
Ignaz Silone
Die eigentliche Gefahr scheint vielmehr von den linken Revanchisten zu kommen. Wollen das die ÖR nicht wahrhaben, oder dürfen sie nicht? Was ist da los??!

Heidemarie Heim | Fr, 26. Oktober 2018 - 13:57

Eine herrliche Beschreibung dessen, was der Zuschauer und politische Wähler seit Jahren erlebt.
Vorausgesetzt, es kommt überhaupt zur Bildung einer so hochkarätigen Runde von goldenen Schweigern. Die so, was persönliche Meinungsbildung durch das Interpretieren von Nichtgesagtem betrifft, allemal erträglicher ist als die dem Zuschauer zugemuteten immer gleichen Schwätzer und Worthülsenakrobaten in diversen Talksendungen. Immerhin möchte man bei aller gegenseitigen Abneigung über das ein oder andere nachdenken und vorgehaltene "Lücken" schließen.
Die Kreidehersteller freut`s;-). MfG

Holger Stockinger | Fr, 26. Oktober 2018 - 14:06

Der "Beruf" oder auch die Aufgabe des Journalisten ist die "Berichterstattung" und nicht die eines "Hoflieferanten".

Als letzterer darf ich der Königin liefern, aber meine Meinung etwa als Republikaner muss ich nicht in die "Hofwurst" einwursteln, selbst wäre ich geborener Würselener.

Anders gesagt, fragt mich die Königin nach der Qualität meiner Wurst, stehe ich dafür gerade. Fragt sich mich nach meiner Meinung, kann ich je nach Existenz einer "Gedankenpolizei" heucheln oder doch sagen: "Frau Königin, persönlich schätze ich Sie sehr, politisch denke ich aber als Republikaner!"

Danke für den wieder mal erfrischenden Text, Herr Kissler!

Sepp Kneip | Fr, 26. Oktober 2018 - 14:13

Donnerwetter, ich hatte die Ankündigung dieser Veranstaltung mit Skepsis aufgenommen. Die Hardliner Gniffke und Frey, was soll das werden? Allerdings flößte mir die AfD-Besetzung mit Klonovsky und Fest wieder Zuversicht ein. Hier ist dann etwas passiert, was ich kaum für möglich gehalten hätte. Es kam ein Gespräch zustande. Diese Veranstaltung offenbarte aber auch, wie große Probleme, wie der weiße Elefant im Raum, nach altem Muster nicht gesehen werden, oder übersehen werden sollen. Wie können die Medien diesen tiefgreifenden Globalen Migrations-Pakt mit der UN ignorieren? Alleine um den Medien zu entlocken, dass sie sich mit diesem Pakt kaum noch beschäftigt haben, macht diese Veranstaltung zum Erfolg - für die AfD und für die Bürger. Warten wir ab, wie man medienseits reagiert. Nach diesem Gespräch dürfte den Medien-Vertretern klar sein, dass die AfD nicht aus hohlen Dumpfbacken, sondern aus klugen, um den Bürger besorgten Menschen besteht.

Tanja Kirchberg | Fr, 26. Oktober 2018 - 19:14

In reply to by Sepp Kneip

Sehr geehrter Herr Kneip, genau diese Frage, dass die Medien und die Politiker diesen Pakt nicht kommunizieren, beschäftigt mich. Ich denke nicht, dass dies aus Unwissenheit geschieht, ich glaube, dies geschieht bewusst, dass die Bevölkerung weitgehend uninformiert bleibt. Wenn dieser Pakt in seiner Tragweite von der Bevölkerung erfasst würde, würde sie - um de Maizière zu zitieren - zutiefst verunsichert sein und vielleicht mit Widerstand reagieren. Das will man, so denke ich, vermeiden. Wie hat Juncker es so schön ausgedrückt? "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten dann einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt. "

Jacqueline Gafner | Fr, 26. Oktober 2018 - 14:25

ARD, ZDF et al. sind für mich schon länger keine Option mehr, wenn ich mich über das politische Geschehen in Europa (Deutschland mit inbegriffen) und dem Rest der Welt informieren will. Wenn ich eines partout nicht ausstehen kann, dann als "Information" getarnte versuchte Gehirnwäsche. - Und an die Adresse von Heranwachsenden (nicht allein nur deutscher Mutersprache): lernt beizeiten auch sogenannte Fremdsprachen, das zahlt sich nicht nur beruflich aus, es schützt darüber hinaus auch davor, medial einseitig vereinnahmt zu werden, da man sich quer durch den internationalen "Gemüsegarten" sehen und - ohnehin oft die bessere Variante - lesen kann, womit sich unter dem Strich ein repräsentativeres Bild der Wirklichkeit ergibt.

dieter schimanek | Fr, 26. Oktober 2018 - 14:49

Ich habe nur Ausschnitte aus der Disskussion gesehen. Was mir aber bemerkenswert erscheint, die Chefs waren der Ansicht, daß sie zur Meinungsbildung verpflichtet seien, nicht also zur objektiven Berichterstattung. Genau diese Meinungsbildung in immer die gleiche Richtung wird auch praktiziert. Ebenso wie das verschweigen des UN Migrationspakts. Ganz im Sinne von der KROKO, von grün und links. Würde es in der Bevölkerung auf breiter Basis bekannt werden, wäre die Unterschriftensammlung beendet.

Günter Johannsen | So, 28. Oktober 2018 - 10:52

In reply to by dieter schimanek

Merkel-CDU, LINKE/SPD und Grüne wollen den Systemwechsel: das Stichwort
heißt "Modernisierung"! Die linke Einheitsfront bedient sich dabei einer linksfaschistischen "ANTIFA" (FDJ-Nachfolgeorganisation!). Wo bleibt der Aufschrei der Öffentlich Rechtlichen wegen dem Mordaufruf dieser ANTIFA, Polizisten zu verbrennen? Sind das etwa "die Guten" für die ÖR? Der Grüne Oberbürgermeister Boris Palmer kritisiert diesen Mord-Aufruf der ANTIFA: "Polizisten sollen brennen? …. So mischen sich unter Demonstranten und Transparente menschenfeindliche Sprüche. Es ist die alte Logik der RAF: Das System ist böse, deine Vertreter darf man umbringen. Links extrem ist gerade so gut wie rechts extrem. Polizisten verbrennen ist genau so schlimm wie Asylbewerber verbrennen."
Antifa-Teilnehmer der Demo für den Kohleausstieg in Tübingen sprühten Hass-Sprüche auf den Asphalt wie „Burn Cops, not Coal“ (VERBRENNT POLIZISTEN, KEINE KOHLE!)! Noch einmal: wo bleibt der Aufschrei der "Journalisten" von ARD & ZDF ?

Frank Domnick | Fr, 26. Oktober 2018 - 15:00

Das ist doch mal ein Anfang.

Seltsam anmutet, dass Gniffke den ÖR als neutral in seiner Berichterstattung wahrnimmt. [...]

Ralf Altmeister | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:42

In reply to by Frank Domnick

Sie reflektieren, bewerten und handeln aus der Position der Überlegenen und merken dabei nicht, dass ihnen die Neutralität im Sinne der kritischen Analyse abhanden gekommen ist. Dabei brennen sich Verhaltensmuster im Unterbewußtsein ein, die möglichst auf Vermeidung solcher Nachrichten und Berichte abzielt, die "instrumentalisiert", "nicht hilfreich" oder "Wasser auf die Mühlen von..." sein könnten. Frey und Gniffke fehlt die Erfahrung mit Diktaturen, wie man dort freiwillig und in der Überzeugung, etwas Gutes zu tun, hineinschlittern kann und sich plötzlich in der Rolle von Mitverantwortlichen wiederzufinden.

Unter Adolf Hitler waren bestimmt auch sehr sehr viele Menschen der Annahme, dass sie etwas Gutes tun. Die Anhänger Hitlers fühlten sich auch überlegen. Die haben auch alles ausgeblendet, was nicht ins Bild passte. Sei es der Massenmord an Juden - von denen man im Zweifel nichts gewusst hatte - sei es all die vielen Niederlagen an allen nur erdenklichen Fronten und vieles mehr. Dies gilt übrigens auch für die Elite der ehemaligen DDR. Die sind mit Hitler soweit nach rechts marschiert, dass sie links wieder herauskamen und immer noch die Überlegenen waren. Wir haben uns doch nun wirklich bis zum Anschlag mit diesem Teil der Geschichte auseinandergesetzt. Und nun fällt ein Teil der Deutschen wieder in diesen Modus der Überlegenheit? Geht es noch?

Harro Meyer | Fr, 26. Oktober 2018 - 15:33

Jeder der berichtet, impliziert seine eigene Sicht und damit seine eigene Meinung in der Sache. Manchmal unabsichtlich. Wenn alle Journalisten links sind, Ist die Journaille linksgestrickt, Dann hilft nur Abbestellen.

Richtig. Die WELT hatte ich vor ca. 5 Jahren abbestellt, da ihr Linksrutsch mir unerträglich wurde. Und die Wirtschaftsredaktion hoffnungslos dabei versagte die Griechenland-Krise zu durchschauen. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung war vor zwei Jahren dran. Der Sargnagel für mein Abo: Die Berichterstattung über Trump. Dafür habe ich „ Cicero“ und „ Tichys Einblick“ abonniert und unterstütze den Blog „ Achse des Guten.“

Willy Ehrlich | Fr, 26. Oktober 2018 - 15:42

Ich bin schon 1987 in meiner Partei vom "Häuptling" zum "Indianer" mutiert, weil die Verlautbarungen der Presse mit den vorher diskutierten, verabschiedeten und in die Pressefächer verteilten Presseerklärungen der Partei REIN GAR NICHTS zu tun hatten. Und das ist in der meinungsschaffenden Industrie eher noch schlimmer geworden. Und wird konsequent fortgesetzt.
Wann werden Medienberichte endlich wieder lauter und wahrhaftig werden?
Einfaches Beispiel: Gibt es irgendein anderes Medium innerhalb des Mainstreams, das über die im Artikel beschriebene Diskussion berichtet? Nein! Völlig unmöglich!
Dagegen bin ich sicher, eine entsprechende Information in den nächsten Tagen in der NZZ lesen zu können. Mal sehen, welche Gesichtspunkte dabei zur Sprache kommen.

Peter Gegesy | Fr, 26. Oktober 2018 - 16:04

Das Verblüffendste für mich war die Ahnungslosigkeit der beiden Chefredakteure als der „Migrationspakt“ zur Sprache kam, der bereits am 11.12.18 in Marrakesch unterzeichnet werden soll und gegen den es bereits Petitionen gibt. Sollten sie wirklich nichts davon gewußt bzw. diese Sache kaum wahrgenommen haben, so müssten sie aus ihren Sesseln geschmissen werden. Und diese Leute wollen einem dann noch weiß machen, sie würden sich über alles Wichtige bestens informieren und darüber sachlich und ausgewogen berichten. Wiedermal wird von der Regierung versucht, eine gravierende, die Zukunft des Landes beeinträchtigende Entscheidung möglichst lautlos an Parlament, Öffentlichkeit und sich schlafend stellenden Medien vorbei, zu fällen. Ein Thema, zu dem die Medien detailliert berichten müssten, um die Bürger wachzurütteln. Stattdessen findet man kaum was darüber, ganz zu schweigen von einer angemessenen Thematisierung. Die Vierte Gewalt im Winterschlaf. Soviel zum Thema ihrer Glaubwürdigkeit.

Ich habe mal dazu recherchiert. Und siehe da, es gibt seitens der UN die Erwartungshaltung (u. unsere Staatslenker haben dazu wohlwollend ja gesagt), dass über das Thema Migration nicht negativ berichtet werden soll. Bezeichnenderweise wurde ja auch die Petition der AfD gegen diesen UN-Pakt, vom BT gestoppt (bzw. einfach nicht in das Verzeichnis aufgenommen). Dadurch erlangt(e) diese diese so wichtige Petition gar nicht die breite Öffentlichkeit.

Ich habe dennoch eine Seite gefunden auf der ich dagegen stimmen konnte (einfach googeln). Kann hier nur jeden Leser auffordern sich darum zu bemühen.
Der Wahnsinn der da anlaufen soll muss gestoppt werden.

Wenn`s doch so harmlos wäre? "Bereits 2015 äußerte der Leiter des Tagesschau-Fakten(er)finders, Patrick Gensing, vormals freier Mitarbeiter der fragwürdigen Amadeu Antonio Stiftung, dass Journalismus vor allem eine Haltung vermitteln solle. Wörtlich sagte er in einem Interview: „Ich glaube, dass man die Leute eher gewinnen kann, wenn im Journalismus eine Haltung vertreten wird, als wenn man da irgendwie einfach nur Fakten angehäuft werden. Das ist in meinen Augen auch überhaupt nicht Journalismus". Kurz gesagt: Gesinnung statt Fakten. Das Gros der Journalisten will einen offenen Meinungsbildungsprozess nicht unterstützen. Sie wollen vorrangig „Haltung“ und „Werte“ vermitteln, natürlich ihre Werte oder was sie darunter verstehen. Sie wollen nicht überparteilich sein, sondern parteiisch. Sie wollen erziehen und praktizieren das, was man zu Recht Gesinnungsjournalismus nennt.

Peter Gegesy | Fr, 26. Oktober 2018 - 16:31

Kurz gefasst kann man diesen, von der UNO schon im vergangenen Jahr aufgesetzten, dem Europäischen Parlament bereits abgesegneten und am 12. Dez. auf der Konferenz in Marrakesch von den Regierungen zu unterzeichenden sog. „Global Impact for Migration“, folgendermaßen beschreiben: „Merkelsche Migrationspolitik ergänzt um rot-grüne Maximalpositionen“. Und den erstaunten Chefredakteuren Frey (ZDF) und Gniffke (ARD) ist so ein wichtiges Dokument gar nicht bekannt. Da staunt aber der Normalbürger. Zum Glück ist der Text leicht zu finden (auch in deutscher Sprache), von verschiedenen Alternativmedien ins Netz gestellt.

Ulla Kaufner | Fr, 26. Oktober 2018 - 16:47

Wir schauen täglich beide Nachrichtensendungen , sowohl das heute journal als auch die Tagesthemen. Wie oft haben wir - besonders beim Migrationsthema - von bestimmten Moderatoren/innen durch die Auswahl des Beitrags, den Wortlaut desselben und besonders durch die Haltung bzw. Körpersprache die eigene und somit auch die gewünschte Gesinnung vermittelt bekommen. Objektiver Journalismus? Wir schauen seitdem kritisch hin und versuchen, Nachrichten von verschiedenen Kanälen , u. a. auch von ausländischen Sendern und Printmedien für ein einigermaßen klares Bild zu bekommen. ARD und ZDF schneiden nicht besonders gut ab dabei.

gabriele bondzio | Fr, 26. Oktober 2018 - 16:50

mit Linksdrall!...krank kann man da eher werden. Eine dauerhafte Links-Beschallung kann dem menschlichen Gleichgewicht nicht gut tun. Meinung und Bericht zur politischen Lage, bekommt man hier aus einer Hand serviert. Man kann sich das Denken quasi abgewöhnen. Wer es nicht kann, sollte lieber einen Krimi schauen. Hier bleibt der Täter bis kurz vorm Ende im Dunkeln.
Aber immerhin, ein kleiner Anfang ist mit diesem Treffen gemacht worden.

Wolfgang Werner | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:21

Zu diesem Thema hat sich der SPIEGEL in einer Anzeige vom 05.07.2017 in der FAZ geoutet, wie er dieses Thema handhabt:
"Nachrichten wiederzugeben reicht uns nicht. Wir wählen aus, erklären, ordnen ein. 24 Stunden am Tag."
Das sagt alles!

Dr. Roland Mock | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:23

„ Sie bleibt kompliziert, die Haßliebe von AfD und Medien“. Mitnichten. Erstens ist es beiderseits keine Liebe, auch keine mit Haß verbundene. Es ist seitens der AfD eine nüchterne Abrechnung. Und seitens der Medien der verzweifelte Versuch einer Rechtfertigung. Und zweitens: Die Meinungsmache der Medienmehrheit betrifft nicht nur die AfD und schon gar nicht nur den Osten. Die Berichterstattung, speziell diejenige der Öffentlich- Rechtlichen, zu wesentlichen Themen ist bis zum heutigen Tag bar jeglicher Objektivität, bar jeder Sachkenntnis und strotzt nur so von ideologisch vorgefertigten, meist linksgerichteten, Stereotypen. Speziell die Berichterstattung über den Brexit und über Trump beleidigt die Intelligenz eines jeden halbwegs gebildeten, zumal in Wirtschaftsfragen bewanderten Staatsbürgers. Ob der/die AfD wählt oder nicht, spielt keine Rolle.

Hans Herzberger | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:33

Die Berichterstattungen von ARD und ZDF sind mir schon lange obsolet. Wortwahl und Ausdruckweise der merkelschen Hofjournalisten zielen immer, wenn auch geschickt versteckt, niedermachend auf alle Rechten Tendenzen ab. Wer Rechts denkt und lebt muß noch lange nicht Nazi oder Extrem sein. Doch es scheint medial zu 90 % nur die Schublade Rechts = Nazi, Feind, Unmensch zu geben. Die Guten sind andere also Linksdenker und deren Anhänger. Doch die Wirklichkeit zeigt , dass Links von der Mitte genauso viel Schlimmes, Dummes und ungerechtes passiert und gedacht wird wie extrem Rechts. Ein Großteil der Journalisten sollte sich in Parteistrategen umbenennen. Und vielleicht läuft ja auch noch ein willfähriges "finanzielles Hilfprogramm" für entsprechende Berichterstattung ?

Rudolf Stein | Fr, 26. Oktober 2018 - 17:41

Hätten der Schreiber dieses Artikels und die Diskutanten Lenin gelesen, wüssten sie, dass, u.a., die Presse in jedem Staat die Aufgabe hat, als ein Treibriemen der Herrschenden zu fungieren. Die Aufgabe dieser Treibriemen besteht darin, die unanfechtbare (sic!) Wahrheit der Herrschenden dem Volk zu übermitteln. Meist sind diese Treibriemen bestimmte Organisationen, wie z.B. nichtregierungsamtliche Organisationen. Oft haben Treibriemen auch Gesichter: z.B. die beiden Herren vom ARD und ZDF, aber auch NachrichtensprecherInnen, Journalisten der Mainstreampresse, selbst Hofnarren der TV-Sender, wie der Herr Böhmermann gehören dazu. Ihre Aufgabe ist es , das, was die Herrschenden als ihre Wahrheit betrachten, per Schwungräder und Treibriemen unter das Volk zu bringen. Hierbei gilt die Gebrauchsanweisung: je größer die Lüge ist, die dem Volk untergejubelt werden soll, umso größer und wuchtiger sind die Schwungräder, die den Treibriemen in Gang halten.

Gerd Runge | Fr, 26. Oktober 2018 - 20:31

die Moderatoren bekämen keine speziellen Weisungen zu dem, was sie wie sagen.
Das sagt aber nichts darüber aus, welcher Vorauswahl diese Moderatoren bereits unterworfen wurden. Die entspricht sicher dem Mainstream der Verantwortlichen des Senders.
Wenn mir jemand sagt, z. B. das <heute Journal> mit Kleber und Slomka sei faktenorientiert ausgewogen, den kann ich nur belächeln.
Allein die Körpersprache.
Aus Frau Slomkas spricht ihr fast Ekel allen Interviewpartnern gegengüber, die nicht auf ihren Meinungsstrang zu bringen sind.
Herr Kleber untermauert die ausgewählten Beiträge mit dem Ausdruck tiefster Betroffenheit. Fast schon körperlicher Pein.
Beim Zappen ist das <heute Journal> eigentlich auszusparen. Arbeite an meiner Fernbedienung, dies zu automatisieren.

Tomas Poth | Fr, 26. Oktober 2018 - 22:53

Immerhin man diskutiert miteinander.
Wir dürfen aber nicht vergessen oder sollten uns bewußt machen: Die ÖR-Medien und auch andere Medien haben alle eine "Programmierung" im Kopf, die auf den Gesangsbüchern: Deutsche Schuld, Nato, EU, Euro und Wachstum beruht.
Wer bei einem dieser Themen, ob Einzelperson oder Gruppierung, einen anderen Ton, andere Melodie anschlägt, der steht im Feuer. Der greift das seit 1945 herausgebildete und tradierte Selbstverständnis/-bildnis in der Substanz an.
Wie wurde dies kürzlich intoniert: Unsagbares wird wird wieder in die Sprachebene gerückt.

Susanne Dorn | Fr, 26. Oktober 2018 - 23:11

...brachte es sinngemäß auf den Punkt:

Sie (Anm: die Zahlenden)könnten ja abschalten.

Es ist vergebene Liebesmühe, sich mit ideologischen GRÜNEN und deren Anhängern thematisch auseinander zu setzen.

Den Versuch des Portals, allerdings, fand ich sehr mutig und progressiv, wenn auch das Ergebnis dieser Diskussion jedem, mit gesundem Menschenverstand ausgestattetem Konsumenten der ÖR Medien, schon vorher klar sein musste.

jean Batato | Sa, 27. Oktober 2018 - 00:06

Erstmal danke an Herrn Kissler. ARD und ZDF meinen ihre Auslegungen von Nachrichten objektiv wiedergegeben zu haben. Das begrenzt sich nicht nur auf die AfD, sondern auch auf die außereuropäischen Nachrichten schlechthin, insbesondere auf Ereignisse in Konfliktregionen. Das ist nicht der Fall, die Auslegungen die oft nicht Teil der Nachrichten sein sollen, sind tendenziös sowie die Nachrichten teils unvollständig. Zum Beispiel in Bezug auf das Geschehen in Syrien, Putin und Trump. Komplexe Zusammenhänge werden nicht wahrgenommen, und werden im Sinne eines vorgegebenen Verständnisses vereinfacht wiedergegeben.

claudie cotet | Sa, 27. Oktober 2018 - 01:46

schon merk-wuerdig, dieser "cicero"

Ursula Horvath | Sa, 27. Oktober 2018 - 09:04

die Frage eines Zuschauers nach dem UN Pakt, der am 11.12.2018 von Merkel unterschrieben wird, gab es die dreiste Antwort von H. Gniffke, es wird an diesem Tag darüber berichtet. Ja, dass ist diese arrogante Frechheit mit der man den "Unmündigen Bürger" begegnet, der aber diese Herren des Propagandasystems auf Kosten des "Dummen Bürgers" sehr gut leben lässt. Wüsste die Bevölkerung, was für eine Zukunft nach der Unterzeichnung dieses Paktes sie erwartet, dann gäbe es wieder diese Zusammenrottungen, ähnlich wie in Chemnitz, dann in ganz Deutschland und diesesmal müssten die nicht herebeigebetet werden sondern wären real!

Thorsten Rosché | Sa, 27. Oktober 2018 - 09:55

Für Herrn Kissler ! Seine Beiträge am besten immer zum Wochenende, dann kann man Sa/So beruhigt durchschlafen und fühlt sich nicht alleine in diesem unserem Lande.

Günter Johannsen | Sa, 27. Oktober 2018 - 11:02

Kanzlerin Merkel ist die Ursache für den Aufstieg der AfD und die Selbstzerstörung IHRER CDU! Das wollen die Freunde (beinahe hätte ich gesagt "Genossen") dieser einst konservativen Partei nicht sehen. Wer mit Fleiß den Willen des Souverän ignoriert und sogar verachtet, hat sein Recht verwirkt, Mandatsträger des Volkes zu sein! Merkel und ihre CDU hat sich in und mit der Migrationskrise von den angestammten Bürgern unseres Landes verabschiedet. Was den Rechtsstaat und unsere Verfassung ausmachen, spielt bei Merkel keine Rolle. In Merkels Rede vor der Thüringer CDU wurde das ganz deutlich: "Es gibt niemanden, der das Recht hat, das Volk so einzuteilen … , wer zum Volk gehört und wer nicht zum Volk gehört. Jeder, der in Deutschland lebt ... und Anspruch hat, hier zu leben, ist ein Teil des Volkes … " ABER: In der Präambel des GG heißt es nicht, "irgendwelche Menschen", sondern das "Deutsche Volk" (der Souverän!) hat sich das Grundgesetz gegeben! Es reicht also nicht, nur hier zu leben!

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 27. Oktober 2018 - 12:08

Ein tolles Stichwort für diesen Gesamtzusammenhang.
Ich hoffe, dass Herr Gniffke und Herr Frey wenigstens jetzt weinen.
Im Westen geboren, aufgewachsen und geblieben, wäre ich versucht zu fragen?
Ja, dann kennen Sie diese Liebe , diesen Glauben und diese Hoffnung evtl. nicht, mit der die ehemaligen DDR-Bürger zu uns stiessen.
Wenn es Ihnen jetzt beginnt zu dämmern, dann lassen Sie es ganz vorsichtig an sich herankommen, denn es wäre gleichzeitig ein schmerzendes Erkennen des Unseren.
Ost und Westeuropa wachsen WIEDER zusammen.
Die derzeitigen Tränenfluten ob des Misslingens aus Brüssel dürften Überschwemmungen auslösen, wenn man dazu überhaupt fähig wäre, zu weinen.
Wenn man aber ein Zusammen so sehen will, wie das mit z.B. "Guadeloupe", hat man sicher die "Entfernung", ganz neu nachzudenken.
Man sollte das aber möglichst nicht vom Ende her denken, sondern wie bei Lebendigem angezeigt MIT-denken.
Dann aber bitte nicht als exclusives Recht.
In Zusammenhängen zu denken...

wolfgang spremberg | So, 28. Oktober 2018 - 11:31

Über "Freiburg" haben ARD und ZDF in ihren Nachrichtensendungen berichtet. Kühl, emotionslos nach "13" anderen wichtigeren Themen unter "Vermischtes". Da wollte man den Ball flach halten.

Walter Böhm | So, 28. Oktober 2018 - 11:33

im Sinne der Regierungspolitik gab es in dieser Einseitigkeit früher nicht. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die Antipoden im Bereich politischer Magazine Peter Merseburger und Gerhard Löwenthal.