AfD
AfD-Bundestagsfraktion / picture alliance / Flashpic | Jens Krick

CDU veröffentlicht eine Kampfschrift gegen die AfD - Die konservative Antifa

Die Union hat eine Anti-AfD-Broschüre veröffentlicht. Darin wird der politischen Konkurrenz manch Unwahres und viel Halbgares vorgeworfen. Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der AfD trägt die Schrift nicht bei.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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In dieser Woche wurde von den Konservativen eine Kampfschrift gegen ihren größten politischen Konkurrenten veröffentlicht, die AfD. Wenn eine Partei eine andere angreift, sollte man einen Schritt zurück treten und tief durchatmen. Man darf mit hoher Wahrscheinlichkeit eines voraussetzen: In solchen Fällen muss man den Wahrheitsgehalt der Behauptungen manchmal mit der Lupe suchen.

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Jochen Burghardt | So., 24. Mai 2026 - 08:43

die CDU sei eine "konservative" Partei, dem ist nicht mehr zu helfen. Die CDU ist ganz offensichtlich -wie dieses Machwerk zeigt- inzwischen stramm links und eindeutig ein Teil des "Unseredemokratie"-Einheitsblocks.
Für jeden vernünftigen Menschen ist die CDU inzwischen unwählbar.

Mit meinem ersten Satz meine ich nicht Sie persönlich, Herr Brodkorb.

Achim Koester | So., 24. Mai 2026 - 08:44

wieder einmal ein hervorragender Artikel, der die Verlogenheit der etablierten Parteien schonungslos aufdeckt. Nur bei dem Punkt Fachkräftemangel stimme ich Ihnen nicht uneingeschränkt zu, denn aus meiner Erfahrung als freier Dozent an einer berufsfördernden Schule weiß ich, dass nur ein Bruchteil der Zuwanderer die nötige Qualifikation mitbringen. Ich hatte z.B. einen angeblichen Dipl.Ing., der nicht in der Lage war, den Umfang eines Kreises aus dem Durchmesser zu berechnen. Auch in diesem Punktmlügen sich die etablierten Parteien in die Tache.

Ingo Frank | So., 24. Mai 2026 - 09:13

Wen soll sie erreichen ?
Dem deutschen Wähler, der von Lingsgeführten Regierungen die für den Niedergang dieses Landes die alleinige Verantwortung tragen einfach nur die Nase voll hat?
Wenn überhaupt, die CDU ler mit der „goldenen Parteinadel“ für 50 jährige Mitgliedschaft in Hintertupfingen im Sauerland !
Nee diese Propagandaschrift wird lediglich in den bekannten Medien „unserer Demokratie“ inkl. dem Saatfunk ÖRR Verbreitung finden.
Davon eine Rückentwicklung der erreichten Wählergunst der „Niemand will Sie Partei“ zu erwarten, scheint mehr als haltlos !
Warum ? Ganz einfach, die CDU ist nicht konservativ wie Herr Brodkorb an einer Stelle beschrieb, sie ist gefangen in der links grünen Brandmauer.
Genau das haben mehr& mehr Wähler begriffen, in dem sie durch den wirtschaftlichen Niedergang ihre Arbeitsplätze & ihren Wohlstand bedroht sehen & keiner der etablierten Parteien, die Losung ihrer Probleme mehr zutrauen & einen grundlegenden Wechsel wollen.
MfG a d Erf. Republik

an die eigenen Mitglieder gerichtet, in den Kreis- und Ortsverbänden... -- damit die nicht von der Stange gehen..., wenn's demnächst noch weiter Richtung Südpol geht... ... - interessant allemal, diese Entwicklung...

Vielleicht lebt die SPD am Ende noch länger als die CDU..., mit Günther & Genossen... ... 🤔 /🤣 - Sarkasmus

und dem roten Kassenwart als Doppelspitze ist der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit wahrscheinlich doch etwas schneller absehbar.
Was allerdings nicht bedeutet, dass die CDU als langjährige auf Links erneuerte & modernisierte Partei, ihrem goßen Vorbild nicht in die Bedeutungslosigkeit folgen wird.
Da helfen keine eigenen Propagandabroschüren, da hilft nur eine radikale Umkehr weg von grün linker Politik zu der allerdings weder die CDU, noch die CSU, den politischen Willen, geschweige den Mut hat, der linken Meinungshoheit zu wiederstehen.
Bis zur Esten Nagelprobe in SA ist noch ein gutes 1/4 Jahr Zeit. Eine Besserung der GroKo nicht in Sicht. Da könnte durchaus noch was gehen 😂
Schönen Pfingstmontag ins Weimaer Land

Die CDU-Spitze diszipliniert mit diesem Pamphlet ihre Anhänger und Wähler. Es soll suggerieren, dass die CDU geschlossen dieser Meinung sei. Die Auflösungserscheinungen drücken sich in der bundesweiten Kommunalpolitik aus. Stimmt man nicht mit AfD ab, gibt es z.B. keinen modernen Feuerlöschzug und folgende Kommunalwahl werden weitere CDU-Politiker weggewählt. Die Kommunalpolitik muss bürgernah Entscheidungen treffen, während die Propagandaabteilung der CDU ähnlich der SPD Beton verkauft.

Urban Will | So., 24. Mai 2026 - 09:28

haben, diesen Schund zu lesen und zu analysieren. Vier Dinge frage ich mich.
Wie weit muss man sinken, dass man so etwas zu verfassen und wie groß ist mittlerweile die Angst in den Fluren des Adenauer-Hauses. Und: was denken diese Kindsköpfe eigentlich, wer so etwas ließt und glaubt. Und: denken diese armseligen Gestalten wirklich, sie könnten einen AfD-Wähler auf diese Art zurück holen? Oder jemanden davon abhalten, die Blauen zu wählen?
Ich wüsste gerne, wer genau dahinter steckt und wie groß der Anteil der Unterstützer in der Unions-Fraktion für diesen Dreck ist.
Ich hoffe sehr, dass die Blauen zumindest gegen die Wiederverwendung der correctiv-Lüge juristisch vorgehen. Die Union ist zwar mittlerweile ein so gotteserbärmlicher Haufen, dass man fast Mitleid haben müsste, aber solche Lügen gehen einfach nicht.
Klar ist: wenn es in der Union gegen diesen Dreck keinen Widerstand gibt, heißt das: sie alle wollen definitiv nicht mit den Blauen, also muss diese Union weg. Komplett.

Angelika Sehnert | So., 24. Mai 2026 - 10:08

Mehr ist dazu nicht zu sagen. Dank an Herrn Brodkorb, dass er sich den Zumutungen dieses Textes ausgesetzt hat.
Eines noch: schon meine Großmutter meinte vor über 50 Jahre zur damaligen Parteienpropaganda: „man darf Menschen nicht für dümmer halten als man selber ist“. Eine zeitlose Wahrheit wie ich meine!

Wolfgang Borchardt | So., 24. Mai 2026 - 10:15

die AfD ist ein Symptom - zu schimpfen, wird nichts helfen. Und täglich neu zu behaupten, dass man die AfD nicht mag und ihr doch täglich Punkte und Stimmen zu liefern - wer soll das verstehen?

Hans Jürgen Wienroth | So., 24. Mai 2026 - 10:20

Wenn fast die Hälfte der antisemitischen Straftaten „Rechts“ eingeordnet werden stellt sich die Frage: gilt bei diesen Taten noch immer, dass unaufgeklärte Taten so (rechts) „zugeordnet“ werden?

Darf man Richter nicht verbal angreifen, wenn sie unser GG weitestmöglich „interpretieren“ und damit ggf. den Wortlaut ad absurdum führen, wie es z. B. beim „Klimaurteil“ war? Ist die Missachtung aktivistischer Richter eine „Delegitimierung“? Was ist das GG noch Wert, wenn es "politisch kreativ ausgelegt" wird?

Würde es gegen den „Fachkräftemangel“ (Busfahrer, Kassiererin, Müllabfuhr etc.) ggf. helfen, die vorhandenen Kräfte zu nutzen? Aktuell werden hunderttausende Stellen abgebaut und nicht so schnell neu geschaffen (Energiekosten, Bürokratie usw.)? Da könnten doch die vorhandenen Kräfte ausreichen.

Chris Groll | So., 24. Mai 2026 - 10:34

Tut mir leid, aber bei diesem Artikel erkennt man, daß er von einem SPD Mitglied geschrieben wurde.
Trotzdem stimme ich Ihnen in einigen Punkten zu.
Dieses Pamphlet der CDU/CSU ist an Dreistigkeit nicht zu übertreffen.
Wenn ich mir die Aussagen vieler Mitglieder der CDU/CSU/SPD/Grünen und SED ansehe, wäre darüber sicherlich auch vieles zu sagen. Vieles ist sogar justiziabel.
Da heute Pfingsten ist, möchte ich mit zwei Bibelversen den Kommentar beenden:
Jes. 5.20
"Weh denen, die das Böse gut und das Gute böse nennen, / die die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, / die das Bittere süß und das Süße bitter machen."
und
Jes. 5.21
"Weh denen, die in ihren eigenen Augen weise sind / und sich selbst für klug halten."

Robert Hans Stein | So., 24. Mai 2026 - 10:35

"Genau mein Humor", möchte ich da mit Herrn Brodkorbs Tochter ausrufen. Konservativ war sie schon unter Kohl nicht mehr in toto. Wohin sie unter Merkel degenerierte, muss hier nicht erklärt werden; das sehe ich wie die meisten CICERO-Leser. Und wer noch weitere Argumente für die Linkslastigkeit der heutigen CDU braucht, der höre sich die Verbotsfantasien namhafter CDU-Größen und deren Bereitschaftserklärungen zur Zusammenarbeit mit der Linken zwecks Einhegung der AfD an. Nur ein Beispiel: "Dr." Mario Vogt - nicht mein MP.

sind erfahrungsgemäß nur so lange „Links“ so lange sie von Vater und Mutter in der all inclusive Versorgung die Füße untern Tisch stellen dürfen.
Im wirklichem Leben sieht die Welt weder Bunt noch Rot oder Grün aus …..Dieser Erkenntnisgewinn wird Kommen, spätestens nach der eigenen Scheidung unserer Kinder.
MfG a d Erf. Rep.

Dagmar Lubig | So., 24. Mai 2026 - 11:23

da befasst man sich lieber mit Verdummung des Volkes, als ob man zu parlamentarischen Opposition gehören würde, deren Aufgabe sein soll eine unliebsame vermeintlich regierende Partei zu bekämpfen!

Karl-Heinz Weiß | So., 24. Mai 2026 - 11:27

In einem solchen politischen "Armutszeugnis " ein Mittel zur Rückgewinnung von AfD-Wählern zu sehen : die Initiatoren müssen in einem Paralleluniversum leben. Gegenüberstellung der Positionen zur NATO, EU, Wirtschafts-und Sozalpolitik, Nationalbewusstsein usw. wären interessant. Fehlanzeige! Was ist mit der CDU los ? Ein solch unsinniger Murks müsste für die Bundestagsfraktion Anlass genug sein, den Verantwortlichen die rote Karte zu zeigen. Nächsten "Merz" ist es zu spät.

Peter William | So., 24. Mai 2026 - 11:29

Fachkräftemangel reden sie? Nur weil dies seit Jahren behauptet wird, heißt es noch lange nicht das dieser existiert! Es gibt keinen Fachkräftemangel!

Es gibt zu viele Arbeitslose und vor allem zu viele Bedienstete in einer Anstellung des Staates die wie Gleichstellungsbeauftragte oder schriftliche Regelüberprüfer keiner sinnvollen Tätigkeit nachgehen.

Ich Stelle mit das so vor: EU oder Berlin erlassen Berichtspflicht XYZ, Formular Z2 wird daraufhin wahrheitsgemäß oder unwahrheitsgemäß ausgefüllt und im Amt "überprüft". Ein Mitarbeiter überprüft Formular Z2 auf korrekte Ausfüllung, wie soll der Mitarbeiter wissen ob die Daten stimmen? Sinnloses Daten (in papierform oder digital) hin- und hergeschiebe, denn eine tatsächliche Kontrolle findet doch nicht statt, oder!?

Aber zum Fachkräftemangel, die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen inklusive derjenigen in Weiterbildungsmaßnahmen und nicht Jobs Erledigenden liegt wohl bei 7-10 Millionen Menschen in Deutschland.

Hans Süßenguth-Großmann | So., 24. Mai 2026 - 11:58

Antwort auf von Peter William

sicherlich steigen.

Jörg Schiepanski | So., 24. Mai 2026 - 11:41

Danke! Mehr ist nicht hinzuzufügen.

Hans Süßenguth-Großmann | So., 24. Mai 2026 - 11:57

dass es einen AfD Wähler davon abhält die AfD zu wählen, dann mag es schon seinen Sinn haben. Aber man glaubt es eben. Ansonsten zeigen solche Papiere, die Unfähigkeit der etablierten Parteien ihre Positionen mit Argumenten zu vertreten und Wähler zu überzeugen. Wenn Herr Kiesewetter den Krieg nach Russland bringen will und Herr Frohnmaier sagt, dass ist nicht unser Krieg, dann kann ich eine klare Entscheidung treffen, die für den Frieden.

Klaus Funke | So., 24. Mai 2026 - 12:32

Nein, der AfD schadet dieses Schmierblättchen nicht, es nützt ihr sogar, wie kürzlich Herr Baumann von der AfD feststellte. Naürlich muss man sich fragen: Wer liest diesen Mist? Es wird immer mehr wie zu den Endzeiten der DDR. Auch damals ließ die SED-Führung allerlei Propagandabroschüren drucken. Keiner las sie, aber viel Spott brachte sie den Verfassern ein. So wie jetzt mit dem Unions-Kampfblatt gegen die AfD. Habt ihr mal reingeschaut? Das ist wie der ARD-Text in einfacher Sprache. Schon beim Lesen wird einem schlecht, wie hier bloß allein die deutsche Sprache vergewaltigt wird, vom Inhalt ganz zu schweigen. Das widerspiegelt tatsächlich den Notstand in der Bildung und im Schulsystem dieses "lustigen" Landes. Wir hätten früher gesagt: Für Dummschüler! Nein, das Ganze ist der Griff nach dem Strohhalm. Doch daraus ergibt sich: So dumm ist die Union tatsächlich und für so dumm hält sie die Staatsbürger. Es wird höchste Zeit für den Austausch. Man sollte eine Gegenbroschüre drucken

Die CDU fängt nun auch an, zusammen mit der immer militanter werdenden SPD, die Straße mit ihren bezahlten Fußtruppen zu erobern. Das ist das letzte verzweifelte Aufbäumen. Die Hauptschuld an allem aber trägt die Schwarze Witwe der CDU Angela Merkel. Die CDU hat sie auf den Thron gehoben, weil man glaubte, mit einer "ostdeutschen" Kanzlerin ganz Deutschland erobern zu können, ein Kardinalfehler von Hellmut Kohl. Sie entpuppte sich als echtes Kuckuckskind linksgrüner Kommunisten. Sie schaffte es - und das ist es, was sie wirklich geschafft hat - die CDU zu entkernen und auf linksgrünen Kurs zu bringen. Das war der eigentliche politische Todesstoß für Deutschland. Seither hat unser Land die traditionelle konservative Orientierung verloren, allerdings nur bei den Regierenden, das Volk bleibt national konservativ und dies ist auch der Garant für den schlussendlichen Sieg der AfD. Am Ende geht die CDU den Weg aller europäischen Christdemokraten - ins politische Nirwana. Und das ist gut so

Markus Michaelis | So., 24. Mai 2026 - 12:53

Das Thema ist so groß, das bräuchte tagelange Diskussionen, um all die verschiedenen Punkte ein wenig mit konkreten Inhalten zu unterfüttern und dann zu bewerten. Der CDU ist es erstmal zu danken, dass sie ihre Argumente konkret macht - das ist erstmal gut. Für mich klar hat auch die AfD ein etwas höheres Potenzial in ein "richtiges" Extrem abzugleiten als die CDU - egal, was wer heute sagt, weil eine Partei ein ganzes Ökosystem mit komplexen Dynamiken ist und nicht auf das festgenagelt, was Programme und Chefs heute sagen. Politik muss auch immer aus dem Bauch entscheiden - ohnehin ganz klare Dinge brauchen nur begrenzt Politik.

Das gesagt habend, bin ich auch im Moment von "meiner" politischen Mitte sehr enttäuscht. Wenn man dem pol. Gegner die Verletzung der Menschenwürde, Nazitum, Rassismus vorwirft, betreibt man selber erstmal die frontale Abwertung anderer Menschen - nicht die AfD. Die ganze Argumentation ist zu naiv, weltfremd, aber das bräuchte lange Diskussionen.

Ingbert Jüdt | So., 24. Mai 2026 - 16:52

Herr Brodkorb hat dieser Kapitulationserklärung der CDU vor den sich auftürmenden Problemen der Republik den angemessenen Verriss verfasst. Aber wie bringt es die CDU fertig, sich so zu verrennen?

Im Dezember letzten Jahres hatte der Cicero einen schönen Artikel über »Höckes Krieg gegen den ›Hyperliberalismus‹«. Der Begriff »Hyperliberalismus« zeigt an, dass die »liberale, demokratische Welt« von 1990 eben nicht das »Ende der Geschichte« erreicht hatte, sondern in ein Zeitalter genuin eigener dialektischer Widersprüche eingetreten ist. Aber in demselben Maße, in dem die CDU nach links gerückt ist, hat sich auch die alte Linke in diese so bequeme wie selbstverliebte Illusion kooptieren lassen. Denn die »postmodernen« Formen linker Kritik sind nicht minder korrupt als ein linker Konservatismus.

Somit ist es nur folgerichtig, wenn sich die CDU in eine ganz große Koalition einreiht, die bis zu einer so verbalradikalen wie zahnlosen Linkspartei reicht. Eine Zukunft hat das freilich nicht.

Thomas Hechinger | So., 24. Mai 2026 - 21:11

„Ich gebe zu, dieses Argument stammt nicht von mir. Es stammt von meiner fünfzehnjährigen, ziemlich linken Tochter. Aber sie ist eben nicht blöd.“

Ob's am Vater liegt? 😁

Im Übrigen ein Brodkorb, wie man ihn kennt. Gnadenlos zerlegt er den Gegenstand in Einzelteile, bis – fast – nichts mehr übrigbleibt.

Johannes | Mo., 25. Mai 2026 - 08:58

was für ein schmutziges Geschäft der Parteienstaat ist und in welcher Krise er sich befindet.

Die Distanz zwischen politischer Klasse und dem Bürger in Dtld ist in der vergleichenden Parteienforschung von sämtlichen internationalen westlichen Politikwissenschaftlern belegt.

Und noch etwas, fragen Sie mal KI, warum Unternehmen Stellen ausschreiben und unbesetzt halten. Dazu gibt es etliche Motive. Eines davon ist, dass wenn viele Facharbeiter da sind, sinken die Kosten für diese...

Andreas Sticher | Mo., 25. Mai 2026 - 12:02

Der Artikel von Herrn Brodkorb ist für mich die bislang überzeugendste Analyse zur AfD Broschüre der CDU. Besonders die Einordnung politischer Aussagen als Kampf um Deutungs und Diskurshoheit halte ich für ausgesprochen treffend.

Weniger überzeugend finde ich hingegen das Argument, der Fachkräftemangel eigne sich zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit der AfD. Viele Unternehmen planen in Zukunft, ihre Belegschaften deutlich zu verkleinern und altersbedingte Abgänge nicht vollständig zu ersetzen. Die jüngsten Meldungen über den Wegfall von 480k Stellen im 1. Quartal ggü. Vorjahr scheinen dies zu bestätigen.

Ich habe seit längerem den Eindruck, dass der Begriff „Fachkräftemangel“ weniger die betriebliche Realität (ausgenommen Gesundheitswesen und öD) beschreibt als vielmehr die wachsende Lücke an Beitragszahlern im Sozialstaat. Ich würde mir sehr wünschen, dass Cicero dieser Frage einmal vertieft nachgeht.

S. Kaiser | Mo., 25. Mai 2026 - 17:18

Jeder sollte sich mal den „Spaß“ machen, und selbst durch besagte Broschüre zu scrollen.
Ein Offenbarungseid.
Die zusammenfassende Erkenntnis ist schlicht und ergreifend: die Strategen der CDU sind mit ihrem Latein am Ende und haben keinen Plan.
Und weil sie keinen Plan hat, setzten sie ein solches Pamphlet in einfacher Sprache auf, um bloß noch dem letzten Begriffsstutzigen mit der Holzhammermethode nochmal einzuhämmern, dass der politische Konkurrent ganz böse ist, und nicht gewählt werden darf.
Primitiver geht es nicht. Es ist eine beleidigende Ansprache für den mündigen Bürger und so durchsichtig, dass bereits eine nicht auf den Kopf gefallene 15-Jährige es durchschaut.
Gratulation zur plietschen Tochter, Herr Brodkorb.

Detlef Spitzbart | Mo., 25. Mai 2026 - 19:06

Was Thomas Veit in seinem Leserbrief bemerkt hat, ist genau auch mein Eindruck: Der Text richtet sich keineswegs nach außen, sondern allein an uns, die Mirglieder der CDU. Wir sollen am besten nicht einmal denken, dass eine Minderheitsregierung unter einem neuen Kanzler mit Duldung der AfD möglich ist. Und wenn wir's schon denken, dann sollen wir nicht wagen, unsere Gedanken am CDU-Stammtisch vor Ort oder im Kreisverband auszusprechen. In welcher großen Not muss das Konrad-Adenauer-Haus sein!