Debatte um akademischen Grad - „Völkerrechtlerin ist keine geschützte Berufsbezeichnung“

Viel Wirbel um Annalena Baerbock: Sie hat keinen Bachelor, allerdings einen britischen Master im Völkerrecht. Darf sie sich also als Völkerrechtlerin bezeichnen? Plagiatsjäger Gerhard Dannemann erläutert die Unterschiede akademischer Abschlüsse an deutschen und britischen Universitäten.

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Die grüne Kanzlerkandidatin zusammen mit dem Bundesvorsitzenden Robert Habeck / dpa

Autoreninfo

Dr. Pascale Anja Dannenberg hat Medienwissenschaft studiert. Sie ist Online-Redakteurin bei Cicero.

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​Professor Dr. Gerhard Dannemann ist Rechtswissenschaftler. Von 1991 an lehrte er Deutsches Recht an britischen Hochschulen. Seit 2003 ist er an der Humboldt-Universität zu Berlin Professor für Englisches Recht. Darüber hinaus beteiligt er sich an VroniPlag Wiki, in dem Hochschulschriften auf Plagiate überprüft werden.

Professor Dannemann, wie bewerten Sie die Entscheidung der London School of Economics and Political Science (LSE), die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock mit allein einem Vordiplom in Politikwissenschaft sowie dem Nebenfach Öffentliches Recht und entsprechenden Leistungsnachweisen nach insgesamt vier Studienjahren in Hamburg im Jahr 2004 für ein Masterstudium Völkerrecht zuzulassen?

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Rainer Mrochen | Mi, 19. Mai 2021 - 08:33

daß es eine Diskussion, so sehr sie berechtigt ist, über den akademischen Grad von Frau Baerbock gibt, lässt mich nachdenklich zurück. Offensichtlich ist das Studium nicht so gradlinig abgelaufen, wie es hätte sein können. Mit der Selbstbezeichnung Völkerrechtlerin wäre ich daher vorsichtiger umgegangen. Die Schwäche der Menschen mit etwas zu kokettieren was u.U. nicht so ganz der Realität entspricht scheint in der Natur der Dinge zu liegen. Wie dem auch sei, ein schaler Nachgeschmack bleibt zurück und das Netz vergisst nicht.

... gerade in den letzten Jahren immer wieder "Auffälliges". Solange man sich keine Titel erschleicht, finde ich es akzeptabel, wie manche mit ihren "Titeln angeben" - allerdings ist es m.E. unterstes Niveau, wenn eine KanzlerIn-KanditatIn ihrem Kollegen "Hühner, Schweine etc. zuschiebt und sich selbst auf ein Podest setzt. Aber dafür hat man dann ja einen Wahlzettel ;)

Herr Mrochen, es schon sehr verwunderlich, was Sie hier zum Besten geben. Haben Sie den Artikel gelesen? Lesen Sie ihn doch nochmals sehr genau.

Es ist aber in der Tat verwunderlich, dass das eigentlich sehr gute Studium von Frau Baerbock, auf das sie zu Recht stolz sein kann, zur Debatte steht und insb. von der AFD breit getreten wird. Und wie häufig hat ein Bernd Höcke sein Studienfach gewechselt und wie lange gebraucht bis er es dann endlich mal Sport (!) und Geschichte geschafft hat? Und wie weit ist ein Herr Laschet gekommen, nach zig Semestern immer noch kein 2. Staatsexamen? Ein Willy Brandt war gar kein Akademiker und doch ein respektabler Kanzler.
Es ist vor daher erstaunlich, dass nun gerade bei einer Frau so dermaßen hart versucht wird sie anzuschießen. Ich kenne keinen anderen Spitzenkandidaten, der von seinen Urkunden Screenshots ins Netz stellen musste und so verleumdet wurde.
Befeuert wird solch ein völlig fragwürdiges Vorgehen durch Personen wie Sie. Was soll das?!

Stimmt. Denn vor Frau Baerbock gab es noch keinen Spitzenkandidaten, der es nötig hatte, in irreführender Weise mit akademischen Qualifikationen für sich zu werben. Irreführend, weil "Völkerrecht" in D. weithin als eine der Spezialsierungen von Volljuristen angesehen wird, nicht bloß als ein im Ausland erworbenes "add on" für jemanden, der in einem anderen Fach lediglich ein Vordiplom zustande gebracht hat. Also nicht mal einen reguären Hochschulabschluss.
Ein Vergleich mit Willi Brandt geht m.E. fehl, auch, aber nicht nur deshalb, weil die Akademikerquote vor 52 Jahren nicht einmal entfernt der heutigen entsprach.
Damit ist zwar nicht gesagt, dass nur Akademiker gute Politiker sein könnten.
Doch es hat schon seine Gründe, dass diverse Leute mit politischen Ambitionen versuchen, mit erschlichenen Doktortiteln oder - wie Baerbock - anderweit täuschend präsentierten Qualifikationen beim Wähler Eindruck zu schinden.
"Wer angibt, hat's nötig", sagt der Volksmund zutreffend.

Ein Studium sagt heutzutage nicht viel aus, ich wuerde es begruessen wenn wir wieder Personen in der Regierung haetten, die mehrere Jahre in der Privatwirtschaft Berufserfahrung gesammelt haben. Da ist bei der ueberwiegenden Mehrheit unserer Minister Fehlanzeige angesagt, beim Parteiennachwuchs sowieso. Was ich an Frau Baerbock bemaengele ist, dass sie oft sehr oberflaechlich ist. Ich fuehre dies auf ihre Schnellsprecherei zurueck, also da schalte ich dann meist ab.

Baerbock scheint allgemein nicht sehr viel von Ihrer Schulzeit mitgenommen zu haben.
Wenn man Strom im Netz speichern will und ein Element Kobold kennt, wie kommt man da in Deutschland bis zum Abitur?
Mit solch profunden Wissen will man dann die Energiepolitik von Deutschland gestalten. Mit solch übersteigertem Selbstbewusstsein könnte ich Finanzminister werden.

Romuald Veselic | Mi, 19. Mai 2021 - 08:52

1 Stunde später im Kopf zu behalten.
Frei nach H.C. Andersens: Kaisers neue Klamotten...
Wenn Analena Bärbock eine Volksjuristin ist, dann bin ich der IHK Zertifizierter Junior Liftboy im Zwei Sterne Subhotel.
MfG Puki mit der Pudelmütze 😆

"Wenn Analena Bärbock eine Volksjuristin..."

Drei Fehler in fünf Worten. Vielleicht ist Junior Liftboy doch nicht das Richtige für Sie. Wobei ich zu Ihren Gunsten mal davon ausgehe, dass es sich bei "Volksjuristin" um einen Tippfehler und nicht Unwissen oder gar eine Freud'sche Fehlleistung im Sinne heimlicher Sehnsüchte nach einem Volksgerichtshof handelt.
Hat Baerbock eigentlich irgendwo behauptet, Volljuristin zu sein oder kommt es auf solche Kleinigkeiten gar nicht an, wenn man so sehr damit beschäftigt ist, ihren Namen falsch zu schreiben? Dass die Schreibweise von "Annalena" so viele Ciceronen immer wieder vor scheinbar unlösbare Probleme stellt, an der immer gleichen Stelle, finde ich bemerkenswert - zumal es hier ja um das Thema Bildung/Berufserfahrung geht, das den Ciceronen bekanntlich so am Herzen liegt; außer natürlich, man hat seine politische und charakterliche Eignung bereits mit xenophoben Aussagen unter Beweis gestellt. Dann braucht man keinen Abschluss.

Romuald Veselic | Mi, 19. Mai 2021 - 12:50

In reply to by Kai Hügle

mein fehlerhaftes Schreiben kümmern. Ich danke Ihnen.
Mein substantielles Problem ist, dass ich manchmal aus dem Phonetischen nicht rauskomme. Ist's ein Psychodefekt?
Solange es nicht strafbar ist, Analena Bärbock/Volksjuristin zu schreiben, lebe ich sorglos und lache trotzdem.
Wenn Sie dies nicht akzeptieren, ist das Ihr sehr gutes Recht. Mein ebenso sehr gutes Recht ist, so zu schreiben, wie ich will. 😉

W.D. Hohe | Mi, 19. Mai 2021 - 12:58

In reply to by Kai Hügle

würde ich Ihre Stellungnahme gegenüber Herrn Veselic beschreiben. Dass Sie sich gegenüber eines Mitforisten an Rechtschreibung und Lautsprache abarbeiten ist eine Sache.
Dass Sie in konkretem persönlichen Bezug
"Den Volksgerichtshof " anhängen sehe ich, wohlgemerkt spreche ich nur für mich, in diesem Ihren Beitrag jenseits des Akzeptablen.
Von Ihrem nebenbei geführten Rundumschlag gegen Teilnehmer dieses Forums ganz abgesehen.
Hoffend, keine gravierenden Schreib- und sonstigen Fehler "verbrochen" zu haben, verbleibe ich .
mit freundlichen Grüßen
...aus dem Bundesland, in welchem seinerzeit des tapferen Herrn Elsers` Attentat scheiterte.
Anm. Hätte dann auch keinen Volksgerichtshof gegeben.

Rainer Mrochen | Mi, 19. Mai 2021 - 14:04

In reply to by Kai Hügle

Die von ihnen unterstellte "Freud`sche" Fehlleistung ist allerdings eine Ebensolche.
Bei Freud geht es doch im wesentlichen um Psychosoziale ursprünglich dem sexuellen zugeordnete Problematiken. Die Begrifflichkeit der "Freud`schen" Fehlleistung findet daher oft genug die falsche Zuordnung. Im übrigen finde ich es wenig hilfreich auf Grammatik - und Rechtschreibfehler zu verweisen, zumal das automatische Korrekturwesen der Maschinen leicht übersehen werden kann. Ich hoffe ihnen passieren derartige Dinge nie. Nichts für Ungut, dennoch eine gute Kommentator(rinnen) Ebene.

Guten Tag, Herr Mrochen, ich möchte in diesem Forum nicht als Oberlehrer auftreten. Ich erlaube mir nur eine Bemerkung zu Ihrem vorletzten Satz. Für das schnelle Lesen und Erfassen von hier veröffentlichten Kommentar-Texten wäre es hilfreich , zwischen dem Wort d a s als Relativpronomen und dem Wort d a s s als Konjunktion zu unterscheiden. M f G Gerd Burk

Rainer Mrochen | Do, 20. Mai 2021 - 12:37

In reply to by GerdBurk

Herr Burk, ich bin verwundert. Mein vorletzter Satz: "Ich hoffe ihnen passieren derartige Dinge nie". Weder relativ noch konjunktional. Sollten sie " zumal das automatische" gemeint haben, sehe ich den Fehler nicht. Ich bin bestimmt kein Pedant, helfen sie mir.

Holger Hoffmann | Mi, 19. Mai 2021 - 14:38

In reply to by Kai Hügle

Menschen mit Bildung neigen - manchmal - dazu, mit ihren Bewertungen Anderer eine oberlehrerhafte Konnotation anzumuten. Das unterscheidet den Gebildeten vom Weisen. Umso mehr erstaunt es mich, dass es anscheinend, das bestätigen Umfragen, genügend Menschen mit Bildung zu geben scheint, die den Grünen, mit Annalena Baerbock (richtig geschrieben?) an der Spitze, tatsächlich zutrauen, unser Land kompetent regieren zu können. Mit wenigen Klicks kann man sich ob des Wissens und des Bestrebens über und zu unterschiedlichen Themen und Herausforderungen darüber kundig machen, dass das Niveau zumindest von Frau Baerbock nicht über die Schwelle einer Schülersprecherin der Oberstufe hinausgeht. Dabei sind politische Bildung und Einfühlungsvermögen sowie soziale Kompetenz noch nicht berücksichtigt. Grün ist gut für den Umweltschutz (bitte nicht mit dem Klima verwechseln). Für unser Land ist es das nicht. Bleiben Sie entspannt und gesund!

Maria Arenz | Mi, 19. Mai 2021 - 09:09

wachsen bekanntlich auf einem Holz. Auf dem von von Baerbock gedeiht beides offenbar besonders prächtig. Zwei (!) volle Semester hat sie Völkerrecht "studiert"und zuvor ein paar Vorlesungen Öffentliches Recht als Nebenfach gehört. Statt sich zu genieren, sich mit so einem kümmerlichen Blatt überhaupt an den Kartentisch zu wagen, haut sie mit diesem bißchen Schmalspurjuristerei auch noch auf den Putz und fühlt sich damit erhaben über jemand, der immerhin 5 Jahre unfallfrei ein Ministerium geleitet hat und stellvertretender Ministerpräsident war. Einen so lächerlich unbegründeten Dünkel wie bei dieser Dame trifft man selten. Dabei dürfte angesichts der Ebbe, die Corona und Eurokrise in den öffentlichen Finanzen hinterlassen haben, ein "Melkerdiplom" unserer künftigen Regierungsspitze
wesentlich mehr nutzen als eine akademische Trockenübung über "Krieg und Internationales Recht", womit diese Blendgaranate sich schmückt.

Jetzt arbeitet man sich an ihrer Bildung ab. Die, wen wundert es, nach Ansicht der üblichen Baerbeck-Hasser natürlich nichts wert sein kann.
So wie diverse Klugsch..er ja schon wussten, dass Jens Spahns Abschluss an der FernUni mehr oder weniger geschenkt war. Das Forum wimmelt nur so von Bildungsexperten.
Ein paar Klarstellungen: Ein Masterstudiengang dauert auch in der heutigen Bundesrepublik zwei bis vier Semester. Vor ihrem englischsprachigem (!!) Studium hat sie nicht spasseshalber ein paar Stunden Jura studiert, sondern ganz ordentlich bis zum Vordiplom. Den Bachelortitel gab es in dem Rahmen überhaupt nicht.
Überhaupt sind Bildungsabschlüsse nur bedingt vergleichbar.

Drei Jahre Ausbildung im Gehobenen Dienst, z.B. bei der Polizei, und man bekommt einen Bachelor, früher hiess das sogar Diplom-Verwaltungswirt.
Dagegen studierte ein Diplom-Volkswirt in der Regel mindestens fünf Jahre, meist länger.
Sind deswegen alle Polizisten im geh. Dienst unqualifiziert? Natürlich nicht.

Nicht ganz richtig, sehr geehrter Herr Lenz. "Vor ihrem englischsprachigem (!!) Studium hat sie nicht spasseshalber ein paar Stunden Jura studiert, sondern ganz ordentlich bis zum Vordiplom." Ein Vordiplom in Jura gibt es nicht. Hat sie auch nie studiert, sondern Politikwissenschaften. Dabei wiederum gibt es ein Vordiplom, es gilt/galt aber nicht als Abschluß.

Zwei Semester zum Master sind in England durchaus möglich. Sogar bei uns, dann aber kommt noch die Masterarbeit hinten dran.

Insgesamt bedarf es hierzulande zum anerkannten wiss. Abschluß im konsekutiven Masterstudiengang insgesamt 10 + x Semester. Deutlich drunter ist eher Jodeldiplom - aber auch das darf es geben.

Dies alles disqualifiziert Frau Baerbock jedoch nicht für politische Ämter: Wir wählen unsere Abgeordneten nach Eigung, nicht nach Bildungsabschluß, und das ist gut so. Was Baerbock allerdings absolut disqualifiziert sind Blenderinnen-Sprüche wie "Du Schweine - ich Völkerrechtlerin".

Natürlich soll man Qualifikationen nicht überbewerten & das komplette Ergebnis nach der Endabrechnung ist ausschlaggebend.
Es gibt keine Götter in weiß, wenn auch manche es sich einbilden.
Aber trotzdem habe ich an der heutigen Bildung so meine Zweifel. Zumal immer mehr Politikwissenschaft oder ähnliche Studiengänge absolvieren, wo zum Schluss viel Kugellesen heraus kommt, was aber noch zu beweisen wäre. Und genau hier sehe ich persönlich die Problematik. Technische, Agra oder Ingenieur-Wissenschaften sind sofort ergebnisorientiert & bringen oft den ersichtlichen Nutzen. Wenn ich sehe, egal ob Autoindustrie oder Energiesektor, wie Stellwerker die schwarz-weiß Fakten & Zahlen bewerten, analysieren & Schlußfolgerungen daraus ziehen, da habe ich mehr wie meine Zweifel, ob wir wirklich den An-& Herausforderungen des 21.Jhd. gerecht werden.
Das wir neuen Wege gehen müssen, steht außer Frage. Es geht nicht mehr ums höher-schneller-mehr, sondern um Nachhaltigkeit, Weitsicht & Ausgewogenheit.

fünf Jahre, die habe ich damals auch hinter mich bringen müssen. Dann folgte die Promotion als Studiengang. Übrigens wirkt der hier in Deutschland, aber auch in Österreich praktizierte Doktor-Kult im Ausland etwas seltsam. Dort wird dieser Titel nur von Ärzten öffentlich getragen, sozusagen als Berufsbezeichnung. Hierzulande dient er als Zeichen eines besonderen sozialen Status. Nun ja, Deutschland ist eben eine Klassengesellschaft.

... ergibt also leider keinen Ansatzpunkt für eine Hetzjagd, das wissen wir nun. Hätte man sich natürlich gewünscht angesichts der Arroganz, mit der sie ihren formal besser qualifizierten und politik-erfahreneren Vorstandskollegen Habeck zum Kühemelker abstempelte.
Sei's drum.
Aber sowohl sie als auch Habeck verfügen über eine Allgemeinbildung, die eher einem von Mottenfraß befallenen Kleiderschrank ähnelt.
Inzwischen kann wohl jeder Beispiele von grotesken bis erschreckenden Bildungslücken bei beiden aufzählen.
Und eben nicht nur auf Gebieten der "harten" Wissenschaften im MINT-Umfeld - nein, auch bei ureigenen Politikthemen, jüngstes Beispiel: "Baerbock und der Ursprung der sozialen Marktwirtschaft". Davon haben sicher auch Sie gehört, Herr Lenz.
Hinzu kommt noch Baerbocks unangenehmer Kommunikationsstil. Erinnert eher an akustische Umweltverschmutzung. Sie scheint nach dem Muster zu reden "wie kann ich wissen, was ich denke bevor ich höre, was ich sage."

...Frau Baerbock braucht man gar nicht diffamieren, das macht die schon selbst. Jetzt gerade ist ihr eingefallen, daß sie aus 2018-2020 noch 25.000 € Nebeneinkünfte nachmelden muß, die sie "versehentlich" vergessen hatte.
Zum Thema Völkerrechtlerin:
Ich frage mich, warum die göttliche Völkerrechtsexpertin der Grünen eigentlich nie was zum Völkerrecht sagt. Warum und wozu wird man eigentlich „extrem gut“ in Völkerrecht ausgebildet, wenn man dann in den 15 Jahren danach nicht eine einzige Aussage von ihr zu dem Thema findet? Nicht mündlich, nicht schriftlich, nichts.
Es kracht ja gerade zwischen Israel und den Palästinensern. So wäre es doch ein Leichtes und im Wahlkampf geradezu ein Geschenk, sich durch exzellente Expertise von Anderen abheben zu können und den Krieg zu schlichten, indem man die Rechtslage verkündet. Man könnte leicht alle Kritiker zum Verstummen zu bringen, indem man mal so eine Vorlesung über anzuwendendes Völkerrecht und die Lage in Israel hielte.

Leider Schweigen.

Gibt es nicht.Man legt ein 1.Staatsexamen ab und ist damit Jurist und darf sich auch so nennen.Danach folgt eine Referendarzeit durch die gerichtlichen Stagen und man muss eine zweite Staatsprüfung absolvieren.Mit erfolgreicher Ablegung des 2. Staatsexamen ist man Volljurist/ in und hat die Befähigung zum Richteramt.Frau Baerbock hat überhaupt keinen akademischen Grad in Deutschland erlangt, schon überhaupt keinen juristischen.Und ehe ich jetzt angegangen werde, ich habe beide juristischen Examina und bin der Ansicht, dass man bei akademischen Titeln bei der Wahrheit bleiben sollte.

Urban Will | Mi, 19. Mai 2021 - 09:29

„Entscheidend ist, was hinten raus kommt“ Und man kann dies auch ein wenig abwandeln in : Wichtig ist auch, was vorne raus kommt.
So gesehen ist es mir reichlich wurscht, was diese Schnattergans an Abschlüssen hat oder „with destinction“ zu Papier brachte.
Ich höre mir an, zumindest solange es die Nerven zulassen, was sie redet, was sie „sagt“ und was sie zu wollen scheint.
Und da finde ich reichlich wirres und beängstigendes Zeug.
Es ist also zu erwarten, dass, wenn sie regiert, eine Politik „hinten raus kommen wird“, für die man ohne allzu subtile Inanspruchnahme synonymer Wortkreationen auch einen anderen Begriff verwenden könnte.

Vorne raus kommt meist endlos, nerviges Gequäke.
Das erschwert das Zuhören, stelle ich fest und schalte deshalb meist um, wenn Frau Annalena Charlotte Alma Baerbock zu sprechen beginnt.

Dirk Jäckel | Mi, 19. Mai 2021 - 13:21

In reply to by Karl Napp

"Schägewawara" etwa sorgt zumindest für Unterhaltung. Solange sie nicht einmal in die Nähe der Adresse Willy-Brandt-Straße 1 in 10557 Berlin kommt.

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 19. Mai 2021 - 09:43

Mit dem Vordiplom einer Fachhochschule, wie es sie im letzten Jahrtausend in D gab, war es auch hierzulande möglich, an eine Uni zu wechseln. Von daher kein Problem mit der Studienaufnahme an der LSE. Ansonsten scheint mir die Analyse des Rechtswissenschaftlers sehr wohlwollend. Rechtlich scheint alles „in Ordnung“ zu sein. Die Frage, die sich stellt, ist folgende: Berechtigt dieser Bildungsweg zu der Überheblichkeit, die Frau Baerbock an den Tag legt? Liegt hier tatsächlich eine herausragende akademische Karriere vor, die zur Herabqualifizierung ihres promovierten Co-Vorsitzenden (und damit auch der meisten Bürger) berechtigt?
Ich frage mich, ob Diplomatie in den Studien der Politikwissenschaften erst im Hauptteil gelehrt wird. Es zeigt auf jeden Fall das große Selbstbewusstsein der Frau Baerbock. Mit ihrer Überzeugung beherrscht sie rhetorisch jede Diskussion, so dass ein Austausch in der Sache gar nicht erst entstehen kann.

gabriele bondzio | Mi, 19. Mai 2021 - 10:02

Und mein Bauchgefühl signalisiert mir keine Sympathie für die Abgebildete. Egal was sie ist und sein will.
Obwohl mein Herz für die Natur, Tiere und Menschen schlägt. Schon ihre Art, wie sie „Robertchen“ jovial die Hand auf den Rücken legt: „Nun wein mal nicht mein Kleiner, du konntest nicht gewinnen!“
Ich Völkerrecht, du leider nur von Haus aus mit Hühnern, Schweinen, Kühe melken befasst.

Der Text allein ist super blöd, wie manches aus diesem Munde. Aber was mich wirklich abhalten würde sie zu wählen, ist meine ständig wachsende Antipathie gegen grüne Ideen
(siehe Programm). Die aus meiner Sicht mehr zerstören als aufbauen. Eben eine typische Klientelpolitik, mit Einschränkungen und Zwangsmaßnahmen.

Norbert Heyer | Mi, 19. Mai 2021 - 10:10

Das Bild zeigt -wohl unabsichtlich- die Machtverhältnisse bei den Grünen. Da „Frau“ immer das Erst-Zugriffsrecht bei der Job-Vergabe hat, werden bei den Grünen Männer in gehobenen Position zu Außenseitern. Jedenfalls zeigt sie jovial-überlegen mit der sanften Streichelei von Habeck, wer Koch und wer Kellner ist. Sein Gesicht sagt mehr als Worte über seine Enttäuschung aus, so billig abgeschoben worden zu sein. Neben mangelnder Berufserfahrung scheint auch die Ausbildung von Frau Baerbock nicht hochwertig zu sein. Nun ja, dass wird diese Frau mit ihrem großen Selbstbewusstsein und vorauseilendem Mundwerk locker kompensieren. Für eine Nation auf dem Weg nach unten ist ihre Qualifikation in jeder Hinsicht maßgeschneidert. Sie wird ohnehin nur die vorgeschobene Galionsfigur zu sein, die wichtigen Entscheidungen treffen ganz andere als die Trampolinsportlerin. Trotzdem, sie wird von allen Medien dem hochverehrten Wähler wärmstens empfohlen, daran soll - und wird- nicht mehr gerüttelt.

mit dieser Paarung vom Bundestag ins Kanzleramt , dazu Gratulation !
Als die AfD in den Bundestag einzog , da hatte sie gleich von den Altparteien den üblen Titel " Professorenpartei " angehängt bekommen , zu Recht finde ich , denn mit ihrem Einzug verdoppelte sich die Anzahl der Professoren im Bundestag .
Die Linken und Grünen steigerten sich in einen " Nazi - Notstand " hinein :

https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolu…

Das war und ist kein Vorteil für die Partei , dass bei ihr hoch gebildete und Leistungsträger in großer Anzahl vorhanden sind und in den Bundestag kamen .
Wahlen gewinnen anscheinend nur die ahnungslosen Lautsprecher .
Armes Deutschland , was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden ?

Ernst-Günther Konrad | Mi, 19. Mai 2021 - 10:27

Ja Herr Prof. Dr. Danneberg, der Begriff "Völkerrechtler" oder auch "Psychologe" und viele allgemeine Berufsbezeichnungen sind vom Gesetz her nicht geschützt. Jeder, der im Rahmen einer Studiums, so z.B. ich selber, Soziologie, Psychologie mitstudieren musste, um sein Verwaltungsrechtsdiplom 1990 zu erlangen, könnte sich "Soziologe" oder Psychologe" bezeichnen. Man hat es ja mitstudiert. Es erfüllt also keinen Straftatbestand. Da sich aber gerade hinter dem Begriff "Völkerrechtler", für jeden normal denkenden Menschen, der sich nicht auskennt, davon ausgehen muss, es mit einem Juristen spezialisiert auf dieses Rechtsgebiet, zu tun zu haben, der wird bewusst in die Irre geführt. In Wiki wurde inzwischen der Lebenslauf dieser Blenderin über 50 Mal inzwischen korrigiert und dem jeweiligen öffentlichen Kenntnisstand angepasst. Ja, sie ist kein Fall für VroniPlag, sondern ein Fall für den Wähler, der, wenn er Schnatterinchen nur zuhört merkt, LLM hin- oder her, die hat nichts drauf.

Mögen Sie sich die Mühe machen und einmal den englischen Titel ihres Abschlusses ins Deutsche übersetzen? Also so, wie sie es übersetzen würden:
"Degree of Masters of Law with Distinction in Public International Law"
Nun bin ich aber mal neugierig insb. der zweite Zeit....

Und dann, könnten Sie mir bitte, bitte noch mitteilen, welchen Ruf denn die entsprechende Hochschule in London hat? Also, welches Ranking weltweit bspw.

Und danach, welche deutsche Hochschule vor dieser international liegt bzw. wieviel Plätze dahinter die erste deutsche Fakultät auftaucht. Nur damit das Thema Qualität der Hochschule auch gleich abgedeckt ist.
Kommen Sie, IHR ehrlicher Beitrag ist gefragt(-;
Und zu guter Letzt, warum kommt Ihrer Meinung nach diese völlige Fake-Diskussion eigentlich bei einer Frau auf, aber niemals bei einem der aktuellen männlichen Spitzenkandidaten, die in ihrer Ausbildung teils deutlich weniger gut dastehen?
Bitte alle Fragen beantworten, und nicht nur eine aussuchen, gelle?

Ich weiß worauf Sie hinaus wollen Frau Reimer. Eigentlich gehen Ihre Fragen am Thema vorbei. Dennoch bleibe ich Ihnen eine Antwort nicht schuldig.
"Degree of Masters of Law with Distinction in Public International Law"
Abschluss als Master of Law mit Auszeichnung im Völkerrecht. Dies impliziert natürlich, das sie in jedem Fall neben anderen Studieninhalten auch Völkerrecht studiert hat, wenn auch nicht die üblichen 5 Jahre.
Dieser Masterabschluss ist heute in etwa vergleichbar mit einem Diplom bei uns. Mit welcher Bewertung Frau Baerbock abgeschlossen hat, stand nie zur Debatte. Ebenso war es nie Gegenstand der Debatte, welches Renommee, die von ihr besuchte Hochschule hat. Es geht darum, das sie sich "Völkerrechtlerin" nannte, was die allermeisten Menschen mit einem Juristen gleichsetzen. Juristin ist sie nicht. Warum jetzt Baerbock, eine Frau überprüft wird? Weil sie Kanzlerkandidatin ist und nicht weil sie Frau ist.
Da werden noch viele unangenehme Fragen/Antworten kommen.

Reinhard Oldemeier | Mi, 19. Mai 2021 - 11:09

Frau Baerbock scheint dem Hochmut sehr nahe zu sein. Eine Aussage zu tätigen Herr Habeck macht ja nur in Tiere, obwohl er einen Doktor in Philosophie hat, ist schon fast überheblich.
Ich denke Sie hat Glück gehabt und ist eine typische Quotenfrau, weil es die Grünen so wollten. An sich ist es egal welchen Beruf man als Bundeskanzlerkandidat hat, denn das Amt ist nicht an Titel gebunden. Grundsätzlich kann man aber sagen ein solches Verhalten gegenüber dem Mitbewerber stimmt einen doch sehr bedenklich, und es läßt doch an emotionaler Reife fehlen. Natürlich kann ich verstehen, das Frau Baerbock diesen Moment, ihr Glück kaum fassen konnte.
Aber, Meist kommt der Hochmut vor dem Fall.

Johannes Rausch | Mi, 19. Mai 2021 - 11:17

Frau Baerbock gehört zu den "Young Global Leaders". In diesen Club nehmen die Bosse des Davoser Weltwirtschaftstreffens Menschen auf, von denen sie annehmen, dass diese einmal eine wichtige Rolle spielen könnten, und man dann "direkten" Zugang zu ihnen hat. Ein prominenter Absolvent und großzügiger Förderer der LSE ist ein gewisser Herr Soros. Ein Schelm, der da einen Zusammenhang sieht, oder?

Heidemarie Heim | Mi, 19. Mai 2021 - 11:29

Was soll mir das als Wählerin sagen? Noch eine Juristin oder diplomierte in was auch immer mehr im Parlament oder an der Regierungsspitze? Wir haben ja auch z.B. einen Gesundheitsminister, der nie einer praktischen Arbeit im Gesundheitswesen nachging. So man als Nichtakademiker aus dem Volk etwas genauer hinschaut sowieso konstatieren muss, dass die Berufs/-Karriereverläufe unserer Politiker/innen wenig bis gar nichts mit dem normalen Leben der der meisten Bürger zu tun hat. Das jede gestandene schwäbisch sparsame Hausfrau u.U. mehr von Finanzverwaltung versteht als ein Minister mit was weiß für Abschlüssen, wenn sich herausstellt im Nachhinein, dass dieser dafür zwei linke Hände in der Praxis hat. Wie Frau Arenz sagt, wenn es eng wird und ich brauche die Milch, ist mir der praktisch ausgebildete, erfahrene Melker sehr viel hilfreicher als eine mit Titel behangene Theoretikerin, die mir zwar einen Vortrag über die Anatomie der Kuh halten kann, jedoch nie einen Stall von innen sah! MfG

Quirin Anders | Mi, 19. Mai 2021 - 11:34

ist ein Alleinstellungsmerkmal der Genannten.
Der Kreis jener Zeitgenossen (d/w/m), deren Mundwerk weit schneller arbeitet als der Verstand, ist nach meinem EIndruck erschreckend groß.

Walter Bühler | Mi, 19. Mai 2021 - 11:43

Nun ja, Politiker*innen müssen keine Wissenschaftler*innen sein.

Das Problem ist vielmehr, dass sie ohne Berufserfahrung Berufspolitiker*innen werden, aber trotzdem mit ihrer Schul- und Hochschulbildung irgendwie glänzen wollen.

In Wahrheit sind sie simple Partei-Funktionär*innen, die ihre faktische Ausbildung der innerparteilichen Laufbahn verdanken. Leider sind sie so - nach meinem Eindruck - Produkte einer Negativ-Auswahl, die nur sehr fragwürdige Kompetenzen vermittelt, vor allem in der medialen Selbstvermarktung.

Nun ja, leider gibt es das auch in der heutigen Wissenschaft.

Nun ja.

Tomas Poth | Mi, 19. Mai 2021 - 12:36

Da ist dann wohl mehr Schein als Sein. Inzwischen hat ALB ja auch ihren Webauftritt angepasst und korrigiert.
Wenn man dann noch tagesaktuell unsere gewesene Familienministerin und frühere andere Fälle die auf gleicher Linie liegen dazu nimmt, dann darf man wohl subsumieren, daß wir es im politischen Bereich vielfach mit überzogener Selbstdarstellung zu tun haben.
Damit landen wir bei der Frage welche Qualifikationen wir uns eigentlich von den Politikern wünschen die uns in Bund und Land regieren. Welchen Ausbildungsweg und Werdegang wollen wir zwingend voraussetzen, bevor wir sie auf politische Ämter und damit auf uns loslassen wollen!

helmut armbruster | Mi, 19. Mai 2021 - 12:51

schmücken um - wie sie glauben - sich von den gewöhnlichen Menschen abheben zu können.
Wirkliche Begabung oder gar Genie brauchen keine Titel, sie sprechen und wirken aus sich selbst heraus.
Eine Annalena Baerbock bleibt mit oder ohne Titel, das was sie ist, nämlich, eine Quasselstrippe, die in kürzester Zeit unglaublich viele Wörter ausspucken kann, die unglaublich wenig substantiellen und wohl überlegten Inhalt haben.

Karl-Heinz Weiß | Mi, 19. Mai 2021 - 13:14

Dass Frau Baerbock die Zugangsvoraussetzungen für eine der europaweit renommiertesten Unis ermöglicht wurden, kann man so wohlwollend wie der Interviewpartner bewerten. In ihrer Zeit in London kam sie sicherlich mit dem britischen Humor in Berührung. Sie hat darin keinen überdurchschnittlichen Abschluss erreicht, denn ihr Vergleich zwischen Melkerdiplom und Völkerrechtlerin war leider nicht ironisch konnotiert. Aber zumindest hat sie den Kern des Völkerrechts verstanden: Das Recht des Stärkeren. Auf dieser Grundlage wird sie sich sicherlich mit Gesprächspartnern in Russland, in der Türkei und China gut verstehen. Zumindest diese Erkenntnis hätte sie ihrer Vorgängerin voraus.

Hanno Woitek | Mi, 19. Mai 2021 - 14:03

sie darf sich ja auch Mutter nennen, obwohl sie sich um ihre Kinder nicht kümmert und auch weiss, dass sie sie als mögliche Kanzlerin nicht kümmern kann und will. Wie auch bei ihrem geltungsorientiertem Politikgetue.
Ich erinnere noch die Aussagen von Frau v. d. Leyens Kindern, nach ihrer Mutter befragt. " die kennen wir nur, wenn sie am Wochenende mit der Presse kommt, um Familienfotos für ihr Image zu machen".

Bernd Muhlack | Mi, 19. Mai 2021 - 15:06

"Ich bin Zahnarztfrau und werde immer wieder gefragt ... Ja, ich empfehle Perl-Weiss!"

Nun ja, Frau Baerbock ist weder "Anwaltsfrau" noch selbst Volljuristin. Soweit mir bekannt, hat sie das auch nie behauptet.
Im deutschen Jurastudium ist Völkerrecht eher ein Orchideenfach - man braucht es nicht zwingend; jedenfalls war das FRÜHER so.
Ich war in den Vorlesungen von Prof. Dr. Karl Doehring und besitze noch heute sein Buch - handsigniert!
Ich denke, dass Frau Baerbock sicherlich mehr Ahnung vom VölkerR hat als ich und andere Fachanwälte für pipapo.

Tochtern studierte bekanntlich in Edinburgh.
Drei Jahre für den Bachelor und knapp zwei Jahre für den Master - beide Abschlüsse mit Auszeichnung von zwei Unis der WW-TOP30!
Natürlich sind diese Abschlüsse in der EU anerkannt!
Jedoch, wer kann sich nach dem BREXIT noch ein Studium in UK (ohne Erasmus-Stipendium) leisten?

Ich denke, dass sich Frau Bearbock in Debatten selbst der größte Feind sein wird - die "Medien" werden das hinbiegen!

Lieber Herr Muhlack, was auch immer man im Guten oder schlechten politisch von Frau Baerbock hält.
Sie hat keinen Bachelor. In gar keinem Fach.
Daß aber genau das jahrelang auf ihrer eigenen Website stand, ist gerade das, bzw. ihr, Problem.
Sie hat ein Vordiplom in Hamburg, für das nach damaliger Prüfungsordnung weder Klausuren noch mündliche Prüfungen, und schon gar keine Abschlußarbeit nötig waren.
Und sie hat danach einen 10monatigen Kurs an der LSE absolviert, der ebenfalls weder Klausuren noch mündliche Prüfungen beinhaltete.
Und dessen Abschlußarbeit ganze 30 Seite umfasste. Und der mit dem Grad LL.M. abgeschlossen wurde.
Ein Grad, der nur genau so geführt werden darf.

Brigitte Simon | Mi, 19. Mai 2021 - 17:05

Der wievielte Artikel über Baerbock? Das ist sehr ge-wohnheitsbedürftig. "Gott gib mir Geduld aber schnell".

So, Herr Habeck komme vom Hause her von Hühnern, Schweinen, Kühe melken, sie selbst eher
aus dem Völkerrecht. Völkerrecht aus der Gosse?
In dieser hätte ich Baerbock doch nicht unbedingt
gesucht.

Frank Müller | Mi, 19. Mai 2021 - 21:05

Meine erste Anforderung an den Kanzler / die Kanzlerette wäre KEIN Jurist zu sein. Mit der universitären Ausbildung zum Bedenkenträger sind die meisten Politiker von vorne herein ungeeignet ein Land voran zu bringen. Das Abarbeiten an ABs Ausbildung ist allerdings scheinheilig - dass sie sich Völkerrechtlerin nennt, ist das letzte, was mich an ihr stört.

Ingo Kampf | Do, 20. Mai 2021 - 07:13

Die Frau wäre auf dem Arbeitsmarkt in der wertschöpfenden Wirtschaft chancenlos. Das Schlimme ist, sie redet über Sachen, die sie nicht versteht. Wenn sie wenigstens Physik, Chemie oder Ingenieurwissenschaften mit Abschluß studiert hätte, dann würde sie in Talkshows nicht so einen Unsinn verbreiten. Das Ganze passt zu diesem Berliner Klüngel um Kühnert und Giffey. Und oben auf dieser Seite das Buch eines FDP-Politikers über die kaputte Stadt Berlin. Ich denke, in dieser Blase sind die Maßstäbe verrutscht!