- Die Sollbruchstelle
Die Debatte um den Verband „Die Familienunternehmer“ kommt zur rechten Zeit. Sie zeigt, dass die Frontlinie im alltäglichen Kulturkampf auch zwischen traditionellen Familienunternehmen und dem woken Kapitalismus internationaler Konzerne verläuft.
Worin besteht eigentlich die so häufig beklagte Hegemonie der politischen Linken? Antwort: Sie besteht zunächst natürlich darin, dass man auf beinah allen Kanälen mit Produkten entsprechender Ideologie beschallt wird: vom öffentlichen rechtlichen Rundfunk und den deutschen Bildungseinrichtungen über das Theater und der Kulturszene bis zum letzten Provinzliteraturfestival.
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Genau so ist es ! Bis auf Kapitalismus dessen Brgriff Marx prägte ich würde ehr sagen Unternehmer die Große, mittleren und kleinen bis zu kleinst Unternehmen führen….. Unternehmer hat das Wort Unternehmen im Stamm, Kapitalist isr ehr ein linker verachtender Begriff des Unternehmers aber das nur nebenbei ….. ändert aber nichts am Grundtenor ihres Artikels.
Natürlich heizen die Lenker der Großunternehmen unabhängig von jeder möglichen Eigentumsform dem Zeitgeist hinterher um auch nur den kleinsten Vorteil von politischer Seite her zu ergattern.
Beim Kleinunternehmen z.B. Handwerksbetrieb mit Mitarbeitern aus der Familie wie Frau und Kindern sieht es völlig anders aus, die bekommen genau so wenig Unterstützung von den Regierenden wie ihre Angestellten. Im Gegenteil beide werden wie Zitronen ausgepresst. Die haben keine Lobby und machen keine Parteispenden und leisten sich kein „Gespräch“ für 80.000 € ….. die müssen gucken und ihre Familien am ka…….en halten.
MfG a d Erf. Republik
Manches sind aber glaube ich einfach Denkgewohnheiten, die in einem gemeinsamen Denkraum geprägt werden. Da braucht es vielleicht einfach frischen Wind und die Fähigkeit, Dinge auch mal von anderen Seiten zu sehen.
Ein zentraler Ort für in den letzten Jahren zunehmend fehlenden frischen Wind sind vielleicht die Universitäten. Fast alle Menschen auf relevanten Positionen, egal ob kapitalistisch oder linker Thinktank-/NGO, Chef oder weiter unten, haben universitäre Jahre durchlaufen die eine gewisse Weltsicht mitprägen und ein verinnerlichtes Gefühl, was richtig ist und wie andere relevante Personen denken.
Dieses gemeinsame Denken ist glaube ich einfach zu eng und weltfremd geworden. Das ist wahrscheinlich meist kein intrinsisch böser Wille oder wirklich tiefste Überzeugung - es ist eine gemeinsame Gewohnheit, wie man die Welt und den Menschen sieht.
Durch den kleiner werdenden Westen regelt sich manches davon von selbst, weil die Welt nicht ignorierbar ist.
neulich in den USA..., werden all diese 'woke-progressiven' Konzerne und Unternehmen schnellstmöglich 'ihr Fähnchen wieder in den Wind hängen...', genau so wie neulich in den USA... ... 🤣 [und auch nach 1933 übrigens... 🤔]
Bin völlig Ihrer Meinung. Das sind weitere letzte Versuche der Ökofaschisten und links-woken Spinner zu retten, was zu retten ist. Niemand wird einen Discounter oder Unternehmen meiden, weil Linke davor warnen, weil sie im Verband sind. Wer bestimmte günstige Produkte braucht, geht dahin, wo er glaubt sie zu bekommen. Andersherum kann man die paar ausgetretenen Unternehmen durchaus meiden. Denn was die anbieten, haben andere auch und preislich kaum unterschiedlich. Verärgerte Bürger, die es ja immer mehr geben soll, könnten den Spieß also auch umdrehen. Aber wie dem auch sei. Wir Deutschen haben schon immer das übernommen, was in Amerika seinen Anfang genommen hat. Das wird jetzt nicht anders sein.
bisschen Hoffnung... - oder? 😉
Austauschbare "Manager", die zeitlich begrenzt angestellt sind, sind gut in Organisation und Verwaltung und gehen mit dem Personal geschickt um. Sie sind oft gute Verkäufer oder gute Verwalter.
WAS sie verkaufen oder WAS sie organisieren, ist dabei unerheblich. In diesem Punkt sind sie auf ihr Personal und auf ihre Berater angewiesen. Sie selbst stoßen nur selten wirkliche Innovationen an.
Das war bei den früheren Unternehmern anders, und es ist auch anders bei den kreativen Unternehmern des Internet-Zeitalters.
Hier spielt eine deutlich erkennbare Unternehmerpersönlichkeit eine große kreative, zukunftsorientierte Rolle bei dem, was das Unternehmen produziert.
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Auch im Staate braucht es Beamte oder Manager, die gut organisieren und verwalten können. Es ist aber wichtig, dass diese Funktionäre durch Persönlichkeiten mit Kreativität und realitätstauglichen Visionen angeleitet werden.
Funktionärsherrschaft ist bestenfalls Verwaltung des gesellschaftlichen und technischen status quo.
Die Deutsche Bank ist ein perfektes Beispiel für diese "Sollbruchstelle". Der Geist des früheren CEO Ackermann ist dort (Cum oder Ex) noch überall präsent, aber perfekt getarnt durch die Regenbogenfahne. In der DAX-Welt werden überall Positionen mit ehemaligen Beratern besetzt: aalglatt, worthülsengestählt und stets auf dem Sprung zur nächsten Stufe auf der Karriereleiter. Frau Ostermann gebührt der große Verdienste, diesem Unbehagen vieler traditions-und verantwortungsbewusster Mittelständler gegen solches Gebaren eine Stimme gegeben zu haben: "Wir lehnen betreutes Denken ab".
ja, Herr Grau, so bin ich selbst in der DDR aufgewachsen. Sie haben es richtig beschrieben in der Heimat verwurzelt. Das heißt als Unternehmer Verantwortung für die Region und die Menschen die man beschäftigt und auf die man als Arbeitgeber angewiesen ist. Sich als mit Turnschuhen, Sakko und Longshirt aus denen ein faltiger Hals ragt in bester Westküstenmanier ist da etwas wenig. Dem Unternehmer auf dem Land, wo die meisten FU angesiedelt sind, werden dem Inhaber die Probleme der Belegschaft unvermittelt und direkt angetragen. Da hat man mindestens zuzuhören im Idealfall zur Lösung beizutragen.
Wir erleben derzeit eine tiefgreifende Krise. Ich glaube nicht, dass der Kapitalismus an sich dafür verantwortlich ist, eher seine globale Ausprägung. Mittelständische Unternehmen sind deutlich kapitalistischer, effizienter organisiert als multinationale Konzerne, deren bürokratische Strukturen fast schon staatsähnlich sind.Fehlentwicklungen werden hier durch Umstrukturierungen kaschiert, die als Innovation von rasch wechselnden Managern verkauft werden.
Eigentümergeführte Unternehmen agieren grundsätzlich anders, pragmatischer, markt-und kundenorientierter.Fehler haben schnell bedrohliche Folgen.
Es ist vernünftig, die politische Repräsentanz eines Viertels der Bevölkerung nicht vom Dialog auszuschließen. Vernunft hat jedoch einen schweren Stand zur Zeit.
Eine strukturkonservative, vernunftbasierte
Haltung wird heute als „rechts“ diffamiert, im politischen, gesellschaftlichen und jetzt sogar im wirtschaftlichen Bereich, wie die infame, antidemokratische Kampagne von Compact zeigt.
