Merkel, Schulz, Seehofer - Die Pattex-Parteichefs

Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz haben historisch schlechte Wahlergebnisse eingefahren. Aber anstatt Verantwortung zu übernehmen, kämpfen sie vor allem um das eigene politische Überleben. Ohne Rücksicht auf die Partei und das Land

Horst Seehofer, Angela Merkel und Martin Schulz
Seehofer, Merkel, Schulz: Überzeugt von der eigenen Unersetzlichkeit / picture alliance

Autoreninfo

Constantin Wißmann schreibt für verschiedene Zeitungen und Magazine. Er hat in London Geschichte studiert und die Berliner Journalisten-Schule absolviert. Er arbeitet für Cicero Online. 

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„Nicht die Begierde – nein, die Liebe zur Macht ist der Dämon des Menschen“, schrieb Friedrich Nietzsche einst. Was dieser Dämon mit mächtigen Menschen anstellt, lässt sich derzeit in Berlin und in Bayern beobachten. Die Parteichefs der einstigen Volksparteien – Angela Merkel, Horst Seehofer und Martin Schulz – haben jeweils das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl seit 1949 (CDU und CSU), im Fall der SPD sogar in ihrer Geschichte zu verantworten.

Aber anstatt die Verantwortung für diese Katastrophen zu übernehmen, machen die drei Parteichefs das Gegenteil. Sie klammern sich an ihre Positionen als wären diese Planken der untergehenden Titanic, nur damit beschäftigt, sich selbst irgendwie über Wasser zu halten und ohne sich darum zu kümmern, ob der Rest der Besatzung versinkt. Statt um Politik geht es um die eigene Person, statt um Überzeugungen in der Sache um die Überzeugung der eigenen Unersetzlichkeit. Man kennt das aus der Politik, aus der deutschen insbesondere. Konrad Adenauer, Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder – sie alle hatten ihre Verdienste, ein würdevolles Ende ihrer Amtszeit gehört nicht dazu. Aber das macht das aktuelle Schauspiel in Berlin und Bayern nicht weniger schäbig.

Die vielen Fehler des Martin Schulz

Der unschuldigste der drei historischen Wahlverlierer ist SPD-Chef Martin Schulz. Er ist noch nicht einmal seit einem Jahr im Amt, und Kanzlerkandidat und Parteichef wurde er auch hauptsächlich deswegen, weil kein anderer in der Partei den Posten wollte. Doch lassen sich 20.5 Prozent für eine Volkspartei nun einmal nicht wegdiskutieren, zumal Schulz mit einem Sympathie-Bonus bei der Bevölkerung, den Medien und der eigenen Partei gestartet war, wie ihn lange kein SPD-Kandidat hatte. Schulz’ Wahlkampf voller Pleiten, Pech und Pannen hat Markus Feldenkirchen im Spiegel eingehend beschrieben.

Doch auch nach der Wahl machte Schulz Fehler über Fehler, den entscheidenden gleich zu Anfang. Er legte sich und seine Partei noch am Wahlabend auf die Oppositionsrolle fest. Nicht nur alte SPD-Strategen wie Erhard Eppler haben das nicht für besonders klug gehalten. Doch damit nicht genug. Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen bekräftigte Schulz seine Regierungsabsage ohne Not erneut. Martin Schulz hat viel erreicht als Europa-Politiker, er könnte die Bundespolitik abhaken nach dem Motto: „Ich habe alles gegeben, es hat eben nicht gereicht.“ Doch nun hängt der Vorsitzende der Partei wie ein Klotz am Bein auf dem Weg zu einer Großen Koalition. Dass er selbst und die  SPD dabei einigermaßen ihr Gesicht wahren können, hat er fast unmöglich gemacht.

Seehofers Zinnober

Der Unverfrorenste der Machtklammerer ist der „Kini“ aus Bayern, Horst Seehofer. Noch in der vergangenen Woche hatte er mit großem Trommelwirbel einen Fahrplan angekündigt, mit dem die Ämterübergabe im bayerischen Ministeramt und der CSU-Parteispitze geregelt werden sollte. Dass dringend was passieren muss in Bayern, wo die CSU ein Jahr vor der Landtagswahl gerade mal 37 Prozent der Stimmen gewann, ist eigentlich jedem klar.

Heraus kam dann aus all dem Seehoferschen Zinnober: nichts. Bis auf einen „Gesprächskreis“, der pikanterweise mit Gegnern des ewigen Kronprinzen Markus Söder besetzt ist, und nun offenbar genau die Vorschläge erarbeiten soll, die Seehofer immer wieder ver- statt ausgesprochen hat. Man könnte auch sagen: Seehofer hat sich Zeit verschafft. Schon bei den Jamaika-Sondierungen war offenbar ein Ministerposten in Berlin für ihn eingeplant, darauf würde es wohl auch im Fall einer Großen Koalition hinauslaufen, den Parteivorsitz würde er behalten. Die Drecksarbeit, um die absolute Mehrheit in Bayern zu kämpfen, würde Seehofer dann, großzügig wie er ist, Markus Söder überlassen. Söder die schwierige Aufgabe zu erleichtern, indem er ihm ausreichend Spielraum gibt, als Ministerpräsident zu reüssieren, kommt Seehofer dabei nicht in den Sinn. Dass bei all der Spielerei in der Partei die Ungeduld und die Wut wächst, sie sich immer weiter zerreißt und die heilige absolute Mehrheit in Bayern immer stärker gefährdet wird, nimmt er dabei offenbar in Kauf. Hauptsache er, Seehofer, ist weiter oben und sein Rivale Söder strampelt sich weiter ab.

Merkels Erkenntnis der eigenen Unersetzlichkeit

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat schon einmal aus nächster Nähe erlebt, wie ein Parteivorsitzender partout nicht gehen wollte. Sie war Umweltministerin im Kabinett Helmut Kohls, in dem der Rekordkanzler immer übellauniger und unwilliger für jede Art von Kompromiss auftrat. 1998 sagte Merkel, offenbar im Zuge der Erfahrung mit Kohl, der Fotografin Herlinde Koelbl: „Ich möchte irgendwann den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg aus der Politik finden.“ Das sei, fügte sie an, viel schwieriger als sie gedacht habe. Fast 20 Jahre später lässt sich festhalten: Es scheint immer schwieriger geworden zu sein, bis es nun gar nicht mehr geht.

Vor ziemlich genau einem Jahr, als es um den Parteivorsitz und die Kanzlerkandidatur der CDU ging, habe sie „Stunden um Stunden“ darüber nachgedacht, ob sie noch einmal antreten sollte. Das Ergebnis der Merkelschen Meditation, oh Wunder: Immer stärker wuchs Angela Merkels Erkenntnis, dass allein sie für die Ämter in Frage kommen könnte. Nicht bloß ihre Partei, Deutschland hätte ihr viel gegeben, was sie nun zurückgeben wolle. Blöd nur, dass so wenige Wähler von Angela Merkel etwas haben wollten, wie nie zuvor von einem CDU-Kanzler. 32,9 Prozent.

Merkel auch für Scheitern von Jamaika verantwortlich

Doch statt in der Analyse des Wahldebakels nach Fehlern zu suchen, offenbarte sich auch im Nachgang immer stärker die „Machtarroganz“ der Kanzlerin, wie sie Alexander Marguier geschildert hat. Jegliche mögliche Aufarbeitung versickerte in dem erstaunlichen Satz: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssen“. Auch danach wurde es nicht besser. Denn natürlich fällt auch das Scheitern der Jamaika-Sondierungen unter die Verantwortlichkeit der Kanzlerin. Hier hätte sie all ihr gerühmtes Verhandlungsgeschick aufbringen, hätte für das Bündnis kämpfen müssen. Doch statt die Verhandlungen zu führen, moderierte Merkel sie bloß, wie FDP-Generalsekretärin Nicola Beer berichtete.

Nun bleibt der Union nichts als eine erneute Große Koalition, in der die SPD den Preis ungebremst nach oben treiben kann. Auch das könnte Merkel noch verhindern. Eine Minderheitsregierung aber liege ihr nun einmal nicht, heißt es.  Und würde sie sich selbst vom Feld nehmen? Die SPD würde sofort einschlagen, und die Union könnte mehr von ihren Zielen durchsetzen. Aber ein derart selbstloses Verhalten kann man von deutschen Spitzenpolitikern offenbar nicht verlangen.

Stattdessen müssen alle dabei zusehen, wie drei historische Wahlverlierer nicht nur an ihren Stühlen kleben, sondern fast ausschließlich damit beschäftigt sind, den Kleber anzurühren und ihn großflächig zu verteilen. Es ist erstickend.

Achim Scharelmann | Mo, 27. November 2017 - 09:29

Wer mit diesem Wahlergebnis, aufgrund einer vergeigten Politik, für sich selbst nicht erkennt, daß man nicht mehr erwünscht ist, der ignoriert den Wählerwillen und scheint tatsächlich nur noch an der eigenen Stellung interessiert zu sein, vielleicht auch noch getrieben durch übergeordnete Interessen, die man höher ansetzt, als Volkeswillen und weil man weiß daß Neuwahlen genaus das bestätigen würden, versucht man das mit allen Mitteln zu verhindern und selbst faule Kompromisse sind für sie immer noch besser, als dem Wählerwillen zu folgen. Das ist Etikettenschwindel hoch fünf und unsere Demokratie wird immer mehr zu Grabe getragen weil man sich allen verpflichtet sieht, nur nicht dem eigenen Volk.

Joachim Geisler | Mo, 27. November 2017 - 13:43

In reply to by Achim Scharelmann

Mein Großvater musste wegen seiner unerschütterlichen Treue zur SPD ins KZ. Mir wird übel wenn ich sehe, wie diese Partei für alle Zeiten zerstört wird.

Achim Scharelmann | Mo, 27. November 2017 - 17:12

In reply to by Joachim Geisler

Es ist gut, daß auch mal Menschen aus Fleisch und Blut benannt werden, wenn es um Standpunkte geht, die in früheren Jahren oft mit persönlichen Nachteilen jeglicher Art verbunden waren, im Gegensatz zu heute. In meiner Familie konnte es gegensätzlicher nicht sein. Auf der einen Seite der Großvater mütterlicherseits, streng gläubiger Katholik im Dienst des Strafvollzuges tätig und auf der anderen Seite der kommunistische Arbeiter aus Altona, der der Überzeugung wegen verhaftet werden sollte und nach Berlin geflohen ist und dort untertauchte und im gleichen Millieu weitermachte, bis er im Gefängnis landete.
Der andere Großvater wurde von den Nazis kaltgestellt weil er in seiner Position bekennendes und aktives Kirchengemeinderatsmitglied war und keine Anstalten machte, sich davon zu distanzieren und er verbaute sich dadurch den eigenen Aufstieg, denn es wurden aktive Nazis bevorzugt und die wurden befördert und die Außenseiter hatten das Nachsehen. Respekt vor solchen Männern.

Karin Zeitz | Mo, 27. November 2017 - 09:32

und die Sorge um das eigene Wohlergehen bringt die führenden Politiker dazu, an ihren Posten zu kleben. Neue Ideen und Vorstellungen für die Zukunft Deutschlands - Fehlanzeige. Statt dessen hat sich die Kanzlerin unbeirrt für ein “weiter so“ ausgesprochen, denn ihr ist bekanntlich nicht bewusst geworden, was sie hätte “anders machen“ sollen. Wie schon Kurt Tucholsky schrieb: “wenn Wahlen ändern könnten hätte man sie längst verboten“.

Willi Mathes | Mo, 27. November 2017 - 09:34

Wunderbar , Herr Wißmann !

Diese Herrschaften halten sich schon zu Lebzeiten für politische Denkmäler, nur weil der Kalk schon rieselt !

Freundliche Grüsse

martin falter | Mo, 27. November 2017 - 09:40

gebracht. - Danke dafür mehr muss man dazu nicht sagen.

Michaela Diederichs | Mo, 27. November 2017 - 13:33

In reply to by Peter Lieser

"Treffer, versenkt" möchte man schreiben. Leider versenken sich diese Politiker nicht. Aber der Artikel ist ein Volltreffer.

Robert Flag | Mo, 27. November 2017 - 09:57

Eine Koalition aus CDU, FDP & AfD und die Welt wäre wieder in Ordnung. Konservative Regierung, progressive Opposition - alles klar.
Scheitert aber an der Stigmatisierung der AfD. Auch und vor allem in den Medien. Traurig.

Lieber Herr Flag,

da haben Sie sicher recht, das es eine naheliegende einfache Lösung gibt, und mit den „Bahamas“ als Namensgeber für die Flaggenfarben schwarz-gelb und blau wäre ja auch schon ein verheißungsvolles Stichwort gegeben.

Allerdings zeigen die 2/3 der Stimmen links von FDP und AFD auch, dass bei der Masse der Bürger die drohende Entwicklung noch nicht wirklich realisiert worden ist.

Da muss es aber wahrscheinlich erst noch viel schlimmer kommen bevor man zu naheliegenden Lösungen greift.

Aber vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, dass die neue GroKo erst einmal so richtig an der Lösung der von ihr selbstgeschaffenen Katastrophen scheitern muss, und dieses Versagen dann der Mehrheit überdeutlich klar wird.

Allerdings tut es richtig weh, zuschauen zu müssen, wie sich der Schaden mit jedem Tag vergrößert.

Es grüßt Sie
J. Walter

Renate Aldag | Mo, 27. November 2017 - 10:10

Richtig, der Wähler hat die klebrige Looser-Kuppel der 3 Parteien satt. Der Anstand gebietet deren Rücktritt, aber der Wählerwille wird in diesem Lande immer mehr ignoriert. Die Stimmenverluste der Regierung bezogen sich nicht nur auf die (nicht-)handelnden Personen, sondern auch auf die Themen, die den Deutschen am meisten angehen. Das wäre 1. die "Flüchtlings"-politik, 2. die fehlende Sicherheit 3. schwindende Demokratie und Rechtsstaatlichkeit 4. zu hohe Steuerlast und prekäre Beschäftigung 5. Kinder- u. Altersarmut 6. verrottende Infrastruktur und Bildung usw.,usw.

Heidemarie Heim | Mo, 27. November 2017 - 10:13

Und dies gleich in 3-facher Ausführung! Ja so ist der gemeine Wähler. Er hat es diesmal tatsächlich mit seinem Wahldenkzettel geschafft, das "Beste" in unseren Politikern zutage zu fördern! Ich persönlich halte es seit geraumer Zeit kaum mehr aus, auch nur die Gesichter bestimmter Personen in der TV-Berichterstattung zu sehen. Von den
verklausulierten Nichtantworten auf Nichtnachfragen wohlwollender Medienvertreter
ganz zu schweigen! Ich fühle mich als interessierte und n o c h denkende Bürgerin und Wählerin von diesen etablierten Sesselklebern der
Macht nur noch vera.... und damit regelrecht angewidert. Um es mit dem Vokabular eines
Abgeordneten zum anderen Abgeordneten
auszudrücken: " Ich kann Deine Fre..e nicht mehr sehen!". Was die Jamaica-Unverhandlungen betrifft: "Mehr S e l b s t e n t l a r v u n g geht für den Wahlbürger nicht. Deshalb die Scheu vor
Neuwahlen? MfG

dann dies. Unseren Politikern wurde die Maske heruntergerissen und wir sehen nun (falls man das vorher nicht schon gesehen hat), was für Menschen die führenden Politiker unseres Landes eigentlich sind: machtgeile Karrieristen, denen es nur um sich selbst geht. Das Land ist solchen Personen einfach nur schnurzegal.

Bernd Eifländer | Mo, 27. November 2017 - 10:14

Alle denken NUR an sich.
Nur ich denke nur an MICH !
Herr Wißmann hat's treffend beschrieben. Die Wahlbeteiligung wird wieder sinken.

Dr. Florian Bode | Mo, 27. November 2017 - 10:19

Robert Mugabe
Nicolae Ceaucescu
Erich Honecker
Boris Jelzin
François Duvalier

und viele viele mehr. Da reihen sich Schulz/Merkel/Seehofer doch in eine schöne Reihe ein. Selbst Fidel Castro war da besser gewesen und mehr oder minder freiwillig abgetreten.

Dr. Roland Mock | Mo, 27. November 2017 - 10:34

Schulz: eine tragische Verlierergestalt. Merkel: unbelehrbar, prinzipien- und charakterlos. Aber der härteste ist wirklich Seehofer: Daß die Bayern das mitmachen, daß Söder & Gesinnungsfreunde einfach keinen Weg finden, den loszuwerden; es macht mich Nordlicht fassungslos. Neben der grünen Merkel ein in Sachfragen beliebiger, im Zweifel eher linker Wackelpudding, der gerade voll Inbrunst erklärt hat, er halte „Frau Merkel für die beste Kandidatin“ für eine künftige Kanzlerschaft. Falls Seehofer die Groko wirklich mitverhandeln sollte: Was für ein Regierungsbündnis soll das denn werden? Merkel-Seehofer- irgendein Sozi: Das wird Rot-rot grün. Und Bayern: Wenn Seehofer dort im nächsten Jahr noch etwas zu sagen hat, darf eine 30%-CSU um die Stimmen von AfD und FDP betteln. Sieht das in Bayern keiner????

Brigitte Simon | Mo, 27. November 2017 - 20:14

In reply to by Dr. Roland Mock

Hallo Herr Dr. Mock,

ja, daß die Bayern das mitmachen - oder noch mitmachen - das ist die Gretchen-
frage. Dennoch, vielleicht, möglicherweise, könnte eventuell unter Umständen,
ein Umdenken, aber nur wahrscheinlich, stattfinden. Es gibt mittlerweile CSU-
clans mit wachem und wachsenden Verstand, die eine Wiederwahl Seehofers
strikt ablehnen. Vor einigen Wochen erfuhr ich - mir wurde es ganz warm um´s
Herz - daß Dobrindt und Aigner in ihren Wahlkreisen im schönen Oberbayern
nicht mehr die, aus ihrer Sicht betrachtet, Unterstützung und "Wertschätzung"
erhalten.

Mit freundlichen Grüßen, Brigitte Simon aus dem schönen München

Brigitte Simon | Di, 28. November 2017 - 12:41

In reply to by Dr. Roland Mock

Danke, daß es Ihnen bei diesen An- und Aussichten auch warm ums Herz wird!
Die Hoffnung stirbt zuletzt. Hoffen wir!

Gruß aus dem - zurecht - grauen München, Brigitte Simon

Marie Werner | Mo, 27. November 2017 - 10:42

Danke Herr Wißmann für ihre treffende Analyse. Wünschenswert wäre, dass Ihre Zeilen auch von den 3 Festgeklebten inkl. deren Gefolgschaft gelesen werden.
Lassen Sie mich mal Ihren Gedanken weiterführen: Angenommen alle drei würden entfernt werden, ...kann es sein, dass plötzlich ganz viele neue Möglichkeiten für mögliche Koalitionen entstehen würden?
Anders ausgedrückt, der Knoten würde sich endlich lösen...

Pierre Sens | Mo, 27. November 2017 - 10:43

"....so wenige Wähler von Angela Merkel etwas haben wollten, wie nie zuvor von einem CDU-Kanzler. 32,9 Prozent..:"

Diese Angabe ist falsch. Die CDU hat nur CDU 26,8 % bei der Bundestagswahl bekommen. Die CSU 6,2 %. Die CDU kommt mit der CSU zusammen auf 33 %.

Die CDU liegt mit 26,8 % nicht weit von der SPD mit ihren 20,5 % der Stimmen. Beide sind also keine Volksparteien mehr.

Und ja es ist richtig: Merkel muß weg!

Guten Tag Herr Sens, 

danke für den Hinweis. Das ist aber nicht ganz richtig, denn in Bayern konnten Angela Merkel und die CDU nicht antreten. Angela Merkel war Kanzlerkandidatin der Union und somit auch der CSU. Nur das CDU-Ergebnis hier zu nennen, wäre deshalb verwirrend. 

Beste Grüße


CW

Herr Wissmann,
nach der korrekten Prozentzahl der CDU, nämlich der für die Nicht-Bayern-Länder habe ich Ausschau gehalten. Wahrscheinlich habe ich mich dabei dumm angestellt, und war auch zu faul, selber nachzurechnen. Es wäre schön, wenn Sie den Anteil mitteilten.

Herr Lieser,

die siamesischen Zwillinge bekommen faktisch ihre Abgeordneten genau nach diesen Prozentanteilen + Überhang.

Bezieht man die Stimmanteile auf abgegebene Stimmen (46.83 Mio.) sind die Zahlen von Herrn Sens korrekt. Wenn man CDU und CSU Stimmen auf die Wahlberechtigten bezieht (61.5 Mio.), sieht es für die Union so aus: CDU 20,42%, CSU 4,72%.

Sind das noch Volksparteien?

Bei der SPD wird dann klar, dass sie keine Volkspartei mehr ist. Auf die SPD fallen nur noch 15.62% der Stimmen der Wahlberechtigten. Eine neuerliche GroKo ist dann nur noch von 40.77% aller Wahlberechtigten gewünscht.

Tolle Legitimation…

Ursula Schneider | Mo, 27. November 2017 - 10:55

statt Jung von Matt? Wäre doch viel billiger und sicher effektiver.
Angela Merkel (analog zum Produkt) die "Mutter des Kontaktkleber-Sortiments", passend für jedes Material (bzw. jede Partei), schnelle Aushärtungszeit, höchst flexibel und für viele kreative Anwendungen (sprich Koalitionen) bestens geeignet ...
Höchste (Klebe)Qualität - Made in Germany!

Helmut W. Hoffmann | Mo, 27. November 2017 - 10:57

ist für die sog. Volksparteien natürlich eine Katastrophe, hat aber auch eine andere Seite: die Bevölkerung sieht nun in aller noch nicht dagewesenen Deutlichkeit, von welchen erlauchten Personen und ihrer Entourage wir regiert werden.

Christa Wallau | Mo, 27. November 2017 - 10:58

Unabdingbar ist eine die Änderung im Wahlrecht, die schon oft und absolut zu recht gefordert wurde:
Begrenzung der Amtszeit des Kanzlers und der Ministerpräseidenten der Länder auf maximal zwei
Legislaturperioden!
Da auf die politische Vernunft und auf den Anstand kein Verlaß (mehr) ist in Deutschland, müssen die "abgehobenen" Politiker über eine
Beschränkung ihrer Macht durch ein Zeitlimit
auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

Herr Wißmann hat die heutigen unerfreulichen und für unser Land schädlichen Zustände gut beschrieben. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Sepp Kneip | Mo, 27. November 2017 - 11:00

Man muss den Artikel nicht weiter kommentieren, er besagt eigentlich alles. Er offenbart in erschreckendem Maße, dass das Demokratieverständnis in der deutschen Politik auf den Nullpunkt gesungen ist. Auslöser all dessen ist eine Frau namens Angela Merkel, die als Zerstörerin der demokratischen Bundesrepublik Deutschland in die Geschichtsbücher eingehen wird, wenn sie keiner stoppt.

Die einzige Hoffnung ist die Tatsache, dass es, gleichgültig welche Konstellation die Regierung stellen wird, eine Opposition im Bundestag geben wird. Wenn sie ihre Rolle richti spielt, kann sie den Bürger über das, was hinter einer künstlich erzeugten Nebelwand gegen ihn augekungelt wird, aufklären. Das könnte den Klebstoff lösen und wäre ein großer Gewinn für Deutschland und seine Bürger.

Dr. Lothar Sukstorf | Mo, 27. November 2017 - 11:14

Was sind Merkels Alleinstellungsmerkmale?
1.) Fingernägelkauen
2.) Raute
3.) Macht nicht loslassen wollen
4.) strapazierfähige Hosen (vor allem das Gesäßteil)
...und dann mokiert sich die CDU über die SPD - und schwadroniert von Staatsverantwortung. Was mir in dieser einen Woche nach dem Scheitern von Jamaika klar geworden ist - die Parteien setzen sich mit dem Staat gleich, vor allem die CDU und, das ist ziemlich frech und dreist. Dabei führen sie sich eher wie Usurpatoren auf, vor allem die Grünen mit ihren 8,9%.

Dem Artikel von Hr. Wissmann ist nichts hinzuzufügen, klasse analysiert und klasse geschrieben!.

Ihren Kommentar möchte ich um einen Punkt ergänzen:

Die Grünen hatten sich bereits darauf ausgerichtet, wieder auf Ministersessel es sich bequem zu machen und sich in Staatskarossen durch die Gegend kutschieren zu lassen. Es hat erstaunt, wie oft die Grüne Spitze nach den gescheiterten Sondierungsgesprächen die Worte "Unser Land" und "staatsmännische Verantwortung" in den Mund genommen haben! Verfolgt man die Grünen Politik über die Jahre, dann weiß hoffentlich jeder, was das Ziel der Grünen ist: Abschaffung des Staates Deutschlands und Reduzierung der Bio-Deutschen, da diese Bio-Deutschen sonst alle dem Nazi Geschwätz verfallen würden (z.B. Frau Roth 1990 bei einer Demo "Nie wieder Deutschland" in vorderer Front oder 2015 bei einer Demo, bei der Deutschland verunglimpft wurde). Verantwortung für diesen Staat spreche ich den Grünen ab, es geht einzig um Ihre Ideologie!

Ralph Lewenhardt | Mo, 27. November 2017 - 11:20

wenn die auflagenstärksten Medien damit aufhören, genau diese Perversität zu zementieren. Sie sind Spiegel-Bild fossiler Machtzirkel mit eigenen politischen Zielen ihrer trotzigen Altinhaberelite. In deren politischen Auftrag führt jeder seinen um Zucker bettelnden Spitzen-Polit-Zirkusbären, am Nasenring durch die öffentliche Volksmanege-solange er brav ist. Dass die Besucher in ihrem Zirkus immer weniger klatschen oder gar Dauerkarten kaufen, erleben sie sorgenvoll aber für ihre Restzlebenszeit wirds schon noch reichen und nach mir die Sintflut.
Wenigstens Gott schütze den grundgesetzlichen Souverän und seinen albernen Willen!

Wilhelm Maier | Mo, 27. November 2017 - 11:24

"Die Macht soll handeln, nicht reden." so
Johann Wolfgang von Goethe.
Ob die "das aktuelle Schauspiel" - (mehr "Kasperl und die Große Freiheit")
"Alle mitanand?"
wieter Spielen können?
" Auf und ab Polka?".

Wolfgang Krahl | Mo, 27. November 2017 - 11:44

Der Cicero-Artikel trifft den Kern.
4 Wochen Brainstorming (Ideenfindung) mit zu vielen Teilnehmern, Chaos!
Chronologie aus mir bekannten Berichten:
Sonntag 22 Uhr: FDP erstellt Papier zum Abbruch;
23.30 Uhr: FDP informiert Kanzlerin zum beabsichtigten Ausstieg;
24 Uhr: FDP verläßt die Sitzung
Montag 01 Uhr: Union und Grüne treten geschlossen vor die Kameras, die Kanzlerin erklärt die Sondierung für gescheitert, ohne Anwesenheit der FDP!
Was war in dieser Restsondierung bis 1 Uhr erfolgt?
Herr Seehofer bedankt sich bei der Leiterin der fehlgeschlagenen Sondierung mit Lächeln, unter Beifall der Anwesenden. Enttäuschung sieht anders aus. Man hatte einen Schuldigen der nicht CSU heißt. Es gab keinen einheitlichen Ergebnisstand.
Frau Dr. Merkel gab zu, gelernt zu haben.
Die FDP und Grünen haben Inhalte geliefert.
Söder und Dobrindt können den Bayernplan angehen.
Neue Sondierung für GroKo Anfang 2018.
Wahlkampf ab Sommer 2018 in Bayern
Weihnachten 2018 neue Regierung.!

Norman Höhler | Mo, 27. November 2017 - 11:44

Für mich ist es ein Phänomen, wie manche Leute die Bestätigung ihrer Macht brauchen. Das Phänomen hat Gertrud Höhler schon in ihrem Buch Die Patin treffend beschrieben. Selbstheilung ist nicht zu erwarten. Das Problem ist bekannt.
Deshalb gibt es in vielen Ländern eine Amtszeitbegrenzung. Dies fordert auch die AfD.
Mir erscheint sie sinnvoll bei allen Wahlfunktionen der Exekutive: Bürgermeister, Landräte, Ministerpräsidenten, Bundeskanzler, Bundespräsident. Bei den Vertretern der Legislative halte ich die Begrenzung für kritisch. Warum soll man auf die Erfahrung z.B. eines langjährigen Kreistagsmitgliedes verzichten? Dieser Mensch wird durch sein Wahlamt nicht reich und seine Macht ist begrenzt und überschaubar.
Bei den Spitzenpositionen ist das vollkommen anders. Es geht nicht um persönlichen Wohlstand, sondern nur um das o.g. Phänomen. Psychologen könnten sich Doktorhüte verdienen, wenn sie das Phänomen Kohlmeise oder Honeckersyndrom ergründen könnten.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 27. November 2017 - 12:14

dass der Kanzlerin liebstes Kind die Schwarz/Grüne Koalition gewesen wäre, die sie weiter Richtung wie ich sagen würde "open society" gebracht hätte als die GroKo, erst recht aber als eine Schwarz/Magenta Koalition bzw. dann Minderheitenregierung.
Taktisch ganz dumm gelaufen für die Kanzlerin und Özdemir?, dass man dies nicht geschickt genug zu verbergen wußte?
Ich hätte nicht gedacht, dass Lindner es bemerken würde, erst recht nicht, dass er sich dann weigerte.
Die SPD kann natürlich in einer erneuten Koalition ganz den Bach heruntergehen, wenn sie glaubt jetzt die Grünen in der Flüchtlingskrise und die Linken in der GR-Krise überbieten zu müssen und noch eins draufsetzt als der hl. Georg gegen den Rechtspopulismus.
Zum Schluss stellt dann Merkel mit SPON die Systemfrage, weil nur eine Person unersetzlich ist im Universum, Merkel.
Das winzige Deutschland möge ihr bitte als Fußkissen dienen, diese gigantische Aufgabe der idealen Ausformung ihrer selbst zu ermöglichen.
Satire?

Guido Proll | Mo, 27. November 2017 - 13:59

In reply to by Dorothee Sehrt-Irrek

> weiter Richtung wie ich sagen würde "open society"

Ebent. Nur, wie dick ist wohl die Schicht Grüner am oberen Rand der ehem. Volksparteien? Die drei sollten es besser wissen als wir. Falls die ehrliche Antwort "eher hauchdünn" ist, dann wäre die Überzeugung der eigenen Unersetzlichkeit gerechtfertigt. Kein Pattex, sondern realistische Einschätzung der Gefahren für die "open society".

Gerdi Franke | Mo, 27. November 2017 - 13:03

Aber die können doch nichts anderes. Und Bequemlichkeiten bietet der Posten ja auch noch. Und Verantwortung übernehmen fällt eben sehr schwer.Mit zunehmender Amtszeit schwinden eben Seriösität, Verständnis für Recht und Ordnung und das Verständnis für Demokratie und einen Wählerwillen.

Truiken Kardos | Mo, 27. November 2017 - 13:37

Herr Wissmann, das ist erstklassig und dem ist nichts hinzuzufügen. Ganz herzlichen Dank für diesen Artikel.

Juliana Keppelen | Mo, 27. November 2017 - 14:07

dass Herr Schulz eine Groko ausgeschlossen hat. Das ist falsch mit dieser Aussage hat er klar gemacht, dass die SPD das Wahlergebnis richtig gedeutet hat und bereit ist auf Regierungsposten zu verzichte was den SPD Ministern bestimmt nicht leicht gefallen ist. Also die Absage war kein Fehler sondern richtig zumal der CDUCSU ja noch andere Optionen offenstanden (die offenbar von der vom Ende her Denkenden versemmelt wurden). Die zweite Absage war vom Ende her gedacht noch besser, denn jetzt hat die CDU/CSU keine große Auswahl und die SPD kann Forderungen stellen die bei einer sofortigen Bereitschaft der SPD zu einer Groko nie und nimmer in der Form gestellt worden wären. Jetzt ist die spannende Frage wie weit die CDU/CSU oder sagen wir Frau Merkel bereit ist über diese Forderungen zu springen nur um an der Macht zu bleiben.

@ Frau Kppelen: Da stimme ich Ihnen ausnahmsweise einmal zu. In allem. Gehe allerdings davon aus, daß Sie eine SPD-dominierte Groko für erstrebenswert halten. Mir graut davor noch mehr als vor der (außer von der FDP) geplanten gründominierten Jamaika-Regierung.

Dominik Maassen | Mo, 27. November 2017 - 14:26

Aber wenn ich mich recht erinnere, wurden auch ein paar ihrer Vorgänger weggekegelt. Warum passiert das nicht in den Parteien? Eine neue Generation, die nicht den Mumm hat, wie damals Späth, Süßmuth und Geissler, die zwar an Kohl gescheitert sind, aber es wenigstens versuchten? Scharping, Huber, Beck - es gibt ja genug, die weggegrault wurden. Wegen der Kleinigkeiten, wegen derer man früher zurücktrat, macht das zwar heute keiner mehr. Ist mir aber zu einfach, das nur an den Personen festzumachen, die auf dem Thron sitzen. Wenn man über Parteitage der CDU liest, die an alte DDR-Zeiten oder die Wahl des Großen Vorsitzenden in China erinnern, wundert mich nicht, dass keiner aufmuckt. Das fängt doch im System schon an, das völlig gleichgeschaltet ist.

Frank Ihlenfeld | Mo, 27. November 2017 - 14:37

Ich wünschte mir, das solche klugen Analysen, welche der Cicero bringt in der Tagesschau verlesen werden, in der Hoffnung neue Denkanstöße zu provozieren, um den demokratischen Diskurs zu befördern und diese bleiernde Stimmung in unserem Land zu überwinden. Lasst uns endlich wieder politisch streiten, politisch reifer werden, unseren Blick schärfen. Die Möglichkeit von Patex Politikern, sagt auch viel über unseren Zustand von Entpolitisierung unserer Gesellschaft aus und die Medien reden über Bienen und Schmetterlinge....

Dorothe Gaede | Mo, 27. November 2017 - 14:38

Trotz massiver Hilfe der politaktivistischen Journaille ( MSM, Slomka, Kleber und Co.)haben CDU und SPD herbe Verluste hinnehmen müssen -
o h n e daraus die Konsequenzen zu ziehen, die vor längerer Zeit selbstverständlich gewesen wären.
Das hat es vor Merkel noch nie gegeben!
Was muss denn geschehen, dass Merkel, Schulz und Seehofer endlich in das politische Nirwana befördert werden? Man kann sich nur noch angeekelt abwenden ob der Machtgeilheit der Vorgenannten.
Für diesen absolut lesenswerten Artikel bedanke ich mich.

martin kleber | Mo, 27. November 2017 - 14:53

...könnten,so sie denn gute Psychologen wären,aufzeigen,daß auf der Gegenseite der CDU und auch der CSU vor Angst mit dem Fuß aufgestampft wird.Nach dem Motto;"Bäh,bäh,ich will,ich will jetzt,daß ihr kommt,sonst..."Tja,sonst?Die Merkel und ihr Generalstab,haben sich in eine schier ausweglose Lage hineinbegeben,nicht die SPD,nicht wahr?Es wird hohe Zeit der Katze endlich eine Schelle umzuhängen.Zum unseligen Wirken des Steinmeier:Kein Wort.Die "Aufforderungen"der Merkel-Hipster in Film,Funk und Fernsehen,sind an impertinenter Frechheit nicht mehr zu übertreffen.Angesichts der trüben Tatsachen.Die SPD hat keine Helden mehr.Es ist dann aus mit Ihnen.Häme und was noch,sind unangebracht.Es gibt keine Pflicht zur Pflichtkühr mit dem häßlichen Freier.

Jürgen Waldmann | Mo, 27. November 2017 - 14:54

Da hilft nur eines , wir dürfen nur zwei Amtszeiten zulassen , bei Kanzler und Ministerpräsidenten !
Dann hätte ich noch einen Beitrag , der die Anzahl der Parlamentarier begrenzt : in das Parlament kommen nur so viele Abgeordnete , wie es der Wahlbeteiligung entspricht , was bei 70 % Wahl-Beteiligung nur 70 % der Bundestags Abgeordneten ergibt , die einen Platz im Parlament erhalten .

Guido Schilling | Mo, 27. November 2017 - 19:14

In reply to by Jürgen Waldmann

Leider ist das nur die halbe Wahrheit.
Auch Abgeordnete sollten nur zweimal antreten dürfen. Es kann nicht sein, dass es Leute gibt die sich 30 Jahre von Amt zu Amt hangeln ohne jemals in die Sozialsysteme einzuzahlen. Außerdem sollte das Verhältniswahlrecht endlich abgeschafft werden. Über den sicheren Listenplatz kommen die größten Pfeifen ins Amt. Nur wer den Wahlkreis als Kandidat erringt zieht ins Parlament ein. Dann sind es auch nicht plötzlich über 700 Versorgungsberechtigte.

Gottfried Meier | Mo, 27. November 2017 - 15:02

Man muss wissen, wenn man aufhören muss. Das ist auch Teil der Verantwortung, gerade bei Spitzenpolitikern. Aber genau die erkennen den richtigen und vor allem notwendigen Zeitpunkt nicht.

Dass es keine jüngeren geeigneten Politiker in der CDU gibt, die Merkel und Co ersetzen können, glaube ich nicht. Man würde sich wundern, was sich da alles bewegen würde, wenn Merkel abtritt. Eine GroKo ohne "Die Alten" würde sich auch leichter bilden lassen.

Peter Krämer | Mo, 27. November 2017 - 15:05

wenn sich die bisherigen Regierungsparteien einschließlich der Grünen weiterhin weigern,
in den letzten Wahlergebnissen besonders in Ostdeutschland einen klaren Wählerwillen zu erkennen, könnte es ein böses Erwachen geben.
Auch die respektlos als "Abgehängte" bezeichneten verdienen es ernst genommen zu werden, es gibt keine Meinung zweiter Klasse.
Auch hier wäre ein Herr Kurz denkbar, die dafür erforderlichen Parteien sind jetzt im Bundestag.
Mit einer ähnlichen Vorgehensweise ist in Frankreich die Front Nationale groß gemacht worden.

Bernd Lehmann | Mo, 27. November 2017 - 15:12

Merkel hat den Regierungsauftrag und sonst keiner. Die SPD muß gar nichts, dieses Verantwortungsgequatsche ist nur eine Masche um "Weiter So" zu machen. Die MSM unterwerfen sich aber immer noch der Merkel Doktrin .Natürlich will Merkel mit der SPD wie zuvor durchregieren, nachdem ihre grünen Lieblinge nun nicht zum Zug kommen.Die SPD darf niemals in eine GROKO einwilligen, lieber eine Duldung, das würde ihr mehr (Fraktions)Freiheit geben Wenn sie das machen , sind sie tot. Da sie aber trotz allem eine "Alle können kommen Partei" ist, bleibt die SPD unwählbar.
Und der Wählerwille, namlich klar rechts, klar konservativ gewählt zu haben, wird weiter ignoriert.

Reimund Großhäuser | Mo, 27. November 2017 - 15:22

Indem ich sehe, was jetzt wieder mal in Berlin "getrieben" wird - entgegen dem Wählerauftrag und jeglicher Vernunft - da wird mir nur noch schlecht. Womit haben wir das verdient? D ist in einer so guten wirtschaftlichen Verfassung, dass wir ALLE Themen, die uns wichtig sind, in kürzester Zeit realisieren und modernisieren können (Bildung, Ausbildung, Soziales, Einwanderung per Gesetz, Pflege, Renten, Energie u. v. m.), ohne auf die Kosten zu schauen. Und was machen unsere Polit-Dummies? Sie kümmern sich wie immer um ihre eigenen Pfründe, völlig egal, was der Bürger will. Demokratie ist schon lange weg in D und eine Minderheitenregierung scheut man, denn damit käme ein bisschen Demokratie wieder zurück in den BT und es wäre doch tatsächlich mit Arbeit verbunden (Mehrheitsbeschaffung keine Hängematte mehr). Ich will keine Merkel, keinen Schulz und schon keinen Seehofer (=multipler Wendehals) dort auf der Bühne sehen. Wie nur bekommt man die weg? Bitte um Vorschläge, ich bin dabei.

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Hubert Siewke | Mo, 27. November 2017 - 15:52

Herrn Schwennicke widersprochen als r m Artikel meinte, der Abgesang von Merkel sei intoniert. Diese drei halten aus, bis zur nächsten Wahl, die dann ausgeht, wie in anderen Staaten! Ohne nennenswerte SPD du mit einem neuen, z.B. Merz, oder eben auch mit einer CDU von 15%.
Es beginnt demnächst in Bayern. Man wird den Merkel treuen Horst mit Schande verjagen...

Willy Ehrlich | Mo, 27. November 2017 - 15:53

Ich frage mich manchmal, was sich so ein kleiner Schreiberling denn anmaßt. Keine Verantwortung, keine Erfahrung, allenfalls rudimentäre politische Kenntnisse, möglicherweise irgendwelche Fähigkeiten oder Fertigkeiten für irgendetwas; aber sich nicht zu schade, auf den ganz großen Haufen zu sch ...
Vermutlich lag das Scheitern der Jamaika-Sondierungen nur daran, dass sie nicht von einem Journalisten moderiert wurden.
Jedenfalls habe ich aus der Medienlandschaft zu über 90% nur Kommentare und Meinungen gehört, die "aus den Fingern gesogen" waren. Ich weiß nichts, aber ich muss etwas sagen. Ein Armutszeugnis nach dem anderen. So long!

Harro Heyer | Mo, 27. November 2017 - 18:35

In reply to by Willy Ehrlich

ja gerade die Pattex-Ploitiker Herr Ehrlich. Das sollten Sie Bedenken anstatt eine kluge Analyse zu diffamieren. Die Probleme unserer Demokratie können auf drei Wegen minimiert werden: Amtszeiten begrenzen, den Einfluss der Lobbyisten vermindern und mehr direkte Demokratie wagen. Glauben Sie, dass die überwiegende Anzahl der Medien dies befürwortet? Ich glaube es nicht. Dieser Umstand ist es, der uns wirklich Sorgen bereiten muss.

Dr. Andreas Löw | Mo, 27. November 2017 - 22:57

In reply to by Willy Ehrlich

Der Autor maßt sich an, eine klare und durchdachte Analyse zum Ausdruck zu bringen. Ich jedenfalls finde seine Ausführungen fundiert.

... und auch wenn es dem "Merkelfan" nicht gefällt:
"moderieren" reicht eben nicht, wenn man neben dem eigenen alternativlosen Machterhalt keine weiteren politische Visionen hat!

Rolf Pohl | Mo, 27. November 2017 - 16:05

Schlecht fürs Land, gut für neue und neu aufgestellte Parteien und/oder .
Es scheint so, als würde sich das Pattex von heute am Ende sogar als Wachstumselixir für die FDP, Die Linke und die AfD bewähren.

Alles ist im Fluss, alles im Wandel. Einst hatten Häuptlinge, Fürsten, Könige und Kaiser das Sagen.
Dann kamen die Bürger und ihre Parteien. Wer behauptet, dass alte Parteien nur deshalb gut fürs Land sind weil sie alt sind?

Christa Schreiber | Mo, 27. November 2017 - 17:08

Leider wird sie weder Merkel, Schulz noch Seehofer erreichen. Wie denn, wenn auch das schlechteste Wahlergebnis sie noch bestärkt in ihrer Unersetzlichkeit. Macht ist eine Droge und sie macht offensichtlich blind.
Die Jamaika-Sondierungen waren eine Farce, das Scheitern ein Segen. Es offenbart mehr denn je, wenn der eigene Machterhalt in Gefahr ist, schreckt keiner dieser drei Politiker davor zurück, sich bloss zu stellen. Sie nennen es Verantwortung und merken nicht, dass ihnen die längst abhanden gekommen ist.

Bernhard Jasper | Mo, 27. November 2017 - 17:34

Ja, Herr Ehrlich, die Medien triefen von Hass und Häme. Inszenierungen finden permanent statt, konstruieren das Leben als eine Kette von Ereignissen. Sie haben jedoch weder Richtung noch Ziel. Es ist Entertainment für die breite Masse. Sie erheben lediglich den Anspruch auf Bedeutung für ihr partikulares Urteil in einer medialen Aufmerksamkeits-Ökonomie. Dabei wird Wirklichkeit grundsätzlich gemacht, durch Anschauungsformen, Grundbilder, Methapern, Phantasmen und im Journalismus zunehmend durch die Sensation. Was käme wohl dabei heraus, wenn man diese Leute heute polemisch nach ihrer Vorstellung von Zukunft befragte? Die haben keine einheitliche Vorstellung davon, auch nicht von Verantwortung.

Siegfried Linn | Mo, 27. November 2017 - 17:37

Bravo Herr Wissmann, der beste Artikel, den ich seid langem gelesen habe! Einen Aspekt hätte man noch etwas mehr betonen können: jede Partei die eine striktere Flüchtlingspolitik formuliert hätte, hätte Prozente bekommen können, die so zur AfD gingen. Aber hier haben alle Leitmedien mit Ausnahme des Cicero geschwiegen

Werner Peters | Mo, 27. November 2017 - 19:05

Was der Seehofer doch für ein linker (nicht links) Geselle ist: lese gerade auf FAZ.de über das Scheitern von Jamaika in der Nacht. Zitat: "Beim Familiennachzug konnten die Grünen nicht auch noch zurückstecken. Die CSU musste sich bewegen. Seehofer hatte schon Donnerstagnacht seine Bereitschaft signalisiert. Bouffier vermittelte, er redete mit Seehofer und mit Claudia Roth und schlug vor: Der Familiennachzug wird für ein weiteres Jahr ausgesetzt, bis nach der bayerischen Landtagswahl. Danach könne man im Rahmen der 200 000 den Nachzug ermöglichen – je nachdem, wieviel Luft noch bliebe." Wie man seine Wähler nur derart betrügen kann, verschlägt mir wirklich die Sprache. Vor der Wahl markig auftreten, nach der Wahl mit Grünen tabula rasa machen.

Alfred Kastner | Mo, 27. November 2017 - 19:10

Viele kennen das Gefühl, sich einer Situation ausgeliefert zu fühlen, ohne etwas dagegen unternehmen zu können.
Geplatzte Sondierungen, das schlechteste Wahlergebnis seit Jahrzehnten. Die CDU hätte allen Grund, ihre Vorsitzende in die Wüste zu schicken. Doch Merkel sitzt weiter fest im Sattel. Kritik an ihr wird kaum laut.
Merkel gelingt es stets aus Neue, eine Regierungsmehrheit zu organisieren, die ein bequemes Durchregieren ermöglicht.
Mich überrascht es keineswegs, dass sie in diesen Tagen besonders gelassen und innerlich aufgeräumt wirkt.
Wen oder was sollte sie fürchten?
Den Wähler vielleicht?
Oder kritische Journalisten?
Merkel ist eine äußerst gewiefte Taktikerin der Macht. Sie hat die Macht und wird sie nicht mehr abgeben.
Im Gegensatz zu Seehofer und Schulz muss sie keine Königsmörder fürchten. Der Kanzlerwahlverein CDU funktioniert derzeit besser denn je. Ein bekannter Kabarettist hat es kürzlich trefflich formuliert: "Merkel ist mit Deutschland noch nicht fertig"!

Dimitri Gales | Mo, 27. November 2017 - 20:04

ist am gesamten Schlamassel schuld, sie trägt die alleinige Verantwortung dafür. Sie ist schon seit langem an ihre Grenzen gestossen, sie kann nicht mehr geben als sie hat. Vielleicht hofft sie auf eine Koalition mit der geschwächten SPD und einem nicht gerade hochbegabten Politiker Schulz. Aber das Ganze würde in einem Haifischbecken stattfinden, mit gierigen Raubfischen wie Grüne und FDP.

Heiner Hannappel | Mo, 27. November 2017 - 20:22

Schaue ich auf diese Pattex-Politiker, bin ich einigermaßen fassungslos, Diese ruinieren ihrer Partei und verändern ohne Not die Koordinaten im Parlament. Am Ende wird es keine tragenden Parteien mehr geben, die eigene Mehrheiten selbst in Koalitionen mehr erringen können. Selbst die GROKO erreicht nur noch zusammen 53%.Kanzlerin Merkel richtet ihre Partei zugrunde und entzieht ihr künftig jegliche Machtbasis. Schulz bringt die SPD um den Status einer Volkspartei. Seehofer ist nur noch erbärmlich und führt die CSU direkt aus dem Bundestag.Das ist nur noch eine Schmierenkomödie und keine Operette oder gar klassische Oper! Diese drei Ballerinen tanzen im Kiesbett und wundern sich bald über wunde Füße!den für die Bühne taugen diese schon lange nicht mehr!

Gerd Runge | Mo, 27. November 2017 - 20:55

besonders bei Frau Merkel. Horst Seehofer ist für mich der Einzige, der einen ernst zu nehmenden
Wettbewerber in Markus Söder hat. Egel, wie man selbst zur CSU steht.
Martin Schulz hat da evtl. Scholz und Weil im Nacken. Aber die sind noch zu sehr ans Land gebunden.
Angela Merkel, weit und breit keine Alternative. Die hat sie vorsorglich alle entsorgt.
Nicht von Ungefähr gibt es auch in den Medien kein Szenario, welches ihre Ablösung impliziert.

Günther Schulz | Mo, 27. November 2017 - 21:14

Mächtige Menschen sind in einer funktionierenden Demokratie nur solange mächtig wie man sie gewähren lässt. Besonders das deutsche Gemüt lässt sich für Veränderungen erst dann überzeugen, wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss und die Versprechungen dieser machtgeilen "Politiker" sich im Nirwana auflösen. Warum sollte man sich Gedanken für die Zukunft machen, solange es allen gut geht. Die Rechnung, die den Deutschen noch präsentiert wird, ist unbezahlbar.

Holger Stockinger | Mo, 27. November 2017 - 21:32

Was tut ein Krokodil am NIL? - Logischerweise geht es in die BAR.

Und zwei KROKODILE?

Wissen wie SPD und SCHWARZE zwar über schöne Barhocker etwas, aber wie im Kindergarten rutschen sie mal mit klassenloser Gesundheit oder grenzenloses Dreifachgeschlecht immer wieder den Hocker rauf und runter ... "Vive la GROKO!"

Dr. Andreas Löw | Mo, 27. November 2017 - 22:43

Besser kann man dieses widerliche Schmierentheater um alternativlosen Machterhalt, politische Arroganz und Selbstüberschätzung kaum artikulieren!

Holger Stockinger | Mo, 27. November 2017 - 22:51

Was Constantin Wißmann trefflich als den Pattex-Begriff ins Spiel bringt, ist "begriffsanayltisch" quasi das, was den Schnellkleber vom Magnet-Effekt unterscheidet: der eine klebt in einer Sekunde, der andere beruht auf MOND und MEER-ANSCHAUER wie etwa Turner und sein congenialer Maler beim Betrachten der Insel RÜGEN vom Alexanderplatz auf die Weltzeituhr ...

Rolf Lindner | Mo, 27. November 2017 - 23:02

Trotz, dass das Präfix Pattex populärer ist, würde ich aus gewissen Hintergründen UHU vorziehen. Eine Minderheitsregierung Union-FDP unter Duldung durch die AfD halte ich noch immer für möglich, wenn sich die Union vom Merkelianismus und dessen Anhängern (vor allem Tauber, Kauder, Drehhofer, Rehberg und Konsorten) befreit. Noch besser, die AfD regiert gleich mit. Ihre ersten Bundestagsreden waren jedenfalls so substanziell wie schon lange keine im Bundestag. Das Wutgeheul von Rot-Dunkelrot-Grün und der ihnen hörigen MSM würde ich allzu gerne hören. Es gibt ja das mongolische Sprichwort: Die Wölfe heulen, aber die Karawane zieht weiter.

Holger Stockinger | Mo, 27. November 2017 - 23:09

Eine einseitige Sichtweise. - Bei zwei Sichtweisen wird es schwieriger. - Als Beispiel eine Parabel: "Zwei Kommunisten streiten sich - wer von uns ist der bessere "Faschist?" - Die ANTIFA muss einsehen: die chinesesische Mauer überdauerte den BERLINER antifaschistischen Schutzwall um etliche tausend Jahre des "real exisitierdenden Arbeiter-und Bauernstaates".

Axel Kreissl | Mo, 27. November 2017 - 23:30

Diese und noch Hunderte andere im Reichstag sind der Sand, der mit Pattex vermischt im Getriebe mahlt. Es ist offensichtlich, dass sie den Zug zum Stillstand bringen. Das müßte man doch um jeden Preis verhindern, oder? Weit gefehlt, denn der Zug fährt in die falsche Richtung! Der muss zum Stilstand kommen und deshalb haben wir genau die richtige Regierung. Klingt irre, ist aber so, denn Minus x Minus ergibt Plus.

Peter Wolf | Di, 28. November 2017 - 01:23

Damals hatte ich genug von Kohl.
Heute genug von Merkel und Seehofer. (Schulz ist nicht erwähnenswert.)

Der Pfopfen auf dem Vulkan ist nicht sehr intelligent, auch wenn er sich so fühlt. Die Zeit arbeitet gegen ihn.

Peter Wagner | Di, 28. November 2017 - 02:10

Merkel hatte im Vergleich zu Seehofer und Schulz ganz sicher den höchsten Pattexverbrauch.

Sollte es nicht zu einer Schrumpf-Gro-Ko kommen, weil keiner Neuwahlen will und aus Angst vor einer noch stärkeren AFD, bliebe nur die Möglichkeit einer Minderheitsregierung. Genau diese würde für Merkel die Teilnahme an einem schon lange überfälligen Crashkurs in Demokratie ersetzen! Sie wäre ständig auf der Suche nach Mehrheiten und das völlig alternativlos! Für Merkel wäre diese für D völlig neue Regierungsform eine Zumutung, die sie hoffentlich nicht sehr lange aushalten würde!

Dr. Lothar Sukstorf | Di, 28. November 2017 - 12:57

Moder(rieren) ist eben nicht gleich führen. Diese politische 'Gangbang-Kaste' in Berlin sollte doch zu einem 'Dermatologen' gehen - in Form des Wählers - Neuwahlen! Dann hat Merkel endlich das, was sie will, Schwarz-Grün. Wenn die Umfrageinstitute mit positiven Ergebnissen zu Neuwahlen rumkommen, ist Merkel die erste, die sich für Neuwahlen ausspricht... wir alles noch kommen.

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