Moderne Demokratien - Die Eliminierung des Schicksals

Kolumne: Grauzone. Der Glaube an das Schicksal hat heute ausgedient. Der moderne Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied. Diese naive Verdrängung des Undenkbaren macht westliche Gesellschaften aber auch anfällig und verwundbar

Traudi, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Nürnberger Tafel, verteilt an Nutzer der Einrichtung am 06.02.2017 in Nürnberg (Bayern) Lebensmittel.
Kampf gegen das Schicksal: Eine Mitarbeiterin der Nürnberger Tafel verteilt Essen an Bedürftige / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Vor Kurzem erschien sein Buch „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ beim Claudius Verlag München.

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Alexander Grau

Über Jahrtausende bestimmte das Schicksal das Leben der Menschen. Es begegnete ihnen in Gestalt von Göttinnen wie Tyche oder Fortuna, als Fatum, Kismet oder Vorsehung. Es war grausam, unberechenbar und willkürlich, es konnte erheben und vernichten. Und nur selten war es gerecht. 

Der Mensch der Moderne jedoch glaubt nicht mehr an das Schicksal. Denn der moderne Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied. Zumindest meint er das. Also verwirklicht er sich selbst, aus eigenem Entschluss und aus eigener Kraft. Wer sich aber permanent selbst erschafft, frei und emanzipiert, für den ist die Vorstellung des Schicksalhaften ein Skandal. Das Schicksal ist der Feind jeder Emanzipation.

Demokratien bändigen das Schicksal

Also haben moderne Wohlfahrtsgesellschaften das Schicksal entsorgt: Der Sozialstaat fungiert als Schicksalsexorzist. Für individuelle Niederlagen und Fehlentwicklungen ist nun nicht mehr das Fatum verantwortlich, sondern die Gesellschaft. Und auch als historische Kategorie hat das Schicksal ausgedient. Denn aus der Geschichte, so das unhinterfragbare Dogma, muss man lernen können. Was aber sollte man aus dem Schicksal lernen? 

Daher ist es nur konsequent, dass auch der Gedanke, eine Wahl könne schicksalhaften Charakter haben, etwas aus der Mode gekommen ist – zumindest wenn man der neusten Umfrage aus dem Hause Allensbach Glauben schenken mag.

Nur 19 Prozent der befragten Bundesbürger, so die Demoskopen vom Bodensee, halten die kommende Bundestagswahl für eine Schicksalswahl. Damit setzt sich ein Trend fort. 2009 hielten 16 Prozent und 2013 13 Prozent der Befragten die anstehenden Wahlen für schicksalhaft.

Nun war die Verbindung von „Schicksal“ und „Wahl“ schon immer etwas bizarr. Denn eine demokratische Wahl ist alles andere, sicher aber nicht schicksalhaft. Im Gegenteil: Politmythologisch betrachtet, sind Demokratien der Versuch der Schicksalsbändigung. Wo früher die Willkür Einzelner herrschte und der Zufall der Geburt, waltet nunmehr die Prosa der Abstimmung. Anstelle des Schicksals mahlen die Mühlen der Ministerialbürokratie, der Ausschüsse und Arbeitsgruppen.

Risikofreies Paradies

Modern sein bedeutet, das Schicksal aus allen Lebensbereichen zu verbannen. So hat der Mensch der westlichen Welt sich mittels moderner Medizin, technischem Fortschritt, sozialen Sicherungssystemen und Versicherungen aller Art ein risikofreies Paradies geschaffen. In einer solchen Gesellschaft ist die Vorstellung einer „Schicksalswahl“ obsolet.

Die Schattenseite: Die Bürger der westlichen Wohlfahrtsstaaten sind nicht mehr schicksalsfähig. Sie unterliegen der Illusion, alles sei machbar, alles sei zu moderieren, auszugleichen oder sonst wie zu lösen. Abhanden gekommen ist der Sinn für das Kontingente und das Unabwendbare. So gesehen ist Merkels berühmtes Diktum „Wir schaffen das“ nur das Motto einer Gesellschaft, die tatsächlich glaubt, dem Schicksal enthoben zu sein und, solange man nur vernünftig handelt, alle Probleme irgendwie lösen zu können.

Diese naive Verdrängung des Undenkbaren gepaart mit dem ebenso blauäugigen Glauben an die Lösbarkeit aller wesentlichen Probleme macht westliche Gesellschaften aber auch anfällig und verwundbar – ganz einfach weil sie verlernt haben, sich das Unvorstellbare vorzustellen. Entsprechend begreifen sich die westlichen Wohlstandsgesellschaften als schicksalsimmun und halten sich für ewig und unzerstörbar. Ein fataler Irrtum, wie nicht zuletzt die Migrationskrise in Erinnerung gerufen hat. 

Wiegen in falschen Sicherheiten

Zeiten, die weder das Schicksal noch Schicksalswahlen kennen, sind glückliche Zeiten. Die große Zustimmung zur aktuellen und zukünftigen Regierungschefin zeigt das. Doch die bräsige Selbstzufriedenheit, die darin zum Ausdruck kommt, ist ein Alarmzeichen

Wir wiegen uns in falschen Sicherheiten. Natürlich ist nichts schicksalhaft in dieser Welt. Das Fatum gibt es nicht. Doch Leichtsinn und Selbstgefälligkeit zerstören jede Wachsamkeit und unterminieren die Fähigkeit, Risiken rechtzeitig wahrzunehmen – und als solche zu benennen. Es wäre ein historischer Witz, wenn die Eliminierung des Schicksals das Schicksal der westlichen Welt besiegeln würde.

Christoph Kuhlmann | Sa, 9. September 2017 - 11:14

Es ist ein altbekanntes Phänomen, das armen oder kranken Menschen von der Gesellachaft pauschal die Schuld an diesem Schicksal gegeben wird. Die Wahrheit kann im Einzelfall ganz anders sein. Die Politik reagiert auf organisierte Interessen, die typischerweise in die Berufsrollen gebunden sind. Insofern wundert es mich nicht, dass Wirtschaftswachstum wichtiger ist als Armutsbekämpfung. Auch wenn dieses Wachstum vielen von Armut betroffenen immer weniger zugute kommt.

Daniel Sunnus | Sa, 9. September 2017 - 11:18

Dahinter setze ich drei Fragezeichen: ???

Denn bis auf diesen einen Satz verstehe ich ihren Beitrag genau gegenteilig, Herr Grau.

Schicksalhaftes lässt sich unter günstigen Voraussetzungen zwar weitgehend, aber niemals komplett aus der menschlichen Existenz verbannen.

Wer plötzlich einen Pflegefall in der Familie hat, ein Mobbing am Arbeitsplatz erlebt, einen Absturz in die Arbeitslosigkeit oder eine Behinderung nach schwerer Krankheit erfahren hat, weiß dass alles andere Illusion ist. Auch in einem noch halbwegs funktionieren Sozialstaat.

Wenn dessen Reste ebenso wie dessen Grundlage, unsere freie Marktwirtschaft, einer organisierten Verantwortungslosigkeit zum Opfer fallen, stellen sich Gefühle von Wut, Zorn und Ohnmacht ein.

Sich diese Gefühle einzugestehen, kann ein erster Schritt in Richtung Gegenwehr sein. Ob sie sich als erfolgreich erweisen wird?

The answer, my friend, is blowin' in the wind.

...ist ein gutes Lebensmotto. Weil es das Vorhandensein von Schicksal nicht leugnet. Mut zur Zukunft ist gut, nur planbarer wird sie dadurch nicht.

"Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht."

(Bert Brecht, Dreigroschenoper, Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens)

...ist ein gutes Lebensmotto. Weil es auf die Gestaltungsmöglichkeiten verweist, die sich in der Gegenwart bieten.

Auch, wenn "Gegenwart" im strengen, physikalischen Sinne eine Illusion ist: Ich finde, Pi mal Daumen sind zwölf Monate ein guter Planungszeitraum. Danach sind Pläne auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen. Davor ist es meist zu früh.

Torsten Knecht | Sa, 9. September 2017 - 11:22

Wenn H4 so konstruiert ist, das ein Arbeitslohn o. Rente zum menschenwürdigen Leben nicht reicht, ist das kein Schicksal sondern politisch so gewollt.

Arm u. Reich sind 2 Seiten einer Medaille. Wären alle arm, wäre das etwas anderes. So ist es der konservative Versuch Armut als "Schicksal" zu verkaufen.

Schicksal ist für mich, wenn jemand eine Erbkrankheit hat o. ohne verschulden bei einem Verkehrsunfall zu Schaden kommt.

Politische Entsolidarisierung mit einzelnen Bevölkerungsschichten sollte man nicht mit Schicksal gleichsetzen sondern so benennen wie es ist, Herr Grau.

Wolfgang Henning | Sa, 9. September 2017 - 11:34

Nehmen wir also unser Schicksal in die Hand, wählen eine Alternative und bekämpfen das Unabwendbare!
Die Demokratie lebt von einer starken Opposition.

Axel Kreissl | Sa, 9. September 2017 - 12:35

Die Demokraten von 1957 hatten viele Dimensionen, die Wirklichkeit hat unendlich viele Dimensionen. Die Demokraten von 2017 haben nur eine Dimension. Sie bewegen sich damit auf dem denkbar dünnsten Eis. Darunter brodelt der Vulkan der Wirklichkeit. Ich denke, dieser "Vesuv" wird in Kürze wieder ausbrechen und das auf Sand gebaute Pompeji von heute in Schutt und Asche legen. Noch nie in meiner Lebenszeit war das Spannungsverhältnis zwischen Traum und Wirklichkeit so groß wie heute.

Dr. Lothar Sukstorf | Sa, 9. September 2017 - 13:14

...ich finde, ein hervorragender Artikel von H. Grau,(Bravo!) dem ich auch inhaltlich zustimme. Das ständige Streben nach Selbstfindung, sich Selbst-Definieren münden schließlich in distanzierter Gleichgültigkeit, des Mottos, "geht mich nichts an". Trotz der Tyche setzen Menschen jedoch auf die "arete", die sie zeitlebens befähigt, Leistungen der Weiterentwicklung zu vollbringen, die sinnstiftend waren und sind.
Für mich ist das Jahr 2017 sehr wohl ein Schicksalsjahr - ähnlich wie 1989/1990 - nur dieses mal geht es um das Thema Flüchtlinge und die schleichende Überfremdung und den stetigen Verlust der eigenen Identität.

Karin Zeitz | Sa, 9. September 2017 - 14:03

Wer sich freiwillig in große Gefahr begiebt kann darin umkommen. Dieses Ergebnis ist dann nicht die Folge eines unabwendbaren Schicksals, sondern der eigenen Dummheit. Unsere Demokratie setzen wir aufs Spiel, wenn wir demokratiefeindliche Parallelgesellschaften zulassen und sponsern. Wer z.B. die Regeln der Scharia über das Grundgesetz stellt, dessen Auffassungen kann man nicht mit Toleranz begegnen. Gegenüber Intoleranz ist Toleranz die falsche Strategie.

helmut armbruster | Sa, 9. September 2017 - 14:08

zu Adam und Eva: "Eritis sicut deus sapientes bonum et malum" (ihr werdet sein wie Gott, werdet gut und böse unterscheiden können). Nur zu gerne glaubten die beiden das, aßen von der verbotenen Frucht und wurden aus dem Paradies vertrieben.
Die Geschichte zeigt wie tief Hybris und Überheblichkeit im Menschen drin stecken. Denn zu glauben man könnte sein wie Gott ist der Gipfel des Wahnsinns und der Selbstüberschätzung.
Die Geschichte zeigt auch, dass der Mensch schon immer so war und Alexander Grau uns daher mit diesem Artikel nichts Neues erzählen will, sondern uns nur darauf hinweisen möchte, dass wir uns mäßigen sollen und eventuell auch müssen.

Franz Platz | Sa, 9. September 2017 - 14:29

Ja, was tun wir, wenn wir plötzlich dem Unerwarteten und dem Unvorstellbaren begegnen? Wir haben uns - oder wurden wir? - tatsächlich kuschelweich eingebettet in eine Welt , die keine unliebsamen Überraschungen mehr bringen kann. Wir tun niemandem etwas Böses, deshalb kann auch uns niemand etwas Böses wollen. Und wenn wir nur recht lieb zu allen sind, werden die anderen, sofern es sie überhaupt noch gibt, uns auch ganz lieb haben.
Aber "Der Feind sieht eine andere Welt als wir, und in der Welt , die er sieht , sind wir seine Feinde. Es fällt uns schwer, das zu begreifen" ( Richard Harris ). Und warum begreifen wir es nicht? Genau aus den Gründen, die Alexander Grau genannt und beschrieben hat.

Edgar Timm | Sa, 9. September 2017 - 15:17

"Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden." (Karl Paul Reinhold Niebuhr (* 21. Juni 1892 in Wright City, Missouri; † 1. Juni 1971 in Stockbridge, Massachusetts) war ein einflussreicher amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler.)

Oder mit Schiller: „Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.“ (Über das Erhabene - Essay)

Gisela Fimiani | Sa, 9. September 2017 - 16:14

Darüberhinaus haben sich sebst die Kirchen jener fatalen Botschaft angeschlossen. Auch ihr Reich ist nun "von dieser Welt"! Das Denken des Undenkbaren wäre geeignet ,die Illusion der falschen Sicherheit zu zerstören. Die Gründe, warum dies nicht geschieht, haben Sie allerdings treffend benannt, inklusive des stets vorhandenen Sündenbocks.
Ihre Artikel sind beharrlich darum bemüht, den Leser "nachdenklich" zu machen. Vielen Dank, Herr Grau.

Martin Berger | Sa, 9. September 2017 - 16:24

Das Schicksal auf gesellschaftlicher Ebene ist in mehrerlei Hinsicht eliminiert: zum einen dürfte der Begriff Schicksal spätestens nach der "Entzauberung der Welt" in Bezug auf Ursachen und Herkunft von Phänomen besser und zuordenbarer benannt worden sein. Was vorher Schicksal des Verlustes von 4 von 8 geborenen Kindern innerhalb kurzer Zeit war, firmierte später als Säuglingssterblichkeit aufgrund hygienischer Misstände.
Der Sozialstaat und Wohlfahrtsstaat und vor allem der Laizismus haben ebenso dem Schicksal weitestgehend den Garaus gemacht.

Und dennoch gibt es auf individueller Ebene und bei sehr gläubigen Menschen weiterhin Schicksalsschläge als Äußerung des Schicksals.

Heute kann man auf das Schicksal verzichten und sieht es als beherrschbar.
Aber man sollte generell nicht die Demut verlieren.

Markus Michaelis | Sa, 9. September 2017 - 18:11

Interessant das mit der Einstellung zum Schicksal zu verknüpfen. Da ist schon etwas dran. Wie bei vielem gibt es aber auch den gegenteiligen Aspekt: die Geschichte ist voll von Menschen (z.B. auch Hitler oder Napoleon), die im festen Glauben an ein Schicksal sich für allmächtig und einen Messias einer neuen Zeit hielten (auch heute).

Jetzt sollte man auch zugeben, dass viele großen Schritte (z.B. die franz. Revolution) durch solche Leute katalytisch vorangebracht wurden. Allerdings gehen die meisten Messiase einfach nur unter, oft mit viel Kollateralschäden.

Mit oder ohne Schicksal ist immer eine gehörige Portion Selbtsüberschätzung dabei (der eigenen Möglichkeiten aber auch der Wichtigkeit und Richtigkeit des eigenen Standpunktes).

Michael Hübner | Sa, 9. September 2017 - 18:20

Wir tun gut daran, zwischen den selbstverschuldeten Krisen, den fremdverursachten menschengemachten Krisen und der höheren Gewalt zu unterscheiden. Denn wie handelt ein "schicksalfähiges" Individuum? Am ehesten gar nicht, es sieht sich den höheren Mächten ausgeliefert und entschuldigt sich nach dem Schema "wenn das Schicksal mir die Hand führte, gäbe es Rettung, so aber geht ihr dahin".

Harald Pflüger | Sa, 9. September 2017 - 18:56

Zitat:"Nur 19 Prozent der befragten Bundesbürger, so die Demoskopen vom Bodensee, halten die kommende Bundestagswahl für eine Schicksalswahl. Damit setzt sich ein Trend fort. 2009 hielten 16 Prozent und 2013 13 Prozent der Befragten die anstehenden Wahlen für schicksalhaft."
Könnte der Sachzusammenhang mit Schicksal und Wahl nicht auch einen anderen Hintergrund haben? Man meint damit den grundlegend verändernden Charakter einer Wahl in welche Richtung auch immer. Und hier vertreten viele Wähler wohl die Ansicht, dass von Bundestagswahlen in diesem Sinne (leider) keine grundlegenden Veränderungen mehr zur Folge haben. Irgend jemand hat mal sinngemäß gesagt: "Wenn Wahlen etwas verändern könnten, hätten die Mächtigen sie längst verboten." Die drei Götter Sarkasmus, Zynismus und Fatalismus beherrschen das politische Bild zahlreicher Wähler.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 9. September 2017 - 19:01

in Ordnung, wenn damit nicht gemeint ist, die Begegnung und Erfahrung einzuschränken.
Risiken zu minimalisieren ist ein Zeichen von gesellschaftlicher Intelligenz.
Wie ich es geschafft habe, so sollen es auch andere schaffen können...
Was ich durchmachen musste, möchte ich anderen ersparen...
Aber der offene Blick gehört eben auch zur Intelligenz.
Warum sollte Angela Merkel mein Schicksal sein?
Das greift entschieden zu hoch.
Sie ist mir ein politisches Ärgernis und ganz sicher kein Gottgewolltes.
Keine, bei der ein Florestan singt, oh welche Prüfung.
Sie ist vor allem nicht historisch sondern m.E. auszuhalten.
Ich lebe längst nicht in ihrer Welt und so wird es doch auch einigen ergehen.
Vielleicht ist dann irgendwann die Zeit für deren Welten.
Etymologisch soll es bedeuten Anordnung, Geschick.
Da nehme ich lieber mein unwägbares und kleines Leben, denn Merkel als Geschick zu erklären.
Grundgütiger.

Peter Voit | Sa, 9. September 2017 - 20:49

Ach, sie bleiben an dem langen, / Dürren Ast des Baumes hangen. Und ihr Hals wird lang und länger, / Ihr Gesang wird bang und bänger.

Jedes legt noch schnell ein Ei, / Und dann kommt der Tod herbei.

Wilhelm Busch, "Max und Moritz"

Adrian Wellmann | So, 10. September 2017 - 01:13

Wer sagt das? Auch wenn wir an die alten Götter in jener Form nicht mehr glauben, so können wir nicht wissen, woher dies alles kommt, was wir Welt nennen. Der Artikel sieht einen guten Ansatz, geht aber nicht tief genug. Wer die Augen auf macht, sieht mehr als Materie, er sieht auf ein Mysterium. Der Moderne ist gerade durch ihre Schicksalsverneinung und -verfolgung ihr materialistischer Aberglaube zum Verhängnis geworden.
Zeit ist immer auch Schicksal; es ist das Geschickte, das Gegebene, das von uns nicht Verfügbare - die Notwendigkeit zur (Selbst)Erkenntnis und letztlich der Vergänglichkeit aller Erscheinung.
Wahlen sind nicht nur Veranstaltungen der Täuschung durch die Herrschenden, sie sind vor allem Selbsttäuschungen der Wähler, sie bestimmten ihr Schicksal.

Sie wissen nicht woher Sie kommen, Herr Wellmann?
Vielleicht ist es nicht gut wenn Eltern zu wenig über ihren Status reflektieren oder zuwenig Zeit haben, sich ihren Sprösslingen zu verdeutlichen, einzuprägen.
Ich sage ja nicht, dass es einfach ist.
Begreifen wir uns doch auf dem Weg.
Ich weiss nur, dass ich meine Eltern NIEMALS gegen irgendeinen Gott eingetauscht hätte.
Ihren Tod habe ich schon als kleines Kind begriffen.
Ich glaube nicht, dass ich das einzige Kind war, dass sich weiss.
Linearität ergibt sich daraus nicht aber auch nicht Wahllosigkeit?

als nur unsere genetisch und erzieherisch gemodelte Existenzform? Wir sind durch unser Eltern existent (durch Weitergabe), aber nicht von ihnen gemacht.
Bewußtsein stammt nicht aus Materie und Materie kann nur innerhalb von Bewußtsein erkannt werden.
Bewußtsein ist primär und das Einzige, von dem wir sicher sagen können, dass es ist. Was aber Bewußtsein selbst ist, ist das tiefste Geheimnis des Lebens.
Eltern vs. Gott: es ist kein Entweder-Oder sondern ein Sowohl als Auch. Wobei Gott so ein ausgelatschter und vorstellungsverdorbener Begriff ist...

Alfons Kuchlbacher | So, 10. September 2017 - 08:36

Vielleicht versteht man es besser, wenn man bedenkt, dass das Nibelungenlied als "deutsches Nationalepos" gesehen wird?
Ach ja und: in der nordischen Mythologie gibt es noch die Nornen.

ingrid Dietz | So, 10. September 2017 - 09:27

sondern die Politiker jeglicher Coleur gaukeln den Bürgern eine "falsche" Sicherheit vor !

Zum Trost: die Mehrheit der "normalen" und mündigen Bürger fällt schon lange nicht mehr auf die politischen Gaugler herein !

Gerhard Hellriegel | So, 10. September 2017 - 10:05

Ja, viele Mitbürger glauben an die eigene Selbstverantwortung. Das soll aber nur für sie selbst, nicht für Gesellschaften gelten. Warum nicht auch? Warum ist eine Bevölkerung nicht für die Machtverhältnisse, die sie erzeugt, selbst verantwortlich? Fällt die Herrschaft vom Himmel?Weil wir dann nicht Hitler die Schuld zuschieben können? Weil wir uns dann nicht nur als Opfer, sondern auch als Mittäter sehen müssten? Weil dann nicht andere, sondern wir selbst aufgefordert sind, sich zu ändern? Das gilt dann natürlich auch für andere Gesellschaften. Warum sind die Syrer für die Machtverhältnisse in ihrem Land nicht selbst verantwortlich? Warum sind Millionen auf der Flucht, statt sich zu wehren? Und warum liefern wir denen nicht Waffen? Umsonst. Wir haben der Herrschaft doch auch Waffen geliefert?

Michael Sander | So, 10. September 2017 - 10:37

Sehr kluger Artikel, Herr Grau. Der Glaube alles schaffen und alles zum Guten wenden zu können ist natürlich eine gefährliche Illusion. Das gilt im privaten ebenso wie im öffentlichen Leben und führt zuverlässig zu Überforderung und Burn Out. Merkels "wir schaffen das" Grenzöffnung ist ein besonders folgenschweres Beispiel für dieses Denken.

Aber Herr Sander, an der Stelle wollen wir doch einmal anerkennen, dass Frau Dr. Merkel mit sechs- bis neuntausend Flüchtlingen, incl. Migranten, am Budapester Bahnhof auch einmal Schicksal spielen wollte. Ihr übertriebenes Schicksal-Spielen währte dann allerdings sechs Monate lang und beförderte statt der 6-9 Tausend, nun rund 1,2 Millionen Flüchtlinge und Migranten ins Land ihrer von Frau Merkel zuvor be und geförderten Hoffnungen.

Schicksal, Hoffnungen und vage Erwartungsvorstellungen, welche sie erfahrbar nicht näher definiert oder zu definieren in der Lage ist, dass scheint zumindest so, sind die viel gerühmten Stärken dieser Bundeskanzlerin.

"Wir schaffen das", sozusagen als fordernde Kanzlerinnen-Anweisung vorgetragen, jedoch dabei schlicht wie ohne jede Handlungsanweisung ans Volk gerichtet, wird hierzulande mit hohen Symphatiewerten, incl. Aussicht auf Kanzlerschaft, belohnt und belobigt.
Auf solcher Basis muß natürlich jede Sach-Kritik aus den eigenen Reihen abperlen.

Michael J. Glück | So, 10. September 2017 - 12:08

Ich kann es nicht fassen, dass ich der einzige Mensch in Deutschland sein sollte, der am modernen Machbarkeitswahn zweifelt und eher an das Schicksal glaubt. Doch wenn ich daran denke, dass meine "kleine" Schwester mit 36 Jahren an Herzstillstand gestorben ist. Wenn ich mir vergegenwärtige, dass auch meine Frau daran starb - nach sechs Jahren Pflege zuhause und fünf verschiedenen, sich widersprechenden Diagnosen. Sicksal?
Auch beruflich scheint nicht alles machbar zu sein. Ich kenne jedenfalls intelligente und fleißige Zeitgenossen, die bislang nur relativ wenig Erfolg gehabt haben. Weniger Intelligente und weniger Fleißige können dagegen sehr erfolgreich sein. Der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln, meint der Volksmund. Schicksal?

Detlef Dechant | So, 10. September 2017 - 14:29

Natürlich haben zu dem Glauben, Schicksal könne man ausschließen, Ökonomen und Mathematiker beigetragen. Alles sei berechenbar und eine Frage des Algorithmus. Daher auch die falschen Prognosen des Club of Rome, der Katastophen-Prediger etc. Auch lustig zu beobachten, wie Facebook, Google und Co an Werbung verdienen, die Marketingstrategen für zielgerichtet halten, aber die nie ankommt. Tätigen Sie einfach die Bestellungen für Ihre Bekannten über Ihren Account und bestellen selber mit mit immer neuen E-Mail-Adressen, die doch einfach zu konfigurieren sind. Der Mensch handelt eben selten so rational wie es Ökonomen gerne hätten. Er neigt zu einem irrationalen Verhalten aus dem Bauch heraus. Die Logik ist meistens nicht die Prämisse des Handelns. "Ich glaube nicht an Horoskope, denn ich bin Stier und die handeln rational!"

Ursula Schneider | So, 10. September 2017 - 18:01

owei, was für eine Wortschöpfung!

Der moderne Wohlfahrtsstaat übernimmt zwar so manches, was früher dem Schicksal überlassen war, doch glaubt wohl keiner ernsthaft, sich damit ein "risikofreies Paradies" schaffen zu können (Naturkatastrophen, Unfälle, Krankheiten und andere Widrigkeiten lauern schließlich überall).

Auch der Ausdruck "Schicksalswahl" will in diesem Zusammenhang nicht so recht passen. Damit ist wohl eher gemeint, dass das Ergebnis einer Wahl die "Geschicke" des Landes in besonderer Weise bestimme, und weniger, dass das Ergebnis Schicksal sei.

Ebenso scheint mir Merkels "Wir schaffen das" hier fehl am Platz. Dieser Satz hat weder was mit Schicksal noch Vernunft zu tun, sondern ist populistische Augenwischerei und sonst nichts. Der wachsende Protest gegen die Migrantenflut beweist zudem, dass die Bürger ihre Gesellschaften keineswegs als immun und unzerstörbar betrachten, wie Grau unterstellt.

Alles in allem also für mich kein überzeugender Beitrag.

... ja, Frau Schneider.

Was hat das Bild der Nürnberger-"Tafel" mit "Schicksal" zu tun?

"Aufstocker", die diese in Anspruch nehmen unterliegen keinem "Schicksal" sondern sind das Ergebnis politischer (menschlicher Einfluss) Entscheidungen!

Fehlt nur noch, dass die Kirchenoberen die Kinderarmut und Leiharbeit in D. mit dem Argument "Schicksal" begründen, rechtfertigen und erklären ... und alle Kirchensteuerzahler nicken ab und seufzen. Willkommen im Mittelalter!

Holger Stockinger | So, 10. September 2017 - 18:28

Als Franz Schubert (Name des Werkverzeichnisses für Grüne Wähler schwer erträglich) noch keine Mozart-Kugel kannte, bimmelte das Schicksal die Bonner Republik aus: - Ab nach Berlin, auf fertigen Flughafen wartet höchstens noch Münchhausen!

Tom Robert | So, 10. September 2017 - 19:50

Die Zeit des Mystischen ist seit dem Mittelalter vorbei. Und das ist auch gut so!
In unserer Vorstellungswelt, die sich permanent erweitert, können wir Menschen tatsächlich alles schaffen. Angesichts der Dimensionen die auf uns infolge der Raumfahrt, der Umweltverschmutzung und der technischen Revolution begegnen werden, macht es überhaupt keinen Sinn uns in alte Verhaltensmuster zu flüchten. Das tun religiöse Fanatiker schon zur genüge.
Der Umstand ist ein politischer: den Menschen werden nicht die Mittel in die Hand gegeben, um ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Das beansprucht die Politik und ihre Klienten für sich, zu Lasten der breiten Bevölkerungsschichten. Abhängige Wirtschaftssklaven können nun mal ihr Schicksal nicht in ihre eigenen Hände nehmen, weil sie immer von den wirtschaftlich Stärkeren abhängig sind.
Das kapitalistische System ist insofern höchst ungerecht und kontraproduktiv!

gabriele bondzio | So, 10. September 2017 - 23:26

Horaz rief einst: O cives, cives quaerenda pecunia primum est, virtus post nummos (O Bürger, Bürger, für euch ist der Gelderwerb das Wichtigste, die Tugend kommt erst nach den Talern.Hier sehe auch ich das Ausschlaggebende, Selbst-Zufriedenheit und Egoismus, in nicht unerheblichen Teilen der Bevölkerung (siehe stetige Zunahme bei Singel-Haushalten) Sie sagen völlig richtig: "Doch Leichtsinn und Selbstgefälligkeit zerstören jede Wachsamkeit und unterminieren die Fähigkeit, Risiken rechtzeitig wahrzunehmen – und als solche zu benennen." Der innere Weg der heutigen Jugend ist mehr an Strohhalmen (Konsum von allen Möglichen) interessiert, die vermeintlichen Halt liefern. Stieferle sagte es zutreffend: „Nietzsche hatte von der Herde gesprochen...er hatte dabei eine Schafherde vor Augen, die vielleicht sogar von einem (mehr oder weniger guten) Hirten geweidet wird. Heute scheint sich für die Beschreibung solcher moralischer Ordnungen eher das Bild des Hühnervolkes anzubieten...

Gerhard Hellriegel | Mo, 11. September 2017 - 11:10

Die Physik erklärt uns, das Wirken des Universums sei ein Spiel von Atomen und dergleichen. Dann gilt das auch für uns. Manche sagen, es spiele nach Naturgesetzen, in Wirklichkeit ist es genau anders herum: die Natur lässt sich beschränkt unsere Naturgesetze gefallen. Die Frage, ob es determiniert spiele, ist nicht entscheidbar. Aber es spielt keine Rolle, ob die Quanten nun determiniert oder indeterminiert herumzappeln. Doch ist das Wirken alternativlos (Frau Merkel hat recht). "Alternativen" sind Ideen, die wir dem Wirken überstülpen, sonst nichts. Für das Wirken selbst spielen Alternativen keine Rolle. Und das gilt auch für uns. Auch wir sind "Wirken des Universums". Wo bleibt dann "die Freiheit des Christenmenschen"? ALLES ist Fatum. Wir tauchen aus dem Wasser gar nicht auf. Tja, Begriffe wie "Freiheit", "Verantwortung", "Schuld" müssen so verstanden werden, dass sie dem geschilderten Sachverhalt nicht widersprechen. Das ist möglich. Meine ich.

Angela Seegers | Mo, 11. September 2017 - 11:51

Danke Herr Grau. Man kann es allerdings auch verkürzen, indem man sagt, dass am Ende jeder Selbstgefälligkeit und unbedingten Funktionierenmüssens der Wahnsinn lauert. Also fragt man sich erst gar nicht, was der Mist soll. Denn da könnten unschöne Gedanken aufploppen und das will keiner so recht. Nach der Devise "weiter so" denn wir haben keine Alternative.

Dr. Lothar Sukstorf | Mo, 11. September 2017 - 12:10

"Schicksalexorzist"...eine hervorragende Wortschöpfung...Andererseits erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, daß besonders einige Medien den Ereignissen einen Superlativ aufstülpen und oftmals manch eher banalen Ereignissen etwas schicksalhaftes beimessen, was sich freilich am Ende als erheblich übertrieben herausstellt. Und wenn dann mediokre Politiker auf diese Umstände gelassen und nüchtern reagieren, so wird diesen schließlich, ob ihrer Gelassenheit, etwas Aussergewöhnliches zugedacht, ihnen wird großer politischer Instinkt zugeordnet. Der so (an)gewendete Superlativ wird schließlich auch zu etwas "schicksalhaftem" überhöht.

Michael Sander | Mo, 11. September 2017 - 12:48

Natürlich ist es so, dass unser Vermögen, über unser Leben bestimmen zu können, viel begrenzter ist, als wir das wahrhaben wollen. Und da gilt im Privaten ebenso wie im Politischen. Während jedoch unsere Vorfahren das Schicksal noch als eigenständige Macht anerkannten und sich damit sozusagen in Gottes Hand begaben, herrscht heute die Hybris vor, prinzipiell über jeden Aspekt des eigenen Lebens die volle Kontrolle zu besitzen. Das führt jedoch unweigerlich zu einer gefährlichen Überforderung des Individuums und ist vermutlich ursächlich für das immer häufiger vorkommende Burn Out Syndrom. Auch in der Politik führt dieses Denken, letztendlich alles regeln, moderieren und lenken zu können, zu einer gefährlichen Überforderung - in gewisser Weise zu einem kollektiven Burn Out.
In der Gewissheit der Begrenzheit der Möglichkeiten haben kluge Staatsführer der Vergangenheit stets frühzeitig versucht, negativ erscheinende Entwicklungen einzudämmen, bevor sie unbeherrschbar wurden.

Diese Kostprobe Ihres Denkens würde ich schon verorten wollen in der Schönheit des Denkens.
Diese Fähigkeit besitzen nicht wenige Kommentatoren des Cicero.
Herr Grau denkt sehr gut, hat da aber weniger Anleihen, wie ich finde.
Eine Frau Bergk ist nicht immer eine Fachfrau, aber ihre Themen besitzen sehr viel Schönheit und ihre Sprache schafft es auch immer mehr.
Ohne diese Schönheit werden wir nicht sehr weit kommen.
Es führt zur Wahrheit der Texte, von denen manchmal selbst Autoren nicht alles wissen, sondern in der Kommunikation lernen.
Weder weiss ich schon alles, was ich so schreibe noch ende ich so wie ich im Beginnen meinte.
Schreiben ist eine so wundervolle Reise, dass ich alle Kommentatoren darin nur anhalten möchte, fortzufahren:)
Selbstredend auch die Redaktion samt aller Autoren.

Bernd Lauert | Di, 12. September 2017 - 08:31

Aus den von ihnen angeführten Werten ergibt sich kein Trend. 16>13>19 neigt in keine Richtung.
Nimmt man allerdings die Werte von '98 (~47), 2002(27) und 2005(47) (Werte von der FAZ), so könnte man jetzt behaupten, es ginge allgemein einfach abwärts, wenn man es nicht so genau nimmt.
Ich hätte es eher stagnierendes Interesse genannt, was angesichts der Groko und der nächsten drohenden Episode Merkel auch wenig überrascht.

Roland Fakler | Di, 12. September 2017 - 21:06

Wer glaubt, dass es kein Schicksal gibt, ist einfach naiv und blind für die Wirklichkeit. Aber was ist das Schicksal? Es wird nicht von den Göttern verteilt und es nützt nichts, wenn wir Stiere und Kinder opfern, um die Götter gnädig zu stimmen. Das Schicksal ist das Zusammenspiel blinder Naturkräfte, dem wir ausgeliefert sind. Wir können von heute auf morgen erkranken, einen Unfall haben, einem Verbrechen erliegen. Wir können zwar vorsichtig sein, vorbeugen und ausgleichende Maßnahmen für Geschädigte arrangieren, aber letztlich gibt es diese „höhere Macht“, wie die Wirbelstürme und Erdbeben gerade zeigen. Verfolgung, Kriege, Diktatur, Armut und Unwissenheit sind aber keine unabwendbaren Naturereignisse, sie sind Folge menschlichen Denkens und Handelns. Sie können und sollten auch von Menschen verhindert werden, um das Leid in dieser Welt zu mindern.

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