Deniz Kurku
Deniz Kurku will von nichts gewusst haben / picture alliance / dts-Agentur | -

NIUS-Recherchen zum Sechsfachmord von Stade - Fragen zur Rolle von Niedersachsens Migrationsbeauftragtem

Nach dem Sechsfachmord von Stade erklärte der niedersächsische Migrationsbeauftragte Deniz Kurku, den Täter nicht gekannt zu haben. Ermittlungsakten legen nahe: Der mutmaßliche Name des SPD-Politikers tauchte Wochen vor der Tat in der Kommunikation des späteren Täters auf.

Autoreninfo

Jan Uphoff studiert Politikwissenschaft in Bremen.

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Nach dem Sechsfachmord in einer Mutter-und-Kind-Einrichtung im niedersächsischen Stade werfen neue Recherchen Fragen zur möglichen Rolle des niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (SPD), im Vorfeld der Tat auf. Wie das Nachrichtenportal NIUS unter Berufung auf interne Ermittlungsakten berichtet, soll der Name des Politikers bereits Wochen vor der Tat in der Kommunikation zwischen dem späteren Täter Fatih Gazioglu und dessen Umfeld aufgetaucht sein.

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Walter Bühler | Mi., 2. September 2026 - 14:08

Ich dachte schon, es sei ein absolutes Kommunikationsverbot über die Vorgänge in Stade verhängt worden.

Armin Latell | Mi., 2. September 2026 - 16:09

wie kam es zum Tod von Gazioglu? Wie ist das in einer JVA möglich? Wurde das jemals veröffentlicht? Dass die beiden Frauen "mangels dringenden Tatverdachts" nicht in U-Haft sind ist ebenfalls ein Skandal sondergleichen. Für mich ist dieses Vebrechen noch immer so nebulös wie am ersten Tag. Ist bestimmt Vt, aber m.E. wird da gemauert was das Zeug hält, da haben wichtige Leute ihre Finger im Spiel. Die Angehörigen der Opfer müssen sich doch voll verarscht vorkommen. Was hört man von denen? Nichts? Kann eigentlich nicht sein!

Die Herkunft von Täter(n) und Opfern passt hier halt nicht.

Hätte ein „Bio“-Deutscher sechs Türken erschossen, säße alles in U-Haft, was auch nur ansatzweise damit zu tun gehabt hätte, mit Sicherheit also die Frau des Täters, aber auch die Fahrerin des Wagens. Darauf verwette ich alles, was ich habe.

Abgesehen davon, dass seit Wochen über kaum etwas anderes berichtet würde im ÖRR, sämtliche Politiker dort auftauchen und Kniefälle machen würden, es Gedenkveranstaltungen am laufen Band gäbe und alljährlich natürlich einen Gedenktag.

Ernst-Günther Konrad | Mi., 2. September 2026 - 16:40

Als täglicher NIUS und Apollo News Hörer kannte ich natürlich schon diesen Sachverhalt. Gut, dass auch Cicero das Thema aufgreift. Je mehr Medien berichten, desto größer die Informationsstreuung. Das da was nicht stimmt liegt doch auf der Hand. Und egal von welcher Partei dieser Kurku ist. Das gehört aufgeklärt und er ggfls. entlassen, sollte sich herausstellen, dass er gelogen hat und diesen Mörder doch kannte und der genannte *Denis oder Deniz* aus dem Chat ist. Aber gerade Niedersachsen, gerade die SPD dort, da glaube ich nicht, dass die Staatsanwälte da wirklich aufklären. Die Schwiegermutter wird als Beschuldigte geführt und ist untergetaucht, obwohl sie das Fluchtauto fuhr, also Mittäterin zu sein scheint und auch die Tochter, die ein späteres Opfer vor dessen Tötung noch umgeschubst haben, an der Flucht gehindert haben soll, auch sie gilt als Beschuldigte, ist ebenfalls frei und bekommt das Sorgerecht für das Kind, obwohl sie sagte, sie könne ihren Mann ja verstehen.

Chris Groll | Mi., 2. September 2026 - 20:39

Danke an NIUS, daß sie weiter in diesem Fall recherchiert haben.
Es ist auch gut, daß Cicero darüber berichtet. Trotz sechs Opfern (Ermordeter) halten sich die Mainstreammedien und die Politik zurück und schwafeln von einem Beziehungsdrama.

Es ist ein ganz dubioser Fall. Alles wird verschwiegen, Tatverdächtige (Enise Ö. und Sylvia S.) sind trotz der Ermittlungen auf freiem Fuß.
Es ist, als sollten Tatverdächtige und evtl. andere Beteiligte geschützt werden.