- „Es gibt in einigen Teilen der Linken in Berlin offen gezeigten Israel-Hass“
Der Spitzenkandidat der Berliner SPD sieht in der Partei die Linke ein Antisemitismus-Problem. Mit Blick auf eine mögliche Koalition nach der Abgeordnetenhaus-Wahl fordert er die Parteiführung auf, klare Konsequenzen gegen einzelne Mitglieder zu ziehen.
Steffen Krach ist Spitzenkandidat der SPD für die Abgeordnetenhauswahl 2026 und für das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
"Es gibt in einigen Teilen der Linken in Berlin offen gezeigten Israel-Hass."
In einigen Teilen? Es liegt in der DNA der Marxisten!
Nur ein LinXer, Islamist oder Nazi kann die Hamas-Terroristen-Massenmorde verharmlosen! Ja, Karl Marx selbst war ein schlimmer Judenhasser und seine Fans sind es auch. Widerlich! Text-Passagen von Karl Marx über Juden lesen sich zuweilen wie Texte von hitlergetreuen Nazis. Das Judentum sei "ein allgemeines gegenwärtiges antisociales Element. In der jüdischen Religion liege die Verachtung der Theorie, der Kunst, der Geschichte, des Menschen als Selbstzweck". Selbst "das Weib wird verschachert". Das hätte Hitler oder seine "Getreuen" so formulieren können.
Ich möchte gerne sachlich und faktisch auf den Kommentar von Herrn Johannsen antworten. Leider aber gehen meine kommentare nicht durch. Da ich nicht verstehe und auch nicht nachvollziehen kann, warum diese blockiert werden, bitte ich höflich um eine entsprechende Information.
Vielen Dank!
Nichts als Phrasen: "Ich dulde niemanden, der jüdisches Leben in Berlin in Frage stellt oder angreift." Wäre ja auch schlimm, wenn er es täte, oder? Will er also radikale Muslime und Linke der Stadt verweisen und den Zuzug von Muslimen begrenzen? Wohl eher nicht, denn er gibt zwar zu, dass es Antisemitismus "auch unter Muslimen" gebe, "aber ... halte es für gefährlich, das auf einzelne Teile der Gesellschaft oder einzelne Straßen zu reduzieren." Die Gefahr geht also nur "auch" von Muslimen aus, die größere aber wahrscheinlich von der AfD, oder?
Liebe jüdische Mitbürger in Berlin: Solche Leute werden Euch nicht helfen. Das sind alles nur folgenlose verbale Kraftmeiereien, solange die Verursacher nicht klar benannt werden. Aus Sicht Linker seid Ihr nämlich als Opfergruppe von den Muslimen abgelöst worden.
beschwichtigendes Gewäsch, statt das Übel an der Wurzel anzupacken. Wann kommt das Bierverbot wie in den Bahnhöfen? Damit würde die Gratwanderung mit Blick auf die Antisemiten in den eigenen Reifen sicher noch besser gelingen.
So wichtig der Schutz jüdischen Lebens in D ist: es gibt natürlich mehr große Fragestellungen. Dieser Rapper und die palästina-freundlichen Teile der Linken vertreten auch sehr viele Menschen in D, global gesehen vielleicht sogar relative Mehrheiten? Es ist ohnehin schwierig Menschen zu gemeinsamen Sichtweisen zu bringen und durch Migration ergeben sich viele neue Fragestellungen. Wir fordern etwa Solidarität mit PoC - was gut ist. Afrika besteht aus tausenden Stämmen und Gruppen mit ihren eigenen Problematiken untereinander: die Rückgabe der Benin-Bronzen, die aus mit Sklaven verdientem Geld kamen, an die damaligen Sklavenhändler fanden die früher versklavten Stämme etwa nicht so gut. Solche Fragestellungen dürfte es global abertausende geben.
Aber wir in D sind weltoffen, alle sind gleichberechtigt, aber Ahnung haben wir von nichts. Ist ein Teil des Problems nicht die begrenzte Selbstzentrierung unserer bisherigen Mitte bei gleichzeitigem global-universellem Anspruch?
Ahnung bekommen, da wir so global aufgestellt sind.
Wir sind auf dem Weg, doch ja!
Das Globale ist aber nicht mein Anspruch, sondern gelebte Geschichte.
Davor den Kopf in den Sand zu stecken, bringt meines Erachtens nicht viel.
Da würde mich glatt interessieren, am Rande, welchen Vorteil Vogel Strauss von dieser Taktik hat.
Wäre es zu seinem Nachteil, hätte er* es doch nicht beibehalten?
Einstweilen spende ich lieber ein bisschen Geld monatlich für mehr Sicherheit.
Sehr geehrte Frau Sehrt-Irrek, was genau bedeutet es mehr Ahnung zu bekommen und globaler aufgestellt zu sein. Offensichtlich kann man nicht über die Weltsichten und Konflikte von hunderten und tausenden afrikanischen Stämmen und anderen Gruppen in der Welt informiert sein - alles auch noch in einem dynamischen Netzwerk, wo man tägliche Updates von tausenden Gruppen bräuchte. Wer global orientiert ist und eine Ahnung von der Welt haben will, muss daher notwendig Menschen und Gruppen in handhabbare Raster stecken - andere Strukturen als politisch irrelevant ansehen. Wer an gelebter Geschichte interessiert ist, ist notwendig national? Denn Geschichtsbilder sind immer auf bestimmte Gruppen bezogen. Ich glaube, dass Sie sich schon kritisch gegenüber nationalen Einstellungen geäußert haben - was ja ok ist, je nachdem, was man darunter versteht. Aber was wäre die Alternative zu einer nationalen oder gruppenbezogenen Sicht der Welt? Mit welchen Konsequenzen?
Man sollte auch anderen Menschen zuhören und nicht glauben, man besitze den Stein der Weisen.
Wenn man den Begriff der Nation verwenden will, dann bin ich solange "national", wie es die besonderen Umstände gebieten oder zulassen.
Setzt sich meine Nation ins Unrecht, dann verweigere ich die Zustimmung.
Ich würde die Bundesreublik nicht als meine Nation bezeichnen, eher als Wahlheimat und Lebenszusammenhang.
Irgendwann habe ich halt gemerkt, das mir das "Native" in Bezug auf Deutschland fehlt.
Das tut meiner Loyalität und meinen Pflichten keinen Abbruch, ist auch eher eine ganz persönliche Entscheidung.
Deshalb liebe ich so sehr das Buch von Christa Wolf "Kein Ort. Nirgends", meine aber dass es für alle einen Sehnsuchtsort gibt.
Ich schrieb einmal, den Fahrplan für das Universum hat jedes lebende Wesen in seinen "Genen" und damit vollumfänglich die Fähigkeit, sich zu orientieren, zu kommunizieren und zu handeln.
Das könnten "Spiegelneuronen" leisten?
Das Wunder des Lebens sind wir ALLE!
All diese Dinge bräuchten lange Gespräche - wenn es um tiefere Fragen geht, verlieren sich die etablierten Begriffe, unter denen jeder das Gleiche versteht. Das im Kopf würde ich sagen, dass ich "den Menschen" weniger so sehe, dass wie alle "den Fahrplan des Universums" in uns tragen. Es gibt natürlich solche Elemente, aber sie sind nicht festlegend für den Menschen, sie sind ein Element. In weiten Teilen ist der Mensch offen. Was er ist und wohin er geht als Individuum und Gesellschaft ist offen. Das kann sehr gegensätzlich verlaufen, Menschen können sehr verschiedene Wege wählen. Wege zu ändern braucht Zeit, neue, tragende Vernetzungen zwischen Menschen aber auch Ideen müssen aufgebaut andere gekappt werden. Alles muss getestet werden, ob es trägt.
In dieser Offenheit, die ich mehr sehe, sind Nation, Religion, Geschichte, Sitten und andere Dinge mögliche Orientierungspunkte für funktionierende Gemeinsamkeit. Nichts davon alternativlos, aber irgendwas davon schwingt immer mit?
Geradezu lächerlich, was Krach hier von sich gibt. Und widersprüchlich auch noch. Erst sagt er, man müsse erreichen, dass jüdische Einrichtungen nicht mehr geschützt werden müssen und dann fordert er sls Lösung des Problems Judenhass mehr Geld für Sicherheitsvorkehrungen.
Jüdisches Leben in Deutschland wird dann geschützt, wenn keine Steinzeit-Islamisten mehr ins Land kommen und diejenigen, die hier sind, ausgewiesen werden. Beides ist mit der SPD und dem Rest d Altparteien nicht zu haben.
Und die Linke ist und bleibt ein Hort des Judenhasses und die Sozen werden mit denen koalieren, da kann Krach labern, soviel er möchte. Macht frisst Hirn und Ehre.
Mir geht das alles so dermaßen auf die Nerven, wie hier im Lande um das Problem herum geredet wird.
Juden leben in D wieder gefährlich und es wird täglich schlimmer. Die Ursache ist die Politik von CDU, SPD und Grünen.
Und erst, wenn diese Parteien nichts mehr melden haben, wird es für Juden hier wieder besser.
Da ich Sie nicht kenne Herr Krach, kann ich letztlich ihre persönliche Einstellung zu dem Thema nicht wirklich beurteilen. Sie können hier ihre Phrasen dreschen, aber was davon wirklich ernst gemeint ist? Ich stimme Herr Johannsen zu, wenn er zurecht feststellt, dass es zur DNA der LINKEN gehört, antisemitisch zu sein. Aber auch ihre Jusos, einige SPDler haben bereits an antisemitischen Demos teil genommen und sich it den Israelhassern solidarisiert. Also für welche SPD sprechen Sie eigentlich? Ich sage ganz klar, auch die Politik Israels kann muss man kritisch betrachten, aber nichts und niemand hat das Recht, der jeweils anderen Seite die Existenz abzusprechen. Da mache ich nicht mit. Und die LInen sprechen dies dem israelischen Volk ab, so wie einige fanatische Palästinahasser dies umgekehrt tun. Ich weiß schon, warum sie nur von Teilen der Linken sprechen. Sie wollen sich regierungstechnisch ein Hintertürchen offen lassen. Sie sind erkannt. Das einzige gute ist, wir merken es.
Ich habe es Herrn Krach positiv angerechnet, dass er es gewagt hat, einen fundamentalen Fehler der SPD einzugestehen, nämlich die alten Pädagogischen Hochschulen aufzulösen. In der Tat: Erziehungs- und Bildungslehre sind im woken Säure-Bad des Gender-Sumpfs an den "Universitäten" zur völligen Unkenntlichkeit enstellt worden. Damit hat er zweifellos recht.
Aber jetzt will er den Grundschulen noch eine weitere Last aufbrummen. Das Fach "Demokratie" soll aus den Schülern aller globalen Provenienzen brave Demokraten basteln - wieder ein gesellschaftliche Aufgabe, die politische Akteure der Schule aufbrummen wollen, weil sie selbst sie nicht lösen können.
Diese Politikwissenschaftler aus dem rotgrünen Stall der FU!
Herrje, begreifen sie denn nie, welche Stunde geschlagen hat?
