Zwei Männer stehen auf einer Wiese vor Bergen, beide in Outdoor-Kleidung; Foto.
Sie überlebten die Pandemie: Hig (Jacob Lordi) und Bangley (Josh Brolin) / 20th Century Studios

Film der Woche: „Das Ende der Sterne“ - Apokalypsen-Murx

Mit 88 Jahren legt der Brite Ridley Scott seinen 30. Kinofilm vor. „Das Ende der Sterne“ ist ein verkorkstes Endzeitdrama mit Starbesetzung. Es kombiniert Action, Selbstfindung, Natursehnsucht und Romantik. Klingt überladen. Ist es auch.

Ursula Kähler

Autoreninfo

Ursula Kähler ist promovierte Filmwissenschaftlerin und arbeitete unter anderem am Deutschen Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte „Der Filmproduzent Ludwig Waldleitner“ (2007) und „Franz Schnyder. Regisseur der Nation“ (2020).

 

So erreichen Sie Ursula Kähler:

Ridley Scott muss nichts mehr beweisen. Weder sich noch der Welt. Er schuf „Alien“ (1979) und drei Jahre später „Blade Runner“. Meisterwerke des Science-Fiction-Kinos. Filmhistorisch besitzt Letzterer mittlerweile denselben Stellenwert wie Fritz Langs „Metropolis“ (1927). Scott, der sein Handwerk als Werbefilmer lernte, kann auf eine glanzvolle Karriere zurückblicken. Sie verlief allerdings nicht ohne Dämpfer. Immer wieder floppten Produktionen, vor allem in den Neunzigerjahren. Die ästhetische und intellektuelle Komplexität seiner frühen Klassiker erreichte er leider nie wieder. Dennoch gelangen ihm hochklassige Hollywood-Spektakel, darunter „Black Rain“ (1989), „Black Hawk Down“ (2001), „Der Marsianer“ (2015) und natürlich „Gladiator“ aus dem Jahr 2000, dessen Sequel er vor zwei Jahren realisierte.

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Walter Bühler | Do., 27. August 2026 - 10:45

... wird sehr gerne in "intellektuellen Kreisen" zu immer neuen bequemen Begriffsbildungen verwendet werden, die allerdings für gewöhnliche Menschen nicht immer leicht mit einem Sinn verbunden werden können.
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Heute bezeichnet "Apokalypse" (ἀπο-κάλυψις) das letzte Buch des Neuen Testamentes, in dem Johannes das Jüngste Gericht beschreibt, also vulgo den Untergang der Welt. Wikipedia sagt: "In prophetisch-visionärer Sprache berichtet eine Apokalypse vom katastrophalen 'Ende der Geschichte'"

Das neue Eigenschaftswort "post-apokalyptisch" kennzeichnet also Vorgänge, die nach dem Weltuntergang stattfinden.

Nun ja, Science-Fiction-Sachverständige können mit dem Begriff "postapokalyptisch" vielleicht etwas anfangen. Eher nüchtern veranlagte Menschen haben da ihre Probleme.
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Nix für ungut.

Volker Peters | Fr., 28. August 2026 - 19:47

Spoilern geht gar nicht, das sollte ein Tabu für Filmkritiker sein und bleiben!