Innerdeutsche Grenze
Innerdeutsche Grenze bei Wittingen in Niedersachsen, Juli 1969 / picture alliance / ullstein bild / Lehnartz

Innerdeutscher Ost-West-Konflikt - Die Spalter der Nation

Ob Björn Höcke oder Sahra Wagenknecht, der „Spiegel“ oder die FAZ: Die Einigkeit der Bundesrepublik wird derzeit von vielen Seiten und von einflussreichen Menschen rhetorisch abgegraben. Das widerspricht Geist und Ziel unserer Verfassung.

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Autoreninfo

Wolfgang Kubicki ist FDP-Bundesvorsitzender und war Bundestagsvizepräsident. (Foto: dpa)

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Einigkeit, Recht, Freiheit: An diesen drei existenziellen Werten wollen wir Deutschen unser Zusammenleben und Fortkommen als Staat ausrichten. So wird es in der deutschen Hymne besungen, wurde auf zig Millionen Geldmünzen geprägt und in ungezählten Festreden – wahlweise zum Tag der Deutschen Einheit, zum 17. Juni oder zum 23. Mai – beschworen.

Dass die Freiheit hierzulande zu wenige Fürsprecher im politischen und medialen Raum hat, musste jedem nach den Jahren der Corona-Pandemie und der eilfertigen Verunglimpfung und Umdeutung des Begriffs der Freiheit durch Vertreter aus Politik und Medien klar werden. Dass Recht haben und Recht bekommen nicht dasselbe sind, aber dass es das Ziel des Rechtsstaates sein muss, dass jeder Mensch zu seinem Recht kommt, dürfte (hoffentlich) unstrittig sein.

Dass aber ausgerechnet der erste der in unserer Hymne besungenen Werte, die Einigkeit, im Jahre 2026 von den politischen und medialen Eliten dermaßen offen infrage gestellt wird, hätte ich mir bis vor Kurzem nicht träumen lassen.

Worauf hessische Gymnasiallehrer so alles kommen

Zu dieser politischen Elite gehört beispielsweise Björn Höcke, der im Interview mit der Weltwoche darüber schwadronierte, dass die Westdeutschen sich „von der amerikanischen Kultur völlig usurpieren“ haben lassen. Und weiter: „Im Osten sind die Menschen noch Deutsche, im Westen haben sie über Jahrzehnte eine Ersatzidentität gefunden.“ Wer hört, worauf hessische Gymnasiallehrer wie Höcke so alles kommen, darf sich in Sorgen um das deutsche Bildungswesen bestätigt sehen. Aber es ist noch schlimmer: Er ist einer der einflussreichsten Vertreter der nach Umfragen größten Partei in Deutschland.

Ein weiteres prominentes Beispiel ist die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, deren Partei immerhin in einigen Landtagen sitzt und auch (noch irgendwie) an der Landesregierung in Thüringen beteiligt ist. Sie verstieg sich jüngst auf einer Wahlkampfveranstaltung in Sachsen-Anhalt zu der Idee, was es brauche, sei „ein neuer Weg, ein ostdeutscher Weg, ja, eine andere Art von Demokratie“.

Nun darf man natürlich auch einmal laut über Volksentscheide und Koalitionszwänge nachdenken. Aber was ist daran ostdeutsch? Oder anders gefragt: Was ist daran nicht westdeutsch?

Linda Teuteberg hat jüngst herausgearbeitet, wie die ostdeutsche Identität künstlich kreiert und von den Rändern bewirtschaftet wird und wurde. Ich denke, man kann Wagenknecht und Höcke als besonders erfolgreiche Vertreter dieser Praxis nennen. AfD, Linke und BSW sind insgesamt sehr eifrig in dieser Frage.

Aber es wird auch von der anderen geografischen Seite mächtig in die Ost-West-Kerbe gehauen. Etwa von Nikolaus Blome in seiner Spiegel-Kolumne. Der appelliert wiederum unverhohlen an eine ebenso künstliche Westidentität. „Der alte Westen“ sei lediglich „ein bisschen angeblaut“, aber er lebe „immer noch im alten bundesrepublikanischen Modus“. Er meint, wie auch der FAZ-Journalist Reinhard Bingener, dass der westdeutsche „Langmut“ irgendwann ende, und fordert: „Die westdeutsch sozialisierten Parteien sollten sich darum rasch klar werden, wie sie dieser Wutwelle begegnen oder sie bewirtschaften können – wenn sie denn wollen.“

Dem Osten den Geldhahn abstellen

Danach wird mit dem Gedanken gespielt, doch irgendwie am Länderfinanzausgleich zu drehen, um dem Osten den Geldhahn abzustellen. Das ist natürlich völlig verfassungswidriger Quark. Aber auch Nikolaus Blome ist nicht irgendwer, sondern als Politikchef von RTL in sehr hoher Position in einem der größten deutschen Medienunternehmen. Dass Danyal Bayaz von den Grünen gleich die Aussetzung des Länderfinanzausgleichs mit Blick auf Sachsen-Anhalt ins Spiel bringt, wundert nun auch nicht wirklich.

Höcke, Blome, Wagenknecht: Die Einigkeit des Vaterlandes wird von vielen Seiten und von einflussreichen Menschen rhetorisch abgegraben. Dabei ist fast egal, ob das aus berechnendem Kalkül, historischer und politischer Blindheit passiert oder weil man Opfer der jeweiligen Propaganda des Kalten Krieges geworden ist.

Das Bundesverfassungsgericht hat in einer wegweisenden Entscheidung zu den sogenannten Grundlagenverträgen schon 1972 festgehalten: „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert.“ Zu dem anderen Teil Deutschlands hielt man fest: „Die Deutsche Demokratische Republik gehört zu Deutschland und kann im Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland nicht als Ausland angesehen werden.“ Es gab also immer (!) nur ein Deutschland.

Die Ostdeutschen hatten mit der blutigen SED-Diktatur einen höheren Preis für den von Gesamtdeutschland verbrochenen Zweiten Weltkrieg zu zahlen, das ist wahr. Daraus kann aber weder ein Vorwurf noch ein Bonus bei irgendwelchen identitätspolitischen Diskussionen erwachsen.

Das Grundgesetz kennt nur „die Deutschen“

Die geografische Lage Deutschlands ist genau bestimmt, und seine Grenzen bewegen sich zwischen 47°16′15″ und 55°03′33″ nördlicher Breite sowie 5°52′01″ und 15°02′37″ östlicher Länge. Staatsaufbau und Funktion sind ebenso klar und eindeutig im Grundgesetz geregelt, das nunmehr die Verhältnisse für das gesamte Deutschland definiert. Darin wird nicht zwischen Deutschen erster und zweiter Klasse unterschieden. Es kennt nur „die Deutschen“ unter Aufzählung der 16 deutschen Länder.

Weder geografisch noch politisch gibt es irgendeinen Raum für Missverständnisse darüber, was Deutschland ist und wo es liegt. Die Verhältnisse der Länder untereinander und zwischen Ländern und Bund sind dem verfassungsmäßigen Prinzip der Bundestreue unterworfen, das zur gegenseitigen Rücksicht und zum konstruktiven Zusammenwirken verpflichtet.

Man kann nicht für Deutschland sein und diese Grundwahrheiten verleugnen. Jeder, der rhetorisch wortwörtlich das Land spalten will, hat Geist und Ziel unserer Verfassung nicht verstanden oder will vorsätzlich dagegen arbeiten.

Deutschland ist weder nur Ost noch West. Deutschland ist Deutschland.

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Achim Koester | Sa., 22. August 2026 - 08:20

ist keine schlechte Idee, aber nicht, wie in grünen feuchten Träumen, für Sachsen-Anhalt, sondern in erster Linie für Berlin.

Ich könnte damit leben, dass die Kassen ganz leer sind! Berlin könnte dann nicht mehr 60% der Bevölkerung dauerhaft alimentieren (Migrationshintergrund geschätzt: 60-80%)! Dieser Tage ging eine Meldung durch die Presse, dass eine rumänische Familie auf Heimaturlaub war und als sie zurück kamen, war ihre 5000 Euro Unterkunft belegt. 5000 Euro im Monat, für eine Familie aus Rumänien!? Ich bin für Ihren Vorschlag! Alle diese Leistungsempfänger werden dann in Ihr Bundesland überführt! Laut Bundesgesetze müssen die Versorgt werden! Also Ab nach Bayern, ab nach Thüringen, ab nach Hessen, ab nach Bawü! Danke für Ihre Freiwillige Übernahme in dieser Angelegenheit!

wollen idR UNBEDINGT! nach Berlin... - warum wohl...? 🤔

Undxwer will schon nach 🌲Thüringen🌲- migrantisches..., viel zu 'deutsch' 😉 ??

Da müssten Sie dann aber auch einen etwas höheren Zaun um Berlin bauen..., oder besser gleich eine Mauer?, um dem Rückkehr- (Flucht-) Willen der migrantischen Milieu's entgegen wirken zu können... ...

Unter diesen Umständen - Zaun/Mauer - könnten Sie mit Ihrem Vorhaben eventuell erfolgreich sein..., sonst nicht...

In Thüringen sind übrigens ausgebildete arbeitswillige! Angekommene stets willkommen..., die behalten wir dann hier...!? Den Rest können wir aber nicht aufhalten... ..., warum such immer sie unbedingt nach Berlin wollen... ... (vielleicht wegen der besonderen Bademöglichkeiten..., fast ganz unter sich? Damit meine ich nicht unbedingt die Volksbühne... ... 🤔)

[PS: nix für ungut - ich verstehe Sie, wirklich!]

die werden doch schon von allen anderen Bundesländern, ich meine natürlich die wenigen Geberländer, die Sie da aufgezählt haben, finanziert. Die wohnendoch nur in Babel, dort ist sozusagen ihre Datsche. Da leben sie wie zu Hause, nur eben mit viel mehr Geld und Komfort. Btw.: Ich könnte auch sehr gut damit leben, wenn die Kassen Berlins komplett leer wären und niemand sie füllen würde.

Mir würde es schon reichen, wenn die Stadtstadten bei der Berechnung nur den Faktor 1, statt 1.35 hätten. Auch Bundesländer wie Schleswig Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz benötigen nach 76 Jahren keinen Länderfinanzausgleich mehr. Was würden die Landesfürsten dann tun. By, BW, H, könnten die Wohltaten selbst besser gebrauchen!!

Angelika Sehnert | Sa., 22. August 2026 - 09:17

Lieber Herr Kubicki, Sie haben eines außer Acht gelassen: es geht auch um Gefühle und Stimmungen. Als Kopfmensch versuche ich immer ebenso rational und legalistisch wie Sie im Artikel zu denken. Aber meine vielen Aufenthalte und tiefen Kontakte in den Osten Deutschlands seit 1990 haben mich gelehrt, dass die Jahre des Sozialismus tiefe Spuren bei den Menschen hinterlassen haben. Bei den Trägern des Unrechtsstaates, den hilflosen Untertanen, den erklärten Gegnern, bei allen. Die holprige, paternalistische Art der organisatorischen Wiedervereinigung, die die Lebensleistung der Menschen für nichtig erklärte,ebenso. Es ist schwer für Westdeutsche das nachzuvollziehen und schwer für Ostdeutsche sich davon frei zu machen. Helfen würden gegenseitiges Verständnis und Toleranz.Die fehlt überwiegend den Westdeutschen.
Übrigens weiß ich aus Erfahrung, dass sich im Osten eher mehr Menschen voller Überzeugung hinter Flagge und Grundgesetz stellen. Aber genau das ist den Westdeutschen so suspekt.

@Angelika Sehnert" - " Die Lebensleistung für nichtig erklärt", damit haben Sie den Kern des Problems getroffen. Und dass SPIEGEL und FAZ auch nach 35 Jahren mit deplatzierten Äußerungen dieses Gefühl befeuern, ist beschämend. Allerdings rechtfertigt das alles nicht die perfiden Äußerungen des Westdeutschen Höcke, der bewusst "politisch zündelt". Sahra Wagenknecht war beim Mauerfall gerade mal 20 Jahre alt und bedient die gleiche Klaviatur.

Konstantin Richter | Sa., 22. August 2026 - 09:23

"für den von Gesamtdeutschland verbrochenen Zweiten Weltkrieg". Das ist aber leider wieder nur die eurozentrische Perspektive des Desasters. Ich halte es da eher mit Overy, der den japanischen Überfall auf China als den eigentlichen Start der weltumspannenden Konfrontation sieht. Ansonsten, ja, der Länderfinanzausgleich gehört abgeschafft. Was man dann nach einiger Zeit mit der Brache Berlin anstellt bleibt der Phantasie überlassen. Und Ostdeutschland kann nur Gründergeist und Leistungsbereitschaft weiterhelfen. Aber bestimmt keine Wiederholung des fehlgeschlagenen sozialistischen Experiments.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa., 22. August 2026 - 09:48

nicht verstanden, ich verstehe Sahra Wagenknecht nicht.
Herr Siegmund will zurück, Herr Blome auch?
Langfristig wird es aber immer mal politische Initiativen geben, die unser Land voranbringen, aber einstweilen sehe ich auch noch den Anpassungsprozess.
Es dürfte auch gar nicht so einfach sein, die Mehrheiten für etwa Verfassungsänderungen zu organisieren.
Unser GG atmet...
Eine Sorge treibt mich um:
Wir haben viele Experten, aber vielleicht zu wenig Experten, die sich zu Politikern* gemausert haben?
Herr Streeck geht einen mutigen Weg.
Hoffentlich werden es mehr.

Armin Latell | Sa., 22. August 2026 - 10:04

Voll am Thema vorbei. Was Herr K. da aufzählt, sind Symptome, nicht Ursachen. Was dieses Land und seine Bevölkerung im wahrsten Sinn des Wortes spaltet, ist das Fluten mir absolut kulturfremden Menschen und das Verschleudern der dt. Staatsbürgerschaft an dieselben, das absolute Ignorieren von Wahlergebnissen, das Bevorzugen von Minderheiten ggü. der Mehrheit, das Mehrklassenrecht, das Einheimische öfter und härter bestraft, die Kartellpolitiker, die gegen einen großen Teil der Wahlbevölkerung agieren bis hin zum Spaltmeier, eine Justiz, die die Mitgliedschaft in einer demokratisch gewählten Partei bestraft (siehe Waffenbesitzrecht gegen AfD Mitglieder), sogar das passive Wahlrecht aberkennt, selektives Anwenden von Gesetzen (Rollatorgang, M.Ballweg), das unter Strafe stellen der Nennung (biologische) Tatsachen, das staatl Finanzieren von (N)Gos, die gegen deutsche Interessen agieren, das Bestrafen von Regierungskritikern...DAS!!! spaltet Land und Gesellschaft.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 22. August 2026 - 10:05

Ach nee. Wirklich? Das Menschen in diesem Land nicht mehr alles sagen und fragen dürfen verstößt auch gegen die Verfassung. Das Menschen nicht zu Wahlen antreten dürfen, dass man Menschen mit persönlichen Sanktionen belegt, sie existenziell vernichtet, sie wegen allem und jedem vor den Kadi zieht und die Politiker selbst ungeschoren bleiben, auch das verstößt gegen die Verfassung. Die Zeilen reichen nicht für die vielen Beispiele. Die Spaltung trat ein, wo Menschen die Meinung vorgegeben wurde, wo Andersdenkende verfolgt wurden, wo der faire und der neutral medial begleitete Diskurs eingestampft wurde. Wo eine Minderheit begonnen hat, die Mehrheit mit Nazivorwürfen, Schwurbler Vorwürfen usw. zu belegen. Da, wo man Menschen, wie bei Corona eingesperrt, teils zwangsgespritzt und komplett ausgegrenzt hat. Und ihr habt von der FDP mitgemacht. Egal, wie man zu den Themen der Gegenwart steht. Es muss freier, fairer und respektvoller Meinungsaustausch möglich sein und der wird unterdrückt.

Thomas Veit | Sa., 22. August 2026 - 10:17

in besagtem Interview, welcher ich mich aufgrund längerer Lebensphasen in beiden geographischen Deutschländern anschließe.

Ansonsten spricht der Artikel/Kubicki von einem deutschen Vaterlandsbegriff welcher so wie er ihn meint -vereinigend- schon lange nicht mehr existiert. Er wurde beginnend mit Merkel bewusst!! von den politisch handelnden Eliten demontiert und ins undefinierte verschoben, Linksgrünwoke hat sich seitdem durchgesetzt... und das 'Vaterland' als vereinenden Begriff ausgehöhlt, bekämpft und de facto abgeschafft. Das gilt/hält bis heute!

Was also über ein 'Vaterland' diskutieren, welches de facto von allen regierenden Parteien, ob direkt oder indirekt..., negiert, demontiert, unterwandert (Migration) und bestenfalls (Union) mal verschämt am Biertisch in irgendeiner Ortsgruppe zur Sprache kommt... ...!?? 🤔

>> Sinnlos, der Artikel ist ohne Gegenstand... ...

Dirk Nowotsch | Sa., 22. August 2026 - 10:30

... "Tugenden", wie Neid und Missgunst! Wie Habgier und Egoismus! Der größte Teil der (Alt)Bundesbürger sieht sich nur als Zahlend! Da wird dann dumm rumgelabert und Hetzer wie Söder nutzen das aus, für ihre Karieren! Den Gedanken eines "Deutschland" sind diese Menschen gar nicht gewachsen! Nach der Wende ging das doch gleich los, da wurde doch gleich wieder gespalten! "Zonen Gabi", klickt da was? Das sich dieser Grüne nicht schämt, solche Gedanken zu äußern! Was die Altbundesbürger alles abgelassen haben! Die Ossis sind faul und dumm! Warum sind denn viele Landstriche im Osten überaltert? Wo sind denn die Fachkräfte aus den geburtenstarken Jahrgängen aus dem Osten geblieben? Diese Dummheit einiger Politiker, aber auch vieler meiner Mitmenschen ist ja kaum zu ertragen! Wer hat denn vom Solidarzuschlag profitiert? Das war eine Subvention der "Westwirtschaft", mehr nicht! Während der Osten deindustrialisiert wurde! Warum geht es denn diesen Bundesländern, einschließlich Berlin, dreckig?

Sorry, wären Sie ein geborener Bayer, wie Herr Koester (vermutlich), Sie würden wohl genauso denken wie er - der Mensch ist, was "Tugenden" wie Neid und Missgunst, Habgier und Egoismus! angeht, wie er ist... ..., ob in Berlin oder München. Das ist so...

Das Ganze geht halt nun auch schon Jahrzehnte..., und immer nur in eine Richtung, was Berlin angeht ohne jede Aussicht und OHNE JEDEN ERKENNBAREN WILLEN DER EMPFANGENEN, dass sich daran etwas ändern könnte oder sollte... ...?? Was erwarten Sie als ehrenhafter Berliner da... ...?? 🤔 - ernstliche Frage!

so 'auf die Schnelle' erinnete sind die Kita-Gebühren: in Bayern müssen sie zuzahlen..., in Berlin kostenlos - mit bajuwarischer finanzieller Unterstützung...!??

Korrigieren Sie mich, wenn das nicht (mehr) stimmt...

Keine Ahnung, ob es die Regelung noch gibt, aber immer bitte das Lohngefälle mit einbeziehen! Viele Bayern haben mir gesagt: "Für das Geld, was ihr in Berlin bekommt, würde ich morgens nicht aufstehen!". Das gilt auch für die anderen südwestlichen Bundesländer! Der gesamte "Osten"-Deutschlands ist abgehangen, einschließlich ehemals West-Berlin! Die Stadt ist, auf Grund der BUNDESFLÜCHTLINGPOLITIK, völlig überrannt! Die kommunalen Kosten für die Versorgung dieser Menschen sprengt das Budget, das ist aber in anderen Städten nicht anders! Schauen sie sich ALLE Großstädte in Deutschland an, überall klamme Kassen! Selbst in München bröckelt gewaltig der "Putz"!

und als Zugabe muss die bayerische Bevölkerung, durch den jährlich verpflichtenden Länderfinanzausgleich an Berlin, den dortigen Bewohnern noch zu weiteren Annehmlichkeiten verhelfen, von denen man auf dem flachen Land nur träumen kann.

Dies ist ein anschauliches Beispiel für die tatsächliche "Verkorkstheit" dieses föderales Systems, aber bitte nicht für die angeblich vermasselte Wiedervereinigung, denn die ist nüchtern betrachtet wirtschaftlich gut gelungen.
Mental, durch die allseits gepflegten Realitätsdefizite, da bekam Deutschland zusätzliche Probleme, die sogar einen Optimisten, denoch inzwischen eher pesimistisch stimmen.
Nichts für ungut, aber das musste mal raus.

Ich als Berliner-Rentenzahler finanziere z.B. Bayrische Annehmlichkeiten, wie die Mütterrente von Herrn Söder! Viele von den später Flaschen sammelnden Rentnern im Osten, übrigens auch! Diese undefinierte Neiddebatte bringt doch gar nichts! Die einzigen die Annehmlichkeiten haben, sind alimentierte Personenkreise!
Ich glaube Ihnen in Bayern geht es da wesentlich besser, als vielen Menschen hier! Übrigens, ihr Bundesland war auch mal Empfänger! Fragen Sie mal die Niedersachsen, was die von den Bayern halten! Aber eventuell verstehen auch Sie irgendwann, was es bedeutet ein Land, eine Heimat zu haben! Wenn nicht mir auch egal! Macht alle, zerpflückt euch in euren Neid Eskapaden! Deutschland ist eine Lachnummer, nicht wegen seinen Politikern, sondern wegen seinen kleinen neidzerfressenen Michels, die sich gegenseitig zerfleischen, weil sie meinen zu kurz zu kommen! Wir schauen mal in ein paar Jahren, wenn der Boom in Bayern vorbei ist!

wird der Spaltpilz deutlich!! Die, die eigentlich auf der selben Seite stehen, werden gegeneinander ausgespielt. Ich (Wessi) habe sehr gute Freunde aus Dresden (echte Ossis), ich bin froh, dass es unsere Wiedervereinigung gegeben hat. Ganz sicher habe ich daran nicht verdient, nur gezahlt. Eben für einen guten, sinnvollen Zweck. Heute, Herr Nowotsch, setze ich meine Hoffnungen auf meine Landsleute im Osten, die ihre Lektion aus der noch nicht lange zurückliegenden Vergangenheit gelernt haben. Was in Deutschland geschieht, ist das Ergebnis egomanischer, ideologisierter, macht- und geldgeiler Politiker. Leute, denen Sie und ich scheißegal sind.

Dirk Nowotsch | Sa., 22. August 2026 - 21:48

Antwort auf von Armin Latell

Ossis gehen auf Berliner Ossis los, weil sie angeblich früher keine Banane abbekommen haben! Wessis gehen auf Ossis los, weil die nich politisch so spuren, wie die Wessis wollen! Wessis gehen auf Berliner Wessis los, weil die hier ihre woken rotgrünen Allüren ausleben. Niemand rafft mehr, das wir die kommenden Herausforderungen nur als ein Land, eine Nation meistern können! Schade! Aber so ist der deutsche Michel! Von Neid und Missgunst zerfressen! Eine Tragikomödie, dass von Berlin (Preußen) die erste Einigung ausging und Preußen dafür als Hass Bild zerschlagen wurde und nun gerade wieder die deutschen Michels ihre kleinen Fürstentümer wieder haben wollen! Bismarck würde sich im Grab umdrehen! Ja Herr Latell, schade was aus der "deutschen Einheit" geworden ist! Wirklich schade! Guten Abend noch!

Ihre Antwort auf meinen Kommentar, die ist ein Paradebeispiel der meinen Einwand von hiesigen mentalen Realdefiziten untermauert, da Hauptsache ist: argumentativ total daneben liegen, ganz nach dem Motto "Jeder gegen Jeden"!!!

...untermauert! So herum wird ein Schuh daraus! Ich bin nicht gegen Sie! Ich bin für ein starkes, wohlhabendes Deutschland! Vor allen ein Geeintes! Daher mag ich solche Hass Bashings nicht, solche "Pfennigfuchsereien"! Was soll dieses "wir Bayern finanzieren Ihnen ihre Annehmlichkeiten"? Bullshit, die Bayern haben mir gar nichts Finanziert! Um das noch einmal klar zu stellen: Ich habe den Kitaplatz für meine Kinder in voller höhe Bezahlt! Den Schulhort auch! Wenn wir gegen die amerikanischen Freunde, die russischen, nordkoreanischen, iranischen und chinesischen Feinde bestehen wollen, dann als eine Nation! Aber ich glaube Sie duseln lieber über Defizite! Nur weiter so, bis dieses Land endgültig im A... ist!

Wo verläuft sich die Spur des Geldes? Große Summen dieses Geldes fließen doch wieder in die "Geberländer" ab! Wer sind denn die Akteure auf Berlins Baustellen? Welche Großkonzerne haben denn hier alles fest im Griff? Berlin ist ein Wirtschaftsfaktor, von dem auch die Brandenburger profitieren! Sonst würden nicht 1 Million Pendlerfahrten, nach Berlin, jeden Tag die Stadt verstopfen! Das dumme, die Brandenburger arbeiten in Berlin, zahlen Steuern in Brandenburg, aber kräftig auf Berlin schimpfen! Lieber Herr Veit, hier in Berlin stinkt zwar einiges gen Himmel, aber woanders auch! Mich ärgert am meisten, dass die Menschen dieses Landes keinen ZUSAMMENHALT haben! Das die immer noch in Fürstentümern denken! Apropos Bayern, die Preußen haben Schloss Neuschwanstein finanziert! Nur mal so...am Rande ;-) Der musste jetzt sein! Beste Grüße

Berliner:innen, das steht ausser Zweifel, auch Sie. Ohne den Länderfinanzauagleich würde das kommunale System in Berlin faktisch zusammenbrechen.

Dazu gibt es ja dann auch noch extra! einen sog. Hauptstadtausgleich/-vertrag o.ä., zu Recht in diesem Falle. Das ist aber nur 'Pinuts'... Im Vergleich zum klassischen Länderfinanzauagleich - aktuell 120 Millionen Euro jährlich für Sicherheitsaufgaben von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz...

https://www.google.com/search?q=hauptstadt+finanzieller+zuschuss+vom+bu…

2025 z.B. - also in einem einzelnen Jahr!! - erhielt Berlin als DAS GRÖßTE NEHMERLAND im deutschen Länderfinanzausgleich 4,2 Milliarden Euro..., als einzelne Stadt... 🤔 - okay...!?

https://www.google.com/search?q=l%C3%A4nderfinanzausgleich+berlin+2025

>> Also 'Geld fließt da schon'..., ein bisschen..., und wie gesagt jedes! Jahr!..., seit! Jahrzehnten!... ... ... 🤔

Nachfragen muss da doch wohl 'erlaubt' sein... - oder? Wann schätzen Sie wird das 'zu Ende sein'?

Ich will gar nicht darauf eingehen, warum eine Millionenstadt losgelöst vom Umland dasteht. Bringt nichts. Auch diese wir müssen für Berlin und andere Zahlen Platituden sind es nicht wert darauf einzugehen! Ich habe das alles in meinem Ursprünglichen Kommentar geschrieben! Wenn Sie und andere ihre klein geistigen Neiddebatten führen wollen, machen Sie das ruhig! Aber dem Land, unserem Land, wird dieses Denken nicht gut tun! Mir persönlich ist das Wurst, ob Berlin Geld bekommt! Ich hatte heute schon einen Zensierten Kommentar der nicht veröffentlicht wurde. Ich habe darin angedeutet, das in Berlin gebundene Massen das Bundesland wechseln könnten, wenn es hier nichts mehr gibt! Viel Spaß dann!

"Wer sind denn die Akteure auf Berlins Baustellen? Welche Großkonzerne haben denn hier alles fest im Griff?" -- Sorry, das ist mir zu billig.

Das läuft alles über öffentliche Ausschreibungen (hoffe ich mal...), da kann sich auch jede Berliner Baufirma bewerben..., wenn sie größere Aufträge abwickeln kann, de facto mit Heimvorteil.

Berlin ist meines Wissens eher dienstleistungsorientiert, Start-Up's, Kreative, Clans etc. usw. -- Daher muss ich Ihr 'Argument' diesbezüglich oben zurückweisen...

https://www.google.com/search?q=wirtschaftsstruktur+berlin

[...das mit den 'Clans' war gemein, gebe ich zu... 😉]

Wenn hier nichts mehr gebaut werden würde, würde das mir persönlich sehr entgegen kommen! Aber ich glaube da gibt es andere Akteure.

Aber mal halt. Bismarck hat sich die Zustimmung Bayerns zum Kaisertitel erkauf. Ein Vorgang der auch in der Neuzeit normal ist und zu Neuschwanstein, Berlin hat die Museumsinsel, auf die man Stolz sein kann. Kein Neid in Richtung Süden. Berlin ist bunt aber arm, leider!

Dirk Nowotsch | Sa., 22. August 2026 - 22:03

Antwort auf von Straub Klaus-Dieter

Aber Bayern hat sich die Reichsgründung, bezahlen lassen! Ich glaube weniger den Kaisertitel der Hohenzollern! 1873 waren wir erstmals eine Nation! Das war das Ziel Bismarcks, nicht der Kaisertitel! Wie der Preußische König selber richtig erkannte, war er so oder so kein Kaiser sondern nur ein "Grüßaugust"! Ohne diesen Titel ging die Reichsgründung aber nicht! Und nun brüllen einige Bayern, die sehr stark partizipiert haben, nach Unabhängigkeit! Auch das ist wieder bezeichnend! Grüße

Johannes | Sa., 22. August 2026 - 10:59

"Linda Teuteberg hat jüngst herausgearbeitet, wie die ostdeutsche Identität künstlich kreiert und von den Rändern bewirtschaftet wird und wurde."

Hasis' Studie wird hier herangezogen, um über Ostdeutschland in rassistischer Manier zu urteilen.
Bildungsland Deutschland von deutschen Freiheitspropheten mit Blondi Unterprophetin erklärt.

Immerhin hast du die Wahl angenommen und so das Scheusal verhindert.

Thomas Veit | Sa., 22. August 2026 - 11:09

Antwort auf von Johannes

habe ich ohne zu stocken 'einfach drüber gelesen'..., die Augen haben's noch erfasst... ..., dann wurde es automatisch 'in den geistigen Abfallkanal umgeleitet'... - bei mir. /🤪🤣

Der Mensch ist halt kreativ..., wenn er/sie keine schlüssige Erklärung findet... ... (Teutenberg), warum auch immer.

Ingbert Jüdt | Sa., 22. August 2026 - 11:24

Antwort auf von Johannes

Das ostdeutsche Eigenbewusstsein als »künstlich kreiert« zu bezeichnen, ist Nachtreten mit Springerstiefeln! Ich bin zwar Wessi vom westlichen Rand der Republik, aber ich bin nicht blöde und wünsche daher von Herrn Kubicki auch nicht für blöd verkauft zu werden! Die Ostdeutschen haben mindestens die Gemeinsamkeit der Erfahrung, auf welche Weise sich der Westen den Osten damals angeeignet hat! Und nein, »es war nicht alles schlecht« bei der deutschen Einheit. Aber die Kostenseite ist damals unter den Teppich des westlichen Triumphalismus und der beginnenden westlichen Selbst-Sakralisierung gekehrt worden, in der die West-Eliten heute augenscheinlich ausweglos gefangen sind! Herr Kubicki signalisiert mit seinem Verweis auf die Junk Science seiner Parteigenossin, dass er keinen Handbreit von dieser illusionären Selbstwahrnehmung abweicht. Man fragt sich, wofür er dann eigentlich gegen Strack-Zimmermann gewonnen hat.

Ingbert Jüdt | Sa., 22. August 2026 - 11:12

Warum sollte man die 35jährige Wessi-Dominanz nach all diesen Jahren nicht korrigieren dürfen? Was schulden uns die Ossis denn?

Die Mauer ist gefallen, weil die Ostdeutschen gegen Ihre Regierung auf die Straße gegangen sind, ohne zu wissen, ob die Regierung schießt!

Die Regierung hat nicht geschossen, weil der Große Bruder Sowjetunion, statt zu eskalieren, sich gewaltfrei aus dem Sowjetimperium zurückgezogen hat!
Der Schritt von »Wir sind das Volk!« zu »Wir sind ein Volk!« war in dieser Überstürztheit eine CDU-Kampagne, mit der Kohl sich in die Geschichte einschreiben wollte. So viele Deutschlandfahnen, wie damals auf den Straßen sichtbar waren, gab es in der ganzen DDR nicht!

Statt schrittweisem Angleichen der Ökonomie kam die Einheit mit der Treuhand und dem Kahlschlag der westlichen Heuschrecken. Der Soli hat in erster Linie diesen Kahlschlag sozial abgefedert.

Und die Ostdeutschen haben die feinere Nase für den Totalitarismus, in den die West-Eliten sich gerade verrennen!

Und es bleibt nicht bei der Brüsseler Kommissionsherrschaft! Mit dem Kollaps des Ostblocks kam die finanzkapitalistische Globalisierung unter westlich-amerikanischer Hegemonie als dem letzten Expansionsschub des Kapitalismus westlichen Typs im Rahmen der neoliberalen Ideologie, und dieses Bündel wurde uns einäugig als Sieg der freiheitlichen westlichen Gesellschaftsordnung am »Ende der Geschichte« verkauft.

Mit dieser Globalisierung entstand aber auch eine Oligarchenherrschaft westlichen Typs, in der Big Tech und Big Money alle demokratische Aufsicht und Kontrolle beiseitegedrängt, die internationalen Organisationen gekapert und unfügsame Regierungen mit NGO-Truppen belagert haben, und wofür die EU-Bürokratie als der Transmissionsriemen zur Herrschaft über die nationalen Regierungen fungierte. So begann die Entfaltung eines dialektischen Widerspruchs von Kapitalismus und Demokratie.

Und nun bricht das seit 2008 alles zusammen, und die West-Eliten drehen orientierungslos am Rad!

Mir ist ihre Argumentationsweise schon klar. Nur, wo wollen die europäischen Menschen hin? Ist es Selbstbehauptung oder Defätismus der diesen Kontinent treibt? Ich bin ehrlich überfragt. Also spekuliere mal. Der "gemeinsame" europäische Gedanke scheint der Auslöser des Problem zu sein. Es ist dieser scheinbar alles überlagernde (Europäische) Gedanke der Politik jeder vernunftbegabten Diskussion zuwider redet. Wie ist dieses Problem zu lösen?

warum verschweigen Sie , dass die Ostdeutschen auf die schnelle Einführung der D-Mark bestanden haben, und damit gedroht haben ansonsten in den Westen zu gehen? Haben sie diese Demos für die DM etwa unter den Teppich gekehrt, obwohl dieser erfüllter Wunsch, der eigentliche Grund für die über Nacht eintretende ökonomische Probleme des Osten war, da durch Einführung der West-Währung nicht mehr Konkurenzfähig!!!
Tja, so ist das: "Das Volk bekommt nichts geschenkt, alles hat seinen Preis."

Urban Will | Sa., 22. August 2026 - 11:32

der Wiederauferstehung?Sie sollten mehr bei der Union auf Stimmenfang gehen,bei der AfD werden sie keinen Erfolg haben.
Sie werfen Kraut und Rüben durcheinander. Höcke vertritt eine Meinung,die man teilen kann oder nicht, aber im Gegensatz zu Wagenknecht fordert er keine andere, „ostdeutsche“ Demokratie.
Haben Sie mal mit Leuten aus dem Osten zusammen geplaudert oder gar gefeiert? Bei mir ist es zwar schon ein wenig her (sie waren zu Besuch bei Nachbarn in Bayern, wo ich damals wohnte, ich kannte sie nicht, aber wir wurden spontan mit eingeladen). Es war in der Tat eine andere Kultur, die ich da kennen und lieben lernte. Höcke hat nicht Unrecht.
Was da „künstlich kreiert“ wurde (ziemlich geschwollene Umschreibung einer Dame, die sich rein auf Politik zu beschränken, von Familie, etc. aber keine Ahnung hat und genau das ist es, was eine Gesellschaft prägt: Familien, Zusammenhalt),weiß ich nicht.
Der Osten steht auf und wehrt sich.Der Westen verharrt. Das ist es, was uns derzeit „trennt"

Urban Will | Sa., 22. August 2026 - 11:38

Daher noch dies: der Westen verharrt … noch.
Aber auch dort kommt so langsam das Bewusstsein hoch, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

Zum Länderfinanzausgleich:
Wer ihn dem Osten kürzen oder streichen möchte, weil das Volk dort eine Partei wählt, die den ganzen Irrsinn, beginnend mit Merkel, beenden möchte, aber dem shithole Berlin, wo Linke Rassentrennung praktizieren und Gegner dann mit „Fickt euch“ abkanzeln (nur ein Beispiel, es gäbe wohl tausende), wo seit Jahrzehnten der Irrsinn regiert, die Stadt in Dreck und Drogen versinkt, weiter die Milliarden in den Hintern schiebt, dem gehört der Hintern versohlt.

Schreibt euch die Finger blutig. Im Osten beginnt etwas und das ist nicht mehr aufzuhalten. Und ich bin froh darüber.
Ihre FDP hätte Teil davon werden können, aber Sie ziehen es vor, dem Altparteien-Clan das Wasser zu reichen.
Dann bleiben Sie bei Wasser.

Jens Böhme | Sa., 22. August 2026 - 13:29

Mit Freiheit gut begonnen, dann in Palaver abgebogen. Meine Hilfestellung: Bürger/Wähler laut gedanklich zu bestrafen, weil sie selbstbestimmt eine Wahl treffen werden, muss konsequent öffentlich geahndet werden. Ebenso die Heroisierung Bürger bestimmter Landesgegenden. Die rechte, unabhängige Räterepublik Sachsen-Anhalt wird es nie geben, da die AfD keineswegs so dumm ist, wie man ihr unterstellt (die Volksrepubliken Luhansk und Donezk hätten nie nur einen Tag ohne politische und wirtschaftliche Unterstützung überlebt). Übrigens das politische Mauerbauen/Ausgrenzen begann mit *Demokratie leben* und mit dem überparteilichen Block der Brandmauernden. Dagegen sind Blome, Höcke oder Wagenknecht kleine Lichter, die lediglich das Recht auf Opposition im demokratischen System wahrnehmen.

Günther Anderer | Sa., 22. August 2026 - 16:52

in der "demokratischen Mitte" die mit "unsere Demokratie" einen Anspruch erhebt, den es in einer Demokratie nicht geben darf. Demokratie ist für alle oder es ist keine Demokratie.
Die AfD ist die stetig wachsende Kraft und Antwort auf das Versagen der Parteiendemokratie, die sich von den Wählern total abgekoppelt hat. Die mit staatlich finanzierten NGO's ihre Pfründe sichert und einen Politikwechsel mit Unterstützung eines parteiischen Verfassungsschutzes, der Antifa, des ÖRR, der "Qualitätsmedien" und Teilen der Justiz verhindert. Dazu gehört leider auch die FDP, die in Regierungsverantwortung immer brav mitgewirkt hat.

MQ | So., 23. August 2026 - 09:17

"Spalter" ist eigentlich das Mittel der Auseinandersetzung, das man aus maoistischen Politsekten kennt. Und Spalter sind immer die anderen. Im demokratischen Diskurs eines freien Landes hat dergleichen nichts verloren.

Herbert Schultz-Gora | So., 23. August 2026 - 19:37

...ob das Gras oder die Insekten diesseits und jenseits der "Deutschen Grenzen" anders schmecken oder Unterschiede in der Nahrhaftigkeit aufweisen.
Daß Menschen die Tendenz aufweisen, sich in abgegrenzten Gebieten zu organisieren, um die man dann wieder streiten oder Krieg führen kann, ist ein Kulturmerkmal des Menschen, wobei es bei Tieren immerhin "Reviere" gibt.

Ob es sich lohnt, dafür weiter einzutreten und dann noch innerhalb einer Gebietes "Einigkeit" zu verlangen, erscheint mir heutzutage in Zeiten der "Globalisierung" fragwürdig geworden.

Kubicki steht hier für die FDP, die mal "meine" Partei war, aber er hat mich nie überzeugt, weil er keine Verantwortung übernommen hat, sondern Leichtmatrosen gefolgt ist.

Mein Wunsch an den Cicero: Ein Artikel, der darstellt, was man von einer erneuerten FDP JETZT und für die ZUKUNFT erwarten könnte.
Eine Idee dazu: Weg vom Zwang zur Digitalisierung samt Datenspeicherung in allen Lebensbereichen, nicht zuletzt in der Heilkunde.